[0001] Die Erfindung betrifft einen fotoelektrischen Näherungsschalter zur Feststellung
von einem in einem Überwachungsbereich vorhandenen Gegenstand gemäss Oberbegriff des
Anspruchs 1.
[0002] Die Erfindung betrifft ferner ein System zur Feststellung von in einem Überwachungsbereich
vorhandenen Gegenständen.
[0003] Die Erfindung betrifft ausserdem ein Verfahren zur Feststellung von einem in einem
Überwachungsbereich vorhandenen Gegenstand mittels eines fotoelektrischer Näherungsschalters
der oben erwähnten Art.
[0004] Die Verwendung von Licht als Übertragungsmedium von Informationen ist weit verbreitet.
Licht hat gegenüber anderen Medien viele Vorteile, wie Unabhängigkeit gegenüber äusseren
magnetischen und elektrischen Feldern, grosse Fortpflanzungsgeschwindigkeit, grosse
Reichweiten, Formgebung des Strahlenbündels durch einfache optische Anordnungen etc.
Im weiteren stehen heute sehr leistungsfähige elektronische Bauteile zur Erzeugung
und zur Detektion von Licht zur Verfügung. Diese zeichnen sich zudem durch praktisch
unbegrenzte Lebensdauer, grosse Bandbreite und Wirtschaftlichkeit aus.
[0005] Das Hauptproblem bei der Verwendung von Licht zur SignalÜbertragung besteht vielfach
darin, dass beim Einsatz von mehr als einem Sender-Empfänger-Paar im gleichen Raum
jeder Empfänger Licht von verschiedenen Sender empfangen kann, und die Empfangseinrichtung
nicht feststellen kann, von welchem Sender das empfangene Licht stammt.
[0006] Die Lichtübertragung von einem Sender zu einem Empfänger kann dabei direkt oder durch
eine Reflexion oder durch mehrfache Reflexionen erfolgen. Dieses Problem kann dadurch
gelöst werden, dass jeder Sender seinem Licht eine zusätzliche Information mitgibt,
die von den Empfängern ausgewertet werden und zur Identifikation benützt werden kann.
Hierzu sind viele Möglichkeiten bekannt, z. B. indem dem von jedem Sender gesendetes
Licht eine bestimmte Wellenlänge und/oder Polarisation zugeordnet wird, oder durch
Benutzung verschiedener Arten von Modulation bzw. Codierung sowie Kombinationen davon.
Modulation des ausgesendeten Lichtes ist technisch besonders interessant, hat aber
den Nachteil, dass sie in jedem Fall die an sich verfügbare Bandbreite reduziert.
[0007] Das oben erwähnte Problem tritt z.B. bei photoelektrischen Näherungsschaltern ganz
ausgeprägt in Erscheinung. Diese werden vorwiegend im Fertigungs-, Förder- und Lagerbereich
eingesetzt. Zunehmende Anforderungen an die Anlagen führen zum Einsatz einer immer
grösseren Anzahl von Sensoren auf beschränktem Raum. Die Wahrscheinlichkeit unerwünschter
gegenseitiger Beeinflussung zwischen verschiedenen Sender-Empfänger-Paare nimmt damit
zu. Es ist daher wünschenswert, dem Anwender Sender-Empfänger-Paare zur Verfügung
zu stellen, die er ohne spezielle Vorkehrungen nach Belieben einsetzen kann. Nicht
gewünscht werden insbesondere Sender-Empfänger-Paare, die vor deren Inbetriebnahme
durch vorgängige Massnahmen individuell identifizierbar gemacht werden müssen, denn
dadurch werden insbesondere der Logistikaufwand und das Fehlerrisiko beim Einbau von
Ersatzteilen erhöht.
[0008] Auch eine signalmässige Verbindung zwischen den verschiedenen Sender-Empfänger-Paaren
kommt wegen des zusätzlichen Verdrahtungsaufwandes in der Regel nicht in Frage.
[0009] Zur Verbesserung des Signal-Rauschverhältnisses und zur Verringerung der Umgebungslichtempfindlichkeit
verwenden photoelektrische Näherungsschalter gemäss Stand der Technik überwiegend
pulsmodulierte Sende-Lichtimpulse 41 wie diejenigen, die in der Fig. 1 gezeigt werden.
[0010] Zur Verbesserung der Schaltsicherheit bzw. Schaltzuverlässigkeit ist zudem die Empfangseinrichtung
so eingerichtet, dass jeweils eine Anzahl No empfangene Impulse abgewartet wird, bevor
ein Zustandswechsel des Ausgangssignals 42 der Empfangseinrichtung ausgelöst wird.
Ein solches Zustandswechsel signalisiert die Anwesenheit eines festzustellenden Gegenstandes
im Überwachungsbereich. Dadurch wird grundsätzlich auch das Risiko der gegenseitigen
Beeinflussung zwischen benachbarten Sender-Empfänger-Paaren reduziert. Da allerdings
die Pulsfrequenz aller Exemplare einer bestimmten Gerätebaureihe annähernd, aber bedingt
durch Bauteilestreuung nicht genau gleich ist, kommt es von Zeit zu Zeit zu gleicher
Phasenlage der Impulsfolgen und damit trotzdem zur unerwünschten gegenseitigen Beeinflussung.
[0011] Aus der Patentschrift
DE 40 31 142 C 2 ist ein Verfahren bekannt, gemäss dem jedes Sender-Empfänger-Paar vor Aussendung
eines Lichtimpulses prüft, ob zu diesem Zeitpunkt bereits Licht von einem benachbarten
Sender-Empfänger-Paar auf seinen Empfänger fällt. Ist dies der Fall, so wird die Aussendung
des Sende-Lichtimpulses so lange verzögert, bis der Lichtempfänger kein Fremdlicht
mehr empfängt, und erst dann wird ein Lichtimpuls ausgesendet. Dieses bekannte Verfahren
hat aber mehrere Nachteile. Da die Verzögerung der Sende-Lichtimpulse nicht zu lang
werden darf, ist die damit erzielte Funktionsweise insbesondere dann unbefriedigend,
wenn gleichzeitig mehr als zwei Geräte zum Einsatz kommen. Die Funktionsweise des
aus der Patentschrift
DE 40 31 142 C 2 bekannten Verfahrens ist ausserdem dann unzuverlässig, wenn Sende-Lichtimpulse
durch zwei oder mehrere Geräte genau gleichzeitig ausgesendet werden, was infolge
deren unsynchronisierten Betriebes zwangsläufig von Zeit zu Zeit vorkommt.
[0012] Andere bekannten Verfahren arbeiten mit aufwendigen Modulationen bzw. Codierungen.
Aus der deutschen Patentanmeldung
DE 199 26 214 A1 ist z.B. ein Verfahren bekannt, bei dem Modulation sogar in Verbindung mit einer
Korrelationsanalyse eingesetzt wird. Auch dieses bekannte Verfahren hat erhebliche
Nachteile. Nachteilig ist vor allem der Zeitaufwand für die Berechnung der Korrelation,
aber auch die Unzuverlässigkeit des damit erzielten Ergebnisses. Je nach dem, wie
der Schwellenwert der Korrelationsfunktion festgelegt wird, ist die Wahrscheinlichkeit
von Fehlimpulsen nämlich höher oder tiefer, bei umgekehrt proportionalem Zeitbedarf.
[0013] Aus der
Patentschrift US 5,243,182 ist ein Verfahren bekannt, bei welchem die Impulssequenz der vom Impulslichtsender
abgegebenen Sende-Lichtimpulse zufallsmoduliert ist. Ein Feststellungssignal, welches
die Anwesenheit eines festzustellenden Gegenstand angibt, wird dann erzeugt, wenn
der Lichtempfänger aus einer Folge von N Sende-Lichtimpulsen N Lichtimpulse empfängt,
die alle die gleiche zeitliche Lage wie ein korrespondierender Sende-Lichtimpuls haben.
Nachteilig an diesem Verfahren ist, dass es nicht robust ist, beispielsweise gegenüber
elektrische Störungen oder Rauschen in der Eingangsstufe. Derartige Einflüsse können
dazu führen, dass der Lichtempfänger nicht alle Sende-Lichtimpulse aus einer Folge
empfängt und somit die Anwesenheit des Gegenstandes nicht zuverlässig feststellbar
ist.
[0014] Der Erfindung liegt daher die erste Aufgabe zugrunde, einen fotoelektrischen Näherungsschalter
der eingangs erwähnten Art zur Verfügung zu stellen, welcher eine zuverlässige Feststellung
der Anwesenheit eines in einem Überwachungsbereich vorhandenen Gegenstand auch dann
ermöglicht, wenn eine Vielzahl solcher fotoelektrischen Näherungsschalter gleichzeitig
in einem Raum verwendet werden, in dem jeder Lichtempfänger Licht aus mehr als einem
Lichtsender und auch Störlicht empfangen kann.
[0015] Die soeben definierte erste Aufgabe soll vorzugsweise so gelöst werden, dass eine
zuverlässige Feststellung der Anwesenheit eines in einem Überwachungsbereich vorhandenen
Gegenstand möglich ist,
- ohne Massnahmen zur individuellen Identifikation der fotoelektrischen Näherungsschalter,
- ohne die übrigen Leistungen der fotoelektrischen Näherungsschalter, insbesondere deren
Schaltfrequenz und Stromaufnahme, zu beeinträchtigen, und
- ohne nennenswerte Mehrkosten zu verursachen.
[0016] Der Erfindung liegt ferner die zweite Aufgabe zugrunde ein System zur Feststellung
von in einem Überwachungsbereich vorhandenen Gegenständen zur Verfügung zu stellen,
mit dem die oben erwähnten Nachteile behoben werden.
[0017] Der Erfindung liegt ferner die dritte Aufgabe zugrunde ein Verfahren zur Feststellung
von einem in einem Überwachungsbereich vorhandenen Gegenstand mittels eines fotoelektrischer
Näherungsschalters der oben erwähnten Art zur Verfügung zu stellen, mit dem die oben
erwähnten Nachteile behoben werden.
[0018] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile liegen insbesondere darin, dass damit die
oben erwähnten Aufgaben auf vorteilhafter Weise gelöst werden, und dass sie einen
zuverlässigen Betrieb von einer Vielzahl fotoelektrischer Näherungsschalter ermöglicht,
die auf engen Raum angeordnet sind, auch bei vorhandenem Störlicht ermöglicht.
[0019] Erfindungsgemäss wird die oben erwähnte erste Aufgabe mit einem fotoelektrischen
Näherungsschalter gemäss Anspruch 1 gelöst.
[0020] Erfindungsgemäss wird die oben erwähnte zweite Aufgabe mit einem System gemäss Anspruch
9 gelöst.
[0021] Erfindungsgemäss wird die oben erwähnte dritte Aufgabe mit einem Verfahren gemäss
Anspruch 10 gelöst.
[0022] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind durch Unteransprüche definiert.
[0023] Im Folgenden werden anhand der beiliegenden Zeichnungen einige Ausführungsbeispiele
der Erfindung beschrieben. Es stellen dar
Fig. 1 ein Diagramm des zeitlichen Verlaufs von Sende- Lichtimpulsen 41 und des Ausgangssignals
42 der Empfangssignalauswerteeinrichtung eines im Stand der Technik bekannten fotoelektrischen
Näherungsschalters,
Fig. 2 ein Diagramm des zeitlichen Verlaufs von Sende- Lichtimpulsen 43 und des Ausgangssignals
44 der Empfangssignalauswerteeinrichtung eines erfindungsgemässen fotoelektrischen
Näherungsschalters,
Fig.3 das Blockschaltbild eines erfindungsgemässen fotoelektrischen Näherungsschalters,
Fig. 4 ein erstes Ausführungsbeispiel des Zufallssignalsgenerators 14 in Fig. 1,
Fig. 5 ein zweites Ausführungsbeispiel des Zufallssignalsgenerators 14 in Fig. 1,
Fig. 6 eine schematische Darstellung eines Systems, das eine Vielzahl von erfindungsgemässen,
fotoelektrischen Näherungsschaltern umfasst.
AUSFÜHRUNGSBEISPIELE EINES ERFINDUNGSGEMÄSSEN FOTOELEKTRISCHEN NÄHERUNGSSCHALTERS
[0024] Wie aus Fig. 3 ersichtlich, enthält ein erfindungsgemässer fotoelektrischer Näherungsschalter
11 zur Feststellung von einem in einem Überwachungsbereich vorhandenen Gegenstand
12 folgende Komponenten bzw. Funktionsblöcke: einen Impulslichtsender 13, einen Impulsgeber
14, einen Lichtempfänger 15 und eine Empfangssignalauswerteeinrichtung 16. Der Impulsgeber
14 ist vorzugsweise ein Zufallssignalgenerator.
[0025] Der Impulslichtsender 13 sendet von einem Ausgangssignal des Impulsgebers 14 ausgelöste,
voneinander je einen zeitlichen Abstand aufweisende Sende-Lichtimpulse in den Überwachungsbereich
aus.
[0026] Der Lichtempfänger 15 ist relativ zum Impulslichtsender 13 und zum Überwachungsbereich
so angeordnet, dass er bei Abwesenheit von einem festzustellendem Gegenstand 12 im
Überwachungsbereich im Wesentlichen kein Licht vom Impulslichtsender 13 empfängt,
jedoch bei Anwesenheit eines festzustellenden Gegenstandes im Überwachungsbereich
durch Reflexion so viel Licht vom Impulslichtsender 13 erhält, dass eine an den Lichtempfänger
15 angeschlossene Empfangssignalauswerteeinrichtung 16 ein Gegenstands-Feststellungssignal
abgibt.
[0027] Ein erster Ausgang des Zufallssignalgenerators 14 ist mit einem Eingang des Impulslichtsenders
13 verbunden, dem damit ein erstes Signal zugeführt wird, das zur Bestimmung der Pulslage
der vom Impulslichtsender 13 abgegebenen Sende-Lichtimpulse dient.
[0028] Ein zweiter Ausgang des Zufallssignalgenerators 14 ist mit einem Eingang der Empfangssignalauswerteeinrichtung
16 verbunden, der damit ein zweites Ausgangssignal des Zufallssignalgenerators 14
zugeführt wird, das mit dem ersten Ausgangssignal des Zufallssignalgenerators identisch
ist oder diesem entspricht.
[0029] Anhand des vom Zufallssignalgenerator 14 gelieferten Ausgangssignals prüft eine Auswerteeinrichtung
16 die Gültigkeit der empfangenen Lichtimpulse. Dabei wird die in Figur 2 gezeigte
Sendeimpulsfolge 43, die von jedem Sender ausgesendet wird, mit dem Ausgangssignals
des Zufallssignalgenerators 14 impulslagenmoduliert. Diese Impulsfolge ist daher zufallsmoduliert.
Diese Modulation erfolgt so, dass der Sender 13 statt mit einer festen Sendefrequenz
F bzw. einer festen Periode T mit einer mittleren Sendefrequenz Fa bzw. mit einer
mittleren Periode Ta und einer Pulsdauer Tp sendet.
[0030] Der Zufallssignalgenerator 14 wird vorzugsweise so ausgeführt, dass jede Periodizität
seines Ausgangssignals ausgeschlossen oder jedenfalls höchst unwahrscheinlich ist,
auch während seiner Startphase.
[0031] Gemäss dem Vorstehendem werden erfindungsgemäss die verschiedenen Impulslichtsender
möglichst vollständig desynchronisiert, um die Wahrscheinlichkeit einer gegenseitige
störende Beeinflussung zwischen verschiedenen, in einem gemeinsamen optischen Raum
angeordneten Sender-Empfänger-Paaren soweit zu reduzieren, dass eine derartige Beeinflussung
praktisch nicht stattfindet. In dieser Beziehung unterscheidet sich, dass erfindungsgemässe
Vorgehen, deutlich von einem Vorgehen, der versuchen würde, dasselbe Ziel durch eine
möglichst genaue Synchronisierung der verschiedenen Sender, aber mit einer kontrollierter
Phasenverschiebung zwischen den von den einzelnen Sendern gesendeten Lichtimpulse.
[0032] Der Zufallsgenerator 14 ist sehr einfach aufgebaut und nutzt z.B. das natürliche,
im wesentlichen weisse Rauschen. Fig. 4 zeigt als Beispiel die Schaltung eines Zufallssignalgenerators
14, der ein Rauschsignalgenerator ist, bei dem eine Zenerdiode 17, z.B. Zenerdiode
BZX84C6V2, als Rauschquelle verwendet wird, und mit dem ein im wesentlichen weisses
Rauschens erzeugbar ist. Dieser Rauschsignalgenerator enthält die Serienschaltung
einer DC Spannungsquelle 18, die z.B. eine Spannung von 10 Volt liefert, eines Widerstands
19 von z.B. 470 Ohm und der Zenerdiode 17. Das am Arbeitswiderstand 19 der Zenerdiode
17 anstehende Rauschsignal wird in einem Verstärker 21 verstärkt und in einem Impulsformer
22 in ein Rechtecksignal umgewandelt.
[0033] In einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemässen fotoelektrischen Näherungsschalters
ist der Zufallssignalgenerator 14 als Pseudozufallssignalgenerator ausgebildet.
[0034] Als Pseudozufallssignalgenerator ist z.B. im Rahmen der vorliegenden Erfindung ein
sogenannter "digital noise generator" als Impulsgeber 14 verwendbar, Ein solcher Pseudozufallssignalgenerator
umfasst z.B. ein Schieberegister, das mit Exklusiv-Oder-Gattern rückgekoppelt ist.
[0035] Ein Pseudozufallssignalgenerator ist allerdings als Zufallssignalgenerator weniger
geeignet als ein Rauschsignalgenerator, da sein Ausgangssignal immer eine gewisse
Periodizität aufweist.
[0036] Fig. 5 zeigt eine typische Ausführung eines Pseudozufallssignalgenerators, bei dem
Exklusiv-Oder-Gatter 31, 32, 33 mit den Parallelausgängen Q2, Q3, Q5 und Q16 eines
mit einem Taktgenerator 34 an seinem Eingang IN getakteten Schieberegisters 35 verbunden
sind, so dass an dessen Ausgang OUT die Polynomialfunktion
f(x) = 1 + x
2 + x
3 + x
5 + x
16
seriell auslesbar ist. Diese Funktion gleicht einer Zufallsimpulsfolge. Sie ist allerdings
nicht zufällig, sondern wiederholt sich mit einer Periode von 2
n (n = Anzahl Flip-Flops des Schieberegisters) Taktimpulsen des Taktgenerators 34.
[0037] Aus praktischen Gründen ist es von Vorteil , den Wertebereich des mittels des als
Impulsgeber 14 verwendeten Zufallssignalgenerators oder Pseudozufallssignalgenerators
erzeugten, variablen Intervall zwischen aufeinanderfolgenden Sendeimpulsen zu beschränken.
Zu kurze Intervalle sind ungünstig, weil sie eine Überlastung der Sendediode und eine
zu kurze Erholungszeit des Empfängers verursachen würden. Zu lange Intervalle sind
auch nachteilig, weil sie Aussetzer in der Auswerteeinrichtung 16 verursachen würden.
Der Zufallssignalgenerators oder Pseudozufallssignalgenerator 14 wird daher vorzugsweise
so eingerichtet, dass die Länge der damit erzeugten zufällig verteilten Abstände zwischen
aufeinanderfolgende Sende-Lichtimpulse Werte annimmt, die in einem vorbestimmten Bereich
liegen, der durch einen minimalen und einen maximalen Grenzwert definiert ist.
[0038] Mit einer ersten Ausführungsform der Auswerteeinrichtung 16 wird den folgenden Fakten
Rechnung getragen:
[0039] Auch bei Verwendung von zufallsmodulierten Signalen kommen beim Empfang Impulskollisionen
vor. Die Häufigkeit solcher Kollisionen steigt zudem mit der Anzahl M von sich im
selben Raum befindlichen Sendern an. Deshalb wird durch die in der Auswerteeinrichtung
16 durchgeführte, empfängerseitige Auswertung einer Folge von N Impulsen sichergestellt,
dass die Gesamt-Kollisionswahrscheinlichkeit unter den für die jeweilige Anwendung
benötigten Wert sinkt. Für die Auslösung eines Zustandswechsels des Ausgangssignals
des Empfängers, welcher Zustandswechsel ein Gegenstands-Feststellungssignal ist, muss
somit jeweils eine Anzahl N gültige Impulse in ununterbrochener Folge empfangen werden.
Als gültig wird dabei jeder empfangene Impuls betrachtet, der im Wesentlichen die
gleiche zeitliche Lage wie ein korrespondierender gesendeter Lichtimpuls hat, aber
unabhängig davon, ob dieser wirklich von dem Sender ausgesandt wurde, der dem Empfänger
15 zugeordnet ist, was die Auswerteeinrichtung 16 nicht feststellen kann.
[0040] Zusätzliche Sendeimpulse, d.h. Sendeimpulse, die ausserhalb der Sendeimpulse des
zum Empfänger eines Sender-Empfänger-Paares zugehörigen Senders liegen, werden nicht
ausgewertet. Mit bekannten Verfahren der Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik
kann gezeigt werden, dass die Kollisionswahrscheinlichkeit P
1 durch die folgende Formel zu berechnen ist:

C bedeutet: Kombination von ( ) mit
A = Tp∗N∗Fa
[0041] Bei gegebenem M, Tp und Fa kann N so gewählt werden, dass die gewünschte Kollisionswahrscheinlichkeit
erreicht wird. Diese kann auf beliebig tiefe Werte (ausgenommen null) festgelegt werden.
Allerdings wird bei Erhöhung von N die nutzbare Schaltfrequenz entsprechend reduziert.
Es muss deshalb fallweise ein Kompromiss zwischen der Schaltfrequenz, M, Tp, Fa und
N gewählt werden Beispielsweise ergeben sich mit M = 5, Tp = 1 Mikrosekunde, Fa =
15 kHz und N = 500 eine Kollisionswahrscheinlichkeit von 1,25*10
-17 oder einem Ereignis in 1'270'000 Jahren und eine Schaltfrequenz von 1 kHz.
[0042] Mit einer bevorzugten Variante der Auswerteeinrichtung 16 wird dem Umstand Rechnung
getragen, dass es in der Praxis vorkommen kann, dass nicht alle ausgesendeten Impulse
erfolgreich empfangen werden, z.B. wegen elektrischer Störungen oder Rauschens der
Eingangsstufe. Um dieser Möglichkeit Rechnung zu tragen, wird in einer Variante der
Auswerteeinrichtung 16 , von der oben angegebenen Bedingung (ununterbrochene Folge
von N Impulsen) abgewichen, indem man in der Impulsfolge N eine Anzahl K fehlende
Impulse zulässt, die nach der oben erwähnte Bedingung vorhanden sein müssten. Zur
Beibehaltung einer gegebenen Kollisionswahrscheinlichkeit muss allerdings bei Zulassung
von K > 0 der ursprüngliche Wert von N auf einen höheren Wert N
k erhöht werden.
[0043] Für die Auslösung eines Zustandswechsels des Ausgangssignals des Empfängers, welcher
Zustandswechsel ein Gegenstands-Feststellungssignal ist, müssen bei dieser Variante
der Auswerteeinrichtung 16 jeweils Nk Lichtimpulsen empfangen werden, und davon müssen
von der Auswerteeinrichtung 16 Nk - K Impulse als gültig anerkannt werden, wobei jeder
Impuls als gültig anerkannt wird, der im wesentlichen die gleiche zeitliche Lage wie
ein korrespondierender gesendeter Lichtimpuls hat, wobei K = Nk - N und K eine positive
ganze Zahl ist.
[0044] Für die soeben erwähnte Funktionsweise der Auswerteeinrichtung 16 kann gezeigt werden,
dass die Kollisionswahrscheinlichkeit P
2 durch die folgende Formel zu berechnen ist:

[0045] Bei den oben beschriebenen Verfahren muss eine Anzahl Impulse N bzw. N
k abgewartet werden, bevor ein Wechsel des Ausgangssignals des Gerätes vorgenommen
werden darf. Die nutzbare Schaltfrequenz des fotoelektrischen Näherungsschalters reduziert
sich dementsprechend, so dass der resultierende Wert der Schaltfrequenz für gewisse
Anwendungen zu tief sein kann. Allerdings wird, wie oben erwähnt, auch bereits bei
den heute verwendeten einfachen Geräten in der Regel eine Anzahl N
0 gültige Impulse abgezählt, bevor ein Wechsel des Ausgangssignals des Gerätes vorgenommen
wird. Die nutzbare Signalfrequenz wird also bereits bei den dem Stand der Technik
entsprechenden Geräten reduziert.
[0046] In bevorzugten Ausführungsformen des erfindungsgemässen Näherungsschalters wird eine
unerwünschte Reduktion der Schaltfrequenz durch folgende Massnahmen verkleinert:
- 1. Die Impulsdauer Tp der gesendeten Lichtimpulse wird bei gleichbleibender mittlerer
Modulationsfrequenz Fa reduziert. Mit den zur Verfügung stehenden Bauteilen ist eine
Reduktion der heute üblichen Werte für Tp von ca. 2 bis 10 Mikrosekunde auf 1 Mikrosekunde
oder weniger problemlos möglich. Eine Reduktion der Impulsbreite auf die Hälfte reduziert
den für N erforderlichen Wert auf weniger als die Hälfte (bei gleichbleibender Kollisionswahrscheinlichkeit).
- 2. Wird von der Auswerteeinrichtung 16 eine kurze Folge, z.B. Ns, gültige Impulse
festgestellt und ist damit ein Wechsel des Zustands des Ausgangssignals der Auswerteeinrichtung
16 wahrscheinlich, so wird die Modulationsfrequenz Fa für die nächsten N-Ns bzw. NK-Ns Impulse stark erhöht, z. B. verdoppelt (Burst). Die benötigte Zeit zum Erreichen
von N bzw. NK wird dadurch entsprechend verkürzt, ohne Einfluss auf die Kollisionswahrscheinlichkeit.
- 3. Die Auswerteeinrichtung 16 wird zur permanenten Überwachung der von anderen als
dem eigenen Sender kommenden Fremdimpulse eingesetzt. Bei keinen oder wenigen Fremdimpulsen
kann N bzw. NK dynamisch reduziert werden, mit entsprechender Erhöhung der nutzbaren Schaltfrequenz.
[0047] Die vorliegende Erfindung betrifft somit ein Verfahren, das eine gegenüber dem Stand
der Technik sehr stark reduzierte Beeinflussung zwischen benachbarten Geräten aufweist.
Die Einsatzmöglichkeiten solcher Geräte werden damit wesentlich erweitert und deren
Anwendung vereinfacht.
AUSFÜHRUNGSBEISPIEL EINES ERFINDUNGSGEMÄSSEN SYSTEMS
[0048] Fig. 6 zeigt schematisch ein System, das eine Vielzahl von erfindungsgemässen fotoelektrischen
Näherungsschalter 51, 52, 53, etc., umfasst, und das z.B. zur Feststellung der Anwesenheit
eines Gegenstandes 12 in einem Überwachungsbereich dient. Jeder der fotoelektrischen
Näherungsschalter 51, 52, 53, etc., kann der Aufbau und die Funktionsweise von einer
der oben beschriebenen Ausführungsformen haben.
AUSFÜHRUNGSBEISPIEL EINES ERFINDUNGSGEMÄSSEN VERFAHRENS
[0049] Zur Durchführung eines erfindungsgemässen Verfahrens zur Feststellung von einem in
einem Überwachungsbereich vorhandenen Gegenstand 12 wird z.B. einer der oben beschriebenen
Ausführungsformen eines fotoelektrischen Näherungsschalters verwendet. Dabei wird
- (a) die Impulssequenz der vom Impulslichtsender (13) abgegebenen Sende-Lichtimpulse
mittels eines ersten Ausgangssignals eines als Impulsgeber verwendeten Zufallssignalgenerators
oder Pseudozufallssignalgenerators pulslagenmoduliert wird, und
- (b) ein zweites Ausgangssignal des Zufallssignalgenerators, welches mit dem ersten
Ausgangssignal des Zufallssignalgenerators oder Pseudozufallssignalgenerators identisch
ist oder diesem entspricht, zur Steuerung der Funktion der Empfangssignalauswerteeinrichtung
(16) verwendet wird.
[0050] In einer ersten Ausführungsform des soeben definierten Verfahrens werden die vom
Lichtempfänger 15 empfangenen Lichtimpulse in einer Auswerteeinrichtung verarbeitet,
die ein Gegenstands-Feststellungssignal abgibt, wenn der Lichtempfänger 15 eine ununterbrochene
Folge von N Lichtimpulsen empfängt, jeder der N empfangenen Impulse im Wesentlichen
die gleiche zeitliche Lage wie ein korrespondierender gesendeter Lichtimpuls hat.
[0051] In einer zweiten Ausführungsform des soeben definierten Verfahrens werden die vom
Lichtempfänger 15 empfangenen Lichtimpulse in einer Auswerteeinrichtung verarbeitet,
die ein Gegenstands-Feststellungssignal abgibt, wenn der Lichtempfänger 15 eine Folge
von Nk Lichtimpulsen empfängt, wobei jeder von einer Anzahl Nk - K empfangenen Lichtimpulse
im Wesentlichen die gleiche zeitliche Lage wie ein korrespondierender gesendeter Lichtimpuls
hat, wobei K = Nk - N und K eine positive ganze Zahl ist.
[0052] Zur Erhöhung der Schaltfrequenz sieht das erfindungsgemässe Verfahren vor, folgende
Massnahmen einzeln oder in Kombination anzuwenden:
- die Verwendung von Sende-Lichtimpulsen, die eine Impulsdauer (Tp) aufweisen, die kleiner
als zwei Mikrosekunden ist,
- die mittlere Impulsfrequenz (Fa) der von Impulslichtsender 13 abgegebenen Sende-Lichtimpulse
über ausgewählte Zeitintervalle zu erhöhen, wenn die Zahl der über einen Empfangsintervall
empfangenen, von einer Auswerteeinrichtung als gültig erkannte Lichtimpulse kleiner
als ein vorbestimmter Wert ist.
[0053] Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kommen alle Lichtwellenlängen in Betracht, also
sichtbares Licht, Infrarot- und Ultraviolettstrahlung.
Bezugszeichenliste
[0054]
- 11
- Fotoelektrischer Näherungsschalter
- 12
- Gegenstand
- 13
- Impulslichtsender
- 14
- Impulsgeber / Zufallssignalgenerator/ Pseudozufallssignalgenerators / Rauschsignalgenerator
- 15
- Lichtempfänger
- 16
- Empfangssignalauswerteeinrichtung
- 17
- Zenerdiode
- 18
- DC Spannungsquelle
- 19
- Widerstand
- 21
- Verstärker
- 22
- Impulsformer
- 31
- Exklusiv-Oder-Gatter
- 32
- Exklusiv-Oder-Gatter
- 33
- Exklusiv-Oder-Gatter
- 34
- Taktgenerator
- 35
- Schieberegister
- 41
- pulsmodulierte Sende-Lichtimpulse
- 42
- Ausgangssignal der Empfangseinrichtung
- 43
- impulsmodulierte Folge von Sende-Lichtimpulse
- 44
- Ausgangssignal der Auswerteeinrichtung
- 51
- Sender-Empfänger-Paar
- 52
- Sender-Empfänger-Paar
- 53
- Sender-Empfänger-Paar
- F
- Frequenz der gesendeten Lichtimpulse
- T
- Periode der gesendeten Lichtimpulse
- Fa
- Durchschnittswert der Frequenz der gesendeten Lichtimpulse
- Ta
- Durchschnittswert der Periode der gesendeten Lichtimpulse
- Tp
- Dauer eines gesendeten Lichtimpulses
- M
- Anzahl Impulslichtsender, die sich im selben Raum befinden
- No
- Anzahl empfangener Lichtimpulse (gemäss Stand der Technik)
- N
- Anzahl empfangener Lichtimpulse (im ersten Ausführungsbeispiel der Auswerteeinrichtung)
- Nk
- Anzahl empfangener Lichtimpulse (im zweiten Ausführungsbeispiel der Auswerteeinrichtung)
- Ns
- Anzahl empfangener Lichtimpulse (im dritten Ausführungsbeispiel der Auswerteeinrichtung)
- K
- positive ganze Zahl
- P1
- Kollisionswahrscheinlichkeit
- P2
- Kollisionswahrscheinlichkeit
1. Fotoelektrischer Näherungsschalter (11) zur Feststellung von einem in einem Überwachungsbereich
vorhandenen Gegenstand (12), welcher fotoelektrische Näherungsschalter
einen Impulslichtsender (13) zum Aussenden von Sende-Lichtimpulsen in den Überwachungsbereich,
die von einem Ausgangssignal eines Impulsgebers (14) ausgelöst sind und voneinander
je einen zeitlichen Abstand aufweisen,
und
einen Lichtempfänger (15) enthält, der relativ zum Impulslichtsender (13) und zum
Überwachungsbereich so anordbar ist, dass er bei Abwesenheit von einem festzustellendem
Gegenstand (12) im Überwachungsbereich im Wesentlichen kein Licht vom Impulslichtsender
(13) empfängt, jedoch bei Anwesenheit eines festzustellenden Gegenstandes im Überwachungsbereich
durch Reflexion so viel Licht vom Impulslichtsender (13) erhält, dass eine an den
Lichtempfänger (15) angeschlossene Empfangssignalauswerteeinrichtung (16) ein Gegenstands-Feststellungssignal
abgibt, wobei
der Impulsgeber (14) ein Zufallssignalgenerator oder ein Pseudozufallssignalgenerator
ist,
ein Ausgang des Impulsgebers mit einem Eingang des Impulslichtsenders verbunden ist,
dem damit ein erstes Ausgangssignal des Impulsgebers zuführbar ist, das mittels des
Zufallssignalgenerators oder des Pseudozufallssignalgenerators erzeugt wird und zur
Bestimmung der Pulslage der vom Impulslichtsender (13) abgegebenen Sende-Lichtimpulse
dient, und
ein Ausgang des Impulsgebers mit einem Eingang der Empfangssignalauswerteeinrichtung
(16) verbunden ist, der damit ein zweites Ausgangssignal des Impulsgebers zuführbar
ist, das mit dem ersten Ausgangssignal des Zufallssignalgenerators oder des Pseudozufallssignalgenerators
identisch ist oder diesem entspricht, dadurch gekennzeichnet, dass
die Empfangssignalauswerteeinrichtung (16) eine Auswerteeinrichtung enthält, die ein
Gegenstands-Feststellungssignal abgibt, wenn der Lichtempfänger (15) aus einer Folge
von Ni Sende-Lichtimpulsen (43) mindestens Ni-K Lichtimpulse empfängt, von denen jeder
im Wesentlichen die gleiche zeitliche Lage wie ein korrespondierender Sende-Lichtimpuls
hat, wobei Ni und K positive ganze Zahlen sind und die K Sende-Lichtimpulse, die der
Lichtempfänger (15) aus der Folge von Ni Sende-Lichtimpulsen (43) nicht empfängt,
beliebige Sende-Lichtimpulse aus der Folge von Ni Sende-Lichtimpulsen (43) sind.
2. Fotoelektrischer Näherungsschalter gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zufallssignalgenerator ein Rauschsignalgenerator ist.
3. Fotoelektrischer Näherungsschalter gemäss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Rauschsignalgenerator ein im Wesentlichen weisses Rauschens erzeugbar ist.
4. Fotoelektrischer Näherungsschalter gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zufallssignalgenerator oder der Pseudozufallssignalgenerator so eingerichtet
ist, dass die Länge der damit erzeugten zufällig verteilten Abstände zwischen aufeinanderfolgende
Sende-Lichtimpulse Werte annimmt, die in einem vorbestimmten Bereich liegen, der durch
einen minimalen und einen maximalen Grenzwert definiert ist.
5. Fotoelektrischer Näherungsschalter gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Impulslichtsender (13) so eingerichtet ist, dass jeder der von ihm abgegebenen
Sende-Lichtimpulse eine Impulsdauer (Tp) aufweist, die kleiner als zwei Mikrosekunden
ist.
6. Fotoelektrischer Näherungsschalter gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Impulslichtsender (13) so eingerichtet ist, dass die mittlere Impulsfrequenz
(Fa) der von ihm abgegebenen Sende-Lichtimpulse über ausgewählte Zeitintervalle erhöht
werden kann.
7. Fotoelektrischer Näherungsschalter gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er ferner Mittel zur Erfassung und Auswertung von Störimpulsen enthält.
8. Fotoelektrischer Näherungsschalter gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinrichtung (16) dazu eingerichtet ist, die von anderen als dem eigenen
Sender kommenden Fremdimpulse permanent zu überwachen, und die Zahl der Impulse dynamisch
zu reduzieren, die empfangen werden müssen, um das Gegenstands-Feststellungssignal
abzugeben, wenn die Zahl der Fremdimpulse unter einen Mindestwert fällt.
9. System zur Feststellung von in einem Überwachungsbereich vorhandenen Gegenständen,
dadurch gekennzeichnet dass, es eine Vielzahl von fotoelektrischen Näherungsschaltern (51, 52, 53) enthält, wobei
alle oder ein Teil dieser fotoelektrischen Näherungsschalter gemäss einem der Ansprüche
1-8 ausgebildet ist.
10. Verfahren zur Feststellung von einem in einem Überwachungsbereich vorhandenen Gegenstand
(12) mittels eines fotoelektrischer Näherungsschalters, welcher
einen Impulslichtsender (13), der von einem Ausgangssignal eines Impulsgebers (14)
ausgelöste, voneinander je einen zeitlichen Abstand aufweisende Sende-Lichtimpulse
in den Überwachungsbereich aussendet, und
einen Lichtempfänger (15) enthält, der relativ zum Impulslichtsender (13) und zum
Überwachungsbereich so angeordnet ist, dass er bei Abwesenheit von einem festzustellendem
Gegenstand (12) im Überwachungsbereich im Wesentlichen kein Licht vom Impulslichtsender
(13) empfängt, jedoch bei Anwesenheit eines festzustellendem Gegenstand (12) im Überwachungsbereich
durch Reflexion so viel Licht vom Impulslichtsender (13) erhält, dass eine an den
Lichtempfänger (15) angeschlossene Empfangssignalauswerteeinrichtung (16) ein Gegenstands-Feststellungssignal
abgibt, wobei
die Impulssequenz der vom Impulslichtsender (13) abgegebenen Sende-Lichtimpulse mittels
eines ersten Ausgangssignals eines Zufallssignalgenerators oder eines Pseudozufallssignalgenerators
pulslagenmoduliert wird, und
wobei ein zweites Ausgangssignal des Impulsgebers, welches mit dem ersten Ausgangssignal
des Zufallssignalgenerators oder des Pseudozufallssignalgenerators identisch ist oder
diesem entspricht, zur Steuerung der Funktion der Empfangssignalauswerteeinrichtung
(16) verwendet wird, dadurch gekennzeichnet ist, dass
die vom Lichtempfänger (15) empfangenen Lichtimpulse in einer Auswerteeinrichtung
derart verarbeitet werden, dass sie ein Gegenstands-Feststellungssignal abgibt, wenn
der Lichtempfänger (15) aus einer Folge von Ni Sende-Lichtimpulsen (43) mindestens
Ni-K Lichtimpulse empfängt, von denen jeder im Wesentlichen die gleiche zeitliche
Lage wie ein korrespondierender Sende-Lichtimpuls hat, wobei Ni und K positive ganze
Zahlen sind und die K Sende-Lichtimpulse, die der Lichtempfänger (15) aus der Folge
von Ni Sende-Lichtimpulsen (43) nicht empfängt, beliebige Sende-Lichtimpulse aus der
Folge von Ni Sende-Lichtimpulsen (43) sind.
11. Verfahren gemäss Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Sende-Lichtimpulse eine Impulsdauer (Tp) aufweist, die kleiner als zwei
Mikrosekunden ist.
12. Verfahren gemäss Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Impulsfrequenz (Fa) der von Impulslichtsender (13) abgegebenen Sende-Lichtimpulse
über ausgewählte Zeitintervalle erhöht wird, wenn die Zahl der über einen Empfangsintervall
empfangenen, von einer Auswerteeinrichtung als gültig erkannte Lichtimpulse kleiner
als ein vorbestimmter Wert ist.
13. Verfahren gemäss Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinrichtung (16) die von anderen als dem eigenen Sender kommenden Fremdimpulse
permanent überwacht, und die Zahl der Impulse dynamisch reduziert, die empfangen werden
müssen, um das Gegenstands-Feststellungssignal abzugeben, wenn die Zahl der Fremdimpulse
unter einen Mindestwert fällt.
1. Photoelectric proximity switch (11) for detecting an object (12) present in a monitored
area, the photoelectric proximity switch comprising
a light pulse transmitter (13) for emitting transmitting light pulses into the monitored
area that are triggered by an output signal of a pulse generator (14) and have a time
interval between each of them, and
a light receiver (15) that is apt to be arranged in relation to the light pulse transmitter
(13) and to the monitored area in such a manner that in the absence of an object (12)
to be detected in the monitored area, it receives essentially no light from the light
pulse transmitter (13), but in the presence of an object to be detected in the monitored
area, it receives such an amount of light from the light pulse transmitter (13) due
to reflection that a receiving signal evaluating device (16) connected to the light
receiver (15) delivers an object detection signal,
the pulse generator (14) being a random signal generator or a pseudo-random signal
generator,
an output of the pulse generator being connected to an input of the light pulse transmitter,
which is thus apt to be supplied with a first output signal of the pulse generator
that is generated by the random signal generator or the pseudo-random signal generator
and serves for determining the pulse position of the transmitting light pulses emitted
by the light pulse transmitter (13), and
an output of the pulse generator being connected to an input of the receiving signal
evaluating device (16), which is thus apt to be supplied with a second output signal
of the pulse generator that is identical or corresponds to the first output signal
of the random signal generator or of the pseudo-random signal generator, characterised in that
the receiving signal evaluating device (16) comprises an evaluating unit that delivers
an object detection signal when the light receiver (15) receives from a sequence of
Ni transmitting light pulses (43) at least Ni-K light pulses having each substantially
the same temporal position as a corresponding transmitting light pulse, Ni and K being
positive integers, and the K transmitting light pulses that the light receiver (15)
does not receive from the sequence of Ni transmitting light pulses (43) being any
of the transmitting light pulses in the sequence of Ni transmitting light pulses (43).
2. Photoelectric proximity switch according to claim 1, characterised in that the random signal generator is a noise signal generator.
3. Photoelectric proximity switch according to claim 2, characterised in that the noise signal generator is apt to generate essentially white noise.
4. Photoelectric proximity switch according to claim 1, characterised in that the random signal generator or the pseudo-random signal generator is so designed
that the length of the randomly distributed intervals between successive transmitting
light pulses generated therein takes values that are comprised in a predetermined
range defined by a minimum and maximum limit.
5. Photoelectric proximity switch according to claim 1, characterised in that the light pulse transmitter (13) is so designed that each of the emitted transmitting
light pulses has a pulse duration (Tp) of less than two microseconds.
6. Photoelectric proximity switch according to claim 1, characterised in that the light pulse transmitter (13) is so designed that the mean pulse frequency (Fa)
of the emitted transmitting light pulses can be increased over selected time intervals.
7. Photoelectric proximity switch according to claim 1, characterised in that it further comprises means for detecting and evaluating stray pulses.
8. Photoelectric proximity switch according to claim 1, characterised in that the evaluating device (16) is designed for the permanent surveillance of stray pulses
emitted by other transmitters than its own and for dynamically reducing the number
of pulses that have to be received in order to deliver the object detection signal
when the number of stray pulses falls below a minimum value.
9. System for detecting of objects present in a monitored area, characterised in that it comprises a plurality of photoelectric proximity switches (51, 52, 53), all or
a part of these photoelectric proximity switches being designed according to any one
of claims 1 to 8.
10. Method for detecting an object (12) present in a monitored area by means of a photoelectric
proximity switch comprising
a light pulse transmitter (13) that emits transmitting light pulses into the monitored
area that are triggered by an output signal of a pulse generator (14) and have a time
interval between each of them, and
a light receiver (15) arranged in relation to the light pulse transmitter (13) and
to the monitored area in such a manner that in the absence of an object (12) to be
detected in the monitored area, it receives essentially no light from the light pulse
transmitter (13), but in the presence of an object (12) to be detected in the monitored
area, it receives such an amount of light from the light pulse transmitter (13) due
to reflection that a receiving signal evaluating device (16) connected to the light
receiver (15) delivers an object detection signal,
the pulse sequence of the transmitting light pulses emitted by the light pulse transmitter
(13) being pulse-position modulated by means of a first output signal of a random
signal generator or a pseudo-random signal generator, and
a second output signal of the pulse generator that is identical or corresponds to
the first output signal of the random signal generator or of the pseudo-random signal
generator being used for the control of the operation of the receiving signal evaluating
device (16),
characterised in that
the light pulses received by the light receiver (15) are processed in an evaluating
device such that it delivers an object detection signal when the light receiver (15)
receives from a sequence of Ni transmitting light pulses (43) at least Ni-K light
pulses having each substantially the same temporal position as a corresponding transmitting
light pulse, Ni and K being positive integers, and the K transmitting light pulses
that the light receiver (15) does not receive from the sequence of Ni transmitting
light pulses (43) being any of the transmitting light pulses in the sequence of Ni
transmitting light pulses (43).
11. Method according to claim 10, characterised in that each one of the transmitting light pulses has a pulse duration (Tp) of less than
two microseconds.
12. Method according to claim 10, characterised in that the mean pulse frequency (Fa) of the transmitting light pulses emitted by the light
pulse transmitter (13) is increased over selected time intervals if the number of
light pulses received in a receiving interval and accepted as valid by an evaluating
device is smaller than a predetermined value.
13. Method according to claim 10, characterised in that the evaluating device (16) permanently monitors the stray pulses emitted by other
transmitters than its own and dynamically reduces the number of pulses that have to
be received in order to deliver the object detection signal when the number of stray
pulses falls below a minimum value.
1. Détecteur de proximité photoélectrique (11) pour détecter un objet (12) présent dans
un domaine de surveillance, lequel détecteur de proximité photoélectrique comporte
un émetteur d'impulsions lumineuses (13) pour émettre dans le domaine de surveillance
des impulsions lumineuses d'émission déclenchées par un signal de sortie d'un générateur
d'impulsions (14) et présentant un intervalle de temps l'une par rapport à l'autre,
et
un récepteur de lumière (15) pouvant être disposé par rapport à l'émetteur d'impulsions
lumineuses (13) et au domaine de surveillance de manière qu'en absence d'un objet
(12) à détecter dans le domaine de surveillance, il ne reçoive pas pour l'essentiel
de lumière de l'émetteur d'impulsions lumineuses (13), mais qu'en présence d'un objet
à détecter dans le domaine de surveillance, il reçoive de l'émetteur d'impulsions
lumineuses (13) par réflexion assez de lumière pour qu'un dispositif d'analyse des
signaux de réception (16) connecté au récepteur de lumière (15) délivre un signal
de détection d'objet,
le générateur d'impulsions (14) étant un générateur de signaux aléatoires ou un générateur
de signaux pseudoaléatoires,
une sortie du générateur d'impulsions étant reliée à une entrée de l'émetteur d'impulsions
lumineuses auquel peut ainsi être amené un premier signal de sortie du générateur
d'impulsions, qui est généré au moyen du générateur de signaux aléatoires ou du générateur
de signaux pseudoaléatoires et sert à déterminer la position des impulsions lumineuses
d'émission émises par l'émetteur d'impulsions lumineuses (13), et
une sortie du générateur d'impulsions étant reliée à une entrée du dispositif d'analyse
des signaux de réception (16), auquel peut ainsi être amené un deuxième signal de
sortie du générateur d'impulsions, qui est identique au premier signal de sortie du
générateur de signaux aléatoires ou du générateur de signaux pseudoaléatoires ou correspond
à celui-ci, caractérisé en ce que
le dispositif d'analyse des signaux de réception (16) comporte un dispositif d'analyse
qui transmet un signal de détection d'objet lorsque le récepteur de lumière (15) reçoit
parmi une série de Ni impulsions lumineuses d'émission (43) au moins Ni-K impulsions
lumineuses dont chacune a pour l'essentiel la même position temporelle qu'une impulsion
lumineuse d'émission correspondante, Ni et K étant des nombres entiers positifs, et
les K impulsions lumineuses d'émission que le récepteur de lumière (15) ne reçoit
pas parmi la série de Ni impulsions lumineuses d'émission (43) étant des impulsions
lumineuses d'émission quelconques parmi la série de Ni impulsions lumineuses d'émission
(43).
2. Détecteur de proximité photoélectrique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le générateur de signaux aléatoires est un générateur de signaux de bruit.
3. Détecteur de proximité photoélectrique selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'un bruit pour l'essentiel blanc peut être généré avec le générateur de signaux de
bruit.
4. Détecteur de proximité photoélectrique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le générateur de signaux aléatoires ou le générateur de signaux pseudoaléatoires
est ajusté de manière que la longueur des écarts, ainsi générés avec distribution
aléatoire, entre des impulsions lumineuses d'émission successives prenne des valeurs
qui sont comprises dans une plage prédéterminée qui est définie par une valeur limite
minimale et une valeur limite maximale.
5. Détecteur de proximité photoélectrique selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'émetteur d'impulsions lumineuses (13) est conçu de manière que chacune des impulsions
lumineuses d'émission qu'il émet présente une durée d'impulsion (Tp) qui est inférieure
à deux microsecondes.
6. Détecteur de proximité photoélectrique selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'émetteur d'impulsions lumineuses (13) est conçu de manière que la fréquence moyenne
d'impulsion (Fa) des impulsions lumineuses d'émission qu'il émet peut être augmentée
pendant des intervalles de temps choisis.
7. Détecteur de proximité photoélectrique selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il comporte en outre des moyens pour détecter et analyser des impulsions parasites.
8. Détecteur de proximité photoélectrique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'analyse (16) est conçu afin de surveiller en permanence les impulsions
parasites provenant d'autres émetteurs que le sien et afin de réduire de manière dynamique
le nombre des impulsions qui doivent être reçues pour fournir le signal de détection
d'objet lorsque le nombre des impulsions parasites tombe en dessous d'une valeur minimale.
9. Système pour détecter des objets présents dans un domaine de surveillance, caractérisé en ce qu'il comporte une pluralité de détecteurs de proximité photoélectriques (51, 52, 53),
tous ces détecteurs de proximité photoélectriques ou une partie d'entre eux étant
formés conformément à l'une des revendications 1 à 8.
10. Procédé pour détecter un objet (12) présent dans un domaine de surveillance au moyen
d'un détecteur de proximité photoélectrique qui comporte
un émetteur d'impulsions lumineuses (13) qui émet dans le domaine de surveillance
des impulsions lumineuses d'émission déclenchées par un signal de sortie d'un générateur
d'impulsions (14) et présentant un intervalle de temps l'une par rapport à l'autre,
et
un récepteur de lumière (15) qui est disposé par rapport à l'émetteur d'impulsions
lumineuses (13) et au domaine de surveillance de manière qu'en absence d'un objet
(12) à détecter dans le domaine de surveillance, il ne reçoive pas pour l'essentiel
de lumière de l'émetteur d'impulsions lumineuses (13), mais qu'en présence d'un objet
(12) à détecter dans le domaine de surveillance, il reçoive de l'émetteur d'impulsions
lumineuses (13) par réflexion assez de lumière afin qu'un dispositif d'analyse des
signaux de réception (16) connecté au récepteur de lumière (15) délivre un signal
de détection d'objet,
la séquence des impulsions lumineuses d'émission fournies par l'émetteur d'impulsions
lumineuses (13) au moyen d'un premier signal de sortie d'un générateur de signaux
aléatoires ou d'un générateur de signaux pseudoaléatoires étant modulé par position
d'impulsions, et
un deuxième signal de sortie du générateur d'impulsions, qui est identique au premier
signal de sortie du générateur de signaux aléatoires ou du générateur de signaux pseudoaléatoires
ou correspond à celui-ci, étant employé pour commander la fonction du dispositif d'analyse
des signaux de réception (16),
caractérisé en ce que
les impulsions lumineuses reçues par le récepteur de lumière (15) sont traitées dans
un dispositif d'analyse de telle manière qu'il transmet un signal de détection d'objet
lorsque le récepteur de lumière (15) reçoit parmi une série de Ni impulsions lumineuses
d'émission (43) au moins Ni-K impulsions lumineuses dont chacune a pour l'essentiel
la même position temporelle qu'une impulsion lumineuse d'émission correspondante,
Ni et K étant des nombres entiers positifs, et les K impulsions lumineuses d'émission
que le récepteur de lumière (15) ne reçoit pas parmi la série de Ni impulsions lumineuses
d'émission (43) étant des impulsions lumineuses d'émission quelconques parmi la série
de Ni impulsions lumineuses d'émission (43).
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que chacune des impulsions lumineuses d'émission présente une durée d'impulsion (Tp)
qui est inférieure à deux microsecondes.
12. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que la fréquence moyenne (Fa) des impulsions lumineuses d'émission générées par l'émetteur
d'impulsions lumineuses (13) est augmentée pendant des intervalles de temps choisis
lorsque le nombre des impulsions lumineuses reçues pendant un intervalle de réception
et reconnues valables par un dispositif d'analyse est inférieur à une valeur prédéterminée.
13. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que le dispositif d'analyse (16) surveille en permanence les impulsions parasites provenant
d'autres émetteurs que le sien et réduit de manière dynamique le nombre des impulsions
qui doivent être reçues pour fournir le signal de détection d'objet lorsque le nombre
des impulsions parasites tombe en dessous d'une valeur minimale.