Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschine mit zumindest einem Handgriff
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine solche Handwerkzeugmaschine ist aus der
DE 195 30712 A bekannt.
Aus der
DE 87 01 722.9 U1 ist ein Handgriff zum Führen bzw. Halten von schwingenden Vorrichtungen bekannt.
Der Handgriff besitzt ein Griffteil mit einem Metallkern, der mit einem schwingungsdämpfenden
Kunststoff überzogen ist. Mit dem Metallkern ist an einem Ende über eine Schraube
ein erstes Metallblech verbunden, das in die vom Griffteil abgewandte axiale Richtung
über einen elastischen Puffer mit einem zweiten Metallblech verbunden ist. Das zweite
Metallblech ist wiederum über eine Schraube mit einer Führungsdeichsel der Vorrichtung
verbunden.
Vorteile der Erfindung
[0002] Es wird eine Handwerkzeugmaschine mit zumindest einem Handgriff, der zumindest ein
Griffteil aufweist, das über wenigstens ein elastisches, schwingungsdämpfendes Element
mit einem Befestigungsteil fest verbunden ist, über das das Griffteil an einem Gehäuse
fixierbar ist, vorgeschlagen, wobei eine Verbindung zwischen dem Griffteil und dem
Befestigungsteil mit dem elastischen Element über zumindest ein bewegliches Sicherungselement
gesichert ist, wobei das Sicherungselement von einem starren Bauteil gebildet ist
und das Sicherungselement fest im Befestigungsteil und beweglich zum Griffteil gelagert
ist und das Sicherungselement mit einer im Befestigungsteil angeordneten Befestigungsschraube
fest verbunden ist.
[0003] Dadurch, daß eine Verbindung zwischen dem Griffteil und dem Befestigungsteil mit
dem elastischen Element über zumindest ein bewegliches Sicherungselement gesichert
ist, kann in einem Schadensfall des elastischen Elements ein Lösen des Griffteils
vom Gehäuse vermieden und stets eine Kontrolle der Handwerkzeugmaschine über das Griffteil
sichergestellt werden. Durch die bewegliche Ausführung des Sicherungselements kann
in einem bestimmungsgemäßen Betrieb eine Schwingungsübertragung über das Sicherungselement
vermieden werden. Das Befestigungsteil wird vorteilhaft als ein zum Gehäuse separates
Bauteil ausgeführt, kann jedoch auch zumindest teilweise einstückig mit dem Gehäuse
der Handwerkzeugmaschine ausgeführt sein.
[0004] Ist das Sicherungselement von einem starren Bauteil gebildet, kann es relativ zum
Griffteil beweglich gelagert sein. Das Sicherungselement kann einfach montierbar und
auch demontierbar ausgeführt werden, so daß es nach einem Schadensfall ausgewechselt
werden kann.
[0005] Das Sichcrungselement ist vorteilhaft im Befestigungsteil fest und zum Griffteil
beweglich gelagert, wodurch ein Bauraum im Griffteil vorteilhaft für eine Bewegungsfreiheit
des Sicherungselements genutzt und eine einfache Montage vom Griffteil aus erreicht
werden kann. Ferner kann eine im Befestigungsteil angeordnete Befestigungsschraube
für eine feste Verbindung des Sicherungselements genutzt werden. Zusätzliche Befestigungsteile
für das Sicherungselement können eingespart werden.
[0006] Um das Sicherungselement vor Beschädigung während des Betriebs der Handwerkzeugmaschine
zu schützen und das Sicherungselement verdeckt im Handgriff integrieren zu können,
umschließt das elastische Element vorteilhaft das Sicherungselement.
[0007] Ferner wird vorgeschlagen, daß das Sicherungsclcmcnt im elastischen Element mittig
entlang einer Mittelachse angeordnet ist, wodurch bei einer Kippbewegung ungewünschte
Zugspannungen im Sicherungselement und eine damit verbundene Schwingungsübertragung
vermieden werden können.
[0008] Um das elastische Element vor äußeren Einflüssen zu schützen, kann dieses auch mit
einer Hülse aus festem Material umschlossen sein, die am Griffteil oder am Befestigungsteil
befestigt sein kann und entweder zum Griffteil oder zum Befestigungsteil einen Abstand
aufweist, um eine Schwingungsübertragung zu vermeiden.
[0009] Ferner kann insbesondere über ein starres Sicherungselement einfach durch das Sicherungselement
eine maximale Auslenkung des elastischen Elements aus einer Grundstellung zumindest
in eine Kipprichtung und/oder eine Schubrichtung bestimmt werden. Eine Überdehnung
des elastischen Elements kann durch das Sicherungselement vermieden und eine lange
Lebensdauer kann erreicht werden.
[0010] Ferner wird vorgeschlagen, daß das Sicherungselement von einer Schraube gebildet
ist, die insbesondere vorteilhaft in der Befestigungsschraube im Befestigungsteil
verschraubt werden kann. Eine Schraube ist besonders kostengünstig und kann besondere
einfach und schnell montiert und demontiert werden. Anstatt einer Schraube könnte
jedoch auch ein Bolzen verwendet werden, der entweder im Griffteil oder im Befestigungsteil
form-, kraft, und/oder stoffschlüssig befestigt sein kann, beispielsweise kann dieser
in der Befestigungsschraube im Befestigungsteil eingepreßt sein.
[0011] Um nach einem Spritzvorgang des elastischen Elements eine vorteilhafte gleichmäßige
Abkühlung, ein vorteilhaft homogenes Gefüge und eine vorteilhaft stoffschlüssige Anbindung
an das Befestigungsteil und/oder an das Griffteil zu ermöglichen, besitzt das elastische
Element zumindest kurz vor einer vorteilhaft runden Anlagefläche zum Befestigungselement
und/oder zum Griffteil eine unrunde Querschnittfläche, die kleiner ist als die Anlagefläche,
und zwar setzt sich die Querschnittfläche besonders vorteilhaft aus einer runden Kernfläche
und sich radial an die Kernfläche nach außen anschließenden bogenförmigen Erstreckungen
zusammen. Mit einer runden Kontor kann eine vorteilhaft große Anlagefläche zwischen
dem elastischen Element und dem Befestigungselement und dem Griffteil erreicht werden.
Durch die sich daran anschließende kleinere Querschnittfläche kann der Anlagebereich
vorteilhaft abgekühlt werden.
[0012] Ferner kann zu einem vorteilhaften Gefüge beigetragen werden, indem bei der Herstellung
des elastischen Elements über zumindest ein Bauteil Wärme aus einem inneren Bereich
des elastischen Elements abgeführt wird. Das Bauteil kann durch ein bereits bei der
Herstellung in das elastische Element eingelegtes Sicherungselement oder vorteilhaft
von einem Kern gebildet sein, der nach der Herstellung vom elastischen Element entfernt
wird und vorteilhaft eine Ausnehmung für das Sicherungselement bildet. Der Kern kann
gegenüber dem eingelegten Sicherungselement vorteilhaft durch einen Kühlkanal mit
einem Kühlmittel gekühlt sein. Insbesondere bei Sicherungselementen, die von starren
Bauteilen gebildet sind und nach der Herstellung des elastischen Elements einfach
montiert werden können, bietet sich eine Kühlung des elastischen Elements bei der
Herstellung durch einen Kern vorteilhaft an.
[0013] Die erfindungsgemäße Lösung kann bei verschiedenen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden
Handwerkzeugmaschinen eingesetzt werden, wie beispielsweise bei Bohrhämmern, Meißelhämmern,
Bohrmaschinen, Schraubern, Sägen, Fräsen, Hobel usw. Besonders vorteilhaft kann die
erfindungsgemäße Lösung jedoch bei Winkelschleifern eingesetzt werden, und zwar bei
einem sich quer zur Längsrichtung erstreckenden Zusatzhandgriff, der in erster Linie
zur Rührung des Winkelschleifers dient.
Zeichnung
[0014] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0015] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen schematisch dargestellten Winkelschleifer von oben,
- Fig. 2
- einen Handgriff mit einem von einem elastischen Element umschlossenen, biegeweichen
Sicherungselement,
- Fig. 3
- einen Handgriff mit einem stabförmigen Sicherungselement,
- Fig. 4
- einen Ausschnitt einer Alternative zu Fig. 3,
- Fig. 5
- einen Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 4 bei der Montage,
- Fig. 6
- einen Handgriff mit einem von einem bandförmigen Sicherungselement umschlossenen elastischen
Element,
- Fig. 7
- eine Variante zu Fig. 3,
- Fig. 8
- einen Schnitt entlang der Linie VIII-VIII in Fig. 7,
- Fig. 9
- einen Schnitt entlang der Linie IX-IX in Fig. 7,
- Fig. 10
- einen Schnitt entlang der Linie X-X in Fig 7,
- Fig. 11
- einen Schnitt entlang der Linie XI-XI in Fig. 7 und
- Fig. 12
- einen Handgriff nach Fig. 7 bei seiner Herstellung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0016] Fig. 1 zeigt einen Winkelschleifer mit einem in einem Gehäuse 56 gelagerten, nicht
näher dargestellten Elektromotor, über den eine in einer Werkzeughalterung eingespannte
Trennscheibe 54 antreibbar ist. Der Winkelschleifer ist über einen ersten im Gehäuse
56 auf der der Trennscheibe 54 abgewandten Seite integrierten, sich in Längsrichtung
erstreckenden Handgriff 58 und über einen zweiten an einem Getriebegehäuse 60 im Bereich
der Trennscheibe 54 bzw. der Werkzeughalterung befestigten, sich quer zur Längsrichtung
erstreckenden Handgriff 10 führbar. Der Handgriff 10 besitzt ein Griffteil 12, das
über ein elastisches, schwingungsdämpfendes Kunststoffelement 14 mit einem Befestigungsteil
16 fest verbunden ist, über das das Griffteil 12 über einen am Befestigungsteil 16
angeformten Gewindestift 18 am Getriebegehäuse 60 des Winkelschleifers befestigt ist.
Das elastische Kunststoffelement 14 ist an das Griffteil 12 und an das Befestigungsteil
16 angespritzt und ist dadurch mit diesen fest verbunden.
[0017] Die in den Figuren 2 bis 6 gezeigten Ausführungsbeispiele des Sicherungselements
dienen der Verdeutlichung und stellen keine Bestandteile der Erfindung dar.
[0018] Das Griffteil 12 ist neben dem elastischen Kunststoffelement 14 über ein bewegliches
Sicherungselement 20 mit dem Befestigungsteil 16 verbunden (Fig. 2). Das Sicherungselement
20 ist von einem biegeweichen Bauteil in Form eines Drahtseils gebildet und ist im
elastischen Kunststoffelement 14 entlang einer Mittelachse angeordnet. An den Enden
des Sicherungselemcnts 20 sind nicht näher dargestellte Gewindehülsen befestigt, über
die das Sicherungselement 20 mit dem Griffteil 12 und dem Befestigungsteil 16 verschraubt
ist. Das elastische Kunststoffelement 14 umschließt das Sicherungselement 20. Das
Sicherungselement 20 ist im montierten Zustand auf Zug und das elastische Kunststoffelement
14 auf Druck belastet.
[0019] Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführung eines Handgriffs 26, bei dem ein Sicherungselement
22 durch einen bewegbar gelagerten starren und von einem elastischen Kunststoffelement
24 umspritzten Stab gebildet ist, an dessen Enden jeweils Scheiben 30, 32 befestigt
sind. Im wesentlichen gleichbleibende Bauteile sind in den dargestellten Ausführungsbeispielen
grundsätzlich mit den gleichen Bezugszeichen beziffert. Bezüglich gleichbleibender
Funktionen und Merkmale kann auf die Beschreibung zur Fig. 1 verwiesen werden.
[0020] Am Befestigungsteil 16 und am Griffteil 12 sind jeweils eine Hülse 34, 36 befestigt,
die jeweils in Richtung zum elastischen Kunststoffelement 24 eine Scheibe 38, 40 mit
koaxialen Öffnungen 42, 44 aufweisen. Die Hülsen 34, 36 und die Scheiben 38, 40 begrenzen
jeweils einen mit elastischem Material ausgespritzten Raum 46, 48, in die das Sicherungselement
22 mit seinen Scheiben 30, 32 eingefügt ist. Die Scheiben 30, 32 des Sicherungselements
22 besitzen einen größeren Durchmesser als die Öffnungen 42, 44 und sind verliersicher
in den Räumen 46, 48 gehalten.
[0021] Zur Montage kann die Scheibe 30 vom stabförmigen Teil des Sicherungselements 22 abgeschraubt
werden. Anschließend kann das Sicherungselement 22 vor der Montage der Hülsen 34,
36 mit dem Griffteil 12 bzw. dem Befestigungsteil 16 in diese eingeführt und die Scheibe
30 wieder mit dem stabförmigen Teil verschraubt werden. Die Hülsen 34, 36 sind über
nicht näher dargestellte Gewindeverbindungen mit dem Griffteil 12 bzw. dem Befestigungsteil
16 verbunden. Nachdem die Hülsen 34, 36 mit dem Griffteil 12 und dem Befestigungsteil
16 verbunden sind, wird das Sicherungselement 22 mit elastischem Kunststoff umspritzt.
[0022] Die Hülsen 34, 36 stellen mit ihren Scheiben 38, 40 vorteilhaft eine formschlüssige
Verbindung zwischen dem Griff teil 12 und dem elastischen Kunststoffelement 24 und
zwischen dem elastischen Kunststoffelement 24 und dem Befestigungsteil 16 her. Grundsätzlich
könnte jedoch das elastische Kunststoffelement mit dem Sicherungselement, den Hülsen
und den Scheiben als vormontierbare Baugruppe ausgeführt sein, die anschließend mit
dem Griffteil und dem Befestigungsteil verschraubt und verklebt wird.
[0023] Durch eine Bewegungsfreiheit der Scheiben 30, 32 des Sicherungselements 22 in den
Räumen 46, 48 ist eine maximale Auslenkung des elastischen Kunststoffelements 24 bestimmt,
und zwar in sämtlichen Richtungen. Um eine Schwingungsübertragung über das Sicherungselement
22 zu vermeiden, besitzt das Sicherungselement 22 zu den Hülsen 34, 36 und den Scheiben
38, 40 bei einem bestimmungsgemäßen Betrieb einen mit elastischem Material ausgefüllten
Abstand.
[0024] In Fig. 4 und 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Handgriffs 62 dargestellt,
bei dem ein Sicherungselement 64 durch einen bewegbar gelagerten, starren und von
einem elastischen Kunststoffelement 24 umspritzten Stab gebildet ist, dessen Enden
66, 68 scheibenförmig ausgebildet sind. Bezüglich gleichbleibender Funktionen und
Merkmale kann auf die Beschreibung zur Fig. 3 verwiesen werden.
[0025] An einem Befestigungsteil 70 und an einem Griffteil 72 sind jeweils ein Formteil
74, 76 angeformt, die jeweils in Richtung zum elastischen Kunststoffelement 24 scheibenförmig
ausgeführt sind und koaxiale Öffnungen 78, 80 aufweisen.
[0026] Die Formteile 74, 76 begrenzen jeweils einen mit elastischem Material ausgespritzten
Raum 82, 84, in die das einstückig ausgeführte Sicherungselement 64 mit seinen scheibenförmigen
Enden 66, 68 bei der Montage eingefügt ist. Dabei wird das Sicherungselement 64 mit
seinem stabförmigen Teil quer zur Längsrichtung des Handgriffs 62 durch seitliche
Öffnungen 86, 88 der Formteile 74, 76 geführt (Fig. 5). Anschließend wird das Sicherungselement
64 in den Formteilen 74, 76 entgegen seiner Einführrichtung 90 durch die Öffnungen
86, 88 gesichert, indem jeweils im Längsschnitt L-förmige Formteile 92, 94 senkrecht
zur Einführrichtung 90 und quer zur Längsrichtung mit jeweils einer Öffnung 96, 98
über den stabförmigen Teil des Sicherungselements 64 geschoben werden. Die scheibenförmigen
Enden 66, 68 des Sicherungselements 64 besitzen einen größeren Durchmesser als die
Öffnungen 78, 80 und sind verliersicher in den Räumen 82, 84 gehalten. Anschließend
wird das Sicherungselement 64 mit Kunststoff umspritzt.
[0027] Vorteilhaft ist eine Breite 100 der Öffnungen 86, 88 quer zur längsrichtung des Handgriffs
62 und senkrecht zur Einführrichtung 90 des Sicherungselements 64 kleiner ausgeführt
als ein Durchmesser 102 des stabförmigen Teils des Sicherungselements 64, so daß das
Sicherungselement 64 gegen einen Widerstand durch die Öffnungen 86, 88 geschoben werden
muß und anschließend in den Öffnungen 78, 80 der Formteile 74, 76 einrastet. Das Sicherungselement
64 ist in den Öffnungen 78, 80 der Formteile 74, 76 gesichert, und die Formteile 92,
94 können vorteilhaft eingespart werden.
[0028] Fig. 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Handgriffs 50, bei dem ein Sicherungselement
28 von einem biegeweichen Gewebeband gebildet ist, das ein elastisches Kunststoffelement
52 umschließt. Das bandförmige Sicherungselement 28 ist in Längsrichtung des Handgriffs
50 im wesentlichen nichtdehnbar ausgeführt und besitzt zum Griffteil 12 und zum Befestigungsteil
16 jeweils einen nicht näher dargestellten Kunststoffbund, mit denen das bandförmige
Sicherungselement 28 über Rastverbindungen mit dem Griffteil 12 bzw. mit dem Befestigungsteil
16 fest verbunden ist.
[0029] Um vorteilhaft eine Schwingungsübertragung über das Sicherungselement 28 zu vermeiden,
ist dieses länger als das elastische Kunststoffelement 52 ausgeführt. Das elastische
Kunststoffelement 52 ist durch das Sicherungselement 28 vor äußeren Einflüssen und
Beschädigungen während eines Gebrauchs des Winkelschleifers geschützt. Ferner ist
durch das Sicherungselement 28 eine maximale Auslenkung des elastischen Kunststoffelements
52 aus einer Grundstellung bestimmt, und zwar in Schub- Kipp- und Zugrichtung. In
den maximalen Auslenkstellungen ist das Sicherungselement 28 gespannt und vermeidet
eine weitere Auslenkung des elastischen Kunststoffelements 52.
[0030] In den Fig. 7 bis 12 ist zum Ausführungsbeispiel in Fig. 3 ein alternativer Handgriff
104 dargestellt. Der Handgriff 104 besitzt ein Befestigungsteil 110, das über ein
elastisches Kunststoffelement 108 mit einem Griffteil 106 fest verbunden ist. Die
Verbindung zwischen dem Befestigungsteil 110 und dem Griffteil 106 ist über ein von
einer Schraube gebildetes Sicherungselement 112 gesichert (Fig. 8).
[0031] Bei der Herstellung des Handgriffs 104 werden zuerst das Befestigungsteil 110 und
das Griffteil 106 aus Kunststoff gespritzt, wobei in das Befestigungsteil 110 eine
Befestigungsschraube 114 eingelegt und in axialer Richtung und in Drehrichtung formschlüssig
umspritzt wird, die neben einem Außengewinde 118 zur Befestigung an einem Maschinengehäuse
in Richtung Griffteil 106 ein Innengewinde 120 aufweist. Die Befestigungsschraube
114 könnte auch nachträglich in ein Befestigungsteil eingepreßt sein. Nach dem Umspritzen
der Befestigungsschraube 114 werden das Befestigungsteil 110 mit der Befestigungsschraube
114 und das Griffteil 106 in eine Gußform 140 eingelegt, um in einem Spritzvorgang
mit dem elastischen Kunststoffelement 108 stoffschlüssig verbunden zu werden (Fig.
12). Die Gußform 140 ist derart gestaltet, daß das elastische Kunststoffelement 108
kurz vor einer runden Anlagefläche 146 zum Befestigungsteil 110 und einer runden Anlagefläche
134 zum Griffteil 106 eine unrunde Querschnittfläche 116 aufweist, die jeweils kleiner
sind als die Anlageflächen 134, 146, und zwar besitzt die Querschnittfläche 116 jeweils
eine runde Kernfläche 122, an die sich radial nach außen vier bogenförmige Erstreckungen
124, 126, 128, 130 anschließen (Fig. 9 und 11). Möglich wären auch mehr oder weniger
als vier bogenförmige Erstreckungen 124, 126, 128, 130. In einem mittleren Bereich
besitzt das elastische Kunststoffelement 108 eine runde Querschnittfläche 136 (Fig.
10).
[0032] Ferner ist in die Gußform 140 ein über ein Flüssigkeitskanal 148 gekühlter Kern 142
eingebracht, der eine Ausnehmung 144 für das Sicherungselement 112 bildet, über den
vom inneren Bereich des elastischen Kunststoffelements 108 bei der Herstellung Wärme
abgeführt wird. Das Griffteil 106 ist innen hohl ausgeführt und besitzt in Richtung
Befestigungsteil 110 eine Ausnehmung 138, durch die der Kern 142 ragt und die teilweise
mit dem elastischen Kunststoffelement 108 ausgespritzt wird, so daß ein Randbereich
der Ausnehmung 138 von einem Bund 150 des elastischen Kunststoffelements 108 hintergriffen
wird.
[0033] Sind das elastische Kunststoffelement 108 ausgekühlt und der Kern 142 entnommen,
wird das Sicherungselement 112 vom Griffteil 106 durch die vom Kern 142 herstellte
Ausnehmung 144 in Richtung Befestigungsteil 110 durch das elastische Kunststoffelement
108 geführt und in das Innengewinde 120 in der Befestigungsschraube 114 geschraubt.
Das Sicherungselement 112 besitzt einen Schraubenkopf 132, der im montierten Zustand
des Sicherungselements 112 einen Abstand zum Griffteil 106 aufweist, so daß das Sicherungselement
112 relativ zum Griffteil 106 beweglich gelagert ist. Der Schraubenkopf 132 ist größer
als die Ausnehmungen 138 und 144, so daß bei einem Schadensfall des elastischen Kunststoffelements
108 das Griffteil 106 verliersicher mit dem Befestigungsteil 110 verbunden ist. Der
Abstand zwischen dem Schraubenkopf 132 und dem Griffteil 106 bestimmt eine maximal
zulässige Auslenkung des elastischen Kunststoffelements 108. Durch den Bund 150 wird
bei einer maximalen Auslenkung ein direkter Kontakt zwischen dem Schraubenkopf 132
und dem Griffteil 106 verhindert und eine Schwingungsübertragung weitgehend vermieden.
Bezugszeichen
[0034]
- 10
- Handgriff
- 12
- Griffteil
- 14
- Element
- 16
- Befestigungsteil
- 18
- Gewindestift
- 20
- Sicherungselement
- 22
- Sicherungselement
- 24
- Element
- 26
- Handgriff
- 28
- Sicherungselement
- 30
- Scheibe
- 32
- Scheibe
- 34
- Hülse
- 36
- Hülse
- 38
- Scheibe
- 40
- Scheibe
- 42
- Öffnung
- 44
- Öffnung
- 46
- Raum
- 48
- Raum
- 50
- Handgriff
- 52
- Element
- 54
- Trennscheibe
- 56
- Gehäuse
- 58
- Handgriff
- 60
- Getriebegehäuse
- 62
- Handgriff
- 64
- Sicherungselement
- 66
- Ende
- 68
- Ende
- 70
- Befestigungsteil
- 72
- Griffteil
- 74
- Formteil
- 76
- Formteil
- 78
- Öffnung
- 80
- Öffnung
- 82
- Raum
- 84
- Raum
- 86
- Öffnung
- 88
- Öffnung
- 90
- Einführrichtung
- 92
- Formteil
- 94
- Formteil
- 96
- Öffnung
- 98
- Öffnung
- 100
- Breite
- 102
- Durchmesser
- 104
- Handgriff
- 106
- Griffteil
- 108
- Element
- 110
- Befestigungsteil
- 112
- Sicherungselement
- 114
- Befestigungsschraube
- 116
- Querschnittfläche
- 118
- Außengewinde
- 120
- Innengewinde
- 122
- Kernfläche
- 124
- Erstreckung
- 126
- Erstreckung
- 128
- Erstreckung
- 130
- Erstreckung
- 132
- Schraubenkopf
- 134
- Anlagefläche
- 136
- Querschnittfläche
- 138
- Ausnehmung
- 140
- Gußform
- 142
- Bauteil
- 144
- Ausnehmung
- 146
- Anlagefläche
- 148
- Flüssigkeitskanal
- 150
- Bund
1. Handwerkzeugmaschine mit zumindest einem Handgriff (104), der zumindest ein Griffteil
(106) aufweist, das über wenigstens ein elastisches, schwingungsdämpfendes Element
(108) mit einem Befestigungsteil (110) fest verbunden ist, über das das Griffteil
(106) an einem Gehäuse (60) fixierbar ist, wobei die Verbindung zwischen dem Griffteil
(106) und dem Befestigungsteil (110) durch das elastische Element (108) über zumindest
ein bewegliches Sicherungselement (112) gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (112) von einem starren Bauteil gebildet ist und das Sicherungselement
(112) fest im Befestigungsteil (110) und beweglich zum Griffteil (106) gelagert ist
und das Sicherungselement (112) mit einer im Befestigungsteil (110) angeordneten Befestigungsschraube
(114) fest verbunden ist.
2. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungselement (112) im elastischen Element (108) entlang einer Mittelachse
angeordnet ist.
3. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungselement (112) von einer Schraube gebildet ist.
4. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Sicherungselement (112) eine maximale Auslenkung des elastischen Elements
(108) aus einer Grundstellung zumindest in eine Kipprichtung und/oder in eine Schubrichtung
bestimmt ist.
5. Handwerkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Element (108) zumindest kurz vor einer Anlagefläche (134, 146) zum
Befestigungsteil (110) und/oder zum Griffteil (106) eine unrunde Querschnittfläche
(116) aufweist, die kleiner ist als die Anlagefläche (134, 146).
6. Verfahren zur Herstellung eines Handgriffs einer Handwerkzeugmaschine nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Herstellung des elastischen Elements (108) über zumindest ein Bauteil (142)
Wärme aus einem inneren Bereich des elastischen Elements (108) abgeführt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil (142) von einem Kern gebildet wird, der nach der Herstellung vom elastischen
Element (108) entfernt wird.
1. Portable power tool comprising at least one handle (104) which has at least one handle
part (106) which is fixedly connected via at least one elastic, vibration-damping
element (108) to a fastening part (110), via which the handle part (106) can be fixed
to a housing (60), the connection between the handle part (106) and the fastening
part (110) by the elastic element (108) being locked via at least one movable locking
element (112), characterized in that the locking element (112) is formed by a rigid component, and the locking element
(112) is mounted fixedly in the fastening part (110) and movably relative to the handle
part (106), and the locking element (112) is fixedly connected to a fastening screw
(114) arranged in the fastening part (110).
2. Portable power tool according to Claim 1, characterized in that the locking element (112) is arranged in the elastic element (108) along a centre
axis.
3. Portable power tool according to Claim 1, characterized in that the locking element (112) is formed by a screw.
4. Portable power tool according to one of Claims 1 to 3, characterized in that a maximum deflection of the elastic element (108) from a basic position at least
in a tilting direction and/or in a pushing direction is determined by the locking
element (112).
5. Portable power tool according to one of the preceding claims, characterized in that the elastic element (108) has a non-circular cross-sectional area (116) at least
just in front of a bearing surface (134, 146) relative to the fastening part (110)
and/or relative to the handle part (106), said non-circular cross-sectional area (116)
being smaller than the bearing surface (134, 146).
6. Method of producing a handle of a portable power tool according to one of the preceding
claims, characterized in that heat is dissipated from an inner region of the elastic element (108) via at least
one component (142) during the production of the elastic element (108).
7. Method according to Claim 6, characterized in that the component (142) is formed by a core which is removed after the elastic element
(108) has been produced.
1. Machine-outil à main comportant au moins une poignée (104) munie d'au moins une partie
de préhension (106) reliée solidairement par au moins un élément d'amortissement des
vibrations (108), élastique, à une pièce de fixation (110) par laquelle la pièce de
préhension (106) se fixe sur un boîtier (60),
la liaison entre la pièce de préhension (106) et la pièce de fixation (110) étant
assurée par l'élément élastique (108) par au moins un moyen de fixation (112), mobile,
caractérisée en ce que
l'élément de fixation (112) est constitué par une pièce rigide et il (112) est monté
solidairement dans la pièce de fixation (110) et de manière mobile par rapport à la
pièce de préhension (106) et l'élément de fixation (112) est relié solidairement à
l'aide d'une vis de fixation (114) prévue dans la pièce de fixation (110).
2. Machine-outil à main selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'élément de fixation (112) est monté dans l'élément élastique (108) le long de son
axe.
3. Machine-outil à main selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'élément de fixation (112) est constitué par une vis.
4. Machine-outil à main selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que
l'élément de fixation (112) définit un débattement maximum de l'élément élastique
(108) à partir d'une position de base au moins dans une direction de basculement et/ou
dans une direction de coulissement.
5. Machine-outil à main selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
l'élément élastique (108) comporte au moins une section non circulaire (116) juste
avant une surface d'appui (134, 146) par rapport à la pièce de fixation (110) et/ou
la pièce de préhension (106), cette surface de section non circulaire étant plus petite
que la surface d'appui (134, 146).
6. Procédé de fabrication d'une poignée d'une machine-outil à main selon l'une des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que
pour la fabrication de l'élément élastique (108), on évacue la chaleur venant de l'intérieur
de l'élément élastique (108), par au moins une pièce (142).
7. Procédé selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
la pièce (142) est formée par un noyau que l'on enlève après fabrication de l'élément
élastique (108).