Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine
nach der Gattung des Anspruchs 1.
[0002] Eine solche Kraftstoffeinspritzeinrichtung ist durch die EP 0 987 431 A2 bekannt.
Diese Kraftstoffeinspritzeinrichtung weist eine Hochdruckquelle in Form einer Hochdruckpumpe
auf und ein Kraftstoffeinspritzventil, das einen mit der Hochdruckquelle verbundenen
Druckraum aufweist. Das Kraftstoffeinspritzventil weist ein Einspritzventilglied auf,
durch das wenigstens eine Einspritzöffnung gesteuert wird und das durch den im Druckraum
herrschenden Druck gegen eine Schließkraft in Öffnungsrichtung zur Freigabe der wenigstens
einen Einspritzöffnung bewegbar ist. Es ist ein in einer Schließrichtung auf das Einspritzventilglied
wirkender Steuerkolben vorgesehen, der zusammen mit dem Einspritzventilglied bewegbar
ist und der einen Steuerdruckraum begrenzt, welcher mit der Hochdruckquelle verbunden
ist. Der Steuerdruckraum weist eine durch ein elektrisch betätigtes Steuerventil gesteuerte
Verbindung mit einem Entlastungsraum auf. Das Steuerventil wird zum Öffnen des Kraftstoffeinspritzventils
zur Kraftstoffeinspritzung in eine geöffnete Schaltstellung gebracht, so daß der Steuerdruckraum
mit dem Entlastungsraum verbunden ist. Eine Bewegung des Einspritzventilglieds in
Öffnungsrichtung ist durch einen Hubanschlag begrenzt, an dem das Einspritzventilglied
in einer Endhubstellung zur Anlage kommt. Die Anlage des Einspritzventilglieds an
diesem Hubanschlag verursacht störende Geräusche und führt außerdem zu Druckschwingungen,
die wiederum Schwankungen der eingespritzten Kraftstoffmenge verursachen.
Vorteile der Erfindung
[0003] Die erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzeinrichtung mit den Merkmalen gemäß Anspruch
1 hat demgegenüber den Vorteil, daß diese geringere Geräusche verursacht und Schwankungen
der Kraftstoffeinspritzmenge vermindert sind.
[0004] In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzeinrichtung angegeben.
Zeichnung
[0005] Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in
der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung
für eine Brennkraftmaschine in schematischer Darstellung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
Figur 2 einen in Figur 1 mit II bezeichneten Ausschnitt der Kraftstoffeinspritzeinrichtung
gemäß einer modifizierten Ausführung in vergrößerter Darstellung, Figur 3 einen Verlauf
eines Druckes an Einspritzöffnungen eines Kraftstoffeinspritzventils der Kraftstoffeinspritzeinrichtung
und Figur 4 eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung in schematischer Darstellung gemäß
einem zweiten Ausführungsbeispiel.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0006] In Figur 1 ist eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine eines
Kraftfahrzeugs gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Brennkraftmaschine
ist vorzugsweise eine selbstzündende Brennkraftmaschine. Die Kraftstoffeinspritzeinrichtung
ist vorzugsweise als sogenannte Pumpe-Düse-Einheit ausgebildet und weist für jeden
Zylinder der Brennkraftmaschine jeweils eine Kraftstoffhochdruckpumpe 10 und ein mit
dieser verbundenes Kraftstoffeinspritzventil 12 auf, die eine gemeinsame Baueinheit
bilden. Alternativ kann die Kraftstoffeinspritzeinrichtung auch als sogenanntes Pumpe-Leitung-Düse-System
ausgebildet sein, bei dem die Kraftstoffhochdruckpumpe und das Kraftstoffeinspritzventil
jedes Zylinders getrennt voneinander angeordnet und über eine Leitung miteinander
verbunden sind. Die Kraftstoffhochdruckpumpe 10 weist einen Pumpenkörper 14 mit einer
Zylinderbohrung 16 auf, in der ein Pumpenkolben 18 dicht geführt ist, der zumindest
mittelbar durch einen Nocken 20 einer Nockenwelle der Brennkraftmaschine entgegen
der Kraft einer Rückstellfeder 19 in einer Hubbewegung angetrieben wird. Der Pumpenkolben
18 begrenzt in der Zylinderbohrung 16 einen Pumpenarbeitsraum 22, in dem beim Förderhub
des Pumpenkolbens 18 Kraftstoff unter Hochdruck verdichtet wird. Dem Pumpenarbeitsraum
22 wird Kraftstoff aus einem Kraftstoffvorratsbehälter 24 des Kraftfahrzeugs zugeführt.
[0007] Das Kraftstoffeinspritzventil 12 weist einen mit dem Pumpenkörper 14 verbundenen
Ventilkörper 26 auf, der mehrteilig ausgebildet sein kann, und in dem ein Einspritzventilglied
28 in einer Bohrung 30 längsverschiebbar geführt ist. Der Ventilkörper 26 weist an
seinem dem Brennraum des Zylinders der Brennkraftmaschine zugewandten Endbereich wenigstens
eine, vorzugsweise mehrere Einspritzöffnungen 32 auf. Das Einspritzventilglied 28
weist an seinem dem Brennraum zugewandten Endbereich eine beispielsweise etwa kegelförmige
Dichtfläche 34 auf, die mit einem im Ventilkörper 26 in dessen dem Brennraum zugewandtem
Endbereich ausgebildeten Ventilsitz 36 zusammenwirkt, von dem oder nach dem die Einspritzöffnungen
32 abführen. Im Ventilkörper 26 ist zwischen dem Einspritzventilglied 28 und der Bohrung
30 zum Ventilsitz 36 hin ein Ringraum 38 vorhanden, der in seinem dem Ventilsitz 36
abgewandten Endbereich durch eine radiale Erweiterung der Bohrung 30 in einen das
Einspritzventilglied 28 umgebenden Druckraum 40 übergeht. Das Einspritzventilglied
28 weist auf Höhe des Druckraums 40 durch eine Querschnittsverringerung eine Druckschulter
42 auf. Am dem Brennraum abgewandten Ende des Einspritzventilglieds 28 greift eine
vorgespannte Schließfeder 44 an, durch die das Einspritzventilglied 28 zum Ventilsitz
36 hin gedrückt wird. Die Schließfeder 44 ist in einem Federraum 46 des Ventilkörpers
26 angeordnet, der sich an die Bohrung 30 anschließt.
[0008] An den Federraum 46 schließt sich an dessen der Bohrung 30 abgewandtem Ende im Ventilkörper
26 eine weitere Bohrung 48 an, in der ein Steuerkolben 50 dicht geführt ist, der mit
dem Einspritzventilglied 28 verbunden ist. Die Bohrung 48 ist im Durchmesser gestuft
ausgebildet und weist einen zum Federraum 46 hin angeordneten Abschnitt 148 mit großem
Durchmesser auf und einen dem Federraum 46 abgewandt angeordneten Abschnitt 248 mit
kleinem Durchmesser auf. Der Steuerkolben 50 ist entsprechend im Durchmesser ebenfalls
gestuft ausgebildet und weist einen im Bohrungsabschnitt 148 dicht geführten Bereich
150 mit großem Durchmesser auf und einen im Bohrungsabschnitt 248 dicht geführten
Bereich 250 mit kleinem Durchmesser auf. Im Bohrungsabschnitt 248 wird durch die Stirnfläche
des Bereichs 250 des Steuerkolbens 50 als bewegliche Wand ein Steuerdruckraum 52 begrenzt.
Am Übergang zwischen den Bereichen 150,250 ist am Bereich 150 des Steuerkolbens 50
eine ringförmige Druckfläche 53 gebildet, mit der der Bereich 150 des Steuerkolbens
50 im Bohrungsabschnitt 148 einen weiteren Druckraum 54 begrenzt. Der Steuerkolben
50 ist über eine gegenüber diesem im Durchmesser kleinere Kolbenstange 51 mit dem
Einspritzventilglied 28 verbunden. Der Steuerkolben 50 kann einstückig mit dem Einspritzventilglied
28 ausgebildet, ist jedoch aus Gründen der Montage vorzugsweise als separates Teil
mit dem Einspritzventilglied 28 verbunden.
[0009] Vom Pumpenarbeitsraum 22 führt durch den Pumpenkörper 14 und den Ventilkörper 26
ein Kanal 60 zum Druckraum 40 des Kraftstoffeinspritzventils 12. Vom Pumpenarbeitsraum
22 oder vom Kanal 60 führt ein Kanal 62 zum Steuerdruckraum 52. In den Steuerdruckraum
52 mündet außerdem ein Kanal 64, der eine Verbindung zu einem Entlastungsraum bildet,
als der zumindest mittelbar der Kraftstoffvorratsbehälter 24 oder ein anderer Bereich
dienen kann, in dem ein geringer Druck herrscht. Vom Pumpenarbeitsraum 22 oder vom
Kanal 60 führt eine Verbindung 66 zu einem Entlastungsraum 24 ab, die durch ein erstes
elektrisch betätigtes Steuerventil 68 gesteuert wird. Das Steuerventil 68 kann wie
in Figur 1 dargestellt als 2/2-Wegeventil ausgebildet sein. Die Verbindung 64 des
Steuerdruckraums 52 mit dem Entlastungsraum 24 wird durch ein zweites elektrisch betätigtes
Steuerventil 70 gesteuert, das als 2/2-Wegeventil ausgebildet sein kann. In der Verbindung
62 des Steuerdruckraums 52 mit dem Pumpenarbeitsraum 22 ist eine Drosselstelle 63
vorgesehen und in der Verbindung des Steuerdruckraums 52 mit dem Entlastungsraum 24
ist eine Drosselstelle 65 vorgesehen. Durch geeignete Dimensionierung der Drosselstellen
63,65 kann der Zufluß von Kraftstoff aus dem Pumpenarbeitsraum 22 in den Steuerdruckraum
52 und der Abfluß von Kraftstoff aus dem Steuerdruckraum 52 in einem erforderlichen
Umfang eingestellt werden. Ein ausreichender Zufluß von Kraftstoff in den Steuerdruckraum
52 ist für ein schnelles Schließen des Kraftstoffeinspritzventils 12 erforderlich
und ein ausreichender Abfluß von Kraftstoff aus dem Steuerdruckraum 52 ist für ein
schnelles Öffnen des Kraftstoffeinspritzventils 12 erforderlich. Die Steuerventile
68,70 können einen elektromagnetischen Aktor oder einen Piezoaktor aufweisen und werden
durch eine elektronische Steuereinrichtung 72 angesteuert.
[0010] Der weitere Druckraum 54 weist eine Verbindung 56, beispielsweise in Form eines Kanals,
mit dem Pumpenarbeitsraum 22 auf, die beispielsweise in den Kanal 60 münden kann.
In der Verbindung 56 ist keine Drosselstelle vorhanden. Der weitere Druckraum 54 ist
somit unter Umgehung der Drosselstelle 63 der Verbindung 62 des Steuerdruckraums 52
mit dem Pumpenarbeitsraum 22 direkt mit dem Pumepnarbeitsraum 22 verbunden und auf
die Druckfläche 53 des Steuerkolbens 50 wirkt derselbe Druck wie im Pumpenarbeitsraum
22 und im Druckraum 40. Durch den im weiteren Druckraum 54 herrschenden Druck wird
über die Druckfläche 53 und den Steuerkolben 50 eine die Schließfeder 44 unterstützende
Kraft in Schließrichtung auf das Einspritzventilglied 28 erzeugt. Durch den im Steuerdruckraum
52 herrschenden Druck wird über die Stirnfläche des Steuerkolbens 50 ebenfalls eine
die Schließfeder 44 unterstützende Kraft in Schließrichtung auf das Einspritzventilglied
28 erzeugt. Durch das zweite Steuerventil 70 wird der Druck im Steuerdruckraum 52
gesteuert, wobei sich bei geschlossenem Steuerventil 70 zumindest annähernd derselbe
Druck im Steuerdruckraum 52 einstellt wie im Pumpenarbeitsraum 22 und wie im weiteren
Druckraum 54 während sich bei geöffnetem Steuerventil 70 infolge der Verbindung mit
dem Entlastungsraum 24 ein geringerer Druck im Steuerdruckraum 52 einstellt. Die auf
das Einspritzventilglied 28 in der Summe wirkende Schließkraft ist somit abhängig
von der Kraft der Schließfeder 44, von dem im Steuerdruckraum 52 herrschenden Druck,
der durch das zweite Steuerventil 70 gesteuert wird, und von dem im weiteren Druckraum
54 herrschenden Druck, der gleich ist wie der im Pumpenarbeitsraum 22 herrschende
Druck, der wiederum vom Förderhub des Pumpenkolbens 18 abhängig ist.
[0011] In Figur 2 ist ausschnittsweise eine modifizierte Ausführung der Kraftstoffeinspritzeinrichtung
dargestellt, bei der der grundsätzliche Aufbau gleich wie bei der Ausführung gemäß
Figur 1 ist, jedoch die Ausbildung des Steuerkolbens und die Anbindung des Steuerdruckraums
52 an den Pumpenarbeitsraum 22 modifiziert ist. Der Steuerkolben 50 weist dabei wiederum
den im Bohrungsabschnitt 148 mit größerem Durchmesser dicht geführten Bereich 150
und den im Bohrungsabschnitt 248 mit kleinerem Durchmesser dicht geführten Bereich
250 auf. Durch die Stirnfläche des Steuerkolbenbereichs 250 wird der Steuerdruckraum
52 begrenzt und durch die ringförmige Druckfläche 53 des Steuerkolbenbereichs 150
wird der weitere Druckraum 54 begrenzt. Der weitere Druckraum 54 ist über die Verbindung
56 mit dem Kanal 60 und über diesen mit dem Pumpenarbeitsraum 22 verbunden. Im Steuerkolbenbereich
250 ist eine Verbindung 162, beispielsweise in Form einer Bohrung ausgebildet, durch
die der Steuerdruckraum 52 mit dem weiteren Druckraum 54 verbunden ist. In der Verbindung
162 ist eine Drosselstelle 163 vorgesehen, die durch die Verbindung 162 selbst gebildet
sein kann, wenn diese mit entsprechend kleinem Querschnitt ausgeführt ist. Vom Steuerdruckraum
52 führt die Verbindung 64 zum Entlastungsraum 24 ab, die durch das zweite Steuerventil
70 gesteuert wird und in der die Drosselstelle 65 vorgesehen ist. Abweichend zu der
Ausführung gemäß Figur 1 weist der Bohrungsabschnitt 148 denselben Durchmesser auf
wie der Federraum 46. Zur Trennung zwischen dem Bohrungsabschnitt 148 und dem Federraum
46 ist eine Zwischenscheibe 58 vorgesehen, an der sich die Schließfeder 44 im Federraum
46 abstützt. Zwischen der Kolbenstange 51 und dem Einspritzventilglied 28 kann eine
Ausgleichsscheibe 59 angeordnet sein, mit der der Abstand zwischen dem Steuerkolben
50 und dem Einspritzventilglied 28 eingestellt werden kann.
[0012] Nachfolgend wird die Funktion der Kraftstoffeinspritzeinrichtung erläutert. In Figur
3 ist der Verlauf des Druckes p an den Einspritzöffnungen 32 des Kraftstoffeinspritzventils
12 über der Zeit t während einem Einspritzzyklus dargestellt. Beim Saughub des Pumpenkolbens
18 wird diesem Kraftstoff aus dem Kraftstoffvorratsbehälter 24 zugeführt. Beim Förderhub
des Pumpenkolbens 18 beginnt die Kraftstoffeinspritzung mit einer Voreinspritzung,
wobei das erste Steuerventil 68 durch die Steuereinrichtung 72 geschlossen wird, so
daß der Pumpenarbeitsraum 22 vom Entlastungsraum 24 getrennt ist. Durch die Steuereinrichtung
72 wird außerdem das zweite Steuerventil 70 geöffnet, so daß der Steuerdruckraum 52
mit dem Entlastungsraum 24 verbunden ist. In diesem Fall kann sich im Steuerdruckraum
52 kein Hochdruck aufbauen, da dieser zum Entlastungsraum 24 hin entlastet ist. Aus
dem Pumpenarbeitsraum 22 kann jedoch eine geringe Kraftstoffmenge über die Drosselstellen
63 und 65 zum Entlastungsraum 24 abströmen, so daß sich im Pumpenarbeitsraum 22 nicht
der volle Hochdruck aufbauen kann, wie er sich bei geschlossenem zweitem Steuerventil
70 aufbauen würde. Im weiteren Druckraum 54 herrscht derselbe Druck wie im Pumpenarbeitsraum
22 und im Druckraum 40. Wenn der Druck im Pumpenarbeitsraum 22 und damit im Druckraum
40 des Kraftstoffeinspritzventils 12 so groß ist, daß die durch diesen über die Druckschulter
42 auf das Einspritzventilglied 28 ausgeübte Druckkraft größer ist als die Summe der
Kraft der Schließfeder 44, der auf den Steuerkolben 50 durch den im Steuerdruckraum
52 wirkenden Restdruck wirkenden Druckkraft und der durch den im weiteren Druckraum
54 herrschenden Druck über die Druckfläche 53 erzeugten Druckkraft, so bewegt sich
das Einspritzventilglied 28 in Öffnungsrichtung 29 und gibt die wenigstens eine Einspritzöffnung
32 frei. Zur Beendigung der Voreinspritzung wird durch die Steuereinrichtung das zweite
Steuerventil 70 geschlossen, so daß der Steuerdruckraum 52 vom Entlastungsraum 24
getrennt ist. Das erste Steuerventil 68 bleibt in seiner geschlossenen Stellung. Im
Steuerdruckraum 52 baut sich dabei Hochdruck wie im Pumpenarbeitsraum 22 auf, so daß
auf den Steuerkolben 50 eine große Druckkraft in Schließrichtung wirkt. Außerdem erhöht
sich bei geschlossenem zweitem Steuerventil 70 der Druck im Pumpenarbeitsraum 22 und
damit auch im weiteren Druckraum 54, so daß auch über die Druckfläche 53 eine erhöhte
Kraft in Schließrichtung auf das Einspritzventilglied 28 erzeugt wird. Da nunmehr
die auf das Einspritzventilglied 28 in Öffnungsrichtung 29 wirkende Kraft geringer
ist als die Summe der Kraft der Schließfeder 44, der Druckkraft auf den Steuerkolben
50 und der Druckkraft auf die Druckfläche 53 schließt das Kraftstoffeinspritzventil
12. Die Voreinspritzung entspricht einer in Figur 3 mit I bezeichneten Einspritzphase.
[0013] Für eine nachfolgende Haupteinspritzung, die einer in Figur 3 mit II bezeichneten
Einspritzphase entspricht, wird das zweite Steuerventil 70 durch die Steuereinrichtung
72 geöffnet, so daß der Druck im Steuerdruckraum 52 sinkt. Das Kraftstoffeinspritzventil
12 öffnet dann infolge der reduzierten Druckkraft auf den Steuerkolben 50 und das
Einspritzventilglied 28 bewegt sich über seinen maximalen Öffnungshub. Zur Begrenzung
der Öffnungshubbewegung des Einspritzventilglieds 28 und des Steuerkolbens 50 ist
kein Hubanschlag vorgesehen. Die Öffnungshubbewegung des Einspritzventilglieds 28
und des Steuerkolbens 50 endet, wenn das Einspritzventilglied 28 und der Steuerkolben
50 kraftausgeglichen sind, das heißt, wenn die auf das Einspritzventilglied 28 durch
den im Druckraum 40 herrschenden Druck in Öffnungsrichtung 29 erzeugte Kraft gleich
groß ist wie die in Schließrichtung wirkende Kraft, die die Summe der durch die Schließfeder
44 erzeugten Kraft, der durch den im weiteren Druckraum 54 herrschenden Druck über
die Druckfläche 53 erzeugten Kraft und der durch den im Steuerdruckraum 52 herrschenden
Restdruck über die Stirnfläche des Steuerkolbens 50 erzeugten Kraft ist. Näherungsweise
befinden sich das Einspritzventilglied 28 und der Steuerkolben 50 in einer Öffnungshubbewegung
solange die in Öffnungsrichtung 29 wirkende Kraft größer ist als die in Schließrichtung
wirkende Kraft. Wenn nach dem Schließen des zweiten Steuerventils 70 die in Schließrichtung
wirkenden Kräfte größer werden als die in Öffnungsrichtung 29 wirkende Kraft, so wird
die Bewegung des Einspritzventilglieds 28 und des Steuerkolbens 50 in Öffnungsrichtung
29 verzögert, bis schließlich die Bewegungsrichtung umgekehrt wird und sich der Steuerkolben
50 und das Einspritzventilglied 28 wieder zum Ventilsitz 36 hin in Schließrichtung
bewegen. Die Zeitdauer, für die sich das Einspritzventilglied 28 und der Steuerkolben
50 in Öffnungsrichtung 29 bewegen und damit der Öffnungshub ist abhängig von der Drehzahl
der Brennkraftmaschine und nimmt mit zunehmender Drehzahl, wegen der Verringerung
der dann für den Öffnungshub zur Verfügung stehenden Zeitdauer ab. Die Bewegung des
Steuerkolbens 50 und damit auch des Einspritzventilglieds 28 in Öffnungsrichtung 29
kann durch dessen Anlage an der Begrenzung des weiteren Druckraums 54 oder an der
Begrenzung des Steuerdruckraums 52 eingeschränkt sein, jedoch gelangt der Steuerkolben
50 im ordnungsgemäßen Betrieb der Kraftstoffeinspritzeinrichtung und der Brennkraftmaschine
nicht dort zur Anlage.
[0014] Bei geöffnetem zweitem Steuerventil 70 fließt eine geringe Kraftstoffmenge über die
Drosselstellen 63,65 zum Entlastungsraum 24 ab, jedoch können die Drosselstellen 63,65
mit kleinem Durchflußquerschnitt ausgebildet werden, so daß die abströmende Kraftstoffmenge
und die Verringerung des Drucks im Pumpenarbeitsraum 22 gering ist.
[0015] Zur Beendigung der Haupteinspritzung wird das zweite Steuerventil 70 durch die Steuereinrichtung
72 in seine geschlossene Schaltstellung gebracht, so daß der Steuerdruckraum 52 vom
Entlastungsraum 24 getrennt ist und auf den Steuerkolben 50 eine hohe Kraft in Schließrichtung
wirkt, so daß das Kraftstoffeinspritzventil 12 schließt. Es kann anschließend noch
eine Nacheinspritzung folgen, zu der das zweite Steuerventil 70 durch die Steuereinrichtung
72 nochmals geöffnet wird, so daß das Kraftstoffeinspritzventil 12 infolge der reduzierten
Kraft in Schließrichtung auf den Steuerkolben 50 nochmals öffnet. Zur Beendigung der
Nacheinspritzung wir durch die Steuereinrichtung 72 das erste Steuerventil 68 geöffnet,
so daß der Pumpenarbeitsraum 22 mit dem Entlastungsraum 24 verbunden ist und auf das
Einspritzventilglied 28 in Öffnungsrichtung 29 nur noch eine geringe Druckkraft wirkt
und das Kraftstoffeinspritzventil 12 bedingt durch die Kraft der Schließfeder 44,
die durch den im Steuerdruckraum 52 herrschenden Restdruck auf den Steuerkolben 50
erzeugten Kraft und die durch den im weiteren Druckraum 54 auf die Druckfläche 53
erzeugte Kraft schließt. Das zweite Steuerventil 70 kann sich zur Beendigung der Nacheinspritzung
in seiner geöffneten oder geschlossenen Stellung befinden. Die Nacheinspritzung entspricht
einer in Figur 3 mit III bezeichneten Einspritzphase.
[0016] Bei den vorstehend erläuterten Ausführungen der Kraftstoffeinspritzeinrichtung kann
zusätzlich vorgesehen werden, daß der Durchflußquerschnitt aus dem Steuerdruckraum
52 zum Entlastungsraum 24 durch den Steuerkolben 50 abhängig von dessen Hub variabel
gesteuert wird. Durch den Steuerkolben 50 wird dabei in einer Hubstellung entsprechend
der geschlossenen Stellung des Einspritzventilglieds 28 ein großer Durchflußquerschnitt
freigegeben und in einer Hubstellung entsprechend der geöffneten Stellung des Einspritzventilglieds
28 ein geringer Durchflußquerschnitt freigegeben.
[0017] In Figur 4 ist die Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
dargestellt. Die Kraftstoffeinspritzeinrichtung weist dabei eine Hochdruckpumpe 80
auf, durch die Kraftstoff in einen Speicher 83 gefördert wird. Der Hochdruckpumpe
80 wird mittels einer Förderpumpe 81 Kraftstoff aus einem Kraftstoffvorratsbehälter
24 zugeführt. Im Speicher 83 herrscht ständig Hochdruck, der abhängig von Betriebsparametern
der Brennkraftmaschine variabel sein kann. Mit dem Speicher sind mehrere Kraftstoffeinspritzventile
84 verbunden, wobei für jeden Zylinder der Brennkraftmaschine ein Kraftstoffeinspritzventil
84 vorgesehen ist. Der Speicher 83 ist für mehrere, beispielsweise für alle Kraftstoffeinspritzventile
84 der Brennkraftmaschine vorgesehen. Das Kraftstoffeinspritzventil 84 ist im wesentlichen
gleich aufgebaut wie beim ersten Ausführungsbeispiel, so daß dieses nicht nochmals
im Grundaufbau beschrieben wird und dieselben Bezugszahlen verwendet werden wie beim
ersten Ausführungsbeispiel. Das Kraftstoffeinspritzventil 84 weist den Druckraum 40
auf, der über eine Leitung 85 mit dem Speicher 83 als Hochdruckquelle verbunden ist.
Im Druckraum 40 herrscht somit ständig Hochdruck wie im Speicher 83. Die Leitung 85
ist an einem Anschluß am Ventilkörper 26 des Kraftstoffeinspritzventils 84 angeschlossen
und führt als Kanal 60 im Ventilkörper 26 zum Druckraum 40. Am Kraftstoffeinspritzventil
84 ist der zusammen mit dem Einspritzventilglied 28 bewegbare Steuerkolben 50 vorgesehen,
der den Steuerdruckraum 52 begrenzt. Am Einspritzventilglied 28 greift außerdem die
Schließfeder 44 an. Der Steuerdruckraum 52 weist die Verbindung 62 mit dem Kanal 60
und damit dem Speicher 83 als Hochdruckquelle auf, in der die Drosselstelle 63 vorgesehen
ist. Der Steuerdruckraum 52 weist außerdem die Verbindung 64 mit dem Entlastungsraum
24 auf, in der die Drosselstelle 65 vorgesehen ist und die durch das Steuerventil
70 gesteuert wird.
[0018] Wenn das Steuerventil 70 geschlossen ist, so ist der Steuerdruckraum 52 vom Entlastungsraum
24 getrennt, so daß in diesem Hochdruck wie im Speicher 83 herrscht und durch die
auf den Steuerkolben 50 wirkende Kraft das Kraftstoffeinspritzventil 84 geschlossen
gehalten wird, so daß keine Kraftstoffeinspritzung erfolgt. Zu einer Voreinspritzung
einer geringen Kraftstoffmenge wird das Steuerventil 70 durch die Steuereinrichtung
72 für eine kurze Zeitdauer geöffnet, so daß der Steuerdruckraum 52 entlastet ist
und sich das Einspritzventilglied 28 infolge der geringeren auf dieses wirkenden Schließkraft
in Öffnungsrichtung 29 bewegt und die Einspritzöffnungen 32 freigibt. Zur Beendigung
der Voreinspritzung wird das Steuerventil 70 durch die Steuereinrichtung 72 wieder
geschlossen, so daß das Kraftstoffeinspritzventil 84 infolge der erhöhten Kraft in
Schließrichtung wieder schließt.
[0019] Zu einer nachfolgenden Haupteinspritzung wird das Steuerventil 70 durch die Steuereinrichtung
72 wieder geöffnet, so daß das Kraftstoffeinspritzventil 84 infolge der geringeren
Kraft in Schließrichtung öffnet. Zur Begrenzung der Öffnungshubbewegung des Einspritzventilglieds
28 und des Steuerkolbens 50 ist kein Hubanschlag vorgesehen. Die Öffnungshubbewegung
des Einspritzventilglieds 28 und des Steuerkolbens 50 endet, wenn das Einspritzventilglied
28 und der Steuerkolben 50 kraftausgeglichen sind, das heißt, wenn die auf das Einspritzventilglied
28 durch den im Druckraum 40 herrschenden Druck in Öffnungsrichtung 29 erzeugte Kraft
gleich groß ist wie die in Schließrichtung wirkende Kraft, die die Summe der durch
die Schließfeder 44 erzeugten Kraft und der durch den im Steuerdruckraum 52 herrschenden
Restdruck über die Stirnfläche des Steuerkolbens 50 erzeugten Kraft ist. Näherungsweise
befinden sich das Einspritzventilglied 28 und der Steuerkolben 50 in einer Öffnungshubbewegung
solange die in Öffnungsrichtung 29 wirkende Kraft größer ist als die in Schließrichtung
wirkende Kraft. Wenn nach dem Schließen des Steuerventils 70 die in Schließrichtung
wirkenden Kräfte größer werden als die in Öffnungsrichtung 29 wirkende Kraft, so wird
die Bewegung des Einspritzventilglieds 28 und des Steuerkolbens 50 in Öffnungsrichtung
29 verzögert, bis schließlich die Bewegungsrichtung umgekehrt wird und sich der Steuerkolben
50 und das Einspritzventilglied 28 wieder zum Ventilsitz 36 hin in Schließrichtung
bewegen. Die Zeitdauer, für die sich das Einspritzventilglied 28 und der Steuerkolben
50 in Öffnungsrichtung 29 bewegen und damit der Öffnungshub ist abhängig von der Drehzahl
der Brennkraftmaschine und nimmt mit zunehmender Drehzahl, wegen der Verringerung
der dann für den Öffnungshub zur Verfügung stehenden Zeitdauer ab. Die Bewegung des
Steuerkolbens 50 und damit auch des Einspritzventilglieds 28 in Öffnungsrichtung 29
kann durch dessen Anlage an der Begrenzung des Steuerdruckraums 52 eingeschränkt sein,
jedoch gelangt der Steuerkolben 50 im ordnungsgemäßen Betrieb der Kraftstoffeinspritzeinrichtung
und der Brennkraftmaschine nicht dort zur Anlage.
[0020] Dadurch, daß für das Einspritzventilglied 28 kein fester Hubanschlag vorgesehen ist,
ergeben sich geringere Druckpulsationen im Niederdruckkreislauf der Kraftstoffeinspritzeinrichtung,
der durch den Rücklauf vom Kraftstoffeinspritzventil 84 und den Bereich zwischen dem
Kraftstoffvorratsbehälter 24 und der Hochdruckpumpe 80 gebildet ist. Außerdem ergeben
sich nierigere Temperaturen im Niederdruckkreislauf, so daß kein Kraftstoffkühler
erforderlich ist. Weiterhin ergibt sich ein höherer Gesamtwirkungsgrad des Hochdrucksystems,
das ist die Hochdruckpumpe 80 und der Bereich zwischen der Hochdruckpumpe 80 und dem
Kraftstoffeinspritzventil 84. Es kann daher eine kleinere und kostengünstigere Hochdruckpumpe
80 verwendet werden. Das Kraftstoffeinspritzventil 84 kann durch den Entfall des festen
Hubanschlags sowie den Entfall aufwendiger Einstellarbeiten an diesem kostengünstiger
gefertigt werden. Wenn für das Einspritzventilglied 28 ein fester Hubanschlag vorhanden
wäre, so müsste nach Anlage des Einspritzventilglieds 28 am Hubanschlag die Dauer,
für die das Steuerventil 70 zur Kraftstoffeinspritzung geöffnet werden muß verlängert
werden, so daß eine entsprechend größere Kraftstoffmenge über das geöffnete Steuerventil
70 abfließt und entsprechend der Wirkungsgrad der Kraftstoffeinspritzeinrichtung verschlechtert
wird. Hierdurch ergibt sich außerdem ein Knick in der Mengenkennlinie des Kraftstoffeinspritzventils
84, das ist die Kraftstoffeinspritzmenge aufgetragen über der Öffnungsdauer des Steuerventils
70. Durch den Entfall des festen Hubanschlags kann dieser Knick in der Mengenkennlinie
des Kraftstoffeinspritzventils 84 vermieden werden, da sich das Einspritzventilglied
28 sich über seinen gesamten Hub ballistisch bewegt.
1. Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine mit eine Hochdruckquelle
(10;83) und einem mit dieser verbundenen Kraftstoffeinspritzventil (12;84), das einen
mit der Hochdruckquelle (10;83) verbundenen Druckraum (40) und ein Einspritzventilglied
(28) aufweist, durch das wenigstens eine Einspritzöffnung (32) gesteuert wird und
das von dem im Druckraum (40) herrschenden Druck beaufschlagt gegen eine Schließkraft
in einer Öffnungsrichtung (29) zur Freigabe der wenigstens einen Einspritzöffnung
(32) bewegbar ist, mit einem in einer Schließrichtung auf das Einspritzventilglied
(28) wirkenden Steuerkolben (50), der zusammen mit dem Einspritzventilglied (28) bewegbar
ist und der einen Steuerdruckraum (52) begrenzt, welcher zumindest mittelbar mit der
Hochdruckquelle (10;83) verbunden ist und welcher eine durch ein elektrisch betätigtes
Steuerventil (70) gesteuerte Verbindung (64) mit einem Entlastungsraum (24) aufweist,
wobei das Steuerventil (70) zur Kraftstoffeinspritzung geöffnet wird, so daß der Steuerdruckraum
(52) mit dem Entlastungsraum (24) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Einspritzventilglied (28) und der Steuerkolben (50) bei geöffnetem Steuerventil
(70) in Öffnungsrichtung (29) bewegbar sind und daß eine Begrenzung der Öffnungsbewegung
des Einspritzventilglieds (28) und des Steuerkolbens (50) nur erfolgt infolge einer
Druckerhöhung im Steuerdruckraum (52) durch Schließen des Steuerventils (70).
2. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß weder das Einspritzventilglied (28) noch der Steuerkolben (50) in Öffnungsrichtung
(28) an einem festen Anschlag zur Anlage kommen.
3. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindung (62) des Steuerdruckraums (52) mit der Hochdruckquelle (10;83)
und in der Verbindung (64) des Steuerdruckraums (52) mit dem Entlastungsraum (24)
jeweils eine Drosselstelle (63;65) angeordnet ist.
4. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Hochdruckquelle ein Speicher (83) dient, in den Kraftstoff durch eine Hochdruckpumpe
(80) gefördert wird, wobei für mehrere Zylinder der Brennkraftmaschine ein gemeinsamer
Speicher (83) vorgesehen ist.
5. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Hochdruckquelle eine Hochdruckpumpe (10) dient, die einen durch die Brennkraftmaschine
in einer Hubbewegung angetriebenen Pumpenkolben (18) aufweist, der einen Pumpenarbeitsraum
(22) begrenzt, mit dem der Druckraum (40) des Kraftstoffeinspritzventils (12) verbunden
ist, wobei für jeden Zylinder der Brennkraftmaschine eine separate Hochdruckpumpe
(10) vorgesehen ist.
6. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Druckraum (54) vorgesehen ist, der mit dem Pumpenarbeitsraum (22) verbunden
ist und der durch eine Druckfläche (53) begrenzt wird, über die eine weitere Kraft
in Schließrichtung auf das Einspritzventilglied (28) erzeugt wird.
7. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfläche (53) am Steuerkolben (50) ausgebildet ist, der im Querschnitt gestuft
ausgebildet ist, daß der Steuerkolben (50) mit der Stirnfläche eines Bereichs (250)
mit kleinem Querschnitt den Steuerdruckraum (52) begrenzt und daß die Druckfläche
(53) an einem im Querschnitt großen Bereich (150) des Steuerkolbens (50) am Übergang
zum Bereich (250) mit kleinem Querschnitt als ringförmige Fläche ausgebildet ist.
8. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Druckraum (54) mit dem Pumpenarbeitsraum (22) direkt unter Umgehung der
Verbindung (62) des Steuerdruckraums (52) mit dem Pumpenarbeitsraum (22) verbunden
ist.
9. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerdruckraum (52) über den weiteren Druckraum (54) mit dem Pumpenarbeitsraum
(22) verbunden ist und daß die Drosselstelle (163) in der Verbindung (162) zwischen
dem Steuerdruckraum (52) und dem weiteren Druckraum (54) angeordnet ist.
10. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung (162) des Steuerdruckraums (52) mit dem weiteren Druckraum (54) über
wenigstens einen Kanal im Steuerkolben (50) erfolgt.
11. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochdruckpumpe (10) und das Kraftstoffeinspritzventil (12) eine gemeinsame Baueinheit
bilden.