Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung befindet sich auf dem Gebiet der Textilbehandlungsmittel und betrifft
neue Zubereitungen zur Ausrüstung von Textilien bestehend aus Kombinationen von kationischen
Tensiden und Wachsen sowie deren Verwendung.
Stand der Technik
[0002] Esterquats finden wegen ihrer Eigenschaft, Textilien und Fasern einen angenehmen
Weichgriff zu verleihen, insbesondere auch als Avivagemittel ("Softener") Verwendung.
Hierbei nutzt man die Fähigkeit der kationischen Tenside aus, auf die Fasern aufzuziehen
und dabei u.a. die statische Aufladung herabzusetzen, also für eine antistatische
Ausrüstung zu sorgen. Durch Kombination von Esterquats mit Polyolefinwachsen, wie
dies im europäischen Patent
EP 0784666 B1 (Cognis) beschrieben wird, kann der Weichgriff sogar noch verbessert werden, insbesondere
wird aber die Friktion herabgesetzt und das Bügeln der so behandelten Textilien deutlich
erleichtert. Entsprechende Produkte befinden sich beispielsweise unter der Bezeichnung
"Vernell Easy" bereits im Handel. Nachdem die anwendungstechnischen Eigenschaften
der Produkte nicht in jedem Fall zufriedenstellend sind, hat die Aufgabe der vorliegenden
Erfindung darin bestanden, neue Textilbehandlungsmittel zur Verfügung zu stellen,
die hinsichtlich antistatischer Ausrüstung und Friktionserniedrigung wirksamer als
die Produkte des Stands der Technik sind bzw. mit denen gleiche Leistung bei verminderter
Einsatzmenge erreicht wird.
Beschreibung der Erfindung
[0003] Gegenstand der Erfindung sind Textilbehandlungsmittel, bestehend aus
(a) Esterquats,
(b) Paraffinwachsen mit molekulargewichten im Bereich von 100 bis 1000 dalton, sowie
gegebenenfalls
(c) Lösungsmitteln.
[0004] Überraschenderweise wurde gefunden, dass sich die neuen Textilbehandlungsmittel hinsichtlich
antistatischer Ausrüstung, Herabsetzung der Friktion und damit Verbesserung der Bügelbarkeit
gegenüber bekannten Gemischen aus Esterquats und Polyolefinwachsen signifikant überlegen
erweisen.
Esterquats
[0005] Unter der Bezeichnung "Esterquats" werden im allgemeinen quaternierte Fettsäuretriethanolaminestersalze
verstanden. Es handelt sich dabei um bekannte Stoffe, die man nach den einschlägigen
Methoden der präparativen organischen Chemie erhalten kann. In diesem Zusammenhang
sei auf die Internationale Patentanmeldung
WO 91/01295 (Henkel) verwiesen, nach der man Triethanolamin in Gegenwart von unterphosphoriger
Säure mit Fettsäuren partiell verestert, Luft durchleitet und anschließend mit Dimethylsulfat
oder Ethylenoxid quaterniert. Aus der Deutschen Patentschrift DE
4308794 C1 (Henkel) ist überdies ein Verfahren zur Herstellung fester Esterquats bekannt, bei
dem man die Quaternierung von Triethanolaminestern in Gegenwart von geeigneten Dispergatoren,
vorzugsweise Fettalkoholen, durchführt. Übersichten zu diesem Thema sind beispielsweise
von R.Puchta et al. in
Tens.Surf.Det., 30, 186 (1993), M.Brock in
Tens.Surf.Det. 30, 394 (1993), R.Lagerman et al. in
J.Am. Oil.Chem.Soc., 71, 97 (1994) sowie I.Shapiro in
Cosm.Toil. 109, 77 (1994) erschienen.
[0006] Die quaternierten Fettsäuretriethanolaminestersalze folgen vorzugsweise der Formel
(I),

in der R
1CO für einen Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R
2 und R
3 unabhängig voneinander für Wasserstoff oder R
1CO, R
4 für einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine (CH
2CH
2O)
qH-Gruppe, m, n und p in Summe für 0 oder Zahlen von 1 bis 12, q für Zahlen von 1 bis
12 und X für Halogenid, Alkylsulfat oder Alkylphosphat steht. Typische Beispiele für
Esterquats, die im Sinne der Erfindung Verwendung finden können, sind Produkte auf
Basis von Capronsäure, Caprylsäure, Caprinsäure, Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure,
Isostearinsäure, Stearinsäure, Ölsäure, Elaidinsäure, Arachinsäure, Behensäure und
Erucasäure sowie deren technische Mischungen, wie sie beispielsweise bei der Druckspaltung
natürlicher Fette und Öle anfallen. Vorzugsweise werden technische C
12/18-Kokosfettsäuren und insbesondere teilgehärtete C
16/18-Talg-bzw. Palmfettsäuren sowie elaidinsäurereiche C
16/18-Fettsäureschnitte eingesetzt. Zur Herstellung der quaternierten Ester können die
Fettsäuren und das Triethanolamin im molaren Verhältnis von 1,1 : 1 bis 3 : 1 eingesetzt
werden. Im Hinblick auf die anwendungstechnischen Eigenschaften der Esterquats hat
sich ein Einsatzverhältnis von 1,2 : 1 bis 2,2 : 1, vorzugsweise 1,5 : 1 bis 1,9 :
1 als besonders vorteilhaft erwiesen. Die bevorzugten Esterquats stellen technische
Mischungen von Mono-, Di- und Triestern mit einem durchschnittlichen Veresterungsgrad
von 1,5 bis 1,9 dar und leiten sich von technischer C
16/18- Talg- bzw. Palmfettsäure (Iodzahl 0 bis 40) ab. Aus anwendungstechnischer Sicht
haben sich quaternierte Fettsäuretriethanolaminestersalze der Formel
(I) als besonders vorteilhaft erwiesen, in der R
1CO für einen Acylrest mit 16 bis 18 Kohlenstoffatomen, R
2 für R
1CO, R
3 für Wasserstoff, R
4 für eine Methylgruppe, m, n und p für 0 und X für Methylsulfat steht. Entsprechende
Produkte sind unter der Marke Dehyquart® AU (Cognis Deutschland GmbH) im Handel.
[0007] Neben den quaternierten Fettsäuretriethanolaminestersalzen kommen als Esterquats
ferner auch quaternierte Estersalze von Fettsäuren mit Diethanolalkylaminen der Formel
(II) in Betracht,

in der R
1CO für einen Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R
2 für Wasserstoff oder R
1CO, R
4 und R
5 unabhängig voneinander für Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, m und n in Summe
für 0 oder Zahlen von 1 bis 12 und X für Halogenid, Alkylsulfat oder Alkylphosphat
steht.
[0008] Als weitere Gruppe geeigneter Esterquats sind schließlich die quaternierten Estersalze
von Fettsäuren mit 1,2-Dihydroxypropyldialkylaminen der Formel
(III) zu nennen,

in der R
1CO für einen Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R
2 für Wasserstoff oder R
1CO, R
4, R
6 und R
7 unabhängig voneinander für Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, m und n in Summe
für 0 oder Zahlen von 1 bis 12 und X für Halogenid, Alkylsulfat oder Alkylphosphat
steht.
[0009] Des weiteren kommen als Esterquats noch Stoffe in Frage, bei denen die Ester- durch
eine Amidbindung ersetzt ist und die vorzugsweise basierend auf Diethylentriamin der
Formel
(IV) folgen,

in der R
1CO für einen Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R
2 für Wasserstoff oder R
1CO, R
6 und R
7 unabhängig voneinander für Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und X für Halogenid,
Alkylsulfat oder Alkylphosphat steht. Derartige Amidesterquats sind beispielsweise
unter der Marke Incroquat® (Croda) im Markt erhältlich.
[0010] Schließlich kommen als Esterquats auch Stoffe in Frage, die auf Basis von ethoxyliertem
Ricinusöl oder dessen Härtungsprodukten erhältlich sind und vorzugsweise der Formel
(V) folgen,

in der R
8CO für einen gesättigten und/oder ungesättigten ethoxylierten Hydroxyacylrest mit
16 bis 22, vorzugsweise 18 Kohlenstoffatomen sowie 1 bis 50 Oxyethyleneinheiten, A
für einen linearen oder verzweigten Alkylenrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, R
9, R
10 und R
11 unabhängig voneinander für Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
R
12 für einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder einen Benzylrest und X für
Halogen, Alkylsulfat oder Alkylphosphat steht.
[0011] Hinsichtlich der Auswahl der bevorzugten Fettsäuren und des optimalen Veresterungsgrades
gelten die für
(I) genannten Beispiele auch für die Esterquats der Formeln
(II) bis
(V).
[0012] Zur Herstellung der Esterquats der Formeln (I) bis (V) kann sowohl von Fettsäuren
als auch den entsprechenden Triglyceriden ausgegangen werden. Ein solches Verfahren,
das stellvertretend für den entsprechenden Stand der Technik genannt werden soll,
wird in der europäischen Patentschrift
EP 0750606 B1 (Cognis) vorgeschlagen. Ebenfalls ist es möglich, die Kondensation der Alkanolamine
mit den Fettsäuren in Gegenwart definierter Mengen an Dicarbonsäuren, wie z.B. Oxalsäure,
Malonsäure, Bernsteinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Glutarsäure, Adipinsäure, Sorbinsäure,
Pimelinsäure, Azelainsäure, Sebacinsäure und/oder Dodecandisäure durchzuführen. Auf
diese Weise kommt es zur einer partiell oligomeren Struktur der Esterquats, was sich
insbesondere bei Mitverwendung von Adipinsäure auf die Klarlöslichkeit der Produkte
vorteilhaft auswirken kann. Entsprechende Produkte unter der Marke Dehyquart® D 6003
(Cognis Deutschland GmbH) sind im Handel erhältlich und werden beispielsweise in der
Europäischen Patentschrift
EP 0770594 B1 (Cognis) beschrieben. Üblicherweise gelangen die Esterquats in Form 50 bis 90
Gew.-%iger alkoholischer Lösungen in den Handel, die bei Bedarf problemlos mit Wasser
verdünnt werden können.
Paraffinwachse
[0013] Paraffinwachse stellen handelsübliche Stoffe her, die beispielsweise im Verlauf der
Aufarbeitung von Erdöldestillaten anfallen und z.B. von der BASF erhältlich sind.
Typischerweise besitzen diese Wachse Molekulargewichte im Bereich von 100 bis 1000
Dalton. In der Regel gelangen sie in Form wäßriger Dispersionen in den Handel, die
Feststoffgehalte im Bereich von 25 bis 50 Gew.-% aufweisen. Die Endzubereitungen können
die Komponenten (a) und (b) im Gewichtsverhältnis 90 : 10 bis 10 : 90, vorzugsweise
75 : 25 bis 25 :75 und insbesondere 60 : 40 bis 40 : 60 enthalten. Der Gesamtgehalt
der Komponenten (a) und (b) kann in Summe 5 bis 80, vorzugsweise 10 bis 30 oder 50
bis 75 Gew.-% enthalten, abhängig davon, ob Konzentrate oder Anwendungsverdünnungen
zum Einsatz gelangen.
Gewerbliche Anwendbarkeit
[0014] Nachdem die binären Mischungen geeignet sind Fasern, Garnen und Textilien dergestalt
auszurüsten, dass diese leichter bügelbar sind, betrifft ein weiterer Gegenstand der
Erfindung die Verwendung von Mischungen, bestehend aus :
(a) Esterquats,
(b) Paraffinwachsen mit molekulargewichten im Bereich von 100 bis 1000 dalton sowie
gegebenenfalls
(c) Lösungsmitteln
zur textilen Ausrüstung von derartigen textilen Flächengebilden. Im einfachsten Fall
handelt es sich bei dem Lösungsmittel um Wasser, Ethanol, Isopropylalkohol, Ethylenglycol,
Propylenglycol oder Glycerin.
Beispiele
[0015] Verschiedene Mischungen von Esterquats und Paraffin- bzw. Polyolefinwachsen wurden
hergestellt und in Mengen von 0,1 Gew.-% Feststoff auf Polyestergarn aufgebracht,
welches mit Geschwindigkeiten von 2 bis 200 m/min gespult wurde. Dabei wurden der
Friktionswiderstandskoeffizient sowie die statische Aufladung bestimmt. Die Ergebnisse
sind in Tabelle 1 zusammengefaßt. Die Beispiele 1 bis 4 sind erfindungsgemäß, Beispiel
V1 dient zum Vergleich.

[0016] Man erkennt, das die erfindungsgemäßen Mittel denen des Stands der Technik auf Basis
von Polyolefinwachsen weit überlegen sind. So wird der Friktionswiderstand halbiert
und die statische Aufladung auf ein Drittel reduziert.
1. Textilbehandlungsmittel, bestehend aus
(a) Esterquats,
(b) Paraffinwachsen mit Molekulargewichten im Bereich von 100 bis 1.000 Dalton sowie
gegebenenfalls
(c) Lösungsmitteln.
2. Mittel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass sie als Komponente (a) Esterquats der Formel (I) enthalten,

in der R
1CO für einen Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R
2 und R
3 unabhängig voneinander für Wasserstoff oder R
1CO, R
4 für einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine (CH
2CH
2O)
qH-Gruppe, m, n und p in Summe für 0 oder Zahlen von 1 bis 12, q für Zahlen von 1 bis
12 und X für Halogenid, Alkylsulfat oder Alkylphosphat steht.
3. Mittel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass sie als Komponente (a) Esterquats der Formel
(II) enthalten,

in der R
1CO für einen Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R
2 für Wasserstoff oder R
1CO, R
4 und R
5 unabhängig voneinander für Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, m und n in Summe
für 0 oder Zahlen von 1 bis 12 und X für Halogenid, Alkylsulfat oder Alkylphosphat
steht.
4. Mittel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass sie als Komponente (a) Esterquats der Formel
(III) enthalten,

in der R
1CO für einen Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R
2 für Wasserstoff oder R
1CO, R
4, R
6 und R
7 unabhängig voneinander für Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, m und n in Summe
für 0 oder Zahlen von 1 bis 12 und X für Halogenid, Alkylsulfat oder Alkylphosphat
steht.
5. Mittel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass sie als Komponente (a) Esterquats der Formel
(IV) enthalten,

in der R
1CO für einen Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, R
2 für Wasserstoff oder R
1CO, R
6 und R
7 unabhängig voneinander für Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und X für Halogenid,
Alkylsulfat oder Alkylphosphat steht.
6. Mittel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass sie als Komponente (a) Esterquats der Formel (V) enthalten,

in der R
8CO für einen gesättigten und/oder ungesättigten ethoxylierten Hydroxyacylrest mit
16 bis 22, vorzugsweise 18 Kohlenstoffatomen sowie 1 bis 50 Oxyethyleneinheiten, A
für einen linearen oder verzweigten Alkylenrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, R
9, R
10 und R
11 unabhängig voneinander für Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
R
12 für einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder einen Benzylrest und X für
Halogen, Alkylsulfat oder Alkylphosphat steht.
7. Mittel nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie die Komponenten (a) und (b) im Gewichtsverhältnis 90 : 10 bis 10 : 90 enthalten.
8. Mittel nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie die Komponenten (a) und (b) in Summe in Mengen von 5 bis 80 Gew.-% enthalten.
9. Mittel nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Komponente (c) Lösungsmittel enthalten, die ausgewählt sind aus der Gruppe,
die gebildet wird von Wasser, Ethanol, Isopropylalkohol, Ethylenglycol, Propylenglycol
und Glycerin.
10. Verwendung von Mischungen, bestehend aus
(a) Esterquats,
(b) Paraffinwachsen mit Molekulargewichten im Bereich von 100 bis 1.000 Dalton sowie
gegebenenfalls
(c) Lösungsmitteln
zur Ausrüstung von textilen Flächengebilden.
1. Fabric treatment preparations consisting of
(a) esterquats,
(b) paraffin waxes with molecular weights of 100 to 1,000 dalton and optionally
(c) solvents.
2. Preparations as claimed in claim 1,
characterized in that they contain as component (a) esterquats corresponding to formula (I):

in which R
1CO is an acyl group containing 6 to 22 carbon atoms, R
2 and R
3 independently of one another represent hydrogen or have the same meaning as R
1CO, R
4 is an alkyl group containing 1 to 4 carbon atoms or a (CH
2CH
2O)
qH group, m, n and p together stand for 0 or numbers of 1 to 12, q is a number of 1
to 12 and X is halide, alkyl sulfate or alkyl phosphate.
3. Preparations as claimed in claim 1,
characterized in that they contain as component (a) esterquats corresponding to formula (II):

in which R
1CO is an acyl group containing 6 to 22 carbon atoms, R
2 is hydrogen or has the same meaning as R
1CO, R
4 and R
5 independently of one another are alkyl groups containing 1 to 4 carbon atoms, m and
n together stand for 0 or numbers of 1 to 12 and X stands for halide, alkyl sulfate
or alkyl phosphate.
4. Preparations as claimed in claim 1,
characterized in that they contain as component (a) esterquats corresponding to formula
(III):

in which R
1CO is an acyl group containing 6 to 22 carbon atoms, R
2 is hydrogen or has the same meaning as R
1CO, R
4, R
6 and R
7 independently of one another are alkyl groups containing 1 to 4 carbon atoms, m and
n together stand for 0 or numbers of 1 to 12 and X stands for halide, alkyl sulfate
or alkyl phosphate.
5. Preparations as claimed in claim 1,
characterized in that they contain as component (a) esterquats corresponding to formula
(IV):

in which R
1CO is an acyl group containing 6 to 22 carbon atoms, R
2 is hydrogen or has the same meaning as R
1CO, R
6 and R
7 independently of one another are alkyl groups containing 1 to 4 carbon atoms and
X is halide, alkyl sulfate or alkyl phosphate.
6. Preparations as claimed in claim 1,
characterized in that they contain as component (a) esterquats corresponding to formula
(V):

in which R
8CO is a saturated and/or unsaturated ethoxylated hydroxyacyl group containing 16 to
22 and preferably 18 carbon atoms and 1 to 50 oxyethylene units, A is a linear or
branched alkylene group containing 1 to 6 carbon atoms, R
9, R
10 and R
11 independently of one another represent hydrogen or a C
1-4 alkyl group, R
12 is a C
1-4 alkyl group or a benzyl group and X is halogen, alkyl sulfate or alkyl phosphate.
7. Preparations as claimed in at least one of claims 1 to 6, characterized in that they contain components (a) and (b) in a ratio by weight of 90:10 to 10:90.
8. Preparations as claimed in at least one of claims 1 to 7, characterized in that they contain components (a) and (b) in total quantities of 5 to 80% by weight.
9. Preparations as claimed in at least one of claims 1 to 8, characterized in that they contain solvents selected from the group consisting of water, ethanol, isopropyl
alcohol, ethylene glycol, propylene glycol and glycerol as component (c).
10. Use of mixtures consisting of
(a) esterquats,
(b) paraffin waxes with molecular weights of 100 to 1,000 dalton and optionally
(c) solvents
for treating fabrics.
1. Produits de traitement pour textile, composés :
(a) d'esters d'ammonium quaternaire,
(b) de cires de paraffine dont le poids moléculaire est compris entre 100 et 1 000
Dalton, ainsi qu'éventuellement
(c) de solvants.
2. Produits selon la revendication 1,
caractérisés en ce que
comme composants (a), ils contiennent, des esters d'ammonium quaternaire de formule
(I)

dans laquelle R
1CO représente un radical acyle ayant de 6 à 22 atomes de carbone, R
2 et R
3 représentent, indépendamment l'un de l'autre, un atome d'hydrogène ou un groupe R
1CO, R
4 représente un radical alkyle ayant de 1 à 4 atomes de carbone ou un groupe (CH
2CH
2O)
qH, m, n et p ont pou somme 0 ou des nombres allant de 1 à 12, q représente un nombre
allant de 1 à 12, et X représente un halogénure, un sulfate d'alkyle ou un phosphate
d'alkyle.
3. Produits selon la revendication 1,
caractérisés en ce que
comme composants (a), ils contiennent, des esters d'ammonium quaternaire de formule
(II)

dans laquelle R
1CO représente un radical acyle ayant de 6 à 22 atomes de carbone, R
2 représente un atome d'hydrogène ou un groupe R
1CO, R
4 et R
5 représentent, indépendamment l'un de l'autre, un radical alkyle ayant de 1 à 4 atomes
de carbone, m et n ont pour somme 0 ou des nombres allant de 1 à 12, et X représente
un halogénure, un sulfate d'alkyle ou un phosphate d'alkyle.
4. Produits selon la revendication 1,
caractérisés en ce que
comme composants (a), ils contiennent, des esters d'ammonium quaternaire de formule
(III)

dans laquelle R
1CO représente un radical acyle ayant de 6 à 22 atomes de carbone, R
2 représente un atome d'hydrogène ou un groupe R
1CO, R
4, R
6 et R
7 représentent, indépendamment les uns des autres, un radical alkyle ayant de 1 à 4
atomes de carbone, m et n ont pour somme 0 ou des nombres allant de 1 à 12, et X représente
un halogénure, un sulfate d'alkyle ou un phosphate d'alkyle.
5. Produits selon la revendication 1,
caractérisés en ce que
comme composants (a), ils contiennent, des esters d'ammonium quaternaire de formule
(IV)

dans laquelle R
1CO représente un radical acyle ayant de 6 à 22 atomes de carbone, R
2 représente un atome d'hydrogène ou un groupe R
1CO, R
6 et R
7 représentent, indépendamment l'un de l'autre, un radical alkyle ayant de 1 à 4 atomes
de carbone, et X représente un halogénure, un sulfate d'alkyle ou un phosphate d'alkyle.
6. Produits selon la revendication 1,
caractérisés en ce que
comme composants (a), ils contiennent des esters d'ammonium quaternaire de formule
(V)

dans laquelle R
8CO représente un radical hydroxyacyle éthoxylé saturé et/ou insaturé ayant de 16 à
22, de préférence 18 atomes de carbone ainsi que de 1 à 50 unités d'oxyde d'éthylène,
A représente un radical alkylène linéaire ou ramifié ayant de 1 à 6 atomes de carbone,
R
9, R
10 et R
11 représentent, indépendamment les uns des autres, un atome d'hydrogène ou un groupe
alkyle ayant de 1 à 4 atomes de carbone, R
12 représente un radical alkyle ayant de 1 à 4 atomes de carbone ou un radical benzyle,
et X représente un halogène, un sulfate d'alkyle ou un phosphate d'alkyle.
7. Produits selon au moins l'une des revendications 1 à 6,
caractérisés en ce qu'
ils contiennent les composants (a) et (b) dans un rapport pondéral allant de 90 :
10 à 10 : 90.
8. Produits selon au moins l'une des revendications 1 à 7,
caractérisés en ce qu'
ils contiennent les composants (a) et (b) considérés globalement en quantités allant
de 5 à 80 % en poids.
9. Produits selon au moins l'une des revendications 1 à 8,
caractérisés en ce que
comme composant (c), ils contiennent, des solvants choisis dans le groupe constitué
par l'eau, l'éthanol, l'alcool isopropylique, l'éthylène glycol, le propylène glycol
et la glycérine.
10. Utilisation, de mélanges composés
(a) d'esters d'ammonium quaternaire,
(b) de cires de paraffine dont le poids moléculaire est compris entre 100 et 1 000
Dalton ainsi qu'éventuellement
(c) de solvants,
pour le finissage d'articles textiles.