[0001] Die Erfindung betrifft einen Flachrohr-Wärmeübertrager, insbesondere für eine Heizungs-
oder Klimaanlage für ein Kraftfahrzeug gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1, sowie
ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen Flachrohr-Wärmeübertragers gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 22.
[0002] In den älteren deutschen Patentanmeldungen 100 49 256.8 und 101 05 201.2 sind verschiedene
Flachrohr-Wärmeübertrager, insbesondere in Serpentinenbauweise, mit Flachrohranschlussstrukturen
beschrieben, bei denen zwei Serpentinen-Flachrohre mit flachseitig gegeneinander anliegenden
Enden in ein jeweiliges Sammelrohr münden, um ein Kältemittel parallel in die Flachrohre
hinein und aus den Flachrohren heraus zu leiten. Des weiteren sind dort Beispiele
von Serpentinen-Wärmeübertragerblöcken gezeigt, bei denen je zwei benachbarte Mehrkanal-Serpentinenflachrohre
mit flachseitig gegeneinander anliegenden Endabschnitten in ein Umlenkrohrstück münden.
Mit ihrem anderen Ende münden die Serpentinenflachrohre in ein quergeteiltes Sammelrohrstück,
dessen eine Hälfte als Verteiler zur Einspeisung des Kältemittels in einen Teil der
Kanäle jedes Flachrohrs und dessen andere Hälfte als Sammler fungiert, in den die
anderen Kanäle jedes Flachrohrs münden. In den Umlenkrohrstücken wird daher das Kältemittel
in Blocktiefenrichtung von den einen in die anderen Kanäle des jeweiligen Flachrohrs
umgelenkt. Zur Herstellung dieser Strukturen zum Anschluss je zweier benachbarter
Serpentinen-Flachrohre an ein Sammelrohrstück oder Umlenkrohrstück werden die beiden
Serpentinen-Flachrohre als separate Bauteile vorgefertigt, mit je einem geradlinigen
Flachrohrendteil flachseitig aneinandergelegt und mit den aneinandergelegten Enden
in das Sammel- bzw. Umlenkrohrstück eingefügt und dichtgelötet. Derartige Flachrohr-Wärmeübertrager
lassen, insbesondere in Hinblick auf die Herstellungskosten, noch Wünsche offen.
[0003] Die EP 0 414 433 offenbart einen Duplex-Wärmeübertrager, der einen Kältemitteldurchfluss
im Kreuzgegenstrom ermöglicht, indem er aus zwei hintereinander angeordneten flachen
Wärmeübertragern, im folgenden als Blöcke bezeichnet, mit jeweils zwei Sammelrohren,
die über eine Vielzahl von Flachrohren miteinander verbunden sind, besteht. Die beiden
Blöcke sind mittels Flansch und O-Ring-Abdichtungen miteinander verbunden, wofür sie
getrennt aufgebaut, gespannt, gelötet und nach dem Löten miteinander verbunden werden
müssen. Ein derartiger Duplex-Wärmeübertrager aus zwei Blöcken ist mit einer Vielzahl
von Einzelteilen und einem relativ hohen Herstellungsaufwand verbunden, so dass die
Herstellung teuer ist.
[0004] Es ist Aufgabe der Erfindung einen Flachrohr-Wärmeübertrager der eingangs genannten
Art zu verbessern.
[0005] Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Flachrohr-Wärmeübertrager mit den Merkmalen
des Anspruchs 1.
[0006] Erfindungsgemäß wird ein Flachrohr-Wärmeübertrager, insbesondere für eine Heizungs-
oder Klimaanlage für ein Kraftfahrzeug, mit einer Mehrzahl von Flachrohr-Elementen
und mindestens zwei mit den Flachrohr-Elementen verbundenen Sammelrohren zur Verfügung
gestellt, wobei jeweils zwei Flachrohr-Elemente miteinander stoffschlüssig verbunden
sind. Dies reduziert die Zahl der Einzelteile und vereinfacht den Zusammenbau. Dabei
kann ein erfindungsgemäßer Flachrohr-Wärmeübertrager sowohl als Gaskühler als auch
als Verdampfer verwendet werden
[0007] Die Flachrohr-Elemente weisen vorzugsweise zwei Torsionsbereiche auf. Eine derartige
Ausgestaltung ermöglicht eine einfache Herstellung wobei die einzelnen Flachrohr-Elemente
in sich stabil sind und sich dadurch gut verarbeiten lassen. Der Todraum lässt sich
dadurch reduzieren, dass je ein Torsionsbereich jedes Flachrohr-Elements benachbart
zu je einem der Sammelrohre angeordnet ist.
[0008] Vorzugsweise sind die Flachrohr-Elemente um jeweils 90° tordiert, insbesondere in
gegenläufiger Richtung, was fertigungstechnische Vorteile bietet. Alternativ kann
auch eine Torsion in gleicher Richtung vorgesehen sein, so dass bei zwei 90°-Drehungen
eine 180°-Drehung des Kältemittels über die gesamte Breite des Flachrohr-Wärmeübertragers
erfolgt.
[0009] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die Flachrohr-Elemente derart zwischen
den Sammelrohren angeordnet und über die Sammelrohre miteinander verbunden, dass sie
im Gegenstrombetrieb durchströmbar sind, wobei in den Sammelrohren Trennwände angeordnet
sein können, so dass innerhalb eines Blocks von zwischen zwei Sammelrohren angeordneten
Flachrohr-Elementen eine Unterteilung möglich ist, und bspw. zwei Blöcke von Sammelrohr-Flachrohr-Elemente-Anordnungen
hintereinander angeordnet sind.
[0010] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird das Sammelrohr durch einen zu einer
Rinne geformten Blechstreifen gebildet, dessen Ränder im wesentlichen parallel zu
einer Längsmittelebene der Rinne verlaufen und einen offenen Spalt bilden, der zur
Aufnahme der freien Enden der Flachrohre dient. Dabei können die Ränder einen konstanten
Abstand oder einen wiederholten parallelen Versatz (Durchzüge) haben. Diese Ausgestaltung
ermöglicht es, in einfacher Weise ohne irgendeine spanabhebende Bearbeitung, Flachrohre
untereinander durch das Sammelrohr zu verbinden, wobei die zum Spalt geformten Ränder
für den Lötvorgang geeignete Anlageflächen an den Flachrohrenden bilden.
[0011] Vorzugsweise kann hierbei der Blechstreifen auf seiner Innen- und/oder Außenseite
lotplattiert sein, wenn er, worauf noch eingegangen wird, aus einem Flachmaterial
geformt wird. Diese Ausgestaltung bietet dann auch die Möglichkeit, den Lötvorgang
zu vereinfachen.
[0012] In Weiterbildung können die Ränder des Blechstreifens nach außen divergieren und
so eine Einführschräge für die Flachrohre bilden, welche den Montagevorgang sehr erleichtert.
Der Querschnitt der Rinne kann in besonders einfacher Weise einem Omega entsprechen.
Es ergibt sich ein stabiler Querschnitt, der sich auch besonders einfach für das Einsetzen
der Flachrohrenden eignet. Dabei kann der geschlossene Bereich der Rinne mit Einschnitten
zum Einsetzen von Trenn- oder Abschlusswänden versehen sein und ebenso mit Öffnungen,
die als Zu- oder Abflussöffnung für das Medium dienen können.
[0013] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist eine Abschlusswand mit einem Schlitz
vorgesehen, in den ein oder mehrere Flachrohre ragen.
[0014] Möglich ist es aber auch, die vorzusehenden Trenn- oder Abschlusswände mit Aussparungen
zu versehen, die dem Querschnitt der Rinne, vorzugsweise also dem Omegaquerschnitt,
entsprechen und sich in Längsrichtung auf die Rinnen aufschieben lassen, so dass die
Anordnung von Einschnitten, die gegebenenfalls nachträglich in dem Sammelrohr vorgesehen
werden müssen, nicht notwendig ist, und die gleichzeitig den Raum zwischen Rippen
und Zufuhrrohren gegen Fehlluft versperren. Es wird später aber auch noch gezeigt
werden, dass solche Einschnitte oder Öffnungen auch schon vor der Umformung des Blechstreifens
zu seiner Rinnenform durch Einstanzen eingebracht werden können, so dass auch dann
eine spanende Bearbeitung nicht erforderlich ist.
[0015] In Weiterbildung können die Flachrohre mit um 90° verdrehten Enden in den Spalt eingesetzt
werden, wobei die verdrehten Enden mehrerer Flachrohre im Inneren der Rinne unmittelbar
aneinander anliegen und so den Abstand der einzelnen Flachrohre festlegen. Gleichzeitig
kann aber auch der Abstand des verdrehten Außenteiles der Flachrohre vom freien Ende
jeweils so gewählt sein, dass der verdrehte Teil unmittelbar als Anschlag an den den
Spalt bildenden Rändern dienen kann. Auch in Richtung zur Achse der Rinne wird auf
diese Weise eine Ausrichtung der Flachrohre möglich, ohne dass gesonderte Maßnahmen
getroffen werden müssen. Alternativ können die verdrehten Enden der Flachrohre beabstandet
voneinander sein. In diesem Fall liegt nicht ein durchgehender Spalt vor, sondern
es sind Durchzüge vorgesehen.
[0016] Wie vorher schon angedeutet, ist es besonders vorteilhaft, zur Herstellung des Sammelrohrs
ein Verfahren vorzusehen, bei dem als Ausgangsmaterial ein mindestens auf einer Seite
lotplattierter flacher Blechstreifen vorgesehen ist, der mit der lotplattierten Seite
nach innen zu der Rinne umgebogen wird, deren Ränder mindestens an einer Stelle einen
Abstand zueinander haben, der einem auf die Stärke von einzuschiebenden Flachrohren
abgestimmten Spalt bildet. Eine solche Herstellung ermöglicht es auch in einfacher
Weise, in dem zunächst noch flachen Blechstreifen Einstanzungen vorzusehen, welche
nach dem Umformen eines solchen Blechstreifens zu seiner Endform, was beispielsweise
in einem Mehrstufen- oder Folgeverbundpressenwerkzeug geschehen kann, die Einschnitte
zum Einsetzen der Trenn- oder Abschlusswände oder auch der Zu- und Abflussöffnungen
für das Medium bilden. Die Ausgestaltung kann im übrigen auch so getroffen werden,
dass nach dem Einsetzen der freien Flachrohrenden in den Spalt zwischen den Rändern
die spätere Lötstelle einen gewissen Abstand zum Flachrohrende aufweist, so dass dadurch
vermieden wird, dass durch Kapillarkräfte Lot in die Flachrohrkanäle läuft. Bei der
Herstellung kann vor dem Lötvorgang zur Dichtlötung zwischen die Flachrohre auch noch
eine Lötfolie oder ein dünnes lotbeschichtetes Blech eingelegt werden.
[0017] Bei einem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren wird vorgesehen, dass ein Flachrohr
am Flachrohr-Anfang, an einer ersten Stelle, welche vom Flachrohr-Anfang um die Länge
(L1) beabstandet ist, an einer zweiten Stelle, welche vom Flachrohr-Anfang um die
Länge (L2) beabstandet ist, und am Flachrohr-Ende um jeweils 90° verdreht wird, und
das Flachrohr in seiner Mitte mit einer Sollrisslinie versehen und derart gebogen
wird, dass beide Hälften des Flachrohres in einem Endbereich flächig aufeinander zu
liegen kommen, wobei die Wandung des Flachrohres zumindest teilweise, d.h. am Außenradius,
aufreißt.
[0018] In einer Weiterbildung der Erfindung werden die beiden Bogenhälften beim Umfangvorgang
geradegebogen und zusammengedrückt, bis sie sich berührend aneinander liegen. Das
direkte gegeneinander Anliegen der beiden Endabschnitte mit ihrem Flachseiten wirkt
formstabilisierend und raumsparend, insbesondere minimiert diese Maßnahme die Breite
bzw. Höhe des Einsteckschlitzes am Anschlussraumbauteil auf allenfalls geringfügig
mehr als die doppelte Dicke bzw. Höhe des Flachrohrs.
[0019] Da die beiden über den zusammengedrückten und außenseitig aufgerissenen Bogen in
das Anschlussraumbeil mündenden Flachrohrteile bogeninnenseitig einstückig miteinander
in Verbindung bleiben, ist die Handhabung beim Aufbauen und Zusammenfügen dieser Flachrohranschlussstruktur
im Vergleich zur Handhabung zweier separater Flachrohrteile vereinfacht. Ein weiterer
Vorteil dieses Herstellungsverfahrens besteht darin, dass das Öffnen des Rohrbogens
am Außenradius spanlos erfolgt, so dass keine unerwünschten Späne in den Kältemittelkreislauf
gelangen können bzw. eine Entfernung von Spänen entfallen kann. Zudem stellt dieses
Herstellungsverfahren sehr einfach eine Anschlagbegrenzung für die Einstecktiefe der
in das Anschlussraumteil eingesteckten Flachrohrteile zur Verfügung, indem der sich
verbreiternde Übergang vom zusammengedrückten Bogen zu den beiden anschließenden Flachrohrabschnitten
als Anschlag für das aufgebrachte Anschlussraumteil verwendet werden kann, d.h. die
Länge des zusammengedrückten Bogenbereichs wird kleiner gewählt als die Abmessung
des Anschlussraumbauteils in der Flachrohreinsteckrichtung.
[0020] In einer Weiterbildung der Erfindung wird als Anschlussraumbauteil ein Sammelrohr
verwendet, das einen gemeinsamen, vorzugsweise über die gesamte Sammelrohrlänge durchgehenden
Längsschlitz zum Einstecken mehrerer nebeneinanderliegender Paare von aneinanderliegenden
Flachrohrteil-Endabschnitten aufweist, was das Aufbauen und Zusammenfügen der Flachrohranschlussstruktur
und eines diese verwendenden, gesamten Wärmeübertrager-Flachrohrblocks weiter erleichtert.
Alternativ kann ein Sammelrohr mit Durchzügen verwendet werden. Zudem ist ein Sammelrohr
mit gemeinsamem Längsschlitz für die darin einzufügenden Flachrohrstücke einfacher
zu fertigen als ein Sammelrohr mit je einem Einsteckschlitz für jedes Flachrohrteil.
Außerdem müssen bei Verwendung eines gemeinsamen und erst recht eines durchgehenden
Sammelrohr-Längsschlitzes keine so genauen Fertigungstoleranzen eingehalten werden
wie im Fall von einzelnen Einsteckschlitzen für je zwei mit flachseitig benachbarten
Endabschnitten einzusteckenden Flachrohrteile.
[0021] In einer Weiterbildung der Erfindung wird vor Durchführen des Umformvorgangs Lotmaterial
in den Bogeninnenbereich eingelegt, z.B. in Form eines Lotblechs oder einer Lotfolie.
Das Lotmaterial wird beim Umformvorgang durch das Zusammendrücken des Bogens von den
Bogenteilen fixiert und steht dann in diesem Bereich zum Dichtlöten während eines
anschließenden Lötvorgangs zur Verfügung.
[0022] Eine Weiterbildung der Erfindung hat den Vorteil, dass während des Prozessschrittes
zum Einbringen der Sollrisslinie gleichzeitig und damit ohne signifikanten Mehraufwand
Lotflussstopprillen eingebracht werden, mit denen ein Wegfließen von Lot aus dem Bereich
der Fügestelle gestoppt oder jedenfalls vermindert werden kann.
[0023] Die Erfindung ist anhand von Ausführungsbeispielen und Varianten hierzu in der Zeichnung
dargestellt und wird im folgenden erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Teil eines zur Herstellung eines Sammelrohrs vorgesehenen flachen Blechstreifen,
- Fig. 2
- einen Abschnitt des aus dem Blechstreifen durch Umbiegen gebildeten Sammelrohres,
- Fig. 3
- das durch eingesetzte Trennwände in einen Zu- und in einen Abführabschnitt unterteilte
Sammelrohr,
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung eines Sammelrohrendes im noch nicht verschlossenen
Zustand mit einem eingesetzten Sammelrohr,
- Fig. 5
- eine Darstellung ähnlich Fig. 4, jedoch mit einer eingesetzten Trennwand,
- Fig. 6
- eine Darstellung ähnlich Fig. 4, jedoch mit mehreren eingesetzten Flachrohren, deren
Enden um 90° gegenüber den anderen Abschnitten verdreht sind,
- Fig. 7
- einen schematischen Längsschnitt durch einen Wärmeübertrager nach Fig. 6 mit eingesetzten
Flachrohren,
- Fig. 8
- ein Sammelrohr ähnlich Fig. 4, jedoch mit einem Omegaquerschnitt zur Bildung einer
Einführschräge,
- Fig. 9
- eine schematische Seitenansicht eines Teiles eines Wärmeübertragers, bei dem ein Sammelrohrquerschnitt
nach Fig. 8 vorgesehen ist,
- Fig. 10
- die Ansicht eines der als Abschlusswand vorgesehenen Bleche der Fig. 9,
- Fig. 11
- eine Trennwand ähnlich Fig. 10, jedoch mit mehreren Aussparungen zur Nebeneinanderanordnung
mehrerer Sammelrohre,
- Fig. 12
- ein Ausführungsbeispiel eines Wärmeübertragers mit mehreren nebeneinander liegenden
Sammelrohren und einer Rohrausbildung in Serpentinenform,
- Fig. 13
- eine ausschnittweise Seitenansicht eines umgebogenen Flachrohrrohlings während des
Einbringens einer Sollrisslinie am Bogenaußenradius,
- Fig. 14
- eine Draufsicht auf den Flachrohrbogen entlang des Pfeils II von Fig. 13,
- Fig. 15
- eine schematische Seitenansicht des Flachrohrrohlings nach Einbringen der Sollrisslinie
und Verbringen in ein Umformwerkzeug,
- Fig. 16
- die Ansicht von Fig. 15 nach Durchführung des Umformvorgangs,
- Fig. 17
- eine Draufsicht auf den Flachrohrbogen entsprechend Fig. 14, jedoch nach beendetem
Umformvorgang,
- Fig. 18
- eine Seitenansicht der durch Aufbringen eines Sammelrohrs auf den umgeformten Flachrohrbogen
fertiggestellten Flachrohranschlussstruktur,
- Fig. 19A-19D
- einzelne Schritte zur Herstellung eines Flachrohres für einen erfindungsgemäßen Flachrohr-Wärmeübertrager,
- Fig. 20
- einen Flachrohr-Wärmeübertrager in Form eines Gaskühlers, und
- Fig. 21
- einen Gaskühler gemäß einer Variante des Ausführungsbeispiels.
[0024] In der Fig. 1 ist ein Stück eines flachen Blechstreifens 1' gezeigt, der zur Herstellung
eines Sammelrohres nach der vorliegenden Erfindung vorgesehen ist. Dieser Blechstreifen
1' ist mit einer schlitzförmigen Ausstanzung 2 und mit einer runden ebenfalls ausgestanzten
Öffnung 3 versehen. Der Blechstreifen 1' ist auf der vom Betrachter abgewandten Unterseite
in nicht näher dargestellter Weise lotplattiert.
[0025] Er wird im Sinn der Pfeile 4 umgebogen und in die Form nach Fig. 2 gebracht, wo er
in eine nach unten offene Rinne 1 umgeformt ist. Diese Rinne kann beispielsweise die
Querschnittform nach Fig. 4 erhalten, und sie besitzt einseitig abstehende, zueinander
in etwa parallele Ränder 5, die zwischen sich einen Spalt 6 (siehe auch Fig. 3) bilden,
der dazu ausgenützt wird, die Enden eines Flachrohres 7 - Fig. 4 - aufzunehmen. Diese
Enden 7' stehen nur wenig über die engste Stelle des Spaltes 6 nach oben vor. Wenn
die Rinne 1 als Sammelrohr eingesetzt ist, kann auf diese Weise das durch das Sammelrohr
geleitete an der Wärmeübertragung beteiligte Medium in die offenen, in den Innenraum
der Rinne 1 hereinragenden Flachrohre 7 eintreten. Die Enden 7' der Flachrohre 7 werden
mit den Rändern 5 verlötet, so dass eine dichte Aufnahmemöglichkeit für Flachrohre
besteht, ohne dass ein Sammelrohr durch mechanische Bearbeitung mit Einstecköffnungen
versehen werden muss.
[0026] Die Enden oder zumindest ein Ende einer Rinne kann zumindest eine Fase in Richtung
der einzuschiebenden Flachrohre aufweisen, die als Einschubhilfe für die Flachrohre
dienen.
[0027] Die Fig. 3 und 5 machen deutlich, dass aus der Rinne 1 in relativ einfacher Weise
ein Sammelrohr gebildet werden kann, wenn Trennwände 8 verschiedene Abschnitte der
Rinne gegeneinander unterteilen und beispielsweise eine der Öffnungen 3 als Zuflussöffnung
zum Sammelrohr im Sinn des Pfeiles 9 durchströmt wird und eine andere Öffnung 3 in
einem anderen Abschnitt des Sammelrohrs als Abflussöffnung zur Abströmung im Sinne
des Pfeiles 10 verwendet wird. Die Trennwände 8 sind dabei in die Schlitzöffnungen
2 eingesetzt, welche so bemessen sind, dass die tiefste Stelle des Schlitzes 2 in
der Endform der Rinne 2 nach Fig. 3 oder Fig. 5 mit dem Beginn des Endes 7' des Flachrohres
zusammenfällt. Die Trennwand 8, die beispielsweise als ein lotplattiertes flaches
Blech ausgebildet ist, kann dann in den Schlitz 2 gesteckt und anschließend in der
Rinne 1 verlötet werden, wobei auch die Flachrohre 7 mit den Rändern 5 der Rinne dicht
verlötet werden, so dass ein Wärmeübertrager gebildet werden kann, dessen Flachrohre
in nicht näher gezeigter Weise von einem der Medien angeströmt werden, das an der
Wärmeübertragung teilnimmt, während das zweite Medium durch das Sammelrohr, d.h. durch
die Rinne 1 und durch die Flachrohre 7 strömt. Dabei kann bei der Trennwand 8 ein
zusätzlicher Schlitz (nicht dargestellt) vorgesehen sein, in den die Enden der Flachrohre
7 eingeschoben sind. Die Trennwände weisen dabei vorzugsweise Ausschnitte 21 auf,
die zumindest teilweise die Rohre aufnehmen lassen.
[0028] Die Fig. 6 zeigt eine Variante eines Wärmeübertragers insofern, als hier Flachrohre
11 in die als Sammelrohr ausgebildete Rinne 1 eingeschoben sind, deren zwischen die
Ränder 5 eingeschobene Enden 11' jeweils um 90° gegenüber dem übrigen Rohrabschnitt
verdreht sind. Wie ohne weiteres deutlich wird, können bei einer solchen Ausführungsform
die Flachrohre 11 im Sinn des Pfeils 12 durchströmt werden. Es besteht natürlich auch
die Möglichkeit, die Zwischenräume zwischen den Flachrohren 11 mit Rippen zu versehen,
um die Wärmeübertragung zu verbessern. Im übrigen lässt sich das von der Rinne 1 gebildete
Sammelrohr in der gleichen Weise durch Trennwände 8 in seiner Länge unterteilen und
mit Zu- oder Abströmöffnungen 3 versehen, wie das anhand der Fig. 1 bis 5 erläutert
wurde. Die Herstellung der Rinne 1 erfolgt ebenfalls in der gleichen Weise.
[0029] Die Fig. 7 lässt in diesem Zusammenhang erkennen, dass die in die Rinne 1 eingeschobenen
Enden 11' der Flachrohre 11 auf Stoß aneinander liegen und so auch der Abstand zwischen
den einzelnen Flachrohren 11 in einfacher Weise eingehalten werden kann.
[0030] Die Fig. 8 zeigt eine Variante des als Rinne ausgebildeten Sammelrohrs insofern,
als hier die Ränder 5a nach außen divergieren und nur in einem Bereich an den Flachrohren
7 anliegen, der etwas vom freien Ende des Randes entfernt ist. Die Ränder 5a bilden
auf diese Weise jeweils eine Einführschräge für die freien Enden der Flachrohre 7.
Gleichzeitig wird bei verdrehten Rohrenden die Einrück- oder Einstecktiefe der Rohre
begrenzt, da durch das Verdrehen der Rohrenden die Breite der Rohrenden mit zunehmendem
Abstand von dem Rohrende wächst. Die Verlötung findet im Kontaktbereich der Ränder
5a mit den Flachrohren 7 statt.
[0031] Die Fig. 9 bis 12 erläutern eine andere Möglichkeit der Anbringung von Abschlusswänden
für das als Rinne 1 ausgebildete Sammelrohr. Hier werden lotplattierte Bleche 13 mit
einer Aussparung 16 in der Querschnittform der Rinne 1 hergestellt, die dann, nachdem
das Flachrohr 14 oder mehrere Flachrohre in die Rinne eingeschoben sind, von außen
her auf die Rinne 1 aufgeschoben werden, bis sie an dem oder den Flachrohren anliegen.
In dieser Lage werden die Bleche 13 dann zusammen mit dem Flachrohr und der Rinne
1 verlötet.
[0032] Diese Ausgestaltung eröffnet auch die Möglichkeit, mehrere solcher Aussparungen 16
in einem gemeinsamen Blech 15 anzuordnen, das dann, wie die Fig. 12 zeigt, als Abschlussblech
von drei nebeneinander liegenden Sammelrohren in der Form von Rinnen 1 verwendbar
ist und beispielsweise die Herstellung eines Serpentinen-Wärmeübertragers mit in Schlaufen
gelegten Flachrohren 17 und 18 ermöglicht.
[0033] Natürlich sind auch andere Querschnittsformen für die Rinne 1 denkbar. Maßgebend
ist jeweils, dass die freien Ränder der Rinne einen Spalt bilden, dessen Breite auf
die Stärke der einzusetzenden Flachrohre abgestimmt ist. Die in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsformen eignen sich besonders für Wärmeübertrager für einen CO
2 Kältekreislauf.
[0034] Die Figur 12 zeigt weiterhin eine Abdeckleiste 22, die dazu dient, daß möglichst
wenig Fehlluft erzeugt wird.
[0035] In den Fig. 13 bis 18 ist ein Beispiel eines Verfahrens zur Herstellung einer Flachrohranschlussstruktur
in aufeinanderfolgenden Prozessschritten veranschaulicht, wie sie insbesondere für
Wärmeübertrager von Fahrzeug-Klimaanlagen verwendbar ist, die mit Kohlendioxid oder
einem anderen Kältemittel arbeiten.
[0036] Fig. 13 illustriert einen anfänglichen Verfahrensschritt, bei dem ein umgebogener
Flachrohrrohling 101 mit wenigstens einem Bogen 102 bereitgestellt wird. Hierbei kann
es sich um einen Serpentinen-Flachrohrrohling mit mehreren Bögen oder auch nur um
einen U-förmigen Flachrohrrohling mit einem einzigen Bogen handeln, wobei in Fig.
13 der Übersichtlichkeit halber von dem Flachrohrrohling 101 nur ein Bogen und die
beiden anschließenden, geradlinigen Flachrohrabschnitte 101 a, 101b explizit gezeigt
sind. Wie in Fig. 13 weiter angedeutet, wird in den Außenradius des Bogens 102 mittig
eine sich über die gesamte Flachrohrbreite erstreckende, quer verlaufende Sollrisslinie
mittels eines Dorns 103 oder einer Nadel eingebracht. Fig. 14 zeigt in der Draufsicht
auf den Bogen 102 die durch das Anritzen bogenaußenseitig erzeugte Sollrisslinie 104.
[0037] Fig. 15 veranschaulicht das Verbringen des so bearbeiteten Flachrohrrohlings 101
in ein Umformwerkzeug, von dem schematisch lediglich zwei hier interessierende Pressbacken
105, 106 wiedergegeben sind. Der Flachrohrrohling 101 wird so weit in das Presswerkzeug
eingebracht, dass sich nur sein Bogen 102 mit der außenseitigen Sollrisslinie 104
zwischen den Pressbacken 105, 106 befindet. Die beiden an den Bogen 102 anschließenden,
geradlinigen Flachrohrabschnitte 101a, 101b werden durch einen zwischengefügten Abstandsblock
107 abgestützt und auf Abstand gehalten. In den Bereich der Bogeninnenseite wird ein
Lotblech 108 eingelegt. Dann wird das Presswerkzeug aktiviert, d.h. die beiden Pressbacken
105, 106 bewegen sich aufeinander zu, wie mit entsprechenden Pfeilen angedeutet.
[0038] Dieser Pressvorgang wird beendet, wenn die beiden Hälften 102a, 102b des Bogens 102
durch die Wirkung der Pressbacken 105, 106 geradegebogen sind und mit ihren Flachseiten
gegeneinander anliegen, wobei sie das eingebrachte Lotblech 108 zwischen sich fixiert
halten. Fig. 16 veranschaulicht diese Situation am Ende des Pressvorgangs.
[0039] Durch diesen Umformvorgang reißt das Flachrohr 101 am Bogenaußenradius während des
Zusammendrückens des Bogens 102 entlang der zuvor eingebrachten Sollrisslinie 104
auf. Dies hat zur Folge, dass dort jeder Strömungskanal des Flachrohrrohlings 101
unter Bildung einer entsprechenden Mündungsöffnung nach außen aufbricht. In der Draufsicht
von Fig. 17 auf den umgeformten Flachrohrbogenbereich sind die zu in diesem Beispiel
acht Strömungskanälen gehörigen acht Mündungsöffnungen 109 zu erkennen.
[0040] Beim Umformen kann es zu einem seitlichen Hinausdrücken von Rohrmaterial unter Bildung
je eines Wulstes oberhalb und unterhalb der Ebene der Sollrisslinie 104 auf den beiden
Seiten der geradegebogenen Flachrohrhälften 102a, 102b kommen. Wenn dies stört, z.B.
weil mehrere Flachrohre eng aneinanderliegend in einen durchgehenden Längsschlitz
eines Sammelrohrs eingefügt werden sollen, kann diese seitliche Wulstbildung dadurch
unterdrückt werden, dass seitliche Flanken an jedem der beiden Pressbacken 105, 106
mit einem im wesentlichen der Flachrohrbreite entsprechenden Abstand vorgesehen werden,
die ein seitliches Ausweichen von Rohrmaterial beim Umformvorgang unterbinden. Die
Flanken stehen dabei im wesentlichen um die Flachrohrdicke vor, so dass sie einerseits
den Umformvorgang nicht behindern und andererseits die jeweils seitengleichen Flanken
beider Pressbacken 105, 106 in der in Fig. 16 gezeigten Endstellung des Presswerkzeugs
gegeneinander anliegen und das seitliche Hinausdrücken von Rohrmaterial verhindern.
Mit anderen Worten wird dadurch ein Kalibriervorgang realisiert, der gemeinsam mit
dem Umformvorgang erfolgt oder sich an diesen anschließt und mit dem die Flachrohrendabschnitte
102a, 102b breiten- und höhenmäßig kalibriert werden.
[0041] Der in den Fig. 16 und 17 gezeigte Teil des umgeformten Flachrohrrohlings beinhaltet
folglich zwei mehrkanalige Flachrohrteile 110, 111, die jeweils einen geradlinigen
Flachrohrabschnitt 101a, 101b und die zugehörige, geradegebogene Bogenhälfte 102a,
102b beinhalten und über den nicht aufgerissenen Bogeninnenradius einstückig miteinander
verbunden sind. Dabei bilden die beiden Übergangsbereiche 112, 113 zwischen dem jeweiligen
Endabschnitt 102a, 102b und dem jeweiligen Mittelabschnitt 101a, 101b einen Schulterbereich,
dessen Außenabmessung senkrecht zur Flachrohrebene von der doppelten Flachrohrdicke
im Endabschnittbereich um die Höhe des Abstandsblocks 107 im Mittelabschnittbereich
zunimmt, wobei die Höhe des Abstandsblocks 107 den bleibenden Abstand der Flachrohrmittelabschnitte
101a, 101b für einen späteren Einbau der Flachrohrteile 110, 111 in einen Wärmeübertrager-Flachrohrblock
definiert und dementsprechend gewählt wird.
[0042] Nach beendetem Umformvorgang werden die Pressbacken 105, 106 gelöst, das umgeformte
Flachrohr wird entnommen, und der Abstandsblock 107 wird entfernt. Dann wird auf den
umgeformten Endabschnitt mit den beiden geradegebogenen Bogenhälften 102a, 102b ein
einschlitziges Sammelrohr 114 aufgeschoben. Anschließend wird die dergestalt vorgefertigte
Flachrohranschlussstruktur durch einen herkömmlichen Lötvorgang dichtgelötet, vorzugsweise
in einem gemeinsamen Lötvorgang, bei dem auch die übrigen Lötverbindungen eines Wärmeübertrager-Flachrohrblockaufbaus
hergestellt werden, in welchem die Anschlussstruktur verwendet wird.
[0043] Das zwischen den geradegebogenen Bogenhälften 102a, 102b fixierte Lotblech 108 dient
zur Lotversorgung beim Dichtlöten. Um einen Lotfluss von der Fügestelle weg während
des Lötvorgangs zu vermeiden bzw. zu vermindern, werden optional entsprechende Lötflussstopprillen
118 vorgesehen, die bevorzugt ohne größeren Mehraufwand in den Rohrbogenbereich oder
den angrenzenden Teil der geradlinigen Rohrmittelabschnitte 101a, 101b während des
Verfahrensschrittes eingebracht werden können, in welchem durch den Ritzdorn 103 bzw.
die Ritznadel die Sollrisslinie 104 eingebracht wird. Im in den Fig. 13 bis 18 gezeigten
Beispiel werden je drei Lötflussstopprillen 118 außen- und innenseitig durch ein entsprechendes
Ritzwerkzeug 119, siehe Fig. 13, in einen Rohrbereich eingebracht, der sich im fertigen
Rohrblock zwischen den geradegebogenen Bogenhälften 102a, 102b einerseits und einer
Wellrippe andererseits befindet, die jeweils zwischen die Flachrohrmittelabschnitte
eingefügt ist.
[0044] Bevorzugt besitzt das Sammelrohr 114 einen aus Fig. 18 ersichtlichen Ω-förmigen Querschnitt,
d.h. die den durchgehenden Längsschlitz begrenzenden Längskanten 115, 116 sind voneinander
weg etwas aufgeweitet und erleichtern so das Aufschieben des Sammelrohrs 114 bzw.
das Einfügen des jeweiligen Flachrohrendabschnitts 102a, 102b. Indem das Sammelrohr
114 mit diesen schlitzbegrenzenden Längskanten 115, 116 gegen den Schulterbereich
112, 113 des umgeformten Flachrohrs zur Anlage kommt, wird automatisch die Einstecktiefe
des die beiden einstückig verbundenen Flachrohrteile 110, 111 beinhaltenden Flachrohrs
begrenzt. Über eine zugehörige Mündungsöffnung stehen somit je ein Strömungskanal
jedes der beiden mehrkanaligen Flachrohrteile 110, 111 mit einem vom Sammelrohr 114
definierten Sammelraum 117 in Fluidverbindung.
[0045] Die erfindungsgemäß hergestellte Flachrohranschlussstruktur gemäß Fig. 18 ist beispielsweise
für den eingangs erwähnten Wärmeübertrager vom Serpentinentyp verwendbar, der als
Verdampfer in CO
2-Fahrzeugklimaanlagen zum Einsatz kommt und eine Kältemittelumlenkung in der Blocktiefenrichtung
aufweist, wobei ein oder mehrere von Serpentinenflachrohre in ein quergeteiltes Sammelrohrstück
und/oder in ein ungeteiltes Umlenkrohrstück münden. Sowohl der Anschluss an das quergeteilte
Sammelrohr als auch der Anschluss an das oder die Umlenkrohrstücke ist durch die vorliegende,
erfindungsgemäße Flachrohranschlussstruktur realisierbar. Für das quergeteilte Sammelrohrstück
ist das Sammelrohr 114 gemäß Fig. 18 mit der Modifikation verwendbar, dass es mit
einer entsprechenden Quertrennwand versehen ist. Für die Umlenkrohrstücke ist das
ungeteilte Sammelrohr 114 gemäß Fig. 18 verwendbar.
[0046] Es versteht sich, dass außer dem oben erläuterten Ausführungsbeispiel weitere, modifizierte
Flachrohranschlussstrukturen erfindungsgemäß herstellbar sind. So kann in bestimmten
Anwendungsfällen bereits ein weniger weitgehendes Zusammendrücken der Bogenhälften
genügen, das zum bogenaußenseitigen Aufreißen des Flachrohrs und damit dem Öffnen
des oder der Flachrohrkanäle führt, wobei die Bogenhälften dann noch einen gewissen
Abstand voneinander haben. Weiter versteht sich, dass außer dem gezeigten achtkanaligen
Flachrohr jedes andere herkömmliche, umgebogene Flachrohr mit nur einem Strömungskanal
oder mit einer beliebigen anderen Anzahl von Strömungskanälen verwendbar ist. Des
weiteren versteht sich, dass je nach Bedarf eine beliebige Anzahl von erfindungsgemäß
durch Rohrbogenumformung gebildeten Paaren von Flachrohrteilen nebeneinanderliegend
in den gemeinsamen, vorzugsweise durchgehenden Sammelrohr-Längsschlitz eingefügt sein
können. Alternativ können mehrere Paare von Flachrohrteilen in je einen eigenen von
mehreren Einsteckschlitzen eingefügt sein, die voneinander beabstandet in ein entsprechendes
Sammelrohr eingebracht sind. Selbstverständlich kann statt eines Sammelrohrs in entsprechenden
Anwendungsfällen auch irgendein anderes herkömmliches Anschlussraumbauteil verwendet
werden, z.B. ein Anschlusskasten.
[0047] In allen Fällen hat das erfindungsgemäße Verfahren den Vorteil, dass Paare von Flachrohrteilen,
die mit flachseitig benachbarten Endabschnitten in ein Anschlussraumbauteil einzufügen
sind, aus einem einzigen Flachrohrrohling hergestellt werden können und einstückig
miteinander in Verbindung bleiben, wobei ihre Strömungskanäle im Bogenbereich spanlos
durch außenseitiges Aufreißen geöffnet werden. Die zusammenhängenden Flachrohrteile,
die Teile eines geradlinigen Flachrohrs oder eines Serpentinenflachrohrs darstellen
können, sind beim Aufbau eines Flachrohrblocks für einen zugehörigen Wärmeübertrager
vergleichsweise einfach handhabbar, und die Einstecktiefe in das Anschlussraumbauteil
lässt sich automatisch begrenzen. Durch den Einsatz des erfindungsgemäßen Verfahrens
ist somit die Schaffung einer kostengünstigen und fertigungssicheren Ausführung der
Kältemittel-Beaufschlagung und -Absaugung eines Wärmeübertragers z.B. vom Serpentinentyp
und bei Bedarf eine kostengünstige Ausführung einer Kältemittelumlenkung in der Rohrblocktiefenrichtung
möglich. Der Serpentinen-Wärmeübertrager kann hierbei unter Verwendung einer einzigen
durchgehenden Flachrohrserpentine aufgebaut werden, er kann jedoch auch aus mehreren
Serpentinensegmenten bestehen, bis hin zu dem Fall, dass das jeweilige Segment nur
aus den zwei durch einen Bogen verbundenen, geraden Abschnitten eines U-förmigen Flachrohrrohlings
besteht.
[0048] Die Herstellung eines erfindungsgemäßen Flachrohr-Wärmeübertragers erfolgt gemäß
dem im folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiel, wie in den Figuren 19A bis 19D
und Fig. 20 schematisch dargestellt. Von einem Coil wird ein Flachrohrrohling 201
mit einer Mehrzahl von nicht im einzelnen dargestellten Leitungen abgewickelt und
abgelängt. Fig. 19A zeigt einen entsprechend abgelängten Flachrohrrohling 201, welcher
am Flachrohr-Anfang 202, an einer ersten Stelle 203, welche vom Flachrohr-Anfang 202
um die Länge L1 beabstandet ist, an einer zweiten Stelle 204, welche vom Flachrohr-Anfang
202 um die Länge L2 beabstandet ist, und am Flachrohr-Ende 205 jeweils um 90° verdreht
ist, wobei die Torsion jeweils in die gleiche Richtung erfolgt ist. Alternativ kann
auch, wie in den Fig. 19B bis 19D dargestellt, eine Torsion in gegenläufiger Richtung
vorgesehen sein, wobei jede Torsion gegenläufig zu der oder den benachbarten Torsionen
ist.
[0049] Wie in Fig. 19B dargestellt, wird der derart vorbereitete Flachrohrrohling 201 in
seiner Mitte 206 (d.h. beabstandet vom Flachrohr-Anfang 2 um die Länge (L1+L2)/2)
mit einer Sollbruchstelle oder Sollrisslinie 207 versehen und um einen als Abstandshalter
dienenden Dorn D so umgeformt, dass beide Hälften des Flachrohrrohlings 201 in einem
Abstand A zu liegen kommen. Gleichzeitig mit oder anschließend an das vorsehen der
Sollrisslinie 207 können auch Lotflussstopprillen vorgesehen werden.
[0050] Nach erfolgter Umformung wird der Dorn D in Richtung der Rohrverdrehungen bewegt
(vgl. Fig. 19C), wobei nach dem Verschieben des Dornes D in den Freiraum ein Lotmaterial
eingebracht werden kann, und ein Backenwerkzeug B formt den 180°-Bogenbereich 208
derart um, dass beide Hälften des Flachrohrrohlings 201 flächig aufeinander zu liegen
kommen (vgl. Fig. 19D). Hierbei sorgt der Dorn D wiederum dafür, dass der gewünschte
Abstand eingehalten wird. Bei diesem Umformvorgang reißt die Deckfläche des Flachrohrrohlings
201 an der Sollrisslinie 207 auf, so dass die Leitungen in der Flachrohr-Mitte 206
vollständig geöffnet werden. Danach werden der Dorn D und das Backenwerkzeug B entfernt.
Im folgenden wird auf eine Flachrohr-Hälfte als Flachrohr-Element 209 Bezug genommen.
[0051] Für den Zusammenbau der einzelnen Flachrohrrohlinge 201 und/oder Flachrohr-Elemente
209, bspw. zu einem Gaskühler, werden am Flachrohr-Anfang 202, am Flachrohr-Ende 205
sowie an der Flachrohr-Mitte 206, also auf beiden Seiten der Flachrohr-Elemente 209
Sammelrohre angebracht (nicht dargestellt).
[0052] Diese Sammelrohre weisen - gemäß einer ersten Variante - in ihrer Längsrichtung verlaufende
Schlitze auf, wobei eines der Sammelrohre doppelt so viele Schlitze aufweist, wie
das andere Sammelrohr, da jeweils ein Schlitz für den Flachrohr-Anfang 202 und das
Flachrohr-Ende 205 von etwas geringerer Breite, jedoch nur ein Schlitz für die Flachrohr-Mitte
206, die gedoppelt ist, von etwas größerer Breite erforderlich ist.
[0053] Gemäß einer alternativen Variante werden die Sammelrohren durch eine Rinne gebildet,
die beispielsweise einen Ω-förmigen Querschnitt aufweist, wie eingangs beschrieben.
[0054] Die Sammelrohre weisen eine gewisse Anzahl von Kältemittelumlenkungen auf, die so
abgestimmt sind, dass eine optimale Kältemittelführung bewirkt wird. Der Gaskühlerblock
kann - je nach Erfordernis - eine gemeinsame Wellrippe oder zwei getrennte Wellrippen,
welche eine weitgehende thermische Entkoppelung gewährleisten, aufweisen.
[0055] Dadurch, dass nach jedem Durchströmen einer Breite des Flachrohr-Wärmeübertragers,
d.h. nach dem Durchströmen eines Flachrohr-Elements 209, das Kältemittel in ein Sammelrohr
gelangt, erfolgt eine Vermischung des Kältemittels der einzelnen Leitungen im Flachrohr,
so dass bei Beginn des Weiterströmens durch ein weiteres Flachrohr-Element 209 das
Kältemittel in sämtlichen Leitungen etwa die selbe Temperatur aufweist. Hierbei verbessert
die Torsion der Flachrohre zusätzlich die Vermischung des Kältemittels.
[0056] Aus einer Mehrzahl gemäß der obigen Beschreibung umgeformter Flachrohrrohlinge 201,
also Flachrohr-Elementen 209, kann gemäß einer Variante ein Gaskühler 210 zusammengebaut
werden, wie in Fig. 20 schematisch angedeutet ist. Hierfür werden drei Flachrohr-Elemente
209, d.h. im vorliegenden Fall ein Flachrohrrohling 201, welcher entsprechend der
obigen Beschreibung umgeformt wurde und ein Flachrohr-Element 209, welches ebenfalls
entsprechend der obigen Beschreibung umgeformt wurde, jedoch von seiner zweiten Hälfte
getrennt wurde, Z-förmig zusammengefügt, wobei Sammelrohre 211 an den Umlenkstellen
212 vorgesehen sind, um eine Vermischung des Kältemittels zu ermöglichen. Somit erfolgt
eine 2-fache Umlenkung des Kältemittels in der Tiefe des Gaskühlers 210. Die Strömungsrichtung
des Kältemittels ist in Fig. 20 durch Pfeile am Kältemittelein- und -austritt und
die Strömungsrichtung der zu kühlenden Luft durch einen Pfeil von unten angedeutet.
[0057] Gemäß einer in Fig. 21 dargestellten Variante in Form eines Gaskühlers sind zwei
Einzelblöcke mit jeweils zwei Sammelrohren 221, wobei jeder Einzelblock für sich gelötet
und danach über gemeinsame Seitenteile zu einem Block zusammengefügt wird, vorgesehen.
Hierbei ist ein Sammelrohr 221 eines jeden Blocks mit einer Trennwand 223 versehen,
so dass der Flachrohr-Wärmeübertrager insgesamt in vier Teilblöcken durchströmt wird.
Hierbei tritt das Kältemittel in den hinteren unteren Teilblock ein, gelangt nach
dem Durchströmen des Teilblocks über das Sammelrohr 221 in den hinteren oberen Teilblock,
den es durchströmt, wird dann in der Mitte in den unteren Teil des vorderen Teilblocks
geleitet, durchströmt den Teilblock und gelangt dann in den oberen vorderen Teilblock,
wo es nach dem Durchströmen desselben wieder austritt, wie durch die Pfeile in Fig.
21 angedeutet.
[0058] Im Prinzip ist auch ein Eintritt in den hinteren oberen Teilblock möglich. Der Ort
des Kältemittel-Eintritts wird von der warmen Motorrückströmung bestimmt. Ebenfalls
ist die Verwendung als Verdampfer möglich.
1. Flachrohr-Wärmeübertrager mit mindestens einem Sammelrohr (211; 221) und einer Mehrzahl
von Flachrohr-Elementen (7; 11; 101; 209), die mit dem Sammelrohr (211; 221) verbunden
sind, wobei jedes Flachrohrelement (7; 11; 101; 209) mindestens einen Torsionsbereich
aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zwei benachbart angeordnete Flachrohr-Elemente (7; 11; 101; 209) miteinander stoffschlüssig
verbunden sind.
2. Flachrohr-Wärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Flachrohr-Element (11; 209) zwei Torsionsbereiche aufweist, wobei je ein Torsionsbereich
benachbart zu einem der Sammelrohre (211; 221) angeordnet ist.
3. Flachrohr-Wärmeübertrager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flachrohr-Elemente (11; 209) um jeweils 90° tordiert sind.
4. Flachrohr-Wärmeübertrager nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Flachrohr-Elemente in gegenläufiger Richtung tordiert sind.
5. Flachrohr-Wärmeübertrager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bereichsweise tordierten Flachrohr-Elemente (209) derart zwischen den Sammelrohren
(211; 221) angeordnet und über die Sammelrohre (211; 221) miteinander verbunden sind,
dass sie im Gegenstrombetrieb durchströmbar sind.
6. Flachrohr-Wärmeübertrager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sammelrohr durch einen zu einer Rinne (1) geformten Blechstreifen (1') gebildet
ist, dessen Ränder (5; 5a) im wesentlichen parallel zu einer Längsmittelebene der
Rinne (1) verlaufen und einen offenen Spalt (6) bilden, der zur Aufnahme der freien
Enden der Flachrohre (7; 11) dient.
7. Wärmeübertrager nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder (5; 5a) der Rinne (1) einen Winkel (α) zwischen 0 und 90 Grad einschließen.
8. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einem der Ränder (5) der Rinne (1) an einem Endbereich eine Fase angeordnet
ist.
9. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Blechstreifen (1') auf seiner Innenseite und/oder Außenseite lotplattiert ist.
10. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder (5a) des zur Rinne (1) geformten Blechstreifens (1') nach außen divergieren
und eine Einführschräge für die Flachrohre (7; 11) bilden.
11. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Rinne (1) einem Omega ähnelt oder entspricht oder rund oder elliptisch
oder oval ist, mit jeweils zwei davon abstehenden Rändern (5; 5a).
12. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der geschlossene Bereich der Rinne (1) mit Einschnitten (2) zum Einsetzen von Trenn-
und/oder Abschlusswänden (8 bzw. 15) versehen ist.
13. Wärmeübertrager nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (8) einen Schlitz aufweist.
14. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abschlusswand (15) und/oder Trennwand (8) in eine Vielzahl von Aussparungen
(2) von Rinnen (1) eingreift.
15. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 6 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abschlusswand (15) in eine Vielzahl von Rinnen (1) eingreift oder abschließt.
16. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 6 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abschlusswand (15) in eine Vielzahl von Aussparungen (2) von Rinnen (1) eingreift.
17. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 6 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der geschlossene Bereich der Rinne (1) mit Öffnungen (3) als Zu- oder Abflussöffnung
für das Medium versehen ist.
18. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 6 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass Abschlusswände (15) mit Aussparungen (16) versehen sind, die dem Querschnitt der
Rinne (1) entsprechen und in Längsrichtung auf die Rinne (1) aufgeschoben sind.
19. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 6 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Flachrohre (11) mit um 90° verdrehten Enden (11') in den Spalt (6) eingesetzt
sind.
20. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 6 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die verdrehten Enden (11') mehrerer Flachrohre (11) im Inneren der Rinne (1) auf
Stoß aneinander liegen.
21. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 6 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand des verdrehten Hauptteiles der Flachrohre (11) vom freien Ende der Rohrenden
jeweils so gewählt ist, dass der verdrehte Hauptabschnitt als Anschlag am Spalt (6)
dient.
22. Verfahren zur Herstellung von Flachrohr-Elementen für einen Flachrohr-Wärmeübertrager
nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
(a) ein Flachrohr (11; 101; 201) am Flachrohr-Anfang (202), an einer ersten Stelle
(203), welche vom Flachrohr-Anfang (202) um die Länge (L1) beabstandet ist, an einer
zweiten Stelle (204), welche vom Flachrohr-Anfang (202) um die Länge (L2) beabstandet
ist, und am Flachrohr-Ende (205) um jeweils 90° verdreht wird,
(b) das Flachrohr (11; 101; 201) in seiner Mitte (206) mit einer Sollrisslinie (207)
versehen und derart gebogen wird, dass beide Hälften des Flachrohres (11; 101; 201)
in einem Endbereich flächig aufeinander zu liegen kommen, wobei die Wandung des Flachrohres
(11; 101; 201) zumindest teilweise aufreißt.
23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass zum Biegen ein Dorn (D) oder Abstandshalter verwendet wird, dessen Position während
des Herstellungsvorgangs verändert wird.
24. Verfahren nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass die umgeformten Flachrohre (11; 101; 201) an oder in Sammelrohren (211; 221) positioniert
und fluiddicht verlötet werden.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 24 dadurch gekennzeichnet, dass über den aufgerissenen Bereich des Flachrohres ein Sammelrohr (114) als Anschlussraumbauteil
aufgeschoben wird.
26. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass vor Durchführen des Umformvorgangs ein Lotmaterial (108) in den beim Umbiegen innen
angeordneten Bereich eingelegt oder vor Beendigung des Umformvorganges eingebracht
wird.
27. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass im Verfahrensschritt des Einbringens der Sollrisslinie eine oder mehrere Lotflussstopprillen
(18) eingebracht werden.
28. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausgangsmaterial für das Sammelrohr ein mindestens auf einer Seite lotplattierter
flacher Blechstreifen (1') vorgesehen ist, der mit der lotplattierten Seite nach innen
zu der Rinne (1) umgebogen wird, deren Ränder (5; 5a) mindestens an einer Stelle einen
Abstand zueinander haben, der einen auf die Stärke von einzuschiebenden Flachrohren
(7; 11) abgestimmten Spalt (6) bildet.
29. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Ränder (5; 5a) geringer ist als die Höhe der Flachrohre (7; 11),
die in die Rinne (1) einschiebbar sind, so dass die Rohrenden mit Verspannung in der
Rinne (1) aufgenommen sind.
30. Verfahren nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand 0,1 mm bis 1 mm geringer ist als die Höhe der Flachrohre (7; 11).
31. Verfahren nach einem der Ansprüche 28 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Blechstreifen (1) Einstanzungen vorgesehen sind, welche nach dem Umbiegen
die Einschnitte (2) zum Einsetzen von Trenn- oder Abschlusswänden (8) oder die Zu-
und Abflussöffnungen (3) für das Medium bilden.