(57) Bekannte Leuchtstoffröhren werden mit Durchmessern von 8 bis 25 mm bei beliebigen
Längen hergestellt und mit Spannungen bis 9'000 Volt eingesetzt. Sie bestehen im wesentlichen
aus einem vakuumdicht hergestellten, mit einer Leuchtstoffschicht versehenen und mit
Quecksilber und einem Edelgas gefüllten Glaskolben. Aufgrund des verhältnismässig
hohen Anteils an Quecksilber und anderen Schwermetallen und aufgrund der bekannten
Tatsache, dass das Quecksilber mit der Zeit in die Leuchtstoffschicht diffundiert,
müssen die jährlich in grossen Mengen als Altmaterial anfallenden Leuchtstoffröhren
und die Leuchtstoffe selbst speziell entsorgt werden. Es wurde nun überraschend festgestellt,
dass bei einer speziellen Zusammensetzung der aus Edelgasen gebildeten Gasatmosphäre
auf das diesem üblicherweise beigemischte Quecksilber verzichtet werden kann, ohne
dadurch eine allzu nachteilige Reduktion der Lichtstärke in Kauf zu nehmen. Gegenstand
der Erfindung ist daher eine Leuchtstofflampe mit einer ein Gasgemisch enthaltenden
Entladungskammer, wobei das Gasgemisch aus den Edelgasen Xenon, Argon und Neon besteht
und frei von Quecksilber ist.
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