[0001] Die Erfindung betrifft eine Walze mit einer Antriebseinheit zum Rotieren der Walze,
beispielsweise einer Anpresswalze oder Leitwalze in einer Maschine zur Herstellung
und/oder Veredelung einer laufenden Faserstoffbahn, insbesondere aus Papier oder Karton,
wobei die Antriebseinheit einen Motor und eine Antriebswelle umfasst.
[0002] Diese, in den Prozess ein- oder aus dem Prozess ausschwenkbare Anpress- oder Leitwalze,
wird vor allem zur Erfassung und zur Unterstützung der Überführung der Faserstoffbahn
von einer Sektion zur nächsten Sektion innerhalb der genannten Maschine verwendet.
Dabei drückt diese Walze gegen die Faserstoffbahn bzw. gegen einen im Randbereich
der Faserstoffbahn abgetrennten Einfädelstreifen, der auch als Bändel oder als Tail
bezeichnet wird. Außerdem läuft zumeist die Faserstoffbahn über eine Siebsaugwalze,
Presswalze oder Gegenwalze.
[0003] Mit Einsatz einer solchen Walze soll verhindert werden, dass die zu führende bzw.
zu überführende Bahn bzw. der Einfädelstreifen flattern und dadurch abreißen kann.
[0004] Eine derartige Druckwalze ist beispielsweise aus der Patentschrift US 4,014,740 bekannt,
wobei mit dieser Druckwalze ebenfalls die Tendenz des Flatterns der Bahn eliminiert
werden soll.
In dieser Patentschrift ist das Überführen einer Papierbahn von der Pressenpartie
in die Trockenpartie offenbart. Das erfolgt in jenem Bereich, wo die Bahn nicht von
einem Sieb gestützt läuft.
Die Druckwalze selbst kann über einen individuellen Antrieb, der in der Patentschrift
nicht näher erläutert ist, verfügen und ist maßlich kürzer als die Papierbahn und
die Stützwalze ausgebildet. Die Druckwalze ist dazu in den Prozess des Überführens
einschwenkbar.
[0005] Gegenwärtig erfolgt der Antrieb solcher schwenkbaren, rotierenden Walzen in Papier-
und Kartonmaschinen über Gelenkwellen und extern angeordnete Motore oder über außen
an den Walzen angeflanschte Motore, die jeweils über eine Kupplung die Walze antreiben.
[0006] Nachteilig dabei ist, dass beim Einsatz im Nassbereich (also Former- und Pressenpartie)
der Maschine ein erhöhter Aufwand zum Schutz der Motoren gegen Spritzwasser und Verschmutzung
erforderlich ist.
[0007] Bei Abbeuge- bzw. Abschwenkwinkeln größer als 20° sind diese Gelenkwellen nicht verwendbar.
[0008] Bekannt sind auch sogenannte, handelsübliche Trommelmotoren, die in Förderbändern
Transportaufgaben erfüllen.
Die Lagerung eines solchen Trommelmotors ist für eine beidseitige Belastung ausgelegt,
wodurch sie für die genannten abzuschwenkenden, rotierenden Walzen weniger geeignet
sind.
[0009] Aus der DE-A1 19854079 ist eine rotierende Walze bekannt, die einen hohlen Walzenzapfen
aufweist. In diesem Walzenzapfen befindet sich eine Antriebseinheit mit einer Antriebswelle
zur Rotation der Walze.
Allerdings ist durch den innenliegenden Antrieb eine Kühlung des eingebauten Motors
nur unzureichend.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Antriebseinheit für eine rotierende Walze zu schaffen,
mit der die genannten Nachteile vermeidbar sind.
[0011] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die den Motor (insbesondere
einen Elektromotor) und die Walze mit rotierendem Walzenmantel aufnehmende Antriebswelle
einseitig gelagert ist und das Innere des Motors mit Druckluft kühlbar ist.
[0012] Im Gegensatz zu herkömmlichen Trommelmotoren, wo eine Außenkühlung erfolgt, bedeutet
die Innenkühlung eine erhebliche Verbesserung.
[0013] Erfindungsgemäß wird die Druckluft durch Hohlräume bzw. Kanäle in der Antriebswelle
an die zu kühlenden Stellen des Elektromotors geleitet und von da aus als Abluft ebenfalls
wieder über Kanäle, die in die Antriebswelle eingearbeitet sind, nach außen abgeführt.
[0014] Außerdem ist die Antriebswelle an einer Seite über die Stirnseite der Walze hinaus
verlängert ausgebildet und dient in diesem Bereich als Lagerstelle für die Walze.
Dieser Endbereich ist deshalb auch stärker dimensioniert als der übrige Teil der Antriebswelle.
[0015] Der verstärkte Endbereich ist in die Stuhlung der Herstellungs- und/oder Veredelungsmaschine
problemlos einbaubar.
[0016] Auch dadurch, dass die Walze kürzer bzw. weniger breit als die Bahn und die mit ihr
zusammenwirkende Gegenwalze ausgebildet ist, lässt sie sich einfacher bewegen.
[0017] Damit ist sie auch leichter schwenkbar und dadurch bestens geeignet, um in den laufenden
Herstellungsprozess, insbesondere den Überführungsprozess der Faserstoffbahn, an die
Bahn (bzw. Einfädelstreifen) angelenkt zu werden. Dadurch kann die Bahn bzw. der von
ihr abgetrennte Einfädelstreifen sauber und "flatterfrei" geführt werden.
[0018] Der erfindungsgemäße Antriebseinheit erlaubt es, dass die Walze samt Antrieb nur
dann und nur dort in den Prozess eingeschwenkt werden muss, wo und wenn die besagte
Überführung erfolgen soll. Das kann in verschiedenen Sektionen der Papier- und Kartonmaschine,
beispielsweise der Pressenpartie, Trockenpartie, Aufrollung, erfolgen.
[0019] Dabei ist die relativ einfache Konstruktion und das niedrige Gewicht der Einheit
von Vorteil.
[0020] Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die Einheit nachträglich
in eine bereits bestehende Maschine einbaubar ist. Der Einbau ist auch deshalb einfacher
als bisher, weil der Motor bzw. die ganze Antriebseinheit nur von einer Seite aus
auf die Antriebswelle zu schieben ist. Der Einbau ist sowohl von der rechten Seite
als auch von der linken Seite (Führer- oder Triebseite) möglich.
[0021] Es soll erwähnt werden, dass die Motoreinheit mit verschiedenen Walzenmänteln ausgerüstet
werden kann.
[0022] Das bedeutet, dass die Walzenmäntel in ihrer Länge, ihrem Durchmesser oder auch der
Art des Walzenbezuges variieren können, wobei sich die Auswahl je nach dem Einsatzzweck
richtet.
[0023] Eine weitere zweckmäßige Lösung kann darin bestehen, dass mit der Antriebswelle ein
Drehimpulsgeber mechanisch verbunden ist, wobei dieser wiederum über eine Kupplung
mit dem Schutzdeckel und dem drehenden Walzenmantel der Walze verbunden ist.
[0024] Der Drehimpulsgeber ist dabei an jener Stirnseite der Walze angeordnet, die dem Einspannbereich
im Schwenkarm gegenüber liegt.
[0025] Bei einem ebenso denkbaren Betrieb ohne Drehimpulsgeber wird die Öffnung dann mit
einer Deckscheibe geschlossen.
[0026] Weitere Ausgestaltungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich aus Unteransprüchen.
[0027] Nachfolgend soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert
werden.
[0028] Es zeigen:
Figur 1: Eine schematisch dargestellte Überführungsstelle in der Seitenansicht mit
erfindungsgemäßer Antriebseinheit.
Figur 2: In schematischer Darstellung den Schnitt durch die erfindungsgemäße Antriebseinheit
aus Figur 1 entlang der Schnittlinie A-A.
[0029] Aus der Figur 1 ist eine bevorzugte Anwendungsmöglichkeit der Erfindung entnehmbar.
[0030] Innerhalb einer Papier- oder Kartonmaschine soll die Papierbahn von einer Sektion
1, beispielsweise eine Presse I, in die nächste Behandlungssektion, beispielsweise
die Presse II, überführt werden.
[0031] Die Überführstelle ist dabei mit 1 gekennzeichnet.
[0032] Im gewählten Beispiel läuft die Papierbahn 2 bzw. ein von ihrem Seitenrand abgetrennter
Einfädelstreifen über ein Sieb 3 und eine Saugwalze 4, über die auch das Sieb 3 läuft.
[0033] Das Sieb 3 wird von Leitrollen 5 gestützt und gespannt.
[0034] Die Saugwalze 4 bildet mit einer Anpresswalze 6 bzw. deren äußeren Walzenmantel 6a
einen Nip N aus, durch den die zu überführende Bahn bzw. der Einfädelstreifen 2 läuft.
Beide Walzen 4 und 6 laufen zueinander gegensinnig, wie mit Pfeil angegeben ist. Außerdem
weist die Walze 6 einen inneren, der Stabilisierung dienenden Walzenmantel 6a' auf.
[0035] Die Walze 6 ist erheblich kleiner (im Durchmesser und vor allem auch in der Länge)
dimensioniert als die Walze 4 und ist mit einem eigenen Antrieb, d.h. Antriebseinheit
7 versehen.
[0036] Diese Antriebseinheit 7 ist deutlicher sichtbar in Figur 2.
[0037] Sie umfasst einen Elektromotor 8 und eine feststehende Antriebswelle 9.
[0038] Die Positionierung der Walze 6 erfolgt über einen Schwenkarm 10, der Teil der Stuhlung
S der Papiermaschine ist.
[0039] Das erfolgt derart, dass dazu die Antriebswelle 9 einseitig und über die Stirnseite
6b der Walze 6 hinaus verlängert ist. In diesem Endbereich 9a ist die Welle 9 gegenüber
dem übrigen Bereich 9b stärker dimensioniert, so dass sie daher schwingungsunempfindlich
ist und eine gute Auflage im Schwenkarm 10 hat.
[0040] Die Anpresswalze 6 kann dann je nach Betriebssituation in den laufenden Prozess eingeschwenkt
werden, wie der Doppelpfeil in Figur 1 zeigt.
[0041] Im abgeschwenkten und nicht in den Figuren dargestellten Zustand, das ist die Warteposition,
dreht die Walze mit konstanter Drehzahl. Beim Einschwenken der Walze 6 in die Papierbahn
2, also in Betriebsposition, wird die Walze 6 auf die erforderliche Betriebsdrehzahl
hochgefahren.
Beim Aufsetzen auf die Gegenwalze muss die Umfangsgeschwindigkeit beider Walzen gleich
sein (mit üblichen Toleranzen der Regelungstechnik).
[0042] Die einseitige Anlenkung der Walze 6 ermöglicht eine wesentlich einfachere Konstruktion
als bei herkömmlichen beidseitig gelagerten Motoren.
[0043] Außerdem ist es möglich, dass der Motor 8, wie vorstehend schon erwähnt, von einer
Seite aus auf die Antriebswelle 9 geschoben werden kann. Dadurch wird die Montage
beim Wechseln des Motors erheblich erleichtert.
[0044] Aufgrund ihrer Größe und der integrierten Antriebseinheit 7 ist die Walze 6 auch
besonders geeignet, um sie in eine bereits bestehende Maschine nachträglich einzubauen
zu können. Diese Bauweise ermöglicht auch in besonderer Weise die Verwendung in der
Nasspartie der Papiermaschine, da der Motor vor Spritzwasser, Staub und Fremdkörpern
geschützt ist.
[0045] Der Einbau ist sowohl von der rechten Seite als auch von der linken Seite her problemlos
möglich.
[0046] Dabei ist es selbstverständlich auch möglich, den Walzenmantel in seiner Durchmesser-
und Längenwahl zu variieren.
[0047] Nachzutragen ist, dass die Kühlung des Motors 8 mit Druckluft erfolgt. Dazu ist eine
Zuleitung 11, die von außen in die Antriebswelle führt, vorhanden. Die zugeführte
Druckluft strömt über Kanäle 9c zum zu kühlenden Motor und von da aus über Kanäle
9d zu einer Abluftleitung 12, aus der die Abluft nach außen wegströmt.
[0048] Im Beispiel, d.h. in Figur 2, ist ein Drehimpulsgeber 13 vorhanden, der mit der Antriebswelle
9 mechanisch verbunden ist. Der Antrieb des Gebers 13 erfolgt über den rotierenden
Walzenmantel 6a bzw. 6a'. Darüber hinaus ist der Geber 13 über eine Kupplung 14 und
einen seitlichen Schutzdeckel 15 mit dem besagten Walzenmantel 6a verbunden.
[0049] Ist kein Impulsgeber 13 vorhanden, wird die seitliche Öffnung mit einem scheibenartig
ausgebildeten Schutzdeckel 15 verschlossen.
Bezugszeichenliste
[0050]
- 1
- Überführstelle
- 2
- Faserstoffbahn/Einfädelstreifen
- 3
- Sieb
- 4
- Siebsaugwalze
- 5
- Leitwalze
- 6
- Anpresswalze
- 6a
- äußerer Walzenmantel
- 6a'
- innerer Walzenmantel
- 6b
- Stirnseite
- 7
- Antriebseinheit
- 8
- E-Motor
- 9
- Antriebswelle
- 9a
- Endbereich
- 9b
- übriger Bereich
- 9c
- Kanal
- 9d
- Kanal
- 10
- Schwenkarm
- 11
- Zuleitung
- 12
- Abluftleitung
- 13
- Drehimpulsgeber
- 14
- Kupplung
- 15
- Schutzdeckel
- N
- Nip
- S
- Stuhlung
1. Walze mit einer Antriebseinheit zum Rotieren der Walze, beispielsweise einer Anpress-
und/oder Leitwalze (6) innerhalb einer Maschine zur Herstellung und/oder Veredelung
einer laufenden Faserstoffbahn (2), insbesondere aus Papier oder Karton, wobei die
Antriebseinheit (7) einen Motor (8) und eine Antriebswelle (9) umfasst, und wobei
die Antriebseinheit (7) innerhalb der besagten Walze (6) angeordnet ist und die den
Motor (8) und die rotierende Walze (6) aufnehmende Antriebswelle (9) feststehend ausgebildet
ist
dadurch gekennzeichnet, dass
die Antriebswelle (9) einseitig gelagert ist und zur Kühlung des Motors (8) Druckluft
vorgesehen ist, wobei die Druckluft über eine Zuleitung (11) in Kanäle (9c und 9d)
der Antriebswelle (9) gelangt und nach Kühlung des Motors (8) über eine Abluftleitung
(12) wieder nach außen abführbar ist.
2. Walze mit Antriebseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (6) an ihrem, über eine Stirnseite (6b) der Walze (6) hinausragenden Endbereich
(9a) in einem Schwenkarm (10) der Stuhlung der besagten Maschine angelenkt ist.
3. Walze mit Antriebseinheit nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Motor (8) ein Elektromotor vorgesehen ist.
4. Walze mit Antriebseinheit nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Endbereich (9a) der Antriebswelle (9) wesentlich stärker dimensioniert ist als
jener Teil (9b), der den Motor (8) aufnimmt.
5. Walze mit Antriebseinheit nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie geeignet ist, um die Walze (6) in abgeschwenktem Zustand mit konstanter Drehzahl
und im eingeschwenkten, also mit der laufenden Faserstoffbahn (2) zusammenwirkenden
Zustand mit der erforderlichen Betriebsdrehzahl zu drehen.
6. Walze mit Antriebseinheit nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Drehimpulsgeber (13) vorgesehen ist, der mit der Antriebswelle (9) mechanisch
verbunden ist, wobei der Antrieb des Drehimpulsgebers (13) über den rotierenden Mantel
(6a, 6a') der Walze auslösbar ist.
7. Walze mit Antriebseinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehimpulsgeber (13) über eine Kupplung (14) und einem Schutzdeckel (15) mit
dem Mantel (6a) der Walze (6) verbunden ist.
1. Roll with a drive unit for rotating the roll, for example a press and/or guide roll
(6) within a machine for producing and/or finishing a moving fibrous web (2), in particular
of paper or board, the drive unit (7) comprising a motor (8) and a drive shaft (9),
and the drive unit (7) being arranged inside the aforesaid roll (6), and the drive
shaft (9) that accommodates the motor (8) and the rotating roll (6) being designed
to be stationary,
characterized in that
the drive shaft (9) is mounted on one side and, in order to cool the motor (8), compressed
air is provided, the compressed air reaching channels (9c and 9d) of the drive shaft
(9) via a feed line (11) and, after cooling the motor (8), being led to the outside
again via a waste air line (12).
2. Roll with drive unit according to Claim 1, characterized in that, in its end region (9a) projecting beyond one end (6b) of the roll (6), the roll
(6) is attached in a swinging arm (10) of the framing of the aforesaid machine.
3. Roll with drive unit according to Claim 1 and 2, characterized in that the motor (8) provided is an electric motor.
4. Roll with drive unit according to Claims 1 to 3, characterized in that the end region (9a) of the drive shaft (9) is dimensioned substantially more heavily
than that part (9b) which accommodates the motor (8).
5. Roll with drive unit according to Claims 1 to 4, characterized in that it is suitable to rotate the roll (6) at a constant rotational speed when the said
roll is pivoted out and, when pivoted in, that is to say when interacting with the moving fibrous web (2), to rotate the roll (6)
at the necessary operating rotational speed.
6. Roll with drive unit according to Claims 1 to 5, characterized in that a rotary pulse generator (13) is provided, which is connected mechanically to the
drive shaft (9), it being possible for the drive of the rotary pulse generator (13)
to be triggered via the rotating shell (6a, 6a') of the roll.
7. Roll with drive unit according to Claim 6, characterized in that the rotary pulse generator (13) is connected to the shell (6a) of the roll (6) via
a coupling (14) and a protective cover (15).
1. Rouleau comprenant une unité d'entraînement pour faire tourner le rouleau, par exemple
un rouleau presseur et/ou un rouleau directeur (6) à l'intérieur d'une machine de
fabrication et/ou d'ennoblissement d'une nappe fibreuse en mouvement (2), notamment
en papier ou en carton, l'unité d'entraînement (7) comprenant un moteur (8) et un
arbre d'entraînement (9) et l'unité d'entraînement (7) étant disposée à l'intérieur
dudit rouleau (6) et l'arbre d'entraînement (9) recevant le moteur (8) et le rouleau
rotatif (6) étant fixe,
caractérisé en ce que
l'arbre d'entraînement (9) est supporté d'un côté et de l'air sous pression est prévu
pour refroidir le moteur (8), l'air sous pression parvenant à l'arbre d'entraînement
(9) par le biais d'une conduite d'amenée (11) dans des canaux (9c et 9d) et pouvant
à nouveau être évacué vers l'extérieur après le refroidissement du moteur (8) par
le biais d'une conduite d'évacuation d'air (12).
2. Rouleau comprenant une unité d'entraînement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rouleau (6) est articulé au niveau de sa partie d'extrémité (9a) dépassant d'un
côté frontal (6b) du rouleau (6) dans un bras pivotant (10) du bâti de ladite machine.
3. Rouleau comprenant une unité d'entraînement selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que l'on prévoit comme moteur (8) un moteur électrique.
4. Rouleau comprenant une unité d'entraînement selon l'une quelconque des revendications
1 à 3, caractérisé en ce que la partie d'extrémité (9a) de l'arbre d'entraînement (9) est dimensionnée de manière
nettement plus épaisse que la partie (9b) qui reçoit le moteur (8).
5. Rouleau comprenant une unité d'entraînement selon l'une quelconque des revendications
1 à 4, caractérisé en ce qu'elle est appropriée pour faire tourner le rouleau (6) dans l'état pivoté vers le bas
avec une vitesse constante et dans l'état rentré par pivotement, c'est-à-dire coopérant
avec la nappe fibreuse en mouvement (2), avec la vitesse de fonctionnement nécessaire.
6. Rouleau comprenant une unité d'entraînement selon l'une quelconque des revendications
1 à 5, caractérisé en ce qu'il est prévu un générateur d'impulsions de rotation (13) qui est connecté mécaniquement
à l'arbre d'entraînement (9), l'entraînement du générateur d'impulsions de rotation
(13) pouvant être déclenché par le biais de l'enveloppe rotative (6a, 6a') du rouleau.
7. Rouleau comprenant une unité d'entraînement selon la revendication 6, caractérisé en ce que le générateur d'impulsions de rotation (13) est connecté par le biais d'un embrayage
(14) et d'un recouvrement de protection (15) à l'enveloppe (6a) du rouleau (6).