[0001] Die Erfindung betrifft ein Schreibgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Ein solches Schreibgerät ist durch die EP-A-0 241 928 bekannt. Dieses Taschenschreibgerät
mit einziehbarer Schreibmine umfasst ein Gehäuse und eine eine Schreibspitze tragende
Innenhülse, die in einem Hohlraum in dem Gehäuse des Schreibgerätes zwischen einer
in das Innere des Gehäuses eingezogenen und einer ausfahrbaren Stellung gleitet, wobei
das Gehäuse seitlich mit einer fensterartigen Durchbrechung versehen ist. Die Innenhülse
weist eine Betätigungsklappe auf, die an der Innenhülse so angelenkt ist, dass die
Betätigungsklappe nach außen verschwenkt werden kann. Diese Betätigungsklappe ist
in eine Stellung schwenkbar, in der eine ihrer Seiten an der Innenhülse anliegt und
in eine Stellung in der ihre andere Seite an der Innenhülse anliegt. Die distale Kante
der Betätigungsklappe und die gegenüberliegenden Ränder der fensterartigen Durchbrechung
sind dabei derart ausgebildet und wirken derart zusammen, dass die eingezogene und
die ausgefahrene Stellung der Innenhülse mit der Schreibspitze festgelegt und stabilisiert
werden kann, so dass die Innenhülse bei Betätigung der Betätigungsklappe in eine eingezogene
und in eine ausgefahrene Stellung überführbar ist.
[0003] Eine derartige konstruktive Ausgestaltung für das Ein- und Ausfahren einer Schreibspitze
bei einem Schreibgerät hat zur Folge, dass die wesentlichen Steuerungselemente für
die Innenhülse mit der Schreibspitze außerhalb des Schreibgerätes verschwenkt werden
müssen, um die verschiedenen Stellungen der Innenhülse mit der Schreibspitze zu erreichen.
Für die Schwenkbewegung der Betätigungsklappe wird relativ viel Raum benötigt. Des
weiteren wird die Handhabung des Schreibgerätes während des Gebrauchs beeinträchtigt.
[0004] Des weiteren ist es für die Betätigung der Betätigungsklappe erforderlich, dass in
dem Gehäuse des Schreibgerätes eine fensterartige Durchbrechung ausgebildet sein muss,
deren Länge der Länge der Betätigungsklappe entspricht. Dabei nimmt die Länge der
fensterartigen Durchbrechung in etwa die halbe Länge des Schreibgerätegehäuses ein,
so dass keine hohe Eigensteifigkeit und Stabilität des Gehäuses gegeben ist.
[0005] Die DE 1 695 433 U offenbart einen Kugelschreiber mit einer versenkbaren Schreibpatrone,
der in der Weise ausgebildet ist, dass die Schreibpatrone an einem im Halter geführten,
federdruckbelasteten Kolben sitzt, der mit einem durch einen Schlitz des Haltermantels
vorragenden Stift im Halter zurückziehbar ist, wobei der Schlitz parallel zur Halterachse
verläuft und eine Rast zur Feststellung des Stifts und damit die Schreibpatrone im
Halter nach dem Ausschieben der Patronenspitze durch die Haltermündung hat.
[0006] Mit dieser Ausgestaltung soll ein Schreibgerät für eine Ein-Handbedienung geschaffen
werden. Dieses soll in der Lage bedienbar sein, wie ihn die Hand normalerweise vom
Schreibtisch oder aus der Tasche aufnimmt, was dadurch erreicht wird, dass die Schreibpatrone
an einem im Halter geführten, federdruckbelasteten Kolben sitzt, der mit einem durch
den Schlitz des Haltermantels vorragenden Stift im Halter auf- und abführbar ist.
Dadurch, dass der Stift verschoben werden muss, besteht die Gefahr einer ungewollten
Betätigung mit der Folge, dass das Schreibmittel der Schreibpatrone ungewollt austreten
kann.
[0007] Nachteilig bei diesen Schreibgeräten ist, dass ihre Länge im Schreibzustand im wesentlichen
gleich der Länge im Geschlossen-Zustand ist. Die Konstruktion ermöglicht es nämlich
in nachteiliger Art und Weise nicht, die Länge des Schreibgerätes von der für seine
ergonomische Handhabung erforderlichen Länge im Schreibzustand auf eine kleinere Länge
im Geschlossen-Zustand des Schreibgerätes zu verkürzen, was aber von einer Vielzahl
von Kunden in zunehmendem Maße gefordert wird, da diese wünschen, ein im Geschlossen-Zustand
kompakt bauendes und daher einfach einzusteckendes Schreibgerät zu haben.
[0008] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Schreibgerät derart weiterzubilden,
dass das Schreibgerät nicht nur im Geschlossen-Zustand eine kürzere Länge besitzt
als im Schreibzustand desselben, sondern darüber hinaus neben einer kompakten Bauweise
eine einfache Handhabung des Schreibgerätes ermöglicht.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem gattungsgemäßen Schreibgerät mit den
im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
[0010] Hiernach ist das erfindungsgemäße Schreibgerät in der Weise ausgebildet, dass
- die Außenhülse ein Führungselement für ein mit der in einer Führungshülse gelagerten
Innenhülse verbundenes, als Schaltstift ausgebildetes Steuerelement aufweist,
- eine die Innenhülse beaufschlagende Feder vorgesehen ist,
- die Führungshülse eine Anschlagfläche für ein erstes Ende der Feder ausbildet,
- die Innenhülse eine Anschlagfläche für ein zweites Ende der Feder aufweist, wobei
die zweite Anschlagfläche durch eine Stufe der Innenhülse ausgebildet ist,
- das Führungselement einen in axialer Richtung verlaufenden ersten Bereich und einen
quer hierzu verlaufenden zweiten Bereich aufweist,
wobei durch eine Bewegung des Steuerelementes die Innenhülse von einer ersten Endlage,
in der die Minenspitze der Mine hinter dem vorderen Ende der Außenhülse des Schreibgerätes
liegt, in eine zweite Endlage, in der die Minenspitze vor dem vorderen Ende der Außenhülse
des Schreibgerätes liegt, bewegbar ist, wobei durch die rücktreibende Kraft der Feder
die Innenhülse von ihrer zweiten Endlage, in der die Innenhülse lagefixierbar ist,
in ihre erste Endlage bewegbar ist.
[0011] Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird in vorteilhafter Art und Weise ein Schreibgerät
ausgebildet, welches sich dadurch auszeichnet, dass seine Länge im Geschlossen-Zustand
deutlich geringer als seine Länge im Schreibzustand des erfindungsgemäßen Schreibgerätes
ist. Hierdurch wird in vorteilhafter Art und Weise zum einen erreicht, dass im Schreibzustand
das Schreibgerät eine hinreichend große Länge besitzt, die eine ergonomische Handhabung
des Schreibgerätes ermöglicht, aber andererseits im Geschlossen-Zustand kompakt gebaut
ist, so dass sich das Schreibgerät aufgrund seiner geringen Abmessungen einfach einstecken
lässt. Trotz der kompakten Bauweise ist die Handhabung des Schreibgerätes mühelos
und wird in keiner Weise beeinträchtigt.
[0012] Durch diese erfindungsgemäßen Maßnahmen wird in vorteilhafter Art und Weise ein Schreibgerät
ausgebildet, welches sich dadurch auszeichnet, dass seine Länge im Geschlossen-Zustand
deutlich geringer als seine Länge im Schreibzustand des erfindungsgemäßen Schreibgerätes
ist.
[0013] Eine vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Schreibgerätes ist in den
Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- das Schreibgerät in einer Seitenansicht mit ausgefahrener Schreibmine,
- Fig. 2
- das Schreibgerät gemäß Fig. 1 mit eingefahrener Schreibmine,
- Fig. 3
- einen Längsschnitt durch das Schreibgerät gemäß Fig. 1,
- Fig. 4
- einen Längsschnitt durch das Schreibgerät gemäß Fig. 2 und
- Fig. 5
- eine Funktionsdarstellung der wichtigsten Komponenten des Schreibgerätes im Schnittpunkt.
[0014] In den Fig. 1 bis 5 ist ein mit 1 bezeichnetes Schreibgerät dargestellt, welches
sich gemäß Fig. 1 und 2 in eine Außenhülse 2 und eine in der Außenhülse 2 verschiebbar
aufgenommene Innenhülse 3 samt Spitze 4 gliedert. In dem Innenraum 3' (Fig. 3) der
Innenhülse 3 ist eine Mine M aufgenommen, deren Minenspitze M' in der Spitze 4 gelagert
ist. Die Innenhülse 3 ist in der Außenhülse 2 über eine Führungshülse 5 gelagert,
deren hinteres Ende 5' eine Anschlagfläche für ein erstes Ende 7a einer Feder 7 ausbildet.
Eine zweite Anschlagfläche für die Feder 7 wird durch eine umlaufende Stufe 3a der
Innenhülse 3 ausgebildet.
[0015] Die Außenhülse 2 weist ein Führungselement 8 für ein mit der Innenhülse 3 verbundenes
Schaltelement 9 auf. Das Führungselement 8 besitzt einen in axialer Richtung verlaufenden
ersten Bereich 8a und einen quer hierzu verlaufenden zweiten Bereich 8b, in dem das
im hier gezeigten Fall als Schaltstift 9' ausgebildetes Schaltelement 9 beweglich
ist.
[0016] In dem in den Fig. 2 und 4 dargestellten Geschlossen-Zustand des Schreibgerätes 1
wird die Innenhülse 3 durch die Kraft der Feder 7 in ihrer zweiten Endstellung gehalten,
in dem die Minenspitze M' der Mine M hinter dem vorderen Ende 2' der Außenhülse 2
liegt.
[0017] Durch eine entsprechende Verschiebung des Schaltelementes 9 in axialer Richtung wird
nun die Innenhülse 3 entgegen der rücktreibenden Kraft der Feder 7 nach vorne bewegt,
so dass im Schreibzustand des Schreibgerätes 1 die Minenspitze M' - wie in den Fig.
1 und 3 gezeigt - vor dem vorderen Ende 2' der Außenhülse 2 des Schreibgerätes 1 liegt.
In dieser Position befindet sich das Schaltelement 9 vor dem quer verlaufenden Bereich
8a des Führungselementes 8, so dass durch eine quer zur Vorschubrichtung verlaufende
Bewegung des Schaltelementes 9 dieses in den quer verlaufenden Bereich 8b des Führungselementes
8 eingebracht werden kann, wodurch die Innenhülse 9 in dieser Schreibposition des
Schreibgerätes 1 arretiert wird.
[0018] Zum Schließen des Schreibgerätes 1 wird das Schaltelement 9 auf dem quer verlaufenden
Bereich 8b des Führungselementes 8 in dessen längs verlaufenden Bereich 8a gebracht
und losgelassen, wodurch durch die rücktreibende Kraft der Feder 7 die Innenhülse
3 wiederum in ihrer in den Fig. 2 und 4 gezeigten zweiten Endlage, in der die Minenspitze
M' hinter dem vorderen Ende 2' der Außenhülse 2 des Schreibgerätes 1 liegt, zurückbewegt
wird.
1. Schreibgerät, das eine Außenhülse (2) aufweist, in deren Innenraum eine Mine (M) axial
bewegbar angeordnet ist, die in einer Spitze (4) des Schreibgerätes (1) gelagert ist,
wobei in der Außenhülse (2) des Schreibgerätes (1) eine die Mine (M) aufnehmende Innenhülse
(3) in axialer Richtung des Schreibgerätes (1) bewegbar angeordnet ist, und wobei
das Schreibgerät (1) ohne Zuhilfenahme oder Abnahme einer eventuell vorhandenen Kappe
im Geschlossen-Zustand gegenüber der Länge des Schreibgerätes im Schreibzustand eine
kürzere bzw. geringere Länge aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass,
- die Außenhülse (2) ein Führungselement (8) für ein mit der in einer Führungshülse
(5) gelagerten Innenhülse (3) verbundenes, als Schaltstift (9') ausgebildetes Steuerelement
(9) aufweist,
- eine die Innenhülse (3) beaufschlagende Feder (7) vorgesehen ist,
- die Führungshülse (5) eine Anschlagfläche für ein erstes Ende (7a) der Feder (7)
ausbildet,
- die Innenhülse (3) eine Anschlagfläche für ein zweites Ende (7b) der Feder (7) aufweist,
wobei die zweite Anschlagfläche durch eine Stufe (6) der Innenhülse (3) ausgebildet
ist,
- das Führungselement (8) einen in axialer Richtung verlaufenden ersten Bereich (8a)
und einen quer hierzu verlaufenden zweiten Bereich (8b) aufweist,
wobei durch eine Bewegung des Steuerelementes (9) die Innenhülse (3) von einer ersten
Endlage, in der die Minenspitze (M') der Mine (M) hinter dem vorderen Ende (2') der
Außenhülse (2) des Schreibgerätes (1) liegt, in eine zweite Endlage, in der die Minenspitze
und ein Teil der Innenhülse (M') vor dem vorderen Ende (2') der Außenhülse (2) des
Schreibgerätes (1) liegen, bewegbar ist, wobei durch die rücktreibende Kraft der Feder
(7) die Innenhülse (3) von ihrer zweiten Endlage, in der die Innenhülse (3) lagefixierbar
ist, in ihre erste Endlage bewegbar ist.
1. Writing implement which has an outer shell (2) in the inner space of which a refill
(M) is placed movable axially which is positioned in a tip (4) of the writing implement
(1), whereby an inner shell (3) which receives the refill (M) is placed in the outer
shell (2) of the writing implement (1) movable in axial direction of the writing implement
(1) and whereby the writing implement (1) has a shorter or a smaller length in closed
condition compared with the length of the writing implement in writing condition without
the aid of or without removing an eventually existing cap,
characterized in
that
- the outer shell (2) has a guiding element (8) for a control element (9) configured
as an operating pin (9'), connected with the inner shell (3) supported in a guide
bush (5),
- a spring (7) which impinges onto the inner shell (3) is provided,
- the guide bush (5) constitutes a stopping face for a first end (71) of the spring
(7),
- the inner shell (3) has a stopping face for a second end (7b) of the spring (7),
whereby the second stopping face is configured by a step (6) of the inner shell (3),
- the guiding element (8) has a first area (8a) in axial direction and a second area
(8b) transversaly to this,
whereby the inner shell (3) is movable by a movement of the control element (9) from
a first end position, in which the refill tip (M') of the refill (M) is situated behind
the front end (2') of the outer shell (2) of the writing implement (1), into a second
end position in which the refill tip (M') and a part of the inner shell are situated
before the front end (2') of the outer shell (2) of the writing implement (1), whereby
the inner shell (3) is movable by the recoiling force of the spring (7) from its second
end position, in which the inner shell (3) can be fixed in its position, into its
first end position.
1. Instrument pour écrire qui présente une enveloppe extérieure (2) dans l'espace intérieur
de laquelle une mine (M) est placée mobile axialement qui est positionnée dans une
pointe (4) de l'instrument pour écrire (1), une enveloppe intérieure (3) qui loge
la mine (M) étant placée mobile dans l'enveloppe extérieure (2) de l'instrument pour
écrire (1) dans le sens axial de l'instrument pour écrire (1) et l'instrument pour
écrire (1) présentant une longueur plus courte ou moindre à l'état fermé par rapport
à la longueur de l'instrument pour écrire en état d'écriture sans s'aider ou sans
enlever un capuchon éventuellement existant,
caractérisé en ce
- que l'enveloppe extérieure (2) a un élément de guidage (8) pour un élément de commande
(9) configuré comme une cheville de manoeuvre (9'), reliée à l'enveloppe intérieure
(3) positionnée dans une enveloppe de guidage (5),
- qu'il est prévu un ressort (7) qui a un impact sur l'enveloppe intérieure (3),
- l'enveloppe de guidage (5) forme une surface de butée pour une première extrémité
(7a) du ressort (7),
- l'enveloppe intérieure (3) a une surface de butée pour une seconde extrémité (7b)
du ressort (7), la seconde surface de butée étant configurée par un degré (6) de l'enveloppe
intérieure (3),
- l'élément de guidage (8) a une première zone (8a) dans le sens axial et une seconde
zone (8b) transversalement par rapport à celle-ci,
l'enveloppe intérieure (3) étant mobile par un mouvement de l'élément de commande
(9) d'une première position d'extrémité, dans laquelle la pointe de mine (M') de la
mine (M) est située derrière l'extrémité antérieure (2') de l'enveloppe extérieure
(2) de l'instrument pour écrire (1), à une seconde position d'extrémité dans laquelle
la pointe de la mine (M') et une partie de l'enveloppe intérieure se trouvent devant
l'extrémité antérieure (2') de l'enveloppe extérieure (2) de l'instrument pour écrire
(1), l'enveloppe intérieure (3) étant mobile par la force de rappel du ressort (7)
de sa seconde position d'extrémité, dans laquelle l'enveloppe intérieure (3) peut
être fixée dans sa position, à sa première position d'extrémité.