[0001] Die Erfindung betrifft eine elektrische Einrichtung insbesondere zur Steuerung eines
Antriebes einer Arbeitsmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren
zur Übertragung von Daten zwischen einer elektrischen Einrichtung und einem externen
Lesegerät.
[0002] Elektrische Einrichtungen wie beispielsweise Steuervorrichtungen zum Steuern von
Antrieben von Arbeitsmaschinen, z.B. Pumpen, weisen üblicherweise Anzeigeelemente
zur Anzeige eines Betriebszustandes auf. Diese Anzeigeelemente sind üblicherweise
Lampen oder Leuchtdioden, deren Aufleuchten oder Erlöschen einer Bedienperson einen
entsprechenden Betriebszustand des zugehörigen Gerätes anzeigen. Ferner sind in vielen
Steuer- bzw. Regelvorrichtungen Einrichtungen zur Datenübertragung vorgesehen. So
ist beispielsweise bei Umwälzpumpen eine Infrarotschnittstelle vorgesehen, über welche
Betriebsdaten der Pumpe ausgelesen werden können und Einstellungen der Steuer- bzw.
Regelelektronik vorgenommen werden können, um die Pumpe an bestimmte Anlagenbedingungen
anzupassen.
[0003] Bei derartigen Pumpen sind daher an den zugehörigen Klemmenkästen, in denen die elektronischen
Einrichtungen angeordnet sind, sowohl Kontrolllampen bzw. -dioden als auch eine Infrarotdiode
bzw. Infrarotschnittstelle zur Datenübertragung vorgesehen. Hierzu müssen üblicherweise
im Gehäuse Öffnungen vorgesehen sein, in die die Lampen bzw. Dioden oder Lichtleiter
eingesetzt sind, um die Beobachtung der Kontrollleuchten sowie das Auslesen von Daten
von außen zu ermöglichen. Bei Pumpen, welche häufig in feuchter Umgebung eingesetzt
werden, sind jedoch sämtliche Öffnungen im Gehäuse bzw. im Gehäuse des Klemmenkastens
problematisch, da diese abgedichtet werden müssen, um ein Eindringen von Feuchtigkeit
zu verhindern. Dies erfordert viele Einzelteile und zusätzliche Montageschritte.
[0004] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine elektrische Einrichtung zu schaffen, welche die
Anzeige von Betriebszuständen sowie die Übertragung von Daten nach außen ermöglicht,
dabei einen vereinfachten Aufbau aufweist und eine bessere Abdichtung eines Gehäuses
der Einrichtung ermöglicht. Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, ein vereinfachtes
Verfahren zur Übertragung von Daten aus einer elektrischen Einrichtung zu schaffen.
[0005] Diese Aufgaben werden durch eine elektrische Einrichtung mit den im Anspruch 1 angegebenen
Merkmalen sowie durch ein Verfahren mit den im Anspruch 6 angegebenen Merkmalen gelöst.
Bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus den entsprechenden Unteransprüchen.
[0006] Die erfindungsgemäße elektrische Einrichtung dient insbesondere zur Steuerung eines
Antriebs von Arbeitsmaschinen wie beispielsweise Pumpen. Die elektrische Einrichtung
weist eine Lichtquelle zum Emittieren von sichtbarem Licht zur Anzeige eines Betriebszustandes
auf. Beispielsweise kann die Lichtquelle durch Aufleuchten anzeigen, dass die elektrische
Einrichtung in Betrieb ist. Wenn die Lichtquelle kein Licht emittiert, wird somit
angezeigt, dass die elektrische Einrichtung außer Betrieb ist. Ferner kann durch Aufleuchten
der Lichtquelle beispielsweise auch eine Störung angezeigt werden. Gemäß der Erfindung
wird das von der Lichtquelle abgestrahlte Licht zusätzlich zur Übertragung von maschinenlesbaren
Daten auf ein entsprechendes Lesegerät verwendet. Bei dem Lesegerät kann es sich um
eine beliebige geeignete Vorrichtung handeln, zu der Daten von der elektrischen Einrichtung
übertragen werden sollen. Beispielsweise kann das Lesegerät eine Fernbedienung, ein
Wartungsgerät oder eine Steuereinrichtung sein. Bislang wurden zur Datenübertragung
aus derartigen elektrischen Einrichtungen üblicherweise Infrarotschnittstellen, das
heißt Infrarotdioden verwendet, welche die Daten im nicht sichtbaren Spektrum senden,
so dass sie von Lesegeräten empfangen werden können. Gemäß der Erfindung erfolgt die
Datenübertragung nun entsprechend durch sichtbares Licht. Das Lesegerät ist derart
angepasst, dass es die Daten im sichtbaren Lichtspektrum erfassen kann. Auf diese
Weise kann ein zusätzliches Element wie eine Infrarotschnittstelle zur Datenübertragung
eingespart werden, da die Datenübertragung durch eine ohnehin vorhandene Lichtquelle
zur Anzeige eines Betriebszustandes erfolgt. Die Lichtquelle übernimmt somit gemäß
der Erfindung zwei Funktionen, zum einen für einen Benutzer sichtbar einen Betriebszustand
anzuzeigen und zum anderen maschinenlesbare Daten an ein Lesegerät zu übertragen,
welche für den Benutzer vorzugsweise nicht erkennbar sind. Da ein zusätzliches Datenübertragungselement
eingespart werden kann, kann auch die Anzahl der erforderlichen Öffnungen in einem
Gehäuse der elektrischen Einrichtung verringert werden, so dass die Abdichtung beispielsweise
gegen eindringende Feuchtigkeit verbessert werden kann. Dies ist insbesondere im Bereich
der Pumpentechnik wichtig, da Pumpen häufig in feuchter Umgebung eingesetzt werden.
Ferner verringert die Zahl der erforderlichen Bauteile die Montage- und Herstellungskosten.
[0007] Vorzugsweise wird das emittierte Licht zur Datenübertragung gepulst. Dabei können
Daten in digitaler Form als entsprechende Lichtpulse codiert werden, welche von einem
Lesegerät erfasst werden können. Vorzugsweise wird dabei das Licht so schnell gepulst,
dass die Pulse vom menschlichen Auge nicht wahrgenommen werden. Eine Bedienperson
nimmt somit nur eine konstant leuchtende Lichtquelle wahr, welche ihr einen bestimmten
Betriebszustand der elektrischen Einrichtung anzeigt, beispielsweise, dass sich die
elektrische Einrichtung im ordnungsgemäßen Betrieb befindet. Ein entsprechend eingerichtetes
Lesegerät ist jedoch in der, Lage schnelle Lichtpulse, für die das menschliche Wahrnehmungsvermögen
zu träge ist, zu erfassen und auf diese Weise übertragene Daten zu lesen. Die Pulse
können dadurch erzeugt werden, dass die Lichtquelle in schneller Folge ein- und ausgeschaltet
wird. Es ist jedoch auch denkbar, lediglich die Lichtstärke bzw. Helligkeit zu variieren.
Auf diese Weise ist es möglich, auch analoge Signale zu übertragen.
[0008] Ferner ist es möglich, das emittierte Licht zur Datenübertragung zu modulieren. Auch
durch Modulation ist es möglich über ein Lichtsignal maschinenlesbare Informationen
zu übertragen. Für einen Benutzer erscheint auch dabei die Lichtquelle vorzugsweise
als konstant leuchtend, was dadurch erreicht wird, dass die Information durch Modulationen,
Pulse oder Intensitätsschwankungen übertragen werden, welche aufgrund ihrer Geringfügigkeit
oder Geschwindigkeit durch das menschliche Auge nicht wahrnehmbar sind.
[0009] Die Lichtquelle ist vorzugsweise eine Leuchtdiode. Leuchtdioden werden häufig als
Anzeigeelemente verwendet, da sie einen geringen Energieverbrauch und eine große Haltbarkeit
aufweisen. Eine solche ohnehin zur Anzeige eines Betriebszustandes an der elektrischen
Einrichtung vorhandene Leuchtdiode kann nunmehr gleichzeitig zur Datenübertragung
genutzt werden, so dass auf zusätzliche Datenübertragungseinrichtungen verzichtet
werden kann.
[0010] Bevorzugt ist die elektrische Einrichtung Teil eines Pumpenaggregates. Die elektrische
Einrichtung bildet dabei vorzugsweise die Steuer- bzw. Regeleinrichtung der Pumpe
und ist z.B. in einem Klemmenkasten direkt an der Pumpe bzw. deren Antrieb angeordnet.
Beispielsweise ist eine Anzeigeleuchte in Form einer Leuchtdiode vorgesehen, welche
anzeigt, ob sich die Pumpe im Betrieb befindet. Diese Anzeigeleuchte kann nun gleichzeitig
dazu verwendet werden, bestimmte Betriebsdaten der Pumpe, welche über die bloße Anzeige
eines bestimmten Betriebszustandes hinausgehen, nach außen zu übertragen, ohne dass
zusätzlich Datenübertragungselemente, wie Infrarotdioden an der Pumpe vorgesehen werden
müssen. Auf diese Weise kann die Anzahl der erforderlichen Bauelemente verringert
werden, wodurch die Pumpe kostengünstiger herstellbar ist. Ferner kann die Anzahl
von Öffnungen in dem Pumpengehäuse, in welche Anzeige und Bedienelemente eingesetzt
werden, verringert werden, wodurch die Abdichtung des Pumpengehäuses verbessert werden
kann.
[0011] Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Übertragung von Daten zwischen einer
elektrischen Einrichtung und einem zugehörigen Lesegerät. Gemäß dem erfindungsgemäßen
Verfahren werden die Daten durch sichtbares Licht, welches von einer an der elektrischen
Einrichtung zur Anzeige eines Betriebszustandes vorhandenen Anzeigeleuchte emittiert
wird, auf das Lesegerät übertragen. Gemäß der Erfindung dient somit ein und dasselbe
Element sowohl zur optischen Anzeige eines Betriebszustandes für eine Betriebsperson
als auch zur Ausgabe maschinenlesbarer Daten, welche nur von einem speziellen Lesegerät
erfasst werden und vorzugsweise von einer Bedienperson nicht wahrgenommen werden können.
Auch wenn die Bedienperson die Datenübertragung beispielsweise in Form eines leichten
Flackerns der Anzeigeleuchte erkennen kann, wird sie jedoch nicht in der Lage sein,
die Bedeutung der Information zu erfassen. Dies erfolgt durch ein spezielles Lesegerät,
welches die durch das sichtbare Licht übertragenen Daten empfängt und die Informationen
entsprechend umsetzt, beispielsweise in einem Computer überträgt, in dem die Informationen
dann ausgewertet werden können. Es können so auch größere Datensätze übertragen werden,
die über die bloße optische Anzeige eines Betriebszustandes hinausgehen.
[0012] Vorzugsweise ist an dem Lesegerät ein Photosensor zum Empfang der Daten vorgesehen.
Ein solcher Photosensor kann Pulse, Intensitätsschwankungen oder Modulationen des
sichtbaren Lichtes erfassen, welche vom menschlichen Auge aufgrund dessen Trägheit
nicht erfassbar sind. Die von dem Photosensor ausgegebenen Signale werden dann an
eine entsprechende Auswerteinheit beispielsweise in Form eines Mikrocomputers weitergegeben,
welcher die empfangenen Daten dann entsprechend weiterverarbeitet und aufbereitet.
[0013] Vorzugsweise werden die Daten in digitaler Form übertragen. Die Übertragung und Bearbeitung
digitaler Daten ist heute allgemein üblich. So können digitale Daten von einer in
der elektrischen Einrichtung vorgesehenen CPU bzw. einem Mikrocomputer an die Lichtquelle
ausgegeben werden, welche diese nach außen sendet, wo sie durch entsprechende Lesegeräte
und elektronische Einrichtungen aufgenommen und ausgewertet werden können.
[0014] Die digitale Datenübertragung erfolgt vorzugsweise durch Pulsen des sichtbaren Lichtes
zur Datenübertragung. Zum Pulsen wird die Lichtquelle in schneller Folge ein- und
ausgeschaltet, um in digitaler Codierung Daten zu übertragen. Wenn die Pulse ausreichend
kurz bzw. schnell sind, können sie vom menschlichen Auge aufgrund dessen Trägheit
nicht mehr erfasst werden, so dass die Lichtquelle auf eine Bedienperson so wirkt,
als ob sie konstant leuchtet. Das Licht kann jedoch auch derart gepulst werden, dass
die Lichtstärke variiert wird. Auf diese Weise können Daten bzw. Informationen in
digitaler oder analoger Form in Form von Intensitätsschwankungen übertragen werden.
[0015] Alternativ ist es auch möglich, das Licht zur Datenübertragung zu modulieren. Auf
diese Weise können durch das sichtbare Licht maschinenlesbare Daten bzw. Informationen
übertragen werden, welche vorzugsweise durch das menschliche Auge nicht wahrgenommen
werden können.
[0016] Bevorzugt werden die zu übertragenden Daten von der Anzeigeleuchte kontinuierlich
und vorzugsweise sich zyklisch wiederholend abgestrahlt. Das bedeutet, die Daten werden
seriell fortlaufend übertragen, ohne dass ein Anforderungssignal zum Start der Datenübertragung
erforderlich ist. Zum Auslesen der Daten wird einfach das zugehörige Lesegerät in
Sicht- bzw. Übertragungsweite zu der Anzeigeleuchte gebracht. Das Lesegerät ist vorzugsweise
so eingerichtet, dass es aus den übertragenen Daten erkennen kann, wann ein Datenzyklus
beginnt, und dann mit der Erfassung und Auswertung der Daten beginnen kann. Dazu kann
in den Daten ein Anfangssignal enthalten sein, welches den Beginn eines Datensatzes
bzw. -zyklus kennzeichnet.
[0017] Zur Ausgabe der maschinenlesbaren Daten und zur Steuerung des Anzeigeelementes bzw.
der Lichtquelle weist die elektrische Einrichtung ein Ausgabemodul bzw. eine Ausgabeeinrichtung
auf, welche von der Steuerungs- bzw. Regelelektronik der elektrischen Einrichtung
angesteuert wird. Die Ausgabeeinrichtung aktiviert die Lichtquelle, um einer Bedienperson
einen bestimmten Betriebszustand anzuzeigen. Beispielsweise wird die Lichtquelle eingeschaltet,
um anzuzeigen, dass die elektrische Einrichtung mit einer Stromquelle verbunden, das
heißt eingeschaltet ist. Sollen nun zusätzlich bestimmte Daten, wie beispielsweise
Betriebsdaten der elektrischen Einrichtung zur Auswertung nach außen übertragen werden,
überlagert die Ausgabeeinrichtung dem von der Lichtquelle abgestrahlten sichtbaren
Licht die entsprechenden Daten bzw. Informationen in codierter Form. Beispielsweise
wird die Lichtquelle von der Ausgabeeinheit gepulst angesteuert oder es wird die Lichtstärke
entsprechend variiert. Dieses Pulsen oder diese Modulation erfolgt entsprechend der
zu übertragenden Daten bzw. Informationen. Diese können beispielsweise in digitaler
Form durch schnelles Ein- und Ausschalten der Lichtquelle übertragen werden. Das Ein-
und Ausschalten erfolgt vorzugsweise so schnell, dass es vom menschlichen Auge nicht
wahrnehmbar ist. Durch Helligkeits- bzw. Intensitätsschwankungen, welche von der Ausgabeeinheit
bei Ansteuerung der Lichtquelle erzeugt werden, ist es ferner auch möglich analoge
Signale zu übertragen.
[0018] Idealerweise werden die Daten bzw. Informationen von der Lichtquelle kontinuierlich
bzw. ständig gesendet, egal ob sie gerade durch ein Lesegerät empfangen werden sollen
oder nicht. Zum Empfang der Daten ist es dann lediglich erforderlich, das entsprechende
Lesegerät in Sichtweite der Lichtquelle zu bringen, so dass es die von der Lichtquelle
ausgesendeten Daten empfangen kann. Da die Daten vorzugsweise kontinuierlich bzw.
seriell und sich zyklisch wiederholend gesendet werden, ist es möglich, die Daten
auszulesen, ohne der elektrischen Einrichtung von außen signalisieren zu müssen, dass
ein Datenübertragungsvorgang gestartet werden soll. Hierzu können die Daten von einer
Ausgabeeinrichtung derart ausgegeben werden, dass diese jeweils zu Beginn eines Datensatzes
ein Anfangssignal über die Lichtquelle aussendet, welches dem Lesegerät den Beginn
eines Datensatzes bzw.-zyklus signalisiert. Anschließend werden die zu übertragenden
Daten in Form von Steuersignalen an die Lichtquelle ausgegeben und von dieser in Form
von Lichtsignalen abgestrahlt. Wenn der vollständige Datensatz gesendet bzw. abgestrahlt
ist, kann zusätzlich ein Endsignal ausgegeben werden. Anschließend wiederholt sich
der Vorgang und der Datensatz wird in der beschrieben Weise erneut übertragen. Auf
diese Weise können mit einem geeigneten Lesegerät jederzeit Daten ausgelesen werden,
ohne der elektrischen Einrichtung eine Datenanforderung zu übermitteln.
[0019] Alternativ ist es möglich, in der elektrischen Einrichtung beispielsweise einen Schalter
oder eine ähnliche Eingabeeinrichtung vorzusehen, durch deren Betätigung eine Datenübertragung
gestartet wird. Zur Datenübertragung könnte dann beispielsweise ein Taster an der
elektrischen Einrichtung gedrückt werden woraufhin eine Ausgabeeinrichtung beginnt
Daten über die Lichtquelle zu senden, welche dann durch ein entsprechendes Lesegerät
empfangen werden können.
[0020] Ferner ist es möglich, in der elektrischen Einrichtung zusätzlich ein Empfangselement
vorzusehen, um Daten und Informationen von außen in die elektrische Einrichtung zu
übertragen. Dies kann ebenfalls, wie beschrieben, durch sichtbares Licht erfolgen.
Es ist jedoch auch denkbar, einen herkömmlichen Infrarotempfänger in der elektrischen
Einrichtung vorzusehen. Erfindungsgemäß würde jedoch weiterhin eine zusätzliche Sendeeinrichtung
eingespart, da das Senden der Daten aus der elektrischen Einrichtung durch die Lichtquelle
bzw. das Anzeigeelement zur Anzeige eines Betriebszustandes mit übernommen wird. Bei
vielen Anwendungen ist jedoch eine Empfangseinrichtung an der elektrischen Einrichtung
nicht erforderlich. So ist es beispielsweise bei Umwälzpumpen ausreichend, aktuelle
Temperatur- und/oder Leistungsdaten aus der Pumpe auszulesen, um beispielsweise Betriebszustände
für eine Heizungsanlage zu erfassen. Ferner ist es auch denkbar, dass in der elektrischen
Einrichtung ein Speicherelement vorgesehen ist, welches Betriebsdaten, beispielsweise
Leistung und Temperatur, oder auftretende Störung, über einen gewissen Zeitraum speichert.
Diese Informationen können dann später in der beschriebenen Weise aus der elektrischen
Einrichtung ausgelesen werden, um beispielsweise den ordnungsgemäßen Betrieb der elektrischen
Einrichtung zu überprüfen.
1. Elektrische Einrichtung insbesondere zur Steuerung eines Antriebes einer Arbeitsmaschine,
welche eine Lichtquelle zum Emittieren von sichtbarem Licht zur Anzeige eines Betriebszustandes
aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass
das emittierte Licht zusätzlich zur Übertragung von maschinenlesbaren Daten auf ein
Lesegerät dient.
2. Elektrische Einrichtung nach Anspruch 1, bei welcher das emittierte Licht zur Datenübertragung
gepulst wird.
3. Elektrische Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher das emittierte
Licht zur Datenübertragung moduliert wird.
4. Elektrische Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher die Lichtquelle
eine Leuchtdiode ist.
5. Elektrische Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, welche Teil eines
Pumpenaggregates ist.
6. Verfahren zur Übertragung von Daten zwischen einer elektrischen Einrichtung und einem
Lesegerät, bei welchem die Daten durch sichtbares Licht, welches von einer an der
elektrischen Einrichtung zur Anzeige eines Betriebszustandes vorhandenen Anzeigeleuchte
emittiert wird, auf das Lesegerät übertragen werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, bei welchem an dem Lesegerät eine Photosensor zum Empfang
der Daten vorgesehen ist.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, bei welchem die Daten in digitaler Form übertragen
werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, bei welchem das Licht zur Datenübertragung
gepulst wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 9, bei welchem das Licht zur Datenübertragung
moduliert wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 10, bei welchem die zu übertragenden Daten
von der Anzeigeleuchte kontinuierlich und vorzugsweise sich zyklisch wiederholend
abgestrahlt werden.