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(11) |
EP 1 311 399 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.08.2005 Patentblatt 2005/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.05.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B41N 1/12 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2001/005324 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/087600 (22.11.2001 Gazette 2001/47) |
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VERFAHREN ZUM HERSTELLEN EINER DRUCKPLATTE INSBESONDERE FÜR DEN HOCHDRUCK SOWIE DRUCKPLATTE
FÜR DEN HOCHDRUCK
METHOD FOR PRODUCING A PRINTING PLATE, IN PARTICULAR FOR LETTERPRESS PRINTING AND
A PRINTING PLATE FOR LETTERPRESS PRINTING
PROCEDE POUR PRODUIRE UNE PLAQUE D'IMPRESSION, NOTAMMENT POUR L'IMPRESSION EN RELIEF
ET PLAQUE D'IMPRESSION APPROPRIEE POUR IMPRESSION EN RELIEF
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
15.05.2000 DE 10023560
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.05.2003 Patentblatt 2003/21 |
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Patentinhaber: |
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- POLYWEST KUNSTSTOFFTECHNIK Saueressig & Partner GmbH & Co. KG
48683 Ahaus (DE)
- Sonderhoff GmbH
50829 Köln (DE)
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Erfinder: |
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- LORIG, Heinz, W.
48739 Legden (DE)
- LORIG, Stephan
48739 Legden (DE)
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Vertreter: Hennicke, Ernst Rüdiger, Dipl.-Ing. |
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Patentanwälte
Buschhoff Hennicke Althaus
Postfach 19 04 08 50501 Köln 50501 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 564 917 DE-A- 19 756 327
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DE-A- 19 625 749
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Druckplatte insbesondere
für den Hochdruck und ist ferner auf eine Druckplatte für den Hochdruck, insbesondere
für den Flexodruck gerichtet, die mit einer unteren Tragfolie oder - platte und einer
auf diesen aufgebrachten Elastomerschicht versehen ist.
[0002] Für den Hochdruck, insbesondere den Flexodruck werden häufig Endlosdruckformen eingesetzt,
bei denen eine nahtlose Elastomerschicht auf einem zylindrischen Träger angeordnet
und an ihrer Oberfläche graviert ist, um die Farbe an den ausgewählten Stellen zu
übertragen. Aus der DE 197 56 327 A1 ist eine zylindrische Druckform bekannt, deren
Elastomerschicht aus einem heißhärtenden Einkomponenten- oder Zweikomponenten-Silikonpolymer
gebildet ist.
[0003] Eine besonders vorteilhafte endlose Druckform bzw. ein Verfahren zu seiner Herstellung
ist aus der DE 196 25 749 C2 bekannt, auf die hiermit ausdrücklich Bezug genommen
wird und deren Offenbarungsgehalt zum Offenbarungsgehalt der vorliegenden Erfindung
gemacht wird. Bei der bekannten, nahtlosen Druckform wird die Elastomerschicht von
einem kalthärtenden Silikonpolymer oder Silikonfluorpolymer gebildet, das im Rotationsgießverfahren
auf der zylindrischen Mantelfläche eines Trägers aufgetragen wird und nach dem Aushärten
in besonders vorteilhafter Weise direkt mit einem Arbeitslaser gravierbar ist.
[0004] Neben Endlosdruckformen werden für den Flexodruck auch noch Plattendruckformen benötigt,
wozu zum einen Gummiklischees und zum anderen Fotopolymerdruckplatten zur Verfügung
stehen, die für den hochqualitativen Flexodruck heutzutage häufig mit dem "Computer
to plate"-Verfahren für den Druck vorbereitet werden. Hierbei wird die Oberfläche
einer fotopolymeren Platte, die durch Belichtung mit ultraviolettem Licht aushärtbar
ist, zunächst mit einer schwarzen, lichtundurchlässigen Schicht beschichtet, die dann
anschließend teilweise von einem computergesteuerten, die Bilddaten übertragenden
Laser geöffnet wird. Die so offengelegten Bereiche der polymeren Platte werden durch
Belichtung gehärtet und anschließend wird die schwarze Schicht und die darunterliegenden,
nicht ausgehärteten Bereiche der Druckplatte abgewaschen, um die Druckplatte fertigzustellen.
Das Verfahren bei der Herstellung von Fotopolymerdruckplatten ist als solches bekannt
und muß hier nicht im einzelnen erläutert werden.
[0005] Für das Drucken mit den Plattendruckformen werden diese auf Klischeehülsen oder Formatzylindern
montiert, wozu entsprechende Klebebänder oder -folien - sogenannte "Tapes" - eingesetzt
werden, wobei es für unterschiedliche Druckbereiche oder Druckqualitäten auch unterschiedlich
kompressible Klebebänder gibt. Insbesondere bei sehr dünnen Druckplatten ist es erforderlich,
zwischen dem zylindrischen Träger und der Druckplatte eine kompressive Zwischenschicht
anzuordnen, da wegen der geringen Eigenflexibilität einer dünnen Druckplatte sonst
kein sauberes Druckbild erhalten wird. Neben der Befestigung der Druckplatten auf
dem Träger mit Hilfe von Klebebändern oder -folien ist es auch möglich, das Material
der fotopolymeren Platte auf einer ferromagnetischen Folie oder -platte, beispielsweise
einem Weißblech anzuordnen, das dann an Magnetzylindern haftend befestigt werden kann.
[0006] Die bekannten fotopolymeren Platten, seien es Einschichtplatten, Mehrschichtplatten
oder Platten, die aus flüssigen Fotopolymeren hergestellt werden, haben den Nachteil,
daß ihre Oberfläche erst nach der Plattenbelichtung ihre für das Drucken erforderliche
Endhärte erhält und die Oberflächenqualität folglich vor der Belichtung variieren
kann, was dazu führt, daß häufig Unebenheiten in der Plattenoberfläche die Druckqualität
herabsetzen. Eine mechanische Nachbearbeitung der fotopolymeren Platten zur Glättung
ihrer Oberfläche nach der Belichtung ist wiederum nicht möglich, da dadurch die hochstehenden,
druckenden Teile der Platte wieder beschädigt werden würden.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Herstellen einer Druckplatte anzugeben,
mit dem es möglich ist, eine Druckplatte für den Hochdruck herzustellen, die an ihrer
Oberfläche mechanisch hochgenau bearbeitet werden kann, bevor die Druckdaten auf die
Platte übertragen werden. Das Verfahren soll sich insbesondere zur Herstellung von
Dünndruckplatten und für Druckplatten mit ferromagnetischem Metallunterbau eignen,
die auf Magnetzylindern zum Einsatz gebracht werden können.
[0008] Diese Aufgabe wird mit der Erfindung durch ein Verfahren gelöst, das durch folgende
Verfahrensschritte gekennzeichnet wird:
a) Auftragen einer Schicht eines aushärtbaren Elastomers auf einen Träger mit zylindrischer
Mantelfläche;
b) Aushärten der Elastomerschicht auf dem Träger zu einem im wesentlichen zylindrischen,
endlosen Druckformrohling;
c) Auftrennen des Druckformrohlings entlang einer im wesentlichen parallel zur Achsrichtung
des Trägers verlaufenden Schnittlinie; und
d) Entnahme der so erzeugten Druckplatte von der Mantelfläche des Trägers.
[0009] Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird also ähnlich wie bei der Druckform nach
der DE 196 25 749 zunächst eine Endlosdruckform erzeugt, indem ein aushärtendes Elastomer
auf einen Zylinder oder eine hohlzylindrische Hülse mit zylindrischer Mantelfläche
aufgetragen wird, die nach Aushärten der Elastomerschicht von einem zum anderen Ende
des Zylinders aufgeschnitten wird und so die Druckplatte bildet. Als aushärtendes
Elastomer kann dabei bevorzugt ein Silikonpolymer, ein Silikonfluorpolymer oder auch
ein Poyuethanpoymer verwendet werden. Ganz besonders vorteillhaft ist die Verrwendung
eines kalthärtenden Silikonpolymers oder Silikonfluorpolymers, wie dies durch die
ältere Patentschrift 196 25 749 vorgeschlagen wird. Ebenso wie dort wird das aushärtende
Ellastomer zweckmäßig im Rotationsgießverfahren auf die Mantelfläche des Trägers vorzugsweise
als eine Schraubenlinie beschreibender, raupenartiger Materialstrang aufgetragen.
[0010] Vorzugsweise wird auf die zylindrische Mantelfläche des Trägers vor dem Auftragen
des Elastomers eine Trennschicht aufgebracht, die dann nach dem Aushärten und Auftrennen
des Druckformrohlings dessen leichte Entnahme von der Mantelfläche des Trägers garantiert.
Die Trennschicht kann dabei aus einer biegeelastischen Folie oder einer Platte bestehen,
die um die zylindrische Mantelfläche des Träger gelegt wird. Vorzugsweise wird die
Anordnung dabei so getroffen, daß die Folie oder Platte unter Bildung einer Nahtlinie
um den Träger gelegt wird und daß die spätere Schnittlinie entlang der Nahtlinie verläuft,
so daß nur das zu dem Druckformrohling ausgehärtete Elastomer aufgetrennt werden muß,
um die Druckplatte von dem zylindrischen Träger abnehmen zu können.
[0011] Besonders zweckmäßig ist es, wenn der Träger im wesentlichen aus einem Unterdruckzylinder
besteht und die Folie oder Platte mittels Unterdruck an der zylindrischen Mantelfläche
gehalten wird, wodurch sichergestellt wird, daß sie sich während der Herstellung der
Druckplatte dicht an die Zylinderfläche anlegt und nach Abnahme der Druckplatte von
dem Träger diese keine Unebenheiten aufweist. Vorzugsweise wird die Folie oder Platte
entlang ihrer Nahtkanten mit einem Klebeband od.dgl. zu einer endlosen Trennschicht
geschlossen, um ein Auseinanderklaffen an den Nahtkanten zu vermeiden. Die Folie oder
Platte besteht vorzugsweise aus einem im wesentlichen inkompressiblen Werkstoff, beispielsweise
aus Kunststoff oder Metall, insbesondere ferromagnetischem Metall wie Weißblech od.dgl.,
wodurch die Druckplatte später auf Magnetzylindern einsetzbar ist.
[0012] Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Druckplatte kann nach ihrer
Entnahme von der Mantelfläche des Trägers an ihrer Oberfläche mechanisch bearbeitet
werden. Ganz besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn bereits der Druckformrohling
nach Aushärten der Elastomerschicht und vor dem Auftrennen auf eine zylindrische Umfangsform
bearbeitet, insbesondere geschliffen wird. Durch Rotieren des Trägers und gleichzeitiges
Anstellen einer rotierenden Schleifscheibe gegen die Oberfläche der ausgehärteten
Elastomerschicht erhält man einen Druckformrohling mit hochgenauer zylindrischer Oberfläche,
die nach dem anschließenden Auftrennen ihre Genauigkeit beibehält und eine exakt glatte
Oberfläche der Druckplatte gewährleistet, wie sie mit fotopolymeren Platten in der
Vergangenheit nicht erhalten werden konnte. Insbesondere ist es durch diese Bearbeitung
der Oberfläche der Elastomerschicht möglich, auch sehr dünne Druckplatten mit einer
Dicke von 1 bis 5 mm und einer sehr ebenen Oberfläche zu erhalten, wie sie zur Erzielung
optimaler Druckqualitäten bevorzugt eingesetzt werden.
[0013] Besonders vorteilhaft ist es, wenn das die Trennfolie oder die Trennplatte entlang
ihrer Nahtkanten verschließende Klebeband od.dgl. eine Dicke hat, die der Dicke der
Elastomerschicht nach deren Bearbeitung auf die zylindrische Umfangsform mindestens
entspricht. Dies hat den Vorteil, daß für die Entnahme des Druckformrohlings von dem
zylindrischen Träger dieser nicht mittels eines gesonderten Werkzeuges od.dgl. entlang
der Nahtkanten aufgeschnitten werden muß, sondern daß lediglich das Klebeband, das
die Trennfolie oder Trennplatte entlang ihrer Nahtkanten verbindet, abgezogen werden
muß, um den zuvor endlosen, aber bereits geschliffenen oder abgedrehten Druckformrohling
als Druckplatte entnehmen zu können.
[0014] Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Druckplatte weist im wesentlichen
dieselben Merkmale und Vorteile wie die Endlosdruckform nach der DE 196 25 749 auf,
auf deren Beschreibung somit ausdrücklich verwiesen wird. Die ausgehärtete Elastomerschicht
der Druckplatte kann insbesondere mittels Gravur durch einen Arbeitslaser direkt graviert
werden, wodurch die fertige Druckform besonders schnell und kostengünstig hergestellt
werden kann.
[0015] In besonders vorteilhafter Weise kann die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte
Druckplatte nach ihrer Entnahme von der Mantelfläche des Trägers an ihrer Rückseite
mit einer kompressiblen Unterschicht versehen werden. Die Anordnung der kompressiblen
Unterschicht, die insbesondere bei sehr dünnen Druckplatten für die Erzielung eines
sehr guten Druckergebnisses erforderlich ist, erfolgt dabei in jedem Fall, nachdem
die Platte an ihrer Oberseite auf einem harten Untergrund, vorzugsweise auf einem
Stahlzylinder mechanisch bearbeitet, insbesondere geschliffen oder abgedreht wurde.
Dies hat den Vorteil, daß die Elastomerschicht bei ihrer Bearbeitung ihrer Oberfläche
nicht an ihrer Rückseite ausweichen kann, wodurch sichergestellt wird, daß die Platte
nach ihrer Bearbeitung über ihre gesamte Fläche eine gleichmäßige Dicke aufweist.
[0016] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es in vorteilhafter Weise auch möglich, die
Druckform nach der Bearbeitung des Druckformrohlings auf die zylindrische Umfangsform,
aber vor dem Auftrennen zur Bildung der Druckplatte zu gravieren. Nach Entnahme der
so schon für den Druck vorbereiteten Druckplatte von dem Träger kann sie an ihrer
Rückseite dann mit der kompressiblen Unterschicht versehen werden und danach zum Drucken
auf eine Klischeehülse oder einen Formatzylinder aufgezogen werden, wobei durch die
bereits in der Zylinderform erfolgte Gravierung der Druckplatte es nicht erforderlich
ist, einen Verzerrungsfaktor zu berücksichtigen, der der Tatsache Rechnung trägt,
daß in der Ebene gefertigte und anschließend auf Zylinder montierte Druckplatten an
ihrer Oberfläche um einen bestimmten Wert gedehnt werden. Tatsächlich wird bei dieser
besonderen Vorgehensweise das Druckbild bei Entnahme der Druckplatte von dem zylindrischen
Träger gestaucht und dann beim Aufziehen auf den Formatzylinder oder die Klischeehülse
das gestauchte Bild wieder auf die gleichen Verhältnisse gedehnt, die beim Gravieren
vorgelegen haben, solange der Durchmesser des zylindrischen Trägers und der Durchmesser
der später zum Einsatz kommenden Klischeehülse bzw. des Formatzylinders entsprechend
aufeinander abgestimmt sind.
[0017] Wie bereits erwähnt, kann die Gravur der Druckplatte vorzugsweise mittels Lasergravur
erfolgen, wobei ein auch beim Gravieren der Endlosdruckformen nach der DE 196 25 749
zum Einsatz kommender Arbeitslaser dafür sorgt, daß auch großflächige Bereiche der
Elastomerschicht bis in die erforderliche Tiefe in vergleichsweise kurzer Zeit abgetragen
werden können.
[0018] Mit der Erfindung wird eine Druckplatte für den Hochdruck, insbesondere für den Flexodruck
geschaffen, die im wesentlichen aus einer unteren Tragfolie oder -platte und einer
auf diesen aufgebrachten Elastomerschicht aus Silikonpolymer, Silikonfluorpolymer
oder Polyurrethan besteht, die nach ihrem Auftrag auf die Tragfolie oder Tragplatte
und Aushärten zur Bildung einer ebenen Oberfläche bearbeitet, insbesondere geschliffen
ist. Vorzugsweise besteht die Elastomerschicht aus kalthärtendem Silikonpolymer oder
Silikonfluorpolymer. An der Rückseite ihrer Tragfolie oder -platte kann die erfindungsgemäße
Druckplatte vorzugsweise mit einer kompressiblen Beschichtung versehen sein, wie dies
zur Erzeugung einer hohen Druckqualität insbesondere bei sogenannten Dünndruckplatten
vorteilhaft ist und häufig gefordert wird. Um eine möglichst gleichmäßige und reproduzierbare
Schichtdicke der Elastomerschicht zu erzielen, kann diese in Form von nebeneinanderliegenden,
ineinanderfließenden, raupenartigen Materialsträngen auf die Tragfolie oder - platte
aufgetragen sein.
[0019] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
und der Zeichnung, worin eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung an einem Beispiel
näher erläutert wird. Es zeigt:
Fig 1 eine Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Herstellen
einer erfindungsgemäßen Druckplatte in einer vereinfachten Vorderansicht;
Fig. 2 den Gegenstand der Fig. 1 in einem Schnitt längs der Linie II-II;
Fig 3 die Bearbeitung des Druckformrohlings an seinem Umfang mittels einer Schleifeinrichtung
in einem Ausschnitt und
Fig. 4 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Druckplatte.
[0020] Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung 10 dient zum Herstellen von Druckformen,
insbesondere von Druckplatten 11 nach der Erfindung oder aber auch zum Herstellen
von Endlosdruckformen, wie dies in der älteren Patentanmeldung DE 197 56 327 A1 beschrieben
wird, auf die hiermit ausdrücklich Bezug genommen wird.
[0021] Die Vorrichtung 10 besteht im wesentlichen aus einem Maschinenbett 12, einem an dessen
einen Ende angeordneten, angetriebenen Spindelstock 13 und einem am anderen Ende vorgesehenen
Reitstock 14, zwischen denen eine Unterdruckwalze 15 mit ihren Achsstummeln 16 so
angeordnet ist, daß sie bei Drehung der Spindel des Spindelstockes um ihre Achse gedreht
wird, wie dies durch den Pfeil 17 angedeutet ist.
[0022] Auf dem Maschinenbett der Vorrichtung 10 ist ein Längsschlitten 18 gelagert, der
mit Hilfe eines nicht näher dargestellten Antriebes vom einen Ende der Vorrichtung
am Reitstock zum anderen Ende am Spindelstock und zurück verfahren werden kann, wie
dies durch den Doppelpfeil 19 angedeutet ist. Der Längsschlitten trägt an einem Tragarm
20 einen Misch- und Dosierkopf 21 sowie eine quer zur Achse 22 der Walze 15 anstellbare
Schleifeinrichtung 23 mit einer drehend antreibbaren Schleifscheibe 24 und ein ebenfalls
gegen die Unterdruckwalze anstellbares Schneidelement 25, dessen Bedeutung nachfolgend
noch im einzelnen beschrieben wird.
[0023] Wie sich insbesondere aus den Fig. 2 und 3 ergibt, ist zur Herstellung einer erfindungsgemäßen
Druckplatte bzw. Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens auf der zylindrischen
Mantelfläche 26 der Unterdruckwalze 15 eine dünne, biegsame aber nicht dehnbare Tragfolie
27 angeordnet, die am Umfang der Unterdruckwalze faltenfrei anliegt und über im Umfang
angeordnete Sauglöcher 28 der Unterdruckwalze drehfest an deren Mantelfläche gehalten
wird. An der achsparallel zur Drehachse der Unterdruckwalze 15 verlaufenden Nahtstelle
29 der Tragfolie 27 sind die Nahtkanten 30 mit einem sehr dicken Klebeband 31 miteinander
verbunden, wie dies gut in Fig. 3 erkennbar ist.
[0024] Mit Hilfe des Misch- und Dosierkopfes wird auf die Tragfolie 27 ein aus zwei Komponenten
im Mischkopf zusammengemischter Elastomerwerkstoff 32 auf die sich drehende Walze
15 in Form eines Werkstoffstranges aufgetragen, der sich infolge der Überlagerung
der Drehbewegung der Walze und der Längsbewegung des Mischkopfes schraubenlinig auf
dem Umfang der Walze ablegt und dabei mit den bei der jeweils vorangehenden Umdrehung
abgelegten Material zerfließt. Bei dem Elastomerwerkstoff handelt es sich um ein Zweikomponenten-Silikonpolymer-Werkstoff,
der bei diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel kalthärtend ist und der nach dem Auftrag
auf die um die Unterdruckwalze 15 gelegten Tragfolie 27 aushärtet und damit einen
im wesentlichen zylindrischen, endlosen Druckformrohling bildet, dessen Radius in
Fig. 3 bei 33 angedeutet ist.
[0025] Nach dem Aushärten des Elastomerwerkstoffes zu dem Druckformrohling wird die an dem
Tragarm ebenfalls angeordnete Schleifeinrichtung 23 so in Richtung auf die im vorangegangenen
Arbeitsschritt beschichtete Unterdruckwalze angestellt, daß ihre Schleifscheibe 24
den Druckformrohling 33 an seiner Umfangsfläche 34 bearbeitet, wenn die Unterdruckwalze
und die Schleifscheibe drehend angetrieben werden und der Tragarm 20 mit der daran
angeordnten Schleifeinrichtung in Längsrichtung des Maschinenbettes zwischen Spindelstock
13 und Reitstock 14 verfährt. Durch dieses Schleifen erhält der Druckformrohling eine
sehr exakte, zylindrische Umfangsform. Da die Tragfolie 27 zwar biegsam, in Radialrichtung
der Walze aber praktisch inkompressibel ist, werden die beim Schleifen von der Schleifscheibe
auf den Druckformrohling ausgeübten Radialkräfte bestens aufgefangen, ohne daß es
zu unerwünschten Verformungen bzw. einem Ausweichen des Druckformrohlings radial nach
innen kommt.
[0026] Nach dem Schleifen des Druckformrohlings 33 auf die gewünschte Dicke der Elastomerschicht
wird die so weitgehend fertiggestellte Druckform von der Unterdruckwalze 15 abgenommen.
Dies kann dadurch geschehen, daß mit Hilfe des gegen die Unterdruckwalze 15 angestellten
Schneidelements 25 in der Druckform ein achsparalleler Schnitt durch die Elastomerschicht
und die Tragfolie 27 hindurch erzeugt wird, indem der Tragarm von einem Ende der Vorrichtung
zum anderen Ende verfahren wird, während der Antrieb für den Spindelstock 13 stillgesetzt
ist und somit die Unterdruckwalze sich nicht dreht. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
allerdings, bei dem der Druckformrohling 33 mit der Schleifscheibe 24 soweit abgeschliffen
wurde, daß das dicke Klebeband 31 beim Schleifen freigelegt wird, wie dies in Fig.
3 dargestellt ist, reicht es aus, einfach das Klebeband 31 abzuziehen, um einen über
die ganze Dicke der Elastomerschicht gehenden Kanal oberhalb der Nahtstelle 29 freizulegen,
so daß es nach Abschalten des Unterdruckes in der Unterdruckwalze möglich ist, die
nun nicht mehr endlose Druckplatte 11 von der Mantelfläche 26 der Druckwalze abzuheben.
[0027] Mit dem vorstehend beschriebenen Verfahren erhält man eine Druckplatte mit außergewöhnlich
hoher Oberflächengenauigkeit, wie sie bislang nur von Endlosdruckformen bekannt war.
Die Druckplatte kann unmittelbar nach ihrer Entnahme von der zylindrischen Walze graviert
werden und zwar in bevorzugter Weise durch Direktgravur mittels eines computergesteuerten
Lasers, der die Bereiche, die später nicht drucken sollen, aus der Oberfläche der
Druckplatte herausarbeitet. Es ist auch möglich, die Gravur in der Druckplatte bereits
zu erzeugen, bevor sie von der Mantelfläche des Zylinders abgehoben und in ebener
Lage ausgelegt wird. Diese Vorgehensweise, die dann sinnvoll sein kann, wenn die Druckplatte
später auf einer Klischeehülse oder einem Formatzylinder gleichen Durchmessers wie
die Unterdruckwalze aufgezogen werden soll, hat den Vorteil, daß dann bei der Ausführung
der Gravur der Platte kein Verzerrungsfaktor berücksichtigt werden muß, der der Plattendehnung,
also der Verlängerung des Druckmotives beim Aufziehen der ebenen Platte auf eine zylindrische
Hülse oder einen Zylinder Rechnung trägt.
[0028] Wie man aus Fig. 4 erkennt, kann die nach dem vorbeschriebenen Verfahren hergestellte
Druckplatte an der Rückseite 35 ihrer Tragfolie mit einer kompressiblen Beschichtung
36 versehen werden, nachdem sie von der Mantelfläche des Trägers 15 abgenommen wurde.
Diese kompressible Beschichtung sorgt insbesondere bei geringen Druckplattenstärken
unter 2,5 mm Dicke der geschliffenen Elastomerschicht für die beim Druck gewünschte
Kompressibilität der gesamten Druckplatte bei vorgegebener Druckhöhe. Die Beschichtung
36 kann aus einer elastischen Klebefolie (Tape) bestehen, wie dies zur Befestigung
von Druckplatten auf Klischeehülsen od.dgl. an sich bekannt ist. Da die elastische
Beschichtung erst nach dem Abnehmen der Druckplatte von der Mantelfläche des Trägerzylinders
15 erfolgt und nicht etwa auf diesem eine elastische Unterschicht aufgetragen wird,
bevor die Tragfolie 27 und anschließend die Elastomerschicht aufgebracht werden, wird
sichergestellt, daß durch die Bearbeitung der Elastomerschicht an ihrem Umfang durch
das Schleifen eine hohe Genauigkeit erzielt wird.
[0029] Anstelle einer Tragfolie 27 kann auch eine dünne Tragplatte aus Weißblech verwendet
werden, die auf dem Unterdruckzylinder 15 an dessen Umfang angeordnet und auf die
dann das Silikonpolymer aufgetragen wird. Die Herstellung der Druckplatte mit der
ferromagnetischen Tragplatte entspricht dem Herstellungsverfahren einer solchen mit
einer Tragfolie aus Kunststoff od.dgl.. Die Verwendung eines ferromagnetischen Tragbleches
jedoch hat den Vorteil, daß die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte
Druckplatte auch auf sogenannten Magnetzylindern verwendbar ist, auf denen sie beispielsweise
für den Etikettendruck mit Hilfe von Permanentmagneten fest am Umfang gehalten wird.
[0030] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren können auch solche Werkstoffe zu (flächigen)
Druckplatten verarbeitet werden, die bislang lediglich für die Herstellung von Endlosformen
eingesetzt werden konnten. Ein besonderer Vorteil des Verfahrens liegt darin, daß
damit auch das Rotationsgießverfahren für die Herstellung von flächigen Druckplatten
zur Anwendung kommen kann, das sich bei der Verarbeitung von Silikonpolymer- und/oder
Silikonfluorpolymerwerkstoffen als besonders vorteilhaft erwiesen hat, wie sie in
den älteren Druckschriften 196 25 749 C2 bzw. DE 197 56 327 A1 der Anmelderinnen beschrieben
sind. Es können somit erstmals durch das erfindungsgemäße Verfahren dieselben Materialqualitäten
bei flächigen Druckplatten erreicht werden, die mit den aus den erwähnten Druckschriften
der Anmelderinnen bekannten Werkstoffen bislang Endlosdruckformen vorbehalten waren
und es ist möglich, die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Druckplatten
an ihrer Rückseite mit einer beliebig kompressiblen Unterschicht zu versehen, mit
der die gewünschte Kompressibilität beim späteren Drucken genau eingestellt werden
kann.
1. Verfahren zum Herstellen einer Druckplatte insbesondere für den Hochdruck,
gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
a) Auftragen einer Schicht (32) eines aushärtbaren Elastomers auf einen Träger (15)
mit zylindrischer Mantelfläche (26);
b) Aushärten der Elastomerschicht auf dem Träger (15) zu einem im wesentlichen zylindrischen,
endlosen Druckformrohling (33);
c) Auftrennen des Druckformrohlings (33) entlang einer im wesentlichen parallel zur
Achsrichtung (22) des Trägers (15) verlaufenden Schnittlinie; und
d) Entnahme der so erzeugten Druckplatte (11) von der Mantelfläche (26) des Trägers
(15).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als aushärtendes Elastomer (32) ein Silikonpolymer, Silikonfluorpolymer oder Polyurethanpolymer
verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als aushärtendes Elastomer (32) ein kalthärtendes Silikonpolymer oder Silikonfluorpolymer
verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Elastomer (32) im Rotationsgießverfahren auf die Mantelfläche (26) des Trägers
(15) aufgetragen wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Elastomer (32) als eine Schraubenlinie beschreibender, raupenartiger Materialstrang
aufgetragen wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf die zylindrische Mantelfläche (26) des Trägers (15) vor dem Auftragen des Elastomers
(32) eine Trennschicht (27) aufgebracht wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschicht (27) aus einer biegeelastischen Folie oder Platte besteht.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie (27) oder Platte unter Bildung einer Nahtlinie (29) um den Träger (15)
gelegt wird und daß die spätere Schnittlinie entlang der Nahtlinie (29) verläuft.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (15) im wesentlichen aus einem Unterdruckzylinder (15) besteht und die
Folie (27) oder Platte mittels Unterdruck an der zylindrischen Mantelfläche (26) gehalten
wird.
10. Verfahren nach Anspruch 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie (27) oder Platte entlang ihrer Nahtkanten (30) mit einem Klebeband (31)
od.dgl. zu einer endlosen Trennschicht geschlossen wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie (27) oder Platte aus einem im wesentlichen inkompressiblen Werkstoff besteht.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie (27) oder Platte aus Kunststoff oder Metall, insbesondere ferromagnetischem
Metall besteht.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckformrohling (33) nach Aushärten der Elastomerschicht (32) und vor dem Auftrennen
auf eine zylindrische Umfangsform bearbeitet, insbesondere geschliffen wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das die Trennfolie (27) oder Trennplatte entlang ihrer Nahtkanten (30) verschließende
Klebeband (31) od.dgl. eine Dicke hat, die der Dicke der Elastomerschicht (32) nach
deren Bearbeitung auf die zylindrische Umfangsform mindestens entspricht.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (11) nach ihrer Entnahme von der Mantelfläche (26) des Trägers (15)
an ihrer Rückseite (35) mit einer kompressiblen Unterschicht (36) versehen wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckform (11) nach der Bearbeitung des Druckformrohlings (33) auf die zylindrische
Umfangsform, aber vor dem Auftrennen zur Bildung der Druckplatte (11) graviert wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Gravur der Druckplatte (11) mittels Lasergravur erfolgt.
18. Flächige Druckplatte für den Hochdruck, insbesondere für den Flexodruck, erhältlich
durch das Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 17, wobei die Elastomerschicht
(32) aus Silikonpolymer, Silikonfluorpolymer oder Polyurethan besteht und auf einer
unteren Tragfolie oder -platte (27) aufgebracht ist und die Elastomerschicht nach
ihrem Auftrag auf die Tragfolie oder -platte und Aushärten zur Bildung einer ebenen
Oberfläche bearbeitet, insbesondere geschliffen ist.
1. Method for producing a printing plated in particular for relief printing,
characterized by the following steps:
a) applying a layer (32) of a curable elastomer to a carrier (15) having a cylindrical
surface area (26);
b) curing the elastomer layer on the carrier (15) into an essentially cylindrical,
endless printing form blank (33);
c) separating the printing form blank (33) along a section line essentially parallel
to the axial direction (22) of the carrier; and
d) withdrawal of the printing plate (11), which is produced in such a manner, from
the surface area (26) of the carrier (15).
2. Method according to claim 1, characterized in that a silicone polymer, a silicone fluorine polymer or a polyurethane polymer is used
as the curing elastomer (32).
3. Method according to claim 1 or 2, characterized in that a cold curing silicone polymer or silicone fluorine polymer is used as the curing
elastomer (32).
4. Method according to one of claims 1 to 3, characterized in that the elastomer (32) is applied with a rotational casting method to the surface area
(26) of the carrier (15).
5. Method according to one of claims 1 to 4, characterized in that the elastomer (32) is applied as a track-like material strand describing a helical
line.
6. Method according to one of claims 1 to 5, characterized in that a separating layer (27) is applied to the cylindrical surface area (26) of the carrier
(15) prior to the application of the elastomer (32).
7. Method according to one of claims 1 to 6, characterized in that the separating layer (27) consists of a flexible foil or plate.
8. Method according to one of claims 1 to 7, characterized in that the foil (27) or the plate is placed around the carrier (15) while forming a seam
line (29) and that the later section line runs along the seam line (29).
9. Method according to one of claims 1 to 8, characterized in that the carrier (15) essentially consists of a vacuum cylinder (15) and that the foil
(27) or plate is held to the cylindrical surface area (26) by means of a vacuum.
10. Method according to one of claims 1 to 9, characterized in that the foil (27) or the plate is closed along its seam edges (30) to an endless separating
layer by means of an adhesive tape (31) or the like.
11. Method according to one of claims 1 to 10, characterized in that the foil (27) or the plate consists of a material which is essentially incompressible.
12. Method according to one of claims 1 to 11, characterized in that the foil (27) or the plate consists of plastics or metal, in particular of ferromagnetic
metal.
13. Method according to one of claims 1 to 12, characterized in that the printing form blank (33) is processed, in particular ground, into a cylindrical
peripheral form after curing the elastomer layer (32) and before the separation.
14. Method according to one of claims 1 to 13, characterized in that the adhesive tape (31) or the like, which closes the separating foil (27) or the
separating plate along their seam edges (30), has a thickness corresponding to at
least the thickness of the elastomer layer (32) after its processing to the cylindrical
peripheral form.
15. Method according to one of claims 1 to 14, characterized in that the printing plate (11) is provided with a compressible bottom layer (36) at its
rear side (35) after its withdrawal from the surface area (26) of the carrier (15).
16. Method according to one of claims 1 to 15, characterized in that the printing form (11) is engraved after the processing of the printing form blank
(33) to the cylindrical peripheral form, but before the separation, for forming the
printing plate (11).
17. Method according to one of claims 1 to 16, characterized in that the engraving of the printing plate (11) takes place by means of laser engraving.
18. Printing plate for relief printing, in particular for flexo-printing, obtainable with
the method according to one of claims 13 to 17, whereas the elastomer layer (32) consists
of silicon polymer, silicon fluorine polymer or polyurethane and has been applied
to a lower carrier foil or plate (27) and whereas the elastomer layer is processed,
in particular ground, after its application to the carrier foil or plate and curing
for forming an even surface.
1. Procédé pour produire une plaque d'impression, notamment pour l'impression en relief,
caractérisé par les étapes de procédé suivantes :
a) déposer une couche (32) d'un élastomère durcissable sur un support (15) à paroi
latérale cylindrique (26) ;
b) faire durcir la couche d'élastomère sur le support (15) pour obtenir une ébauche
de châssis d'impression sans fin (33), sensiblement cylindrique ;
c) ouvrir l'ébauche de châssis d'impression (33) le long d'une ligne de coupe s'étendant
sensiblement parallèlement à la direction axiale (22) du support (15) ; et
d) enlever la plaque d'impression (11) ainsi produite, de la paroi latérale (26) du
support (15).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on utilise en tant qu'élastomère durcissable (32) un polymère silicone, un polymère
silicone fluor, ou un polymère polyuréthane.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'on utilise en tant qu'élastomère durcissable (32) un polymère thermofusible silicone,
ou silicone fluor.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élastomère (32) est déposé sur la paroi latérale (26) du support (15) par le procédé
de coulée par rotation.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'élastomère (32) est déposé sous la forme d'un cordon de matière en forme de chenille
décrivant une ligne hélicoïdale.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'une couche de séparation (27) est déposée sur la paroi latérale cylindrique (26) du
support (15) avant de déposer l'élastomère (32).
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que la couche de séparation (27) est constituée d'une plaque ou film élastiquement flexible.
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'on étend le film (27) ou plaque autour du support (15) en formant une ligne de joint
(29) et en ce que la ligne de coupe ultérieure s'étend le long de la ligne de joint (29).
9. Procédé selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que le support (15) est essentiellement constitué d'un cylindre à dépression (15) et
le film (27) ou plaque est maintenu contre la paroi latérale cylindrique (26) par
dépression.
10. Procédé selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que l'on ferme le film (27) ou plaque le long de ses bords de joint (30) au moyen d'une
bande adhésive (31) ou analogue pour former une couche de séparation sans fin.
11. Procédé selon l'une des revendications 7 à 10, caractérisé en ce que le film (27) ou plaque est constitué d'un matériau sensiblement incompressible.
12. Procédé selon l'une des revendications 7 à 11, caractérisé en ce que le film (27) ou plaque est constitué de matière plastique ou de métal, en particulier
de métal ferromagnétique.
13. Procédé selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que l'ébauche de châssis d'impression (33) est usinée, en particulier polié, sur une
forme périphérique cylindrique après durcissement de la couche élastomère (32) et
avant son ouverture.
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que le film de séparation (27) ou la plaque de séparation a le long de la bande adhésive
(31) ou analogue fermant ses bords de joint (30) une épaisseur qui correspond au moins
à l'épaisseur de la couche élastomère (32) après son usinage sur la forme périphérique
cylindrique.
15. Procédé selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'après avoir été enlevée de la paroi latérale (26) du support (15), la plaque d'impression
(11) est munie d'une sous-couche incompressible (36) sur sa face arrière (35).
16. Procédé selon l'une des revendications 13 à 15, caractérisé en ce qu'on grave le châssis d'impression (11) après l'usinage de l'ébauche de châssis d'impression
(33) sur la forme périphérique cylindrique, mais avant l'ouverture pour former la
plaque d'impression (11).
17. Procédé selon la revendication 16, caractérisé en ce que la gravure de la plaque d'impression (11) se fait par gravure laser.
18. Plaque d'impression plate pour l'impression en relief, en particulier pour la flexographie,
pouvant être obtenue par le procédé selon l'une des revendications 13 à 17, dans laquelle
la couche d'élastomère (32) est constituée de polymère silicone, de polymère silicone
fluor, ou de polyuréthane et est déposée sur un film porteur ou une plaque porteuse
(27) inférieur(e), et la couche élastomère, après avoir été déposée sur le film porteur
ou la plaque porteuse et avoir durci, est usinée, en particulier poncée, pour former
une surface plane.