[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Herstellung einer
Faserstoffbahn, insbesondere Tissue- oder Hygienebahn. Ein Verfahren sowie eine Vorrichtung
dieser Art ist beispielsweise aus der DE 195 48 747 C2 bekannt. Die aus dieser DE
195 48 747 C2 bekannte Kompaktpresse bietet zwar die erforderliche Entwässerungsleistung.
Es wird entsprechend ein Verfahren zum Trocknen von Tissue angegeben. Fährt man die
Faserstoffbahn nun aber zu 100 % durch eine solche Presse, so gehen die Papier-Qualitätseigenschaften
wie insbesondere Volumen und Wasserrückhaltevermögen vollständig verloren.
[0002] Ziel der Erfindung ist es, ein verbessertes Verfahren sowie eine verbesserte Vorrichtung
der eingangs genannten Art anzugeben, mit denen eine höhere Qualität des Endproduktes
erreichbar ist. Dabei soll insbesondere hinsichtlich des Volumens (bulk) und des Wasserrückhaltevermögens
eine bessere Qualität erreicht werden.
[0003] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung einer
Faserstoffbahn, insbesondere Tissue- oder Hygienebahn, bei dem die Faserstoffbahn
zusammen mit einem Filz durch wenigstens einen zwischen einer glatten Walze und einem
jeweiligen Gegenelement gebildeten Pressnip geführt und von der glatten Walze ungestützt
über einen freien Zug auf ein Prägeband gelangt und dort angepresst wird.
[0004] Der freie Zug zwischen glatter Walze und Prägeband sollte im Interesse einer stabilen
Führung kleiner als 50, vorzugsweise kleiner als 30 mm sein.
[0005] Aufgrund dieser Ausgestaltung wird für die betreffende Faserstoffbahn, d.h. insbesondere
die betreffende Papier-, Tissue- oder Hygienebahn, vor allem ein verbessertes Volumen
und ein verbessertes Rückhaltevermögen erreicht. Das Verfahren ist insbesondere für
Tissuepapiere und insbesondere Handtuchtissue (towel-tissue) anwendbar. Mit der Nassprägung
werden das Volumen und das Wasserrückhaltevermögen wieder aufgebaut. Von Vorteil ist
insbesondere auch, dass im Anschluss daran mit dem Prägeband sichergestellt werden
kann, dass nur ein kleiner Anteil der Faserstoffbahn wieder gepresst wird, während
ein größerer Anteil der Faserstoffbahn nicht mehr gepresst wird.
[0006] Im Anschluss an das Nassprägen kann die Faserstoffbahn gegen einen Trockenzylinder
gepresst werden. Dazu wird die Faserstoffbahn zweckmäßigerweise zusammen mit dem Prägeband
durch einen zwischen dem Trockenzylinder und einem Gegenelement gebildete Pressnip
geführt, wobei die durch den Pressnip geführte Faserstoffbahn in Kontakt mit der Oberfläche
des Trockenzylinders ist und mit ihrer anderen Seite am Prägeband anliegt.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung übernimmt das Prägeband die unter der Wirkung
der Schwerkraft von der glatten Walze nach unten abfallende Faserstoffbahn.
[0008] Die Faserstoffbahn wird vorzugsweise mittels eines auf der von der Faserstoffbahn
abgewandten Seite des Prägebandes angeordneten Saugelements in die Oberflächenstruktur
des Prägebandes gesaugt. Dabei ist das Saugelement vorteilhafterweise in dem Bereich
angeordnet, in dem das Prägeband die Faserstoffbahn übernimmt.
[0009] Als Trockenzylinder kann insbesondere ein sogenannter Yankee-Zylinder verwendet werden.
[0010] Gemäß einer bevorzugten praktischen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens
wird die Faserstoffbahn bei einem Trockengehalt im Bereich von etwa 25 % bis etwa
45 % auf der glatten Walze geführt und vorzugsweise auch nassgekreppt.
[0011] Vorteilhafterweise wird ein Prägeband verwendet, das so strukturiert ist, dass sich
für dieses Prägeband ein im Vergleich zum Flächenanteil an zurückgesetzten Zonen bzw.
Löchern kleinerer Flächenanteil an erhabenen bzw. geschlossenen Zonen ergibt und entsprechend
ein kleinerer Flächenanteil der Faserstoffbahn gepresst wird. Dabei wird vorzugsweise
ein Prägeband verwendet, bei dem der Flächenanteil an erhabenen bzw. geschlossenen
Zonen ≤40 % ist und vorzugsweise in einem Bereich von etwa 20 % bis etwa 30 % liegt.
[0012] Die Faserstoffbahn wird zweckmäßigerweise bei einem Trockengehalt im Bereich von
etwa 35 % bis etwa 50 % über den Trockenzylinder geführt.
[0013] Gemäß einer zweckmäßigen praktischen Ausgestaltung wird die Faserstoffbahn vorzugsweise
bei einem Trockengehalt von etwa 95 % trockengekreppt und anschließend aufgewickelt.
[0014] Als Saugelement kann insbesondere ein Prägekasten oder dergleichen verwendet werden.
[0015] In Verbindung mit der glatten Walze kann insbesondere ein Schaber zum Ablösen der
Faserstoffbahn von der glatten Walze und zur Reinigung dieser Walze eingesetzt werden.
Der Schaber kann aber auch die Überführung der Faserstoffbahn oder eines Streifens
davon beim Anlauf der Maschine unterstützen.
[0016] Es kann ebenso vorteilhaft sein, wenn der Schaber als Kreppschaber ausgebildet ist,
was die Nasskreppung der Faserstoffbahn ermöglicht.
[0017] Gemäß einer vorteilhaften praktischen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens
wird unter Verwendung der glatten Walze eine Presse mit zwei Pressnips gebildet, indem
dieser glatten Walze als Gegenelemente eine Sauganpresswalze oder Saugwalze und eine
Schuhpresseinheit zugeordnet wird. Die Schuhpresseinheit umfasst ein im Bereich des
Pressnips über einen Pressschuh geführtes flexibles Band. Dabei kann als Schuhpresseinheit
insbesondere eine mit einem flexiblen Walzenmantel versehene Schuhpresswalze verwendet
werden. Dabei sollte der Pressspalt der Schuhpresseinheit im Interesse einer guten
aber schonenden Entwässerung in Bahnlaufrichtung länger als 80, vorzugsweise länger
als 120 mm sein. Um das Volumen nicht zu stark zu reduzieren, sollte der maximale
Pressdruck im Pressspalt der Schuhpresseinheit kleiner als 2,5 MPa, vorzugsweise kleiner
als 1,6 MPa sein.
[0018] Gemäß einer vorteilhaften zweckmäßigen Ausgestaltung wird zusammen mit der Faserstoffbahn
jeweils auch der Filz durch die beiden Pressnips geführt.
[0019] Eine vorteilhafte alternative Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass die Faserstoffbahn
zusammen mit dem Filz durch den zwischen der glatten Walze und der Sauganpresswalze
bzw. Saugwalze gebildeten Pressnip und anschließend zusammen mit dem Prägeband durch
den zwischen der glatten Walze und der Schuhpresseinheit gebildeten Pressnip geführt
wird. Dabei kann das Prägeband im Anschluss an den zwischen der glatten Walze und
der Schuhpresseinheit gebildeten Pressnip wieder von der an der glatten Walze weitergeführten
Faserstoffbahn getrennt werden, wobei das Prägeband anschließend die unter der Wirkung
der Schwerkraft von der glatten Walze nach unten abfallende Faserstoffbahn wieder
übernimmt.
[0020] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens
wird unter Verwendung der glatten Walze eine Presse mit nur einem Pressnip gebildet,
indem dieser glatten Walze als Gegenelement eine Schuhpresseinheit zugeordnet wird.
Die Faserstoffbahn wird zusammen mit dem Filz durch diesen Pressnip geführt. Dabei
wird die Faserstoffbahn vorzugsweise mittels eines auf der von der Faserstoffbahn
abgewandten Seite des Filzes sowie in Bahnlaufrichtung vor dem Pressnip angeordneten
Saugelements gegen den Filz gesaugt. Als Saugelement kann insbesondere ein Saugkasten
oder dergleichen verwendet werden.
[0021] Gemäß einer anderen zweckmäßigen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird
unter Verwendung der glatten Walze eine Presse mit nur einem Pressnip gebildet, indem
dieser glatten Walze als Gegenelement eine Sauganpresswalze oder Saugwalze zugeordnet
wird. Die Faserstoffbahn wird zusammen mit dem Filz durch diesen Pressnip geführt.
[0022] Als Präge- oder Strukturband kann insbesondere ein Prägesieb oder eine Prägemembran
bzw. ein TAD-Sieb (TAD = Through Air Drying) verwendet werden.
[0023] Als Filz dient vorzugsweise ein Formierfilz.
[0024] Die eingangs angegebene Aufgabe wird überdies gelöst durch eine Vorrichtung zur Herstellung
einer Faserstoffbahn, insbesondere Tissue- oder Hygienebahn, bei der die Faserstoffbahn
zusammen mit einem Filz durch wenigstens einen zwischen einer glatten Walze und einem
jeweiligen Gegenelement gebildeten Pressnip geführt, auf der glatten Walze nassgekreppt
und im Anschluss daran auf ein Prägeband gepresst wird.
[0025] Bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0026] Die Erfindung kann bei beliebigen Formern und insbesondere bei Crescent-Formern,
DuoFormern, C-Wrap-Formern, S-Wrap-Formern angewendet werden.
[0027] Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Teildarstellung einer Vorrichtung zur Herstellung einer Faserstoffbahn,
wobei der glatten Walze zur Bildung einer Presse mit zwei Pressnips eine Sauganpresswalze
oder Saugwalze und eine Schuhpresseinheit zugeordnet sind und zusammen mit der Faserstoffbahn
jeweils auch der Filz durch die beiden Pressnips geführt ist,
- Figur 2
- eine schematische Teildarstellung einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung,
wobei der glatten Walze zur Bildung nur eines Pressnips eine Schuhpresseinheit zugeordnet
ist,
- Figur 3
- eine schematische Teildarstellung einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung,
wobei der glatten Walze zur Bildung nur eines Pressnips eine Sauganpresswalze oder
Saugwalze zugeordnet ist, und
- Figur 4
- eine schematische Teildarstellung einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung,
wobei der glatten Walze zur Bildung einer Presse mit zwei Pressnips eine Sauganpresswalze
oder Saugwalze und eine Schuhpresseinheit zugeordnet sind und die Faserstoffbahn zusammen
mit dem Filz durch den ersten und zusammen mit dem Prägeband durch den zweiten der
beiden Pressnips geführt ist.
[0028] Figur 1 zeigt in schematischer Teildarstellung eine Vorrichtung 10 zur Herstellung
einer Faserstoffbahn 12, bei der es sich insbesondere um eine Tissue- oder Hygienebahn
handeln kann.
[0029] Dabei wird die Faserstoffbahn 12 zusammen mit einem Filz 14 durch wenigstens einen
zwischen einer glatten Walze 16 und einem jeweiligen Gegenelement 18, 20 gebildeten
Pressnip I, II geführt, auf der glatten Walze 16 nassgekreppt und von der glatten
Walze 16 in freien Zug auf ein Prägeband 22 gepresst. Der freie Zug hat eine Länge
von ca. 30 mm.
[0030] Im Anschluss an das Nasskreppen und Nassprägen wird die Faserstoffbahn 12 gegen einen
Trockenzylinder 24 gepresst, bei dem es sich insbesondere um einen so genannten Yankee-Zylinder
handeln kann. Dabei wird die Faserstoffbahn 12 zusammen mit dem Prägeband 22 durch
einen zwischen dem Trockenzylinder 24 und einem Gegenelement 26 gebildeten Pressnip
28 geführt. Die durch den Pressnip 28 geführte Faserstoffbahn 12 ist hierbei in Kontakt
mit der Oberfläche des Trockenzylinders 24. Mit ihrer anderen Seite liegt sie am Prägeband
22 an.
[0031] Das Nasskreppen der Faserstoffbahn 12 erfolgt bei einem Trockengehalt im Bereich
von 25 bis 45 %.
[0032] Das Prägeband 22 übernimmt die unter der Wirkung der Schwerkraft von der glatten
Walze 16 nach unten abfallende Faserstoffbahn 12. Im Bereich dieser Übernahmestelle
ist auf der von der Faserstoffbahn 12 abgewandten Seite des Prägebandes 22 ein Saugelement
30 angeordnet, durch das die Faserstoffbahn 12 in die Oberflächenstruktur des Prägebandes
22 gesaugt und damit gepresst wird.
[0033] Das Prägeband 22 kann insbesondere so strukturiert sein, dass sich für dieses Prägeband
22 ein im Vergleich zum Flächenanteil an zurückgesetzten Zonen bzw. Löchern kleinerer
Flächenanteil an erhabenen bzw. geschlossenen Zonen ergibt und entsprechend ein kleinerer
Flächenanteil der Faserstoffbahn 12 gepresst wird.
[0034] Der Flächenanteil des Prägebandes 22 an erhabenen bzw. geschlossenen Zonen kann insbesondere
≤40 % sein und liegt vorzugsweise in einem Bereich von etwa 20 % bis etwa 30 %.
[0035] Die Faserstoffbahn 12 kann insbesondere bei einem Trockengehalt im bereich von etwa
35 % bis etwa 50 % über den Trockenzylinder 24 geführt sein. Wie anhand der Figur
1 zu erkennen ist, kann diesem Trockenzylinder 24 eine Trockenhaube 32 zugeordnet
sein.
[0036] Die Faserstoffbahn 12 kann dann vorzugsweise bei einem Trockengehalt von etwa 95
% trockengekreppt und anschließende aufgewickelt werden.
[0037] Als Saugelement 30 kann insbesondere ein Prägekasten vorgesehen sein.
[0038] Wie anhand der Figur 1 zu erkennen ist, ist der glatten Walze 16 ein Schaber 34 zum
Nasskreppen und somit auch Ablösen der Faserstoffbahn 12 und zum Reinigen der Walze
16 zugeordnet.
[0039] Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind der glatten Walze 16 zur Bildung einer
Kompaktpresse mit zwei Pressnips I, II als Gegenelemente eine Sauganpresswalze oder
Saugwalze 18 und eine Schuhpresseinheit 20 zugeordnet. Die Schuhpresseinheit 20 umfasst
ein im Bereich des Pressnips II über einen Pressschuh 36 geführtes flexibles Band.
Dabei kann als Schuhpresseinheit 20 insbesondere eine mit einem flexiblen Walzenmantel
versehene Schuhpresswalze vorgesehen sein.
[0040] Im vorliegenden Fall ist zusammen mit der Faserstoffbahn 12 jeweils auch der Filz
14 durch die beiden Pressnips I, II geführt. Wie anhand der Figur 1 zu erkennen ist,
wird der Filz 14 im Bereich zwischen den beiden Pressnips I, II von der an der glatten
Walze 16 weitergeführten Faserstoffbahn 12 getrennt.
[0041] Im vorliegenden Fall ist ein Former mit zwei umlaufenden Entwässerungsbändern 14,
38 vorgesehen, wobei das Innenband durch den Filz 14 in Form eines Formierfilzes gebildet
ist. Die beiden Entwässerungsbänder 14, 38 laufen unter Bildung eines Stoffeinlaufspaltes
40 zusammen und sind über ein Formierelement 42 wie z.B. eine Formierwalze geführt.
Mittels eines Stoffauflaufs 44 wird die Faserstoffsuspension in den Stoffeinlaufspalt
40 eingebracht.
[0042] Die Walze 16 besitzt eine glatte oder geschlossene Oberfläche (flat and release surface).
Als Prägeband 42 kann beispielsweise ein Prägesieb oder eine Prägemembran bzw. ein
TAD-Sieb verwendet werden.
[0043] Wie in der Figur 1 angedeutet, kann der Trockengehalt der Faserstoffbahn 12 unmittelbar
nach dem ersten Pressnip I beispielsweise in einem Bereich von etwa 20 % bis etwa
35 % liegen. Wie in der Figur 1 angedeutet und auch bereits erwähnt, wird die Faserstoffbahn
12 vorzugsweise bei einem Trockengehalt im Bereich von etwa 35 % bis etwa 50 % über
den Trockenzylinder 24 geführt.
[0044] Grundsätzlich sind beliebige Arten von Formern denkbar. So kann die Erfindung beispielsweise
bei Crescent-Formern, Duo-Formern, C-Wrap-Formern, S-Wrap-Formern usw. angewendet
werden.
[0045] Figur 2 zeigt in schematischer Darstellung eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung
10. In diesem Fall ist der glatten Walze 16 zur Bildung einer Presse mit nur einem
Pressnip I als Gegenelement eine Schuhpresseinheit 20 zugeordnet, bei der es sich
insbesondere wieder um eine Schuhpresswalze handeln kann. Die Faserstoffbahn 12 ist
zusammen mit dem Filz 14 durch diesen Pressnip I geführt.
[0046] Auf der von der Faserstoffbahn 12 abgewandten Seite des Filzes 14 sowie in Bahnlaufrichtung
L vor dem Pressnip I ist ein Saugelement 46, z. B. ein Saugkasten oder dergleichen,
vorgesehen, durch das die Faserstoffbahn 12 gegen den Filz 14 gesaugt wird.
[0047] Im übrigen kann diese Ausführungsform zumindest im wesentlichen wieder den gleichen
Aufbau wie die der Figur 1 besitzen, wobei einander entsprechenden Teilen gleiche
Bezugszeichen zugeordnet sind.
[0048] Figur 3 zeigt in schematischer Darstellung eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung
10. In diesem Fall ist der glatten Walze 16 zur Bildung einer Presse mit nur einem
Pressnip I als Gegenelement eine Sauganpresswalze oder Saugwalze 18 zugeordnet. Die
Faserstoffbahn 12 ist zusammen mit dem Filz 14 durch diesen Pressnip I geführt.
[0049] Im übrigen kann auch diese Ausführungsform zumindest im wesentlichen wieder den gleichen
Aufbau wie die der Figur 1 besitzen. Einander entsprechenden Teilen sind wieder gleiche
Bezugszeichen zugeordnet.
[0050] Figur 4 zeigt in schematischer Teildarstellung wieder eine Ausführungsform der Vorrichtung
10, bei der der glatten Walze 16 zur Bildung einer Kompaktpresse mit zwei Pressnips
I, II als Gegenelemente eine Sauganpresswalze oder Saugwalze 18 und eine Schuhpresseinheit
20 zugeordnet sind. In diesem Fall ist jedoch die Faserstoffbahn 12 zusammen mit dem
Filz 14 durch den zwischen der glatten Walze 16 und der Sauganpresswalze bzw. Saugwalze
18 gebildeten Pressnip I und anschließend zusammen mit dem Prägeband 22 durch den
zwischen der glatten Walze 16 und der Schuhpresseinheit 20 gebildeten Pressnip II
geführt.
[0051] Wie anhand der Figur 4 zu erkennen ist, wird das Prägeband 22 im Anschluss an den
zwischen der glatten Walze 16 und der Schuhpresseinheit 20 gebildeten Pressnip II
wieder von der an der glatten Walze 16 weitergeführten Faserstoffbahn 12 getrennt.
Anschließend wird die unter der Wirkung der Schwerkraft von der glatten Walze 16 nach
unten abfallende Faserstoffbahn 12 wieder von dem Prägeband 22 übernommen.
[0052] Im übrigen kann diese Ausführungsform zumindest im wesentlichen wieder den gleichen
Aufbau wie die der Figur 1 besitzen. Einander entsprechenden Teilen sind die gleichen
Bezugszeichen zugeordnet.
[0053] Dabei kann der Schaber 34 entsprechend den Anforderungen zum Nasskreppen, Ablösen
und/oder Überführen der Faserstoffbahn 12 und/oder zum Reinigen der glatten Walze
16 verwendet werden.
[0054] Der Pressspalt der Schuhpresseinheit 20 hat eine Länge von ca. 100 mm, wobei der
maximale Pressdruck unter 2 MPa liegt.
Bezugszeichenliste
[0055]
- 10
- Vorrichtung
- 12
- Faserstoffbahn
- 14
- Filz
- 16
- glatte Walze
- 18
- Gegenelement, Sauganpresswalze oder Saugwalze
- 20
- Gegenelement, Schuhpresseinheit
- 22
- Prägeband
- 24
- Trockenzylinder
- 26
- Gegenelement
- 28
- Pressnip
- 30
- Saugelement
- 32
- Trockenhaube
- 34
- Schaber
- 36
- Pressschuh
- 38
- Entwässerungsband
- 40
- Stoffeinlaufspalt
- 42
- Formierelement
- 44
- Stoffeinlauf
- 46
- Saugelement
- L
- Bahnlaufrichtung
- I
- Pressnip
- II
- Pressnip
1. Verfahren zur Herstellung einer Faserstoffbahn (12), insbesondere Tissueoder Hygienebahn,
bei dem die Faserstoffbahn (12) zusammen mit einem Filz (14) durch wenigstens einen
zwischen einer glatten Walze (16) und einem jeweiligen Gegenelement (18, 20) gebildeten
Pressnip (I, II) geführt und von der glatten Walze (16) ungestützt über einen freien
Zug auf ein Prägeband (22) gelangt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) nach dem freien Zug auf das Prägeband (22) gepresst wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) mit Hilfe eines Schabers von der glatten Walze (16) gelöst
wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
der freie Zug zwischen glatter Walze (16) und Prägeband (22) kleiner als 50, vorzugsweise
kleiner als 30 mm ist.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
der Filz (14) als Formierfilz ausgebildet ist.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) im Anschluss an das Nassprägen gegen einen Trockenzylinder
(24) gepresst wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) zusammen mit dem Prägeband (22) durch einen zwischen dem
Trockenzylinder (24) und einem Gegenelement (26) gebildeten Pressnip (28) geführt
wird, wobei die durch den Pressnip (28) geführte Faserstoffbahn (12) in Kontakt mit
der Oberfläche des Trockenzylinders ist und mit ihrer anderen Seite am Prägeband (22)
anliegt.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Prägeband (22) die unter der Wirkung der Schwerkraft von der glatten Walze (16)
nach unten abfallende Faserstoffbahn (12) übernimmt.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) mittels eines auf der von der Faserstoffbahn abgewandten
Seite des Prägebandes (22) angeordneten Saugelements (30) in die Oberflächenstruktur
des Prägebandes (22) gesaugt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Saugelement (30) in dem Bereich angeordnet wird, in dem das Prägeband (22) die
Faserstoffbahn (12) übernimmt.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Trockenzylinder (24) ein Yankee-Zylinder verwendet wird.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) bei einem Trockengehalt im Bereich von etwa 25 % bis etwa
45 % auf der glatten Walze (16) geführt und vorzugsweise nassgekreppt wird.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Prägeband (22) verwendet wird, das so strukturiert ist, dass sich für dieses
Prägeband (22) ein im Vergleich zum Flächenanteil an zurückgesetzten Zonen bzw. Löchern
kleinerer Flächenanteil an erhabenen bzw. geschlossenen Zonen ergibt und entsprechend
ein kleinerer Flächenanteil der Faserstoffbahn (12) gepresst wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Prägeband (22) verwendet wird, bei dem der Flächenanteil an erhabenen bzw. geschlossenen
Zonen < 40% ist und vorzugsweise in einem Bereich von etwa 20 % bis etwa 30 % liegt.
15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) bei einem Trockengehalt im Bereich von etwa 35 % bis etwa
50 % über den Trockenzylinder (24) geführt wird.
16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) vorzugsweise bei einem Trockengehalt von etwa 95 % trockengekreppt
und anschließend aufgewickelt wird.
17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Saugelement (30) ein Prägekasten verwendet wird.
18. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in Verbindung mit der glatten Walze (16) ein Kreppschaber (34) verwendet wird.
19. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass unter Verwendung der glatten Walze (16) eine Presse mit zwei Pressnips (I, II) gebildet
wird, indem dieser glatten Walze (16) als Gegenelemente eine Sauganpresswalze oder
Saugwalze (18) und eine Schuhpresseinheit (20) zugeordnet wird.
20. Verfahren nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
dass zusammen mit der Faserstoffbahn (12) jeweils auch der Filz (14) durch die beiden
Pressnips (I, II) geführt wird.
21. Verfahren nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) zusammen mit dem Filz (14) durch den zwischen der glatten
Walze (16) und der Sauganpresswalze bzw. Saugwalze (18) gebildeten Pressnip (I) und
anschließend zusammen mit dem Prägeband (22) durch den zwischen der glatten Walze
(16) und der Schuhpresseinheit (20) gebildeten Pressnip (II) geführt wird.
22. Verfahren nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Prägeband (22) im Anschluss an den zwischen der glatten Walze (16) und der Schuhpresseinheit
(20) gebildeten Pressnip (II) wieder von der an der glatten Walze (16) weitergeführten
Faserstoffbahn (12) getrennt wird und anschließend die unter der Wirkung der Schwerkraft
von der glatten Walze (16) nach unten abfallende Faserstoffbahn (12) wieder übernimmt.
23. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass unter Verwendung der glatten Walze (16) eine Presse mit nur einem Pressnip (I) gebildet
wird, indem dieser glatten Walze (16) als Gegenelement eine Schuhpresseinheit (20)
zugeordnet wird, wobei die Faserstoffbahn (12) zusammen mit dem Filz (14) durch diesen
Pressnip (I) geführt wird.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 23,
dadurch gekennzeichnet,
der Pressspalt der Schuhpresseinheit (20) in Bahnlaufrichtung (L) länger als 80, vorzugsweise
länger als 120 mm ist.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 24,
dadurch gekennzeichnet,
der maximale Pressdruck im Pressspalt der Schuhpresseinheit kleiner als 2,5 MPa, vorzugsweise
kleiner als 1,6 MPa ist.
26. Verfahren nach einem der Ansprüche 23 bis 25,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) mittels eines auf der von der Faserstoffbahn (12) abgewandten
Seite des Filzes (14) sowie in Bahnlaufrichtung (L) vor dem Pressnip (I) angeordneten
Saugelements (46) gegen den Filz (14) gesaugt wird.
27. Verfahren nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Saugelement (46) ein Saugkasten verwendet wird.
28. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass unter Verwendung der glatten Walze (16) eine Presse mit nur einem Pressnip (I) gebildet
wird, indem dieser glatten Walze (16) als Gegenelement eine Sauganpresswalze oder
Saugwalze (18) zugeordnet wird, wobei die Faserstoffbahn (12) zusammen mit dem Filz
(14) durch diesen Pressnip (I) geführt wird.
29. Vorrichtung (10) zur Herstellung einer Faserstoffbahn (12), insbesondere Tissue- oder
Hygienebahn, bei der die Faserstoffbahn (12) zusammen mit einem Filz (14) durch wenigstens
einen zwischen einer glatten Walze (16) und einem jeweiligen Gegenelement (18, 20)
gebildeten Pressnip (I, II) geführt und von der glatten Walze (16) ungestützt über
einen freien Zug auf ein Prägeband (22) gelangt.
30. Vorrichtung nach Anspruch 29,
dadurch gekennzeichnet,
die Faserstoffbahn (12) auf das Prägeband (22) gepresst wird.
31. Vorrichtung nach Anspruch 29 bis 30,
dadurch gekennzeichnet,
der Filz (14) als Formierfilz ausgebildet ist.
32. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 29 bis 31,
dadurch gekennzeichnet,
der freie Zug zwischen der glatten Walze (16) und dem Prägeband (22) kleiner als 50,
vorzugsweise kleiner als 30 mm ist.
33. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 29 bis 32,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) im Anschluss an das Nassprägen gegen einen Trockenzylinder
(24) gepresst wird.
34. Vorrichtung nach Anspruch 33,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) zusammen mit dem Prägeband (22) durch einen zwischen dem
Trockenzylinder (24) und einem Gegenelement (26) gebildeten Pressnip (28) geführt
ist, wobei die durch den Pressnip (28) geführte Faserstoffbahn (12) in Kontakt mit
der Oberfläche des Trockenzylinders ist und mit ihrer anderen Seite am Prägeband (22)
anliegt.
35. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Prägeband (22) die unter der Wirkung der Schwerkraft von der glatten Walze (16)
nach unten abfallende Faserstoffbahn (12) übernimmt.
36. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der von der Faserstoffbahn (12) abgewandten Seite des Prägebandes (22) ein Saugelement
(30) angeordneten ist, um die Faserstoffbahn (12) in die Oberflächenstruktur des Prägebandes
(22) zu saugen.
37. Vorrichtung nach Anspruch 36,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Saugelement (30) in dem Bereich angeordnet ist, in dem das Prägeband (22) die
Faserstoffbahn (12) übernimmt.
38. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Trockenzylinder (24) ein Yankee-Zylinder vorgesehen ist.
39. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) bei einem Trockengehalt im Bereich von etwa 25 % bis etwa
45 % auf der glatten Walze (16) geführt und vorzugsweise nassgekreppt wird.
40. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Prägeband (22) so strukturiert ist, dass sich für dieses Prägeband (22) ein im
Vergleich zum Flächenanteil an zurückgesetzten Zonen bzw. Löchern kleinerer Flächenanteil
an erhabenen bzw. geschlossenen Zonen ergibt und entsprechend ein kleinerer Flächenanteil
der Faserstoffbahn (12) gepresst wird.
41. Vorrichtung nach Anspruch 40,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Flächenanteil des Prägebandes (22) an erhabenen bzw. geschlossenen Zonen < 40%
ist und vorzugsweise in einem Bereich von etwa 20 % bis etwa 30 % liegt.
42. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) bei einem Trockengehalt im Bereich von etwa 35 % bis etwa
50 % über den Trockenzylinder (24) geführt ist.
43. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) vorzugsweise bei einem Trockengehalt von etwa 95 % trockengekreppt
und anschließend aufgewickelt wird.
44. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Saugelement (30) ein Prägekasten vorgesehen ist.
45. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der glatten Walze (16) ein Schaber (34) zum Ablösen der Faserstoffbahn (12) zugeordnet
ist.
46. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der glatten Walze (16) zur Bildung einer Presse mit zwei Pressnips (I, II) als Gegenelemente
eine Sauganpresswalze oder Saugwalze (18) und eine Schuhpresseinheit (20) zugeordnet
sind.
47. Vorrichtung nach Anspruch 46,
dadurch gekennzeichnet,
dass zusammen mit der Faserstoffbahn (12) jeweils auch der Filz (14) durch die beiden
Pressnips (I, II) geführt ist.
48. Vorrichtung nach Anspruch 47,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) zusammen mit dem Filz (14) durch den zwischen der glatten
Walze (16) und der Sauganpresswalze bzw. Saugwalze (18) gebildeten Pressnip (I) und
anschließend zusammen mit dem Prägeband (22) durch den zwischen der glatten Walze
(16) und der Schuhpresseinheit (20) gebildeten Pressnip (II) geführt ist.
49. Vorrichtung nach Anspruch 48,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Prägeband (22) im Anschluss an den zwischen der glatten Walze (16) und der Schuhpresseinheit
(20) gebildeten Pressnip (II) wieder von der an der glatten Walze (16) weitergeführten
Faserstoffbahn (12) getrennt wird und anschließend die unter der Wirkung der Schwerkraft
von der glatten Walze (16) nach unten abfallende Faserstoffbahn (12) wieder übernimmt.
50. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der glatten Walze (16) zur Bildung einer Presse mit nur einem Pressnip (I) als Gegenelement
eine Schuhpresseinheit (20) zugeordnet ist, wobei die Faserstoffbahn (12) zusammen
mit dem Filz (14) durch diesen Pressnip (I) geführt ist.
51. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 45 bis 49,
dadurch gekennzeichnet,
der Pressspalt der Schuhpresseinheit (20) in Bahnlaufrichtung (L) länger als 80, vorzugsweise
länger als 120 mm ist.
52. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 45 bis 49,
dadurch gekennzeichnet,
der maximale Pressdruck im Pressspalt der Schuhpresseinheit kleiner als 2,5 MPa, vorzugsweise
kleiner als 1,6 MPa ist.
53. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 50 bis 52,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der von der Faserstoffbahn (12) abgewandten Seite des Filzes (14) sowie in Bahnlaufrichtung
(L) vor dem Pressnip (I) ein Saugelement (46) vorgesehen ist, um die Faserstoffbahn
(12) gegen den Filz (14) zu saugen wird.
54. Vorrichtung nach Anspruch 53,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Saugelement (46) ein Saugkasten vorgesehen ist.
55. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der glatten Walze (16) zur Bildung einer Presse mit nur einem Pressnip (I) als Gegenelement
eine Sauganpresswalze oder Saugwalze (18) zugeordnet ist, wobei die Faserstoffbahn
(12) zusammen mit dem Filz (14) durch diesen Pressnip (I) geführt ist.