[0001] Die Erfindung betrifft eine fluidbetätigte Arbeitsvorrichtung, die mit einer Arbeitseinheit
ausgestattet ist, die durch eine elektro-fluidische Steuereinheit ansteuerbar ist.
[0002] Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 20105448.5 geht eine von einem fluidbetätigten
Parallelgreifer gebildete fluidbetätigte Arbeitsvorrichtung hervor. Der Parallelgreifer
ist mit zwei Arbeitselementen in Gestalt von fluidbetätigten Antrieben ausgestattet,
die durch gesteuerte Fluidbeaufschlagung betätigbar sind. In der Regel wird die Betätigung
durch vorgeschaltete, elektrisch betriebene Steuerventile gesteuert. Die verwendeten
Steuerventile sind hinsichtlich ihrer Bauart an die zu bewältigende Steuerungsaufgabe
angepasst.
[0003] Bei der bekannten Arbeitsvorrichtung sind die Steuerventile als separate, externe
Komponenten ausgeführt. Es wäre jedoch denkbar, die Steuerventile in Gestalt einer
elektro-fluidischen Steuereinheit als unmittelbaren Bestandteil der fluidbetätigten
Arbeitsvorrichtung auszuführen. Sollen auf diese Weise Arbeitsvorrichtungen mit unterschiedlichen
Arbeitseinheiten, also beispielsweise verschiedenartigen Greifwerkzeugen, bereitgestellt
werden, ergibt sich ein hoher baulicher Aufwand durch Verwendung entsprechend angepasster
Steuereinheiten. Aus Platz- und Kostengründen können beispielsweise Steuerventile
mit 3/2-, 5/2- und/oder 5/3-Ventilfunktion in geeigneter Weise kombiniert werden.
Auf Grund ihrer definierten Funktion sind sie stets einer bestimmten Arbeitseinheit
bzw. einem bestimmten Bewegungsvorgang zugeordnet, je nachdem, ob innerhalb der Arbeitseinheit
beispielsweise Linearantriebe oder Drehantriebe oder eine unterschiedliche Anzahl
von Antrieben eingesetzt wird. Infolge dieser Inflexibilität müssten, bei integrierter
Bauform, die Steuerventile als spezifisch angepasster fester Teil der Arbeitsvorrichtung
ausgelegt werden. Dies gilt im Übrigen auch dann wenn man aus Platzgründen eine räumliche
Trennung der elektro-fluidischen Steuereinheit von der Arbeitseinheit vorsieht.
[0004] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine fluidbetätigte Arbeitsvorrichtung
zu schaffen, die über einen kostengünstigen, bauteilearmen und flexiblen Aufbau verfügt.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine fluidbetätigte Arbeitsvorrichtung, mit einer
elektro-fluidischen Steuereinheit, die eine erste Montageschnittstelle aufweist, und
mit mindestens einer, wenigstens ein fluidbetätigtes Arbeitselement enthaltenden auswechselbaren
Arbeitseinheit, die eine zum lösbaren Ansetzen an die erste Montageschnittstelle vorgesehene
zweite Montageschnittstelle aufweist, wobei die Steuereinheit eine Mehrzahl elektrisch
aktivierbarer Steuerventile mit jeweils 2/2-Ventilfunktion enthält, die zur fluidischen
Ansteuerung der eingesetzten Arbeitseinheit vorgesehen sind und die mittels einer
Steuerelektronik auf unterschiedlich aufeinander abgestimmte Weise betätigbar sind,
um alternativ an die Steuereinheit angekoppelte Arbeitseinheiten mit verschiedenartiger
fluidtechnischer Ausstattung betreiben zu können.
[0006] Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, eine fluidbetätigte Arbeitsvorrichtung unter
Beibehaltung einer standardisiert aufgebauten elektro-fluidischen Steuereinheit bei
Bedarf mit unterschiedlichen Arbeitseinheiten auszustatten, die sich in ihrer fluidtechnischen
Ausstattung unterscheiden. Die Steuereinheit und die Arbeitseinheiten sind zwar über
die aufeinander abgestimmten Montageschnittstellen fest miteinander verbindbar, gleichwohl
jedoch funktionell voneinander entkoppelt. Bedingt durch die vorhandene Steuerelektronik
und den standardisierten Aufbau der Steuereinheit mit einer Mehrzahl von Steuerventilen
mit jeweils 2/2-Ventilfunktion kann eine steuerungstechnische optimierte Anpassung
an die jeweils angesetzte Arbeitseinheit erfolgen. Man hat quasi eine Trennung von
flexibler Steuerventilbaugruppe und Arbeitseinheiten mit applikationsbezogener Ausstattung.
Innerhalb der Steuereinheit können flexible und vorzugsweise frei programmierbare
Funktions-Arrays aus einer maximal verdichteten Vielfachanordnung von Steuerventilen
mit identischer Grundfunktion, welche auch vorgesteuert sein können, aufgebaut werden,
in Verbindung mit applikationsbezogenen unterschiedlichen Arbeitseinheiten, die bereits
die für ihren Betrieb erforderliche funktionsdefinierende Verknüpfung von Fluidkanälen
enthalten, nicht jedoch die zugehörigen Steuerventile selbst.
[0007] Aus der WO 99/58859 A1 geht zwar bereits eine Mikroventilbatterie hervor, die eine
elektro-fluidische Steuereinheit enthält und mit einer Steuerelektronik und einer
Mehrzahl von 2/2-Steuerventilen ausgestattet ist. Eine Kopplung mit einer anzusteuernden
Arbeitseinheit ist jedoch nicht vorgesehen. Selbst wenn man erwägen würde, eine Arbeitseinheit
unmittelbar mit der bekannten Mikroventilbatterie auszustatten, würde ergänzend eine
jeweils spezifische, individuelle Verknüpfung der vorhandenen Fluidkanäle erforderlich
sein. Derartiges erübrigt sich jedoch bei der erfindungsgemäßen Arbeitsvorrichtung,
bei der das auf eine Arbeitseinheit spezifisch abgestimmte, funktionsdefinierende
Fluidkanalsystem direkt zur fluidtechnischen Ausstattung der betreffenden Arbeitseinheit
gehört und fest vorkonfektioniert ist, so dass sich fluidkanaltechnische variable
Verschaltungen erübrigen.
[0008] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
[0009] Die zum Betrieb mit der Steuereinheit vorgesehenen Arbeitseinheiten können wenigstens
teilweise Werkzeuge bilden, beispielsweise mechanische oder mit Unterdruck arbeitende
Greifwerkzeuge oder sonstige Werkzeuge, die in der Handhabungstechnik einsetzbar sind.
[0010] Die Steuerelektronik kann zwar prinzipiell extern bezüglich der elektro-fluidischen
Steuereinheit angeordnet werden. Eine besonders kompakte Anordnung mit kurzen Verbindungen
ermöglicht jedoch eine Bauform, bei der die Steuerelektronik als Bestandteil der Steuereinheit
ausgeführt ist.
[0011] An der jeweiligen Arbeitseinheit befindet sich zweckmäßigerweise eine typspezifische
Kodierung, die dem jeweils zugeordneten Typ von Arbeitseinheit entspricht und die
der Steuerelektronik die für die Steuerventile erforderliche Betätigungsweise, also
insbesondere die funktionelle Verknüpfung der ventilseitigen 2/2-Grundfunktionen,
vorgibt.
[0012] Eine Kodierung der Arbeitseinheiten kann auch für die Zuordnung von Sensorsignalen
genutzt werden, wenn die Arbeitseinheiten mit Sensormitteln ausgestattet sind, die
bei aneinander angesetzten ersten und zweiten Montageschnittstellen den Betriebszustand
der Arbeitseinheit betreffende Sensorsignale zur Steuereinheit und insbesondere zur
Steuerelektronik übermitteln können.
[0013] Die Steuerelektronik kann ausgebildet sein, um durch gruppenweise funktionelle Verknüpfung
von Steuerventilen unterschiedliche Ventilfunktionalitäten zu erhalten. Beispielsweise
können auf diese Weise höherwertige Ventilfunktionen durch logische Verknüpfung einzelner
2/2-Ventilfunktionen erzielt werden, oder aber größere Durchflussquerschnitte durch
Parallelschaltung oder quasi-proportionale Ventilfunktionen durch Parallelschaltung
und logische Verknüpfung.
[0014] Über die Steuerelektronik kann der Schaltzustand der Steuerventile auf die Anforderungen
der jeweiligen Arbeitseinheit flexibel spezifisch abgestimmt werden.
[0015] Die Steuerelektronik enthält zweckmäßigerweise einen Speicher, in dem die Daten der
für unterschiedliche Arbeitseinheiten erforderlichen Betriebsweisen der Steuerventile
abrufbar gespeichert sind. Es ist dann insbesondere vorgesehen, dass die jeweils angesetzte
Arbeitseinheit einen automatischen Abruf der für sie bestimmten Betriebsweisen-Daten
veranlasst.
[0016] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert.
In dieser zeigen:
- Fig. 1
- in schematischer Darstellung eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer bevorzugten
Bauform der erfindungsgemäßen fluidbetätigten Arbeitsvorrichtung im mit einem ersten
Typ einer Arbeitseinheit ausgestatteten Zustand, und
- Fig. 2
- eine Einzeldarstellung eines weiteren Typs einer Arbeitseinheit, mit der die Arbeitsvorrichtung
gemäß Fig. 1 alternativ ausgestattet werden kann.
[0017] Die Fig. 1 zeigt exemplarisch eine mögliche Bauform einer fluidbetätigten Arbeitsvorrichtung
1, die über Befestigungsmittel 2 verfügt, über die sie, insbesondere lösbar, mit einer
strichpunktiert angedeuteten Handhabungsvorrichtung 3 verbunden ist. Durch entsprechende
Betätigung der Handhabungsvorrichtung 3 kann die Arbeitsvorrichtung 1 in gewünschter
Weise bewegt und positioniert werden.
[0018] Die Arbeitsvorrichtung 1 enthält eine elektro-fluidische Steuereinheit 4 und mehrere
lösbar und somit auswechselbar an die Steuereinheit 4 ansetzbare Arbeitseinheiten
5. Die Fig. 1 zeigt die Arbeitsvorrichtung 1 mit einer daran lösbar befestigten ersten
Arbeitseinheit 5, 5a. Die Fig. 2 zeigt eine zweite Arbeitseinheit 5, 5b, die alternativ
zur ersten Arbeitseinheit 5, 5a mit der Steuereinheit 4 koppelbar ist.
[0019] Die Arbeitseinheiten 5 enthalten jeweils mindestens ein fluidbetätigtes Arbeitselement
6a. Es kann sich hierbei zum Beispiel um beliebige Arten von Antrieben 6 handeln,
wie dies beim Ausführungsbeispiel der Fall ist. Möglich sind beispielsweise Drehantriebe.
Beim Ausführungsbeispiel sind fluidbetätigte Antriebe 6 in Gestalt von Linearantrieben
vorgesehen, im konkreten Fall fluidbetätigte Arbeitszylinder.
[0020] Eine andere mögliche Art eines fluidbetätigten Antriebselementes wäre eine Ejektoreinrichtung.
Sie kann herangezogen werden, um Vakuum zu erzeugen, das beispielsweise zur Versorgung
von Saugelementen dient, die zum Halten von handzuhabenden Gegenständen einsetzbar
sind. In diesem Zusammenhang kann die Arbeitseinheit 5 bei entsprechender Ausstattung
auch einen Sauggreifer bilden.
[0021] Ein und dieselbe Arbeitseinheit kann durchaus auch gleichzeitig mit mehreren unterschiedlichen
Arbeitselementen 6a ausgestattet sein.
[0022] Die erste Arbeitseinheit 5, 5a ist beim Ausführungsbeispiel mit zwei fluidbetätigten
Antrieben 6 als Arbeitselement 6a ausgestattet. Die zweite Arbeitseinheit 5, 5b enthält
lediglich einen fluidbetätigten Antrieb 6.
[0023] In der Regel sind die Arbeitseinheiten 5 so ausgeführt, dass sie jeweils ein Werkzeug
bilden, beispielsweise ein Handhabungswerkzeug. Beim Ausführungsbeispiel sind beide
Arbeitseinheiten 5 als Greifwerkzeug ausgeführt. Sie enthalten bewegliche Greifmittel
7, beispielsweise Greifbacken - in der Zeichnung strichpunktiert angedeutet -, die
jeweils mit mindestens einem Antrieb 6 in Antriebsverbindung stehen und durch Betätigung
der Antriebe 6 ihrerseits betätigbar sind. Auf diese Weise besteht beispielsweise
die Möglichkeit, mittels der Arbeitsvorrichtung 1 beliebige Gegenstände zu erfassen
und zu einem anderen Ort zu transportieren.
[0024] Andere mögliche Bauformen von Werkzeugen sind beispielsweise Mess-, Schweiß- oder
Prüfwerkzeuge.
[0025] Die Steuereinheit 4 verfügt an einer Seite - beim Ausführungsbeispiel an der Unterseite
- über eine erste Montageschnittstelle 8. Eine hierzu komplementäre zweite Montageschnittstelle
9 ist an jeder der Arbeitseinheiten 5 vorgesehen. Die zweiten Montageschnittstellen
9 der einzelnen Arbeitseinheiten 5 sind vorzugsweise identisch.
[0026] Zur Befestigung einer Arbeitseinheit 5 an der Steuereinheit 4 wird die betreffende
Arbeitseinheit 5 mit ihrer zweiten Montageschnittstelle 9 an die erste Montageschnittstelle
8 der Steuereinheit 4 angesetzt. Ein derart angesetzter Zustand geht aus Fig. 1 hervor.
Im Bereich der beiden Montageschnittstellen 8, 9 ergibt sich hierbei eine zweckmäßigerweise
flächige Anlage der beiden Einheiten.
[0027] Im Bereich der ersten Montageschnittstelle 8 ist die beispielsweise blockartig ausgeführte
Steuereinheit 4 mit ersten Befestigungsmitteln 12a ausgestattet. Hierzu komplementäre
zweite Befestigungsmittel 12b befinden sich an einer jeweiligen Arbeitseinheit 5 im
Bereich der zweiten Montageschnittsteile 9. Durch Zusammenwirken der ersten und zweiten
Befestigungsmittel 12a, 12b kann die angesetzte Arbeitseinheit 5 an der Steuereinheit
4 lösbar befestigt werden. Beim Ausführungsbeispiel sind die ersten Befestigungsmittel
12a als gemäß Doppelpfeil 13 bewegliche Spannmittel ausgebildet.
[0028] Die Steuereinheit 4 ist mit einer Mehrzahl von elektrisch aktivierbaren Steuerventilen
14 ausgestattet. Es kann sich dabei beispielsweise um Magnetventile, Piezoventile
oder durch mikromechanische Fertigungsverfahren hergestellte Mikroventile handeln.
Bei Bedarf können sie mit Vorsteuerventilen ausgestattet sein. Zu ihrer Betätigung
werden sie mit elektrischen Betätigungssignalen versorgt, die über an der Steuereinheit
4 vorgesehene elektrische Signalleiter 15 von einer Steuerelektronik 16 zugeführt
werden.
[0029] Die Steuerelektronik 16 ist bevorzugt als Bestandteil der Steuereinheit 4 ausgeführt
und an diese angebaut oder in sie integriert. Im Vergleich zu einer ebenfalls möglichen
externen Anordnung ergeben sich dadurch kompaktere Abmessungen und kürzere Leitungswege.
Es ist unmittelbar eine Busanschaltung für Sensor- und Steuersignale möglich.
[0030] Bei den Steuerventilen 14 - beim Ausführungsbeispiel sind acht Stück vorhanden -
handelt es sich um gleichartige Ventile mit jeweils einer 2/2-Ventilfunktion. Jedes
Steuerventil 14 hat einen Einlass und einen Auslass, zwischen denen, je nach Schaltstellung,
eine Fluidverbindung hergestellt oder unterbrochen werden kann. Es handelt sich zweckmäßigerweise
um Schaltventile.
[0031] Die Einlässe eines Teils der Steuerventile 14 - beim Ausführungsbeispiel von vier
Stück der Steuerventile 14 - stehen mit einem gemeinsamen Speisekanal 17 in Verbindung,
der zu einem an der Außenfläche der Steuereinheit 4 vorgesehenen Speiseanschluss 18
führt. Auf diese Weise kann ein Teil der Steuerventile 14 ständig mit einem Fluid
beaufschlagt werden, das einen über dem Atmosphärendruck liegenden Betriebsdruck aufweist.
Beim Ausführungsbeispiel ist als Fluid Druckluft vorgesehen. Auch ein hydraulisches
Fluid wäre verwendbar.
[0032] Die Einlässe der anderen Steuerventile 14 sind mit einem gemeinsamen Entlastungskanal
22 verbunden, der zu einem an der Außenfläche der Steuereinheit 4 vorgesehenen Entlastungsanschluss
23 führt. Bei der vorliegenden pneumatischen Bauart der Arbeitsvorrichtung 1 ist der
Entlastungskanal 22 ein Entlüftungskanal, der über den Entlastungsanschluss 23 unmittelbar
zur Atmosphäre ausmünden kann. Eine Fluidleitung für eine gefasste Abfuhr der Abluft
oder ein Schalldämpfer kann hier angeschlossen werden.
[0033] Die Auslässe sämtlicher Steuerventile 14 kommunizieren jeweils mit einem eigenen
ersten Fluidkanal 24, der mit einem fest vorgegebenen, standardisierten Verlauf zur
ersten Montageschnittstelle 8 führt und dort mit einem ersten Fluidanschluss 25 ausmündet.
[0034] Durch entsprechende Ansteuerung der einzelnen Steuerventile 14 können die einzelnen
ersten Fluidanschlüsse 25 mit Betätigungsfluid beaufschlagt oder entlüftet werden.
Es können auf diese Weise an der ersten Montageschnittstelle 8 vielfach die vier Zustände
"Betriebsdruck abgesperrt", "Atmosphärendruck abgesperrt", "Betriebsdruck anliegend"
und "Atmosphärendruck anliegend" bereitgestellt werden. Möglich sind auch die Zustände
"Vakuum anliegend" und "Vakuum abgesperrt", wenn eine entsprechende vakuumtechnische
Ausstattung vorliegt.
[0035] Die an einer jeweiligen Arbeitseinheit 5 vorgesehenen fluidbetätigten Antriebe 6
stehen jeweils mit einem oder mehreren zweiten Fluidkanälen 26 in Verbindung, die
an oder in der betreffenden Arbeitseinheit 5 fest verlegt sind und zur zweiten Montageschnittstelle
9 führen, wo sie jeweils mit einem oder mehreren zweiten Fluidanschlüssen 27 ausmünden.
Über die zweiten Fluidkanäle 26 kann Betätigungsfluid eingespeist oder abgeführt werden,
um den jeweils angeschlossenen Antrieb 6 mit Fluidkraft zu betätigen.
[0036] Die Antriebe 6 des Ausführungsbeispiels sind nach Art so genannter doppeltwirkender
Arbeitszylinder ausgebildet und enthalten jeweils einen in einem Zylindergehäuse angeordneten
beweglichen Antriebskolben 28, der mit einer Kolbenstange oder einem anderen Kraftabgriffsteil
29 bewegungsgekoppelt ist, das beim Ausführungsbeispiel auf die Greifmittel 7 einwirken
kann.
[0037] Der Antriebskolben 28 teilt innerhalb des Zylindergehäuses zwei Arbeitsräume voneinander
ab, von denen jeweils ein zweiter Fluidkanal 26 ausgeht, der bei einer entsprechenden
Ausführungsform der Arbeitseinheit 5 - wie beispielsweise bei der zweiten Arbeitseinheit
5b - über eine Verzweigung verfügen kann.
[0038] Die zweiten Fluidanschlüsse 27 sind an der zweiten Montageschnittstelle 9 im gleichen
Verteilungsmuster angeordnet wie die ersten Fluidanschlüsse 25 an der ersten Montageschnittstelle
8. Zumindest bei den Ausführungsbeispielen ist ferner vorgesehen, dass jeder zweite
Fluidkanal 26 der Arbeitseinheit 5 mit mindestens zwei zweiten Fluidanschlüssen 27
zur zweiten Montageschnittstelle 9 ausmündet, die dann derart den ersten Fluidanschlüssen
25 zugeordnet sind, dass der betreffende zweite Fluidkanal 26 gleichzeitig mit zwei
Steuerventilen 14 in Verbindung steht, von denen das eine die:Einspeisung des Betätigungsfluides
und das andere die Entlüftung steuern kann.
[0039] Es besteht auf diese Weise die beispielhafte Möglichkeit, durch aufeinander abgestimmte
Betätigung der beiden zugeordneten Steuerventile 14 eine 3/2-Ventilfunktion zu realisieren.
Diese Möglichkeit besteht insbesondere bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1. Verfügt
ein zweiter Fluidkanal 26 gemäß Fig. 2 über mindestens eine Verzweigung, kann der
zweite Fluidkanal 26 mit mehr als zwei zweiten Fluidanschlüssen 27 - beispielsweise
mit vier Stück - zur zweiten Montageschnittstelle 9 ausmünden, so dass eine Verbindung
mit beispielsweise vier Steuerventilen 14 der Steuereinheit 4 möglich ist, was dann
noch höhere Bewegungsgeschwindigkeiten und/oder besondere Steuerfunktionen (z. B.
Softstart und Softstop) zulässt. Möglich ist auch die Realisierung von beispielsweise
3/3-Ventilfunktionen.
[0040] Die Arbeitseinheiten 5 der Arbeitsvorrichtung 1 - die Arbeitsvorrichtung des Ausführungsbeispiels
enthält zwei Arbeitseinheiten, doch könnten ohne weiteres auch mehr als zwei Arbeitseinheiten
vorgesehen sein - unterscheiden sich, wie schon erwähnt, in ihrer fluidtechnischen
Ausstattung. So enthält die erste Arbeitseinheit 5a zwei Antriebe 6, während die zweite
Arbeitseinheit 5b mit nur einem Antrieb 6 ausgestattet ist. Gleichwohl können die
Arbeitseinheiten 5 trotz ihrer verschiedenartigen fluidischen Ausstattung, also ihres
unterschiedlichen Typs, wahlweise alternativ an ein und derselben ersten Montageschnittstelle
8 der Steuereinheit 4 installiert werden. Sämtliche Arbeitseinheiten 5 sind dabei
hinsichtlich ihrer jeweiligen fluidtechnischen Ausstattung funktionsspezifisch fest
vorkonfektioniert. Insbesondere sind Verlauf und Gestaltung der zweiten Fluidkanäle
26 jeweils speziell auf den betreffenden Typ von Arbeitseinheit 5 abgestimmt, beispielsweise
unter Berücksichtigung der Anzahl und Bauart der vorhandenen fluidbetätigten Antriebe
6.
[0041] Ein und dieselbe Steuereinheit 4 kann verwendet werden, um die alternativ angesetzten
Arbeitseinheiten 5 zu betätigen. Die einzige erforderliche Anpassung seitens der Steuereinheit
4 liegt in der entsprechend abgestimmten Aktivierung der Steuerventile 14 durch entsprechende
Ansteuerung mittels der Steuerelektronik 16.
[0042] Die Steuerelektronik 16 ist in der Lage, den Steuerventilen 14 Betätigungssignale
zukommen zu lassen, die eine aufeinander abgestimmte Betätigung der Steuerventile
14 unter Berücksichtigung der Spezifikation der jeweils angesetzten Arbeitseinheit
5 ermöglicht. So kann beispielsweise durch gruppenweise funktionelle Verknüpfung einzelner
Steuerventile 14 eine Variation der Ventilfunktionalität erhalten werden, um beispielsweise
die schon erwähnten höherwertigen Ventilfunktionen zu realisieren, um, zum Zwecke
einer Durchflussvergrößerung, Parallelschaltungen vorzunehmen, oder um durch Parallelschaltung
und logische Verknüpfung ein quasi-proportionales Verhalten zu erzielen.
[0043] Es ist insbesondere vorgesehen, dass die Steuerelektronik 16 einen Speicher 32 enthält,
in dem die Daten der für unterschiedliche Arbeitseinheiten 5 erforderlichen Betriebsweisen
der Steuerventile 14 in abrufbarer Weise abgespeichert sind. Es ist dann bei einem
Wechsel der Arbeitseinheit 5 lediglich erforderlich, die für die momentan angesetzte
Arbeitseinheit 5 erforderlichen Betriebsdaten abzurufen.
[0044] Allerdings besteht auch die alternative oder zusätzliche Möglichkeit, die erforderlichen
Betriebsdaten und/oder -signale über einen externen Feldbus 33 einzuspeisen, der über
einen an der Steuereinheit 4 vorgesehenen Busanschluss 34 mit der Steuerelektronik
16 verbindbar ist.
[0045] Der Abruf der für die jeweilige Arbeitseinheit 5 erforderlichen Betriebsweisen-Daten
wird zweckmäßigerweise automatisch beim oder nach dem Ansetzen einer Arbeitseinheit
5 an die Steuereinheit 4 ausgelöst. Hierzu können die einzelnen Arbeitseinheiten 5,
5a, 5b über typspezifische Kodierungen 35a, 35b verfügen, die den zuordnungsrichtigen
Abruf der Betriebsdaten veranlassen.
[0046] Die Kodierungen 35a,35b, die beispielsweise mechanisch, optisch oder elektronisch
realisierbar sind, kooperieren bei installierter Arbeitseinheit 5 mit an der Steuereinheit
4 vorgesehenen Identifikationsmitteln 36, welche signaltechnisch mit der Steuerelektronik
16 verbunden sind.
[0047] Die gleichen miteinander kooperierenden Kodierungen 35a, 35b und Identifikationsmittel
36, oder zusätzlich vorgesehene, können auch Verwendung finden, um zu veranlassen,
dass von der jeweils angesetzten Arbeitseinheit 5 gelieferte Sensorsignale entsprechend
dem Typ der jeweils angesetzten Arbeitseinheit 5 von der Steuereinheit 4 und insbesondere
der Steuerelektronik 16 spezifisch verarbeitet werden.
[0048] Beim Ausführungsbeispiel ist jeder fluidbetätigte Antrieb 6 mit Sensormitteln 37
ausgestattet, beispielsweise Positionssensormittel, die über zweite Sensorleitungen
39 der betreffenden Arbeitseinheit 5 zu der zweiten Montageschnittstelle 9 zugeordneten
zweiten Sensoranschlüssen 43 führen. Letztere stehen bei angesetzter Arbeitseinheit
5 mit ersten Sensoranschlüssen 42 in Signalverbindung, die an der ersten Montageschnittstelle
8 vorgesehen sind und über erste Sensorleitungen 38 mit der Steuerelektronik 16 verbunden
sind.
[0049] Die Steuerelektronik 16 kann die Sensorsignale bei der gesteuerten Betätigung der
einzelnen Steuerventile 14 berücksichtigen.
[0050] Zusammengefasst zeichnet sich die beispielsgemäße Arbeitsvorrichtung 1 durch eine
von den beiden Montageschnittstellen 8, 9 definierte Schnittstelle aus, die eine Trennung
zwischen spezifisch verschalteten Arbeitseinheiten 5 und der unspezifischen, variabel
verknüpfbaren Vielfachanordnung identischer 2/2-Ventilfunktionen in Gestalt der Steuerventile
vorsieht. Die 2/2-Ventil-Grundfunktionen können auf elektronischem Wege beliebig miteinander
kombiniert werden. Die Steuerelektronik 16 enthält zweckmäßigerweise ein Steuerungsprogramm,
das die Steuerventile 14 arbeitseinheitsspezifisch ansteuern kann, insbesondere auf
Basis arbeitseinheitsspezifisch vorgegebener Daten.
[0051] Innerhalb der Steuereinheit 4 ist mithin eine einfache Ventilanordnung, beispielsweise
eine einfache Aneinanderreihung von 2/2-Steuerventilen, möglich, so dass auf komplexe
Ventilbauformen verzichtet werden kann. Die an der ersten Montageschnittstelle 8 von
den dortigen ersten Fluidanschlüssen 25 abgreifbaren Ventilfunktionalitäten ergeben
sich allein durch die aufeinander abgestimmte Betriebsweise einzelner oder mehrerer
Steuerventile 14.
[0052] Die applikationsspezifische Verknüpfung der an den ersten Fluidanschlüssen 25 abgreifbaren
Betriebszustände wird erst innerhalb der einzelnen Arbeitseinheiten 5 mittels des
dort fest vorgegebenen Verlaufes der zweiten Fluidkanäle 26 zu höherwertigen Schaltfunktionen
ergänzt. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass die Arbeitseinheiten 5 neben
den spezifischen Kanalverknüpfungen auch zusätzliche Funktionselemente enthalten können,
und zwar, neben den schon erwähnten Sensormitteln 37, beispielsweise auch fluidtechnische
Elemente wie Rückschlagventile, Drosseln, Verstärker usw.
[0053] Durch die vorhandene Schnittstelle ist eine Aufteilung in arbeitseinheitsspezifische
bzw. werkzeugspezifische Bereiche und unspezifische Bereiche möglich, was die Anwendung
einer baulich immer gleichen, funktional jedoch programmierbaren Ventilanordnung für
unterschiedlichste Typen von Arbeitseinheiten 5 gestattet.
[0054] Durch die geschilderte Bauform kann eine einzige Steuereinheit 4 mehrfach, mit unterschiedlichen
Bauarten von Arbeitseinheiten 5, verwendet werden. Auch besteht bei entsprechenden
Anwendungsfällen die Möglichkeit, die Steuereinheit 4 bzw. deren Steuerventile 14
außerhalb des Arbeitsbereiches der Arbeitseinheit 5 vorzusehen.
[0055] Man kann flexible, frei programmierbare Funktionsmuster aus einer maximal verdichteten
Vielfachanordnung identischer Ventil-Grundfunktionen aufbauen. Die anwendungsspezifische
Verknüpfung der Fluidkanäle findet dabei innerhalb der Arbeitseinheiten 5 statt und
nicht in der Steuereinheit 4.
[0056] Die Kanalführung innerhalb der Arbeitseinheit 5 kann in Gestalt konventioneller Kanäle
oder auch unter Verwendung von Fluidleitungen realisiert werden. Ferner kann die so
genannte Integrationstechnik angewandt werden, bei der die Fluidkanäle zumindest teilweise
von Nuten definiert werden, die sich im Übergangsbereich aneinander angesetzter Plattenkörper
befinden. Auf diese Weise kann besonders einfach eine bestimmte logische Verknüpfung
der zweiten Fluidkanäle 26 realisiert werden.
1. Fluidbetätigte Arbeitsvorrichtung, mit einer elektro-fluidischen Steuereinheit (4),
die eine erste Montageschnittstelle (8) aufweist, und mit mindestens einer, wenigstens
ein fluidbetätigtes Arbeitselement (6a) enthaltenden auswechselbaren Arbeitseinheit
(5), die eine zum lösbaren Ansetzen an die erste Montageschnittstelle (8) vorgesehene
zweite Montageschnittstelle (9) aufweist, wobei die Steuereinheit (4) eine Mehrzahl
elektrisch aktivierbarer Steuerventile (14) mit jeweils 2/2-Ventilfunktion enthält,
die zur fluidischen Ansteuerung der eingesetzten Arbeitseinheit (5) vorgesehen sind
und die mittels einer Steuerelektronik (16) auf unterschiedlich aufeinander abgestimmte
Weise betätigbar sind, um alternativ an die Steuereinheit (4) angekoppelte Arbeitseinheiten
(5, 5a, 5b) mit verschiedenartiger fluidtechnischer Ausstattung betreiben zu können.
2. Arbeitsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die alternativ an die Steuereinheit (4) ansetzbaren Arbeitseinheiten (5, 5a, 5b)
hinsichtlich ihrer jeweiligen fluidtechnischen Ausstattung funktionsspezifisch fest
vorkonfektioniert sind.
3. Arbeitsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitseinheiten (5, 5a, 5b) wenigstens teilweise Werkzeuge bilden, beispielsweise
Handhabungswerkzeuge wie mechanische Greifer, Sauggreifer, etc.
4. Arbeitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerelektronik (16) als unmittelbarer Bestandteil der Steuereinheit (4) ausgeführt
ist.
5. Arbeitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine an der jeweiligen Arbeitseinheit (5, 5a, 5b) vorgesehene typspezifische Kodierung
(35a, 35b), die der Steuerelektronik (16) bei an die Steuereinheit angesetzter Arbeitseinheit
(5, 5a, 5b) oder beim Ansetzen dieser Arbeitseinheit (5, 5a, 5b) die für die Steuerventile
(14) erforderliche Betätigungsweise vorgeben kann.
6. Arbeitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerelektronik (16) ausgebildet ist, um durch gruppenweise funktionelle Verknüpfung
von Steuerventilen (14) unterschiedliche Ventilfunktionalitäten zu erhalten, beispielsweise
höherwertige Ventilfunktionen, Parallelschaltungen oder quasi-proportionale Ventilfunktionen.
7. Arbeitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerelektronik (16) einen Speicher (32) enthält, in dem die Daten der für unterschiedliche
Arbeitseinheiten (5, 5a, 5b) erforderlichen Betriebsweisen der Steuerventile (14)
abrufbar abgespeichert sind.
8. Arbeitsvorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen von der jeweils angesetzten Arbeitseinheit (5, 5a, 5b) automatisch ausgelösten
Abruf der für sie bestimmten Betriebsweisen-Daten.
9. Arbeitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch an der ersten Montageschnittstelle (8) vorgesehene und über erste Fluidkanäle (24)
der Steuereinheit (4) mit den Steuerventilen (14) verbundene erste Fluidanschlüsse
(25), denen im gleichen Verteilungsmuster angeordnete zweite Fluidanschlüsse (27)
der jeweils angesetzten Arbeitseinheit (5, 5a, 5b) zugeordnet sind, welche über zweite
Fluidkanäle (26) der Arbeitseinheit (5, 5a, 5b) mit dem zu dieser gehörenden mindestens
einen fluidbetätigten Arbeitselement (6a) verbunden sind.
10. Arbeitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerventile (14) über einen fest vorgegebenen, standardisierten Verlauf aufweisende
erste Fluidkanäle (24) mit im Bereich der ersten Montageschnittstelle (8) vorgesehenen
ersten Fluidanschlüssen (25) verbunden sind, die mit im Bereich der zweiten Montageschnittstelle
(9) der jeweils angesetzten Arbeitseinheit (5, 5a, 5b) vorgesehenen zweiten Fluidanschlüssen
(25) kommunizieren, welche zu zweiten Fluidkanälen (26) der angesetzten Arbeitseinheit
(5, 5a, 5b) gehören, die dem spezifischen Aufbau der betreffenden Arbeitseinheit (5,
5a, 5b) entsprechend anwendungsspezifisch ausgebildet sind.
11. Arbeitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine jeweilige Arbeitseinheit (5, 5a, 5b) mit Sensormitteln (37) ausgestattet ist,
die bei aneinander angesetzten ersten und zweiten Montageschnittstellen (8, 9) Sensorsignale
zur Steuereinheit (4) und insbesondere zur Steuerelektronik (16) übermitteln können.
12. Arbeitsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerelektronik (16) die erhaltenen Sensorsignale anhand einer Kodierung (35a,
35b) der Arbeitseinheiten (5, 5a, 5b) entsprechend dem Typ der angesetzten Arbeitseinheit
(5, 5a, 5b) spezifisch verarbeiten kann.
13. Arbeitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch mindestens zwei Arbeitseinheiten (5, 5a, 5b) unterschiedlichen Typs, die wahlweise
an die Steuereinheit (4) ansetzbar sind.
14. Arbeitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Steuerventile (14) zur ständigen Beaufschlagung mit unter einem über
dem Atmosphärendruck liegenden Betriebsdruck stehenden Fluid oder mit Unterdruck und
ein anderer Teil der Steuerventile (14) zur ständigen Beaufschlagung mit Atmosphärendruck
vorgesehen ist.
15. Arbeitsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Steuerventile (14) an einen gemeinsamen Speisekanal (17) und ein anderer
Teil der Steuerventile (14) an einen gemeinsamen Entlastungskanal (23) angeschlossen
ist.
16. Arbeitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerventile (14) zumindest teilweise als Magnetventile, Piezoventile oder Mikroventile
ausgebildet sind.
17. Arbeitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet durch an der Steuereinheit (4) und an einer jeweiligen Arbeitseinheit (5, 5a, 5b) vorgesehene
Befestigungsmittel (12a, 12b) zum gegenseitigen mechanischen Fixieren im aneinander
angesetzten Zustand.
18. Arbeitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, gekennzeichnet durch einen mit der Steuerelektronik (16) verbundenen Busanschluss (34) zur Verbindung
mit einem Feldbus (33).
19. Arbeitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Arbeitselement (6a) von einem fluidbetätigten Antrieb (6) gebildet
ist.
20. Arbeitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Arbeitselement (6a) von einer zur Unterdruckerzeugung dienenden Ejektoreinrichtung
gebildet ist.