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EP 1 314 375 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.2004 Patentblatt 2004/14 |
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Anmeldetag: 03.10.2002 |
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Befestigungs- und/oder Montageeinrichtung
Attachment- and/or mounting device
Dispositif de fixation et/ou ensemble de montage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SK TR |
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Priorität: |
22.11.2001 DE 10157279
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.05.2003 Patentblatt 2003/22 |
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Patentinhaber: Steelcase Werndl Aktiengesellschaft |
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83026 Rosenheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Rutz, Josef
83026 Rosenheim (DE)
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Vertreter: Flach, Dieter Dipl.-Ing |
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Andrae Flach Haug
Adlzreiterstrasse 11 83022 Rosenheim 83022 Rosenheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
AU-B- 429 630 US-A- 3 332 374
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FR-A- 2 719 982
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Befestigungs- und/oder Montageeinrichtung zur Befestigung
von Möbelteilen aneinander, insbesondere zwischen einem horizontalen Tragarm und einer
Quertraverse, vorzugsweise in Form eines Standfußes nach dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Im Möbelbau und insbesondere bei Schreibtischen ist es hinlänglich bekannt, dass
in der Regel stirnseitig oder im Stirnseitenbereich vorgesehene Standfußeinrichtungen
mit einem die Tischplatte abstützenden Tragrahmen oder horizontalen Tragholmen etc.
lösbar verbunden werden. Die lösbare Verbindung ist die bevorzugte Verbindungsart
gegenüber fest miteinander verschweißten oder verbundenen Fuß- oder Tragkonstruktionen.
[0003] Werden Tischkonstruktionen realisiert, bei denen an jeder Stirnseite des Tisches
zumindest zwei in der Tiefe versetzt zueinander liegende Standfüße vorgesehen sind,
so können diese in der Regel mit vergleichsweise einfachen Klemm- und Schraubmitteln
an einem an der Tischplattenunterseite vorgesehenen, möglicherweise umlaufenden Tragrahmen
angebracht werden.
[0004] Aus ästhetischen und designerischen Gründen sind auch häufig Tischkonstruktionen
gewünscht, die beispielsweise C-Fuß- oder L-Fuß-Konstruktionen aufweisen, bei denen
also in der Regel nur ein vertikaler Tragfuß in jedem Stirnseitenbereich vorgesehen
ist. Darüber hinaus wäre es auch wünschenswert einen möglichst kostengünstigen Arbeits-
und Schreibtisch anbieten zu können, der möglicherweise nicht eine rahmenförmig umlaufende
Tragkonstruktion zur Abstützung der Tischplatte aufweist, sondern möglicherweise nur
einen horizontalen Längsholm, an welchem beispielsweise zwei Quertraversen zur Abstützung
der Tischplatte angebracht sind. Wenn vor allem ein derartiger horizontaler Tragholm
stirnseitig mit jeweils einem vertikalen Standfuß verbunden werden soll, so stellt
sich hier das Problem einer völlig verwindungssteifen und damit kipp- und spielfreien
Verbindung.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es von daher, eine Befestigungs- und/oder
Montageeinrichtung zur Befestigung zweier Möbelteile aneinander zu schaffen, vorzugsweise
zur Befestigung zweier quer zueinander verlaufenden Tragrohrkonstruktionen beispielsweise
in Form eines horizontalen Tragholms zur Abstützung einer Arbeits- oder Tischplatte
und einer Quertraverse z.B. in Form eines Standfußes.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0007] Es muss als durchaus überraschend bezeichnet werden, dass mit vergleichsweisen einfachen
Mitteln unter Verwendung auch von Toleranzen aufweisenden Rohrkonstruktionen eine
völlig feste und verwindungssteife Verbindung zwischen zwei Möbelteilen, insbesondere
in Form von zwei senkrecht zueinander verlaufenden Rohrteilen möglich ist.
[0008] Die erfindungsgemäße Lösung baut dabei auf dem allgemeinen Prinzip auf, dass die
beiden zu verbindenden Möbelteile jeweils einen Verankerungsabschnitt bzw. einen Abstützabschnitt
aufweisen, zwischen denen eine Schrauboder sonstige Klemmeinrichtung wirkt. Durch
fixieren dieser Schraub- oder Klemmeinrichtung werden beide Teile form- und/oder kraftschlüssig
aneinander fixiert.
[0009] Die erfindungsgemäße Lösung schafft aber nunmehr mit einfachen Mitteln eine vorteilhafte
Lösung für eine derartige form- und/oder kraftschlüssige Verbindung.
[0010] Erfindungsgemäß ist dazu vorgesehen, dass das eine Möbelteil beispielsweise in Form
einer horizontalen Tragrohrkonstruktion einen stirnseitigen Öffnungsraum aufweist,
wobei in diesem Bereich in Steck- oder Verbindungsrichtung möglichst eine und vorzugsweise
zwei Laschen vorragend ausgebildet sind. Diese Laschen tauchen während des Befestigungsvorganges
in eine Montageöffnung an dem jeweils anderen Öffnungsteil, beispielsweise in die
vertikale Rohrkonstruktion eines Trag- oder Standfußes ein. Die vorstehenden Laschen
sind in Montagerichtung mit leicht verjüngend zueinander zulaufenden Seitenflanken
oder zumindest mit einer in Steckrichtung verjüngend zulaufenden Seitenflanke versehen,
die sich während des Befestigungsvorganges dann in die entsprechend dimensionierten
Begrenzungsränder der Montageöffnung am zweiten Möbelteil einpresst bzw. einpressen.
[0011] Darüber hinaus ist ein Verbindungsblock vorgesehen, der sich bevorzugt an dem jeweiligen
Seitenmöbelteil abstützt oder daran gehalten oder durch die Kraft der Schraub- oder
Klemmeinrichtung sicher fixiert ist. Dieser Verbindungsblock ist so geformt und/oder
dimensioniert, dass er zumindest mit einer Teillänge für ein gewisses Maß in den stirnseitigen
Öffnungsraum des ersten Möbelteiles eintaucht, und zwar so, dass auch dieser Verbindungsblock
in dem stirnseitigen Öffnungsbereich des zweiten Möbelteils spiel- und kippfrei gehalten
ist.
[0012] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ferner vorgesehen, dass das
erste Möbelteil vorzugsweise in Form eines von einer Rotationsform abweichenden Tragrohres
ausgebildet ist, d.h. vorzugsweise mit einer der Rechteckform angenäherten Querschnittsform
gebildet ist. Die erwähnen Laschen sind dann bevorzugt an zwei gegenüberliegenden
Wandabschnitten dieses Tragrohres ausgebildet.
[0013] Ferner ist in einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass der Stirnseitenrand
in den verbleibenden Abschnitten zu den erwähnten Laschen zumindest Abschnittsweise
an dem jeweils zweiten Möbelteil in der Fixierstellung fest angepresst anliegt. Auch
dies dient der Erhöhung einer kippfesten Verbindung.
[0014] Auch der Verankerungsabschnitt an dem ersten Möbelteil kann als problemlos einsetzbares
Bauteil konzipiert sein, welches erst durch die erwähnten Klemm- oder Schraubeinrichtungen
an dem Möbelteil fixiert wird. Auch die Abstützeinrichtung am zweiten Möbelbauteil
kann so geformt und dimensioniert sein, dass sie in einem entsprechenden Hohlraum
dieses zweiten Möbelbauteils bei der Montage problemlos eingesetzt wird. Sie kann
bei Bedarf auch fertigungstechnisch schon positioniert werden. Da bevorzugt die Abstützeinrichtung
gleichzeitig den Verbindungsblock darstellt, kann der Verbindungsblock mit seinem
eigentlichen Verbindungsabschnitt durch eine entsprechende Montageöffnung hindurchgesteckt
und durch Ausübung gewisser Klemmkräfte vorfixiert werden, so dass während des Transportes
eines zerlegten Tisches dieser Verankerungsabschnitt sich nicht von dem zweiten Möbelteil
vorzugsweise in Form eines Standfußes lösen kann.
[0015] Die erfindungsgemäße Verbindung eignet sich insbesondere auch für die Verbindung
eines Rohres mit polygonalem Querschnitt, insbesondere rechteckförmigen Querschnitt
mit einem Rundrohr, welches dann beispielsweise als Standfuß verwendet werden kann.
[0016] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen
im einzelnen:
- Figur 1 :
- eine schematische perspektivische Darstellung eines Arbeits- oder Bürotisches mit
einer erfindungsgemäßen Befestigungs- und/ oder Montageeinrichtung;
- Figur 2 :
- eine Stirnseitenansicht des Tisches in Figur 1;
- Figur 3 :
- eine Seitendarstellung des Tisches gemäß Figur 1;
- Figur 4 :
- eine Draufsicht auf den Tisch gemäß Figur 1;
- Figur 5 :
- eine vergrößerte schematische auszugsweise wiedergegebene perspektivische Darstellung
zur Erläuterung der erfindungsgemäßen Befestigungs- und/oder Montageeinrichtung;
- Figur 6 :
- ein Schnitt längs der Linie VI - VI in Figur 2;
- Figur 7 :
- ein Schnitt längs der Linie VII - VII in Figur 4;
- Figur 8 :
- eine auszugsweise Schnittdarstellung längs der Linie VIII - VIII in Figur 3;
- Figur 9 :
- eine auszugsweise Schnittdarstellung längs der Linie IX - IX in Figur 3; und
- Figur 10 :
- eine Darstellung vergleichbar jener gemäß Figur 8 vor dem Zusammenbau.
[0017] In den Figuren 1 bis 4 ist in verschiedenen Darstellungen ein Arbeitstisch 1, insbesondere
ein Arbeits- oder Schreibtisch 1 gezeigt, dessen Tischplatte 3 nur strichpunktiert
angedeutet ist.
[0018] Der Tisch umfasst einen in Längsrichtung der Tischplatte 3 verlaufenden Tragholm
5, der an seinen stirnseitig gegenüberliegenden Endabschnitten mit einem vertikal
verlaufenden Standfuß 7 fest verbunden ist. Um den Standfuß 7 und damit den Tisch
1 sicher aufstellen zu können, ist der Standfuß 7 im gezeigten Ausführungsbeispiel
als L-Fuß oder nach Art eines umgekehrten T-Fußes gebildet, wobei am unteren Ende
des Standfußes 7 eine horizontal verlaufende Fußabstütze 9 kippfrei mit dem Standfuß
7 verbunden ist, wodurch sich jeweils zumindest ein vorderer und hinterer Auflagepunkt
11 ergibt. Aus den Figur 1 bis 4 ist auch ersichtlich, dass an dem Tragholm 5, eher
den Stirnseitenbereichen der Tischplatte 3 zugewandt liegend, jeweils zwei Querträger
13 am Tragholm 5 kippfrei befestigt oder angebracht sind, wodurch die Tischplatte
3 letztlich getragen und gehalten wird.
[0019] Nachfolgend soll auf die Befestigungs- und/oder Montageeinrichtung eingegangen werden,
die eine feste und verwindungssteife Verbindung zwischen dem stirnseitigen Ende des
Tragholmes 5 und dem Standfuß 7 ermöglicht. Dabei stellt der Tragholm 5 allgemein
gesprochen ein erstes vorzugsweise aus einem rohrförmigen Tragholm 5 bestehendes Möbelteil
105 dar, welches mit einem zweiten Möbelteil 107, vorzugsweise in Form eines vertikal
verlaufenden und rohrförmig ausgebildeten Standfußes 7 verbunden werden soll. Im gezeigten
Ausführungsbeispiel ist dabei der Tragholm 5 mit einem Rohrquerschnitt versehen, welcher
von der Kreisform abweicht, vorzugsweise also einen n-polygonalen Querschnitt aufweist,
im gezeigten Ausführungsbeispiel also rechteckförmig gebildet ist. Durch entsprechende
U-förmige Ausschnitte können dadurch besonders einfach und leicht die erwähnten Querträger
13 kippfrei aufgesetzt und montiert werden.
[0020] Aus den Figuren 5 ff ist zu ersehen, dass der als erstes Möbelteil 105 verwendete
Tragholm 5 zumindest an seinen stirnseitig gegenüberliegenden Enden einen stirnseitig
frei zugänglichen offenen Aufnahmeraum 17 aufweist. Die obere und untere Begrenzungswand
5' des Tragholmes 5 ist dabei mit in Verbindungsrichtung vorstehenden Laschen 19 versehen,
deren Seitenflanken 19' in Steck- oder Montagerichtung zumindest in einer Teillänge
leicht konisch verjüngend aufeinander zu laufen. Die Laschen 19 sind in der oben und
unten liegenden Wand 5' des Tragholms 5 durch Ausstanzen von Materialabschnitten gebildet,
wodurch sich die in Figur 10 verlaufende Kontur 23 für die stirnseitige Begrenzung
der oberen und unteren Begrenzungswand 5' des Tragholmes 5 ergibt.
[0021] Das in den Figuren dargestellte zweite Möbelteil 107 in Form eines nach Art eines
Rundrohres gestalteten Standfußes 7 weist eine Montageöffnung 25 auf. In dem hohl-
oder rohrförmigen Standfuß 7 ist eine Abstützeinrichtung 27, beispielsweise eine platten-
oder scheibenförmige, möglichst dick dimensionierte und dadurch durch biegungssichere
Abstützeinrichtung 27 vorgesehen, deren Dimensionierung und Formgebung so gewählt
ist, dass diese Abstützeinrichtung 27 auch bei Wirksamwerden der späteren erwähnten
Schraub- und Klemmverbindung nicht durch die Montageöffnung 25 in Richtung Tragholm
5 hindurch verlagert werden kann.
[0022] Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Abstützeinrichtung 27 gleichzeitig mit einem
Verbindungsblock 29 versehen oder ausgestattet, d.h. vorzugsweise einstückig mit diesem
verbunden. Der Verbindungsblock 29 weist eine Formgebung und Dimensionierung auf,
die gegenüber dem eigentlichen Teil der Abstützeinrichtung 27 kleiner dimensioniert
ist, so dass der Verbindungsblock 29 zumindest abschnittsweise mit diesem spielfrei
durch die Montageöffnung 25 diese durchragend hindurchgesteckt werden kann. Da die
axiale Länge des Verbindungsblockes 29 relativ gering ist, kann dieser von oben her
vom oberen stirnseitigen Ende des rohrförmigen Standfußes 7 eingesetzt und mit seinem
Verbindungsblock 29 durch die Montageöffnung 25 hindurch geführt werden. In dieser
Stellung kann er auch durch Klemmmittel leicht vorfixiert sein, so dass auch beim
Transport des Tisches auch in zerlegter Weise die Abstützeinrichtung mit dem Verbindungsblock
29 nicht aus der Montageöffnung 25 gleiten kann. Soll nunmehr der Tisch aufgebaut
werden, so muss im gezeigten Ausführungsbeispiel noch eine Verankerungseinrichtung
31 am horizontalen Tragholm 5 positioniert werden. Diese besteht im gezeigten Ausführungsbeispiel
aus einem vorzugsweise metallischen Quader 33 dessen axiale Höhe der Höhe des Tragholmes
5 entspricht und dessen quer dazu verlaufende Querschnittsform und -größe so bemessen
ist, dass dieser Quader 33 von unten her durch eine unten liegende Einführöffnung
35 den Innenraum des Tragholmes 5 durchsetzend in diesen eingeführt werden kann, bis
das obere stirnseitige Ende des Quaders 33 eine in der oberen Begrenzungswand 5' verlaufende
weitere Stecköffnung 35' wenn schon nicht durchragt, so doch zumindest in dieser eintaucht.
In dieser Stellung schlägt der Quader 33 an einem Materialabschnitt des in diesem
Bereich liegenden Querträgers 13 zur Abstützung der Tischplatte an, kann also nach
oben hin nicht durch die Stecköffnung 35' heraus geführt werden. Da die Montage vorzugsweise
in umgekehrter Position vorgenommen wird, also mit am Boden liegender Tischplatte,
hat dies den Vorteil, dass der Quader 33 nur von der dann oben liegenden Einfuhröffnung
35 hinein geführt werden muss, wobei er dann in seiner gewünschten Endposition mit
seinem unten liegenden Stirnende in der Stecköffnung 35' zu liegen kommt und durch
den Querträger 13 gehalten wird.
[0023] Wie insbesondere aus den Figuren 6 und 7 zu ersehen ist, sind im gezeigten Ausführungsbeispiel
in dem Quader 33 zwei übereinander liegende Gewindebohrungen 37 eingebracht, die axial
fluchten mit zwei weiteren Bohrungen 39 in der Abstützeinrichtung 27 bzw. dem Verbindungsblock
29. Nunmehr können zwei entsprechend lang dimensionierte Schrauben 40 über eine Zuführ-
und Betätigungsöffnung 41 in der zur Montageöffnung 25 gegenüberliegenden Wand des
Standfußes 7 eingeführt und eingedreht werden, wobei die am Tragholm 5 gehaltene Abstützeinrichtung
31 und der am Standfuß 7 abgestützte Verbindungsblock 29 mit der zugehörigen Abstützeinrichtung
27 zunehmend stärker aufeinander zu verpresst werden. Dabei taucht das stirnseitig
frei aus dem Standfuß 7 vorstehende Ende des Verbindungsblockes 29 zunehmend weiter
in den Öffnungsraum 17 des Tragholmes 5 ein. Da die Querschnittsform und Bemaßung
des Verbindungsblockes 29 auf den freien Innendurchmesser des Tragholmes 5 abgestimmt
ist, liegt die Seitenumfangsfläche des eintauchenden Abschnittes des Verbindungsblockes
29 an der angrenzenden Innenfläche des Tragholmes 5 zumindest abschnittsweise unter
Eingehung einer festen Abstützung und Berührung an, wodurch die kippfreie Verbindung
nochmals verbessert wird.
[0024] Beim Festziehen der Gewindeschrauben 40 tauchen dabei umgekehrt die erwähnten beiden
Laschen 19 zunehmend tiefer am oberen und unteren Rand der Montageöffnung 25 in diese
ein, wobei die Seitenflanken 19' der Laschen 19 an die gegenüberliegenden Begrenzungsränder
25' der Montageöffnung 25 anliegen und zunehmend mit größeren Querkräften diese Begrenzungsränder
25' eingepresst und eingekerbt werden. Auch hierdurch wird die steife und verwindungsfreie
Verbindung zwischen beiden Möbelteilen nochmals verbessert.
[0025] Die gesamte Dimensionierung ist dabei derart, dass in der endgültigen, vor allem
aus den Figuren 8 und 9 ersichtlichen Montagestellung die zu den beiden Laschen 19
um 90° versetzt liegenden Seitenwandabschnitte 5" des Tragholmes 5 mit deren in Verbindungsrichtung
weisenden Begrenzungsrändern an der Außenseite des Tragholmes 5 anliegen und dort
fest angepresst und gegebenenfalls sogar um ein gewisses Maß eingekerbt werden.
[0026] Auch wenn nicht sehr passgenaue große Toleranzen aufweisende Bauteile für den Tragholm
bzw. den Standfuß verwendet werden, so kann gleichwohl immer eine feste verwindungssteife
Verbindung hergestellt werden. Für den Standfuß ergibt sich dies ohne weiteres daraus,
da dort ohnehin nur im wesentlichen die Abstützeinrichtung 27 mit dem Verbindungsblock
29 gehalten und durch die Montageöffnung 25 ragend vorjustiert wird. Durch die konischen
Seitenflanken 19' der Laschen 19 kann hier jeweils eine automatische Anpassung auch
bei Toleranzungenauigkeiten vorgenommen werden, da sich die Seitenflanken je nach
Toleranzabweichungen weniger oder mehr in die Begrenzungsränder 25' der Montageöffnung
einkerben.
[0027] Um Toleranzungenauigkeiten vor allem beim Tragholm 5 weitgehend zu vermeiden, wird
dieser vorbehandelt, in dem dessen stirnseitiger Öffnungsraum 17 mit einem geeigneten
Werkzeug auf ein optimales Innendurchmessermaß leicht aufgeweitet wird, welches an
das Außendurchmessermaß des Verbindungsblockes 29 angepasst bzw. demgegenüber abgestimmt
wird. Während des Montagevorganges wird dabei der Verbindungsblock 29 zur Erhöhung
der Anliege- und Anpresskräfte zunehmend weiter in den Öffnungsraum 17 des Tragholmes
eingeführt.
[0028] Die erfindungsgemäße Montage- und Befestigungseinrichtung ist für den Fall eines
im Querschnitt rechteckförmigen Tragholmes und eines im Querschnitt runden Standfußes
beschrieben. Die Befestigungs- und/oder Montageeinrichtung kann aber ganz allgemein
zur festen verwindungssteifen Verbindung zwischen einem ersten Möbelteil 105 und einem
zweiten Möbelteil 107 in Anwendung gelangen, wobei die für die Verbindung notwendigen
Merkmale und Teile am ersten Möbelteil 105 jenen Merkmalen des Tragholmes entsprechen
und die entsprechend notwendigen Ausbildungen am zweiten Möbelteil 107 jenen Merkmalen
die anhand des Standfußes 7 erläutert wurden entsprechen.
1. Befestigungs- und/oder Montageeinrichtung zur Befestigung eines ersten Möbelteils
(105, 5) an einem zweiten Möbelteil (107, 7), vorzugsweise in Form eines ersten Tragholmes
(5), der mit einem quer dazu verlaufenden vorzugsweise rohrförmigen Standfuß (7) verbindbar
ist, mit folgenden Merkmalen:
- das erste Möbelteil (105, 5) weist einen Verankerungs (31) auf,
- das zweite Möbelteil (107, 7) weist eine Abstützeinrichtung (27) auf,
- es ist eine Klemm- und/oder Schraubeinrichtung vorgesehen, die zwischen dem Verankerungs
(31) und der Abstützeinrichtung (27) wirkt, worüber diese aufeinander zu verspannbar
und aneinander fixierbar sind,
- das erste Möbelteil (105, 5) weist einen stirnseitig offenen Aufnahmeraum (17) auf,
- das zweite Möbelteil (107, 7) weist an dessen Anschlussoder Verbindungsabschnitt
eine Montageöffnung (25) auf, gekennzeichnet durch die folgenden weiteren Merkmale:
- in Verbindungsrichtung der beiden Möbelteile (105, 5; 107, 7) ist zumindest eine,
vorzugsweise zwei versetzt zueinander angeordnete Laschen (19) vorgesehen,
- die Laschen (19) sind mit zwei Seitenflanken (19') versehen, von denen zumindest
eine Seitenflanke (19') in Vorschubrichtung zumindest in einer Teillänge unter keilförmiger
Verringerung der Breite der Lasche (19) verläuft,
- die Montageöffnung (25) am zweiten Möbelteil(107, 7) ist so dimensioniert, dass
sich bei der Verbindung der beiden Möbelteile (105, 5; 107, 7) die zumindest eine
Lasche (19) in die Montageöffnung (25) oder gegenüber der Montageöffnung (25) in eine
weitere Öffnung im zweiten Möbelteil (107, 7) eingreift, derart, dass sich die zumindest
eine in Verbindungsrichtung leicht keilförmig gegenüber der anderen Seitenflanke (19')
zulaufende Seitenflanke (19') der Lasche (19) in den Begrenzungsrand (25') der Montageöffnung
(25) oder der weiteren separaten Öffnung einpresst oder einkerbt, und
- am zweiten Möbelteil (107, 7) ist zusätzlich zur Abstützeinrichtung (27) ein Verbindungsblock
(29) vorgesehen, dessen Querschnitt quer zur Verbindungsrichtung so geformt und/oder
dimensioniert ist, dass dieser zumindest in einer Teiltiefe in den stirnseitig offenen
Aufnahmeraum (17) des ersten Möbelteils (105, 5) in montierter Position eingreift.
2. Befestigungs- und/oder Montageeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Möbelteil (105, 5) zwei Laschen (19) aufweist, die quer zueinander und
in Draufsicht deckungsgleich an ersten Seitenwandabschnitten (5') ausgebildet sind,
und dass zwei um 90° quer dazu verlaufende Seitenwandabschnitte (5") mit ihren vorlaufenden
Begrenzungskanten an der Oberfläche des zweiten Möbelteils (107, 7) in Befestigungsposition
unter Druckbeaufschlagung anliegen.
3. Befestigungs- und/oder Montageeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verankerungseinrichtung (31) den Verbindungsblock (29) mit umfasst, der über
eine Einführungsöffnung (35) in das zweite Möbelteil (107, 7) einführbar ist.
4. Befestigungs- und/oder Montageeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Abstützeinrichtung (27) und dem Verbindungsblock (29) zumindest eine in Montagerichtung
axial ausgerichtete Durchtrittsöffnung oder Bohrung (39) eingebracht ist, die in montiertem
Zustand der Befestigungseinrichtung mit zumindest einer Gewindebohrung (37) in der
Verankerungseinrichtung (31) fluchtet, so dass mittels einer über die Bohrung oder
über die Durchtrittsöffnung (39) eingeführten und in die Gewindebohrung (37) in der
Verankerungseinrichtung (31) eingedrehten Schraube eine Verspannung zwischen der Abstützeinrichtung
(27) und der Verankerungseinrichtung (31) bewirkbar ist.
5. Befestigungs- und/oder Montageeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Schraube (40) durch die Durchtrittsöffnung oder Bohrung (39) in
der Abstützeinrichtung (27) und dem Verbindungsblock (29) in die axial fluchtende
Gewindebohrung (37) in der Verankerungseinrichtung (31) eindrehbar ist.
6. Befestigungs- und/oder Montageeinrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem zweiten Möbelteil (107, 7) in axialer Verlängerung der Gewindebohrung (39)
eine Zufuhr- und/oder Betätigungsöffnung (41) ausgebildet ist, worüber die zumindest
eine Schraube (40) zuführbar und/oder festziehbar bzw. lösbar ist.
7. Befestigungs- und/oder Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützeinrichtung (27) und der Verbindungsblock (29) einstückig ausgebildet
sind, wobei der Verbindungsblock (29) die Montageöffnung (25) durchragt und die Abstützeinrichtung
(27) aufgrund der größeren Querschnittserstreckung am zweiten Möbelteil (107, 7) abgestützt
ist.
8. Befestigungs- und/oder Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützeinrichtung (27) mit dem Verbindungsblock (29) durch Verklemmung am zweiten
Möbelteil (107, 7) vorfixiert ist.
9. Befestigungs- und/oder Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Möbelteil (105, 5) aus einem Rohr, vorzugsweise einem im Querschnitt von
der Kreisform abweichenden Rohr, insbesondere einem Rohr mit einem n-polygonalen Querschnitt
besteht.
10. Befestigungs- und/oder Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Möbelteil (107, 7) aus einem Rohr, vorzugsweise Rundrohr besteht.
11. Befestigungs- und/oder Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die stirnseitig zugängliche Öffnung (17) des zweiten Möbelteils (107, 7) aufgeweitet
ist.
1. Fastening and/or mounting device for fastening a first furniture part (105, 5) on
a second furniture part (107, 7), preferably in the form of a first load-bearing member
(5) which can be connected to a preferably tubular stand (7) running transversely
thereto, having the following features:
- the first furniture part (105, 5) has an anchoring device (31),
- the second furniture part (107, 7) has a supporting device (27),
- there is provided a clamping and/or screw-connection device which acts between the
anchoring device (31) and the supporting device (27) and via which these can be braced
on and fixed to one another,
- the first furniture part (105, 5) has an accommodating space (17) which is open
on the end side,
- the second furniture part (107, 7) has a mounting opening (25) on its attachment
or connecting section,
characterized by the following further features:
- in the direction in which the two furniture parts (105, 5; 107, 7) are connected,
at least one lug (19) is, and preferably two offset lugs (19) are, provided,
- the lugs (19) are provided with two side flanks (19'), of which at least one side
flank (19') runs in the advancement direction, with the width of the lug (19) decreasing
in a wedge-shaped manner at least over part of the length,
- the mounting opening (25) on the second furniture part (107, 7) is dimensioned such
that, when the two furniture parts (105, 5; 107, 7) are connected, the at least one
lug (19) engages in the mounting opening (25) or, opposite the mounting opening (25),
in a further opening in the second furniture part (107, 7) such that the at least
one side flank (19') of the lug (19), which tapers slightly in a wedge-shaped manner
in relation to the other side flank (19') in the connecting direction, presses into,
or makes an indent in, the boundary border (25') of the mounting opening (25) or of
the further separate opening, and
- provided on the second furniture part (107, 7) in addition to the supporting device
(27) is a connecting block (29), of which the cross section is shaped and/or dimensioned,
in the direction transverse to the connecting direction, such that, in the mounted
position, it engages, at least over part of the depth, in the accommodating space
(17) of the first furniture part (105, 5), said accommodating space being open on
the end side.
2. Fastening and/or mounting device according to Claim 1, characterized in that the first furniture part (105, 5) has two lugs (19) which are formed transversely
to one another and, in plan view, congruently on first side-wall sections (5'), and
in that two side-wall sections (5''), which run at 90° transversely to the first side-wall
sections, butt, by way of their leading boundary edges, against the surface of the
second furniture part (107, 7) in the fastening position, with the action of pressure.
3. Fastening and/or mounting device according to Claim 1 or 2, characterized in that the anchoring device (31) also embraces the connecting block (29), which can be introduced
into the second furniture part (107, 7) via an introduction opening (35).
4. Fastening and/or mounting device according to Claim 3, characterized in that the supporting device (27) and the connecting block (29) contain at least one through-passage
opening or bore (39) which is oriented axially in the mounting direction and, in the
mounted state of the fastening device, is aligned with at least one threaded bore
(37) in the anchoring device (31), with the result that a screw which is introduced
via the bore or via the through-passage opening (39) and screwed into the threaded
bore (37) in the anchoring device (31) can bring about bracing between the supporting
device (27) and the anchoring device (31).
5. Fastening and/or mounting device according to Claim 4, characterized in that the at least one screw (40) can be screwed, through the through-passage opening or
bore (39) in the supporting device (27) and the connecting block (29), into the axially
aligned threaded bore (37) in the anchoring device (31).
6. Fastening and/or mounting device according to Claim 4 or 5, characterized in that formed in the second furniture part (107, 7), in axial extension of the threaded
bore (39), is a feed and/or actuating opening (41), via which the at least one screw
(40) can be fed and/or tightened or released.
7. Fastening and/or mounting device according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the supporting device (27) and the connecting block (29) are formed in one piece,
the connecting block (29) projecting through the mounting opening (25), and the supporting
device (27), on account of the larger cross-sectional extent, being supported on the
second furniture part (107, 7).
8. Fastening and/or mounting device according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the supporting device (27) is fixed beforehand to the connecting block (29) by clamping
on the second furniture part (107, 7).
9. Fastening and/or mounting device according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the first furniture part (105, 5) comprises a tube, preferably a cross-sectionally
non-circular tube, in particular a tube with an n-polygonal cross section.
10. Fastening and/or mounting device according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the second furniture part (107, 7) comprises a tube, preferably a round tube.
11. Fastening and/or mounting device according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the opening (17) of the second furniture part (107, 7), said opening being accessible
on the end side, is widened.
1. Dispositif de fixation et/ou de montage pour fixer une première pièce de meuble (105,
5) sur une deuxième pièce de meuble (107, 7), de préférence sous la forme d'un premier
longeron porteur (5) qui est susceptible d'être relié à un pied de soutien (7) de
préférence tubulaire s'étendant transversalement à celui-ci, présentant les éléments
suivants :
- la première pièce de meuble (105, 5) comprend un dispositif d'ancrage (31),
- la deuxième pièce de meuble (107, 7) présente un dispositif d'appui (27),
- il est prévu un dispositif de pincement et/ou de vissage qui agit entre le dispositif
d'ancrage (31) et le dispositif d'appui (27), via lequel ceux-ci peuvent être serrés
l'un vers l'autre et fixés l'un sur l'autre,
- la première pièce de meuble (105, 5) comprend une chambre de réception (17) ouverte
du côté frontal,
- la deuxième pièce de meuble (107, 7) présente une ouverture de montage (25) sur
son tronçon de raccordement ou de liaison,
caractérisé par les autres éléments suivants :
- en direction de liaison des deux pièces de meuble (105, 5 ; 107, 7) est prévue au
moins une patte, de préférence deux pattes (19) agencées en décalage l'une de l'autre,
- les pattes (19) sont pourvues de deux flancs latéraux (19') dont au moins un flanc
latéral (19') s'étend en direction d'avance au moins sur une longueur partielle avec
réduction en forme de coin de la largeur de la patte (19),
- l'ouverture de montage (25) sur la deuxième pièce de meuble (107, 7) est dimensionnée
de telle sorte que lors de la liaison des deux pièces de meuble (105, 5 ; 107, 7),
ladite au moins une patte (19) s'engage dans l'ouverture de montage (25) ou, en vis-à-vis
de l'ouverture de montage (25), dans une autre ouverture dans la deuxième pièce de
meuble (107, 7), de telle sorte que ledit au moins un flanc latéral (19') de la patte
(19), s'étendant légèrement en forme de coin par rapport à l'autre flanc latéral (19')
en direction de liaison, s'enfonce ou mord dans le bord de limitation (25') de l'ouverture
de montage (25) ou de l'autre ouverture séparée, et
- en supplément au dispositif d'appui (27), un bloc de liaison (29) est prévu sur
la deuxième pièce de meuble (107, 7), dont la section transversale transversalement
à la direction de liaison est formée et/ou dimensionnée de telle sorte que celui-ci
s'engage au moins sur une profondeur partielle dans la chambre de réception (17) ouverte
du côté frontal de la première pièce de meuble (105, 5), en position montée.
2. Dispositif de fixation et/ou de montage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première pièce de meuble (105, 5) comprend deux pattes (19) qui sont réalisées
transversalement l'une à l'autre et de manière à se chevaucher en vue de dessus sur
des premiers tronçons de paroi latérale (5'), et en ce que deux tronçons de paroi latérale (5") s'étendant à 90° transversalement à ceux-ci
s'appliquent par leurs arêtes de limitation en avance sur la surface de la deuxième
pièce de meuble (107, 7), en position de fixation et avec sollicitation par pression.
3. Dispositif de fixation et/ou de montage selon l'une ou l'autre des revendications
1 et 2, caractérisé en ce que le dispositif d'ancrage (31) comprend également le bloc de liaison (29) qui est susceptible
d'être introduit dans la deuxième pièce de meuble (107, 7) via une ouverture d'introduction
(35).
4. Dispositif de fixation et/ou de montage selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'il est prévu dans le dispositif d'appui (27) et dans le bloc de liaison (29) au moins
un orifice traversant ou perçage (39) orienté axialement en direction de montage,
qui, dans l'état monté du dispositif de fixation, est en alignement avec au moins
un perçage taraudé (37) dans le dispositif d'ancrage (31), de sorte qu'au moyen d'une
vis introduite via le perçage ou via l'orifice traversant (39) et vissée dans le perçage
taraudé (37) dans le dispositif d'ancrage (31), il peut se produire un serrage entre
le dispositif d'appui (27) et le dispositif d'ancrage (31).
5. Dispositif de fixation et/ou de montage selon la revendication 4, caractérisé en ce que ladite au moins une vis (40) est susceptible d'être vissée dans le perçage taraudé
axialement aligné (37) dans le dispositif d'ancrage (3 1 ) à travers l'orifice traversant
ou le perçage (39) ménagé dans le dispositif d'appui (27) et dans le bloc de liaison
(29).
6. Dispositif de fixation et/ou de montage selon l'une ou l'autre des revendications
4 et 5, caractérisé en ce que dans la deuxième pièce de meuble (107, 7), une ouverture d'amenée et/ou d'actionnement
(41) est ménagée en prolongement axial du perçage taraudé (39), ouverture via laquelle
ladite au moins une vis (40) peut être amenée et/ou être serrée ou desserrée.
7. Dispositif de fixation et/ou de montage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif d'appui (27) et le bloc de liaison (29) sont réalisés d'un seul tenant,
le bloc de liaison (29) traversant l'ouverture de montage (25) et le dispositif d'appui
(27) prenant appui sur la deuxième pièce de meuble (107, 7) en raison de l'extension
plus grande en section transversale.
8. Dispositif de fixation et/ou de montage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le dispositif d'appui (27) est préfixé conjointement avec le bloc de liaison (29)
par pincement sur la deuxième pièce de meuble (107, 7).
9. Dispositif de fixation et/ou de montage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la première pièce de meuble (105, 5) est constituée par un tube, de préférence un
tube qui, en section transversale, diffère de la forme circulaire, en particulier
un tube de section transversale polygonale à n côtés.
10. Dispositif de fixation et/ou de montage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la deuxième pièce de meuble (107, 7) est constituée par un tube, de préférence par
un tube circulaire.
11. Dispositif de fixation et/ou de montage selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que l'ouverture (17), accessible du côté frontal, de la deuxième pièce de meuble (107,
7) est évasée.