(57) Die Erfindung befasst sich mit der Verwendung einer Stahllegierung als Werkstoff
für Erzeugnisse mit hoher ballistischer Schutzwirkung. Um eine hohe ballistische Schutzwirkung und eine wesentlich verbesserte Wirtschaftlichkeit
bei einer Bereitstellung von dafür vorgesehenen Erzeugnissen zu erreichen, ist erfindungsgemäß
für diese eine Verwendung einer Legierung enthaltend in Gew.-%:Kohlenstoff (C)0,3
bis 0,6Silizium (Si)0,08 bis 0,59Mangan (Mn)0,1 bis 0,6Chrom (Cr)0,9 bis 1,5Nickel
(Ni)2,4 bis 5,5 Eisen (Fe) sowie Verunreinigungen als Rest, mit der legierungstechnischen
Maßnahme, dass der Wert für den Gehalt an Phosphor (P) plus Schwefel (S) weniger als
0,025 beträgt, die Konzentration von Molybdän (Mo) unter 0,34 und jene von Wolfram
(W) unter 0,29 liegen, wobei der Summenwert von Molybdän (Mo) plus Wolfram (W) gebrochen
durch zwei 0,38 nicht übersteigt und die Summe der korngrenzenwirksamen Verunreinigungselemente
Arsen (As), Antimon (Sb), Wismut (Bi), Zinn (Sn), Zink (Zn) und Bor (B) kleiner ist
als 0,011 als Werkstoff vorgesehen. Weiters ist gemäß der Erfindung eine per se bekannte
Legierung enthaltend in Gew.-%:Kohlenstoff (C)0,26 bis 0,79Silizium ( Si)0,2 bis 1,2Mangan
(Mn)0,2 bis 0,9Chrom (Cr)1,1 bis 7,94Molybdän (Mo)0,56 bis 3,49Vanadin (V)0,26 bis
1,74 Eisen (Fe) sowie Begleitelemente und Verunreinigungen als Rest, mit der legierungstechnischen
Maßgabe, dass der Wert für den Gehalt an Phosphor (P) plus Schwefel (S) weniger als
0,025 beträgt, die Konzentration von Nickel (Ni) unter 0,28 liegt und die Summe der
korngrenzenwirksamen Verunreinigungselemente Arsen (As), Antimon (Sb), Wismut (Bi),
Zinn (Sn), Zink (Zn) und Bor (B) kleiner ist als 0,011, als Werkstoff für Erzeugnisse
mit hoher ballistischer Schutzwirkung verwendbar ist.
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