| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 332 871 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
15.07.2009 Patentblatt 2009/29 |
| (22) |
Anmeldetag: 31.01.2003 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Mehrlagige stripfähige Druckform
Multilayered stripable printing plate
Plaque d'impression composée de plusieurs couches séparables
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
31.01.2002 DE 10203707
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
06.08.2003 Patentblatt 2003/32 |
| (73) |
Patentinhaber: Celfa AG |
|
6423 Seewen (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Osenegg, Carlfried
6402 Merlischachten (CH)
|
| (74) |
Vertreter: Schreiber, Christoph |
|
Patentanwälte von Kreisler Selting Werner,
Postfach 10 22 41 50462 Köln 50462 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 452 808 US-A- 1 942 683
|
WO-A-02/06900 US-A- 5 870 955
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Gegenstand der vorliegenden Patentanmeldung ist eine Druckform für Druckverfahren,
ein Verfahren zur Herstellung der Druckform, die Verwendung dieser Druckform sowie
ein Arbeitsverfahren unter Einsatz der Druckform.
[0002] In Druckverfahren werden häufig Druckformen verwendet, bei denen die druckenden Teile
gegenüber den nicht druckenden Teilen erhöht sind.
[0003] Selbst moderne Offsetdruckmaschinen werden zunehmend mit zusätzlichen Lackierwerken
ausgerüstet, welche statt im Offsetverfahren im Hochdruckverfahren unterschiedliche
Farben oder Lacke auf Druckträger applizieren können. Allgemein bestehen Hochdruckformen
aus einem zweischichtigen Aufbau, d.h. aus einer Trägerschicht und einer darauf befindlichen
farb- oder lackübertragenden Schicht, die auch als funktionelle Schicht bezeichnet
wird.
[0004] Die Trägerschicht kann eine Metall- oder Kunststofffolie sein, die der Druckform
eine gewisse Stabilität gibt, während die farb- oder lackübertragende Schicht meist
ein Polymer ist, das mit geeigneten Mitteln entfernt werden kann. Anfänglich wurden
Gummidrucktücher für diesen Zweck bis zur nächsten Gewebelage geschnitten und die
darüber liegende Gummischicht entfernt. Dieser Vorgang wird "Strippen" genannt. Mit
zunehmenden Anforderungen, insbesondere auch an Druckprodukte mit ausgesparten Lackierungen,
wurden spezielle Lackierplatten angeboten. Die farb- oder lackübertragende Schicht
wird durch chemische oder mechanische Prozesse entfernt, um die nicht druckenden Teile
der Form zu bestimmen. Dabei kann zum einen eine mechanische Entfernung eingesetzt
werden, bei der Messer oder Ahlen verwendet werden, mit der die obere Schicht angeritzt
wird und dann gestrippt wird.
[0005] Alternativ dazu sind auch Verfahren bekannt, bei denen es sich bei der funktionellen,
farb- oder lackübertragenden Schicht um ein photopolymerisierbares Harz handelt, das
an den Stellen, an den keine Aussparungen vorhanden sind, durch Lichteinstrahlung
polymerisiert und ausgehärtet wird und hinterher die nicht polymerisierten Bereiche
chemisch herausgelöst werden.
[0006] Für die mechanische Entfernung (das Strippen) werden unterschiedliche Anforderungen
an die Verbundhaftung zwischen funktioneller Schicht und Trägerschicht gestellt. Um
die mechanische Entfernung zu erleichtern, ist es wünschenswert, dass die Haftung
möglichst gering ist. Eine hohe Haftung der verbleibenden Schicht ist jedoch notwendig
für eine hohe Auflagestabilität in der Druck- und Lackiermaschine. Üblicherweise erhält
man daher entweder eine gute Strippbarkeit und nimmt dafür Nachteile bei der Auflagenstabilität
in Kauf oder erhält eine gute Verbundhaftung und hohe Auflagenstabilität, dabei jedoch
Probleme beim Strippen.
[0007] In einem System, bei dem die Haftfestigkeit zwischen den beiden Schichten durch einen
Kleber oder ähnliches eingestellt wird, ist ein zufriedenstellender Kompromiss kaum
zu realisieren, da die Haftmittel dazu neigen, ihre Haftfestigkeit unter externen
Einflüssen stark zu verändern. Zu solchen Einflüssen zählen unter anderem Druck, Feuchtigkeit,
Wärme und angewandte Scherkräfte.
[0008] In einem bekannten Verfahren (STRIP-PLATE der Firma Nessmann) werden diese Probleme
dadurch gelöst, dass der Verbund anfänglich eine schwache Haftung und damit eine gute
Strippbarkeit aufweist und nach dem Strippen durch Wärmehärtung eine weitere Aushärtung
des Haftmittels erreicht wird und die dann erhaltene hohen Haftkräfte hohe Auflagen
ermöglichen. Dieser zeitaufwendige zusätzliche Zwischenschritt führt damit zu Verzögerungen
im Druckvorbereitungsprozess.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es daher, eine Druckform zur Verfügung zu
stellen, die die vorgenannten Probleme des Standes der Technik überwindet.
[0010] Gelöst wird die Aufgabe durch eine Druckform für Druckverfahren mit einer Trägerschicht,
einer farb- oder lackübertragenden Druckschicht und einer sich zwischen der Trägerschicht
und der Druckschicht befindlichen Zwischenschicht, wobei sich die Zwischenschicht
beim Strippen in eine obere Zwischenschicht und eine untere Zwischenschicht spaltet
unter Erhalt einer Verbindung zwischen der unteren Zwischenschicht und der Trägerschicht
und einer Verbindung zwischen der oberen Zwischenschicht und der Druckschicht.
[0011] "Strippen" bedeutet ein Verfahren, bei dem die eingeschnittene Druckschicht mechanisch
entfernt wird.
[0012] Die
DE 30 27 549 C2 beschreibt ein zusammendrückbares Druckelement mit einer zusammendrückbaren Schicht
aus geschäumtem Gummi. Ein Aufbau, bei dem die Zwischenschicht unter Erhalt der Verbindung
mit der Trägerschicht und der Druckschicht in sich reißt, ist nicht beschrieben.
[0013] DE 689 19 783 T2 beschreibt ein elastisches, zusammendrückbares Drucktuch mit einer zusammendrückbaren
Schicht. Im Zusammenhang mit einer nicht kompressiblen Schicht wirkt sich dies positiv
auf die Bahnzufuhreigenschaften des Gummidrucktuches aus. Ein Reißen innerhalb der
kompressiblen Schicht unter Erhalt der Verbindung zu den Nachbarschichten ist nicht
beschrieben.
[0014] Geeignete Materialien für die Trägerschicht sind die üblicherweise für Trägerschichten
verwendeten Materialien, insbesondere Kunststoff- und Metallfolien. Besonders geeignet
sind Trägerschichten aus Aluminium, Kupfer, Edelstahl oder Polyester.
[0015] Die Zwischenschicht muss so gewählt werden, dass sie innerlich reißen kann. Die Zwischenschicht
besteht aus geschäumtem oder perforiertem Kunststoff. Durch die Schäumung bzw. Perforierung
entstehen Schichten, die aufgrund der geringeren Kontaktflächen in sich selbst reißen
können, sich also in zwei Schichten spalten. Geeignete Zwischenschichten sind beispielsweise
geschäumte Polyurethane, Polyolefine, wie Polyethylen, Polystyrole, Polyvinylchloride
sowie deren Mischpolymerisate, natürliche oder synthetische Kautschuke sowie Mischung
der vorgenannten.
[0016] Statt einer Perforierung oder Schäumung können auch Füllstoffe verwendet werden.
Geeignete Füllstoffe sind z.B. Russ, Tonerde, Silikate und Mischungen aus diesen.
[0017] Geeignete Polymere für Füllstoff gefüllte Zwischenschichten sind Polyurethane, Polyolefine,
Polystyrole, Polyvinylchloride sowie deren Mischpolymerisate, natürliche oder synthetische
Kautschuke sowie Mischungen der vorgenannten.
[0018] Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen
Druckform. Hierzu kann entweder die Zwischenschicht zunächst bahnförmig hergestellt
und mit der Trägerschicht laminiert werden oder die Zwischenschicht durch Beschichten
auf die Trägerschicht aufgebracht werden und danach entweder die Druckschicht zunächst
bahnförmig hergestellt und mit der Zwischenschicht laminiert werden oder die Druckschicht
durch Beschichten auf die Zwischenschicht aufgebracht werden.
[0019] Gegenstand der Erfindung ist auch die Verwendung der erfindungsgemäßen Druckformen
in einem Druckverfahren.
[0020] Weiterhin Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Vorbereitung einer Druckform,
wobei die Druckform mit einem Schneidwerkzeug so geschnitten wird, dass zumindest
die Druckschicht, nicht jedoch die Trägerschicht durchtrennt wird und anschließend
die Druckschicht in den ausgeschnittenen Bereichen mechanisch entfernt wird.
[0021] Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine Druckform für Druckverfahren mit einer
Trägerschicht, bei der stellenweise die Druckschicht zusammen mit der oberen Zwischenschicht
entfernt ist.
[0022] Figur 1 zeigt eine Trägerschicht 1, auf der sich eine Zwischenschicht 3 befindet,
auf der sich wiederum eine farb- oder lackübertragende Druckschicht 2 befindet. Bevorzugt
weist die Zwischenschicht 3 geschlossene oder offene Poren auf, da solche Schichten
eine für den Lackiervorgang vorteilhafte Kompressibilität aufweisen. Der Verbund zwischen
der Trägerschicht 1 und der Zwischenschicht 3 ist fest, ebenso der Verbund zwischen
der Druckschicht 2 und der Zwischenschicht 3. In sich ist die Zwischenschicht jedoch
so, dass sie bei einer ausreichenden Abzugskraft in sich selbst reißt. Ein bevorzugter
Bereich liegt bei einer Abzugskraft von 1 bis 10 N/cm, noch mehr bevorzugt 4 bis 8
N/cm. Auf diesem Weg muss die Haftfestigkeit zwischen den Schichten 1 und 3 bzw. 3
und 2 nicht genau eingestellt werden, sondern kann über einen größeren Bereich variieren,
solange sie deutlich größer ist als die innere Festigkeit (Abzugskraft) der Zwischenschicht.
Geeignete Hartfestigkeiten zwischen Trägerschicht und Zwischenschicht bzw. Druckschicht
und Zwischenschicht liegen höher als die Abzugskraft, die zu einem Reißen der Zwischenschicht
in sich selbst führt. Bevorzugt liegen die Haftfestigkeiten so, dass erst Abzugskräfte
von mehr als 10 N/cm zu einer Zerstörung der Verbindung führt. Beim Strippen trennt
sich die Zwischenschicht in sich, ohne dass eine Trennung an den Grenzflächen zu den
Schichten 1 bzw. 2 stattfindet, sondern dass sich die Zwischenschichten in eine Zwischenschicht
3a und 3b spaltet.
[0023] Figur 2 zeigt das Ergebnis des Strippens der erfindungsgemäßen Druckform. Die Zwischenschicht
3 hat sich in eine Zwischenschicht 3a und 3b gespaltet, wobei die Zwischenschicht
3b mit der Trägerschicht 1 und die Zwischenschicht 3a mit der Druckschicht 2 festverbunden
bleiben.
[0024] Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert.
Beispiel 1
[0025] Auf eine maßstabile 0,30 mm dicke Polyesterfolie wird zunächst eine Haftprimerbeschichtung
aufgebracht. Darauf wird eine 0,30 mm dicke, mit einem Treibmittel versetzte Polyurethan-Masse
gegossen, welche beim Trocknungsprozess einen geschlossenporigen, gut haftenden Schaum
ergibt. Auf diese poröse Zwischenschicht wird ein Haftkleber appliziert und nach Ablüften
des Lösungsmittels eine 0,55 mm dicke PVC-Folie als funktionelle Schicht auflaminiert.
Beispiel 2
[0026] Auf eine 0,30 mm dicke Aluminiumfolie wird ein Haftkleber appliziert und nach Ablüften
des Lösungsmittels eine 0,30 mm Polyethylen-Schaumfolie als poröse Zwischenschicht
auflaminiert.
[0027] Auf diese poröse Zwischenschicht wird ein EPDM-Elastomer als funktionelle Schicht
aus einer Toluol-Lösung im Streichverfahren bis zu einer Dicke von 0,55 mm aufgegossen.
Beispiel 3
[0028] Auf eine maßstabile 0,30 mm dicke Polyesterfolie wird eine 20%ige Lösung eines Copolymerisates
aus Vinylacetat und Maleinsäureanhydrid in 6 Teilen Aceton und 3 Teilen MEK, der ein
3%iger Zusatz von Silikagel beigefügt wird, aufgegossen. Nach dem Ablüften des Lösungsmittelgemisches
entsteht eine 0,10 mm dicke Zwischenschicht. Auf diese Zwischenschicht wird mittels
Extrusionsbeschichtung eine fest haftende 0,7 mm dicke Polyolefinschicht als funktionelle
Schicht aufextrudiert.
Beispiel 4
[0029] Eine 250 µm dicke PET-Trägerfolie wird zunächst mit einer 50 µm GummiHaftmittelschicht
beschichtet. Das 400 µm dicke Elastomer wird in einer AUMA aufgebracht und bei 150°C
so vulkanisiert, dass ein fester Verbund zwischen Trägerschicht und Zwischenschicht
entsteht. Mittels Lasergravur wird auf der Zwischenschicht ein dreidimensionaler Materialabtrag
vorgenommen, so dass ein 60er Lochraster entsteht. Auf die so durch Rasterung geschwächte
Elastomerschicht wird eine 700 µm dicke PVC-Folie als funktionelle Schicht mittels
eines Zweikomponentenklebers auflaminiert.
[0030] In allen vier Beispielen liegt die im Prüfgerät für Striphaftung ZWICK 1120 der Fa.
Zwick Materialprüfung gemessene Abzugskraft zwischen 4 und 8 N/cm.
1. Druckform für Druckverfahren mit einer Trägerschicht (1), einer farb- oder lackübertragenden
Druckschicht (2) und einer sich zwischen der Trägerschicht (1) und der Druckschicht
(2) befindlichen Zwischenschicht (3), dadurch gekennzeichnet, dass sich die Zwischenschicht (3) beim Strippen in eine obere Zwischenschicht (3a) und
eine untere Zwischenschicht (3b) spaltet unter Erhalt einer Verbindung zwischen der
unteren Zwischenschicht (3b) und der Trägerschicht (1) und einer Verbindung zwischen
der oberen Zwischenschicht (3a) und der Druckschicht (2), wobei die Zwischenschicht
(3) aus geschäumtem oder perforiertem Kunststoff besteht oder aus einem füllstoffhaltigen
Polymer besteht.
2. Druckform nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerschicht
(1) eine Kunststoff- oder Metallfolie ist.
3. Druckform nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerschicht aus Aluminium, Kupfer, Edelstahl oder Polyester besteht.
4. Druckform nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenschicht (3) ausgewählt wird aus der Gruppe geschäumter Polyurethane,
Polyolefine, wie Polyethylen, Poylstyrole, Polyvinylchloride sowie deren Mischpolymerisaten,
natürlichen oder synthetischen Kautschuke oder Mischungen der vorgenannten.
5. Druckform nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die füllstoffhaltige Zwischenschicht (3) mit einem Füllstoff ausgewählt aus Russ,
Tonerde, Silikate und Mischungen aus diesen, gefüllt ist.
6. Druckform nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Polymer ausgewählt wird aus der Gruppe Polyurethane, Polyolefine, Polystyrole,
Polyvinylchloride sowie deren Mischpolymerisaten, natürliche oder synthetische Kautschuke
und Mischungen der vorgenannten.
7. Verfahren zur Herstellung einer Druckform nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass entweder
• die Zwischenschicht (3) zunächst bahnförmig hergestellt wird und mit der Trägerschicht
(1) laminiert wird
oder
• die Zwischenschicht (3) durch Beschichten auf die Trägerschicht (1) aufgebracht
wird
und danach entweder
• die Druckschicht (2) zunächst bahnförmig hergestellt und mit der Zwischenschicht
(3) laminiert wird
oder
• die Druckschicht (2) durch Beschichten auf die Zwischenschicht (3) aufgebracht wird.
8. Verwendung einer Druckform gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6 in einem Druckverfahren.
9. Verfahren zur Vorbereitung einer Druckform
dadurch gekennzeichnet , dass die Druckform nach einem der Ansprüche 1 bis 6 mit einem Schneidwerkzeug so geschnitten
wird, dass zumindest die Druckschicht (2), nicht jedoch die Trägerschicht (1) durchtrennt
wird und anschließend die Druckschicht (2) in den ausgeschnittenen Bereichen mechanisch
entfernt wird.
10. Druckform nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in Teilbereichen die Druckschicht (2) zusammen mit der oberen Zwischenschicht (3a)
entfernt (gestrippt) wurde.
1. A printing form for printing methods having a base layer (1), a paint or varnish transfer
printing layer (2) and an intermediate layer (3) provided between said base layer
(1) and said printing layer (2), characterized in that said intermediate layer (3) is cleaved into an upper intermediate layer (3a) and
a lower intermediate layer (3b) upon stripping to obtain bonding between the lower
intermediate layer (3b) and the base layer (1) and bonding between the upper intermediate
layer (3a) and the printing layer (2), wherein said intermediate layer (3) consists
of a foamed or perforated plastic material or of a filler-containing polymer.
2. The printing form according to claim 1,
characterized in that said base layer
(1) is a plastic sheet or metal foil.
3. The printing form according to claim 2, characterized in that said base layer consists of aluminum, copper, stainless steel or polyester.
4. The printing form according to at least one of claims 1 to 3, characterized in that said intermediate layer (3) is selected from the group consisting of foamed polyurethanes,
polyolefins, such as polyethylene, polystyrenes, polyvinyl chlorides and their mixed
polymers, natural or synthetic rubbers or mixtures of the above.
5. The printing form according to at least one of claims 1 to 3, characterized in that said filler-containing intermediate layer (3) is filled with a filler selected from
carbon black, alumina, silicates and mixtures thereof.
6. The printing form according to claim 5, characterized in that said polymer is selected from the group consisting of polyurethanes, polyolefins,
polystyrenes, polyvinyl chlorides and their mixed polymers, natural or synthetic rubbers
or mixtures of the above.
7. A process for preparing a printing form according to any of claims 1 to 6,
characterized in that either
• said intermediate layer (3) is prepared in sheet form at first and laminated with
said base layer (1); or
• said intermediate layer (3) is applied to said base layer (1) by coating;
followed by either
• preparing said printing layer (2) in sheet form at first and laminating it with
said intermediate layer (3); or
• applying said printing layer (2) to said intermediate layer (3) by coating.
8. Use of a printing form according to at least one of claims 1 to 6 in a printing method.
9. A process for preparing a printing form for use, characterized in that said printing form according to any of claims 1 to 6 is cut with a cutting tool to
sever at least said printing layer (2), but not said base layer (1), and said printing
layer (2) is subsequently removed mechanically in the cut out areas.
10. The printing form according to at least one of claims 1 to 6, characterized in that said printing layer (2) has been removed (stripped) together with said upper intermediate
layer (3a) in partial areas.
1. Cliché d'impression pour procédés d'impression comprenant une couche-support (1),
une couche imprimante transférant une encre ou un vernis (2) et une couche intermédiaire
(3) située entre la couche-support (1) et la couche imprimante (2), caractérisé en ce que, lors du pelliculage, la couche intermédiaire (3) est scindée en une couche intermédiaire
supérieure (3a) et une couche intermédiaire inférieure (3b) tout en conservant une
liaison entre la couche intermédiaire inférieure (3b) et la couche-support (1) ainsi
qu'une liaison entre la couche intermédiaire supérieure (3a) et la couche imprimante
(2), dans lequel la couche intermédiaire (3) est faite de matière plastique expansée
ou perforée ou d'un polymère contenant des charges.
2. Cliché d'impression selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couche-support (1) est un film de matière plastique ou une feuille métallique.
3. Cliché d'impression selon la revendication 2, caractérisé en ce que la couche-support est faite d'aluminium, de cuivre, d'acier fin ou de polyester.
4. Cliché d'impression selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la couche intermédiaire (3) est choisie dans le groupe des polyuréthannes expansés,
des polyoléfines telles que le polyéthylène, du polystyrène, du poly(chlorure de vinyle)
ainsi que de leurs copolymères, des caoutchoucs naturels
ou synthétiques ou des mélanges des substances susmentionnées.
5. Cliché d'impression selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la couche intermédiaire contenant des charges (3) est remplie d'une charge choisie
parmi la suie, l'alumine, les silicates et leurs mélanges.
6. Cliché d'impression selon la revendication 5, caractérisé en ce que le polymère est choisi dans le groupe des polyuréthannes, des polyoléfines, des polystyrènes,
des poly(chlorure de vinyle) ainsi que de leurs copolymères, des caoutchoucs naturels
ou synthétiques et des mélanges des substances susmentionnées.
7. Procédé de fabrication d'un cliché d'impression selon l'une quelconque des revendications
1 à 6,
caractérisé en ce que :
- la couche intermédiaire (3) est d'abord fabriquée sous forme de bande puis stratifiée
avec la couche-support (1)
ou
- la couche intermédiaire (3) est appliquée sur la couche-support (1) au moyen d'un
procédé de revêtement
puis
- la couche imprimante (2) est d'abord fabriquée sous forme de bande puis stratifiée
avec la couche intermédiaire (3)
ou
- la couche imprimante (2) est appliquée sur la couche intermédiaire (3) au moyen
d'un procédé de revêtement.
8. Utilisation d'un cliché d'impression selon au moins l'une quelconque des revendications
1 à 6 dans un procédé d'impression.
9. Procédé de préparation d'un cliché d'impression caractérisé en ce que le cliché d'impression selon l'une quelconque des revendications 1 à 6 est entaillé
au moyen d'un outil de coupe de telle sorte qu'au moins la couche imprimante (2) est
sectionnée mais pas la couche-support (1), puis la couche imprimante (2) est éliminée
par voie mécanique au niveau des zones découpées.
10. Cliché d'impression selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la couche imprimante (2) est éliminée (pelée) dans des zones partielles conjointement
avec la couche intermédiaire supérieure (3a).

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente