| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 332 262 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
|
Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
|
15.02.2012 Patentblatt 2012/07 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
06.09.2006 Patentblatt 2006/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.11.2001 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/AT2001/000351 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2002/038884 (16.05.2002 Gazette 2002/20) |
|
| (54) |
BEWEHRUNGSMATTE FÜR STAHLBETON
REINFORCING MAT FOR REINFORCED CONCRETE
TREILLIS D'ARMATURE POUR BETON ARME
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
|
Benannte Erstreckungsstaaten: |
|
RO SI |
| (30) |
Priorität: |
08.11.2000 AT 18892000
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
06.08.2003 Patentblatt 2003/32 |
| (73) |
Patentinhaber: AVI Alpenländische Veredelungs-Industrie
Gesellschaft m.b.H. |
|
8074 Raaba (AT) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- RITTER, Klaus
A-8042 Graz (AT)
- MATZ, Klaus
A-8044 Graz-Weinitzen (AT)
|
| (74) |
Vertreter: Holzer, Walter |
|
Patentanwälte Schütz u. Partner
Brigittenauer Lände 50 1200 Wien 1200 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 067 266 WO-A-96/08619 CH-A- 689 515 GB-A- 999 417
|
EP-A- 0 080 454 AT-B- 381 540 DE-C- 973 001 US-A- 3 430 406
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
[0001] Die Erfindung betrifft einen Typenprogramm von Bewehrungsmatten für Stahlbeton, bestehend
aus einander rechtwinkelig kreuzenden und an den Kreuzungspunkten miteinander verschweißten
Längs- und Querdrähten sowie einem Paar benachbarter Randlängsdrähte an jedem Mattenlängsrand
und über diese überstehenden Quer drahtendteilen, die in der Mattenebene in Form einer
Schlaufe zu den Randlängsdrähten zurück gebogen und mit den Randlängsdrähten verschweißt
sind. Hierbei haben innerhalb einer Matte
- (i) die Längsdrähte des Zentralbereiches jeweils gleiche Querschnittsflächen
- (ii) und gleiche Achsabstände.
Hierbei ist überdies bei allen Matten des Typenprogramms
- (iii) die Gesamtbreite gleich,
- (iv) der Achsabstand der beiden benachbarten Randlängsdrähte untereinander gleich
groß, sowie kleiner als der Achsabstand der Längsdrähte des Zentralbereiches,
- (v) der Achsabstand des inneren Randlängsdrahtes zum benachbarten Längsdraht des Zentralbereiches
größer als der Achsabstand der Längsdrähte des Zentralbereiches.
[0002] Bewehrungsmatten der einleitend angegebenen Art dienen zur Bewehrung von ebenen Flächentragwerken,
bei denen Kräfte in zwei senkrecht zueinander stehenden Richtungen, d.h. in Längs-
und Querrichtung entsprechend den einander kreuzenden Drahtscharen der Bewehrungsmatten,
zu übertragen sind. Die Bewehrungsmatten sind in einer Vielzahl unterschiedlicher
Ausgestaltung bekannt, um an die große Vielfalt der zu bewehrenden Flächentragwerke
mit unterschiedlichen Abmessungen und vor allem unterschiedlichen, auf die Bewehrungsrichtungen
bezogenen erforderlichen Stahlquerschnitten möglichst gut angepaßt werden zu können.
Da die zu bewehrenden Stahlbetonteile regelmäßig eine größere Breite haben als die
Bewehrungsmatten, müssen die Bewehrungsmatten nebeneinander mit Überdeckung verlegt
werden. Hierbei sind gewisse Mindestüberdeckungen aus statischen Gründen erforderlich,
um den Kraftfluß von Bewehrungsmatte zu Bewehrungsmatte zu gewährleisten.
[0003] Aus der
AT-B-377 564 und den zugehörigen Zusatzpatenten
AT-B-381 540 und
AT-B-381 542 sind Bewehrungsmatten mit den eingangs erwähnten Merkmalen bekannt, jedoch ist darin
keine Lehre enthalten für ein Programm bzw. einen Satz von verschieden belastbaren
Bewehrungsmatten.
[0004] Ein Typenprogramm solcher Bewehrungsmatten gleicher Gesamtbreite, mit einer zur Anpassung
an die verschiedenen Belastungen variablen Anzahl von Längsdrähten mit im Zentralbereich
gleichem Durchmesser ist beschrieben in
GB-B-999 417. Es sind aber vier Randlängsdrähte in jedem Randbereich der Matten statt wie erfindungsgemäß
zwei Randlängsdrähte vorgesehen und keine an über die Randlängsdrähte überstehenden
Querdrahtendteilen vorhandenen Schlaufen beschrieben, und es trifft das oben erwähnte
Merkmal (v) betreffend den Abstand des innersten Randlängsdrahtes zum benachbarten
Längsdraht des Zentralbereiches nicht bei allen Matten des Satzes zu.
[0005] Zur Herstellung von Bewehrungsmatten wird immer häufiger warmgewalztes, aus der Walzhitze
vergütetes Material verwendet, das eine hohe Duktilität aufweist und außerdem besonders
wirtschaftlich hergestellt werden kann, da der Verarbeitungsschritt der Kaltverformung
eingespart wird. Dieses Material wird standardmäßig in ganzzahligen Durchmesserwerten
hergestellt.
[0006] Ausgehend vom Stand der Technik der oben erwähnten österreichischen Patentschriften
stellt sich die Erfindung die Aufgabe, eine feine Abstufung der Tragfähigkeit der
verschiedenen Matten des Typenprogramms bei Einsatz möglichst weniger verschiedener
Drahtdurchmesser unter Vermeidung der erwähnten Nachteile und mit geringem Materialaufwand
zu erreichen.
[0007] Diese Aufgabe wird gemäß dem Anspruch 1 gelöst. Dabei ist zusätlich zu den eingangs
genannten Merkmalen vorgesehen,
(vi) daß alle Matten eines Typenprogrammes an ihren Längsrändern gleich und mit konstantem
Achsabstand des inneren Randlängsdrahtes zum benachbarten Längsdraht des Zentralbereiches
ausgebildet sind,
(vii) und bei den verschiedenen Matten des Typenprogramm die Anzahl der Längsdrähte
des Zentralbereiches bei steigendem Stahlnennquerschnitt in ganzzahligen Schritten
zunimmt und der gegenseitige Achsabstand der Längsdrähte im gleichen Maße abnimmt,
so daß innerhalb des Typenprogramms eine geringe Anzahl verschiedener ganzzahliger
Durchmesser der Längs-, Randlängs- und Querdrähte für die verschiedenen Belastungserfordernisse
ausreicht.
[0008] Zur Lösung der Aufgabe tragen insbesondere die in der erwähnten britischen Patentschrift
nicht beschriebenen erfindungsgemäßen Maßgaben (v) und (vi) betreffend den Abstand
des inneren Randlängsdrahtes zum benachbarten Längsdraht des Zentralbereiches zusammen
mit der erfindungsgemäßen Ausbildung der Schlaufen bei.
[0009] Vorteilhaft haben alle Matten des Typenprogramms eine konstante Gesamtbreite von
2400 mm, konstante Achsabstände der inneren Randlängsdrähte von ihren benachbarten
Längsdrähten des Zentralbereiches von 200 mm, konstante Schlaufenüberstände von 50
mm und betragen die Achsabstände der Längsdrähte im Zentralbereich der Bewehrungsmatten
100, 120, 150, 180 mm und betragen die Durchmesser der Längs-, Randlängs- und Querdrähte
6, 8, 9, 10 oder 12 mm.
[0010] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung bestehen die Längsdrähte, die Randlängsdrähte
und die Querdrähte aus warmgewalztem Material hoher Duktilität mit ganzzahligen Drahtdurchmessern.
[0011] Vorzuasweise sind bei der Bewehrungsmatte die Querschnittsflächen der beiden Randlängsdrähte
an jedem Mattenrand kleiner als die Querschnittsflächen der Längsdrähte im Zentralbereich
der Bewehrungsmatte oder gleich groß wie die Querschnittsflächen der Längsdrähte.
[0012] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend an Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Bewehrungsmatte
mit rechteckigen Maschen im Zentralbereich der Bewehrungsmatte und Fig. 2 eine Bewehrungsmatte
mit quadratischen Maschen im Zentralbereich der Bewehrungsmatte.
[0013] Die in den Fig. 1 und 2 dargestellten, Bewehrungsmatten 1 des erfindungsgemäßen Typenprogramm
bestehen aus einem Zentralbereich Z und je einem Randbereich R zu beiden Längsseiten
der Bewehrungsmatte 1. Die Bewehrungsmatte 1 weist im Zentralbereich Z parallele Längsdrähte
2 und in jedem Randbereich R einen inneren Randlängsdraht 3 und einen äußeren Randlängsdraht
4 auf, die parallel zueinander und parallel zu den übrigen Längsdrähten 2 verlaufen.
Die Längsdrähte 2 im Zentralbereich Z sind mit gleichem gegenseitigen Achsabstand
a, der sogenannten Längsdrahtteilung, angeordnet, wobei die Achsabstände a jeweils
von Drahtmitte zu Drahtmitte gemessen werden. Rechtwinkelig zu den Längsdrähten 2
und den Randlängsdxähten 3, 4 verlaufen parallele Querdrähte 5, die an den jeweiligen
Gitterkreuzungspunkten 6 mit den Längsdrähten 2 und den Randlängsdrähten 3, 4 verschweißt
sind. Die Querdrähte 5 sind jeweils mit gleichem gegenseitigen Achsabstand e angeordnet,
der sogenannten Querdrahtteilung.
[0014] Die beiden Randlängsdrähte 3 und 4 sind in einem gegenseitigen Achsabstand c angeordnet,
der wesentlich kleiner als der gegenseitige Achsabstand a der Längsdrähte 2 im Zentralbereich
Z ist, wodurch die Randlängsdrähte 3, 4 ein Randlängsdrahtpaar bilden. Der Achsabstand
c beträgt vorzugsweise 50 mm, kann im Rahmen der Erfindung jedoch auch im Bereich
zwischen 20 und 50 mm liegen. Durch diesen engen Achsabstand c der beiden Randlängsdrähte
3 und 4 wird bei Anwendung mehrerer Bewehrungsmatten zur flächenüberdeckenden Bewehrung
von Stahlbetonbauteilen die Strecke, längs welcher sich die Querdrähte 5 zweier benachbarten
Bewehrungsmatten im Stoß überdecken, verkürzt und dadurch Querdrahtmaterial eingespart.
[0015] Die inneren Randlängsdrähte 3 sind von dem benachbarten Längsdraht 2 jeweils in einem
Achsabstand b angeordnet, der größer als der gegenseitige Achsabstand a der Längsdrähte
2 im Zentralbereich z ist. Eine unerwünschte stahlhäufung im Überdekkungsbereich wird
verringert, dadurch Material eingespart und der Randspareffekt voll ausgenutzt. Die
vorgeschriebene Mindestüberdeckung im Stoßbereich beträgt 200 mm. Für alle Bewehrungsmatten
1 des erfindungsgemäßen Typenprogramms wird ein Achsabstand b von 200 mm gewählt,
da einerseits ein Randspareffekt erzielt werden soll und sich andererseits keine Längsdrahtanhäufung
ergeben soll.
[0016] Die über den äußeren Randlängsdraht 4 hinausragenden Endteile der Querdrähte 5 sind
an jedem Mattenrand symmetrisch zur Längsachse der Bewehrungsmatte 1 zu Randschlaufen
7 zurückgebogen und in den Kreuzpunkten 8 mit dem zugeordneten äußeren Randlängsdraht
4 verschweißt. Es ist im Rahmen der Erfindung auch möglich, die Randschlaufen 7 an
jedem Mattenrand gegensinnig zueinander zurück zu biegen. Es ist ferner im Rahmen
der Erfindung möglich, die Randschlaufen 7 bis zum inneren Randlängsdraht 3 zu führen
und sie zusätzlich mit diesem Randlängsdraht 3 im Kreuzungspunkt 9 mit dem inneren
Randlängsdraht 3 zu verschweißen. Der Durchmesser der Randschlaufe 7 wird derart gewählt,
daß beim Einbau in Stahlbeton die zulässigen Betonpressungen im Krümmungsbereich der
Randschlaufe 7 nicht überschritten werden. Der Abstand d des äußeren Schlaufenrandes
von der Mitte des äußeren Randlängsdrahtes 4 beträgt vorzugsweise 50 mm, zumindest
jedoch das Vier- bis Sechsfache des Durchmessers des Querdrahtes 5.
[0017] Durch die Ausbildung der Randschlaufen 7 wird zusammen mit der engen Stellung der
Randlängsdrähte 3, 4 erreicht, daß im Überdeckungsstoß zweier Bewehrungsmatten 1 die
beiden Schweißpunkte des vor der Schlaufe liegenden Teile jedes Querdrahtes mit den
beiden äußeren Randlängsdrähten 3, 4 infolge ihres kleinen gegenseitigen Abstandes
c nahezu gleichmäßig an der Kraftübertragung mitwirken und daß somit die Belastung
je Schweißpunkt vermindert wird. Die Randschlaufen 7 verbessern zusätzlich die Verankerung
einander überlappender Bewehrungsmatten im Überdeckungsstoß und ermöglichen eine geringere
Überdeckung. Da die Randschlaufen 7 die Lage der Bewehrungsmattenränder im Verbund
von mehreren Bewehrungsmatten 1 sehr klar erkennen lassen, ist der tatsächliche Überdeckungsbereich
genau definiert und auf der Baustelle die Verlegeanordnung der Bewehrungsmatten jederzeit
leicht kontrollierbar.
[0018] Beim Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 1 ist der Achsabstand e der Querdrähte 5
größer als der Achsabstand a der Längsdrähte 2 im Zentralbereich Z, so daß bei diesem
Ausführungsbeispiel die Längs- und Querdrähte 2; 5 im Zentralbereich Z der Bewehrungsmatte
1 Maschen 10 mit rechteckiger Form begrenzen. Hierbei ist die Querdrahtteilung e größer
als die Längsdrahtteilung a.
[0019] Das zweite, in der Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel einer Bewehrungsmatte
1 des erfindungsgemäßen Typenprogramms, unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel
dadurch, daß die Achsabstände e der Querdrähte 5 gleich den Achsabständen a der Längsdrähte
2 im Zentralbereich Z sind, so daß die Längs- und Querdrähte 2; 5 im Zentralbereich
Z quadratische Maschen 11 begrenzen.
[0020] Die Summe aus allen Achsabständen a, b und c und den Schlaufenüberständen d ergibt
die Gesamtbreite B der Bewehrungsmatte 1. Üblicherweise wird die Mattenbreite B in
möglichst wenigen Standardgrößen gewählt, wobei sich eine den Ladebreiten der Transportmittel
für die Bewehrungsmatten angepaßte Gesamtbreite von 2400 mm weltweit als wirtschaftlich
besonders vorteilhafter Standard eingebürgert hat. Die Bewehrungsmatten 1 werden aufgrund
dieses Standards in einer konstanten Gesamtbreite B von 2400 mm hergestellt. Aufgrund
der konstanten Achsabständen c von 50 mm, den konstanten Achsabständen b von 200 mm
und den konstanten Schlaufenüberständen d von 50 mm ergeben sich konstant breite Randbereiche
R von 300 mm, so daß der Zentralbereich Z der Bewehrungsmatte 1 eine konstante Breite
von 1800 mm aufweist.
[0021] Die Durchmesser der Randlängsdrähte 3, 4 werden im Rahmen der Erfindung kleiner als
der Durchmesser oder maximal gleich dem Durchmesser der Längsdrähte 2 im Zentralbereich
Z gewählt, so daß die Querschnittsfläche f jedes Randlängsdrahtes 3; 4 kleiner oder
gleich der Querschnittsfläche F der Längsdrähte 2 im Zentralbereich Z der Bewehrungsmatte
1 ist. Durch diese Maßnahme wird die Stahlanhäufung im Übergriffsbereich von zwei
Bewehrungsmatten 1 vermindert. Die Durchmesser der Querdrähte 5 werden im Rahmen der
Erfindung kleiner als der Durchmesser oder maximal gleich dem Durchmesser der Längsdrähte
2 im Zentralbereich z gewählt, so daß die Querschnittsfläche h der Querdrähte 5 kleiner
oder gleich der Querschnittsfläche der Längsdrähte 2 im Zentralbereich Z der Bewehrungsmatte
1 ist.
[0022] Die Bewehrungsmatten können in jeder beliebigen Länge L hergestellt werden, wobei
Standardlängen in Meterabstufungen bevorzugt werden. Eine weit verbreitete Länge L
beträgt 6 m, so daß sich bei rechteckigen Maschen 10 aufgrund dieser Meterabstufungen
standardmäßige Querdrahtteilungen e von 400, 330 und 200 mm ergeben.
[0023] Die Oberfläche der Drähte 2, 3, 4, 5 ist vorzugsweise mit einer Rippung versehen,
um die Haftung der Bewehrungsmatte 1 im Beton zu erhöhen.
[0024] Alle Drähte 2, 3, 4, 5 der Bewehrungsmatte 1 des erfindungsgemäßen Typenprogramms
bestehen aus warmgewalztem Material hoher Duktilität, die durch Vergütung des warmgewalzten
Materials in der Walzhitze entsteht. Im Rahmen der Erfindung ist es auch möglich die
hohe Duktilität durch Mikrolegierung des Materials zu erhalten. Das warmgewalzte Material
wird standardmäßig in ganzzahligen Durchmessern mit Werten von 6, 8, 9, 10 und 12
mm hergestellt.
[0025] Im Rahmen der Erfindung können alle Drähte 2, 3, 4, 5 der Bewehrungsmatte 1 auch
aus warmgewalztem Material bestehen, das in einem weiteren Arbeitsschritt zusätzlich
einer Kaltverformung unterworfen wird und dadurch bessere mechanisch-technologischen
Eigenschaften erhält. Die Kaltverformung besteht vorzugsweise aus einer Reckung des
warmgewalzten Materials. Im Rahmen der Erfindung kann die Kaltverformung alternativ
auch aus einer Kaltverfestigung durch Walzen und/oder ziehen bestehen. Bei diesem
Herstellungsverfahren wird der Draht vor der Kaltverformung entzundert, so daß die
beim Verschweißen störende Zunderschicht entfernt wird. Die Kaltverformung kann alternativ
auch aus einer Reckung des warmgewalzten Materials bestehen. Bei diesem Herstellungsverfahren
wird der Draht vor der Reckung nicht entzundert, sondern die spröde Zunderschicht
platzt erst während des Reckvorganges auf und fällt herunter. Auch bei diesem Herstellungsverfahren
wird die beim Verschweißen störende Zunderschicht entfernt.
[0026] Um ein Programm aus verschiedenen Typen der Bewehrungsmatte 1 möglichst wirtschaftlich
herstellen zu können, werden gemäß der Lehre der Erfindung einerseits nur Mattentypen
mit konstanter Gesamtbreite B, konstant breiten und identisch aufgebauten Randbereichen
R und damit konstant breitem Zentralbereich Z unter ausschließlicher Verwendung der
standardmäßig zur Verfügung stehenden, oben angeführten ganzzahligen Durchmesser des
warmgewalzten Drahtmaterials hergestellt und werden andererseits zum Erreichen einer
vom Anwender geforderten, möglichst feinen Abstufung der Stahlnennquerschnitte bei
den Mattentypen die Längsdrähte 2 im Zentralbereich Z der Bewehrungsmatte 1 gleichmäßig
verteilt und die Achsabstände a in entsprechender Abstufung gewählt. Bei einer Gesamtbreite
der Bewehrungsmatte von B = 2400 mm, hat es sich als besonders vorteilhaft herausgestellt,
einen Achsabstand von b = 200 mm, einen Achsabstand von c = 50 mm und einem Schlaufenüberstand
von d = 50 mm zu wählen, wodurch sich eine daraus resultierende Breite des Zentralbereiches
von Z = 1800 mm und damit die folgende Reihe von optimalen Längsdrahtteilungen a ergibt:
a = 100; 120; 150; 180 mm. Zur Erfüllung der meisten Bewehrungsaufgaben reicht in
diesem Fall eine ausgewählte Hauptreihe mit Werten von a = 100; 150 mm meistens aus.
Die Änderung der Längsdrahtteilung a dieser Hauptreihe erfolgt in Schritten von 50
mm, die den gängigen Änderungen der Längsdrahtteilungen herkömmlicher Gitterschweißanlagen
optimal entspricht. Im Prinzip wären im Rahmen der Erfindung bei diesem Beispiel auch
kleinere und auch größere Längsdrahtteilungen möglich, die jedoch weder statisch noch
fertigungstechnisch einen Sinn machen. Im Rahmen der Erfindung ergeben sich bei anderen
Gesamtbreiten B und/oder anderen Achsabständen b andere optimale Reihen von Längsdrahtteilungen,
wobei oftmals ein Kompromiß zwischen den optimalen, wirtschaftlichen Herstellungsverfahren
und den statischen Anforderungen an das Mattentypenprogramm zu schließen ist.
[0027] Aufgrund der Ausgestaltung der Bewehrungsmatte 1 des erfindungsgemäßen Typenprogramms
und der optimalen Abstufungen der Langsdrahtteilung a ist es möglich, bei konstanter
Gesamtbreite B der Bewehrungsmatte 1 und bei Einhaltung der konstanten Ausbildung
der linken und rechten Randbereiche R ein Mattentypenprogramm zu schaffen, das mit
einer minimalen Anzahl von Längsdrahtdurchmessern das Auslangen findet; insbesondere
ist es möglich, auf jeden Fall nur ganzzahlige Längsdrahtdurchmesser zu verwenden,
um die gewünschte Feinabstufung der Stahlnennquerschnitte innerhalb des Mattentypenprogrammes
zu ermöglichen.
[0028] Die Herstellung der Bewehrungsmatte 1 des erfindungsgemäßen Typenprogramms erfolgt
in Vielpunkt-Gitterschweißanlagen, die nach der elektrischen Widerstandemethode arbeiten.
Die Längsdrähte 2, 3, 4 können im Rahmen der Erfindung in Form von vorgefertigten,
geraden Stäben der Gitterschweißmaschine zugeführt oder von einem endlosen Materialstrang
abgezogen werden. Die Querdrähte 5 werden von einem endlosen Materialstrang abgezogen,
der je nach Durchmesser und Materialeigenschaft der Querdrähte 5 in Form von gewickelten
Spulen oder ringförmigen Bunden oder Ringen vorliegt. Die Querdrähte 5 werden anschließend
gerade gerichtet und dann der Gitterschweißmaschine zugeführt. Im Rahmen der Erfindung
ist es auch möglich, die vom Materialstrang abgezogenen Querdrähte 5 zunächst gerade
zu richten und auf Länge zu schneiden und dann diese abgelängten Querdrähte der Gitterschweißanlage
zuzuführen.
[0029] Es versteht sich, daß das dargestellte Ausführungsbeispiel im Rahmen des allgemeinen
Erfindungsgedankens verschiedentlich, insbesondere hinsichtlich der Ausgestaltung
der Bewehrungsmatte abgewandelt werden kann; insbesondere ist es im Rahmen der Erfindung
möglich, im Zentralbereich Z der Bewehrungsmatte 1 anstelle von Einzeldrähten auch
Doppelstäbe zu verwenden.
[0030] Des weiteren ist es im Rahmen der Erfindung möglich, die Längs- und Randlängsdrähte
2; 3, 4 der Bewehrungsmatte 1 aus warmgewalztem Material ohne zusätzlicher Kaltverformung
zu erzeugen, während die Querdrähte 5 aus warmgewalztem Material bestehen, das in
einem weiteren Arbeitsschritt einer Kaltverformung unterworfen wird. Die Kaltverformung
kann aus einer Kaltverfestigung durch Walzen und/oder Ziehen oder aus einer Reckung
bestehen. Des weiteren ist es im Rahmen der Erfindung möglich, die Querdrähte 5 der
Bewehrungsmatte 1 aus warmgewalztem Material ohne zusätzlicher Kaltverformung zu erzeugen,
während die Längs- und Randlängsdrähte 2; 3, 4 aus warmgewalztem Material bestehen,
das in einem weiteren Arbeitsschritt einer Kaltverformung unterworfen wird. Die Kaltverformung
kann auch in diesem Fall aus einer Kaltverfestigung durch Walzen und/oder Ziehen oder
aus einer Reckung bestehen.
1. Typenprogramm von Bewehrungsmatten (1) für Stahlbeton, bestehend aus einander rechtwinkelig
kreuzenden und an den Kreuzungspunkten miteinander verschweißten Längs -(2) und Querdrähten
(5) sowie einem Paar benachbarter Randlängsdrähte (3, 4) an jedem Mattenlängsrand
und über diese überstehenden Querdrahtendteilen, die in der Mattenebene in Form einer
Schlaufe (7) zu den Randlängsdrähten (3, 4) zurück gebogen und mit den Randlängsdrähten
(4) verschweißt sind, wobei innerhalb einer Matte (1)
(i) die Langsdrähte (2) den Zentralbereiches (Z) jeweils gleiche Querschnittsflächen
(ii) und gleiche Achsabstände (a) haben
und bei allen Matten (1) des Typenprogramms
(iii) die Gesamtbreite (B) konstant ist,
(iv) der Achsabstand (c) der beiden benachbarten Randlängsdrähte (3, 4) untereinander
gleich groß sowie kleiner ist als der Achsabstand (a) der Längsdrähte (2) des Zentralbereiches
(Z), und
(v) der Achsabstand (b) des inneren Randlängsdrahtes (3) zum benachbarten Längsdraht
(2) den Zentralbereichen (Z) größer ist als der Achsabstand (a) der Längsdrähte (2)
des Zentralbereiches (Z),
dadurch gekennzeichnet,
(vi) daß alle Matten des Typenprogramms an ihren Längsrändern gleich und mit konstantem Achsabstand
(b) des inneren Randlängsdrahtes (3) zum benachbarten Längsdraht (2) des Zentralbereiches
(Z) ausgebildet sind
(vii) und bei verschiedenen Matten (1) des Typenprogramms die Anzahl der Längsdrähte
(2) des Zentralbereichs (Z) bei steigendem Stahlnennquerschnitt in ganzzahligen Schritten
zunimmt und der gegenseitige Achsabstand (a) der Längsdrähte (2) im gleichen Maße
abnimmt, so daß innerhalb des Typenprogramms eine geringe Anzahl verschiedener ganzzahliger
Durchmesser der Längs- (2), Randlängs- (3, 4) und Querdrähte (5) für die verschiedenen
Belastungserforserfordernisse ausreicht.
2. Typenprogramm von Bewehrungsmatten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Matten (1) des Typenprogramms eine konstante Gesamtbreite (B) von 2400 mm, konstante
Achsabstände (b) der inneren Randlängsdrähte (3) von ihren benachbarten Längsdrähten
(2) des Zentralbereiches (Z) von 200 mm, konstante Achsabstände (c) der inneren Randlängsdrähte
(3) von den äußeren Randlängsdrähten (4) von 50 mm, konstante Schlaufenüberstände (d) von 50 mm aufweisen, daß die Achsabstände (a) der
Längsdrähte (2) im Zentralbereich (Z) der Bewehrungsmatten (1) 100, 120, 150, 180
mm betragen und daß die Durchmesser der Längs-, Randlängs- und Querdrähte (2; 3, 4;
5) 6, 8, 9, 10 und 12 mm betragen.
3. Typenprogramm von Bewehrungsmatten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Achsabstände (a) der Längsdrähte (2) im Zentralbereich (Z) der Bewehrungsmatten
(1) in Schrittweiten von' 50 mm ändern, wobei die Achsabstände (a) vorzugsweise 100,
150 mm betragen.
4. Typenprogramm von Bewehrungsmatten nach einem der Anspruche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsabstände (e) der Querdrähte (5) aller Bewehrungsmatten (1) des Typenprogrammes
100, 150, 200, 330 und 400 mm betragen.
5. Typenprogramm von Bewehrungsmatten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsdrähte (2), die Randlängsdrähte (3, 4) und die Querdrähte (5) aus warmgewalztem
Material hoher Duktilität mit ganzzahligen Drahtdurchmessern bestehen.
6. Typenprogramm von Bewehrungsmatten nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsdrähte (2), die Randlängsdrähte (3, 4) und die Querdrähte (5) aus warmgewalztem
Material hoher Duktilität bestehen, das einer zusätzlichen Kaltverformung, vorzugsweise
einer Reckung, unterworfen wird.
7. Typenprogramm von Bewehrungsmatten nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsflächen (f) der beiden Randlängsdrähte (3, 4) an jedem Mattenrand,
wie an sich bekannt, kleiner als die Querschnittsflächen (F) der Längsdrähte (2) im
Zentralbereich (Z) der Bewehrungsmatte (1) sind, oder daß die Querschnittsflächen
(f) der Randlängsdrähte (3, 4) gleich groß wie die Querschnittsflächen (F) der Längsdrähte
(2) sind.
8. Typenprogramm von Bewehrungsmatten nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsflächen (h) der Querdrähte (5) kleiner als die Querschnittsflächen
(F) der Längsdrähte (2) im Zentralbereich (Z) der Bewehrungsmatte (1) oder gleich
groß wie die Querschnittsflächen (F) der Längsdrähte (2) sind.
9. Typenprogramm von Bewehrungsmatten nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentralbereich (Z) der Bewehrungsmatte (1), wie an sich bekannt, rechteckige
Maschen (10) aufweist, wobei die Achsabstände (a) der Querdrähte (5) größer als die
Achsabstände (a) der Längsdrähte (2) im Zentralbereich (Z) der Bewehrungsmatte (1)
sind.
10. Typenprogramm von Bewehrungsmatten nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentralbereich (Z) der Bewehrungsmatte (1), wie an sich bekannt, quadratische
Maschen (11) aufweist.
1. Range of grades of reinforcing mats (1) for reinforced concrete, consisting of longitudinal
(2) and transverse wires (5) crossing one another at right angles and welded to one
another at the points of intersection, and a pair of adjacent longitudinal edge wires
(3, 4) at each longitudinal mat edge and transverse wire end portions which project
beyond these longitudinal edge wires and are bent back in the mat plane in the form
of a loop (7) to form the longitudinal edge wires (3, 4) and are welded to the longitudinal
edge wires (4), within a mat (1)
(i) the longitudinal wires (2) of the central region (Z) each having the same cross-sectional
areas
(ii) and having the same axial distances (a)
and in all mats (1) of the range of grades
(iii) the total width (B) being constant,
(iv) the axial distance (c) between the two adjacent longitudinal edge wires (3, 4)
being the same size and being smaller than the axial distance (a) between the longitudinal
wires (2) of the central region (Z), and
(v) the axial distance (b) of the inner longitudinal edge wire (3) from the adjacent
longitudinal wire (2) of the central region (Z) being greater than the axial distance
(a) between the longitudinal wires (2) of the central region (Z),
characterised in that,
(vi) all mats of the range of grades are formed in the same way at their longitudinal
edges and so as to have a constant axial distance (b) of the inner longitudinal edge
wire (3) from the adjacent longitudinal wire (2) of the central region (Z),
(vii) and in different mats (1) of the range of grades the number of longitudinal
wires (2) of the central region (Z) increases in whole-number steps as the nominal
steel cross-section increases, and the mutual axial distance (a) of the longitudinal
wires (2) decreases to the same extent, so that within the range of grades a low number
of different whole-number diameters of the longitudinal (2), longitudinal edge (3,
4) and transverse wires (5) is sufficient for the different load requirements.
2. Range of grades of reinforcing mats according to claim 1, characterised in that all mats (1) of the range of grades have a constant total width (B) of 2,400 mm,
constant axial distances (b) of the inner longitudinal edge wires (3) from their adjacent
longitudinal wires (2) of the central region (Z) of 200 mm, constant axial distances
(c) of the inner longitudinal edge wires (3) from the outer longitudinal edge wires
(4) of 50 mm, constant loop projections (d) of 50 mm, in that the axial distances (a) between the longitudinal wires (2) in the central region
(Z) of the reinforcing mats (1) are 100, 120, 150, 180 mm, and in that the diameters of the longitudinal, longitudinal edge and transverse wires (2; 3,
4; 5) are 6, 8, 9, 10 and 12 mm.
3. Range of grades of reinforcing mats according to claim 2, characterised in that the axial distances (a) between the longitudinal wires (2) in the central region
(Z) of the reinforcing mats (1) change in increments of 50 mm, the axial distances
(a) preferably being 100, 150 mm.
4. Range of grades of reinforcing mats according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the axial distances (e) between the transverse wires (5) of all reinforcing mats
(1) of the range of grades are 100, 150, 200, 330 and 400 mm.
5. Range of grades of reinforcing mats according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the longitudinal wires (2), the longitudinal edge wires (3, 4) and the transverse
wires (5) consist of hot-rolled material of high ductility having whole-number wire
diameters.
6. Range of grades of reinforcing mats according to claim 5, characterised in that the longitudinal wires (2), the longitudinal edge wires (3, 4) and the transverse
wires (5) consist of hot-rolled material of high ductility, which is subjected to
additional cold shaping, preferably stretching.
7. Range of grades of reinforcing mats according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the cross-sectional areas (f) of the two longitudinal edge wires (3, 4) at each mat
edge, as known per se, are smaller than the cross-sectional areas (F) of the longitudinal
wires (2) in the central region (Z) of the reinforcing mat (1), or in that the cross-sectional areas (f) of the longitudinal edge wires (3, 4) are the same
size as the cross-sectional areas (F) of the longitudinal wires (2).
8. Range of grades of reinforcing mats according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the cross-sectional areas (h) of the transverse wires (5) are smaller than the cross-sectional
areas (F) of the longitudinal wires (2) in the central region (Z) of the reinforcing
mat (1) or the same size as the cross-sectional areas (F) of the longitudinal wires
(2).
9. Range of grades of reinforcing mats according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the central region (Z) of the reinforcing mat (1), as known per se, comprises rectangular
meshes (10), the axial distances (e) between the transverse wires (5) being greater
than the axial distances (a) between the longitudinal wires (2) in the central region
(Z) of the reinforcing mat (1).
10. Range of grades of reinforcing mats according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the central region (Z) of the reinforcing mat (1), as known per se, comprises square
meshes (11).
1. Programme de types de treillis d'armature (1) pour béton armé, constitué de baguettes
longitudinales (2) et transversales (5) se croisant à angle droit et solidarisées
par soudage aux points de croisement, ainsi que deux baguettes longitudinales formant
bordure (3, 4) sur chaque bord longitudinal du treillis d'armature, et des parties
de baguettes transversales qui font saillie au-delà desdites baguettes longitudinales
formant bordure et sont recourbées dans le plan du treillis, sous la forme d'une boucle
(7), vers lesdites baguettes longitudinales formant bordure (3, 4), lesdites parties
de baguettes transversales sont soudées avec les baguettes longitudinales (4), tel
que, à l'intérieur d'un treillis (1)
i) les baguettes longitudinales (2), situées dans la région centrale (Z) du treillis
ont chacune des superficies de sections transversales identiques,
ii) et les mêmes entraxe (a)
et pour chaque treillis (1) du programme de types
iii) la largeur totale (B) est constante ;
iv) l'entraxe (c) de la paire de baguettes longitudinales formant bordure (3, 4) est
identique ou encore plus petit que l'entraxe (a) des baguettes longitudinales (2)
dans la région centrale (Z), et
v) l'entraxe (b) entre la baguette longitudinale formant bordure (3) intérieure, et
la baguettes longitudinale voisine (2) dans la région centrale (Z), est plus grand
que l'entraxe (a) des baguettes longitudinales (2) dans ladite région centrale (Z),
caractérisé en ce que,
vi) pour tous les treillis du programme de types les bordures longitudinales sont
les mêmes et ont une entraxe constante entre les baguettes longitudinale formant bordure
(3) et les baguettes longitudinales voisines (2) de la région centrale (Z)
vii) et pour différents treillis d'armature (1) du programme de types, le nombre des
baguettes longitudinales (2) de la zone centrale (Z) croît selon des pas de progression
entiers quand la section transversale nominale de l'acier augmente dans ladite région
centrale (Z), et l'entraxe réciproque (a) des baguettes longitudinales (2) décroît
selon la même cote, de telle façon que à l'intérieur du programme de types un nombre
minimal de diamètres entiers destinés aux baguettes longitudinales, longitudinales
marginales et transversales (2 ; 3, 4 ; 5) suffit à supporter les différentes charges.
2. Programme de types de treillis d'armature selon la revendication 1, caractérisé par le fait que tous les treillis d'armature (1) du programme de types présentent une largeur totale
(B) constante de 2 400 mm, des entraxes (b) constants de 200 mm pour les baguettes
longitudinales formant bordure (3) intérieures, par rapport aux baguettes longitudinales
(2) qui leur sont voisines dans la région centrale (Z), des entraxes (c) constants
de 50 mm pour lesdites baguettes longitudinales formant bordure (3) intérieures, vis-à-vis
des baguettes longitudinales formant bordure (4) extérieures, et des débords (d) constants
de 50 mm des boucles ; par le fait que les entraxes (a) des baguettes longitudinales (2) mesurent 100, 120, 150, 180 mm
dans la région centrale (Z) des treillis d'armature (1) ; et par le fait que les diamètres des baguettes longitudinales, longitudinales marginales et transversales
(2 ; 3, 4 ; 5) mesurent 6, 8, 9, 10 et 12 mm.
3. Programme de types de treillis d'armature selon la revendication 2, caractérisé par le fait que les entraxes (a) des baguettes longitudinales (2) varient selon des largeurs de pas
de progression de 50 mm, dans la région centrale (Z) des treillis d'armature (1),
lesdits entraxes (a) mesurant, de préférence, 100, 150 mm.
4. Programme de types de treillis d'armature selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que les entraxes (e) des baguettes transversales (5) de tous les treillis d'armature
(1) du programme de types mesurent 100, 150, 200, 330 et 400 mm.
5. Programme de types de treillis d'armature selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que les baguettes longitudinales (2), les baguettes longitudinales marginales (3, 4)
et les baguettes transversales (5) consistent en un matériau à haute ductilité laminé
à chaud, avec des diamètres entiers desdites baguettes.
6. Programme de types de treillis d'armature selon la revendication 5, caractérisé par le fait que les baguettes longitudinales (2), les baguettes longitudinales marginales (3, 4)
et les baguettes transversales (5) consistent en un matériau à haute ductilité laminé
à chaud, qui est soumis à une déformation à froid supplémentaire, de préférence à
un étirage.
7. Programme de types de treillis d'armature selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que, de manière connue en soi, les superficies de section transversale (f) des deux baguettes
longitudinales marginales (3, 4), sur chaque bord dudit treillis, sont plus petites
que les superficies de section transversale (F) des baguettes longitudinales (2),
dans la région centrale (Z) dudit treillis (1) ; ou par le fait que lesdites superficies de section transversale (f) desdites baguettes longitudinales
marginales (3, 4) sont égales auxdites superficies de section transversale (F) desdites
baguettes longitudinales (2).
8. Programme de types de treillis d'armature selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que, dans la région centrale (Z) dudit treillis d'armature (1), les superficies de section
transversale (h) des baguettes transversales (5) sont plus petites que les superficies
de section transversale (F) des baguettes longitudinales (2), ou bien sont égales
auxdites superficies de section transversale (F) desdites baguettes longitudinales
(2).
9. Programme de types de treillis d'armature selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait que, de manière connue en soi, la région centrale (Z) dudit treillis d'armature (1) comporte
des mailles rectangulaires (10), les entraxes (e) des baguettes transversales (5)
étant plus grands que les entraxes (a) des baguettes longitudinales (2) dans ladite
région centrale (Z) dudit treillis d'armature (1).
10. Programme de types de treillis d'armature selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait que, de manière connue en soi, la région centrale (Z) dudit treillis d'armature (1) possède
des mailles carrées (11).


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente