(57) Eine Seitenkanalpumpe (10) weist zwei parallele Pumpkanäle (24a,24b) auf, wobei ein
Pumpenrad (12) mit zwei parallelen Halbkanälen (28a,28b) mit jeweils zueinander parallelen
Pumpkammern (32a,32b) vorgesehen ist, die durch Schaufelwände (30) gebildet und voneinander
getrennt sind. Die Pumpkammern (32a,32b) beider Halbkanäle (28a,28b) sind jeweils
durch eine Kanaltrennwand (34) voneinander getrennt, wobei die Kanaltrennwand (34)
Druckausgleichsöffnungen (36) aufweist, durch die ein Druckausgleich von der Pumpkammer
(32a) des einen Halbkanals (28a) zu der Pumpkammer (32b) des anderen Halbkanals (28b)
erfolgt. Die Druckausgleichsöffnungen (36) sind ausschließlich in der in Drehrichtung
vorderen Hälfte der Kanaltrennwände (34) vorgesehen, wobei die hintere Hälfte der
Kanaltrennwände (34) öffnungsfrei ausgebildet ist. Die Schaufelwände (30) sind um
mindestens 10° zur Luvseite (40) geneigt angeordnet. Ferner ist die Öffnungslänge
(a) der Druckausgleichsöffnung (36) kleiner als 2/5 der Kanaltrennwandlänge (b). Durch
die Neigung der Schaufelwände (30) wird innerhalb der Pumpkammern ein hohes Druckgefälle
erzeugt. Durch das hohe Druckgefälle wandern Gasblasen innerhalb der Pumpkammern schneller
zur Leeseite, so dass hierdurch die Entlüftung verbessert wird. Gleichzeitig kann
unter Erhaltung einer wirksamen Entlüftung die Druckausgleichsöffnung kleinflächiger
ausgebildet sein, so dass die Turbulenzen in der zirkulären Flüssigkeitsströmung reduziert
werden. Hierdurch wird einerseits ein Druckausgleich bzw. Gasaustausch zwischen den
Pumpkammern (32a,32b) der beiden Pumpkanäle (24a,24b) ermöglicht, andererseits die
durch die Druckausgleichsöffnung verursachten Turbulenzen und Verluste gering gehalten.
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