[0001] Die Erfindung betrifft Leuchten gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, insbesondere
Leuchten, welche gegenüber ihrer Umgebung mechanisch und/oder elektrisch isoliert
sein müssen.
[0002] Bei derartigen Leuchten müssen die Anschlüsse der Lichtquelle gegenüber Feuchtigkeit
und/oder gegen einen elektrischen Überschlag bzw. Funken isoliert werden.
[0003] Um die notwendige Dichtigkeit der Leuchte beispielsweise gegen Feuchtigkeit entsprechend
einer geforderten Schutzart zu gewährleisten, ist es üblich, die Lichtquelle zusammen
mit den zugehörigen elektrischen Komponenten in einem geschlossenen Gehäuse unterzubringen,
das über ein entsprechendes Dichtsystem verfügt. Zum Wechsel der Lichtquelle muß dieses
abgedichtete Gehäuse geöffnet und anschließend wieder geschlossen werden, was zu einer
Beeinträchtigung der Dichtigkeit führen kann. Um zu gewährleisten, daß ein elektrischer
Anschluß und auch ein Wechsel der Lichtquelle möglich ist, ohne daß die entsprechende
Schutzart oder Schutzkategorie beeinträchtigt wird, ist ein hoher konstruktiver Aufwand
nötig. Entsprechendes gilt auch für Leuchten, die z.B. gegen das Eindringen von brennbaren
Gasen geschützt sein müssen, um einer Explosion vorzubeugen. All diesen Leuchten nach
dem Stand der Technik gemeinsam ist, daß die Lichtquelle zusammen mit den zugehörigen
elektrischen Komponenten in einem dichten, abgeschlossenen Gehäuse angeordnet ist,
so daß sich die Lichtquelle im Falle eines Defekts nicht oder nur mit verhältnismäßig
großem Aufwand auswechseln läßt.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Leuchte zur Verfügung zu stellen,
die bei einem geringen konstruktiven Aufwand auch als Leuchte einer hohen Schutzart
einsetzbar ist. Außerdem soll eine möglichst kleine, kompakte Bauform ermöglicht werden.
[0005] Die Erfindung schlägt zur Lösung dieses Problems vor, die Energieübertragung zum
Leuchtmittel durch Induktion zu erzeugen, was sowohl elektrische als auch magnetische
Induktion einschließt. Auf diese Weise ist es möglich, die elektrischen Komponenten
einerseits und das Leuchtmittel andererseits als von einander getrennte, abgedichtete
Einheiten, z.B. jeweils als gekapselte Einheiten, vorzusehen, was den Leuchtmittelwechsel
erheblich vereinfacht.
[0006] Durch die Verwendung einer induktiven Kopplung entfallen alle Schwierigkeiten, welche
die mechanischen verbundenen elektrischen Kontakte mit sich bringen. Insbesondere
lassen sich die Baugruppen so kapseln, daß auch Leuchten höherer Schutzart problemlos
realisiert werden können. Außerdem besteht die Möglichkeit, bei Leuchten mit geringer
Leistungsaufnahme eine räumlich kompakte Bauform zu realisieren.
[0007] In einer Ausführungsform der Erfindung wird die magnetische Energieübertragung zwischen
einer Basiseinheit und der Leuchtmitteleinheit durch magnetische Induktion erzielt.
Dazu befinden sich in den beiden Baugruppen jeweils mindestens eine Spule, die von
einem gemeinsamen Magnetfluß durchsetzt werden. Durch Anlegen eines elektrischen Wechselstromes
an einer der Spulen wird in der anderen Spule eine Wechselspannung induziert, durch
die eine oder mehrere Lampen oder andere Lichtquellen, z.B. LEDs, versorgt werden
können.
[0008] In einer bevorzugten Ausführungsform wird der Magnetfluß durch einen Kern übertragen,
der von den beiden Spulen umschlossen wird. Dieser Kern besitzt eine magnetflußbündelnde
Eigenschaft, so daß die Effizienz der Energieübertragung zwischen den Spulen wesentlich
erhöht wird. Der Kern kann ein- oder mehrteilig sein. Im Fall einer einteiligen Ausbildung
ist dieser Kern in das Leuchtmittelteil oder das Versorgungsteil integriert und bildet
einen Vorsprung, auf welchen das jeweils andere Teil, das im Bereich seiner Spule
einen entsprechenden, nach außen offenen Hohlraum besitzt, aufgesetzt werden kann.
Auf diese Weise läßt sich eine einfache Steckverbindung realisieren. Die Ummantelung
des Kerns bzw. die Auskleidung des Hohlraums kann dabei mit beispielsweise form- oder
kraftschlüssigen Verbindungselementen versehen sein, beispielsweise mit einem Schraubgewinde,
so daß ein fester Sitz des Leuchtmittelteils an dem Versorgungsteil gewährleistet
ist. Dabei können statt einer Schraubverbindung auch andere Verbindungsarten, beispielsweise
eine Bajonettverbindung, eine Klemmverbindung oder eine Rastverbindung, verwendet
werden.
[0009] Der Kern kann allerdings auch mehrteilig ausgebildet sein, wobei dem Versorgungsteil
und dem Leuchtmittelteil jeweils ein Teil des Kerns zugeordnet ist, so daß die beiden
Teile im zusammengesetzten Zustand der Leuchte näherungsweise einen durchgängigen
Kern bilden, der bei einer bevorzugten Ausführungsform lediglich durch die Isolation
unterbrochen ist, welche die beiden Teile des Kerns umgibt. Auf diese Weise läßt sich
ein annähernd geschlossener Kern realisieren, was die Energieübertragung verbessert.
Der Kern kann stabförmig oder auch eine andere Form, zum Beispiel die eines geschlossenen
Jochs oder Torus, haben. Die spezifische elektrische Leitfähigkeit des Kerns muß klein
sein, damit Wirbelstromverluste vermieden werden. Für die Übertragung kleiner Leistungen
benutzt man bevorzugt Ferritkerne. Für höhere Leistungen kann man auch Eisenkerne,
bevorzugt in Form von einander isolierten Blechen, verwenden.
[0010] Die Erfindung kann die Verwendung von Leuchtmitteln vorsehen, die eine Leistungsaufnahme
von weniger als 5 Watt, bevorzugt etwa 1 Watt, besitzen. Als Leuchtmittel können insbesondere
LEDs vorgesehen sein, die eine verhältnismäßig geringe Leistungsaufnahme haben.
[0011] Um die für den Betrieb der Leuchtmittel erforderliche Spannung bereit zu stellen,
gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine Möglichkeit besteht darin, das Verhältnis
der Windungen der Spulen in dem Versorgungsteil und dem Leuchtmittelteil so aufeinander
abzustimmen, daß die Versorgungsspannung des Versorgungsteils auf die entsprechende
Betriebsspannung für das Leuchtmittel umgespannt wird. Es kann auch vorgesehen sein,
daß in dem Leuchtmittelteil eine geeignete Elektronik vorgesehen ist, um die von der
Spule des Leuchtmittelteils gelieferte Spannung an die Betriebsspannung des Leuchtmittels
anzupassen. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Versorgungsspannung des Versorgungsteils
entsprechend der erforderlichen Betriebsspannung des Leuchtmittels zu regeln. Die
vorangehend genannten Möglichkeiten könnten natürlich auch kombiniert werden. Insgesamt
ist es also möglich, die Versorgungsspannung des Leuchtmittels über das Versorgungsteil,
in dem Leuchtmittelteil oder durch die Eigenschaften der Energieumwandlungseinrichtung
festzulegen.
[0012] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird das Versorgungsteil mit einer Wechselspannung
betrieben, deren Frequenz deutlich, typischerweise zwei bis drei Größenordnungen oder
mehr, über der normalen Netzfrequenz liegt. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung
werden Frequenzen im Bereich von 1 kHz bis 100 kHz verwendet. Auf diese Weise werden
Übertragungsverluste minimiert.
[0013] Die erfindungsgemäße Leuchte kann auch vorteilhaft zu einem System von mehreren Leuchten
gekoppelt werden. In diesem Fall ist es technisch besonders einfach, wenn die Versorgungsteile
über eine gemeinsame Netzleitung, zum Beispiel parallel geschaltet, versorgt werden.
[0014] Die Baugruppen der erfindungsgemäßen Leuchte lassen sich unabhängig voneinander vollständig
isolieren, da das Herausführen von offenliegenden elektrischen Kontakten durch die
erfindungsgemäße Art der Energieübertragung nicht mehr notwendig ist. Auf diese Weise
lassen sich einfach feuchtigkeitsgeschützte oder gasgeschützte Leuchten herstellen,
deren Dichtsystem auch einer hohen Schutzart genügt. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung sind das Versorgungsteil und das Basisteil nach außen isoliert und bilden
jeweils eine gekapselte Einheit.
[0015] Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird das Leuchtmittelteil in einer erfindungsgemäßen
Leuchte wie eine herkömmliche Lampe verwendet. Dies bedeutet, daß optische Elemente,
wie Reflektoren, lichtbrechende Elemente und dergleichen, zumindest teilweise außerhalb
des Leuchtmittelteils vorgesehen sind. Beispielsweise kann vorgesehen sein, daß das
Leuchtmittelteil von einem Reflektor oder einer anderen optischen Einrichtung umgeben
ist oder anderweitig mit dieser/diesen zusammenwirkt, welche das Licht zu einer Lichtaustrittsfläche
der Leuchte lenkt. Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen
sein, daß das Leuchtmittelteil, bis auf die Stromversorgung, die über das Versorgungsteil
erfolgt, als komplette Leuchte mit den entsprechenden optischen Elementen und der
erforderlichen Elektrik bzw. Elektronik ausgebildet ist. Selbstverständlich sind auch
Mischformen möglich, bei denen ein Teil der Elektronik und/oder der optischen Elemente
in dem Leuchtmittelteil vorgesehen ist und ein Teil dieser Elemente außerhalb des
Leuchtmittelteils angeordnet ist. Dabei ist zu beachten, daß eine Leuchte im Sinne
dieser Anmeldung auch eine oder mehrere elektrische Komponenten, wie die Stromzuleitung,
und insbesondere das Versorgungsteil umfaßt. Eine erfindungsgemäße Leuchte kann also
aus einem Versorgungsteil und einem darin eingesteckten Leuchtmittelteil bestehen,
in welchem alle restlichen Komponenten, wie Reflektoren, Regelelektronik usw. integriert
sind, ähnlich wie dies teilweise bei Niedervolt-Halogenleuchten praktiziert wird,
die als komplete Leuchteneinheit, inklusive Reflektor, geliefert werden.
[0016] Die Erfindung kann vorsehen, daß ein erfindungsgemäßes Leuchtmittelteil ein oder
mehrere optische Elemente aufweist, die einer oder mehreren Lichtquellen zugeordnet
sind. Die Erfindung kann insbesondere vorsehen, daß ein erfindungsgemäßes Leuchtmittelteil
ein oder mehrere Reflektoren und/oder ein oder mehrere lichtbrechende Elemente aufweist,
die einer oder mehreren Lichtquellen zugeordnet sind. Beispielsweise kann bei einem
erfindungsgemäßen Leuchtmittelteil eine Abdeckung für die Lichtaustrittsfläche mit
einer prismatischen Struktur, zum Beispiel zur Gestaltung der Lichtstärkeverteilungskurve,
vorgesehen sein. Weitere Beispiele solcher lichtbrechenden Elemente sind Linsen oder
Prismen, die an der Lichtaustrittsfläche oder im Sinne des Strahlengangs vor der Lichtaustrittsfläche
innerhalb der Leuchtmitteleinheit vorgesehen sind.
[0017] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen.
- Fig. 1
- zeigt einen Querschnitt einer erfindungsgemäßen Leuchte im montierten Zustand,
- Fig. 2
- zeigt einen Querschnitt einer erfindungsgemäßen Leuchte, wobei das Leuchtmittelteil
von dem Versorgungsteil getrennt ist, und
- Fig. 3
- zeigt ein erfindungsgemäßes Leuchtmittelsystem.
[0018] Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Leuchte jeweils
im montierten und im demontierten Zustand. Die Leuchte besteht aus einem Versorgungsteil
1 und einem Leuchtmittelteil 2. Im betriebsfähigen Zustand ist, wie in Fig. 1 gezeigt,
das Leuchtmittelteil 2 in das Versorgungsteil 1 eingeschoben.
[0019] Das in Fig. 1 und 2 schematisch dargestellte Versorgungsteil ist bei dieser Ausführungsform
als gekapselte Einheit ausgebildet und weist als wesentliche Bestandteile eine Spule
4 und eine Netzverbindung 3 zur Versorgung der Spule auf. Die Figuren 1 und 2 zeigen
einen Schnitt durch die Spule, wobei die Längsachse der Spule in der Bildebene liegt.
Wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich ist, weist das Versorgungsteil 1 bei dieser
Ausführungsform eine Bohrung 5 auf, welche zumindest an einer Seite offen ist und
mit der Bohrung der Spule zusammenfällt oder sich zumindest innerhalb dieser erstreckt.
Das Leuchtmittelteil 2 weist mehrere Leuchtdioden-Module 10 auf, welche über Leitungen
12 mit den Anschlüssen einer Spule 14 des Leuchtmittelteils 2 verbunden sind. Die
Bohrung dieser Spule 14 wird von einem Ferritkern 16 durchsetzt, der von dem Leuchtmittelteil
2 vorsteht und mit einer Schutzummantelung 18 umgeben ist. Der dadurch gebildete Vorsprung
20 hat einen Durchmesser, welcher dem Durchmesser der Bohrung 5 entspricht und eine
Länge, welche der Länge der Bohrung 5 entspricht. Die Schutzummantelung 18 umgibt
alle Komponenten des Leuchtmittelteils 2, so daß insgesamt eine gekapselte Einheit
entsteht. Im Bereich der Leuchtdioden 10 ist in der Schutzummantelung 18 ein Fenster
22 vorgesehen, durch welches das Licht der Dioden austreten kann.
[0020] Im montierten Zustand der Leuchte kommt in der Bohrung 5 der Spule 4 der Ferritkern
16 zu liegen. Da dieser mit der Leuchtmitteleinheit 2 fest verbundene Spulenkern 16
sich bis in die Spule 14 erstreckt, überträgt er den magnetischen Fluß von der stromdurchflossenen
Spule 4 in das Leuchtmittelteil 2. Dort wird der magnetische Fluß wieder in eine Spannung
umgewandelt, indem durch den magnetischen Fluß in der Spule 6 eine Spannung induziert
wird, welche den Leuchtdioden 10 zugeführt wird. In der gezeigten Ausführungsform
besteht das Leuchtmittel aus mehreren LED-Modulen 10. Gegebenenfalls kann auch eine
einzige Lichtquelle vorgesehen sein. Das Verhältnis der Wicklungszahlen der Spulen
4 und 14 sind so aufeinander abgestimmt, daß die Spannung, welche über die Netzleitung
3 an der Basiseinheit anliegt, auf einen Wert transformiert wird, der zum Betrieb
der LED-Module 10 geeignet ist. Die Spulen 4 und 14 wirken dabei wie die Primär- und
Sekundärseite eines Transformators. Das Leuchtmittelteil 2 ist vollständig mit einer
Schutzummantelung 18 versehen, welche die Leuchtmitteleinheit 2 vollständig nach außen
elektrisch isoliert. Da auch das Versorgungsteil 1 entsprechend gekapselt ist, bilden
das Leuchtmittelteil und das Basisteil zusammen eine Leuchte, deren Komponenten sämtlich
nach außen isoliert sind und dabei, je nach den Anforderungen der Schutzklasse, gegen
Feuchtigkeit und/oder gegen das Eindringen von Gasen geschützt sind. Auf diese Weise
lassen sich auch konstruktiv sehr einfach Leuchten mit einer hohen Schutzkategorie
betreffend den Schutz gegen elektrischen Schlag verwirklichen, beispielsweise Leuchten
der Kategorie II oder III gemäß DIN-EN 60598-1.
[0021] In der gezeigten Ausführungsform werden die Leuchtmitteleinheit und die Basiseinheit
einfach durch Ineinanderstecken verbunden. An dieser Stelle kann aber auch beispielsweise
eine Schraubverbindung oder eine andere Art der Verbindung, die für Lampenfassungen
verwendet wird, vorgesehen sein, so daß die Leuchtmitteleinheit ähnlich wie eine konventionelle
Lampe gehandhabt werden kann.
[0022] Fig. 3 zeigt ein Leuchtensystem, das aus mehreren Leuchten gemäß den Fig. 1 und 2
besteht. Die Spulen der Basiseinheiten sind dabei parallel an einer gemeinsamen Versorgungsleitung
30 geschaltet. Auf diese Weise können aus mehreren, an sich lichtschwachen Leuchtmitteln
Leuchten mit einer höheren Lichtleistung aufgebaut werden. Eine andere Anwendungsmöglichkeit
wäre zum Beispiel die Verwendung als Kette von Orientierungsleuchten. Die in Fig.
3 gezeigte Anordnung hat gegenüber einer Schaltung von herkömmlichen Lampenfassungen
den Vorteil, daß in dem Fall, daß ein Leuchtmittel ausfällt oder herausgenommen wird,
die verbleibenden Leuchtmittel funktionsfähig bleiben.
[0023] Zahlreiche Abwandlungen der vorangehend beschriebenen Leuchten sind möglich. Beispielsweise
kann die Geometrie der Induktionsspulen und deren Kern eine andere Form besitzen.
Insbesondere zur Übertragung höherer Leistungen wäre es sinnvoll, den Spulenkern in
wenigstens zwei Teilen auszubilden, so daß diese im montierten Zustand der Leuchte
ein geschlossenes Joch oder einen Torus bilden.
[0024] Die in der vorangehenden Beschreibung, den Ansprüche, und den Zeichnungen offenbarten
Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung
der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 1
- Versorgungsteil
- 2
- Leuchtmittelteil
- 3
- Netzleitung
- 4
- Spule
- 5
- Bohrung der Spule
- 10
- Leuchtdioden-Modul
- 12
- Leitung
- 14
- Spule
- 16
- Ferritkern
- 18
- Schutzummantelung
- 20
- Vorsprung
- 22
- Lichtaustrittsfenster
- 30
- Versorgungsleitung
1. Leuchte, welche ein Versorgungsteil (1) und ein Leuchtmittelteil (2) umfaßt, die als
getrennte, verbindbare Bauteile ausgebildet sind, wobei das Leuchtmittelteil (2) eine
oder mehrere Lichtquellen (10) umfaßt, die von dem Versorgungsteil mit elektrischer
Energie versorgt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Versorgungsteil (1) und das Leuchtmittelteil (2) zur Energieübertragung jeweils
eine Energieumwandlungseinrichtung (4, 14, 16) aufweisen und die beiden Energieumwandlungseinrichtungen
im verbundenen Zustand des Versorgungsteils und des Leuchtmittelteils miteinander
gekoppelt und so eingerichtet sind, daß die Energieübertragung zwischen dem Versorgungsteil
(1) und dem Leuchtmittelteil (2) mittels Induktion erfolgt.
2. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Versorgungsteil (1) und das Leuchtmittelteil (2) lösbar miteinander verbunden
sind.
3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Versorgungsteil (1) und/oder das Leuchtmittelteil (2) jeweils als gekapselte
Einheit ausgebildet ist.
4. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die induktive Energieübertragung mittels wenigstens zweier Spulen (4, 14) erfolgt,
von denen eine dem Versorgungsteil (1) und eine dem Leuchtmittelteil (2) zugeordnet
ist, wobei die beiden Spulen im Betrieb der Leuchte ein gemeinsamer Magnetfluß durchsetzt.
5. Leuchte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im verbundenen Zustand des Versorgungsteils (1) und des Leuchtmittelteils (2) durch
die beiden Spulen (4, 14) ein gemeinsamer Kern (16), insbesondere ein Ferritkern,
führt.
6. Leuchte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Versorgungsteil (1) und/oder an dem Leuchtmittelteil (2) ein Spulenkern (16)
vorgesehen ist, welcher einen Vorsprung des entsprechenden Teils (1, 2) bildet, der
in eine Öffnung (5) des anderen Teils (2, 1) einführbar ist, wobei diese Öffnung zumindest
teilweise von den Wicklungen einer Spule (4) des anderen Teils umschlossen ist.
7. Leuchte nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die trennbare Verbindung zwischen dem Versorgungsteil (1) und dem Leuchtmittelteil
(2) eine Steckverbindung umfaßt.
8. Leuchte nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die trennbare Verbindung zwischen dem Versorgungsteil (1) und dem Leuchtmittelteil
(2) eine Schraubverbindung umfaßt.
9. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Versorgungsteil (1) und dem Leuchtmittelteil (2) eine
Rastverbindung und/oder eine Klemmverbindung umfaßt.
10. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil des Spulenkerns (16) mit dem Versorgungsteil (1) oder dem Leuchtmittelteil
(2) fest verbunden ist und sich in das betreffende andere Teil (1) einschieben läßt.
11. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Lichtquelle (10) eine Leistungsaufnahme von weniger als 5 Watt besitzt.
12. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Lichtquelle eine LED ist.
13. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtmittelteil (2) und/oder das Versorgungsteil (1) eine Schutzummantelung
(9) besitzen/besitzt.
14. Leuchtensystem, welches mehrere Leuchten nach einem der Ansprüche 1 bis 13 umfaßt,
wobei die Leuchten über eine gemeinsame Versorgungsleitung (30) versorgt werden.
15. Leuchtensystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchten parallel geschaltet sind.
16. Versorgungsteil zur Verwendung in einer Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
welche eine Energieumwandlungseinrichtung (4) und eine Kopplungseinrichtung (5) zum
mechanischen Verbinden mit einem komplementären Leuchtmittelteil (2) aufweist, wobei
die Energieumwandlungseinrichtung (4) dafür eingerichtet ist, zusammen mit einer komplementären
Energieumwandlungseinrichtung (14, 16) eines Leuchtmittelteils eine Energieübertragung
mittels Induktion zu bewirken.
17. Leuchtmittelteil zur Verwendung in einer Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
welche eine Energieumwandlungseinrichtung (14, 16) sowie eine Kopplungseinrichtung
(20) zum Koppeln mit einem komplementären Versorgungsteil (1) aufweist, wobei die
Energieumwandlungseinrichtung (14, 16) dafür eingerichtet ist, mit einer komplementären
Energieumwandlungseinrichtung (4) eines Versorgungsteils (1) eine Energieübertragung
zwischen dem Versorgungsteil (1) und dem Leuchtmittelteil (2) mittels Induktion zu
bewirken.
18. Leuchtmittelteil nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch eine oder mehrere Lichtquellen und eine oder mehrere optische Elemente, welche einer
oder mehreren Lichtquellen zugeordnet sind.
19. Leuchtmittelteil nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß es einen einer oder mehreren Lichtquellen zugeordneten Reflektor umfaßt.
20. Leuchtmittelteil nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß es ein einem oder mehreren Lichtquellen zugeordnetes lichtbrechendes Element umfaßt.