(57) Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Wärme- und/oder Schalldämmung einer Gebäudewand,
bei dem Dämmelemente aus mit einem Binde- und/oder Imprägniermittel gebundenen Mineralfasern,
vorzugsweise Mineralfaserlamellenplatten mit einem Faserverlauf rechtwinklig zu ihren
großen Oberflächen, zumindest mit einem Baukleber auf der Gebäudewand befestigt werden.
Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, insbesondere
zum Aufbringen einer liquiden Beschichtung auf zumindest einer großen Oberfläche eines
Dämmelementes aus Mineralfasem. Um ein erfindungsgemäßes Verfahren bzw. eine erfindungsgemäße
Vorrichtung dahingehend weiterzuentwickeln, dass eine vereinfachte Verarbeitung der
Dämmelemente bei der Wärme- und/oder Schalldämmung einer Gebäudewand, insbesondere
einer Gebäudeaußenwand geschaffen wird, bei der insbesondere die Haftverbindung zwischen
den Dämmelementen und den Klebem bzw. Putzsystemen wesentlich verbessert wird, ist
vorgesehen, dass die Dämmelemente (4) unmittelbar vor ihrer Befestigung auf der Gebäudewand
auf zumindest einer großen Oberfläche (3) und/oder in einem Tiefenbereich unterhalb
der großen Oberfläche (3) mit einem liquiden Bindeund/oder Imprägniermittel (16) für
eine vollständig haftvermittelnde Imprägnierung der Mineralfasern beschichtet werden.
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