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EP 1 319 467 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.06.2008 Patentblatt 2008/25 |
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Anmeldetag: 05.12.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Honwerkzeug mit einem Entgratwerkzeug
Honing tool comprising a deburring tool
Outil de rodage comprenant un outil d'ébarbage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
15.12.2001 DE 20120294 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.06.2003 Patentblatt 2003/25 |
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Patentinhaber: Maschinenfabrik Gehring GmbH & Co. KG |
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73760 Ostfildern (DE) |
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Erfinder: |
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- Monnier, Dennis
Shelby Township, MI 48316 (US)
- Walter, Alfred
72622 Nürtigen (DE)
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Vertreter: Dreiss, Uwe |
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Patentanwälte
Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker,
Postfach 10 37 62 70032 Stuttgart 70032 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-01/39926 DE-A- 19 738 500
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DE-A- 3 116 326 US-A- 4 896 638
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Werkzeug der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen
Gattung.
[0002] Aus der
DE 44 41 623 A1 ist ein Verfahren zum Entgraten gehonter Bohrungen bekannt. Das Werkzeug zur Durchführung
des Verfahrens weist einen Führungszapfen auf, der während der Bearbeitung der Fase
in der Bohrung angeordnet ist, um eine gute Konzentrizität von Bohrung und Fase zu
gewährleisten. Das Verfahren sieht vor, dass in einem ersten Herstellungsschritt die
Bohrung hergestellt wird, in einem zweiten Schritt eine Fase mit einem ersten Fasenwinkel
und erst in einem dritten Bearbeitungsschritt die Fase mit dem endgültigen Fasenwinkel
angebracht wird. Dieses Verfahren ist zeitaufwendig und kostenintensiv, da entweder
ein Werkzeugwechsel oder separate Stationen zur Bearbeitung und zum Entgraten der
Bohrung vorgesehen werden müssen.
[0003] Die
US-A-4 896 638 zeigt ein Werkzeug, mit dem ein Honwerkzeug zum Honen der Führungsbohrung für einen
Ventilstößel in einem Zylinderblock für ein Kraftfahrzeug mit einem Feinschleifwerkzeug
für den Ventilsitz kombiniert ist. Mit dem Feinschleif(finish)-Werkzeug werden am
Übergang von der Sitzfläche des Ventils zur Durchlassöffnung desselben verschiedene
Abschnitte mit verschiedenen Winkeln zur Ventilachse bearbeitet (vgl. dort die Abschnitte
22a, 22b, 22c in Figur 5, 6 und 7). Sowohl die Führungsbohrung als auch die Durchlassöffnung
befinden sich in Einsätzen, die in entsprechende Ausnehmungen des Zylinderblocks eingepresst
und bereits aufeinander ausgerichtet sind (
US-A-4,896,638, Sp. 2, Z. 66 - Sp. 3, Z. 2). Es handelt sich also um ein sehr aufwändiges Verfahren
(siehe auch Spalte 3, Z. 33-59).
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Werkzeug zu schaffen, mit dem das Honen
und Entgraten einer Bohrung einfach, schnell und kostengünstig durchgeführt werden
kann. Insbesondere soll ein Achsversatz zwischen Entgratwerkzeug und Bohrung ausgeglichen
werden können.
[0005] Diese Aufgabe wird durch ein Werkzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Das Entgratwerkzeug umfasst einzelne Entgratelemente. Als Entgratelemente können
Bürsten, gesinterte Leisten mit gebundenem Schneidkorn oder Schneiden mit definierter
Geometrie zum Einsatz kommen. Zweckmäßig umfasst das Entgratwerkzeug einen Entgratring,
an dem die Entgratelemente angeordnet sind. Es ist vorgesehen, dass der Entgratring
in radialer Richtung beweglich gelagert ist. Dadurch kann ein Achsversatz zwischen
Entgratwerkzeug und Bohrung ausgeglichen werden. Der Entgratring ist vorteilhaft über
Stifte, insbesondere über zwei im Abstand von 180° um die Bohrungsachse angeordnete
Stifte an einem Zwischenring gelagert. Für den Zwischenring ist vorgesehen, dass er
über Stifte, insbesondere über zwei im Abstand von 180° um die Bohrungsachse angeordnete
Stifte an einem Werkzeugschaft fixierten Ring gelagert ist. Die Stifte zwischen Entgratring
und Zwischenring und die Stifte zwischen Zwischenring und fixiertem Ring sind vorteilhaft
um jeweils 90° um die Bohrungsachse gegeneinander versetzt. Um ein ausreichendes Spiel
des Entgratrings in radialer Richtung zu gewährleisten, ist vorgesehen, dass der Zwischenring
zur Aufnahme der Stifte Aussparungen aufweist, die insbesondere als am Umfang angeordnete
Nuten ausgebildet sind. Die Nuten stellen eine einfache Möglichkeit dar, um den Entgratring
beweglich zu lagern. Gleichzeitig wird über die Nuttiefe auch das Spiel des Entgratrings
begrenzt. Das ausreichende Spiel der Stifte in den Nuten ermöglicht zusätzlich ein
Verkippen des Entgratrings.
[0007] Es ist vorgesehen, dass der Entgratring in axialer Richtung beweglich, insbesondere
gefedert gelagert ist. Zweckmäßig ist der Entgratring am fixierten Ring über Druckfedern
gelagert, wobei insbesondere acht Druckfedern zwischen dem Entgratring und dem fixierten
Ring angeordnet sind, die eine Bohrung im Zwischenring durchragen. Die Federung gewährleistet
eine sichere Anlage der Entgratelemente an der Bohrungskante. Die Bohrung im Zwischenring
dient den Druckfedern als äußere Führung.
[0008] Vorteilhaft ist am Werkzeugschaft ein Anschlag für den Entgratring vorgesehen, der
insbesondere als unterhalb des Entgratrings angeordneter, sich in Richtung auf den
Entgratring verjüngender Konus ausgebildet ist.
[0009] Die Anordnung des Entgratwerkzeugs mit bezogen auf die Richtung der Bohrungsachse
mit einem axialen Abstand zum Honwerkzeug erlaubt das Honen und das anschließende
Entfernen des Hongrats in einem Arbeitsgang, so dass kein Werkzeugwechsel notwendig
ist, insbesondere beim Einsatz des Honwerkzeugs in einer Honmaschine mit NC-gesteuerter
Spindel kann das Honen und Entgraten in einem automatisierten Arbeitsschritt erfolgen.
[0010] Um eine Kollision des Entgratwerkzeugs mit dem Werkstück während des Honvorgangs
zu vermeiden, ist vorgesehen, dass beim Honhub zwischen einer unteren Position und
einer oberen Position der Abstand zwischen der Unterkante des Honwerkzeugs und der
Unterkante des Entgratwerkzeugs in Richtung der Bohrungsachse größer als der Abstand
der Unterkante des Honwerkzeugs in unterer Position zur Werkstückoberfläche ist.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung des Werkzeugs beim Honvorgang,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung des Werkzeugs beim Entgratvorgang,
- Fig. 3
- einen Längsschnitt durch ein kombiniertes Hon- und Entgratwerkzeug entlang der Linie
III-III in Fig. 4,
- Fig. 4
- einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3,
- Fig. 5
- einen Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 4.
[0012] In Fig. 1 ist das Werkzeug 1, das ein kombiniertes Werkzeug aus einem Honwerkzeug
2 und einem Entgratwerkzeug 3 darstellt, schematisch beim Honvorgang dargestellt.
Das Honwerkzeug 2 liegt an der Innenwand der Bohrung 4 an und führt einen Honhub b
aus, bei dem es oszillierend zwischen einer unteren Position 26 und einer oberen Position
27 bewegt wird. Der Abstand a zwischen der Unterkante 6 des Honwerkzeugs 2 und der
Unterkante 7 des Entgratwerkzeugs 3 ist dabei größer als der Abstand d zwischen der
Werkstückoberfläche 25 und der Unterkante 6 des Honwerkzeugs 2 in der unteren Position
26. Dadurch kann das Entgratwerkzeug 3 während des Honhubs b nicht mit der Werkstückoberfläche
25 in Kontakt kommen.
[0013] In Fig. 2 ist das Werkzeug 1 während des Entgratvorgangs dargestellt. Das Honwerkzeug
2 befindet sich in einer Position unterhalb der unteren Position 26 des Honhubs b,
wobei das Honwerkzeug nicht zur Anlage an der Wandung der Bohrung 4 kommt. Das Entgratwerkzeug
3, dessen Schneide 29 um einen Winkel α gegenüber der Bohrungsachse 5 geneigt ist,
führt einen Entgrathub c im Bereich der Werkstückoberfläche 25 aus. Durch die oszillierende
Bewegung in Längsrichtung der Bohrungsachse 5 und die gleichzeitige Drehbewegung um
die Bohrungsachse 5 wird die Bohrung 4 entgratet.
[0014] In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel für ein Werkzeug 1 während des Entgrathubs
c dargestellt. Das Werkzeug 1 umfaßt ein Honwerkzeug 2 und ein in Richtung der Bohrungsachse
5 darüber angeordnetes Entgratwerkzeug 3. Das Honwerkzeug 2 umfaßt Honleisten 22,
die über Kegel 23 und 24 während des Honhubs an die Innenwandung der Bohrung 4 gedrückt
werden. Während des Entgrathubs kommen die Honleisten 22 nicht zur Anlage an die Innenwand
der Bohrung 4. Das Honwerkzeug 2 und das Entgratwerkzeug 3 sind an eine Werkzeugschaft
9 angeordnet, der eine Drehbewegung und eine oszillierende Bewegung in Richtung der
Bohrungsachse 5 von einer Honmaschine auf das Werkzeug überträgt.
[0015] Das Honwerkzeug 3 umfaßt einen über einen Gewindestift 20 am Werkzeugschaft 9 fixierten
Ring 12, einen Zwischenring 11 und einen Entgratring 10. Am Entgratring 10 sind Entgratelemente
8 angeordnet, die beispielsweise Bürsten, gesinterte Leisten mit gebundenem Schneidkorn
oder Schneiden mit definierter Geometrie sein können. Der Entgratring 10 ist an seiner
Innenkontur kegelförmig ausgebildet und liegt an dem am Werkzeugschaft 9 ausgebildeten
Konus 19 an. Der Konus 19 bildet so einen Anschlag für den Entgratring 10 in axialer
Richtung. Der Entgratring 10 ist über zwei Stifte 14 am Zwischenring 11 fixiert und
der Zwischenring 11 über zwei Stifte 13 am fixierten Ring 12.
[0016] In Fig. 4 sind die Stifte 13, 14 im Schnitt dargestellt. Über den Umfang sind jeweils
zwei Stifte 13 und 14 angeordnet, die jeweils um 180° um die Werkzeuglängsachse, die
mit der Bohrungsachse 5 zusammenfällt, voneinander beabstandet sind. Die Stifte 13,
14 ragen in Nuten 15, die am Umfang des Zwischenrings 11 angeordnet sind und die sich
in radialer Richtung erstrecken. Der Nutgrund 30 ist in unbelasteter Stellung des
Werkzeugs von einem Stift 13 oder 14 um das radiale Spiel e beabstandet, so daß der
Entgratring 10 über den Zwischenring 11 gegenüber dem fixierten Ring 12 in der in
Fig. 4 dargestellten Schnittebene Spiel hat. Durch das Spiel der Stifte 13, 14 in
den Nuten 15 wird auch ein Verkippen des Entgratrings 10 gegenüber dem fixierten Ring
12 ermöglicht.
[0017] Der Entgratring 10 ist in Richtung der Achse 5 am fixierten Ring 12 gefedert gelagert.
Hierzu sind am Umfang verteilt insgesamt acht Druckfedern 16 angeordnet, wobei jeweils
zwei Druckfedern 16 im Abstand von 30° zwischen einem Stift 13 und einem Stift 14
angeordnet sind.
[0018] In Fig. 5 ist ein Schnitt durch eine Druckfeder 16 dargestellt. Die Druckfeder 16
stützt sich am Entgratring 10 ab und durchragt eine Bohrung 28 im Zwischenring 11.
Am fixierten Ring 12 ist die Druckfeder 16 in einer Sacklochbohrung 18 angeordnet.
An ihrer Innenseite wird die Druckfeder 16 von einem Führungsstift 21 geführt. Die
Druckfeder 16 hat in der Sacklochbohrung 18 ausreichend Spiel, so daß die radialen
Bewegungen zwischen Entgratring 10 und fixiertem Ring 12 ausgeglichen werden können.
Durch die Druckfeder 16 wird das am Entgratring 10 angeordnete Entgratelement 8 gegen
die Kante der Bohrung 4 gedrückt. Das Entgratelement 8 ist um den Winkel α zur Bohrungsachse
5 geneigt. Der Winkel α stellt damit gleichzeitig den herzustellenden Fasenwinkel
dar. Bei Anlage des Entgratelements 8 an der Oberkante der Bohrung 4 wird die Druckfeder
16 zusammengedrückt, so daß der Entgratring 10 an seiner Innenseite nicht am Konus
19 des Werkzeugschafts 9 anliegt.
[0019] Anstatt mehrerer am Umfang verteilter Druckfedern 16 kann auch die Verwendung einer
konzentrisch um die Achse 5 angeordneten Feder zweckmäßig sein. Anstatt über einen
Zwischenring kann ein Entgratring auch direkt an einem fixierten Ring angeordnet sein.
1. Werkzeug zur Bearbeitung einer Bohrung, das ein Honwerkzeug (2) umfasst, wobei das
Werkzeug einen Werkzeugschaft (9) aufweist, über den eine Drehbewegung und eine in
Richtung der Bohrungsachse (5) oszillierende Bewegung übertragen werden können, bei
dem an dem Werkzeugschaft (9), bezogen auf die Richtung der Bohrungsachse (5), in
einem axialen Abstand zum Honwerkzeug (2) ein Entgratwerkzeug (3) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Entgratwerkzeug (3) einen Entgratring (10) umfasst, an dem die Entgratelemente
(8) angeordnet sind, wobei der Entgratring (10) in radialer Richtung beweglich gelagert
ist.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Honwerkzeug (2) bei jedem Honhub (b) zwischen einer unteren Position (26) und
einer oberen Position (27) bewegbar ist, wobei der Abstand (a) zwischen der Unterkante
(6) des Honwerkzeugs (2) und der Unterkante (7) des Entgratwerkzeugs (3) in Richtung
der Bohrungsachse (5) größer als der Abstand (d) der Unterkante (6) des Honwerkzeugs
(2) in unterer Position (26) zur Werkstückoberfläche (25) ist.
3. Werkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Entgratwerkzeug (3) einzelne Entgratelemente (8)umfasst.
4. Werkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Entgratelemente (8) Bürsten sind.
5. Werkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Entgratelemente (8) gesinterte Leisten mit gebundenem Schneidkorn sind.
6. Werkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Entgratelemente (8) Schneiden mit definierter Geometrie sind.
7. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Entgratring (10) über Stifte (14), insbesondere über zwei im Abstand von 180°
um die Bohrungsachse (5) angeordnete Stifte (14), an einem Zwischenring (11) gelagert
ist und der Zwischenring über Stifte (13), insbesondere über zwei im Abstand von 180°
um die Bohrungsachse (5) angeordnete Stifte (13), an einem am Werkzeugschaft (9) fixierten
Ring (12) gelagert ist.
8. Werkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenring (11) zur Aufnahme der Stifte (13, 14) Aussparungen aufweist, die
insbesondere als am Umfang angeordnete Nuten (15) ausgebildet sind.
9. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Entgratring (10) in Richtung der Bohrungsachse (5) beweglich, insbesondere gefedert
gelagert ist.
10. Werkzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Entgratring (10) am fixierten Ring (12) über Druckfedern (16) gelagert ist, wobei
insbesondere acht Druckfedern (16) zwischen dem Entgratring (10) und dem fixierten
Ring (12) angeordnet sind, die eine Bohrung (28) im Zwischenring (11) durchragen.
11. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 sowie 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass am Werkzeugschaft (9) ein Anschlag für den Entgratring (10) vorgesehen ist, der insbesondere
als unterhalb des Entgratrings (10) angeordneter, sich in Richtung auf den Entgratring
(10) verjüngender Konus (19) ausgebildet ist.
1. Tool for machining a bore, which comprises a honing tool (2), the tool having a tool
shaft (9) via which a rotational movement and an oscillating movement in the direction
of the bore axis (5) can be transmitted, in which a deburring tool (3) is arranged
on the tool shaft (9) at an axial distance from the honing tool (2), relative to the
direction of the bore axis (5), characterized in that the deburring tool (3) comprises a deburring ring (10) on which the deburring elements
(8) are arranged, the deburring ring (10) being mounted so as to be moveable in the
radial direction.
2. Tool according to Claim 1, characterized in that the honing tool (2) is moveable between a lower position (26) and an upper position
(27) during each honing stroke (p), the distance (a) between the lower edge (6) of
the honing tool (2) and the lower edge (7) of the deburring tool (3) in the direction
of the bore axis (5) being greater than the distance (d) of the lower edge (6) of
the honing tool (2) in the lower position (26) from the workpiece surface (25).
3. Tool according to Claim 1 or 2, characterized in that the deburring tool (3) comprises individual deburring elements (8).
4. Tool according to Claim 3, characterized in that the deburring elements (8) are brushes.
5. Tool according to Claim 3, characterized in that the deburring elements (8) are sintered strips having bound cutting grain.
6. Tool according to Claim 3, characterized in that the deburring elements (8) are cutting edges having a defined geometry.
7. Tool according to any of Claims 1 to 6, characterized in that the deburring ring (10) is mounted by means of pins (14), in particular by means
of two pins (14) arranged with the spacing of 180° around the bore axis (5), on an
intermediate ring (11), and the intermediate ring is mounted by means of pins (13),
in particular by means of two pins (13) arranged with a spacing of 180° around the
bore axis (5) on a ring (12) fixed on the tool shaft (9).
8. Tool according to Claim 7, characterized in that the intermediate ring (11) has, for receiving the pins (13, 14), recesses which are
formed in particular as grooves (15) arranged on the circumference.
9. Tool according to any of Claims 1, 7 and 8, characterized in that the deburring ring is mounted, in particular spring-mounted, so as to be moveable
in the direction of the bore axis (5).
10. Tool according to Claim 9, characterized in that the deburring ring (10) is mounted on the fixed ring (12) by means of compression
springs (16), in particular eight compression springs (16) which project through a
bore (28) in the intermediate ring (11) being arranged between the deburring ring
(10) and the fixed ring (12).
11. Tool according to any of Claims 1 and 8 to 10, characterized in that a stop for the deburring ring (10), which is formed in particular as a cone (19)
arranged below the deburring ring (10) and tapering towards the deburring ring (10)
is provided on the tool shaft (9).
1. Outil permettant de façonner un forage, qui comporte un outil de pierrage (2), moyennant
quoi l'outil présente une queue d'outil (9), par l'intermédiaire de laquelle un mouvement
rotatif et un mouvement oscillant en direction de l'axe du forage (5) peuvent être
transmis, dans lequel, au niveau de la queue d'outil (5), par rapport à la direction
de l'axe de forage (5), à une certaine distance axiale de l'outil de pierrage (2),
est disposé un outil d'ébavurage (3), caractérisé en ce que l'outil d'ébavurage (3) comporte une bague d'ébavurage (10), sur laquelle sont disposés
les éléments d'ébavurage (8), moyennant quoi la bague d'ébavurage (10) est disposée
de manière mobile dans la direction radiale.
2. Outil selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'outil de pierrage (2), lors de chaque course de pierrage (b), peut se déplacer
entre une position inférieure (26) et une position supérieure (27), moyennant quoi
la distance (a) entre l'arête inférieure (6) de l'outil de pierrage (2) et l'arête
inférieure (7) de l'outil d'ébavurage (3), en direction de l'axe du forage (5), est
supérieure à la distance (d) entre l'arête inférieure (6) de l'outil de pierrage (2),
dans sa position inférieure (26), et la surface de l'outil (25).
3. Outil selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'outil d'ébavurage (3) comporte différents éléments d'ébavurage (8).
4. Outil selon la revendication 3, caractérisé en ce que les éléments d'ébavurage (8) sont des brosses.
5. Outil selon la revendication 3, caractérisé en ce que les éléments d'ébavurage (8) sont des baguettes frittées ayant un grain de coupe
fixe.
6. Outil selon la revendication 3, caractérisé en ce que les éléments d'ébavurage (8) sont des lames ayant une géométrie définie.
7. Outil selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la bague d'ébavurage (8) est disposée sur une bague intermédiaire (11) par l'intermédiaire
de tiges (14), en particulier par l'intermédiaire de deux tiges (14) disposées avec
un écart de 180 ° autour de l'axe de forage (5), et la bague intermédiaire est disposée
sur une bague (12) fixée sur la queue de l'outil (9) par l'intermédiaire de deux tiges
(13) disposées avec un écart de 180 ° autour de l'axe de forage (5).
8. Outil selon la revendication 7, caractérisé en ce que la bague intermédiaire (11) présente des évidements permettant de recevoir les tiges
(13, 14), qui sont en particulier configurés sous la forme de rainures (15) disposées
sur la périphérie.
9. Outil selon l'une quelconque des revendications 1, 7 et 8, caractérisé en ce que la bague d'ébavurage (10) est disposée de manière mobile, en particulier de manière
élastique, dans la direction de l'axe de forage (5).
10. Outil selon la revendication 9, caractérisé en ce que la bague d'ébavurage (10) est disposée sur la bague fixe (12) par l'intermédiaire
de ressorts de pression (16), moyennant quoi en particulier huit ressorts de pression
(16) sont disposés entre la bague d'ébavurage (10) et la bague fixe (12), lesquels
pénètrent au travers d'un forage (28) dans la bague intermédiaire (11).
11. Outil selon les revendications 1 et 8 à 10, caractérisé en ce que, sur la queue de l'outil (9), est prévue une butée destinée à la bague d'ébavurage
(10), laquelle est configurée en particulier sous la forme d'un cône (19) disposé
en dessous de la bague d'ébavurage (10), se rétrécissant en direction de la bague
d'ébavurage (10).


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