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EP 1 332 688 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.04.2006 Patentblatt 2006/14 |
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Anmeldetag: 27.01.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR |
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Priorität: |
04.02.2002 DE 20201658 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.08.2003 Patentblatt 2003/32 |
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Patentinhaber: Prototec Aktiengesellschaft |
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9490 Vaduz (LI) |
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Erfinder: |
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- Ahlbäumer, Georg, Dr.
9490 Vaduz (LI)
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Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
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Maximilianstrasse 58 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-94/00031 FR-A- 649 059 GB-A- 2 175 490 US-A- 4 995 117
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DE-U- 29 914 563 FR-A- 2 629 986 US-A- 3 501 772 US-A- 6 009 562
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Helm.
[0002] Die Sportindustrie hat für unterschiedliche Sportarten speziell angepasste Helmarten
entwickelt. Beispielsweise werden für Fahrradsportarten besonders leichte Helme bevorzugt,
die einerseits der körperlichen Anstrengung Rechnung tragen und andererseits auf das
im Vergleich zum Motorradfahren geringere Verletzungsrisiko abgestimmt sind. Im Bereich
des Skifahrens sind derartige Helme in der Regel robuster ausgeführt, was insbesondere
mit der erhöhten Geschwindigkeit sowie der geringeren Temperaturbelastung für den
Fahrer zusammenhängt. Den größtmöglichen Sicherheitsstandard bieten üblicherweise
Motorradhelme.
[0003] Für den Käufer derartiger Helme bringt dies zwar einerseits den Vorteil eines optimal
auf seine Bedürfnisse zugeschnittenen Produktes, jedoch führt dies bei Benutzern,
die verschiedene Sportarten ausführen, zu einer erheblichen Kostenbelastung, wenn
sie für jede ausgeübte Sportart den optimalen Helm wünschen. Einen für verschiedene
Sportarten geeigneten Helm ist aus der WO-A-94/00031 bekannt.
[0004] Wegen des reflektorischen Abwendens des Kopfes bei frontaler Gewalteinwirkung sind
Stürze mit Frontalanprall seiten. In der Regel geschieht eher ein seitlicher Anprall.
[0005] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Helm anzugeben, der für unterschiedliche
Sportarten nutzbar ist und den Kopf möglichst gut schützt.
[0006] Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen
sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0007] Gemäß der Erfindung weist daher der erfindungsgemäße Helm, von oben gesehen, eine
Form auf, die einem Rechteck angenähert ist. Dadurch entsteht beim Aufprall ein möglichst
großer Abstand zwischen der tangierten Helmstelle und dem Kopf des Trägers.
[0008] Darüber hinaus bietet diese eckige Form bei einem Sturz mehr Schutz, da die Aufprallzone
des Helms im Bereich der Ecken durch mehr deformierbares Innenmaterial, vorzugsweise
Elastomer, geschützt ist.
[0009] Ferner baut die vorliegende Erfindung auf der Erkenntnis auf, dass es möglich ist,
unterschiedliche Helmarten ausgehend von einer Grundversion durch Befestigen von Zusatzkomponenten
an der Grundversion bereitzustellen.
[0010] Bei der Grundversion kann es sich dabei insbesondere um eine Art Fahrradhelm handeln,
der eine Befestigungseinrichtung aufweist, an der eine Helmerweiterung angebracht
werden kann. Durch diese Helmerweiterung kann ein typischer Fahrradhelm in einen Helm
umgerüstet werden, wie er im Bereich Skisport üblich ist. Ebenso ist ein Umrüsten
auf einen Jethelm möglich, wie er im Motorradsport üblich ist. Auch können die entsprechenden
Helmerweiterungen selbst wiederum Befestigungseinrichtungen für weitere Helmerweiterungen
aufweisen, so dass der erwähnte Skihelm durch eine zusätzliche Erweiterung in einen
Motorradhelm überführt werden kann.
[0011] Vorzugsweise unterscheidet sich ein erweiterter Helm nicht von einem entsprechenden
Spezialmodell. Mit anderen Worten sind die Befestigungseinrichtungen und Komponenten
derart ausgestaltet, dass nach der Befestigung nicht mehr erkennbar ist, dass der
vorliegende Helm eigentlich aus mehreren Komponenten besteht. Insbesondere sind die
Übergänge zwischen den Einzelteilen formschlüssig.
[0012] Anhand der in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsformen
wird die Erfindung im Folgenden näher erläutert. Ähnliche oder korrespondierende Einzelheiten
sind in den Figuren mit denselben Bezeichnungen versehen. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Helms gemäß einer bevorzugten Ausführungsform,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Helms ohne Visier und Helmerweiterungen,
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Helms.
[0013] Fig. 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Helms 100. Der
gezeigte Helm besteht im Wesentlichen aus einer Grundschale 101, an der über einen
Befestigungsmechanismus 103 eine oder mehrere modulare Helmerweiterungen 102 lösbar
befestigt sind.
[0014] Der erfindungsgemäße Helm kann mit oder ohne Helmerweiterungen 102 getragen werden.
Mittels der modularen Helmerweiterungen 102 kann die vom Helm geschützte Kopffläche
vergrößert und dem gewünschten Verwendungszweck angepasst werden.
[0015] In einer bevorzugten Ausführungsform bestehen die Helmerweiterungen aus U-förmigen
Protektoren, die den Ohren- und Wangenbereich des Kopfes schützen und seitlich an
der Grundschale 101 in der Befestigungsvorrichtung 103 lösbar befestigt werden. Gemäß
einer weiteren Ausführungsform können diese U-förmigen Wangenteile mit einem Kinnbügel
ergänzt werden, um zusätzlich auch noch den Kinnbereich zu schützen. Dazu wird ein
Kinnbügel mittels einer weiteren Befestigungsvorrichtung an den Wangenteilen abnehmbar
fixiert. Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Wangenteile
im Kinnbügel integriert sind und somit eine einteilige Helmerweiterung an der Grundschale
befestigt wird, um sowohl den Kinnbereich als auch den Ohren- und Wangenbereich zu
schützen.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des Helms befindet sich der Befestigungsvorrichtung
103, in dem die Helmerweiterungen 102 an der Grundschale 101 befestigt werden, in
etwa im Schläfenbereich des Kopfes auf beiden Seiten des Helmes und besteht gemäß
einer besonders bevorzugten Ausführungsform aus einer lösbaren Rast- oder Steckverbindung.
[0017] Vorzugsweise sind bei der Rastverbindung je zwei Rastlaschen an den Oberseiten der
Helmerweiterungen 102 befestigt. In der Grundschale 101 sind an den korrespondierenden
Positionen Rastelemente mit Druckknöpfen integriert, mittels derer die Rastverbindung
gelöst werden kann. Die Aussparungen für die Aufnahme der Rastlaschen sind derart
in der Grundschale 101 integriert, dass die Funktion und das Design des Helms sowohl
bei abgenommenen als auch bei befestigten Helmerweiterungen 102 nicht beeinträchtigt
ist. Die Helmerweiterungen schließen dabei formschlüssig mit der Grundschale ab.
[0018] Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Helms wird die Helmerweiterung
mit integriertem oder befestigtem Kinnschutz z.B. über eine Rastnase in der Befestigungsvorrichtung
103 eingehakt und über Rastlaschen in den Rastelementen an der Grundschale fixiert.
Durch das Betätigen der Druckknöpfe an den Rastelementen kann die Helmerweiterung
gelöst bzw. nach oben geklappt werden.
[0019] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des Helms ist ein Kinnriemen 105 fest mit
der Grundschale 101 verbunden. Die Anlenkpunkte für den Kinnriemen 105 befinden sich
dabei im Bereich des Befestigungsmechanismus 103 an der Innenseite des Helms. Dadurch
wird ermöglicht, dass der Helm mit oder ohne Wangenteile 102 über den Kinnriemen 105
am Kopf des Helmträgers befestigt werden kann. Hierzu verfügt der Kinnriemen über
eine Vorrichtung zum Öffnen und Schließen des Riemens.
[0020] Im Stirnbereich der Grundschale 101 einer bevorzugten Ausführungsform des Helms ist
ein Visier 106 befestigt. Das Visier 106 erstreckt sich dabei über die gesamte Front
des Helms von der linken bis zur rechten Befestigungsvorrichtung. Die Form des Visiers
106 ist derart gewählt, dass die Unterkante des Visiers oberhalb des Nasenansatzes
der Helmträgers endet und durch die geschwungene Form der Unterkante den gesamten
Augenbereich abdeckt.
[0021] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des Helms ist das Visier 106 in einer Kassette
versenkbar, die zwischen der Innenseite der Grundschale 101 und der stoßdämpfenden
Innenverkleidung des Helms angebracht ist. Die Kassette ist dabei der Innenform der
Grundschale angepasst und sehr schmal gehalten, um den Tragekomfort des Helms zu gewährleisten.
Das Visier 106 kann dabei über einen Arretierungsmechanismus herunter gelassen bzw.
vollständig in die Kassette eingeklappt werden.
[0022] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist das Visier 106 lösbar, vorzugsweise über
eine Rast- oder Steckverbindung, an der Grundschale 101 befestigt.
[0023] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist die Helmerweiterung 102 für
den Wangenbereich eine U-Form auf, in die ein Ohrschutz 104 in die Aussparungen integriert
werden kann. Der Ohrschutz 104 besitzt vorzugsweise eine Muschelform, ist gegen den
Ohraußenrand erhöht und zum Gehörgang des Ohrs des Helmträgers geneigt, um die Schallwellen
in das Zentrum des Ohrs zu leiten. Der Ohrschutz kann jedoch auch durch eine perforierte
oder gelochte Abdeckung ersetzt werden, die sowohl innen als auch außen mit vorzugsweise
atmungsaktiven und windabweisendem Stoff verkleidet sein kann.
[0024] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des Helms ist die Innenseite der Grundschale
101 und der Helmerweiterungen 102 mit stoßdämpfendem Material ausgekleidet, wie es
bei handelsüblichen Helmen der Fall ist. Dies gewährleistet sowohl den Tragekomfort
als auch den notwendigen Schutz des Kopfes bei Gewalteinwirkung.
[0025] Die Grundschale 101 kann eine oder mehrere typischerweise längliche Luftöffnungen
107 an der Oberseite der Grundschale 101 aufweisen. Sie dienen der Luftzirkulation
im Helm sowie der Gewichtsreduzierung. Um die notwendige Steifigkeit und Stabilität
der Grundschale zu gewährleisten, ist die Grundschale mit länglichen Verstrebungen
verstärkt.
[0026] Die Luftöffnungen können durch die stoßdämpfende Innenauskleidung des Helms verdeckt
werden oder offen bleiben. Vorzugsweise besteht daher die stoßdämpfende Innenauskleidung
aus atmungsaktiven und windabweisendem Material. Gemäß einer weiteren Ausführungsform
ist die stoßdämpfende Innenauskleidung des Helms im Bereich der Luftöffnungen 107
ausgespart, wobei die Luftöffnungen 107 aber durch einen atmungsaktiven und windabweisendem
Stoff abgedeckt sind, um eine effiziente Luftzirkulation im Helm zu gewährleisten
und um den Kopf des Helmträgers vor unnötigem Luftzug zu schützen.
[0027] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist der Helm mit zusätzlichen längs
verlaufende Kanten in denjenigen Bereichen des Helms ausgestattet, die als typische
Aufprallzonen bei einem Sturz identifiziert sind.
[0028] Fig. 2 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des Helms mit abgenommenen Helmerweiterungen
und abgenommenen bzw. versenktem Visier 106. Darüber hinaus verdeutlicht die Darstellung
die Position der Anlenkpunkte des Kinnriemens 105 im Bereich des Befestigungsmechanismus
103. Die Grundschale 101 ist im Bereich des Befestigungsmechanismus 103 der Wangenteile
102 derart ausgestaltet, dass sie bei abgenommenen Helmerweiterungen 102 eine hinreichend
große Aussparung für die Ohren des Helmträgers aufweist.
[0029] Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform des Helms, bei der die Luftöffnungen des
Helms bei der Innenverkleidung des Helms ausgespart bleiben. Dies ermöglicht eine
entsprechende Luftzirkulation, wie sie bei typischen Outdoor-Sportarten im Sommer
gewünscht wird.
[0030] Wie erwähnt, besteht ein wesentliches Merkmal des erfindungsgemäßen Helms in der
Modularität und dem dadurch erzielbaren, erweiterten Einsatzbereiches des Helms. Dieser
kann sowohl für Sommer- und Wintersportarten als auch als Motorradhelm verwendet werden.
Die Schutzfunktion des Helms kann dabei modular an den jeweiligen Verwendungszweck
sowie an klimatischen Bedingungen der unterschiedlichen Jahreszeiten angepasst werden.
Das modulare Konzept ermöglicht insbesondere das Umrüsten eines typischen Fahrradhelms
in einen Skihelm und durch Hinzufügen eines Kinnbügels in einen Motorradhelm.
[0031] In einer Sommerversion (angedeutet durch die Fig. 2 oder Fig. 3) ähnelt der Helm
einem Fahrradhelm. Die abgenommenen Wangenteile 102 und die Luftöffnungen 107 ermöglichen
den notwendigen Tragekomfort. Atmungsaktive Materialen ermöglichen das Tragen des
Helms auch bei wärmeren Temperaturen sowie anstrengenderen Sportarten.
[0032] In einer Winterversion (angedeutet durch die Fig. 1) kann in den Helm ein zusätzliches
Futter angebracht werden, welches die Luftöffnungen des Helms abdeckt, um den Kopf
vor Erfrierungen zu schützen. Das hierfür bevorzugte Material ist atmungsaktiv und
winddicht und kann z.B. aus GoreTex® bestehen. Somit eignet sich der erfindungsgemäße
Helm auch für verschiedene Einsatzbereiche im Wintersport.
1. Helm mit einer Grundschale (101), die mit stoßdämpfendem Material ausgekleidet ist,
wobei die Grundschale (101) eine Befestigungsvorrichtung (103) aufweist, an der eine
oder mehrere modulare Helmerweiterungen (102) lösbar befestigt sind, um die von dem
Helm geschützte Kopffläche zu vergrößern,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Helm eine von oben gesehen einem Rechteck angenäherte Form aufweist, um dadurch beim Aufprall einen möglichst großen Abstand zwischen der tangierten Helmstelle und
dem Kopf des Trägers zu gewährleisten.
2. Helm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Helmerweiterung (102) aus seitlich anzubringenden Protektoren besteht, um die
von dem Helm geschützte Kopffläche auf den Ohren- und Wangenbereich auszudehnen.
3. Helm nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Helmerweiterung (102) eine Befestigungsvorrichtung aufweist und damit ein Kinnbügel
lösbar befestigt ist.
4. Helm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Helmerweiterung (102) einen Kinnbügel aufweist.
5. Helm nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Helmerweiterungen (102) derart ausgestaltet sind, dass sie nach
oben geklappt werden können, um das Aufsetzen des Helms zu erleichtern.
6. Helm nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Helm mindestens eine längs verlaufende Kante in denjenigen Bereichen des Helms
aufweist, die als typische Aufprallzonen bei einem Sturz dienen.
7. Helm nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Helm mit einem Visier (106) sowie einer das eingeklappte Visier aufnehmende Kassette
ausgestattet ist, wobei die Kassette ihrer Form nach der Innenseite der Grundschale
(101) angepasst ist und zwischen dieser und der stoßdämpfenden Innenverkleidung des
Helms angebracht ist.
8. Helm nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Helmerweiterung (102) im Bereich der Ohren Aussparungen bzw. Löcher aufweist,
um ein besseres Hören zu ermöglichen.
9. Helm nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundschale (101) mit einer oder mehreren Luftöffnungen (107) versehen ist.
10. Helm nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Helm ein Futter vorzugsweise aus z.B.GoreTex®, herausnehmbar befestigt ist.
1. Helmet with a base shell (101), which is lined with shock-absorbing material, which
base shell (101) has a fixing mechanism (103) to which one or more modular helmet
extensions (102) can be releasably attached in order to increase the surface area
of the head protected by the helmet,
characterised in that
the helmet has the approximate shape of a rectangle as viewed from above, thereby
guaranteeing that there is as large a distance as possible between the helmet point
sitting at a tangent and the head of the wearer in the event of an impact.
2. Helmet as claimed in claim 1, characterised in that the helmet extension (102) consists of laterally mounted protectors in order to extend
the surface area of the head protected by the helmet to include the ear and cheeck
region.
3. Helmet as claimed in claim 2, characterised in that the helmet extension (102) has a fixing mechanism by means of which a chin strap
can be releasably attached.
4. Helmet as claimed in claim 1, characterised in that the helmet extension (102) is a chin strap.
5. Helmet as claimed in one of claims 1 to 4, characterised in that one or more helmet extensions (102) are designed so that they can be folded upwards,
making it easier to put the helmet on.
6. Helmet as claimed in one of claims 1 to 5, characterised in that the helmet has at least one longitudinally extending edge in those regions of the
helmet which serve as typical impact zones in the event of a fall.
7. Helmet as claimed in one of claims 1 to 6, characterised in that the helmet is fitted with a visor (106) as well as a cartridge accommodating the
retracted visor, and the shape of the cartridge is adapted to the internal face of
the base shell (101) and is mounted between it and the vibration-damping internal
lining of the helmet.
8. Helmet as claimed in claim 2 or 4, characterised in that the helmet extension (102) has cut-outs or holes in the region of the ears to permit
better hearing.
9. Helmet as claimed in one of claims 1 to 8, characterised in that the base shell (101) is provided with one or more air vents (107).
10. Helmet as claimed in one of claims 1 to 9, characterised in that a lining, preferably of GoreTex®, is removably affixed in the helmet.
1. Casque avec une coque de base (101) qui est revêtue d'une matière antichoc, étant
précisé que la coque de base (101) comporte un dispositif de fixation (103) au niveau
duquel un ou plusieurs éléments de casque rapportés modulaires (102) sont fixés de
manière amovible afin d'augmenter la surface de la tête qui est protégée par le casque,
caractérisé en ce qu'il présente une forme qui se rapproche, vue de dessus, d'un rectangle afin de garantir
en cas de choc une distance aussi grande que possible entre le point du casque concerné
et la tête de la personne.
2. Casque selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de casque rapporté (102) se compose d'éléments de protection à installer
sur les côtés pour étendre la partie de la tête qui est protégée par le casque à la
zone des oreilles et des joues.
3. Casque selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de casque rapporté (102) comporte un dispositif de fixation et grâce à
celui-ci, une mentonnière est fixée de manière amovible.
4. Casque selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de casque rapporté (102) comporte une mentonnière.
5. Casque selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'un ou plusieurs éléments de casque rapportés (102) sont conçus pour pouvoir être rabattus
vers le haut afin que l'on puisse mettre le casque plus facilement.
6. Casque selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le casque comporte au moins une arête longitudinale dans ses zones qui servent de
zones de choc typiques en cas de chute.
7. Casque selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'il est équipé d'une visière (106) et d'un compartiment qui reçoit la visière une fois
rentrée, ce compartiment étant adapté par sa forme au côté intérieur de la coque de
base (101) et étant placé entre celle-ci et le revêtement intérieur antichoc du casque.
8. Casque selon la revendication 2 ou 4, caractérisé en ce que l'élément de casque rapporté (102) présente dans la zone des oreilles des creux ou
des trous pour permettre de mieux entendre.
9. Casque selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la coque de base (101) est pourvue d'une ou plusieurs d'ouvertures d'aération (107).
10. Casque selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'une doublure de préférence en GoreTex®, par exemple, est fixée de manière amovible
dans le casque.