| (19) |
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(11) |
EP 1 327 042 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.06.2006 Patentblatt 2006/25 |
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Anmeldetag: 09.10.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2001/011674 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/031295 (18.04.2002 Gazette 2002/16) |
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| (54) |
SICHERHEITSMODUL
SECURITY MODULE
MODULE DE SECURITE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
| (30) |
Priorität: |
09.10.2000 DE 10050098
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.07.2003 Patentblatt 2003/29 |
| (73) |
Patentinhaber: DORMA GmbH + Co. KG |
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58256 Ennepetal (DE) |
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Erfinder: |
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- MAYR, Gerhard
58256 Ennepetal (DE)
- HELLWIG, Alexander
58256 Ennepetal (DE)
- NERGER, Wolfgang
58091 Hagen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 744 002 DE-A- 19 820 967 FR-A- 2 600 701 US-A- 3 967 080
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DE-A- 19 537 929 FR-A- 2 474 090 GB-A- 2 083 858 US-A- 5 757 269
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- "TUER-ALARMSYSTEM SCHUETZT VOR UNBEFUGTEM ZUTRITT" BETRIEBSTECHNIK, TECHNISCHER VERLAG
RESCH KG. GRAEFELFING, DE, Bd. 37, Nr. 7, 11. September 1996 (1996-09-11), Seite 50
XP000627439 ISSN: 0409-2791
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsmodul für den Schließbereich eines eine Öffnung
verschließenden Elementes gemäß dem Patentanspruch 1.
[0002] Aus der EP 0 744 002 A1 ist es bekannt, durch eine elektronisch überwachte Sollbruchstelle
die Alarmauslösung bei einem Einbruch vor den mechanischen Widerstand zu legen und
somit die zur Überwindung des mechanischen Widerstands erforderliche Zeit zur Intervention
zur Verfügung zu stellen. Bei dieser bekannten Einbruchsmeldeanlage trifft der Einbrecher
an der Tür auf ein stabiles Sicherheitsschließblech mit integriertem Zuhalteschlitten
und einer Meldeplatine. Die als Sollbruchstelle eingesetzten und den Zuhalteschlitten
fixierenden Schrauben sind so ausgelegt, dass sie den Alltagsbelastungen, wie zum
Beispiel dem Zuschlagen einer Tür, widerstehen. Bei einem Einbruchsversuch werden
höhere Kräfte eingesetzt, so dass die Schrauben abgeschert werden. Dabei verschiebt
sich der Zuhalteschlitten um einige Millimeter in Einbruchsrichtung, also der Öffnungsrichtung
der Tür. Dadurch wird der Alarm ausgelöst und der Einbruch deutlich signalisiert.
Anschließend verhakt sich der Zuhalteschlitten im feststehenden stabilen Sicherheitsschließblech
und bildet für das Belastungselement (Riegel) eine gemeinsame zweite, wesentlich stärkere
Widerstandseinheit.
[0003] Der Nachteil dieser bekannten Lösung besteht darin, dass der Zuhalteschlitten funktionell
und mechanisch untrennbar in dieses Sicherheitsschließblech integriert ist. Bei einer
nachträglichen Aufrüstung oder Integration in eine Alarmanlage wird so ein vollständiges
Auswechseln bestehender Schließbleche erforderlich. Des weiteren stellt das bekannte
Sicherheitsschließblech eine äußerst großbauende Einheit dar, die eine raumgreifende
und aufwendige Montage erfordert. Zusätzlich ist bei der bekannten Vorrichtung eine
nachträgliche Anpassung an individuelle Wünsche nur mit großem Aufwand realisierbar,
so dass im Wesentlichen alle möglichen Funktionsvarianten von vornherein vorgesehen
sein müssen.
[0004] Ein Sicherheitsmodul ist ebenfalls aus "TUER-ALARMSYSTEM SCHUETZT VOR UNBEFUGTEM
ZUTRITT" BETRIEBSTECHNIK, TECHNISCHER VERLAG RESCH KG. GRAEFELFING, Bd. 37, Nr. 7,
11. September 1996 Seite 50, ISSN: 0409-2791 bekannt, und entspricht dem Oberbegriff
von Anspruch 1
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die bekannte Vorrichtung so weiter
zu bilden, dass bei bestehendem Grundaufbau eine auch nachträgliche Ausrüstung des
Schließbleches mit schließüberwachenden Funktionen kostengünstig, mit geringem Aufwand
und an individuelle Kundenwünsche anpassbar möglich ist.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
[0007] Die erfindungsgemäße Lösung weist den Vorteil auf, das alle schließüberwachenden
Funktionen kompakt in ein separates, kleinbauendes und unabhängiges Sicherheitsmodul
integriert worden sind. Das Sicherheitsmodul ist so aufgebaut, dass es an/in alle
bestehenden herkömmlichen Schließbleche mit geringem Aufwand montiert werden kann.
Lediglich die Befestigungspunkte und der für den Einbau benötigte Bauraum hinter dem
Schließblech muss geschaffen werden. In der Regel, insbesondere bei Stahlzargen, ist
ein derartiger Hohlraum systembedingt schon vorhanden. Anderenfalls lässt sich dieser
Hohlraum leicht durch eine entsprechende Ausfräsung schaffen.
[0008] Die nachträgliche Montage des erfindungsgemäßen Sicherheitsmodules an ein bestehendes
Schließblech gestaltet sich äußert einfach und anwenderfreundlich. Das Schließblech
muss lediglich demontiert und das Sicherheitsmodul rückseitig befestigt werden, so
dass der schließblechseitige Einlass der zu überwachenden Falle und/oder des zu überwachenden
Riegels des Elementes, mit der .entsprechenden Kammer in dem Sicherheitsmodul fluchtet.
[0009] Ein weiterer wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Sicherheitsmodules besteht
darin, dass eine Basiseinheit ausgebildet worden ist, in die je nach Wunsch die entsprechenden
Überwachungssysteme an vorgesehenen Plätzen integriert werden können. Dabei erfüllt
die einheitlich ausgestaltete und damit kostengünstige Basiseinheit die Grundfunktion,
dass heißt hierbei ist zumindest die alarmauslösende und vorlastaufnehmende Verschiebung
eines sogenannten Schiebers durch den Riegel oder die Falle einer Tür realisiert.
Die weiteren Funktionen, wie die Positionsabfrage der Tür und die Verschlussabfrage
für einen Riegel oder eine Falle der Tür, können nach individuellem Wunsch eingefügt
oder gegebenenfalls durch einen kompletten Austausch des Modules realisiert werden.
Des weiteren ist es durch den vorteilhaften Aufbau auch möglich, dass vollständige
Modul oder einzelne Funktionen durch modernere Versionen eventuell mit erweiterten
Funktionen zu ersetzen. Durch den normierten Aufbau des Sicherheitsmodules ist eine
einfache und kostengünstige Fertigung möglich.
[0010] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen der im Anspruch 1 angegebenen Merkmale möglich.
[0011] Die alarmauslösende Funktion des Sicherheitsmodules ermöglicht nach Überwindung einer
ersten mechanischen Sperre die Absetzung eines sogenannten stillen Alarmes. Nach dieser
Alarmauslösung tritt eine zweite mechanische Sperre ein, die wesentlich höher ist
als die erste Sperre. Dadurch wird ein potenzieller Einbrecher zeitlich gebunden,
so dass ein Sicherheitsdienst alarmiert werden kann. Insbesondere der Aufbau des ersten
mechanischen Widerstandes und dessen Überwindung kann durch verschiedene Konstruktionen
realisiert werden. Neben dem bekannten Zerstören von Befestigungselementen ist der
Einsatz von Materialien möglich, die sich bei Belastung elastisch oder plastisch verformen.
In einer weiteren Ausgestaltung kann die Befestigung des Schiebers auch reibschlüssig
oder formkraftschlüssig, zum Beispiel mittels klemmender oder rastender Elemente,
erfolgen. Darüber hinaus sind auch federbelastete Elemente einsetzbar.
[0012] Die Auslösung des Alarmes erfolgt direkt oder indirekt durch den Schieber, wobei
durch dessen Verschiebung eine elektrische Verbindung durchtrennt wird. Vorteilhafterweise
ist dieser Draht direkt an den Befestigungselementen des Schiebers aufgebracht, so
dass hierfür keine zusätzlichen Bauteile benötigt werden. In einer optimalen Ausführungsform
dient die den alarmauslösenden Draht tragende Platine gleichzeitig als Befestigungselement
für den Schieber.
[0013] Die Realisierung der optionalen Funktionen innerhalb des Sicherheitsmodules erfolgt
durch elektrische, mechanische oder magnetische Schalter, deren Signale zentral elektrisch
verarbeitet werden. Die Überwachung der Türposition wird dadurch realisiert, dass
bei flächiger Anlage der Tür innerhalb des Rahmens beispielsweise mechanisch ein Schalter
bedient wird und/oder ein an der Tür angeordneter Magnet mit einem innerhalb des Sicherheitsmodules
angeordneten Reedkontakt zusammenwirkt. Weitere Schaltervarianten sind Lichtschranken
oder Hall-Sensoren. Um die Funktion der verschiedenen Schalter zu gewährleisten, ist
eine Abstimmung des Schließblechmaterials zum Beispiel hinsichtlich der magnetischen
Eigenschaften notwendig.
[0014] Die Überwachung eines vorgeschlossenen Riegels oder einer vorgeschobenen Falle erfolgt
durch die Betätigung einer schwenkbar gelagerten Feder, so dass mittels eines dadurch
betätigten Tasters ein elektrische Signal generiert wird.
[0015] Die elektrischen Bauteile innerhalb des Sicherheitsmodules sind kompakt und zentral
in einem Hohlraum angeordnet und durch eine Abdeckung vor Spritzwasser geschützt.
Durch eine seitlich in das Sicherheitsmodul eingesetzte Kabeleinführung sind elektrische
Leitungen von der Platine und von den elektrischen Bauteilen zu einer zentralen elektrischen
Baugruppe geführt. Das Sicherheitsmodul weist eine längliche Erstreckung auf und kann
je nach Ausführung entweder nur eine Kammer zur Überwachung des Vorschlusses des Riegels
oder der Falle aufweisen oder bei Ausbildung eines entsprechenden mehrstufigen Sicherheitsmodules
zwei Kammern zur Überwachung des Riegels und der Falle beinhalten.
[0016] Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispieles in den nachfolgenden Zeichnungen
dargestellt. Es zeigt:
- Figur 1:
- Eine Explosionsansicht eines erfindungsgemäßen Sicherheitsmodules.
- Figur 2:
- Eine geschnittene Seitenansicht des Sicherheitsmodules im montierten Zustand.
- Figur 3a:
- Einen Längsschnitt des Sicherheitsmodules im unbetätigten Zustand des Schiebers.
- Figur 3b:
- Einen weiteren Längsschnitt des Sicherheitsmodules im unbetätigten Zustand des Schiebers.
- Figur 4a:
- Einen Längsschnitt des Sicherheitsmodules im betätigten Zustand des Schiebers.
- Figur 4b:
- Einen weiteren Längsschnitt des Sicherheitsmodules im betätigten Zustand des Schiebers.
[0017] Gleiche oder gleichwirkende Bauteile sind in der nachfolgenden Beschreibung mit gleichen
Bezugsziffern versehen.
[0018] Aus der in der Figur 1 ersichtlichen Darstellung sind alle Bauteile eines erfindungsgemäßen
Sicherheitsmodules 1 ersichtlich. Ein Gehäuse 2 des Sicherheitsmodules 1 ist aus metallischem
Material gefertigt und weist eine Längserstreckung auf. Das Sicherheitsmodul 1 ist
über toleranzausgleichende Käfigmuttern 3 an einem Schließblech 4 befestigt. Etwa
in der Mitte des Gehäuses 2 ist frontseitig eine Kammer 5 ausgebildet, in die ein
erfindungsgemäßer U-förmiger Schieber 6 eingesetzt werden kann. Ein rückseitiger Hohlraum
7 in dem Sicherheitsmodul 1 dient vorzugsweise zur Aufnahme einer elektrischen Platine
8 und weiterer an anderer Stelle beschriebener Bauteile.
[0019] An Seitenwänden 9 und 10 der Kammer 5 sind Öffnungen 11 ausgebildet, die nach Einsatz
des Schiebers 6 mit Bohrungen 12 in dessen erfindungsgemäßen kurzen Schenkeln 13 und
14 zusammenwirken. Durch diese Öffnungen 11 und Bohrungen 12 wird der Schieber 6 mittels
Befestigungselementen 15 in Form von Scherschrauben fixiert. Die Scherschrauben 15
sind formschlüssig in den Öffnungen 11 positioniert. Ein Durchbruch 16 in der Seitenwand
9 der Kammer 5 ermöglicht das Zusammenarbeiten eines an dem Schenkel 13 des Schiebers
6 vorstehend ausgebildeten Ansatzes 17 mit der Platine 8. Der Ansatz 17 liegt flächig
an einem Teil der Platine 8.
[0020] In dem Hohlraum 7 ist ein Stift 18 zur schwenkbaren Lagerung einer Blattfeder 19
angeordnet, die einseitig durch einen Schlitz 20 in der Seitenwand 9 in die Kammer
5 ragt. Im Hohlraum 7 steht die Blattfeder 19 in Wirkverbindung mit einem elektrischen
Schaltelement 21 in Form eines Stösseltasters. Des weiteren ist in dem Hohlraum 7
ein Schaltelement 22 in Form eines Reedkontaktes angeordnet. Die Platine 8 ist mittels
einer Niete 23 in dem Hohlraum 7 des Sicherheitsmodules 1 befestigt. Eine formschlüssig
aufzubringende Abdeckung 24 schützt die elektrischen Bauteile innerhalb des Hohlraumes
7 vor Spritzwasser. Die Stromversorgung des Sicherheitsmodules 1 und die Übertragung
der elektrischen Signale erfolgt mittels diverser elektrischer Leitungen (nicht dargestellt),
die durch eine Kabeleinführung 25 des Sicherheitsmodules 1 geführt sind.
[0021] Nachfolgend wird kurz die Funktion des Sicherheitsmodules 1 beschrieben. Hierzu wird
insbesondere auf die Figuren 3a, 3b, 4a und 4b verwiesen. Sobald beispielsweise ein
Türblatt vollständig in die Ebene eines Türrahmens bewegt worden ist, wirkt ein an
dem Türblatt angeordneter Magnet mit dem Reedkontakt 22 innerhalb des Sicherheitsmodules
1 zusammen. Dieser Zustand wird innerhalb des Sicherheitsmodules 1 erkannt und entsprechend
innerhalb einer zentralen Anlage, die beispielsweise an einer geeigneten Stelle innerhalb
des Hauses positioniert ist, angezeigt und verarbeitet. In einem weiteren Stadium
wird der Vorschluss eines türseitigen Riegels in den entsprechenden Einlass 26 des
Schließbleches 4 und die Kammer 5 des Sicherheitsmodules 1 dadurch erkannt, dass der
Riegel auf die Blattfeder 19 trifft und diese verschwenkt. Die Verschwenkung der Blattfeder
19 löst über den Stösseltaster 21 ebenfalls ein entsprechendes Signal aus, wodurch
insbesondere eine Alarmanlage "scharf" geschaltet wird.
[0022] Ein nach Aktivierung der Alarmanlage ausgeführter Einbruchsversuch bewirkt innerhalb
des Sicherheitsmodules 1 die folgenden Vorgänge. Bei Einwirkung einer Kraft auf die
Tür in Öffnungsrichtung und damit auf den Riegel erfolgt zuerst eine vollständige
flächige Anlage des Riegels an dem Schieber 6. Nach Überwindung einer vorbestimmten
Kraft gibt der Schieber 6 nach, dass heißt die Befestigungselemente 15 scheren ab,
wobei der Ansatz 17 des Schiebers 6 die Platine 8 bereichsweise abschert und dadurch
ein stiller Alarm ausgelöst wird. Nach dieser Verschiebung liegt der Riegel weiterhin
am Schieber 6 an und bildet innerhalb des Sicherheitsmodules 1 eine widerstandsfähige
mechanische Einheit, die zusätzlich an einer Kante 27 des entsprechenden schließblechseitigen
Einlasses 26 anliegt. Es wird ein zweiter, insgesamt wesentlich höherer Widerstand
geschaffen, der den Einbrecher zeitlich bindet. Innerhalb dieser Zeit kann das durch
den Alarm herbeigerufene Sicherheitspersonal möglicherweise einen endgültigen Einbruch
verhindern.
Bezugszeichen
[0023]
- 1
- Sicherheitsmodul
- 2
- Gehäuse
- 3
- Käfigmutter
- 4
- Schließblech
- 5
- Kammer
- 6
- Schieber
- 7
- Hohlraum
- 8
- Platine
- 9
- Seitenwand
- 10
- Seitenwand
- 11
- Öffnung
- 12
- Bohrung
- 13
- Schenkel
- 14
- Schenkel
- 15
- Befestigungselement
- 16
- Durchbruch
- 17
- Ansatz
- 18
- Stift
- 19
- Blattfeder
- 20
- Schlitz
- 21
- Schaltelement
- 22
- Schaltelement
- 23
- Niete
- 24
- Abdeckung
- 25
- Kabeleinführung
- 26
- Einlass
- 27
- Kante
1. Sicherheitsmodul für den Schließbereich eines eine Öffnung verschließenden Elementes,
wobei das Sicherheitsmodul (1) mit einer an dem Element angeordneten Falle und/oder
Riegel zusammenwirkt und als separate, modulare und austauschbare Einheit an einem
Einlässe (26) für den Riegel oder die Falle aufweisenden Schließblech (4) befestigbar
ist, wobei in das Sicherheitsmodul (1) eine Alarmauslösung und optional eine Positionsabfrage
für das Element und/oder eine Verschlußabfrage für den Riegel und/oder die Falle integriert
ist, wobei die Alarmauslösung aus einem durch Befestigungselemente (15) in dem Sicherheitsmodul
(1) fixierten und mit einer Falle oder einem Riegel kraftschlüssig zusammenwirkenden
Schieber (6) besteht und die Befestigungselemente (15) bei einer definierten Vorlast
unter Auslösung eines Alarmes überwindbar sind und der Schieber (6) in Öffnungsrichtung
verschoben wird, und dann modulseitig ein schwerer zu überwindender Widerstand wirkt
dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (6) U-förmig ausgebildet ist und an gegenüberliegenden kurzen Schenkeln
(13, 14) innerhalb einer Kammer (5) des Sicherheitsmodules (1) mittels der Befestigungselemente
(15) befestigt ist und dass ein Ansatz (17) an einem der kurzen Schenkel (13) ausgebildet
ist, der kraftschlüssig an einer unter einer definierten Vorlast brechenden, alarmauslösenden
Platine (8) anliegt.
2. Sicherheitsmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (15) zerstörbar sind.
3. Sicherheitsmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (15) elastisch oder plastisch verformbar sind.
4. Sicherheitsmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (15) als reibschlüssige Verbindung ausgebildet sind.
5. Sicherheitsmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (15) als formkraftschlüssige Verbindung ausgebildet sind.
6. Sicherheitsmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (15) federnd gelagert sind.
7. Sicherheitsmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionsabfrage durch zusammenwirkende mechanische, magnetische oder elektrische
Schaltelemente (22), die an dem Element und in dem Sicherheitsmodul (1) befestigt
sind, realisiert ist.
8. Sicherheitsmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlußabfrage durch mechanische, magnetische oder elektrische Schaltelemente
(19, 21) realisiert ist, die an dem Riegel/der Falle und in dem Sicherheitsmodul (1)
angeordnet sind.
9. Sicherheitsmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Platine (8) und die Schaltelemente (21, 22) kompakt in einem Hohlraum (7) des
Sicherheitsmodules (1) und durch eine Abdeckung (24) geschützt angeordnet sind.
10. Sicherheitsmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitsmodul (1) länglich ausgebildet ist und gegebenenfalls in einer mehrstufigen
Verschlußabfrage sowohl den Fallen- als auch den Riegelvorschluß überwacht.
1. A security module for the closing region of an element locking an opening, the security
module (1) cooperating with a latch and/or dead-bolt disposed at the element and being
attachable as a separate, modular and exchangeable unit at a strike-plate (4) having
inlets (26) for the dead-bolt or the latch, the security module (1) having an integral
alarm trigger and optionally a position detection for the element and/or a locking
detection for the dead-bolt and/or the latch, the alarm trigger consisting of a slide
(6), which is fixed in the security module (1) by means of attachment elements (15)
and non-positively cooperates with a latch or with a dead-bolt, and the attachment
elements (15) being able to be overcome at a defined initial load while triggering
an alarm and the slide (6) being shifted into the opening direction, and then on the
module side a resistance comes in to effect, which is difficult to overcome, characterized in that the slide (6) has U-shape and is attached at opposite short legs (13, 14) within
a chamber (5) of the security module (1) by means of the attachment elements (15),
and in that a projection (17) is formed at one of the short legs (13), which non-positively bears
against a printed circuit board (8) triggering an alarm when breaking under a defined
initial load.
2. A security module according to claim 1, characterized in that the attachment elements (15) are destructible.
3. A security module according to claim 1, characterized in that the attachment elements (15) are elastically or plastically deformable.
4. A security module according to claim 1, characterized in that the attachment elements (15) are formed as a frictional connection.
5. A security module according to claim 1, characterized in that the attachment elements (15) are formed as a positive frictional connection.
6. A security module according to claim 1, characterized in that the attachment elements (15) are spring mounted.
7. A security module according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the position detection is realized by means of cooperating mechanical, magnetic or
electric switching devices (22) which are attached at the element and in the security
module (1).
8. A security module according to one of the claims 1 to 7, characterized in that the locking detection is realized by means of mechanical, magnetic or electric switching
devices (19, 21) which are disposed at the dead-bolt/the latch and within the security
module (1).
9. A security module according to one of the claims 1 to 8, characterized in that the printed circuit board (8) and the switching devices (21, 22) are disposed in
compact manner in a cavity (7) of the security module (1) and are protected by a cover
(24).
10. A security module according to one of the claims 1 to 9, characterized in that the security module (1) has an elongate shape and, if necessary, monitors both the
locking action of the latch and of the dead-bolt at several locking detection levels.
1. Module de sécurité pour la région de fermeture d'un élément fermant une ouverture,
ledit module de sécurité (1) coopérant avec un pêne et/ou un pêne dormant agencés
sur l'élément et pouvant être fixé comme unité séparée, modulaire et échangeable sur
une gâche (4) qui présente des encastrements (26) pour le pêne dormant ou le pêne,
un déclenchement d'alarme et, comme option, une détection de la position pour l'élément
et/ou une détection de verrouillage pour le pêne dormant et/ou le pêne étant intégrés
dans le module de sécurité (1), le déclenchement d'alarme consistant en un coulisseau
(6), qui est immobilisé dans le module de sécurité (1) par l'intermédiaire d'éléments
de fixation (15) et coopère par la force avec un pêne ou un pêne dormant, et sous
une précharge définie en déclenchant un alarme, les éléments de fixation (15) pouvant
être surmontés et le coulisseau (6) étant déplacé dans la direction d'ouverture, et
puis, du côté du module, une résistance difficile à surmonter étant active, caractérisé en ce que le coulisseau (6) est aménagé en forme de U et est fixé à l'intérieur d'une chambre
(5) du module de sécurité (1) sur des branches (13, 14) courtes opposées par l'intermédiaire
des éléments de fixation (15), et en ce qu'un épaulement (17) est aménagé sur l'une des branches (13) courtes qui par la force
bute contre une platine (8) qui va rompre sous une précharge définie et déclencher
un alarme.
2. Module de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que en ce que les éléments de fixation (15) sont destructibles.
3. Module de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments de fixation (15) sont élastiquement ou plastiquement déformables.
4. Module de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments de fixation (15) sont aménagés comme assemblage par frottement.
5. Module de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments de fixation (15) sont aménagés comme assemblage par la force et par
la forme.
6. Module de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments de fixation (15) sont montés sur ressort.
7. Module de sécurité selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la détection de position est réalisée par des éléments de commutations (22) mécaniques,
magnétiques ou électriques coopérant qui sont fixés sur le élément et sur le module
de sécurité (1).
8. Module de sécurité selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la détection de verrouillage est réalisée par des éléments de commutations (19, 21)
mécaniques, magnétiques ou électriques qui sont agencés sur le pêne dormant/le pêne
et dans le module de sécurité (1).
9. Module de sécurité selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la platine (8) et les éléments de commutations (21, 22) sont agencés de façon compacte
dans une cavité (7) du module de sécurité (1) et protégés par un couvercle (24).
10. Module de sécurité selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le module de sécurité (1) est aménagé en forme oblongue et, le cas échéant, surveille
tant la position de sortie du pêne que celle du pêne dormant dans une détection de
verrouillage à plusieurs niveaux.