Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zum Herstellen eines Streifens mit selbstklebenden
Etiketten oder anderen Materialien mit unterlegten Teilen, insbesondere eines Etikettenstreifens,
bei dem auf einem Trägerband abnehmbare, selbstklebende Etiketten, aufgebracht sind,
bei denen unter dem eigentlichen Etikett andere Teile, wie insbesondere Sicherheitselemente,
vorgesehen sind, welche bei Abziehen des selbstklebenden Etiketts vom Trägerband zusammen
mit diesem auf eine mit dem Etikett zu versehende Sache übertragbar ist, gemäß der
im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Gattung.
[0002] Selbstklebeetiketten werden in bekannter Weise derart hergestellt, daß aus einem
Etikettenmaterial, welches von einem bandförmigen Träger getragen wird und lösbar
mit diesem verklebt ist, Einzeletiketten durch Ausstanzen mit einem geeigneten Stanzwerkzeug
in der gewünschten Form und Größe ausgestanzt werden. Der Träger mit den daran haftenden
Selbstklebeetiketten wird dann nach dem Entfernen der nicht benötigten Reste des Etikettenmaterials,
das heißt nach dem sogenannten Ab- oder Entgittern, zu einer Etikettenrolle aufgewickelt.
Diese wird später in einen Etikettenspender eingelegt, mit dessen Hilfe die abgelösten
Etiketten auf einen zu etikettierenden Gegenstand bzw. Artikel übertragen werden.
[0003] Es besteht in der Praxis der große Wunsch, daß unter solche Selbstklebeetiketten
auch andere Teile plaziert werden, welche mit dem Selbstklebeetikett in einem einzigen
Arbeitsgang paßgenau auf die zu etikettierende Sache übertragen bzw. aufgeklebt werden
können.
[0004] Die WO 97/14162 zeigt eine Vorrichtung zum Herstellen eines Streifens mit selbstklebenden
Etiketten, bei denen unter dem Etikett andere Teile vorgesehen sind, und wobei eine
erste Vorratsrolle mit zugehöriger Transporteinrichtung vorgesehen ist, von welcher
ein erstes Trägerband mit Etiketten abgespult wird, eine erste Abnahmestation vorgesehen
ist, an welcher die Etiketten von diesem ersten Trägerband abgelöst und nach transportierendem
Vorschieben über einen Bereich, der von Trägerband frei ist, auf ein zweites Trägerband
aufgesetzt werden, eine erste Aufwickelrolle mit zugehöriger Transporteinrichtung
vorgesehen ist, auf der das erste Trägerband aufgewickelt wird, eine zweite Vorratsrolle
mit zugehöriger Transporteinrichtung vorgesehen ist, von welcher ein drittes Trägerband
mit darauf aufgebrachten anderen Teilen, die unter dem Etikett anzuordnen sind, abgespult
wird, eine zweite Abnahmestation vorgesehen ist, an welcher die anderen Teile von
diesem dritten Trägerband abgelöst und nach transportierendem Vorschieben über einen
Bereich, der von Trägerband frei ist, auf ein viertes Trägerband aufgesetzt werden.
[0005] Ein aus der EP 0 682 333 A1 bekanntes Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitsetikettenstreifens,
bei dem eine Deckschicht und elektromagnetisch aktive bzw. aktivierbare Sicherungselemente
zusammengefügt, sieht vor, daß die Sicherungselemente auf ein Sicherungselementeträgerband
aufgeklebt werden, und daß die Sicherungselemente an einer Spendkante vom Sicherungselementeträgerband
getrennt und mit der Deckschicht zusammenlaminiert werden. In dieser Druckschrift
sind keine Vorrichtungsangaben gemacht, aus denen hervorgeht, wie dieses Verfahren
in die Praxis umgesetzt wird oder werden kann. Es sind zwar allgemeine Angaben gemacht,
deren praktikable Realisierung jedoch weder angegeben noch auch nur andeutungsweise
gelöst ist.
[0006] Schließlich beschreibt die DE 36 38 412 A1 ein Verfahren zur Herstellung von mit
einer Bandschleife versehenen Siegelmarke und deren Befestigung auf oder an einem
Warenstück.
[0007] Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, eine Vorrichtung anzugeben, mit deren Hilfe
im wesentlichen kontinuierlich, mit hoher Geschwindigkeit, großer Präzision und hoher
Flexibilität während einer Rotationsbewegung diverse Materialien wie beispielsweise
Metall, Kunststoffe, Papier, Karton, Verbünde oder dergleichen, die in Form von ausgestanzten
Etiketten oder eines Endlosbandes auf einem Trägerband liegen, auf ein wiederum delaminiertes
Band zu übertragen und zwar darüber oder auch darunter.
Vorteile der Erfindung
[0008] Das erfindungsgemäße Verfahren zum Herstellen eines Etikettenstreifens oder dergleichen
mit unterlegten Teilen mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 löst diese
Aufgabe. Es hat gegenüber dem Stand der Technik und den bei dem eingangs beschriebenen
Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitsetikettenstreifens den Vorteil, dass während
einer Rotationsbewegung im wesentlichen kontinuierlich, mit hoher Geschwindigkeit,
großer Präzision und hoher Flexibilität, Teile wie beispielsweise Sicherheitselemente
unter insbesondere selbstklebende Etiketten plaziert werden. Damit steht dann ein
fertiger Etikettenstreifen zur Verfügung, von dem in einem Arbeitsgang die einzelnen
Etiketten mit dem darunter plazierten anderen Teil auf zu versehende Sachen übertragen
werden kann.
[0009] Gemäß der Erfindung wird dies prinzipiell dadurch erreicht, daß eine erste Vorratsrolle
mit zugehöriger Transporteinrichtung vorgesehen ist, von welcher ein erstes Trägerband
mit Etiketten abgespult wird, eine erste Abnahmestation vorgesehen ist, an welcher
die Etiketten von diesem ersten Trägerband abgelöst und nach transportierendem Vorschieben
über einen Bereich, der von Trägerband frei ist, auf ein zweites Trägerband aufgesetzt
werden, eine erste Aufwickelrolle mit zugehöriger Transporteinrichtung vorgesehen
ist, auf der das erste Trägerband aufgewickelt wird, eine zweite Vorratsrolle mit
zugehöriger Transporteinrichtung vorgesehen ist, von welcher ein drittes Trägerband
mit darauf aufgebrachten anderen Teilen, die unter dem Etikett anzuordnen sind, abgespult
wird, und eine zweite Abnahmestation vorgesehen ist, an welcher die anderen Teile
von diesem dritten Trägerband abgelöst und nach transportierendem Vorschieben über
einen Bereich, der von Trägerband frei ist, auf ein viertes Trägerband aufgesetzt
werden, wobei das dritte Trägerband durch einen gesteuerten intermittierenden Antrieb
derart örtlich geführt, gesteuert vorgeschoben und intermittierend angetrieben wird,
daß die anderen Teile auf das vierte Trägerband an gewünschter Stelle aufsetzbar sind.
[0010] Durch die in der weiteren Ansprüchen niedergelegten Merkmale sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des im Anspruch 1 angegebenen Verfahrens möglich.
[0011] Entsprechend einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens
sind Anhalte- und Antriebs-Walzen, sogenannte Stop und Go-Walzen, für den intermittierenden
Vorschub des dritten Trägerbandes mit den anderen Teilen darauf vorgesehen. In besonders
zweckmäßiger Weiterbildung dieser Ausgestaltung sind die Anhalte- und Antriebs-Walzen
aus einem Spezialgummi hergestellt. Dadurch wird eine sanfte, Material und Trägerband
schonende Arbeitsweise sichergestellt. Bei Verwendung unterschiedlicher Härte für
den Gummi können unterschiedliche Härten und Dicken der anderen Teile flexibel berücksichtigt
und ausgeglichen werden. Dies trägt auch einerseits zu einem sanfteren und schnelleren
Maschinenlauf und damit zu einem erhöhtem Arbeitstakt erheblich bei als auch andererseits
zur Erhöhung der Anwendbarkeit der Maschine. Zur weiteren Verbesserung dieser Ausgestaltung
sieht eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung vor, daß die Anhalte- und Antriebs-Walzen
auswechselbar und/oder automatisch und/oder pneumatisch zustellbar sind.
[0012] Gemäß einer weiteren besonders vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Verfahrens ist eine besondere Schnellschaltkupplung vorgesehen, mittels der die Anhalte-
und Antriebs-Walzen, die sogenannten Stop und Go-Walzen, an den Antriebsmotor angeschaltet
bzw. von diesem abgeschaltet werden. Mit dieser Ausgestaltung ist die Arbeitsgeschwindigkeit
weiterhin gesteigert.
[0013] In vorteilhafter Weise ist das erfindungsgemäße Verfahren sehr flexibel einsetzbar.
So können entsprechend einer besonders zweckmäßigen Ausgestaltung als andere Teile
Sicherheitselemente unter den Etiketten plaziert werden, wobei die Sicherheitselemente
beispielsweise elektromagnetisch oder akustisch oder mit Radiofrequenzen erregbar
sind. Damit ist mit Hilfe vorliegender Erfindung für die Sicherung von Waren eine
erhebliche Vereinfachung getroffen, die insbesondere darin besteht, daß auf einfache
und kostengünstige Weise die Sicherheitselemente bereits unter den aufzuklebenden
Etiketten plaziert auf Streifen in Rollenform an die Etikettierstellen lieferbar sind.
Dort können mit einem einzigen Arbeitsvorgang die Sachen durch Übertragung des kombinierten
Etiketts auf die Sache diese sowohl gesichert als auch etikettiert werden. Wird dies
bereits bei der Herstellung oder Abfüllung der Ware oder Sache, also an der Quelle
einer Warenkette vorgenommen, ist eine erhebliche Voraussetzung für die sogenannte
Quellensicherung geschaffen.
[0014] Wie bereits erwähnt, ist das erfindungsgemäße Verfahren in vorteilhafter Weise sehr
flexibel einsetzbar. So können entsprechend einer besonders zweckmäßigen alternativen
Ausgestaltung als andere Teile Verkaufsfahnen oder Hinweisfahnen oder Griffschlaufen
oder ähnliche Teile so unter den Etiketten bzw. Aufklebern plazierbar sein, daß interessierende
Teile unter dem Etikett hervorstehen.
[0015] Zur weiteren Erhöhung der Flexibilität des erfindungsgemäßen Verfahrens ist nach
einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung vorgesehen, daß die Steuerung mit einem
Mikrokontroller versehen ist und daß mit dessen Hilfe unterschiedliche Plazierungen
durchführbar sind, daß insbesondere unter jedes oder nur unter jedes 2., 3., 7., oder
unter jedes 2., 5., 9. Etikett bzw. Aufkleber ein anderes Teil plaziert wird. Möglich
ist damit auch eine andere als die angegebene vorteilhafte Reihenfolge von Etiketten
bzw. Aufklebern.
[0016] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind Sensoren an verschiedenen Positionen
der Transportwege der verschiedenen Trägerbänder vorgesehen, mit deren Hilfe die Steuerung
entsprechende Positionssignale generiert zur orts- und taktgerechten Plazierung der
anderen Teile auf dem vierten Trägerband, zur zeitgerechten Bedienung der Anhalte-
und Antriebs-Walzen, der Stop und Go-Walzen, um das dritte Trägerband mit den anderen
Teilen intermittierend vorzuschieben, sowie zur Findung, Einstellung und Regelung
der verschiedenen Geschwindigkeiten der einzelnen Trägerbänder.
[0017] Das erfindungsgemäße Verfahren ist, wie bereits mehrfach betont, sehr flexibel und
vielseitig einsetzbar. Entsprechend einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist
es vorgesehen, daß die zu plazierenden anderen Teile derart auf das vierte Trägerband
aufgesetzt werden, daß sie mit ihrer Klebeseite mit der Klebeseite des sie bedeckenden
Etiketts bzw. Aufklebers zusammenkommen bzw. zusammenlaminiert werden, wodurch ein
abziehbares Etikett bzw. ein abziehbarer Aufkleber mit einer klebefreien Zone gebildet
ist. Dies ist bei vielen Anwendungen in der Etikettier-, Verpackungs- und Konfektionierbranche
ein sehr gefragtes Merkmal.
[0018] Gemäß einer besonders vorteilhaften und zweckmäßigen Weiterbildung dieser Ausgestaltung
der Erfindung ist dazu vorgesehen, daß die zweite Abnahmestation in unmittelbarer
Nähe der ersten Abnahmestation angeordnet und derart in Transportrichtung der von
der ersten Trägerbahn abgelösten Etiketten geneigt ist, daß die von der dritten Trägerbahn
durch die zweite Abnahmestation gelösten anderen Teile mit ihrer Klebseite unmittelbar
auf die Klebseite des darüber transportierten, von der ersten Trägerbahn unmittelbar
davor durch die erste Abnahmestation gelösten Etiketts zu liegen kommen, wobei die
beiden Klebflächen einen spitzen Winkel miteinander einschließen, und danach beide
gemeinsam auf das zweite Trägerband aufgesetzt und angedrückt werden, wobei die nicht
mit Klebstoff versehene Seite des anderen Teils unmittelbar auf dem zweiten Trägerband
bzw. dem vierten Trägerband zu liegen kommt.
[0019] Das erfindungsgemäße Verfahren kann nicht nur Etiketten sondern auch andere Materialien
zu mit anderen Teilen unterlegten Streifenbahnen verarbeiten, sondern in vorteilhafter
und zweckmäßiger weiterer Ausgestaltung können auch anstelle von selbstklebenden Etiketten
oder selbstklebenden Aufklebern, unter denen andere Teile plaziert werden, Kartonstreifen
oder Streifen aus Kunststoff oder anderen Materialien oder bereits in Form ausgestanzte
und auf einem Trägerband angeordnete Teile, vorgesehen sein, unter oder über denen
mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung andere Teile plaziert werden. Möglich
ist es auch, daß endlose Bahnen verarbeitet werden, zwischen denen andere Teile eingelegt
und laminiert werden. Hierbei ist z.B. an die rotationstechnische Herstellung von
laminierten Kreditkarten, Chipkarten oder ähnlichem zu denken.
[0020] Durch die in der weiteren Ansprüchen niedergelegten Merkmale sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des im Anspruch 1 angegebenen Verfahrens möglich.
Zeichnung
[0021] Die Erfindung ist anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
für das erfindungsgemäße Verfahren sowie von verschiedenen Anwendungen in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert. Die Figuren zeigen im einzelnen
- Fig. 1
- in dreidimensionaler schematischer Darstellung ein erstes Ausführungsbeispiel einer
Vorrichtung zur erfindungsgemäßen Herstellung eines Etikettenstreifens;
- Fig. 2
- schematisch eine Darstellung der ersten und zweiten Abnahmestation und deren Zuordnung
gemäß vorliegender Erfindung;
- Fig. 3
- schematisch ein erstes Anwendungsbeispiel für einen Etikettenstreifen, bei dem unter
jedes zweite Etikett ein anderes Teil plaziert ist;
- Fig. 4
- schematisch ein zweites Anwendungsbeispiel für einen Etikettenstreifen, bei dem unter
jedes Etikett ein anderes Teil plaziert ist;
- Fig. 5
- schematisch ein drittes Anwendungsbeispiel für einen Etikettenstreifen, bei dem unter
jedes Etikett ein anderes Teil plaziert ist, von dem ein Teil seitlich unter dem Etikett
herausschaut, beispielsweise eine Griffschlaufe;
- Fig. 6
- schematisch ein viertes Anwendungsbeispiel für einen Etikettenstreifen, bei dem unter
jedes Etikett ein anderes Teil in Form eines durchgehenden Streifens, ein endloses
Band plaziert ist, beispielsweise ein Magnetband für die Verwendung bei Spezialkassen
und Parkhäusern;
- Fig. 7
- schematisch eine Darstellung einer zweiten Vorrichtung mit der ersten und zweiten
Abnahmestation und deren besonderen Zuordnung für die Herstellung von Etiketten mit
klebefreien Zonen, bei denen die Klebseite der anderen Teile direkt auf die Klebseite
der Etiketten zu liegen kommt;
- Fig. 8
- schematisch in vergrößerter Darstellung Etikett und anderes Teil zur Herstellung der
Klebfreien Zone;
- Fig. 9
- schematisch eine Darstellung einer dritten Vorrichtung mit der ersten Abnahmestation
und der Ab- und Zuführung des ersten und zweiten Trägerbandes, wobei diese Ausführungs-
form zur Umsetzung der Etiketten vom alten auf einen neues oder versetzt auf das alte
Trägerband dient;
- Fig. 10
- schematisch ein Anwendungsbeispiel für einen Etiketten- streifen, bei dem jedes Etikett
mittels der in Fig. 9 schematisch gezeigten Ausführungsform bzw. Betriebsweise der
erfindungsgemäßen Vorrichtung vom ersten Trägerband gelöst und in seitlicher Richtung
wie auch in Längsrichtung versetzt wieder auf demselben Trägerband aufgesetzt ist;
und
- Fig. 11
- schematisch ein zweites Anwendungsbeispiel für einen Etikettenstreifen, bei dem jedes
ursprüngliche Stoß an Stoß hergestellte Etikett (oberer Teil der Figur) mittels der
in Fig. 9 schematisch gezeigten Ausführungsform bzw. Betriebsweise der erfindungsgemäßen
Vorrichtung vom ersten Trägerband gelöst und in Längsrichtung versetzt wieder auf
demselben Trägerband aufgesetzt ist (unterer Teil der Figur) und damit der Abstand
zwischen den Etiketten vergrößert ist.
Beschreibung der Ausführungs- und Anwendungsbeispiele
[0022] In Fig. 1 ist in dreidimensionaler schematischer Darstellung ein erstes Ausführungsbeispiel
einer Vorrichtung zur erfindungsgemäßen Herstellung eines Etikettenstreifens dargestellt.
In der nachfolgenden Beschreibung wird durchgängig der Begriff Etikett verwendet.
Unter diesem Begriff Etikett soll jedoch nicht nur das eigentliche Etikett verstanden
werden, sondern auch Dinge wie Aufkleber oder ähnliches. Diese Dinge können also bedruckt
oder unbedruckt sein. Sie können aus diversen Materialien bestehen, wie insbesondere
Papier, Kartonstreifen oder Streifen aus Kunststoff oder anderen Materialien. Sie
können bereits in Form ausgestanzte und entgitterte und auf einem Trägerband angeordnete
Teile oder auch streifenförmige Teile sein. Die Variationsmöglichkeiten sind sehr
vielfältig. Ein wesentliches Merkmal der Etiketten ist, daß sie selbstklebend sind
und auf einem Trägerband aufgebracht sind, bevor sie ihrem eigentlichen Zweck, der
Etikettierung von Sachen oder Waren bzw. dem Übertrag auf eine Sache, zugeführt werden.
[0023] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist eine erste Vorratsrolle 10 mit zugehöriger
Transporteinrichtung vorgesehen, von welcher ein erstes Trägerband 11 mit Etiketten
12 darauf abgespult wird. Eine erste Abnahmestation 13 ist vorgesehen, an welcher
die Etiketten 12 von diesem ersten Trägerband 11 abgelöst und nach Transport bzw.
Vorschieben über einen Bereich, der von Trägerband frei ist, auf ein zweites Trägerband
14 aufgesetzt werden. Es ist eine erste Aufwickelrolle 15 mit zugehöriger Transporteinrichtung
vorgesehen, auf der das erste Trägerband 11 aufgewickelt wird. Weiterhin ist eine
zweite Vorratsrolle 20 mit zugehöriger Transporteinrichtung vorgesehen, von welcher
ein drittes Trägerband 21 mit darauf aufgebrachten anderen Teilen 22, die unter dem
Etikett 12 anzuordnen sind, abgespult wird. An einer zweiten vorgesehenen Abnahmestation
23 werden die anderen Teile 22 von diesem dritten Trägerband 21 abgelöst und nach
Transport bzw. Vorschieben über einen Bereich, der von Trägerband frei ist, auf ein
viertes Trägerband 24 aufgesetzt. Eine zweite Aufwickelrolle 25 mit zugehöriger Transporteinrichtung
ist vorgesehen, auf der das dritte Trägerband 21 aufgewickelt wird. Es ist ein gesteuerter
intermittierender Antrieb für das dritte Trägerband 21 mit den anderen Teilen 22 darauf
vorgesehen, mit dessen Hilfe dieses derart örtlich geführt, gesteuert vorgeschoben
und intermittierend angetrieben wird, daß die anderen Teile 22 auf das vierte Trägerband
24 an gewünschter Stelle aufgesetzt werden. Weiterhin kann eine dritte Aufwickelrolle
15 mit zugehöriger Transporteinrichtung vorgesehen sein, auf welche das zweite Trägerband
14 aufwickelbar ist, wobei die Aufwickelgeschwindigkeit in etwa der Abwickelgeschwindigkeit
entspricht, mit dem das erste Trägerband 11 von der ersten Vorratsrolle 10 abgewickelt
wird. Das mit den aufgesetzten anderen Teilen 22 versehene vierte Trägerband 24 kann
als das zweite Trägerband 14 fungieren, auf welches die an der ersten Abnahmestation
13 abgelösten Etiketten 12 orts- und taktgenau an der gewünschten Stelle aufgesetzt
sind und somit die anderen Teile 12 ganz oder teilweise überdecken.
[0024] Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist kein separates viertes Trägerband
24 vorgesehen. Weiterhin ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel auch kein separates
zweites Trägerband 14 vorgesehen. Vielmehr ist in sehr zweckmäßiger Ausgestaltung
als das zweite Trägerband 14, auf welches zuerst in der Abnahmestation 23 die anderen
Teile 22 und danach die Etiketten 12 aufgesetzt werden, das erste Trägerband 11, von
dem die selbstklebenden Etiketten 12 an der ersten Abnahmestation 13 abgenommen sind,
verwendet. Dabei ist eine entsprechende, geeignete Führung und Zuführung des ersten
Trägerbandes 11 vorgesehen. Diese führt im dargestellten Ausführungsbeispiel von der
Vorratsrolle 10 über die erste Abnahmestation 13 und mittels entsprechend angeordneter
Umlenkrollen 16 um die zweite Abnahmestation 23 herum wiederum bis auf einen von Trägerband
freien Bereich zur ersten Abnahmestation 13 zurück und von dort, als Trägerband 14
bezeichnet, zur Aufwickelrolle 15.
[0025] Je nach Bedarf können also bei dem erfindungsgemäßen Verfahren bis zu vier Trägerbänder
Verwendung finden. Das erste Trägerband 11 trägt die Etiketten 12 bis zur Abnahmestation
13 und wird dann auf einer separaten Aufwickelrolle aufgewickelt und kann entsorgt
werden. Das zweite Trägerband 14 übernimmt an der ersten Abnahmestation 13 die abgelösten
Etiketten 12. Es wird von einer in Fig. 1 nicht dargestellten Vorratsrolle zugeführt
und auf einer Aufwickelrolle, der in Fig. 1 mit 15 bezeichneten Aufwickelrolle, aufgewickelt.
Das dritte Trägerband 21 ist mit den anderen Teilen 22 versehen, wird von der Vorratsrolle
20 abgewickelt, führt die anderen Teile 22 zur zweiten Abnahmestation 23 und wird
dann leer auf der Aufwickelrolle 25 aufgewickelt und kann entsorgt werden. Das vierte
Trägerband 24 kann von einer in Fig. 1 nicht dargestellten separaten Vorratsrolle
zugeführt werden. Es übernimmt die an der zweiten Abnahmestation 23 abgelösten anderen
Teile 22 und bringt diese mit der Unterseite der Etiketten 12 auf dem zweiten Trägerband
14 zusammen. Die Verwendung eines separaten vierten Trägerbandes 24 ist sicherlich
dann von Vorteil, wenn die anderen Teile 22 und die Etiketten 12 auch von unten durch
eine Schicht abgedeckt sein sollen. Solches kann beispielsweise bei der Herstellung
von Laminaten wie Kreditkarten oder ähnlichem der Fall sein. Wird als das vierte Trägerband
24 das zweite Trägerband 14 genutzt, und zu diesem Zweck an der zweiten Abnahmestation
23 vorbeigeführt zur Übernahme der anderen Teile 22, dann entfällt das separate vierte
Trägerband bzw. das zweite Trägerband 14 fungiert als das vierte Trägerband 24. Die
Verwendung eines solchen separaten Trägerbandes 14 = 24 vereinfacht diese. Sie bietet
auch den Vorteil, daß ein besonderes Trägerband mit gewünschten Eigenschaften für
die Aufnahme der fertigen Etiketten 12 mit unterlegten Teilen 22 vorgesehen sein kann.
Im Fall, wie er im Ausführungsbeispiel von Fig. 1 dargestellt ist, wird für die Aufnahme
der fertigen Etiketten 12 mit unterlegten Teilen das Trägerband 11 wieder verwendet,
dient also sowohl als zweites Trägerband 14 als auch als Trägerband 24. Damit ist
nach Abnahme der anderen Teile 22 vom dritten Trägerband 21 nur dieses zu entsorgen.
Wie aus dieser Darstellung erkennbar wird, ist eine Vielzahl von Möglichkeiten durch
die Erfindung gegeben.
[0026] Wie in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellt, ist die zweite Abnahmestation 23 im wesentlichen
senkrecht zur ersten Abnahmestation 13 angeordnet. Dies stimmt mit den wesentlichen
Transportrichtungen von erstem Trägerband 11 und drittem Trägerband 21 während der
Zuführung der Etiketten 12 bzw. anderen Teilen 22 im Bereich unmittelbar vor der jeweiligen
Ablösung überein.
[0027] Wie in Fig. 1 dargestellt, sind die Trägerbänder 11 und 21 mit jeweils einer Bahnkantensteuerung
17 bzw. 27 versehen. Damit wird die seitliche Lage der Trägerbänder für sich und in
Relation zueinander bestimmt und beim Lauf die Bandführung auf die eingestellte Lage
eingeregelt. Für jedes Trägerband 11 bzw. 21 ist jeweils ein stufenlos, insbesondere
über Potentiometer, regelbarer elektrischer Motor für das Ziehen und das Bremsen des
jeweiligen Trägerbandes vorgesehen. Diese Motoren sind in den Figuren nicht dargestellt.
Dabei ist weiterhin, ebenfalls in den Figuren nicht dargestellt, ein zentraler Servomotor
mit programmierbarem Umrichter für den koordinierten Antriebs- und Bremsvorgang aller
Transporteinrichtungen vorgesehen. Dies erlaubt eine sehr flexible Gestaltung von
Antriebsprofilen, wodurch verschiedenste Aufgaben bewältigt werden können. Je nach
Verwendung der Maschine können verschiedene Motoren mit der möglichen Vorgabe verschiedener
Geschwindigkeiten und Richtungen für die verschiedenen Trägerbander vorgesehen werden.
Dabei können verschiedene Mastermotoren zum Einsatz kommen, um in unterschiedliche
Geschwindigkeiten zu fahren.
[0028] Das erfindungsgemäße Verfahren enthält in weiterer Ausgestaltung, die in den Figuren
jedoch nicht im einzelnen dargestellt ist, eine Erkennungsschaltung von Fehletiketten,
vorzugsweise für jedes einzelne mit Etiketten 12 oder anderen Teilen 22 versehene
Trägerband 11 bzw. 21 sowie eine Kontrollvorrichtung zur Feststellung von Rissen im
Trägerband, vorzugsweise für jedes einzelne mit Etiketten 12 oder anderen Teilen 22
versehene Trägerband 11 bzw. 21. Für die Vervollständigung des Bedienkomforts der
Maschine ist eine verstellbare Erkennungsschaltung für das Rollenende des Trägerbandes
21 für die anderen Teile 22 vorgesehen, die insbesondere mit Blinklicht die Erkennung
meldet.
[0029] Die in Fig. 1 dargestellte erste Vorratsrolle 10 und erste bzw. dritte Aufwickelrolle
15 für das Trägerband 11 sind auf Expansionswellen 18 aufgebracht. In gleicher Weise
ist die Vorratsrolle 20 und zweite Aufwickelrolle 25 auf Expansionswellen 28 aufgebracht.
Diese Expansionswellen 18 und 28 sind automatisch belüftbar und entlüftbar, d.h. wenn
die Naben der Vorratsrollen 10 und 20 bzw. die Naben der Aufwickelrollen 15 und 25
beim Rollenwechsel auf die Expansionswellen 18 und 28 aufgeschoben werden, expandiert
diese bei Zuführung von Druckluft zum Festklemmen der Naben. Vor dem Abnehmen der
Rollen von den Expansionswellen 18 bzw. 28 werden diese entlüftet, der Durchmesser
schrumpft und die Naben können abgenommen werden. Die Expansionswellen können unterschiedliche
Durchmesser entsprechend der üblicherweise angewandten Nabendurchmesser, von z.B.
40 mm oder 3'' (3 Zoll oder 3 inches), haben und einfach ausgewechselt werden. Dabei
wird die Luftzuführung automatisch beim Abnehmen gesperrt und beim erfolgreichen Aufsetzen
wieder geöffnet. Zum leichten Wechseln der unterschiedlich großen Expansionswellen
können Bajonettverschlüsse eingesetzt werden.
[0030] Für den intermittierenden Vorschub des Trägerbandes 21 mit den anderen Teilen 22
darauf, also das dritte Trägerband, sind Anhalte- und Antriebs-Walzen, sogenannte
Stop und Go-Walzen vorgesehen. In der Darstellung des in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiels
ist davon eine Walze 29 gezeigt, die im Transportweg gesehen vor der zweiten Abnahmestation
23 angeordnet ist. die zugehörige andere Walze 29 ist nicht erkennbar. Bei dem gezeigten
Ausführungsbeispiel sind Vorratsrolle 20 und Aufwickelrolle 25 für das dritte Trägerband
21 senkrecht zu der Vorratsrolle 10 und Aufwickelrolle 15 für das erste Trägerband
11 angeordnet. Das Trägerband 21 durchdringt eine Trägerwand 30, von der ein großer
Teil der Transporteinrichtungen gehaltert ist, und wird über 45°-Umlenkrollen 26 in
die zu den Trägerbändern 11, 14, 24 passende Ausrichtung umgelenkt und wieder zurück
zur Aufwickelrolle 25 geführt. Es ist klar, daß eine Anordnung aller Vorrats- und
Aufwickelrollen in einer einzigen Ebene möglich ist.
[0031] Bei den unter den Etiketten 12 zu plazierenden anderen Teilen 22 kann es sich um
verschiedene Teile handeln, welche verschiedene Stärken und Eigenschaften aufweisen.
Dies schlägt sich auch im Laufverhalten bei Betrieb nieder. Um eine möglichst optimale
intermittierende Vorschubleistung sicherzustellen sind gemäß einer weiteren zweckmäßigen
Ausgestaltung der Erfindung die Anhalte- und Antriebs-Walzen 29 aus einem Spezialgummi
hergestellt. Weiterhin können die Anhalte- und Antriebs-Walzen 29 auswechselbar und/oder
automatisch und/oder pneumatisch zustellbar sein. Ferner ist eine besondere Schnellschaltkupplung
vorgesehen, die in den Figuren nicht dargestellt ist, mittels der die Anhalte- und
Antriebs-Walzen 29 an den Antriebsmotor angeschaltet bzw. von diesem abgeschaltet
werden. Dadurch ist eine besonders schnelle Folge der intermittierenden Vorschübe
des dritten Trägerbandes 21 mit den anderen Teile 22 darauf gewährleistet.
[0032] In Fig. 2 ist schematisch eine Darstellung der ersten Abnahmestation 13 und der zweiten
Abnahmestation 23 und deren Zuordnung sowie deren Funktionen gemäß vorliegender Erfindung
vereinfacht dargestellt. Die Abnahmestationen 13 und 23 bestehen im wesentlichen aus
eine keilförmigen Führungsteil 130 bzw. 230 mit einer spitzwinkligen Umlenkkante 131
bzw. 231 an der Spitze. Man kann dies auch die Spendkanten nennen. An der Abnahmestation
13 wird das erste Trägerband 11 mit den Etiketten 12 darauf in Richtung des Pfeils
100 auf die Umlenkkante 131 transportiert und dann nach Ablösung der Etiketten 12
in Richtung des Pfeils 101 abtransportiert. In vergleichbarer Weise wird das dritte
Trägerband 21 mit den dicht darauf angeordneten anderen Teilen 22 in Richtung des
Pfeils 200 auf die Umlenkkante 231 transportiert und dann nach Ablösung des anderen
Teils 22 in Richtung des Pfeils 201 abtransportiert. Die Bewegung des Trägerbandes
11 erfolgt kontinuierlich, während die Bewegung des Trägerbandes 21 intermittierend
in Schritten erfolgt, die in etwa der Länge der anderen Teile entspricht. Die Bewegungspause
bestimmt den Abstand der auf das Trägerband 24, 14 übertragenen anderen Teile 22.
Das vierte Trägerband 24 mit dem jeweils vereinzelten anderen Teil 22 darauf läuft
noch etwas senkrecht auf die Ebene der Bewegungsbahn entsprechend den Pfeilen 100
bzw. 140 zu, in der sich das erste Trägerband 11 bis zur Umlenkkante 131 und dann
das zweite bzw. vierte Trägerband 14 bzw. 24 rechts von der oberen Umlenkrolle 16
bewegt. Das rechte Etikett 12 bedeckt bereits ein anderes Teils 22, während das mittlere
Etikett 12 sich noch über dem von Trägerband freien Bereich befindet und sich das
nächste andere Teil 12 auf dem Trägerband 24 noch vor der oberen Umlenkrolle 16 befindet.
Der von Trägerband freie Bereich bei der ersten Abnahmestation 13 ist zwischen der
Umlenkkante 131 und der oberen Umlenkrolle 16 gegeben. Der von Trägerband freie Bereich
bei der zweiten Abnahmestation 23 ist zwischen der Umlenkkante 231 und der unteren
Umlenkrolle 16 gegeben. Dieser Bereich ist in jedem Fall kürzer bemessen, als es der
in Transportrichtung 100 bzw. 200 gesehenen Länge der sie überbrückenden Etiketten
12 bzw. anderen Teile 22 entspricht.
[0033] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren können als andere Teile 22 Sicherheitselemente
unter den Etiketten 12 plaziert werden, wobei die Sicherheitselemente elektromagnetisch
oder akustisch oder mit Radiofrequenzen erregbar sind. Als andere Teile 22 können
auch Verkaufsfahnen oder Hinweisfahnen oder Griffschlaufen oder ähnliche Teile so
unter den Etiketten 12 plaziert werden, daß interessierende Teile unter dem Etikett
12 hervorstehen. Um dies in vorteilhafter Weise steuern zu können, ist in Ausgestaltung
der Erfindung die Steuerung mit einem Mikrokontroller versehen. Mit dessen Hilfe sind
unterschiedliche Plazierungen durchführbar, Insbesondere kann unter jedes oder nur
unter jedes 2., 3., 7., oder unter jedes 2., 5., 9. Etikett bzw. Aufkleber ein anderes
Teil 22 plaziert werden Es kann mittels der Steuerung auch eine andere vorteilhafte
Reihenfolge von Etiketten bzw. Aufklebern gewählt werden.
[0034] Ein erstes Anwendungsbeispiel ist in Fig. 3 dargestellt. Bei dem dargestellten fertigen
Etikettenstreifen 300 ist unter jedes zweite Etikett 12 ein anderes Teil 22 plaziert.
Bei dem weiteren, in Fig. 4 dargestellten Anwendungsbeispiel eines fertigen Etikettenstreifens
40 ist unter jedem Etikett 12 ein anderes Teil 22 plaziert. Die in diesen beiden Anwendungsbeispielen
dargestellten anderen Teile 22 werden von den darüber angeordneten Etiketten 12 vollständig
bedeckt.
[0035] In Fig. 5 ist schematisch ein drittes Anwendungsbeispiel für einen fertigen Etikettenstreifen
50 dargestellt, bei dem unter jedes Etikett 12 ein anderes Teil 22 plaziert ist, von
dem ein Teil 522 seitlich unter dem Etikett herausschaut, beispielsweise eine Griffschlaufe.
Statt einer Griffschlaufe können die herausstehenden Teile 522 auch Verkaufs- oder
Hinweisfahnen sein.
[0036] Fig. 6 zeigt schematisch ein viertes Anwendungsbeispiel für einen fertigen Etikettenstreifen
60, bei dem unter jedes Etikett 12 ein anderes Teil in Form eines durchgehenden Streifens
612, ein endloses Band plaziert ist, beispielsweise ein Magnetband für die Verwendung
bei Spezialkassen und Parkhäusern. Anstelle des Magnetbandes bzw. des Streifens 612
kann auch ein Metallstreifen in Form einer Schur, eines Fadens eines Seiles oder einer
schmalen dünnen Folie Verwendung finden. Möglich ist es, dieses Metallband endlos
oder in Teilstücken aufzubringen. So kann es beispielsweise endlos auf dem dritten
Trägerband 21 zugeführt, durch Schneiden in einzelne Abschnitte aufgetrennt und diese
abgeschnittenen Teile intermittierend unter den Etiketten 12 plaziert werden. Eine
weitere Variante besteht darin, den einzelnen Abschnitt des Metallfadens nur so lange
zu machen, daß kein Ende unter dem fertigen Etikett 12 hervorschaut und eventuell
herausgezogen werden könnte. Die Anordnung eines solchen Abschnittes kann quer zum
oder in Längsrichtung des Etikettenstreifens 60 erfolgen.
[0037] Es können Sensoren an verschiedenen Positionen der Transportwege der verschiedenen
Trägerbänder 11, 14, 21 und 24 vorgesehen sein, mit deren Hilfe die Steuerung entsprechende
Positionssignale generiert zur orts- und taktgerechten Plazierung der anderen Teile
22 auf dem vierten Trägerband 24 bzw. 14 bzw. 11, zur zeitgerechten Bedienung der
Anhalte- und Antriebs-Walzen 29, der sogenannten Stop und Go-Walzen, um das dritte
Trägerband 21 mit den anderen Teilen 22 intermittierend vorzuschieben, sowie zur Findung,
Einstellung und Regelung der verschiedenen Geschwindigkeiten der einzelnen Trägerbänder.
Diese Sensoren, ebenso wie die Steuerung, sind in den Figuren im einzelnen nicht dargestellt.
[0038] Entsprechend einem zweiten sehr vorteilhaften Ausführungsbeispiel, das in Fig. 7
und der vergrößerten Detaildarstellung gemäß Fig. 8 schematisch dargestellt ist, läßt
sich auf einfache Weise mit der Erfindung ein Streifen mit selbstklebenden Etiketten
oder mit selbstklebendem Aufkleber herstellen, die eine klebefreie Zone aufweisen.
Zu diesem Zweck werden entsprechend dieser Ausgestaltung die zu plazierenden anderen
Teile 22 derart auf das vierte Trägerband 24 aufgesetzt, daß sie mit ihrer Klebeseite
722 mit der Klebeseite 122 des sie bedeckenden Etiketts 12 zusammenkommen bzw. zusammenlaminiert
werden, wodurch ein abziehbares Etikett 127 mit einer klebefreien Zone 128 gebildet
ist.
[0039] Zur Herstellung eines Etiketts 127 mit einer klebefreien Zone 128 ist die zweite
Abnahmestation 73 etwas anders gestaltet als die in Fig. 1 dargestellte Abnahmestation
23. Diese Abnahmestation 73 ist in unmittelbarer Nähe der ersten Abnahmestation 13
angeordnet und derart in Transportrichtung 100 der von der ersten Trägerbahn 11 abgelösten
Etiketten 12 geneigt, daß die von der dritten Trägerbahn 21 durch die zweite Abnahmestation
73 gelösten anderen Teile mit ihrer Klebseite 722 unmittelbar auf die Klebseite 122
des darüber transportierten, von der ersten Trägerbahn 11 unmittelbar davor durch
die erste Abnahmestation 13 gelösten Etiketts 12 zu liegen kommen, wobei die beiden
Klebflächen 122 und 722 einen spitzen Winkel miteinander einschließen, und danach
beide gemeinsam auf das zweite Trägerband 14 aufgesetzt und angedrückt werden, wobei
die nicht mit Klebstoff versehene Seite 128 des anderen Teils 22 unmittelbar auf dem
zweiten Trägerband 14 bzw. dem vierten Trägerband 24 zu liegen kommt. Im gezeigten
Ausführungsbeispiel bilden die Zuführungsrichtungen 100 der Etiketten 12 und 700 der
anderen Teile einen unter 90° liegenden spitzen Winkel miteinander.
[0040] Möglich erscheint es auch, daß bei der Übertragung des vom dritten Trägerband 21
gelösten anderen Teils 22 auf das vierte Trägerband 24 dieses mit einer leicht haftenden
Oberfläche übernimmt und transportiert, bis es mit seiner Klebfläche 722 mit der Klebfläche
127 zusammenkommt und dort fester verklebt wird. Die klebfreie Zone 128 muss dann
gegebenenfalls vom vierten Trägerband 24 lösbar sein.
[0041] In Fig. 9 ist schematisch eine Darstellung einer dritten wesentlichen Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verfahrens mit der ersten Abnahmestation 13 und der Ab- und
Zuführung des ersten Trägerbandes 11 und des zweiten Trägerbandes 14 gezeigt, wobei
diese Ausführungsform zur Umsetzung der Etiketten 12 vom alten 11 auf einen neues
14 oder versetzt auf das alte Trägerband 11 dient. Bei dieser Ausführungsform bzw.
Anwendung der in Fig. 1 schematisch ganz dargestellten erfindungsgemäß gestalteten
Vorrichtung wird die zweite Abnahmestation für diesen Einsatz bzw. diese Anwendung
nicht benötigt. Der intermittierende Vorschub des dritten Trägerbandes 21 unterbleibt.
[0042] In Fig. 10 ist schematisch ein Anwendungsbeispiel für einen Etikettenstreifen 110,
bei dem jedes Etikett 12 mittels der in Fig. 9 schematisch gezeigten Ausführungsform
bzw. Betriebsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung vom ersten Trägerband 11 aus
seiner mit 12' bezeichneten, gestrichelt dargestellten ursprünglichen Lage gelöst
und in seitlicher Richtung wie auch in Längsrichtung versetzt wieder auf demselben
Trägerband 11 aufgesetzt ist.
[0043] In Fig. 11 ist schematisch ein zweites Anwendungsbeispiel für einen Etikettenstreifen
111, bei dem jedes ursprüngliche Stoß an Stoß hergestellte Etikett 12 mittels der
in Fig. 9 schematisch gezeigten Ausführungsform bzw. Betriebsweise der erfindungsgemäßen
Vorrichtung vom ersten Trägerband 11 gelöst und in Längsrichtung versetzt wieder auf
demselben Trägerband 11 oder einem zweiten Trägerband 14 mit vergrößertem Abstand
zwischen den Etiketten 12 wieder aufgesetzt ist. Im oberen Teil der Fig. 11 ist der
ursprüngliche Etikettenstreifen 1 mit den Stoß an Stoß angeordneten Etiketten 12 und
im unterer Teil der Fig. 11 der erzeugte Etikettenstreifen 111 mit den vereinzelten
Etiketten 12 dargestellt. Der Abstand zwischen den einzelnen Etiketten kann bis zu
0,5 mm gering und selbstverständlich größer sein.
[0044] Anstelle von Etiketten, unter denen andere Teile plaziert werden, können bei der
vorliegenden Erfindung auch Kartonstreifen oder Streifen aus Kunststoff oder anderen
Materialien verarbeitet werden. Möglich ist auch bereits in Form ausgestanzte und
auf einem Trägerband angeordnete Teile aus diesen Materialien zu verwenden und unter
denen mit Hilfe der Vorrichtung andere Teile zu plazieren. Die Anwendungsmöglichkeiten
sind sehr vielfältig.
1. Verfahren zum Herstellen eines Etikettenstreifens, bei dem auf einem Trägerband abnehmbare,
selbstklebende Etiketten aufgebracht sind, bei denen unter dem eigentlichen Etikett
andere Teile, wie insbesondere Sicherheitselemente, vorhanden sind, welche bei Abziehen
des selbstklebenden Etiketts vom Trägerband zusammen mit diesem auf eine mit dem Etikett
zu versehende Sache übertragbar sind, enthaltend folgende Verfahrensschritte:
Vorsehen einer ersten Vorratsrolle (10) mit zugehöriger Transporteinrichtung, von
welcher ein erstes Trägerband (11) mit Etiketten abgespult wird;
Vorsehen einer ersten Abnahmestation (13), an welcher die Etiketten (12) von dem ersten
Trägerband (11) abgelöst und nach transportierendem Vorschieben über einen Bereich,
der von Trägerband frei ist, auf ein zweites Trägerband (14) aufgesetzt werden;
Vorsehen einer ersten Aufwickelrolle (15) mit zugehöriger Transporteinrichtung, auf
der das erste Trägerband (11) aufgewickelt wird;
Vorsehen einer zweiten Vorratsrolle (20) mit zugehöriger Transporteinrichtung, von
welcher ein drittes Trägerband (21) mit darauf aufgebrachten anderen Teilen (22),
die unter dem Etikett (12) angeordnet werden, abgespult wird;
Vorsehen einer zweiten Abnahmestation (23), an welcher die anderen Teile (22) von
dem dritten Trägerband (21) abgelöst und nach transportierendem Vorschieben über einen
Bereich, der von Trägerband frei ist, auf ein viertes Trägerband (24) aufgesetzt werden,
wobei das dritte Trägerband (21) durch einen gesteuerten intermittierenden Antrieb
derart örtlich geführt, gesteuert vorgeschoben und intermittierend angetrieben wird,
dass die anderen Teile (22) auf das vierte Trägerband (24) an gewünschter Stelle aufgesetzt
werden können.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Sicherungselemente oder anderen Teile (22)
auf das von den Etiketten (12) nunmehr freie Trägerband (11) oder ein anderes Trägerband
(14, 24) gespendet und dort mittels eines Haftklebers festgehalten werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem das von den Etiketten (12) nunmehr freie
Trägerband (11) nach Art einer Schleife von der Stelle, an der die Etiketten abgelöst
werden, zu der Stelle geführt wird, an der die abgelösten Etiketten wieder auf das
Trägerband (11, 14, 24) und die darauf befindlichen Sicherungselemente oder anderen
Teile (22) aufgebracht werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem die Sicherungselemente oder anderen Teile (22)
im Inneren der Schleife auf das Trägerband (11, 14, 24) aufgebracht werden.
5. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als andere Teile (22) Verkaufsfahnen oder Hinweisfahnen oder Griffschlaufen (522)
oder ähnliche Teile (612) derart unter den Etiketten (12) plaziert werden, daß interessierende
Teile (522) unter dem Etikett (12) hervorstehen.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zu plazierenden anderen Teile (22) derart auf das Trägerband (24) aufgesetzt
werden, daß sie mit ihrer Klebeseite (722) mit der Klebeseite (122) des sie bedeckenden
Etiketts (12) zusammenkommen bzw. zusammenlaminiert werden, wodurch ein abziehbares
Etikett (127) mit einer klebefreien Zone (128) gebildet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Abnehmen der zu plazierenden anderen Teile (22) von ihrer Trägerbahn (21) in
unmittelbarer Nähe der Abnahme der selbstklebenden Etiketten (12) von deren Trägerband
(11) erfolgt und unter einem derartigen Neigungswinkel zur Transportrichtung (100)
der von der ersten Trägerbahn (11) abgelösten Etiketten (12) durchgeführt wird, daß
die von der Trägerbahn (21) der anderen Teile (22) abgelösten anderen Teile (22) mit
ihrer Klebseite (722) unmittelbar auf die Klebseite (127) des darüber transportierten,
von der Etiketten-Trägerbahn (11) unmittelbar abgelösten Etiketts (12) zu liegen kommen,
wobei die beiden Klebflächen (722, 127) einen spitzen Winkel miteinander einschließen,
und danach beide gemeinsam auf ein gemeinsames Trägerband (14) aufgesetzt und angedrückt
werden, wobei die nicht mit Klebstoff versehene Seite (128) des anderen Teils (22)
unmittelbar auf ein Trägerband (14, 24) aufgebracht wird.
8. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle von Etiketten (12), unter denen andere Teile (22) plaziert werden, Kartonstreifen
oder Streifen aus Kunststoff oder anderen Materialien oder bereits in Form ausgestanzte
und auf einem Trägerband angeordnete Teile, verwendet werden, unter denen die anderen
Teile (22) plaziert werden.
1. Method for manufacturing a label strip, on which removable self-adhesive labels are
applied to a carrier strip, on which labels other parts, such as in particular security
elements, are present under the actual label, which other parts, when the self-adhesive
label is detached from the carrier strip can be transferred together with the latter
onto an object to be furnished with the label, comprising the following method steps:
providing a first supply spool (10) with associated transport device, from which a
first carrier strip (11) with labels (12) is unrolled;
providing a first removal station (13) at which the labels (12) from the first carrier
strip (11) are released and, after forward transportation over a region which is free
from carrier strip, are deposited on a second carrier strip (14);
providing a first winding spool (15) with associated transport device, on which the
first carrier strip (11) is wound;
providing a second supply spool (20) with associated transport device from which is
unwound a third carrier strip (21) with other parts (22) which are applied to it and
which are arranged under the label (12);
providing a second removal station (23) at which the other parts (22) are released
from the third carrier strip (21) and, after forward transportation over a region
which is free from carrier strip, are deposited on a fourth carrier strip (24), whereby
the third carrier strip (21) is guided locally, fed forward in a controlled manner
and intermittently driven in such a way that the other parts (22) can be deposited
on the fourth carrier strip (24) at a desired position.
2. Method according to claim 1, wherein the security elements or other parts (22) are
dispensed onto the carrier strip (11) now free of labels (12) or another carrier strip
(14, 24), and are retained there by means of an adhesive.
3. Method according to claim 1 or 2, wherein the carrier strip (11) now free of labels
(12) is guided in the form of a loop from the place where the labels are detached
to the place where the detached labels are reapplied onto the carrier strip (11, 14,
24) and the security elements or other parts (22) provided thereon.
4. Method according to claim 3, wherein the security elements or other parts (22) are
applied to the carrier strip (11, 14, 24) in the inside of the loop.
5. Method according to any one of the preceding claims, characterized in that sales tabs or instruction tabs or handling loops (522) or similar parts (612) are
placed as other parts (22) under the labels (12) such that interesting parts (522)
protrude from under the label (12).
6. Method according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the other parts to be placed (22) are attached to the carrier strip (24) in such
a way that their adhesive side (722) comes together or is laminated together with
the adhesive side (122) of the label (12) covering them, whereby a detachable label
(127) with an adhesive-free zone (128) is formed.
7. Method according to claim 6, characterized in that detaching of the other parts (22) to be placed from their carrier strip (21) takes
place in the immediate vicinity of the detachment of the self-adhesive labels (12)
from their carrier strip (11) and is carried out under such an inclination to the
direction of transport (100) of the labels (12) detached from the first carrier strip
(11) that the other parts (22) being detached from the carrier strip (21) of the other
parts (22) come to rest with their adhesive side (722) directly on the adhesive side
(127) of the label (12) transported over the top and relased immediately before from
the label carrier strip (11), whereby the two adhesive surfaces (722, 127) include
an acute angle between them, and the two subsequently being jointly deposited and
pressed onto a common carrier strip (14) , whereby the side (128) of the other part
(22) not being provided with adhesive is directly applied onto a carrier strip (14,
24).
8. Method according to any one of the preceding claims, characterized in that instead of labels (12), under which other parts (22) are placed, cardboard strips
or strips of plastic or other materials or parts which have already been punched into
shape and arranged on a carrier strip are used, under which the other parts (22) are
placed.
1. Procédé pour la fabrication d'une bande d'étiquettes, selon lequel des étiquettes
autocollantes amovibles sont placées sur une bande support, dans lesquelles sont prévus
sous l'étiquette proprement dite d'autres éléments, notamment des éléments de sécurité
qui lorsque l'étiquette autocollante est détachée de la bande support sont transférables
avec celle-ci sur un objet à munir de l'étiquette, procédé comprenant les étapes suivantes
:
prévoir un premier rouleau d'alimentation (10) avec un dispositif de transport correspondant
duquel peut être déroulée une première bande support (11) munie d'étiquettes ;
prévoir une première station de prélèvement (13) dans laquelle les étiquettes (12)
sont décollées de la première bande support (11) et sont, après un déplacement transportant
dans un domaine exempt de bande support, placées sur une deuxième bande support (14)
;
prévoir un premier rouleau récepteur (15) avec un dispositif de transport correspondant,
sur lequel la première bande support est embobinée ;
prévoir un deuxième rouleau d'alimentation (20) avec un dispositif de transport correspondant,
duquel peut être déroulée une troisième bande support (21) sur laquelle sont placées
d'autres éléments (22) qui sont disposés sous l'étiquette (12) ;
prévoir une deuxième station de prélèvement (23) dans laquelle les autres éléments
(22) sont décollés de la troisième bande support (21) et sont, après un déplacement
transportant dans un domaine exempt de bande support, placés sur une quatrième bande
support (24), la troisième bande support (21) étant guidée localement à travers un
dispositif d'avancement intermittent à commande de telle sorte que les autres éléments
(22) puissent être placés sur la quatrième bande support (24) à des emplacements souhaités.
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel les éléments de sécurité ou les autres
éléments (22) sont distribués sur la bande support (11) maintenant exempte d'étiquettes
(12) ou sur une autre bande support (14, 24) et y sont maintenus au moyen d'une colle
de contact.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, selon lequel la bande support (11) maintenant
exempte d'étiquettes (12) est guidée à la façon d'une boucle de l'endroit où les étiquettes
ont été décollées vers l'endroit où les étiquettes décollées sont repositionnées sur
la bande support (11, 14, 24) et sur les éléments de sécurité ou les autres éléments
(22) qui s'y trouvent.
4. Procédé selon la revendication 3, dans lequel les éléments de sécurité ou les autres
éléments (22) sont positionnés à l'intérieur de la boucle sur la bande support (11,
14, 24).
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'on place sous les étiquettes en guise d'autres éléments (22) des drapeaux de vente
ou des drapeaux indicateurs ou des boucles formant poignée (522) ou d'autres éléments
semblables (612) de telle sorte que des éléments intéressants (522) dépassent de l'étiquette
(12).
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les autres éléments (22) à placer sont positionnés sur la bande support (24) de telle
sorte que leur face collante (722) coïncide ou soit laminée avec la face collante
(122) de l'étiquette qui les recouvrent ce qui a pour conséquence de former une étiquette
amovible (127) avec une zone (128) exempte de colle.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que le prélèvement de l'autre élément (22) à placer de sa bande support (21) se fait
à proximité directe du prélèvement des étiquettes autocollantes (12) de leur bande
support (11) et est réalisé sous un angle d'inclinaison tel par rapport à la direction
de transport (100) des étiquettes décollées de la première bande support (11) que
les autres éléments (22) détachés de la bande support (21) des autres éléments (22)
viennent se coucher avec leurs faces collantes (722) directement sur la face collante
(127) de l'étiquette (12) transportée au-dessus et venant juste d'être décollée de
la bande support d'étiquettes (11), les deux faces collantes (722, 127) incluant entre
elles un angle aigu, puis les deux sont placés ensemble sur une bande support commune
(14) et pressés, la face (128) de l'autre élément (22) qui n'est pas munie de colle
étant placé directement sur une bande support (14,24).
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au lieu d'utiliser des étiquettes (12) sous lesquelles d'autres éléments (22) sont
placés, on utilise des bandes de carton ou des bandes en matière plastique ou en d'autre
matériaux ou des éléments déjà découpés en forme à la matrice et disposés sur une
bande support et sous lesquels les autres éléments (22) sont placés.