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(11) |
EP 1 323 637 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.01.2005 Patentblatt 2005/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.09.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B65D 21/06 |
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Lager- und/oder Transportbehälter aus Kunststoff
Plastics storage and/or transport container
Récipient de stockage et/ou de transport en matière plastique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
11.12.2001 DE 20120034 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.07.2003 Patentblatt 2003/27 |
| (73) |
Patentinhaber: Fritz Schäfer Gesellschaft mit
beschränkter Haftung |
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D-57290 Neunkirchen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Schäfer, Gerhard
57290 Neunkirchen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Valentin, Ekkehard, Dipl.-Ing. |
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Patentanwälte Hemmerich, Valentin, Gihske, Grosse,
Hammerstrasse 2 57072 Siegen 57072 Siegen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 293 687
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EP-A- 0 669 259
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Lager- und/oder Transportbehälter aus Kunststoff, der
an seinen Querwänden im Bereich des oberen Randes außerhalb einer sich vom Behälterboden
nach oben erweiternden Behälteröffnung horizontale Auflageflächen für in eine die
Behälteröffnung freigebende Neststellung verschwenkte Stapelbügel aufweist, die mit
an ihren den Behälter-Längswänden zugewandten Enden an Seitenwangen vorgesehenen Schwenkbolzen
in Langlöchem von Lagerböcken gelagert sind, welche in Ausbuchtungen am oberen Rand
der Längswände ausgebildet sind, wobei die aus der Neststellung in eine die Behälteröffnung
begrenzende Stapelstellung verschwenkten Stapelbügel in die Ausbuchtungen eintauchen
und in dieser Stellung eine Stapelstufe bereitstellen.
[0002] Ein derartiger Behälter ist durch die EP 0 669 259 B1 bekanntgeworden. Solange sich
die beiden Stapelbügel in der Neststellung befinden und folglich die Öffnung des Behälters
uneingeschränkt freigeben, lassen sich mehrere gleiche, sich von oben zum Boden hin
konisch verjüngende Behälter ohne Inhalt raumsparend, z.B. beim Rücktransport, ineinander
stapeln bzw. schachteln. Sollen hingegen mehrere Behälter bei maximalem Inhaltsvolumen
übereinandergestapelt werden, z.B. beim Kommissionieren, werden die Stapelbügel in
die Stapelstellung verschwenkt. Die Stapelstufen, bestehend aus einer Aufstands- bzw.
Stapelfläche und einer Anschlagfläche, stehen dann zum Einstapeln eines gefüllten
Behälters zur Verfügung. In der Stapelstellung wird nämlich die Öffnung des Behälters
von den Stapelleisten begrenzt bzw. eingeengt, so daß ein Behälter, dessen Boden länger
ist als der Abstand zwischen den einander zugewandten Stirnseiten der Stapelbügel
und kürzer ist als der Abstand zwischen den Anschlagflächen sicher auf den Stapel-
bzw. Aufstandsflächen der Stapelbügel aufgesetzt werden kann.
[0003] Der Schwenkweg der Stapelbügel dieses bekannten Behälters beträgt 90°, wobei die
Lagerböcke eine sich vertikal erstreckende Langlochöffnung für die Stapelbügelbolzen
aufweisen, so daß stets ein Absenken bzw. Anheben der Stapelbügel erforderlich ist,
um diese von der einen in die andere Funktionsstellung zu bringen. Hierbei kann es
zu einem Verhaken kommen, wenn der Stapelbügel angehoben wird, was das Verschwenken
von der Stapelstellung in die Neststellung erschwert bzw. schwergängiger macht. Die
Montage der Stapelbügel ist aufwendig, weil zur Sicherung der Neststellung der Stapelbügel
die Bolzen bzw. Lagerzapfen sich durch die Langlochöfnungen hindurch erstrecken müssen,
damit an dem freien, vorkragenden Ende jedes Lagerzapfens dann eine Verriegelungsvorrichtung
in Form von anzubringenden Plättchen vorgesehen werden kann. Die Bügelkonstruktion
erlaubt aufgrund des Querschnitts außerdem ohne ergänzende Maßnahme keine aureichende
Biegesteifigkeit.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Lager- und Transportbehälter
zu schaffen, der ein einfaches, funktionssicheres Verschwenken und Verriegeln der
Stapelbügel ermöglicht, dabei gleichzeitig deren Montageaufwand verringert und eine
stabile Bügel-Bauweise erlaubt.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die - vorzugsweise mit ihren
Schwenkbolzen in horizontalen Langlöchern der Lagerböcke angeordneten - Stapelbügel
sich beim Verschwenken von der Neststellung in die Stapelstellung gleitend geführt
aus ihrer hinteren Endlage in die von den Langlöchern begrenzte vordere Endlage und
zurück in die hintere Endlage bewegen, wozu die Stapelbügel von an den Lagerböcken
und den ihnen mit Abstand gegenüberliegenden Stirnwänden der Ausbuchtungen ausgebildeten
Führungsflächen zwangsgeführt sind. Aufgrund der erfindungsgemäßen Zwangsführung des
Stapelbügles zwischen den entsprechend dem Bewegungsablauf aufeinander abgestimmten
Führungsflächen gleitet der Stapelbügel beim Verschwenken automatisch und leichtgängig,
weil kein Widerstand überwunden werden muß, was durch ein horizontales Langloch für
die Schwenkbolzen noch erleichtert wird, in die Neststellung.
[0006] Eine bevorzugte Ausführung der Erfindung sieht vor, daß die Führungsflächen der Lagerböcke
als Führungskurven und die der Stirnwände der Ausbuchtungen als zu den Lagerböcken
hin geneigt verlaufende Schrägflächen ausgebildet sind. Die Kurven geben hierbei die
Bewegung der Schwenkbolzen aus ihrer in den Langlöchem hinteren Endlage bis zur vorderen
Endlage vor, und die Schrägflächen drücken die Schwenkbolzen mit den Stapelbügeln
bei Erreichen der Schwenk-Endlage, d.h. der Neststellung dann selbsttätig in die hintere
Endlage der Langlöcher zurück.
[0007] Nach einem bevorzugten Vorschlag der Erfindung sind daher die Seitenwangen der Stapelbügel
an ihren von den Schwenkbolzen entfernten Enden mit einer im Querschnitt etwa C-förmigen
Bügelverlängerung versehen, deren beim Verschwenken der Stapelbügel in die Stapelstellung
voreilenden Schenkel mit ihren freien Vorderenden temporär auf den Lagerbock-Führungsflächen
gleiten und deren rückwärtigen Enden im wesentlichen im äußeren Eckbereich des Übergangs
zu dem Steg der C-förmigen Bügelverlängerungen zunehmend zur Anlage an den Führungsflächen
der Stirnwände der Ausbuchtungen gelangen bis die voreilenden Schenkel in der Schwenk-Endlage
in Ausnehmungen bzw. Freiräume der Lagerböcke unterhalb der Führungsflächen eintauchen.
Durch den damit erreichten Eingriff der voreilenden Schenkel in die Lagerbock-Freiräume
unterhalb der Führungsflächen wird eine selbsttätige, formschlüssige Verriegelungs-Funktion
gegen unbeabsichtigtes Zurückfallen oder Zurückklappen der Stapelbügel aus der Stapelstellung
erreicht.
[0008] Wenn nach einer bevorzugten Ausführung der Erfindung die innenliegenden, oberen Flächen
der voreilenden Schenkel und die diesen in der Schwenk-Endlage anliegenden Flächen
der Ausnehmungen der Lagerböcke als Keilflächen ausgebildet sind, wird die Verriegelung
und Lagesicherung weiter begünstigt; der Stapelbügel verrastet in der Schwenk-Endlage
automatisch.
[0009] Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Stapelbügel an ihren bezogen
auf die Stapelstellung unterhalb der horizontalen Behälteraufstandsfläche der Stapelstufen
liegenden Seiten durch eine biegungssteife Verrippung verstärkt sind. Die ohnehin
schon mögliche, günstige Querschnittsgestaltung zur Verhinderung bzw. weitestgehenden
Begrenzung von Durchbiegungen wird hierdurch weiter verbessert, so daß ein sehr stabiler
und torsionssteife Bauweise der Stapelbügel möglich ist.
[0010] Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und
der nachfolgenden Beschreibung eines in den Zeichnungen näher dargestellten Ausführungsbeispiels
der Erfindung. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Gesamtansicht eines Behälters mit in die Neststellung verschwenkten Stapelbügeln,
perspektivisch von oben dargestellt;
- Figur 2
- den Behälter nach Figur 1 mit in die Stapelstellung verschwenkten Stapelbügeln;
- Figur 3
- in perspektivischer Längsansicht als Einzelheit einen Stapelbügel von seiner eine
Stapelstufe aufweisenden Seite her gesehen;
- Figur 4
- als Teilansicht den Behälter nach Figur 1 mit in eine Zwischenposition verschwenktem
Stapelbügel;
- Figur 5
- als Einzelheit in vergrößerter Darstellung das eine Ende eines gegenüber der Zwischenposition
nach Figur 4 weiter in Richtung Stapelstellung verschwenkten Stapelbügels;
- Figur 6
- als Einzelheit in der Vorderansicht den in einer Ausbuchtung einen Lagerbock aufweisenden
Bereich einer Behälter-Längswand mit einem darin gelagerten Stapelbügelende, wobei
sich der Stapelbügel in einer gegenüber Figur 5 noch weiter in Stapelstellung verschwenkten
Position befindet; und
- Figur 7
- eine der Figur 6 entsprechende Darstellung mit demgegenüber in seine Schwenk-Endlage,
die der Stapelstellung entspricht, verschwenkten Stapelbügel.
[0011] Ein in den Figuren 1 und 2 in seiner Gesamtheit gezeigter Behälter 1 besitzt einen
Korpus aus Längswänden 2 und Querwänden 3 mit einer konischen, sich vom Behälterboden
4 nach oben erweiternden Behälteröffnung 5. An seinen beiden Querwänden 3 sind im
Bereich des oberen Randes Stapelbügel 6a, 6b angeordnet, die sich gemäß Figur 1 in
ihrer Neststellung befinden, in der sie auf außerhalb der Behälteröffnung 5 angeordneten
Auflageflächen 7 (vgl. Figur 2) ruhen. In dieser Neststellung ist die Behälteröffnung
5 uneingeschränkt frei, so daß sich ein anderer leerer, gleicher Behälter und entsprechend
beliebig weitere ineinander schachteln bzw. stapeln lassen.
[0012] Hingegen befinden sich in der Darstellung nach Figur 2 die Stapelbügel 6a, 6b in
ihrer gegenüber Figur 1 um 180° von außen nach innen verschwenkten Stapelstellung,
in der sie die Behälteröffnung 5 eingrenzen bzw. -engen und Stapelstufen 8 (vgl. Figur
3), bestehend aus einer vertikalen Anschlagfläche 10 und einer horizontalen Behälter-Aufstandsfläche
9, bereitstellen, so daß sich entsprechend ihren geringeren Bodenabmessungen mit maximalem
Inhaltsvolumen gefüllte Behälter übereinander stapeln lassen.
[0013] Zum Verschwenken der Stapelbügel 6a, 6b greifen diese mit an Seitenwangen 11 angeordneten
Schwenkbolzen 12 in Langlöcher 13 (vgl. die Figuren 4 sowie 6 und 7) von Lagerböcken
14 ein, die in Ausbuchtungen 15 einander gegenüberliegend am oberen Rand der Längswände
2 ausgebildet sind. Die Lagerböcke 14 weisen Führungsflächen in Form von Führungskurven
16 auf, die zur später noch beschriebenen Zwangsführung der Stapelbügel 6a, 6b mit
Führungsflächen in Form von zu den Lagerböcken 14 hin geneigt verlaufenden Schrägflächen
17 an den innenliegenden Stirnwänden 18 der Ausbuchtungen 15 zusammenwirken. Beim
Verschwenken der Stapelbügel 6a, 6b aus der Neststellung (vgl. Figur 1) in die Stapelstellung
(vgl. Figur 2) wird der von den Führungskurven 16 bzw. Schrägflächen 17 vorgegebene
Bewegungsablauf von an den Stapelbügel 6a, 6b vorgesehenen, in deren Längserstreckung
über die Seitenwangen 11 hinaus vorkragenden, im Querschnitt im wesentlichen C-förmigen,
gehäuseartigen und damit aussteifenden Bügelverlängerungen 19 (vgl. Figur 3) auf die
Stapelbügel 6a, 6b übertragen.
[0014] Der in Schwenkrichtung voreilende, in der Stapelstellung (vgl. Figur 2) untere Schenkel
20 weist eine als Keilfläche 21 ausgebildete obere Fläche und in seinem äußeren Eckbereich
22 im Übergang zu dem Steg 23 der C-förmigen Bügelverlängerung 19 eine Abrundung auf.
Die mit der Führungskurve 16 versehenen Abschnitte der Lagerböcke 14 weisen jeweils
zum Grund bzw. Boden der Ausbuchtungen 15 eine Ausnehmung bzw. einen Freiraum 24 (vgl.
Figur 4) auf, wobei die in der Stapelstellung der Keilfläche 21 des voreilenden Schenkels
20, der in diesen Freiraum 24 eintaucht, anliegende untere Fläche des Lagerbocks 14
als komplementäre, die Stapelbügel 6a, 6b in der Schwenk-Endlage der Stapelstellung
verriegelnde Keilfläche 25 ausgebildet ist.
[0015] Der zwangsgeführte, beim Verschwenken der Stapelbügel 6a bzw. 6b automatische, sich
selbsttätig verändernde bzw. anpassende Bewegungsablauf einschließlich Verriegelung
über die Keilflächen 21 und 25 in der Schwenk-Endlage bzw. Stapelstellung wird anhand
der Figuren 6 und 7 näher beschrieben. Die an ihren unterhalb der horizontalen Behälter-Aufstandsfläche
9 der Stapelstufen 8 liegenden Seiten durch eine biegungssteife Verrippung 26 (vgl.
Figur 1) verstärkten Stapelbügel 6a, 6b werden aus der Neststellung nach Figur 1 heraus
in Richtung des Drehpfeiles 27 der Figur 6 bis in die Stapelstellung nach Figur 2
um 180° entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt. Dabei gelangt - wie in der Zwischenposition
gemäß Figur 5 dargestellt - das freie Vorderende 28 der in Schwenkrichtung voreilenden
Schenkel 20 zur Anlage auf die Führungskurven 16 der Lagerböcke 14, wodurch die Schwenkbolzen
12 der Stapelbügel 6a, 6b zunehmend aus ihrer in den Langlöchem 13 hinteren Begrenzung
in die in Figur 6 gezeigte vordere Endlage verstellt werden, d.h. die Schwenkbolzen
12 gleiten in den horizontalen Langlöchem 13 geführt und automatisch mit einer zur
Behältermitte gerichteten Bewegung.
[0016] Sobald der Stapelbügel 6a mit den Eckbereichen 22 ihrer C-förmigen Bügelverlängerungen
19 dann auf die Schrägflächen 17 in den Stirnwänden 18 der Ausbuchtungen 15 auftrifft,
werden die Schwenkbolzen 12 mit einer gemäß Pfeil 28 entgegengesetzten Kraftrichtung
in den horizontalen Langlöchem 13 zunehmend weiter zur Behälteraußenseite, d.h. wieder
in ihre hintere Endlage zurückbewegt, wobei sich die Schenkel 20 in die Freiräume
24 unterhalb der Vorsprünge der Führungskurven 16 der Lagerböcke 14 schieben und über
ihre dann mit den Keilflächen 25 zusammenwirkenden Keilflächen 21 eine Verriegelung
bzw. Sicherung der Stapellage der Stapelbügel 6a, 6b gewährleisten.
[0017] Die Endstellung dieser Zwangsführung mit selbsttätiger, automatischer Verriegelung
der Stapelbügel 6a, 6b ist in Figur 7 gezeigt. Das Entriegeln, um die Stapelbügel
in ihre Neststellung zurückzuschwenken, geschieht durch einfache Drehbewegung im Uhrzeigersinn.
1. Lager- und/oder Transportbehälter (1) aus Kunststoff, der an seinen Querwänden (3)
im Bereich des oberen Randes außerhalb einer sich vom Behälterboden (4) nach oben
erweiternden Behälteröffnung (5) horizontale Auflageflächen (7) für in eine die Behälteröffnung
(5) freigebende Neststellung verschwenkte Stapelbügel (6a, 6b) aufweist, die mit an
ihren den Behälter-Längswänden (2) zugewandten Enden an Seitenwangen (11) vorgesehenen
Schwenkbolzen (12) in Langlöchem (13) von Lagerböcken (14) gelagert sind, welche in
Ausbuchtungen (15) am oberen Rand der Längswände (2) ausgebildet sind, wobei die aus
der Neststellung in eine die Behälteröffnung begrenzende Stapelstellung verschwenkten
Stapelbügel (6a, 6b) in die Ausbuchtungen (15) eintauchen und in dieser Stellung eine
Stapelstufe bereitstellen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stapelbügel (6a, 6b) sich beim Verschwenken von der Neststellung in die Stapelstellung
gleitend geführt aus ihrer hinteren Endlage in die von den Langlöchern (13) begrenzte
vordere Endlage und zurück in die hintere Endlage bewegen, wozu die Stapelbügel (6a,
6b) von an den Lagerböcken (14) und an den ihnen mit Abstand gegenüberliegenden Stirnwänden
(18) der Ausbuchtungen (15) ausgebildeten Führungsflächen (16 bzw. 17) zwangsgeführt
sind.
2. Behälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkbolzen (12) der Stapelbügel (6a, 6b) in horizontalen Langlöchern (13)
der Lagerböcke (14) angeordnet sind.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsflächen der Lagerböcke (14) als Führungskurven (16) und die der Stirnwände
(18) der Ausbuchtungen (15) als zu den Lagerböcken (14) hin geneigt verlaufende Schrägflächen
(17) ausgebildet sind.
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwangen (11) der Stapelbügel (6a, 6b) an ihren von den Schwenkbolzen (12)
entfernten Enden mit einer im Querschnitt etwa C-förmigen Bügelverlängerung (19) versehen
sind, deren beim Verschwenken der Stapelbügel (6a, 6b) in die Stapelstellung voreilenden
Schenkel (20) mit ihren freien Vorderenden (28) temporär auf den Lagerbock-Führungskurven
(16) gleiten und deren rückwärtige Enden im wesentlichen im äußeren Eckbereich (22)
des Übergangs zu dem Steg (23) der C-förmigen Bügelverlängerungen (19) zunehmend zur
Anlage an den Führungsflächen (17) der Stirnwände (18) der Ausbuchtungen (15) gelangen
bis die voreilenden Schenkel (20) in der Schwenk-Endlage in Ausnehmungen oder Freiräume
(24) der Lagerböcke (14) unterhalb der Führungsflächen (16) eintauchen.
5. Behälter nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die innenliegenden, oberen Flächen der voreilenden Schenkel (20) und die diesen in
der Schwenk-Endlage anliegenden Flächen der Ausnehmungen (24) der Lagerböcke (14)
als Keilflächen (21; 25) ausgebildet sind.
6. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stapelbügel (6a, 6b) an ihren in der Stapelstellung unterhalb der horizontalen
Behälter-Aufstandsfläche (9) der Stapelstufen (8) liegenden Seiten durch eine biegungssteife
Verrippung (26) verstärkt sind.
1. A storage and/or transport container (1) made of plastic and having on its transverse
walls (3) horizontal bearing surfaces (7) for stacking brackets (6a, 6b) that swivel
into a recessed position leaving the container opening unobstructed in the area of
the upper rim outside of a container opening (5) that flares upwardly from the bottom
(4) of the container, which stacking brackets are accommodated in elongated slots
(13) of bearing blocks (14) via swivel pins (12) that are provided on the ends on
side walls (11) facing the lengthwise walls (2) of the container, and which are conformed
as convexities (15) at the upper rim of the longitudinal wall (2), wherein when swivelled
out of the recessed position into a stacking position that delimits the container
opening the swivelling stacking brackets (6a, 6b) are lowered into the convexities
(15) and in this position provide a stacking level,
characterised in that
when swivelling from the recessed position into the stacking position, the stacking
brackets (6a, 6b) move slidingly from their rear stop position into the front stop
position delimited by the elongated slots (13) and back into the rear stop position,
for which the stacking brackets (6a, 6b) are constrained by guide surfaces (16 and
17) conformed on the bearing blocks (14) and on the frontal walls (18) of the convexities
(15) that are located opposite and at a distance therefrom.
2. The container according to claim 1,
characterised in that
the swivel pins (12) of the stacking brackets (6a, 6b) arranged in the horizontal
elongated slots (13) in the bearing blocks (14).
3. The container according to either of claims 1 or 2,
characterised in that
the guiding surfaces of the bearing blocks (14) are conformed as guiding curves (16)
and those on the frontal walls (18) of the convexities (15) are conformed as sloping
surfaces (17) that are inclined towards the bearing blocks (14).
4. The container according to any of claims 1 to 3,
characterised in that
the side walls (11) of the stacking brackets (6a, 6b) are equipped with an approximately
C-shaped bracket extension (19) at the end thereof farthest from the swivel pins (12),
the leg of which that is leading (20) when the stacking brackets (6a, 6b) are swivelled
into the stacking position slides briefly with its free front ends (28) on the bearing
block guiding curves (16), and the rear ends of which, essentially in the outer comer
area (22) of the transition to shoulder (23) of the C-shaped bracket extensions (19),
lie increasingly flush against the guiding surfaces (17) of the end walls (18) of
the convexities (15) until the leading legs (20) are lowered into the swivelling stop
position in recesses or cavities (24) of the bearing blocks (14) below the guiding
surfaces (16).
5. The container according to claim 4,
characterised in that
the inner, upper surfaces of the leading legs (20) and the surfaces of the recesses
(24) on the bearing blocks (14) lying flush therewith in the swivelling end position
are shaped as wedge surfaces (21; 25).
6. The container according to any of claims 1 to 5,
characterised in that
the stacking brackets (6a, 6b) are reinforced by a rigid ribbing arrangement (26)
on the sides thereof that in the stacking position are below the horizontal container
support surface (9) of the stacking steps (8).
1. Conteneur de stockage et/ou de transport (1) à base de matière synthétique, qui présente
sur ses parois transversales (3) dans la zone du bord supérieur à l'extérieur d'une
ouverture de conteneur (5) s'élargissant depuis le fond du conteneur (4) vers le haut
des surfaces d'appui (7) horizontales pour des étriers d'empilement (6a, 6b) basculés
dans une position d'emboîtement et libérant l'ouverture du conteneur (5), lesquels
sont logés avec leurs axes de pivotement (12) prévus sur leurs extrémités, tournées
vers des parois longitudinales du conteneur (2), sur des joues latérales (11), dans
des trous oblongs (13) de supports de palier (14), qui sont conçus dans des évasements
(15) sur le bord supérieur des parois longitudinales (2), les étriers d'empilement
(6a, 6b) basculés de la position d'emboîtement dans une position d'empilement libérant
l'ouverture du conteneur plongeant dans les évasements (15) et mettant à disposition
un niveau d'empilement dans cette position, caractérisé en ce que les étriers d'empilement (6a, 6b) se déplacent lors du basculement de la position
d'emboîtement dans la position d'empilement par guidage glissant à partir de leur
position extrême arrière dans la position extrême avant limitée par les trous oblong
(13) et retournent dans la position extrême arrière, ce pourquoi les étriers d'empilement
(6a, 6b) sont guidés de force par des surfaces de guidage (16 et 17) réalisées sur
les supports de palier (14) et les parois frontales (10), situées en face d'eux à
distance, des évasements (15).
2. Conteneur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les axes de pivotement (12) des étriers d'empilement (6a, 6b) sont disposés dans
des trous oblongs (13) horizontaux des supports de palier (14).
3. Conteneur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les surfaces de guidage des supports de palier (14) sont conçues comme des cames
de guidage (16) et celles des parois frontales (18) des évasements (15) comme des
surfaces inclinées (17) agencées de façon inclinée en direction des supports de palier
(14).
4. Conteneur selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les joues latérales (11) des étriers d'empilement (6a, 6b) sont pourvues sur leurs
extrémités, éloignées des axes de pivotement (12), d'un prolongement d'étrier (19)
à peu près en forme de C en section, dont les branches (20) avançant dans la position
d'empilement lors du basculement des étriers d'empilement (6a, 6b) glissent avec leurs
extrémités avant (28) libres temporairement sur les cames de guidage de support de
palier (16) et dont leurs extrémités arrière arrivent sensiblement dans la zone d'angle
(22) extérieure de la transition avec la barrette (23) des prolongements d'étrier
en forme de C (19) de plus en plus en appui sur les surfaces de guidage (17) des parois
frontales (18) des évasements (15) jusqu'à ce que les branches (20) avançant plongent
dans la position extrême de basculement dans des évidements ou des espaces libres
(24) des supports de palier (14) au-dessous des surfaces de guidage (16).
5. Conteneur selon la revendication 4, caractérisé en ce que les surfaces intérieures supérieures des branches (20) avançant et les surfaces,
adjacentes à ces branches dans la position extrême de basculement, des évidements
(24) des supports de palier (14) sont conçues comme des surfaces de clavette (21 ;
25).
6. Conteneur selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les étriers d'empilement (6a, 6b) sont renforcés sur leurs côtés situés dans la position
d'empilement au-dessous de la surface de contact du conteneur (9) horizontale des
niveaux d'empilement (8) par un nervurage (26) résistant à la flexion.