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(11) |
EP 1 333 239 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.11.2006 Patentblatt 2006/46 |
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Anmeldetag: 21.12.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Abklappbare Waffenstation
Foldable gun
Arme rabattable sur son affût
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR |
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Priorität: |
02.02.2002 DE 10204298
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.08.2003 Patentblatt 2003/32 |
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Patentinhaber: Rheinmetall Landsysteme GmbH |
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24107 Kiel (DE) |
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Erfinder: |
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- Fritz, Markus
36041 Fulda (DE)
- Riedl, Jürgen
86343 Königsbrunn (DE)
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Vertreter: Dietrich, Barbara |
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Thul Patentanwaltsgesellschaft mbH
Rheinmetall Allee 1 40476 Düsseldorf 40476 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 626 551 US-A- 2 227 726
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DE-U1- 20 016 307
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein gepanzertes und bewaffnetes Fahrzeug, das sich
aus den üblichen Teilen wie Antriebsmotor, Getrieben, Radsätzen oder Kettenlaufwerk,
einem Besatzungsraum und einem Gehäuse, das alle Ein- und Anbauten aufnimmt, und einer
Waffenstation, insbesondere mit einem kleineren Kaliber, zusammensetzt.
[0002] Eine Waffenstation besteht als Freirichtlafette im Wesentlichen aus einem Ring oder
Plattform mit Seitendrehlager und einem Waffenträger. Einfache Waffenstationen sind
dadurch gekennzeichnet, dass sie auf einem Flanschring drehbar um eine Fahrzeugluke
herum angebracht sind.
[0003] Der Transport von Fahrzeugen mit auf dem Dach lafettierten Waffenstationen stellt
häufig ein Problem dar, da die Waffenstation den höchsten Punkt des Fahrzeugs bildet
aus den plausiblen Gründen der besseren Rundumsicht und des Schussfeldes und dadurch
oft das Verlademaß beim Bahn- oder Lufttransport in der Höhenkontur überschritten
wird.
[0004] Bekannte Lösungen mindern das Problem, indem die Waffenstation zeitweise abgebaut
wird oder auch Teile der Station abgeklappt werden oder sogar bei einem Radfahrzeug
der Reifendruck so vermindert wird, daß das Fahrzeug abgesenkt wird und die Fahrzeughöhe
verringert wird.
[0005] Der Nachteil der vorhandenen Lösungen liegt vor allem darin, daß der Abbau und Wiederaufbau
von Baugruppen häufig viel Zeit erfordert. Auch eine Werkzeugbereitstellung ist oft
erforderlich und in vielen Fällen auch eine Nachjustierung der Waffe zu einer Optik
oder umgekehrt. Weiterhin sind auch absenkbare Geräte kompliziert und aufwendig in
der Realisierung und benötigen ebenfalls eine Nachjustierung
[0006] Die EP 0 626 551 offenbart eine in ein Fahrzeug verschwenkbare Lafette und Waffe,
die auf dem Dach eines ungepanzerten Kraftfahrzeugs nachrüstbar ist. In der Öffnung
ist ein Kugelkranz angeordnet, an dem eine die Lafette der Waffe tragende Schwenkeinrichtung
angeordnet ist, mittels der das ganze System einschließlich Lafette und Waffe bei
geöffneter Luke aus dem Fahrzeug heraus in eine Bereitschaftsposition und ebenso aus
dieser Position wieder in das Innere des Fahrzeugs eingeschwenkt werden kann. Das
Verschwenken erfolgt mittels Schwenkhebel, die ein Parallelogrammgestänge bilden,
mit dem eine geschlossene Parallelogrammführung entsteht, die das Auf- und Abschwenken
einer Grundplatte aus einer Stellung oberhalb des Fahrzeugdaches in eine Stellung
im Fahrzeuginneren um einen sich bewegenden Drehpol erlaubt. Auf der Grundplatte ist
ein in Richtung parallel den Schwenkebenen verschiebbaren Schlitten angeordnet, der
an mit der Grundplatte verbundenen weiteren Führungsstangen geführt ist. Nachteilig
ist, dass die Munitionskastenhalterung mit eingelegten Munitionskasten abzunehmen
ist, damit ein Verschwenken erfolgen kann und diese daher separat verstaut werden
muss. Weiterhin benötigt diese Anordnung einen im Verhältnis zu den vorhandenen Räumlichkeiten
großen Platzbedarf.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist ein einfaches Verschwenken einer Waffenstation auf einem
Fahrzeug- oder Turmdach.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
1 gelöst. Weitere Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0009] Erfindungsgemäß wird der gesamte über dem Seitendrehlager befindliche Teil der Waffenstation
durch den Drehlagerinnendurchmesser nach unten abgeschwenkt.
[0010] Dabei ist der waffentragende Teil der Waffenstation direkt über dem Seitendrehlager
schwenkbar gelagert. Eine Abstützung verriegelt die Waffenlage in der oberen Funktionsstellung,
so dass die Rückstoßkräfte der Waffe zu keiner Beeinträchtigung des Trefferbildes
führen. Die abzuschwenkende Masse der Waffenstation wird durch eine Schrauben-, Gas-
oder Hydraulikfeder als Gewichtsausgleicher ausgeglichen. Ein eventuell vorhandenes
Sichtmittel, zum Beispiel eine Kamera oder eine Glasoptik, ist mit der abzuschwenkenden
Masse, der Waffenstation, in einer Einheit zusammengefasst.
[0011] Die Vorteile der Erfindung liegen darin, dass das Abschwenken der Waffenstation und
die Konturveränderung in sehr kurzer Zeit und ohne Werkzeuge und ohne eine anschließende
Nachjustierung nach dem Wiederaufschwenken erfolgen können.
[0012] Insbesondere bestehen die Vorteile im Einzelnen darin, dass
- die Störkante schnell um ein beträchtliches Maß nach unten verschoben werden kann.
- Keine Werkzeuge oder Hilfsmittel eingesetzt werden.
- Eine robuste und einfache Konstruktion den Aufwand gering hält.
- Ohne Verstellung der Waffenachse zur optischen Achse ab- und aufgeschwenkt wird.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt
und im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1:
- in einer Seitenansicht die Funktionsstellung der Waffe
- Figur 2:
- in einer Seitenansicht die Transportstellung der Waffe
- Figur 3:
- die Transportstellung der Waffe in einer Draufsicht
[0014] Figur 1 zeigt eine Waffe in einer Funktionsstellung oben bzw. gefechtsbereit. Die
Waffe 1 wird mittels Stäben 3, 6 als Abstützung in Lagern 4, 5 welche auf dem Seitendrehlager
2 befestigt sind, gehalten. Eine Gas-, Schrauben- oder Hydraulikfeder (7) wird zur
Kraftunterstützung eingesetzt.
[0015] In der Transportstellung, (Figuren 2 und 3), ist das Waffenrohr 1a entfernt, ebenso
ist die Abstützung 3 entfernt und die gesamte übrige Waffenstation 1 ist mittels der
beweglichen Stäbe 6 um den Schwenkpunkt 4 nach unten durch das ringförmige und zur
Achse 8 symmetrische Seitendrehlager 2 geschwenkt.
[0016] Ausgehend von der Funktionsstellung "gefechtsbereit" wird zum Abschwenken der Waffenstation
das Waffenrohr 1a fallweise an der Waffe entnommen und im Fahrzeug verstaut und eine
Verriegelung gelöst, die die Waffenstation in der oberen Lage hält. Das Entriegeln
kann durch Wegnahme der Abstützung 3 erfolgen, die an den Stabenden mittels Einschnappmechanismus
befestigt ist, welcher am Seitendrehlager 2 als Aufnahme 5 und entsprechend an der
Waffenstation ebenso vorhanden ist.
[0017] Der Stab 3 (Fig.3) besteht aus einer Spannhülse 11, welche an den Enden Rechtsund
Linksgewinde hat. Darin sind 2 Gelenkköpfe 9,10 eingeschraubt.
Durch Drehen der Spannhülse 11 bewegen sich die beiden Gelenkköpfe 9,10 auseinder
und verspannen die drehbaren Stäbe 6 gegenüber dem Lager 5 und einem waffenfesten
Querbolzen 12, mit dem der dem Lager 5 abgewandte Gelenkkopf 9 verbunden wurde. Eine
nicht dargestellte Arretiervorrichtung an dem abnehmbaren Stab 3 verhindern das Losrütteln
im Betrieb. Durch eine Drehbewegung der Spannhülsen 11 in die andere Drehrichtung
wird die Funktionsstellung der Waffe 1 aufgehoben und die Stäbe 3 können vom Querbolzen
12 der Waffe gelöst werden.
[0018] Die Stützfeder 7 verhindert, daß die Waffenstation 1 beim Einschwenken nach unten
fällt aufgrund des nun großen Gewichtsmoments um die Achse 4. Zur Vermeidung von unkontrollierter
Bewegung der Waffenstation beispielsweise beim Fahrbetrieb wird die Waffenstation1
in der unteren Transport- und Endlage (Figur 2) an einem Anschlag verriegelt und festgehalten.
Bezugszeichenliste
[0019]
- 1
- Waffenstation
- 1a
- Waffenrohr
- 2
- Seitendrehlager
- 3
- Abstützung / Stab
- 4
- Lager
- 5
- Lager / Schwerpunkt
- 6
- Stab
- 7
- Stützfeder
- 8
- Achse
- 9
- Gelenkkopf
- 10
- Gelenkkopf
- 11
- Spannhülse
- 12
- Querbolzen
1. Vorrichtung für die Halterung und Schussauslösung einer Waffenstation (1) mit einer
Schusswaffe auf einem militärischen Fahrzeug mit einem z.B. Radfahr- oder Kettenlaufwerk
und einem Antrieb zur Fortbewegung sowie einem Fahrzeugaufbau zur Aufnahme und Einbau
aller Komponenten für den Betrieb des Fahrzeugs einschließlich einer Fahrzeugbesatzung
und einschließlich eines ringförmig ausgebildeten Seitendrehlagers (2) auf dem Fahrzeug-
oder Turmdach und für die Waffenstation, wobei die Waffenstation (1) als Ganzes und
einschließlich einer fallweisen Zieloptikeinrichtung mittels beweglichen Stäben (3,
6) und einer Federunterstützung (7) auf dem Seitendrehlager (2) befestigt wird und
eine Funktionsstellung oben und eine Transportstellung unten nach jeweiligem Schwenken
um einen Lagerpunkt (4) und bis an Endanschläge eingenommen werden kann dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützung der Waffenstation (1) auf das Seitendrehlager (2) mittels einem oder
zwei abnehmbaren Stäben (3) und einem um die Achse (4) drehbaren Stab (6), der an
dem Lager (2) und an der Waffenstation (1) angelenkt ist, durchgeführt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass verriegelbare Anschläge an einem oder beiden Stäben (6) gegen das Seitendrehlager
(2) angebracht sind, die den Schwenkradius der Waffenstation (1) auf die Endlagen
oben und unten begrenzen und die Waffenstation dort verriegeln.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der verriegelbare obere Anschlag mittels einem oder zwei losen und einklinkbaren
Stäben (3) für die obere Endlage zusätzlich realisiert wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab (3) als Abstützung auch die Rückstoßkräfte der Waffe (1,1a) bei Abfeuerung
aufnimmt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab (3) aus einer Spannhülse (11) besteht, welche an den Enden Rechts- und Linksgewinde
enthält, in dem jeweils Gelenkköpfe 9,10 eingeschraubt sind, wodurch der Stab (3)
durch Drehen der Spannhülsen gegenüber einem an der Waffenstation (1) angeordneten
Querbolzen 12 und einem auf dem Seitenlager (2) befestigtem Lager (5) verspannbar
ist
dadurch gekennzeichnet, dass
6. Vorrichtung nach einem der oben genannten Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Unterstützungsfeder (7) als Gewichtsausgleich und Kraftunterstützung so zwischen
Waffenstation (1) und Seitendrehlager (2) angelenkt ist, dass nur geringe Momente
um eine waagerechte Achse (4) aufgrund des Gewichts der Waffenstation (1) beim Ab-
und Hochklappen der Waffenstation auftreten und damit der Bedienerkraftaufwand entlastet
wird.
7. Vorrichtung nach einem der oben genannten Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterstützungsfeder (7) als Gasfeder oder als mechanische oder hydraulische Feder
ausgeführt sein kann.
8. Vorrichtung nach einem der oben genannten Ansprüche 1 bis 7,dadurch gekennzeichnet, dass die kreisförmige Ausbildung des Seitendrehlagers (2) eine innere kreisförmige Fläche
umschließt, in der eine öffnende und schließende Fahrzeugluke für die Fahrzeugbesatzung
untergebracht sein kann und die für das Abschwenken der Waffenstation (1) in die Transportstellung
geöffnet, entfernt oder seitlich weggeschwenkt wird.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Waffenstation (1) mit einer leichten Maschinenwaffe mit kleinem Kaliber oder
einer sonstigen leichteren Waffe, die von einem Bediener allein bedient werden kann,
bestückt ist.
10. Vorrichtung nach einem der oben genannten Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Waffenstation 1 mit einer zugehörigen Zieleinrichtung, zum Beispiel einer Kamera,
bestückt sein kann und Waffenstation und Zieleinrichtung eine Einheit bilden.
1. Apparatus for holding and for firing initiation of a weapon station (1) having a firearm
on a military vehicle having, for example, a wheel drive or track drive and having
a propulsion system for movement, as well as a vehicle structure for holding and installation
of all components for operation of the vehicle including a vehicle crew and including
an annular azimuth rotation bearing (2) on the vehicle roof or turret roof and for
the weapon station, with the weapon station (1) being mounted on the azimuth rotating
bearing (2) as an entity and including a possible aiming optics device, by means of
moving rods (3, 6) and a spring support (7), and in which case the weapon station
can assume an upper functional position and a lower transport position, in each case
after pivoting about a bearing point (4) and as far as end stops, characterized in that the weapon station (1) is supported on the azimuth rotating bearing (2) by means
of one or two removable rods (3) and a rod (6) which can rotate about the axis (4)
and is articulated on the bearing (2) and on the weapon station (1).
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that lockable stops are fitted to one or both rods (6) with respect to the azimuth rotating
bearing (2), limit the upper and lower limit positions of the pivoting radius of the
weapon station (1), and lock the weapon station there.
3. Apparatus according to Claim 1 or 2, characterized in that the lockable upper stop is additionally provided by means of one or two rods (3),
which are loose and can be latched in, for the upper limit position.
4. Apparatus according to Claim 3, characterized in that the rod (3), as a support, also absorbs the recoil forces of the weapon (1, 1a) on
firing.
5. Apparatus according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the rod (3) comprises a clamping sleeve (11) which contains a right-hand and left-hand
thread at the ends, in each of which articulation heads (9, 10) are screwed, by which
means the rod (3) can be braced by rotation of the clamping sleeves with respect to
a lateral bolt (12), which is arranged on the weapon station (1), and bearing (5)
which is mounted on the azimuth bearing (2).
6. Apparatus according to one of the abovementioned Claims 1 to 5, characterized in that a supporting spring (7), as weight compensation and force support, is articulated
between the weapon station (1) and the azimuth rotating bearing (2) such that only
small moments occur about a horizontal axis (4) as a result of the weight of the weapon
station (1) when the weapon station is being folded up and down, thus reducing the
amount of operator force to be applied.
7. Apparatus according to one of the abovementioned Claims 1 to 6, characterized in that the supporting spring (7) may be in the form of a gas spring, or else a mechanical
or hydraulic spring.
8. Apparatus according to one of the abovementioned Claims 1 to 7, characterized in that the circular design of the azimuth rotating bearing (2) surrounds an inner circular
surface, in which an opening and closing vehicle hatch for the vehicle crew can be
accommodated, and which is opened, removed or pivoted away laterally in order to pivot
the weapon station (1) back to the transport position.
9. Apparatus according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the weapon station (1) is fitted with a light machine gun with a small calibre, or
with some other relatively light weapon, which can be operated by one operator on
his own.
10. Apparatus according to one of the abovementioned claims, characterized in that the weapon station (1) can be fitted with an associated aiming device, for example
a camera, and the weapon station and aiming device form a unit.
1. Dispositif pour retenir et armer un affût d'arme (1), comprenant une arme à feu sur
un véhicule militaire comprenant par exemple un châssis sur roue ou chenilles et un
entraînement de déplacement ainsi qu'une carrosserie de véhicule destinée à recevoir
et intégrer tous les composants pour le fonctionnement du véhicule, y compris un équipage
du véhicule et y compris un support pivotant latéral réalisé sous forme annulaire
(2) sur le toit du véhicule ou de la tourelle et pour l'affût d'arme, l'affût d'arme
(1) étant fixé dans son ensemble et conjointement avec un dispositif d'optique de
visée éventuel au moyen de barres mobiles (3, 6) et d'un support à ressort (7) sur
le support pivotant latéral (2), et une position fonctionnelle supérieure et une position
de transport inférieure pouvant être adoptées par pivotement respectif autour d'un
pivot (4) jusqu'à des butées de fin de course, caractérisé en ce que le support de l'affût d'arme (1) sur le support pivotant latéral (2) est réalisé
au moyen d'une ou de deux barres amovibles (3) et d'une barre (6) pouvant tourner
autour de l'axe (4), laquelle est articulée au palier (2) et à l'affût d'arme (1).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que des butées verrouillables sont montées sur une ou deux barres (6) contre le support
pivotant latéral (2), lesquelles limitent le rayon de pivotement de l'affût d'arme
(1) en haut et en bas contre les butées de fin de course et y verrouillent l'affût
d'arme.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la butée supérieure verrouillable est réalisée en outre au moyen d'une ou de deux
barres (3) libres et encliquetables pour la butée de fin de course supérieure.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la barre (3) reçoit en tant que support également les forces de recul de l'arme (1,
1a) lors de la mise à feu.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la barre (3) se compose d'une douille de serrage (11) qui contient aux extrémités
des filetages à droite et à gauche dans lesquels sont vissées des têtes articulées
9, 10, respectives, de sorte que la barre (3) puisse être serrée par rotation des
douilles de serrage par rapport à un boulon transversal 12 disposé sur l'affût d'arme
(1) et un palier (5) fixé sur le support pivotant (2).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 5, caractérisé en ce qu'un ressort de support (7) est articulé en tant qu'équilibrage du poids et support
de force entre l'affût d'arme (1) et le support pivotant latéral (2) de telle sorte
que seulement de faibles couples se produisent autour d'un axe horizontal (4) du fait
du poids de l'affût d'arme (1) lors du rabattement vers le bas et vers le haut de
l'affût d'arme et de ce fait l'effort de force de commande est déchargé.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 6, caractérisé en ce que le ressort de support (7) peut être réalisé sous forme de ressort pneumatique ou
sous forme de ressort mécanique ou hydraulique.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 7, caractérisé en ce que la réalisation circulaire du support pivotant latéral (2) comprend une surface circulaire
interne dans laquelle un espace du véhicule s'ouvrant et se fermant pour l'équipage
du véhicule peut être monté et être ouvert, enlevé ou écarté par pivotement pour rabattre
vers le bas l'affût d'arme (1) dans la position de transport.
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'affût d'arme (1) est muni d'une arme de machine légère de petit calibre ou d'une
autre arme relativement légère, qui peut être commandée par un seul opérateur.
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'affût d'arme 1 peut être équipé d'un dispositif de visée associé, par exemple une
caméra, et que l'affût d'arme et le dispositif de visée forment une unité.

