| (19) |
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(11) |
EP 1 328 667 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.04.2004 Patentblatt 2004/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.10.2001 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2001/011852 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/031229 (18.04.2002 Gazette 2002/16) |
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| (54) |
KOMPAKTE BEARBEITUNGSANLAGE FÜR DRUCKZYLINDER
COMPACT PROCESSING INSTALLATION FOR A PRINTING CYLINDER
INSTALLATION DE TRAITEMENT COMPACTE POUR CYLINDRE D'IMPRESSION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE IT LI |
| (30) |
Priorität: |
13.10.2000 DE 10050750
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.07.2003 Patentblatt 2003/30 |
| (73) |
Patentinhaber: Kaspar Walter GmbH & Co. KG |
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82152 Krailling (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- RID, Max
D-81479 München (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hoffmann, Jörg Peter, Dr. Ing. |
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Müller Hoffmann & Partner
Patentanwälte
Innere Wiener Strasse 17 81667 München 81667 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 032 954
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DE-A- 19 736 698
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 006, no. 186 (C-126), 22. September 1982 (1982-09-22)
& JP 57 098699 A (SHINKU LAB:KK), 18. Juni 1982 (1982-06-18)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Bearbeitungsanlage für Druckzylinder, insbesondere Tiefdruckzylinder.
[0002] Tiefdruckzylinder werden unter anderem im Illustrations- oder Verpakkungsdruck eingesetzt.
Dazu werden die Tiefdruckzylinder mehreren galvanischen Behandlungen unterzogen, so
dass eine Mantelfläche einen Kufperüberzug erhält, in dem die dem Druckbild entsprechende
Gravur eingebracht wird. Die gravierte Kupferschicht wird anschließend mit einer Chromschicht
überzogen, so dass der Tiefdruckzylinder schließlich in der Druckmaschine eingesetzt
werden kann. Für die galvanische bzw. mechanische Bearbeitung des Tiefdruckzylinders
sind verschiedene Verfahrensschritte erforderlich, die jeweils in unterschiedlichen,
speziell angepassten Maschinen bzw. galvanischen Bädern durchgeführt werden. Zu den
Verfahrensschritten gehört unter anderem Entfetten, Verkupfern, Polieren, Gravieren,
Verchromen usw. Die dazu erforderlichen Maschinen werden üblicherweise entlang ihrer
senkrecht zu der Druckzylinderachse verlaufenden Mittelachse hintereinander gestellt
und an einer Kranachse eines über den Maschinen installierten Umsetzers ausgerichtet.
Ein Beispiel für eine derartige bekannte Bearbeitungsanlage ist in Fig. 4 gezeigt.
Fig. 4a) zeigt eine Ansicht der Bearbeitungsanlage von oben, Fig. 4b) von der Seite
und Fig. 4c) von vorne.
[0003] In Fig. 4a) sind verschiedene Bearbeitungsstationen nebeneinander angeordnet, nämlich
eine Entfettungsstation 1, eine Verchromungsstation 2, eine weitere Verchromungsstation
3 und eine Polierstation 4. Weiterhin ist eine begrifflich auch den Bearbeitungsstationen
zuzurechnende Eingabe-/Ausgabestation 5 vorgesehen, die mehrere Plätze umfasst, in
denen Tiefdruckzylinder 6 in die Bearbeitungsanlage eingelagert und bearbeitet werden
können.
[0004] Seitlich oberhalb von den Bearbeitungsstationen sind Schienen 7 aufgestellt, auf
denen eine Kranlaufkatze eines Umsetzers 8 verfahrbar ist. Der Umsetzer 8 nimmt in
der Eingabe-/Ausgabestation 5 einen Tiefdruckzylinder 6 auf und transportiert ihn
zu der gewünschten Bearbeitungsstation (1 bis 4). Auch der Transport des Tiefdruckzylinders
6 von einer Bearbeitungsstation zur nächsten wird durch den Umsetzer 8 durchgeführt.
Der Transportvorgang entspricht einer vorgegebenen Arbeitsschrittfolge und kann manuell
oder vollautomatisch durchgeführt werden.
[0005] Bei einer derartigen bekannten Bearbeitungsanlage ist es nachteilig, dass sowohl
horizontal (beanspruchte Grundfläche) als auch vertikal (Raumhöhe) viel Platz benötigt
wird. Zwischen den einzelnen Maschinen, d. h. Bearbeitungsstationen, sind große Gänge
vorzusehen, die dem Bediener den Zugang zu den einzelnen Maschinen ermöglichen und
Platz für die Anschlussinstallationen bieten. Die Raumhöhe ist erforderlich, damit
der Umsetzer 8 auch im beladenen Zustand, d. h. mit angehängtem Tiefdruckzylinder
6, eine Sicherheitshöhe überfahren kann, die oberhalb der Kopfhöhe des Bedieners liegt
(meist 2,1 m), obwohl die Anlagen speziell im Verpackungsdruck, bei dem oft nur Tiefdruckzylinder
mit kleinen Abmessungen benötigt werden, deutlich niedriger sind. Weiterhin ist beim
Aufstellen der Bearbeitungsanlage ein erheblicher Installationsaufwand vor Ort beim
Betreiber der Anlage erforderlich. Jede einzelne Bearbeitungsstation muss in die Maschinenhalle
des Betreibers eingebracht, dort ausgerichtet und angeschlossen werden. Schließlich
entsteht ein erheblicher Zeitaufwand, die Steuerung und insbesondere bei automatisierten
Anlagen die Automationssoftware an die Gegebenheiten vor Ort anzupassen.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bearbeitungsanlage für Druckzylinder
dahingehend zu verbessern, dass der Raumbedarf und der Installationsaufwand reduziert
sind.
[0007] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch eine Bearbeitungsnalage nach Anspruch
1 sowie durch eine Bearbeitungsanlage nach Anspruch 15, die Gebrauch von einer Moduleinheit
nach Anspruch 8 macht.
[0008] Nach Anspruch 1 weist die erfindungsgemäße Bearbeitungsanlage ein Grundgestell auf,
auf dem mehrere Bearbeitungsstationen sowie ein Laufbahnsystem für eine Kranvorrichtung
aufgebaut sind. Durch die Bereitstellung des die gesamte, bereits bekannte Bearbeitungsanlage
tragenden Grundgestells ist es möglich, die Bearbeitungsanlage bereits beim Hersteller
vollständig aufzubauen, die Anschlüsse für einen einfachen, einheitlichen Anschluss
beim Betreiber vorzubereiten sowie die Steuerung einzurichten. Örtliche Besonderheiten
des Betreibers müssen daher nicht mehr berücksichtigt werden. Die Bearbeitungsstationen
sind durch das Grundgestell fest miteinander mit vorgegebenen Abmessungen verbunden.
Ein vollautomatischer Arbeitsablauf kann bereits im Herstellerwerk in Betrieb genommen
und getestet werden.
[0009] Die Vorinstallation auf dem Grundgestell bereits beim Hersteller ermöglicht weiterhin
einen besonders platzsparenden Aufbau, da die Anlage als Einheit komplett aufgebaut
wird, so dass die Aufbaupläne unter ökonomischen Gesichtspunkten optimiert werden
können. Für die Installation üblicherweise beim Betreiber erforderliche Zwischengänge,
z. B. auch zum nachträglichen Anliefern einer Bearbeitungsstation, können entfallen.
[0010] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Bearbeitungsanlage als Einheit transportabel
ist. Für diesen Fall ist es zweckmäßig, wenn die Gesamtabmessungen der Bearbeitungsanlage
ein Maß einhalten, dass einen Transport auf einem Lastwagen ermöglicht.
[0011] Eine derartige erfindungsgemäße Bearbeitungsanlage eignet sich insbesondere für die
Bearbeitung von Tiefdruckzylindern mit kleineren Abmessungen, wie sie z. B. im Verpackungsdruck
eingesetzt werden.
[0012] Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung besteht eine erfindungsgemäße Bearbeitungsanlage
gemäß Anspruch 15 aus mehreren Moduleinheiten. Jede Moduleinheit weist ein Grundgestell
auf, auf dem wenigstens eine Bearbeitungsstation, wenigstens ein Laufbahnsegment sowie
Befestigungsanschlüsse vorgesehen sind. Die Moduleinheiten lassen sich beim Hersteller
bereits vollständig montieren. Sie müssen dann lediglich zum Betreiber transportiert
werden, wo die Moduleinheiten derart zueinander angeordnet und aufgestellt werden,
dass die Laufbahnsegmente der Moduleinheiten das Laufbahnsystem für die Kranvorrichtung
bilden. Der Aufbau durch Moduleinheiten eignet sich insbesondere für Bearbeitungsanlagen
für große Tiefdruckzylinder.
[0013] Besonders Vorteilhaft ist es dabei, wenn die Moduleinheiten transportabel sind und
die Gesamtabmessungen jeder Moduleinheit von den Innenabmessungen eines genormten
Containermaßes abhängen, damit die Moduleinheit in dem Container bzw. einem dafür
vorgesehenen Lastwagen vom Hersteller zum Betreiber transportiert werden kann.
[0014] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind an dem Grundgestell
Seitenwände fest oder lösbar vorgesehen. Dadurch können Sicherheitsblenden angebracht
werden, so dass die Bearbeitungsanlage im fertig montierten Zustand als geschlossenes
System erscheint, zu dem auch der Betreiber üblicherweise keinen Zugang hat.
[0015] Weiterhin vorteilhaft ist es, wenn die Steuerungs-, Energie- oder Fluidleitungen
von mehreren Bearbeitungsstationen auf einem Grundgestell zu jeweils einem Anschluss
zusammengefasst sind. Dadurch ist es möglich, die Anschlüsse der Bearbeitungsstationen
bereits beim Hersteller äußerst platzsparend zu verlegen und z. B. an die Außenseite
des Grundgestells zu leiten.
[0016] Auch bei der aus Moduleinheiten bestehenden Bearbeitungsanlage ist es möglich, dass
nicht mehr die einzelnen Bearbeitungsstationen beim Betreiber angeliefert werden müssen,
sondern die Bearbeitungsstationen und die Kranvorrichtung, also die gesamte Bearbeitungsanlage
modular beim Hersteller aufgebaut werden kann. Aufgrund der aufeinander abgestimmten
Befestigungsanschlüsse lassen sich die Moduleinheiten später beim Betreiber in kurzer
Zeit miteinander koppeln.
[0017] Weiterhin ist es möglich, eine Steuerung zum automatisierten Betrieb der Bearbeitungsanlage
vorzusehen. Die für die Programmierung der Steuerung erforderlichen Angaben, insbesondere
Maßangaben wie die Abstände zwischen den einzelnen Moduleinheiten und Bearbeitungsstationen
sowie die Arbeitshöhen, stehen bereits bei der Herstellung der Anlage fest, so dass
auch die erforderlichen Programmierarbeiten bereits beim Hersteller vorgenommen werden
können. Der bisher übliche hohe und mehrere Wochen umfassende Installationsaufwand
beim Betreiber entfällt somit weitgehend.
[0018] Aufgrund der Möglichkeit, die Bearbeitungsstationen aufeinander abgestimmt beim Hersteller
aufbauen zu können, lassen sich die Abstände zwischen den Bearbeitungsstationen erheblich
verringern. Die bisher üblichen Zwischengänge zwischen den Bearbeitungsstationen können
entfallen, da keine Installationsarbeiten mehr an den fertigen Stationen vorgenommen
werden müssen. Es sind lediglich schmale und kurze Zugänge zu Reinigungs- und Wartungszwecken
vorzusehen.
[0019] Da ein Personenverkehr in der Bearbeitungsanlage aufgrund der Raumoptimierung ausgeschlossen
ist, kann auch die Überfahrhöhe der Kranvorrichtung minimiert werden.
[0020] Diese und weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden nachfolgend anhand von
Beispielen unter Bezugnahme auf die begleitenden Figuren näher erläutert.
[0021] Es zeigen
- Fig. 1
- ein Beispiel für eine erfindungsgemäße Bearbeitungsanlage;
- Fig. 2
- ein Beispiel für eine erfindungsgemäße Bearbeitungsanlage mit mehreren Moduleinheiten;
- Fig. 3
- ein anderes Beispiel für eine erfindungsgemäße Bearbeitungsanlage mit mehreren Moduleinheiten;
und
- Fig. 4
- eine herkömmliche Bearbeitungsanlage für Druckzylinder.
[0022] Fig. 1a) zeigt eine erfindungsgemäße Bearbeitungsanlage für Druckzylinder in einer
Draufsicht, während Fig. 1b) die Bearbeitungsanlage in Seitenansicht und Fig. 1c)
in Vorderansicht darstellt.
[0023] Auf einem Grundgestell 10 sind mehrere Bearbeitungsstationen aufgebaut, nämlich eine
Entfettungsstation 11 mit einem galvanischen Entfettungsbad, zwei Chromstationen 12
zum galvanischen Verchromen sowie eine Poliermaschine 13. Weiterhin ist eine ebenfalls
als Bearbeitungsstation definierte Eingabe-/Ausgabestation 14 auf dem Grundgestell
10 vorgesehen, über die Tiefdruckzylinder in die Bearbeitungsanlage eingebracht bzw.
aus der Anlage herausgenommen werden können. In der Eingabe-/Ausgabestation 14 können
Tiefdruckzylinder auch zwischengelagert werden.
[0024] Oberhalb der Bearbeitungsstationen sind Schienen 15 am Grundgestell 10 befestigt.
Die Schienen 15 bilden ein Laufbahnsystem für einen Umsetzer 16, der auf den Schienen
15 verfahrbar ist. Die Schienen 15 und der Umsetzer 16 bilden eine Kranvorrichtung.
[0025] Mit Hilfe des Umsetzers 16 ist es möglich, in der Eingabe-/Ausgabestation 14 lagernde
Tiefdruckzylinder 17 zu ergreifen und in bekannter Weise zu einer gewünschten Bearbeitungsstation
zu transportieren. Weiterhin dient der Umsetzer 16 zum Transport der Tiefdruckzylinder
17 zwischen den Bearbeitungsstationen.
[0026] Da, wie insbesondere in Fig. 1a) erkennbar ist, die Bearbeitungsstationen jeweils
paarweise zueinander angeordnet sind, ist der Umsetzer 16 auf einer weiteren, senkrecht
zu den Schienen 15 verlaufenen Umsetzerbahn 18 bewegbar. Damit lässt sich der Umsetzer
16 über jeden Punkt des Grundgestells 10 verfahren.
[0027] An den einzelnen Bearbeitungsstationen 11 bis 13 vorhandene Anschlüsse sind jeweils
zu Sammelanschlüssen 19 zusammengefasst und an die Außenseite des Grundgestells 10
geführt. Dadurch ist es möglich, dass beim Betreiber der Bearbeitungsanlage lediglich
die Sammelanschlüsse 19 mit entsprechenden Anschlüssen vor Ort gekoppelt werden müssen.
Ein individuelles Anschließen von jeder Bearbeitungsstation ist nicht erforderlich.
In gleichem Maße können auch die Energieversorgung des Umsetzers 16 und gegebenenfalls
Steuerleitungen zusammengefasst nach außen geführt werden.
[0028] Besonders vorteilhaft ist es, dass die gesamte Bearbeitungsanlage transportabel ist.
Sie ist derart zu bemessen, dass sie auf einen Lastwagen bzw. in einen 40-Fuß-Container
passt. Dadurch lässt sich der Transportaufwand im Verhältnis zu einer herkömmlichen
Bearbeitungsanlage erheblich reduzieren.
[0029] Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform für die erfindungsgemäße Bearbeitungsanlage,
wobei die Bearbeitungsanlage in Fig. 2a) in einer Draufsicht und in Fig. 2b) in einer
Seitenansicht erkennbar ist.
[0030] Während bei der Bearbeitungsanlage gemäß Fig. 1 alle Bauelemente auf einem gemeinsamen
Grundgestell 10 befestigt waren, sind bei der zweiten Ausführungsform jeweils lediglich
zwei Bearbeitungsstationen 20 auf einem gemeinsamen Grundgestell 21 angebracht, wobei
mehrere Grundgestelle 21 mit mehreren Bearbeitungsstationen 20 vorhanden sind.
[0031] Jedes der Grundgestelle 21 trägt Laufbahn- oder Schienensegmente 22, die Bestandteil
des Laufbahn- oder Schienensystems für den Umsetzer 16 sind. Jeweils ein Grundgestell
21 mit den darauf befestigten Bearbeitungstationen 20 und den Schienensegmenten 22
bilden eine Moduleinheit 23. Über geeignete Befestigungsanschlüsse 24 lassen sich
die Moduleinheiten 23 in einfacher Weise zu einer vollständigen Bearbeitungsanlage
zusammenbauen. Dabei werden nicht nur die Grundgestelle 21, sondern auch die Schienensegmente
22 verbunden. Weiterhin ist es möglich, auch die Elektro- oder Fluidanschlüsse sowie
Steuerleitungen miteinander zu koppeln, so dass beim Betreiber lediglich Sammelanschlüsse
angeschlossen werden müssen.
[0032] Bei der Bearbeitungsanlage gemäß Fig. 2 sind die Moduleinheiten 23 in Längsrichtung
der Bearbeitungsstationen 21 zueinander angeordnet.
[0033] Alternativ dazu zeigt Fig. 3 ein weiteres Beispiel für eine erfindungsgemäße Bearbeitungsanlage,
bei der die Moduleinheiten 23 ähnlich aufgebaut sind wie bei dem Beispiel gemäß Fig.
2, jedoch in Querrichtung der Bearbeitungsstationen 20 angeordnet wurden. Diese Variante
hat den Vorteil, dass ein Umsetzer 25 lediglich auf den Schienen 22 verfahrbar sein
muss, ohne noch eine zusätzliche Querbewegung durchzuführen, wie dies bei der Variante
gemäß Fig. 2 erforderlich ist.
[0034] Die Ausführungsform gemäß den Fig. 2 und 3 hat den Vorteil, dass es möglich ist,
dass die Moduleinheiten bestimmte Maximalabmessungen unterschreiten, was die Transportfähigkeit
erhöht. Weiterhin ermöglicht es der modulare Aufbau, auch eine größere Verarbeitungsanlage
zusammenzustellen. Im Gegensatz dazu ist die Größe der Bearbeitungsanlage gemäß Fig.
1 auf die Transportkapazität z. B. eines Lastwagens beschränkt, weil hier die gesamte
Bearbeitungsanlage eine Einheit darstellt.
[0035] Die in den Fig. 1 bis 3 gezeigte Anordnung der Bearbeitungsstationen auf dem Grundgestell
ist nur exemplarischer Natur. Ebenso ist es möglich, die Bearbeitungsstationen um
90° gedreht auf dem Grundgestell zu befestigen. Weiterhin ist es nicht zwingend, dass
genau zwei Bearbeitungsstationen nebeneinanderstehen. Bei größeren Anlagen kann es
auch zweckmäßig sein, die Bearbeitungsstationen lediglich in Längsrichtung zueinander
anzuordnen.
[0036] Aufgrund der Tatsache, dass die Bearbeitungsstationen schon beim Hersteller auf dem
oder den Grundgestellen zusammen mit der Kranvorrichtung befestigt werden, liegen
bereits beim Hersteller alle relevanten Abmessungen und Raummaße vor. Dementsprechend
kann der Hersteller eine Steuerung installieren und programmieren, die vollständig
an die Erfordernisse der Bearbeitungsanlage für einen vollautomatischen Betrieb angepasst
sind. Aufwendige Programmierungsarbeiten zur Inbetriebnahme beim Hersteller entfallen.
1. Bearbeitungsanlage für Druckzylinder, mit
- einem Grundgestell (10);
- mehreren auf dem Grundgestell (10) aufgebauten Bearbeitungsstationen (11, 12, 13,
14), in denen ein Druckzylinder (17) aufnehmbar ist; und mit
- wenigstens einem an dem Grundgestell (10) befestigten Laufbahnsystem (15) für eine
Kranvorrichtung (16); wobei
- die Kranvorrichtung (16) zum Transportieren eines Druckzylinders (17) wenigstens
zwischen den Bearbeitungsstationen (11, 12, 13, 14) dient.
2. Bearbeitungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einschließlich des Grundgestells (10), der Bearbeitungsstationen (11, 12, 13,
14) und des Laufbahnsystems (15) als eine Einheit transportabel ist.
3. Bearbeitungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Steuerungs-, Energie- oder Fluidanschlüsse von wenigstens zwei Bearbeitungsstationen
(11, 12, 13, 14) zu jeweils einem Anschluss (19) an dem Grundgestell (10) zusammengefasst
sind.
4. Bearbeitungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtabmessungen kleiner oder gleich einem durch technische Normen vorgegebenen
Containermaß sind.
5. Bearbeitungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerung zum koordinierten Ansteuern der Bearbeitungsstationen (11, 12, 13,
14) und der Kranvorrichtung (16) vorgesehen ist.
6. Bearbeitungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Bearbeitungsstationen (14) zum Ein- und Ausgeben von Druckzylindern (17)
in die bzw. aus der Bearbeitungsanlage ausgebildet ist.
7. Bearbeitungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Grundgesteil (10) Seitenwände fest oder lösbar vorgesehen sind.
8. Moduleinheit (23) für eine Druckzylinder-Bearbeitungsanlage, mit
- einem Grundgestell (21);
- wenigstens einer auf dem Grundgestell (21) aufgebauten Bearbeitungsstation (20),
in der ein Druckzylinder (17) aufnehmbar ist;
- wenigstens einem an dem Grundgestell (21) befestigten Laufbahnsegment (22) eines
Laufbahnsystems für eine Kranvorrichtung (16); und mit
- Befestigungsanschlüssen (24) zum Befestigen der Moduleinheit (23) mit wenigstens
einer weiteren Moduleinheit (23).
9. Moduleinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie einschließlich des Grundgestells (21), der Bearbeitungsstation (20) und des Laufbahnsegments
(22) als eine Einheit transportabel ist.
10. Moduleinheit nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Grundgestell (21) Seitenwände fest oder lösbar vorgesehen sind.
11. Moduleinheit nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Bearbeitungsstationen (20) auf dem Grundgestell aufgebaut sind, und dass
Steuerungs-, Energie- oder Fluidanschlüsse der mehreren Bearbeitungsstationen zu jeweils
einem Anschluss an dem Grundgestell (21) zusammengefasst sind.
12. Moduleinheit nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in der Moduleinheit (23) eine Steuerung zum koordinierten Ansteuern der Bearbeitungsstationen
(20) und der Kranvorrichtung (16) vorgesehen ist.
13. Moduleinheit nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet. dass eine Bearbeitungsstation (20) eine galvanische Badvorrichtung, eine mechanische Bearbeitungsvorrichtung
oder eine Vorrichtung zum Lagern eines Druckzylinders (17) aufweist oder zum Ein-
und Ausgeben von Druckzylindern (17) ausgebildet ist.
14. Moduleinheit nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtabmessungen der Moduleinheit (23) kleiner oder gleich einem durch technische
Normen vorgegebenen Containermaß sind.
15. Bearbeitungsanlage für Druckzylinder, mit mehreren Moduleinheiten (23) nach einem
der Ansprüche 8 bis 14, wobei
- die Grundgestelle (21) der Moduleinheiten (23) derart zueinander angeordnet sind,
dass die Laufbahnsegmente (22) der Moduleinheiten (23) das Laufbahnsystem für die
Kranvorrichtung (16) bilden; und wobei
- die Kranvorrichtung (16) zum Transportieren eines Druckzylinders (17) wenigstens
zwischen den Bearbeitungsstationen (20) einer Moduleinheit (23) oder verschiedener
Moduleinheiten (23) dient.
16. Bearbeitungsanlage nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Bearbeitungsstationen (20) zum Ein- und Ausgeben von Druckzylindern (17)
in die bzw. aus der Bearbeitungsanlage ausgebildet ist.
17. Bearbeitungsanlage nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerung zum koordinierten Ansteuern der Bearbeitungsstationen (20) von einer
und von verschiedenen Moduleinheiten (23) und der Kranvorrichtung (16) vorgesehen
ist.
1. A processing installation for printing cylinders having:
- a base frame (10);
- several base frame (10) mounted processing stations (11, 12, 13, 14) capable of
accommodating a printing cylinder (17); and having
- at least one runner system (15) for a crane device (16), which is affixed to the
base frame (10); whereby
- the crane device (16) has the function of transporting a printing cylinder (17)
at least between the processing stations (11, 12, 13, 14).
2. A processing installation in accordance with claim 1 which is characterised in that the installation, including the base frame (10), the processing stations (11, 12,
13, 14) and the runner system (15), is transportable as a single unit.
3. A processing installation in accordance with claims 1 or 2 which is characterised in that control, energy or fluid lines from at least two processing stations (11, 12, 13,
14) are connected in each case to a single connection point (19) on the base frame
(10).
4. A processing installation in accordance with any of claims 1 to 3 which is characterised in that all its dimensions are less than or equal to those of a container provided for by
technical standards.
5. A processing installation in accordance with any of claims 1 to 4 which is characterised in that it is provided with a control unit for the co-ordinated control of the processing
stations (11, 12, 13, 14) and the crane device (16).
6. A processing installation in accordance with any of Claims 1 to 5 which is characterised in that one of the processing stations (14) is designed to insert and remove printing cylinders
(17) into and out of the processing installation respectively.
7. A processing installation in accordance with any of claims 1 to 6 which is characterised in that the base frame (10) is fitted with side walls that are fixed or removable.
8. A modular unit (23) for a printing cylinder processing installation, having:
- a base frame (21);
- at least one base frame mounted (21) processing station (20) capable of accommodating
a printing cylinder (17);
- at least one runner surface segment (22) of a runner system for a crane device (16),
which is affixed to the base frame (21); and having
- attachment connectors (24) for affixing the modular unit (23) to at least one further
modular unit (23).
9. A modular unit in accordance with claim 8 which is characterised in that the installation, including the base frame (21), the processing station (20) and
the runner surface segment (22), is transportable as a single unit.
10. A modular unit in accordance with claim 8 or 9, which is characterised in that the base frame (21) is fitted with side walls that are fixed or removable.
11. A modular unit in accordance with any of claims 8 to 10, which is characterised in that several processing stations (20) are mounted on the base frame, and that control,
energy or fluid lines from these processing stations are connected in each case to
a single connection point on the base frame (21).
12. A modular unit in accordance with any of claims 8 to 11, which is characterised in that the modular unit (23) is provided with a control unit for the coordinated control
of the processing stations (20) and the crane device (16).
13. A modular unit in accordance with any of claims 8 to 12 which is characterised in that a processing station (20) has a galvanic plating tank, a mechanical processing device
or a device for accommodating a printing cylinder (17), or is designed to insert and
remove printing cylinders (17).
14. A modular unit in accordance with any of claims 8 to 13 which is characterised in that all dimensions of the modular unit (23) are less than or equal to those of a container
provided for by technical standards.
15. A processing installation for printing cylinders having several modular units (23)
in accordance with any of claims 8 to 14, whereby
- the base frame (21) of the modular units (23) are so arranged in relation to one
another that the runner surface segments (22) of the modular units (23) constitute
the runner system for the crane device (16); and whereby
- the crane device (16) serves to transport a printing cylinder (17) at least between
the processing stations (20) of one modular unit (23) or between several modular units
(23).
16. A processing installation in accordance with claim 15 which is characterised in that one of the processing stations (20) is designed to insert and remove printing cylinders
(17) into or out of the processing installation respectively.
17. A processing installation in accordance with claim 15 or 16 which is characterised in that it is provided with a control unit for the co-ordinated control of the processing
stations (20) of one and various modular units (23) and of the crane device (16).
1. Installation de traitement pour cylindres d'impression, comprenant
- un châssis de base (10) ;
- plusieurs postes de traitement (11, 12, 13, 14) montés sur le châssis de base (10),
dans lesquels un cylindre d'impression (17) peut être reçu ; et
- au moins un système de chemin de roulement (15), fixé au châssis de base (10), pour
un dispositif de grue (16) ;
- le dispositif de grue (16) servant à transporter un cylindre d'impression (17) au
moins entre les postes de traitement (11, 12, 13, 14).
2. Installation de traitement selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'elle est transportable avec le châssis de base (10), les postes de traitement (11,
12, 13, 14) et le système de chemin de roulement (15), sous la forme d'une unité.
3. Installation de traitement selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les raccordements de commande, d'énergie ou de fluide d'au moins deux postes de traitement
(11, 12, 13, 14) sont réunis en un raccordement (19) au châssis de base (10).
4. Installation de traitement selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les dimensions totales sont inférieures ou égales à une cote de conteneur prédéfinie
par des normes techniques.
5. Installation de traitement selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'il est prévu une commande pour la commande coordonnée des postes de traitement (11,
12, 13, 14) et du dispositif de grue (16).
6. Installation de traitement selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'un des postes de traitement (14) est conçu pour entrer et sortir des cylindres
d'impression (17) dans ladite installation de traitement et hors de celle-ci.
7. Installation de traitement selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que des parois latérales fixes ou amovibles sont prévues sur le châssis de base (10).
8. Unité modulaire (23) pour une installation de traitement de cylindres d'impression,
comprenant :
- un châssis de base (21) ;
- au moins un poste de traitement (20) qui est monté sur le châssis de base (21) et
dans lequel un cylindre d'impression (17) peut être reçu ;
- au moins un segment (22) d'un système de chemin de roulement pour un dispositif
de grue (16), qui est fixé au châssis de base (21) ; et
- des raccordements de fixation (24) pour fixer ladite unité modulaire (23) à au moins
une autre unité modulaire (23).
9. Unité modulaire selon la revendication 8, caractérisée en ce qu'elle est transportable avec le châssis de base (21), le poste de traitement (20) et
le segment de chemin de roulement (22), sous la forme d'une unité.
10. Unité modulaire selon la revendication 8 ou 9, caractérisée en ce que des parois latérales fixes ou amovibles sont prévues sur le châssis de base (21).
11. Unité modulaire selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisée en ce que plusieurs postes de traitement (20) sont montés sur le châssis de base et en ce que les raccordements de commande, d'énergie ou de fluide de ces postes de traitement
sont réunis en un raccordement au châssis de base (21).
12. Unité modulaire selon l'une des revendications 8 à 11, caractérisée en ce qu'il est prévu dans l'unité modulaire (23) une commande pour la commande coordonnée
des postes de traitement (20) et du dispositif de grue (16).
13. Unité modulaire selon l'une des revendications 8 à 12, caractérisée en ce qu'un poste de traitement (20) comporte un dispositif de bain galvanique, un dispositif
de traitement mécanique ou un dispositif pour stocker un cylindre d'impression (17),
ou est conçu pour entrer et sortir des cylindres d'impression (17).
14. Unité modulaire selon l'une des revendications 8 à 13, caractérisée en ce que les dimensions totales de l'unité modulaire (23) sont inférieures ou égales à une
cote de conteneur prédéfinie par des normes techniques.
15. Installation de traitement pour cylindres d'impression, comprenant plusieurs unités
modulaires (23) selon l'une des revendications 8 à 14, dans laquelle
- les châssis de base (21) des unités modulaires (23) sont disposés les uns par rapport
aux autres de telle sorte que les segments de chemin de roulement (22) des unités
modulaires (23) forment le système de chemin de roulement pour le dispositif de grue
(16) ; et
- le dispositif de grue (16) sert à transporter un cylindre d'impression (17) au moins
entre les postes de traitement (20) d'une unité modulaire (23) ou de différentes unités
modulaires (23).
16. Installation de traitement selon la revendication 15, caractérisée en ce que l'un des postes de traitement (20) est conçu pour faire entrer et sortir des cylindres
d'impression (17) dans l'installation de traitement et hors de celle-ci.
17. Installation de traitement selon la revendication 15 ou 16, caractérisée en ce qu'il est prévu une commande pour la commande coordonnée des postes de traitement (20)
d'une unité modulaire (23) ou de différentes unités modulaires (23) et du dispositif
de grue (16).