| (19) |
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(11) |
EP 1 334 331 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.06.2010 Patentblatt 2010/25 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.10.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2001/012394 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/040945 (23.05.2002 Gazette 2002/21) |
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VERFAHREN ZUR SIGNALAUSWERTUNG EINER OPTOELEKTRONISCHEN WEG- ODER WINKELMESSEINRICHTUNG
SOWIE VERWENDUNG EINES SOLCHEN VERFAHRENS
METHOD FOR EVALUATING A SIGNAL IN AN OPTOELECTRONIC DISTANCE OR ANGLE MEASURING DEVICE
AND USE OF SAID METHOD
PROCEDE D'INTERPRETATION DE SIGNAUX ISSUS D'UN DISPOSITIF OPTOELECTRONIQUE DE MESURE
DE TRAJECTOIRE ET D'ANGLE, ET MISE EN OEUVRE D'UN PROCEDE DE CE TYPE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
15.11.2000 DE 10056604
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.08.2003 Patentblatt 2003/33 |
| (73) |
Patentinhaber: Leopold Kostal GmbH & Co. KG |
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58507 Lüdenscheid (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BLÄSING, Frank
59457 Werl (DE)
- SCHIRP, Christian
44866 Bochum (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 331 828 EP-A- 0 374 295 EP-A- 0 749 003 EP-A- 0 911 610 DE-A- 19 612 660 US-A- 5 644 127
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EP-A- 0 331 828 EP-A- 0 374 295 EP-A- 0 911 610 DE-A- 19 612 660 US-A- 5 332 895 US-A- 5 644 127
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Signalauswertung einer optoelektronischen
Weg- oder Winkelmeßeinrichtung mit einer gegenüber einer aus einer Lichtquelle und
einem eine Vielzahl von optoelektronischen Wandlerelementen aufweisenden Sensorarray
umfassenden Sende-Empfangseinheit relativ bewegbaren Codescheibe mit zumindest einer
digitalen Codespur, welches Verfahren eine Zuordnung der zumindest einen Codespur
bestimmten Wandlerelementen des Sensorarrays umfaßt. Ferner betrifft die Erfindung
eine bevorzugte Verwendung eines solchen Verfahrens.
[0002] Weg- und Winkelmeßeinrichtungen werden vielfach zur automatischen Positionierung
und Messung in Werkzeugmaschinen und Koordinatenmeßgeräten eingesetzt. Drehwinkelsensoren
dienen beispielsweise im Kraftfahrzeugbereich zum Bestimmen der absoluten Winkelstellung
des Lenkrades und werden daher auch als Lenkwinkelsensoren bezeichnet. Derartige optoelektronische
Lenkwinkelsensoren bestehen im wesentlichen aus einer an die Drehbewegung des Lenkrades
gekoppelten Codescheibe als Rotor sowie statorseitig aus einer Sende-Empfangseinheit.
Die Sende-Empfangseinheit umfaßt eine auf der einen Seite der Codescheibe befindliche
Lichtquelle, beispielsweise eine LED-Anordnung und auf der anderen Seite der Codescheibe
eine Empfangseinheit, die üblicherweise ein Zeilensensor mit zahlreichen nebeneinanderliegenden
Wandlerelementen ist. Als Codierung der Codescheibe wird mitunter ein digitaler Code
eingesetzt, der aus mehreren, parallelen Codespuren besteht und beispielsweise nach
Art eines Gray-Codes aufgebaut ist.
[0003] Der Lenkwinkel wird bei Kraftfahrzeugen benötigt, um mit diesem Wert etwa ein Fahrdynamikregelsystem
beaufschlagen zu können. Ein solches Fahrdynamikregelsystem erhält neben den genannten
Lenkwinkelwerten weitere Meßdaten, etwa die Raddrehzahl oder die Drehung des Kraftfahrzeuges
um seine Hochachse. Benötigt werden zum einen der absolute Lenkwinkeleinschlag und
zum anderen die Lenkgeschwindigkeit, damit diese Werte zusammen mit den anderen erfaßten
Daten durch das Fahrdynamikregelsystem ausgewertet und zum Steuern von Aktoren, beispielsweise
der Bremsen und/oder des Motormanagements umgesetzt werden können.
[0004] Bei den vorbekannten Weg- oder Winkelmeßeinrichtungen erfolgt eine Auswertung der
Signalamplituden der jeder Codespur zugeordneten Wandlerelemente durch einen Vergleich
der Signalamplitude mit einem vorgegebenen Signalschwellwert. Wird der Signalschwellwert
überschritten, erfolgt eine Auswertung, der Signalamplitude der dieser Codespur zugeordneten
Wandlerelemente als durch die Codierung der Codespur belichtet. Ist die Signalamplitude
kleiner als der vorgegebene Signalschwellwert erfolgt eine Auswertung dahingehend,
daß durch die Codierung dieser Codespur eine Belichtung der dieser Codespur zugeordneten
Wandlerelemente nicht vorliegt.
[0005] Eine Zuordnung bestimmter Wandlerelemente zu einer Codespur wird bei dem vorbekannten
Verfahren eingesetzt, um ein Spiel der Codescheibe bei ihrer Bewegung gegenüber der
Sende-Empfangseinheit zu kompensieren. Zu diesem Zweck ist der Codierung zumindest
eine Referenzspur zugeordnet. Da der Abstand der Codespuren zu der Referenzspur über
die Länge der Codespuren hin gleich ist, kann bei Bestimmung der Lage der Referenzspur
auf dem Sensorarray ermittelt werden, welche Wandlerelemente durch welche Codespuren
belichtet werden können.
[0006] Auch wenn mit dem vorbekannten Verfahren unter gleichbleibenden, auf eine Signaldetektion
Einfluß nehmenden Bedingungen hinreichend genaue Ergebnisse erzielt werden können,
können die Meßergebnisse jedoch bei solchen Weg- und Winkelmeßeinrichtungen verfälscht
sein, wenn beispielsweise durch umgebungsbedingte Einflüsse die bei der Konzeption
der Weg- oder Winkelmeßeinrichtung vorgegebenen idealisierten Meßparameter sich ändern.
Insbesondere bei einem Einsatz einer solchen Winkelmeßeinrichtung als Lenkwinkelsensor
in einem Kraftfahrzeug ist eine exakte Winkeldetektion unter unterschiedlichsten Einflüssen
zu gewährleisten. Beeinflussen kann eine solche Meßanordnung beispielsweise Streulicht,
ein Beschlagen oder Vereisen oder auch ein Verstauben der Codescheibe, wobei in diesen
beispielhaft genannten Fällen oftmals der Signalschwellwert nicht nur bei einer tatsächlichen
direkten Belichtung durch die Codierung einer Codespur überschritten wird, sondern
auch durch die einer solchen Codespur zugeordneten Wandlerelemente belichtendes Streulicht.
Entsprechend kann beispielsweise bei einem Verstauben auch der Signalschwellwert trotz
Belichtung durch die Codierung einer Codespur nicht überschritten werden. In diesen
Fällen ist der aus einem Lenkwinkelsensor ausgelesene Winkelwert fehlerbehaftet; entsprechend
sind die auf diesen Wert aufbauenden nachfolgenden Aus- und Bewertungen ebenfalls
fehlerbehaftet.
[0007] Die
EP 0 911 610 A1 offenbart ein Verfahren gemäß dem Oberbegrift des Patentanspruchs 1.
[0008] Ausgehend von diesem diskutierten Stand der Technik liegt der Erfindung daher die
Aufgabe zugrunde, ein eingangs genanntes gattungsgemäßes Verfahren dergestalt weiterzubilden,
daß die oben aufgezeigten Nachteile zumindest weitestgehend vermieden werden können.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Auswertung der Signalamplituden
der einer Codespur zugeordneten Wandlerelemente der relative Helligkeitsunterschied
zwischen dem bei einer Belichtung relativ helleren Codespursignal und einem relativ
dunkleren Nichtspursignal ermittelt wird und in Abhängigkeit von dem ermittelten Helligkeitsunterschied
eine Feststellung erfolgt, ob die der Codespur zugeordneten Wandlerelemente durch
die Codierung belichtet oder unbelichtet sind.
[0010] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren erfolgt eine Auswertung der einer Codespur zugeordneten
Signalamplitude im Gegensatz zum vorbekannten Stand der Technik nicht im Vergleich
zu einem vorgegebenen, feststehenden absoluten Signalschwellwert, sondern durch eine
Ermittlung des relativen Helligkeitsunterschieds zwischen dem bei einer Belichtung
relativ helleren Codespursignal und einem dem gegenüber relativ dunkleren Nichtspursignal.
Die Auswertung erfolgt somit grundsätzlich unabhängig von einem lediglich die absolute
Signalamplitude berücksichtigenden Signalschwellwert. Die Auswertung der Signalamplituden
ist auf diese Weise sehr viel empfindlicher, so daß die Entscheidungsschwelle auf
einem wesentlich niedrigeren Niveau angesiedelt sein kann. Auf diese Weise lassen
sich umgebungsbedingte Einflüsse durch die Relativauswertung kompensieren. Bei einer
möglichen, auch nur lokalen Erniedrigung der die Wandlerelemente des Sensorarrays
belichtenden Leuchtstärke, bei der beispielsweise beim vorbekannten Stand der Technik
eine Signalerkennung nicht mehr erfolgen würde, bleibt weiterhin ein detekierbarer
Kontrast zwischen einer bestimmte Wandlerelemente des Sensorarrays belichtenden Codespur
bzw. Codespurabschnittes und den durch diese Codespuren nicht belichteten Nichtspurabschnitten
vorhanden, so daß die gewünschte Auswertung uneingeschränkt durchgeführt werden kann.
Eine Auswertung der Signale einer Codespur erfolgt dann in Abhängigkeit von dem ermittelten
Helligkeitsunterschied zwischen den bei einer Belichtung relativ helleren Codespursignal
und einem relativ dunkleren Nichtspursignal durch eine Feststellung, ob die der zumindest
einen Codespur zugeordneten Wandlerelemente durch die Codierung belichtet oder unbelichtet
sind.
[0011] Der Helligkeitsunterschied zwischen den Signalamplituden einer Codespur bzw. einer
Nichtcodespur kann beispielsweise durch eine Differenzbetrachtung dieser Signalamplituden
erfolgen, wobei als Signalschwellwert ein vorgegebener Helligkeitsunterschied dient.
Zum Ermitteln des relativen Helligkeitsunterschiedes der beiden Signalamplituden kann
doch auch vorgesehen sein, diese in ein Verhältnis zueinander zu setzen, wobei dann
als Signalschwellwert ein vorgegebenes Verhältnis dient.
[0012] Als relativ dunklere Nichtcodespur kann ein sich über den möglichen Bewegungsbetrag
der Codescheibe gleichbleibende Dunkelspur vorgesehen sein, die sich beispielsweise
neben der digitalen Codierung befindet. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, bei
einem Einsatz von mehreren parallel zueinander verlaufenden Codespuren, die ohnehin
vorhandenen Zwischenräume zwischen den Codespuren als sogenannte Zwischenspuren zu
verwenden, um die diesen Zwischenspuren zugeordneten Wandlerelemente des Sensorarrays
als Nichtspursignale auszuwerten. Bei besonders widrigen, kontrastarmen Meßbedingungen
kann es jedoch vorkommen, daß die zur Erfassung eines Nichtspursignals vorgesehenen
Wandlerelemente des Sensorarrays bei einer Belichtung durch die beiden benachbarten
Codespuren ebenfalls in etwa mit derselben Helligkeit belichtet werden können. Folglich
ist der sich einstellende Kontrast zwischen dem Zwischenspursignal und dem Codespursignal
bei einer Belichtung sehr gering, unter Umständen zu gering, um auf eine Belichtung
der den beiden Codespuren zugeordneten Wandlerelemente schließen zu können. In solchen
Fällen kann dennoch ein exaktes Meßergebnis erzielt werden, wenn als Nichtspursignal
ein entsprechend dunkleres herangezogen wird. Ferner besteht die Möglichkeit, zusätzlich
einen absoluten Signalschwellwert auf relativ hohem Niveau zu setzen, so daß auf eine
Belichtung der einer Codespur zugeordneten Wandlerelemente geschlossen werden kann,
wenn entweder der relative Helligkeitsunterschied zwischen der Signalamplitude der
Codespur und einem Nichtspursignal entsprechend groß ist oder die Signalamplitude
der einer Codespur zugeordneten Wandlerelemente den absoluten Signalschwellwert überschreitet.
[0013] Zur Steigerung des relativen Helligkeitsunterschiedes bzw. des Kontrastes kann ferner
vorgesehen sein, in das Auswerteverfahren Verfahrensschritte zum Anpassen der Auswertung
der Signalamplituden an sich ändernde auf die Amplitudenauswertung Einfluß nehmende
Parameter vorzunehmen. Eine solche Adaption kann durch eine Erfassung der Signalamplitude
eines Referenzsignales, anschließendes Auswerten der Signalamplitude des Referenzsignales
und ferner anschließendes Adaptieren zumindest eines zur Amplitudenauswertung relevanten
Parameters erfolgen.
[0014] Bei dieser Erweiterung des Verfahrens ist vorgesehen, daß zur Kompensation von sich
ändernden Meßbedingungen zumindest ein zur Amplitudenauswertung relevanter Parameter
adaptiert wird. Dies erfolgt dadurch, daß neben dem Signal der zumindest einen Codespur
die Signalamplitude eines Referenzsignales erfaßt wird. Als Referenzsignal kann grundsätzlich
jede Codierung der Codescheibe dienen, durch die über mehrere Codeschritte hinweg
bestimmte Wandlerelemente des Sensorarrays belichtet werden. Zweckmäßigerweise werden
bei Verwendung eines solchen Referenzsignals lediglich diejenigen Bereiche als tatsächliches
Referenzsignal eingesetzt, in denen durch die entsprechende Stellung der Codescheibe
sichergestellt ist, daß die dieser Codespur zugeordneten Wandlerelemente tatsächlich
belichtet werden. In einer weiteren Ausgestaltung kann jedoch auch vorgesehen sein,
daß das Referenzsignal durch eine eigene Spur der Codescheibe bereitgestellt wird,
wobei sich für diesen Zweck insbesondere das oder die Referenzspuren eignen, die üblicherweise
auch zur Kompensation von Bewegungen der Codescheibe in Querrichtung zur Erstreckung
der Codierung vorgenommen werden. In einem weiteren Verfahrensschritt wird die Signalamplitude
des Referenzsignales ausgewertet und gegebenenfalls mit einem Absolutwert oder mit
zuvor erfaßten und gespeicherten Referenzsignalamplituden verglichen. Anschließend
erfolgt eine Adaption zumindest eines der zur Amplitudenauswertung relevanten Parameters
im Sinne des Ergebnisses der Auswertung der Signalamplitude des Referenzsignals. Ist
beispielsweise die Signalamplitude des Referenzsignales gegenüber früheren Referenzsignalamplituden
reduziert, beispielsweise durch ein Beschlagen der Codescheibe oder durch auf der
Codescheibe abgelagerten Staub, kann dieses dadurch kompensiert werden, daß die Belichtungszeit
bzw. die zur Erfassung einer Signalamplitude benötigte Meßschrittanzahl als für die
Auswertung der Signalamplituden relevanter Parameter erhöht wird. Ebenfalls kann die
Leuchtstärke der Lichtquelle erhöht werden, so daß die Signalamplitude des Referenzsignales
nach dieser Adaption wieder den ursprünglich eingerichteten Wert aufweist.
[0015] Die Empfindlichkeit der Adaption kann unterschiedlich betrieben werden. Beispielsweise
kann vorgesehen sein, daß der Schritt des Auswertens der Signalamplitude des Referenzsignals
eine Mittelwertbildung über eine bestimmte Meßschrittanzahl umfaßt. Auf diese Weise
erfolgt eine gedämpfte Adaption des Systems nach dem Prinzip einer gleitenden Mittelwertadaption.
Die Adaptionszeit ist bei Betreiben des Verfahrens auf diese Art und Weise in Abhängigkeit
von der gewünschten Meßschrittanzahl langsamer als ein System, bei dem eine Adaption
bei jedem Meßschritt erfolgt. Eine Adaption des zur Signalauswertung relevanten Parameters
erfolgt in Abhängigkeit von dem ermittelten Mittelwert.
[0016] Ferner kann vorgesehen sein, daß die Auswertung der Signalamplitude des Referenzsignales
einen Vergleich mit einer Referenzsignalamplitude beinhaltet, beispielsweise einer
oder mehrerer vorangegangener, um beispielsweise den Gang der Änderungen dokumentieren
zu können und gegebenenfalls eine Interpolation bezüglich des Umfanges zukünftiger
Änderungen getroffen werden können.
[0017] Anhand von zwei Diagrammen ist nachfolgend der Gegenstand des beanspruchten Verfahrens
nochmals beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1:
- Ein Signalamplitudendiagramm ausgelesen aus einem Zeilensensor eines optoelektronischen
Lenkwinkelsensors bei normalen Umgebungsbedingungen und
- Fig. 2:
- Ein Diagramm entsprechend dem Diagramm der Figur 1 beim Auslesen derselben Winkelstellung
jedoch mit vereister Codescheibe.
[0018] In dem Diagramm der Figur 1 sind auf der x-Achse die einzelnen Wandlerelemente eines
Zeilensensors eines Lenkwinkelsensors dargestellt. Auf der y-Achse ist die bei den
einzelnen Wandlerelementen ausgelesenen Signalamplitude aufgetragen. Die in Figur
1 dargestellte Situation zeigt ein Ausleseergebnis des Zeilensensors bei einem bestimmten
Winkel. Die dem Lenkwinkelsensor zugeordnete Codescheibe umfaßt neun parallel zueinander
verlaufende Codespuren, die als Codierung einen sogenannten Gray-Code tragen. Eingefaßt
sind die parallel zueinander verlaufenden Codespuren durch jeweils eine Referenzspur,
durch die in jeder Stellung der Codescheibe zu dem Zeilensensor eine Belichtung der
photosensitiven Oberfläche des Zeilensensors erfolgt. In Figur 1 sind die Referenzspuren
mit "R" gekennzeichnet; die einzelnen Spuren mit "1" bis "9". Die Zwischenspursignale
sind über die zwischen den einzehen Spuren liegenden Wandlerelemente abtastbar. Jeder
Codespur sind eine bestimmte Anzahl von Wandlerelementen der Sensorzeile zugeordnet,
beispielsweise drei oder fünf. Die Zuordnung bestimmter Wandlerelemente zu bestimmten
Codespuren bzw. zu sogenannten Zwischenspuren erfolgt durch eine Bestimmung derjenigen
Wandlerelemente, die sich in einem bestimmten Abstand zu den Referenzspuren befinden.
Dies ist möglich, da der Abstand der Codespuren von den Referenzspuren durch den Aufbau
der Codescheibe gegeben und somit bekannt ist.
[0019] Die Referenzspuren dienen zum Kompensieren von quer zur Bewegungsrichtung der Codespuren
stattfindenden Bewegungen der Codescheibe bei ihrer Bewegung, indem durch den bekannten
Abstand der Codespuren voneinander nach einer Detektion der Referenzspuren R bestimmte
Wandlerelemente des Zeilensensors einer bestimmten Codespur zugeordnet werden können.
Die zwischen den den Codespuren zugeordneten Wandlerelementen befindlichen Wandlerelemente
des Zeilensenors werden ebenfalls ausgewertet und dienen durch die Bereitstellung
eines Nichtspursignales bzw. eines Zwischenspursignales als Referenzgröße. Zum Auswerten
des in Figur 1 gezeigten Ausleseergebnisses wird der relative Helligkeitsunterschied
zwischen der Signalamplitude einer Codespur und derjenigen einer benachbarten Nichtcodespur
- jeweils dargestellt in Figur 1 durch die Kreuze in der Kurve, die die errechnete
Signalamplitude aus den diese Spur abtastenden Wandlerelementen darstellen - bestimmt,
beispielsweise durch Bilden eines Verhältnisses. Aus Figur 1 ist erkennbar, daß der
relative Helligkeitsunterschied zwischen den Signalamplituden der Spuren 1, 2, 4 und
7 bezüglich der benachbarten Amplituden der Zwischenspursignale nur sehr gering ist.
Bei einem Vergleich der Verhältnisse der Signalamplituden der Codespuren 1, 2, 4 und
7 zu den benachbarten Zwischenspuramplituden wird ein vorbestimmter Schwellwert nicht
überschritten. Folglich werden diese Spuren als durch die Codierung der Codescheibe
unbelichtet angesehen, wie dies in Figur 1 in der Rubrik "Ergebnis" durch jeweils
eine "0" dargestellt ist. Die Signalamplituden der den Codespuren 3, 5, 6, 8 und 9
zugeordneten Wandlerelemente des Zeilensensors ist bezüglich der ermittelten Helligkeit
um ein Vielfaches höher als die Helligkeit der benachbarten Zwischenspursignale. Folglich
gelten diese Spuren als belichtet, was in Figur 1 durch jeweils eine "1" wiedergeben
ist.
[0020] Die Darstellung der Figur 1 zeigt einen Lenkwinkelsensor, der unter normalen Umgebungsbedingungen
arbeitet. Im Gegensatz zu dem in Figur 1 gezeigten Ausleseergebnis ist in Figur 2
ein Ausleseergebnis des Zeilensensors gezeigt, wobei bei dem Lenkwinkelsensor infolge
widriger Umgebungsbedingungen die Codescheibe vereist ist. Die Folge ist, daß die
einzelnen Spuren nicht unerheblich auch durch Streulicht belichtet werden, wie dies
insbesondere durch die hohen Signalamplituden der Nichtspursignale zu erkennen ist.
Zur Erhöhung des Signalkontrastes zwischen den einer Codespur zugeordneten Signalamplituden
und denjenigen der Zwischenspursignale ist in Adaption an die geänderten Meßbedingungen
die Belichtungszeit verlängert worden. Zusätzlich ist zur Auswertung der Codespursignale
ein absolutes Schwellwertsignal, beispielsweise zwischen 70 und 80 % der Referenzspuramplitude
gesetzt worden.
[0021] Die einer Codespur zugeordneten Wandlerelemente des Zeilensensors gelten dann als
von der Codierung der Codescheibe belichtet, wenn entweder die relativen Helligkeitsunterschiede
zwischen der Signalamplitude einer Codespur und derjenigen einer benachbarten Zwischencodespur
ausreichend hoch ist, beispielsweise bei der Codespur 3, oder deren absolute Signalamplitude
den gesetzten Schwellwert überschreiten, bei denen jedoch der relative Helligkeitsunterschied
zu benachbarten Zwischenspuren gering ist. Dies ist bei den Codespuren 5, 6, 8 und
9 der Fall. Dieser Auswertung liegt die Beobachtung zugrunde, daß die den zwischen
den Codespuren befindlichen Zwischenspuren zugeordneten Wandlerelemente bei derartigen
Meßbedingungen bei der Belichtung der den Codespuren zugeordneten Wandlerelementen
durch Streulicht ebenfalls belichtet werden.
[0022] Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich insbesondere zur Signalauswertung von
solchen optoelektronischen Weg- oder Winkelmeßeinrichtungen, die wechselnden oder
sich ändernden Umgebungsbedingungen ausgesetzt sind. Daher betrifft eine bevorzugte
Verwendung eines solchen Verfahrens die Verwendung bei einer Signalauswertung von
Lenkwinkelsensoren bei Kraftfahrzeugen.
1. Verfahren zur Signalauswertung einer optoelektronischen Weg- oder Winkelmeßeinrichtung
mit einer gegenüber einer aus einer Lichtquelle und einem eine Vielzahl von Wandlerelementen
aufweisenden Sensorarray umfassenden Sende-Empfangseinheit relativ bewegbaren Codescheibe
mit zumindest einer digitalen Codespur und wahlweise zumindest einer Referenzspur,
welches Verfahren eine Zuordnung der zumindest einen Codespur bestimmten Wandlerelementen
des Sensorarrays umfaßt, dadurch gekennzeichnet, dass zur Auswertung der Signalamplituden der einer Codespur zugeordneten Wandlerelemente
der relative Helligkeitsunterschied zwischen dem bei einer Belichtung relativ helleren
Codespursignal und einem relativ dunkleren Nichtspursignal nicht einer Codespur zugeordneter
Wandlerelemente ermittelt wird und in Abhängigkeit von dem ermittelten Helligkeitsunterschied
eine Feststellung erfolgt, ob die der Codespur zugeordneten Wandlerelemente durch
die Codierung belichtet oder unbelichtet sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Helligkeitsunterschied durch eine Differenzbetrachtung der Signalamplituden der
einer Codespur bzw. einer Nichtcodespur zugeordneten Wandlerelemente ermittelt wird
und als Signalschwellwert für die Feststellung, ob die der Codespur zugeordneten Wandlerelemente
durch die Codierung belichtet oder unbelichtet sind, ein vorgegebener Helligkeitsunterschied
eingesetzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ermitteln des relativen Helligkeitsunterschiedes die Signalamplituden der einer
Codespur bzw. einer Nichtcodespur zugeordneten Wandlerelemente ins Verhältnis zueinander
gesetzt werden und als Signalschwellwert für die Feststellung, ob die der Codespur
zugeordneten Wandlerelemente durch die Codierung belichtet oder unbelichtet sind,
ein vorgegebenes Verhältnis eingesetzt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Feststellung, ob die der Codespur zugeordneten Wandlerelemente durch die
Codierung belichtet oder unbelichtet sind, zusätzlich ein absoluter Signalschwellwert
durch die Signalamplitude der der zumindest einen Codespur zugeordneten Wandlerelemente
über- bzw. unterschritten sein muß.
5. Verfahrens nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalschwellwert an sich ändernde Meßparameter angepaßt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Anpassen der Signalschwellwerte folgende Schritt beinhaltet:
- Erfassen der Signalamplitude eines Referenzsignales zumindest eines durch eine Codespur
oder Referenzspur tatsächlich belichteten Wandlerelemente
- Auswerten der Signalamplitude des Referenzsignales
- Anpassen des Signalschwellwertes im Hinblick auf die ermittelte Signalamplitude
des Referenzsignales.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt des Auswertens der Signalamplitude des Referenzsignales eine Mittelwertbildung
über eine bestimmte Meßschrittanzahl umfaßt und eine Adaption des zumindest einen
zur Signalauswertung relevanten Parameters in Abhängigkeit von dem ermittelten Mittelwert
vorgenommen wird.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswertung der Signalamplitude des Referenzsignals einen Vergleich mit einer
Referenzsignalamplitude beinhaltet.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Adaption des zumindest einen zur Signalauswertung relevanten Parameters die Belichtungszeit
geändert wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Adaption des zumindest einen zur Signalauswertung relevanten Parameters die Leuchtstärke
der Lichtquelle geändert wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Adaption des zumindest einen zur Signalauswertung relevanten Parameters der Signalschwellwert
zur Unter-scheidung, ob die einer Codespur zugeordneten Wandlerelemente durch die
Codierung belichtet oder unbelichtet sind, geändert wird.
12. Verwendung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 11 zum Auswerten der Signale
eines optoelektronischen Lenkwinkelsensors eines Kraftfahrzeuges.
1. Process for evaluating the signals from an optoelectronic device for measuring displacement
or angle, having a code disk which has at least one digital code track and, optionally,
at least one reference track, and being relatively moveable in respect of a transceiver
unit comprising a light source and a sensor array featuring a plurality of transducer
elements, the said process comprising an assignment of the at least one code track
to certain converter elements of the sensor array, characterised in that, for the purpose of evaluating the signal amplitudes of the transducer elements assigned
to the one code track, the relative difference in brightness is ascertained between
the code track signal that is relatively lighter when exposed and a relatively darker
non-track signal of transducer elements that are not assigned to a code track and, depending on the determined difference in brightness, an ascertainment is carried
out as to whether the transducer elements assigned to the code track are exposed or
unexposed by the coding.
2. Process in accordance with Claim 1, characterised in that the difference in brightness is ascertained by considering the difference in the
signal amplitudes of the transducer elements assigned to the one code track or to
a non-code track, as the case may be, and a predetermined difference in brightness
is utilised as a signal threshold value for the ascertainment as to whether the transducer
elements assigned to the code track are exposed or unexposed by the coding.
3. Process in accordance with Claim 1, characterised in that, for the purpose of ascertaining the relative difference in brightness, the signal
amplitudes of the transducer elements assigned to the one code track or to a non-code
track, as the case may be, are related to each other and a predetermined correlation
is utilised as a signal threshold value for the ascertainment as to whether the transducer
elements assigned to the code track are exposed or unexposed by the coding.
4. Process in accordance with any of Claims 1 to 3, characterised in that for the ascertainment of whether the transducer elements assigned to the code track
are exposed or unexposed, an absolute signal threshold value additionally has to be
exceeded or undershot, as the case may be, by the signal amplitude of the transducer
elements assigned to the at least one code track.
5. Process in accordance with any of Claims 2 to 4, characterised in that the signal threshold value is adapted to varying measuring parameters.
6. Process in accordance with Claim 5,
characterised in that an adaptation of the signal threshold values includes the following steps:
- Detection of the signal amplitude of a reference signal of at least one transducer
element that has actually been exposed by means of a code track or a reference track
- Evaluation of the signal amplitude of the reference signal
- Adaptation of the signal threshold value as regards the ascertained signal amplitude
of the reference signal.
7. Process in accordance with Claim 6, characterised in that the step for evaluating the signal amplitude of the reference signal comprises forming
a mean value over a certain number of measuring steps and conducting an adaptation
of the at least one parameter relevant to signal evaluation subject to the ascertained
mean value.
8. Process in accordance with Claim 6 or Claim 7, characterised in that the evaluation of the signal amplitude of the reference signal includes a comparison
to a reference signal amplitude.
9. Process in accordance with any of Claims 6 to 8, characterised in that the exposure time is changed for the purpose of adapting the at least one parameter
relevant to the evaluation of the signal.
10. Process in accordance with any of Claims 6 to 9, characterised in that the luminosity of the light source is changed for the purpose of adapting the at
least one parameter relevant to the evaluation of the signal.
11. Process in accordance with any of Claims 1 to 10, characterised in that the signal threshold value for differentiating whether the transducer elements assigned
to a code track are exposed or unexposed by the coding is changed for the purpose
of adapting the at least one parameter relevant to the evaluation of the signal.
12. Application of a process in accordance with any of Claims 1 to 11 for the purpose
of evaluating the signals from an optoelectronic steering angle sensor in a motor
vehicle.
1. Procédé pour l'évaluation des signaux d'un dispositif optoélectronique de mesure de
parcours ou d'angle, avec un disque codé, qui peut être déplacé par rapport à une
unité d'émission/réception comprenant une source lumineuse et un réseau de capteurs,
qui présente de nombreux éléments convertisseurs, avec au moins.une piste codée numérique
et, au choix, au moins une piste de référence, lequel procédé comprend une association
de certains éléments convertisseurs du réseau de capteurs à la piste codée au moins
prévue, caractérisé en ce que, pour effectuer l'évaluation des amplitudes de signaux des éléments convertisseurs,
associés à la piste codée au moins prévue, la différence d'intensité entre le signal
de piste codée relativement plus lumineux lors d'une exposition et un signal de non-piste
relativement moins lumineux d'éléments convertisseurs non associés à une piste codée.est déterminée et le fait que les éléments convertisseurs, associés à la piste codée
sont exposés ou non exposés par le codage est établi en fonction de la différence
de luminosité détectée.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la différence d'intensité est déterminée par la prise en considération de la différence
des amplitudes de signaux de la piste codée, respectivement de la pite non codée et
qu'une différence d'intensité prédéterminée est utilisée en tant que valeur de seuil
de signal pour constater si les éléments convertisseurs associés à la piste codée
sont exposés ou non exposés par le codage.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, pour la détermination de la différence de luminosité relative, on établit un rapport
entre les amplitudes de signaux des éléments convertisseurs, associés à une piste
codée, respectivement à une piste non codée, et un rapport prédéterminé est utilisé
en tant que valeur de seuil de signal pour constater si les éléments convertisseurs
associés à la piste codée sont exposés ou non exposés par le codage.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que, pour constater si les éléments convertisseurs associés à la piste codée sont exposés
ou non exposés par le codage, une valeur de seuil de signal absolue doit, de plus,
être dépassée vers le haut ou vers le bas par l'amplitude de signal des éléments convertisseurs
associés à la piste codée au moins prévue.
5. Procédé selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que la valeur de seuil de signal est adaptée à des paramètres de mesure se modifiant.
6. Procédé selon la revendication 5,
caractérisé en ce qu'une adaptation des valeurs de seuil de signal comprend les phases suivantes :
- saisie de l'amplitude de signal d'un signal de référence d'au moins un élément convertisseur
réellement exposé par une piste codée ou une piste de référence,
- évaluation de l'amplitude de signal du signal de référence,
- adaptation de la valeur de seuil de signal en fonction de l'amplitude de signal
du signal de référence détectée.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que la phase de l'évaluation de l'amplitude de signal du signal de référence comprend
un établissement de la valeur moyenne par exécution d'un nombre déterminé de phases
de mesure et qu'une adaptation du paramètre, au moins prévu, important pour l'évaluation
du signal est effectuée en fonction de la valeur moyenne déterminée.
8. Procédé selon revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que l'évaluation de l'amplitude de signal du signal de référence comprend une comparaison
avec une amplitude du signal de référence.
9. Procédé selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que, pour l'adaptation du paramètre au moins prévu, important pour l'évaluation de signal,
le temps d'exposition est modifié.
10. Procédé selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que, pour l'adaptation du paramètre au moins prévu, important pour l'évaluation de signal,
l'intensité de la source lumineuse est modifiée.
11. Procédé selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que, pour l'adaptation du paramètre au moins prévu, important pour l'évaluation de signal,
la valeur de seuil de signal permettant de discerner si les éléments convertisseurs,
associés à une piste codée, sont exposés ou non exposés, est modifiée.
12. Utilisation d'un procédé selon l'une des revendications 1 à 11 pour l'évaluation des
signaux d'un détecteur optoélectronique d'angle de braquage d'un véhicule automobile.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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