[0001] Die Erfindung betrifft einen Schließfolgeregler für eine selbstschließende, einen
Stand- und einen Gangflügel umfassende Tür, insbesondere Feuerschutztür, wobei der
Gangflügel mittels eines vom Standflügel freigebbaren Sperrmechanismusses feststellbar
ist, gemäß der Hauptanmeldung DE 101 07 782.3.
[0002] Zweiflügelige Türen der eingangs genannten Art überlappen einander im Mittelbereich,
so dass der eine, einen Standflügel bildende Türflügel, einen Anschlag für den anderen,
den Gangflügel bildenden Türflügel, aufweist, wobei zu deren dichtem Abschluss eine
bestimmte Schließfolge erforderlich ist, wenn die Türflügel ordnungsgemäß geschlossen
sein sollen. Zu diesem Zweck werden Schließfolgeregler eingesetzt, welche stets die
für das vorgenannte ordnungsgemäße Schließen erforderliche Reihenfolge der Übergänge
der beiden Flügel in die Schließlage gewährleisten. Eine bestimmte Reihenfolge der
Schließbewegung beider Türflügel ist auch deshalb notwendig, um den in der Regel mit
einem Schloss versehenen Gangflügel erst dann in die Schließstellung gelangen zu lassen,
wenn der den Türanschlag bildende, in der Regel das Schließblech oder dergleichen
aufweisende Standflügel geschlossen ist.
[0003] Aus der DE 33 36 739 C2 ist ein Schließfolgeregler für eine selbstschließende, einen
Stand- und einen Gangflügel umfassende Tür, insbesondere Feuerschutztür, bekannt,
deren Türflügel über je einen Schwenkarm mit dem Türrahmen verbunden sind, wobei der
Schwenkarm des Gangflügels mittels eines vom Standflügel freigebbaren Sperrgliedes
feststellbar ist. Dabei ist das türrahmenseitige Ende des Schwenkarmes des Gangflügels
mit einem in einer am Türrahmen angebrachten Gleitführung verschiebbar geführten Gleitstück
versehen, das vom Sperrglied feststellbar ist. Der Standflügel wirkt mit einem axial
verstellbaren Schubglied zusammen, das zum Lösen der Feststellung des Gleitstückes
auf das Sperrglied einwirkt.
[0004] Diese Konstruktion gewährleistet zwar eine sichere und zuverlässige Schließfolgeregelung,
es besteht jedoch die Gefahr, dass bei einem Schließversuch des Gangflügels, wenn
der Standflügel noch geöffnet ist, das Sperrglied beschädigt wird und folglich ein
anschließender Schließversuch des Stand- und Gangflügels in korrekter Reihenfolge
nicht mehr möglich ist. Derartige Schließversuche des Gangflügels bei noch offener
Stellung des Standflügels können etwa aufgrund von unachtsamkeit erfolgen.
[0005] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die vorgenannten Nachteile zu beseitigen
und einen Schließfolgeregler gemäß der Hauptanmeldung DE 101 07 782.3 so weiterzubilden,
dass der auch bei einem Schließversuch des Gangflügels trotz geöffnetem Standflügel
zu keiner Beschädigung des Schließfolgereglers führt.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruches 1.
[0007] Der erfindungsgemäße Schließfolgeregler für eine selbstschließende, einen Stand-
und einen Gangflügel umfassende Tür, insbesondere Feuerschutztür, wobei der Gangflügel
mittels eines vom Standflügel freigebbaren Sperrmechanismusses feststellbar ist, zeichnet
sich dadurch aus, dass eine Überlastsicherung vorgesehen ist, welche bei hoher Krafteinwirkung
auf den Gangflügel in dessen Selbsthemmungszustand eine Freigabe des Sperrmechanismusses
bewirkt. Hierbei wird unter dem Begriff Selbsthemmung einerseits ein gewaltsames Zudrücken
des Gangflügels mit sehr hohen Kräften oder die Unmöglichkeit des Zudrückens verstanden.
[0008] Infolge dieser Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Schließfolgereglers wird erreicht,
dass im Falle von an den Gangflügel angreifenden Kräften trotz geöffnetem Standflügel
eine Freigabe des Sperrmechanismusses erzielt wird, bevor der Sperrmechanismus aufgrund
der angreifenden Kräfte am Gangflügel eine Beeinträchtigung oder gar irreversible
Beschädigung erfährt. Dabei wird die Freigabe des Sperrmechanismusses nur so lange
aufrecht erhalten, wie die zusätzliche Kraft wirksam ist. Nach einer Reduzierung der
Kraft bleibt der Gangflügel in seiner Position stehen.
[0009] Die Unteransprüche haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum Inhalt.
[0010] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus nachfolgender
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnungen.
[0011] Es zeigen:
- Figuren 1 bis 8b:
- Den Aufbau und die Arbeitsweise eines erfiridungsgemäßen Schließfolgereglers.
[0012] In den Figuren 1 bis 6 ist der grundsätzliche Aufbau und die Wirkungsweise eines
Schließfolgereglers nach der vorliegenden Erfindung dargestellt. Dieser Schließfolgeregler
eignet sich besonders für eine Tür, bei welcher ein Gangflügel und ein Standflügel
jeweils über einen Schwenkarm mit dem Türrahmen verbunden sind Dabei ist das türrahmenseitige
Ende des Schwenkarmes des Standflügels mit einem in einer am Türrahmen angebrachten
Gleitführung 1 verschiebbar geführten Standflügel-Gleitstück 2 versehen. Weiterhin,
ist das türrahmenseitige Ende des Schwenkarmes des Gangflügels mit einem ebenfalls
in. der Gleitführung 1 verschiebbar geführten Gangflügel-Gleitstück 3 versehen.
[0013] Der Gangflügel, der Standflügel, der Türrahmen und die beiden Schwenkarme sind allgemeiner
Stand der Technik und deshalb hier nicht näher dargestellt oder erläutert.
[0014] Der Schließfolgeregler nach der vorliegenden Erfindung umfasst einen Grundkörper
4, der in der Gleitführung 1 zwischen dem Standflügel-Gleitstück 2 und dem Gangflügel-Gleitstück
3 vorgesehen ist, der an jeder Position innerhalb der Gleitführung festgesetzt werden
kann. In dem Grundkörper 4 ist ein Klemmkörper 100 angeordnet. Dieser weist eine Hülse
5 mit einem konisch zulaufenden Innenraum auf. Die größere Öffnung des Innenraumes
weist in Öffnungsrichtung des Gangflügel-Gleitstückes 3, d. h. nach rechts in Figur
1. An dem Gangflügel-Gleitstück 3 ist eine Klemmstange 6 fest angebracht, die sich
bei einer Bewegung des Gangflügel-Gleitstückes 3 in der Gleitführung 1 mit diesem
hin und her bewegt. An dem Standflügel-Gleitstück 2 ist eine Auslösestange 7 fest
angebracht, die sich bei einer Bewegung des Standflügel-Gleitstückes 2 ebenfalls mitbewegt.
Die Auslösestange 7 ist vorzugsweise hohl ausgebildet, so dass die Klemmstange 6 durch
den Grundkörper 4, durch das Innere der Auslösestange 7 und vorzugsweise auch durch
das Standflügel-Gleitstück 2 hindurchgehen kann.
[0015] In der Hülse 5 ist eine Buchse 8 vorgesehen, die unter der Wirkung zumindest einer
Feder 9 steht. Im Ausführungsbeispiel sind zwei Federn 9 verwendet, um eine bessere
Klemmwirkung zu erzielen, wobei die eine Feder 9 innerhalb des konisch zulaufenden
Innenraumes und die andere Feder 9 außerhalb des Innenraumes zwischen einer Anschlagkante
der Buchse 8 und einer Stirnfläche im Bereich der kleineren Öffnung der Hülse 5 vorgesehen
ist. Durch die mindestens eine Feder 9 wird die Buchse 8 permanent in Richtung auf
das Standflügel-Gleitstück 2 belastet, d. h. nach links in Figur 1.
[0016] In dem konisch zulaufenden Innenraum der Hülse 5 ist weiterhin ein Kugelkranz 10
vorgesehen. Damit eine gleichmäßige Kraftübertragung von der Feder 9 auf den Kugelkranz
10 und damit auf die Buchse 8 gewährleistet ist, ist zwischen dem Kugelkranz 10 und
der im Innenraum der Hülse 5 vorgesehenen Feder 9 eine Scheibe 11 angeordnet. Weiterhin
ist die Buchse 8 über ein Sicherungselement 12 in dem Innenraum der Hülse 5 gesichert,
so dass sie nicht aus der Hülse 5 herausgleiten oder herausfallen kann.
[0017] Im Folgenden wird nun die Funktion des erfindungsgemäßen Schließfolgereglers erläutert.
[0018] In Figur 1 ist die Stellung des Schließfolgereglers bei der Nulllage einer Tür dargestellt,
bei der beide Türflügel geschlossen sind. Das Standflügel-Gleitstück 2 und das Gangflügel-Gleitstück
3 befinden sich in ihrer Ausgangslage und die am Standflügel-Gleitstück 2 angeordnete
Auslösestange 7 drückt die Buchse 8 gemäß Figur 1 nach rechts, so dass der Kugelkranz
10 keine Klemmwirkung auf die Klemmstange 6 ausüben kann. Somit kann bei geschlossenem
Standflügel das Gangflügel-Gleitstück 3 und damit der Gangflügel frei bewegt werden,
wie durch den auf dem Gangflügel-Gleitstück 3 angeordneten Doppelpfeil in Figur 2
angedeutet ist.
[0019] Sobald der Standflügel geöffnet wird (vgl. Figur 3) entfernt sich das Standflügel-Gleitstück
2 von seiner in den Figuren 1 und 2 dargestellten Nullstellung und nimmt dabei die
Auslösestange 7 mit. Die Buchse 8 folgt, bedingt durch die Feder(n) 9 der Auslösestange
7 so lange, bis sie durch das Sicherungselement 12 gestoppt wird. Folglich kann sich
bedingt durch die Feder 9 der Kugelkranz 10 in Figur 3 so lange nach links bewegen
bis kein Kontakt mehr zwischen der Buchse 8 und dem Kugelkranz 10 besteht. Jetzt befindet
sich der Kugelkranz 10 in seiner Klemmposition. In dieser Position lässt sich der
Gangflügel und damit das Gangflügel-Gleitstück 3 nur noch in Öffnungsrichtung bewegen,
d. h. nach rechts in Figur 3. Eine Bewegung in Schließrichtung ist nicht mehr möglich,
da der Kugelkranz 10 die Klemmstange 6 einklemmt und so deren Bewegung in Schließrichtung
verhindert (vgl. auch Figur 4).
[0020] Wenn nun der Standflügel geschlossen wird, bewegt sich die Auslösestange 7 zusammen
mit dem Standflügel-Gleitstück 2 wieder in Richtung auf ihre Nulllage, d. h. nach
rechts in Figur 5. Dadurch kommt es zu einem Kontakt zwischen der Auslösestange 7
und der Buchse 8. Bei einer weiteren Bewegung des Standflügel-Gleitstückes 2 schiebt
dann die Auslösestange 7 die Buchse 8 nach innen in die Hülse 5, so dass der Kugelkranz
10 aus seiner Klemmposition gelöst wird und dadurch die Klemmstange 6 freigibt, so
dass sich auch der Gangflügel in seine Ausgangslage bewegen kann (vgl. Figur 6). Somit
ist eine richtige Schließfolge gewährleistet.
[0021] Nachdem bisher die generelle Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Schließfolgereglers
beschrieben wurde, wird im Folgenden im Detail anhand der Figuren 7 bis 8b auf die
konkrete Ausgestaltungsform und Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Überlastsicherung
für den Schließfolgeregler eingegangen.
[0022] Wie ein Vergleich der Figuren 1 und 7 zeigt, weist der Schließfolgeregler gemäß Figur
7 noch zusätzlich eine Einstellschraube 13 und eine Kontermutter 14 auf. Die Einstellschraube
13 ist hierbei in die Buchse 8 mittels eines in der Buchse 8 vorgesehenen und nicht
dargestellten Gewindes einschraubbar und kann mittels der Kontermutter 14 in ihrer
Position arretiert werden.
[0023] Das Zusammenwirken der Einstellschraube 13 und der Kontermutter 14 (zur Arretierung
der Einstellschraube) lässt sich in einfacher Form aus den Figuren 7 und 8 sowie den
jeweiligen schematischen Ausschnittsvergrößerungen der Figur 7a sowie der Figuren
8a und 8b entnehmen.
[0024] In Figur 7 ist die erfindungsgemäße Schließfolgeregelung mit Überlastsicherung in
der Nulllage dargestellt, d. h. dasGangflügel-Gleitstück 3 ist frei beweglich so lange
das Standflügel-Gleitstück 2 mit seiner Auslösestange 7 die Buchse 8 nach rechts drückt.
Wie insbesondere der Figur 7a entnehmbar ist, übt in diesem Zustand der Kugelkranz
10 keine Klemmwirkung auf die Klemmstange 6 aus, da der Kugelkranz 10 nicht den konischen
Innenraum der Hülse 5 berührt.
[0025] Demgegenüber, befindet sich die Schließfolgeregelung mit Überlastsicherung gemäß
den Figuren 8, 8a und 8b in deren Rastposition, d. h. die Auslösestange 7 des Standflügel-Gleitstückes
2 steht nicht mehr mit der Buchse 8 in Berührung. In dieser Position ist das Gangflügel-Gleitstück
3 und damit der Gangflügel nur noch in Öffnungsrichtung, d. h. in Figur 8 in Richtung
nach rechts bewegbar.
[0026] Wird nunmehr in der in Figur 8 dargestellten Rastposition die Einstellschraube 13
eingesetzt und über das in der Buchse 8 befindliche Gewinde längsbeweglich geführt,
lässt sich hierdurch die Klemmkraft (und damit die Kraft zum gewaltsamen Überdrücken
des Gangflügels) unterschiedlich stark ein'stellen, d. h. bei einem Einschrauben der
Einstellschraube 13 in die Buchse 8 verringert sich die Klemmkraft und bei einem Herausschrauben
der Einstellschraube 13 erhöht sich die Klemmkraft. Die Einstellschraube 13 kann dabei
so weit in die Buchse 8 hineingedreht werden, bis der Kontakt zwischen Kugelkranz
10 und konischem Innenraum der Hülse 5 gelöst wird, und zwar selbst bei geöffnetem
Standflügel. Die Folge dieser längsbeweglichen Verstellung der Einstellschraube 13
bedingt also gleichzeitig eine Einstellung der Klemmkraft, welche durch den Kugelkranz
10 auf die Klemmstange 6 wirkt und führt im maximal eingeschraubten Zustand der Einstellschraube
13 in die Buchse 8 zu einem Abschalten der Schließfolgeregelung, wie auch in Figur
8b dargestellt ist, sofern dies erforderlich ist. Die Kontermutter 14 dient hierbei
jeweils zur Arretierung der Einstellschraube 13 in ihrer jeweiligen Einstellposition.
[0027] Mit anderen Worten, durch das Einschrauben der Einstellschraube 13 in die Buchse
8 wird nicht nur ganz allgemein eine Überlastsicherung geschaffen, sondern es kann
gleichzeitig auch der Grad der zur Überwindung der Überlastsicherung erforderlichen
kontinuierlichen Kraft eingestellt werden.
[0028] Obgleich nicht' dargestellt, kann die Überlastsicherung auch dergestalt konzipiert
sein, dass an Stelle der Einstellschraube 13 und der Kontermutter 14 lediglich der
in Figur 7a dargestellte Kegelwinkel α des konischen Innenraumes der Hülse 5 einstellbar
ausgestaltet wird, um auch hierdurch die Stärke der Klemmkraft des Kugelkranzes 10
gegen die Klemmstange 6 verstellen zu können.
[0029] Die vorstehende Beschreibung der Ausführungsbeispiele gemäß der vorliegenden Erfindung
dient nur zu illustrativen Zwecken und nicht zum Zwecke der Beschränkung der Erfindung.
Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Änderungen und Modifikationen möglich, ohne
den Umfang der Erfindung sowie ihrer Äquivalente zu verlassen.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 1
- Gleitführung
- 2
- Standflügel-Gleitstück
- 3
- Gangflügel-Gleitstück
- 4
- Grundkörper
- 5
- Hülse
- 6
- Klemmstange
- 7
- Auslösestange
- 8
- Buchse
- 9
- Feder
- 10
- Kugelkranz
- 11
- Scheibe
- 12
- Sicherungselement
- 13
- Einstellschraube
- 14
- Kontermutter
- 100
- Klemmkörper
- α
- Kegelwinkel
1. Schließfolgeregler für eine selbstschließende, einen Stand- und einen Gangflügel umfassende
Tür, insbesondere Feuerschutztür, wobei der Gangflügel mittels eines vom Standflügel
freigebbaren Sperrmechanismusses gemäß der Hauptanmeldung DE 101 07 782.3 feststellbar
ist, gekennzeichnet durch eine Überlastsicherung (13, 14), welche bei hoher Krafteinwirkung auf den Gangflügel
(in Schließrichtung) in dessen Selbsthemmungszustand eine Freigabe bzw. zumindest
eine teilweise Freigabe. des Sperrmechanismusses bewirkt.
2. Schließfolgeregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrmechanismus einen Klemmkörper (100) aufweist, der klemmend auf eine mit
dem Gangflügel in Wirkverbindung stehende Klemmstange (6) einwirkt, und der Standflügel
mit einer Auslösestange (7) in Wirkverbindung steht, mit deren Hilfe die Klemmung
zwischen dem Klemmkörper (100) und der Klemmstange (6) aufhebbar bzw. kontinuierlich
einstellbar ist.
3. Schließfolgeregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Standflügel über einen Schwenkarm mit dem Türrahmen verbunden ist und das türrahmenseitige
Ende des Schwenkarmes des Standflügels mit einem in einer am Türrahmen angebrachten
Gleitführung (1) verschiebbar geführten Standflügel-Gleitstück (2) versehen ist.
4. Schließfolgeregler nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Gangflügel über einen Schwenkarm mit dem Türrahmen verbunden ist und das türrahmenseitige
Ende des Schwenkarmes des Gangflügels mit einem ebenfalls in der Gleitführung (1)
verschiebbar geführten Gangflügel-Gleitstück (3) versehen ist.
5. Schließfolgeregler nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmstange (6) mit dem Gangflügel-Gleitstück (3) und die Auslösestange (7) mit
dem Standflügel-Gleitstück (2) fest verbunden ist.
6. Schließfolgeregler nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmkörper (100) in einem Grundkörper (4) gelagert ist, welcher in der Gleitführung
(1) zwischen dem Standflügel-Gleitstück (2) und dem Gangflügel-Gleitstück (3) angeordnet
ist.
7. Schließfolgeregler nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösestange (7) hohl ausgebildet ist und in ihrem Inneren die Klemmstange (6)
führt.
8. Schließfolgeregler nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmkörper (100) aus einer Hülse (5) mit einem konisch zulaufenden Innenraum
besteht, in dem sich ein federbelasteter Kugelkranz (10) und eine zum Teil in den
Grundkörper (4) hineinragende, federbelastete Buchse (8) befindet.
9. Schließfolgeregler nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (9) die Buchse (8) bzw. den Kugelkranz (10) in die Klemmposition beaufschlagt.
10. Schließfolgeregler nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur gleichmäßigen Kraftübertragung der Federkraft auf den Kugelkranz (10) zwischen
dem Kugelkranz (10) und der Feder (9) eine Scheibe (11) angeordnet ist.
11. Schließfolgeregler nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmstange (6) durch den konisch zulaufenden Innenraum und vorzugsweise auch
durch das Standflügel-Gleitstück (2) hindurchgeht.
12. Schließfolgeregler nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (8) mittels eines Sicherungselementes (12) in dem konisch zulaufenden
Innenraum der Hülse (5) gesichert ist.
13. Schließfolgeregler nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Überlastsicherung eine Einstellschraube (13) aufweist, die in die Buchse (8)
eingesetzt ist.
14. Schließfolgeregler nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellschraube (13) in die Buchse (8) einschraubbar ist.
15. Schließfolgeregler nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kontermutter (14) vorgesehen ist, um die Einstellschraube (13) in ihrer Position
zu arretieren.
16. Schließfolgeregler nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Überlastsicherung derart ausgestaltet ist, dass der Kegelwinkel (α) des konischen
Innenraumes der Hülse (5) einstellbar ist.