[0001] Die Erfindung betrifft einen Aufbewahrungsbehälter für Nahrungsmittel gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Zur Aufbewahrung von Nahrungsmitteln im Haushaltsbereich sind bereits Systeme bekannt
die eine Konservierung unter besseren Randbedingungen erlauben, als wenn die Nahrungsmittel
unbehandelt oder ohne verbesserte Lagerbedingungen aufbewahrt werden. Eine Möglichkeit
zur verbesserten Aufbewahrung von Lebensmitteln betrifft die Aufbewahrung von Nahrungsmitteln
in Behältern unter Vakuum. Es ist erwiesen, daß derartige Systeme sehr gute Ergebnisse
bei der Vermeidung von einigen Mikroorganismen, Ungeziefer, Schimmel und Hefepilzwachstum
hervorbringen. Ferner wird hierdurch die Oxidation von Nahrungsmitteln vermieden,
wodurch Veränderungen der Feuchtigkeit und des Aromas der Nahrungsmittel vermieden
werden können. Ein Problem bei derartigen Systemen ist die Gewährleistung eines ausreichenden
Vakuums in den Aufbewahrungsbehältern, insbesondere über einen längeren Zeitraum.
[0003] Eine gewisse Art der Sichtkontrolle ist bei einem Behälterdeckel gemäß WO 8/00560
A1 möglich. Darin wird ein Öffnungsmechanismus für eine Getränkedose aus Plastik beschrieben.
Die Getränkedose weist einen Kunststoffdeckel auf, der bei entsprechendem Überdruck
im Behälterinneren ein Wölbung nach außen aufweist. Eine quantitative Aussage darüber,
wie groß der Überdruck im Behälterinneren ist, läßt sich damit nicht treffen.
[0004] Die CH 304 374 A offenbart einen Verschlußdeckel für ein Sterilisiergefäß aus Aluminium,
der im wesentlichen kreisringförmig ausgebildet und auf einen zylindrischen Aluminiumbehälter
aufgesetzt ist. Zwischen den Deckelrand und dem oberen Behälterrand ist eine Gummidichtung
aufgelegt. In der Mitte des Behälterdeckels ist eine zusätzliche Öffnung eingebracht,
die von einer Gummikappe abgedeckt wird. Dabei dient die Gummikappe der Sichtkontrolle,
um anzuzeigen, ob ein Vakuum im Inneren des Behälters vorhanden ist. Solange ein entsprechender
Unterdruck im Behälterinneren vorhanden ist, wölbt sich die Gummiabdeckkappe entsprechend
nach innen. Bei nachlassendem Vakuum läßt diese Wölbung kontinuierlich nach. Daher
ist es für den Beobachter schwer zu entscheiden, ob der im Inneren des Behälters vorhandene
Unterdruck noch ausreichend ist, um die frische der Nahrungsmittel im Inneren des
Behälters zu gewährleisten.
[0005] Aus der FR 269 2 870 A1 ist ein Aufbewahrungsbehälter mit einem Druckindikator und
einem Rückschlagventil gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bekannt. Das Rückschlagventil
steht dort in Form eines Stäbchens aus dem Deckel des Aufbewahrungsbehälters hervor.
[0006] Aus der DE 43 42 394 C ist ein Ventil für evakuierbare Behälter bekannt. Das Ventil
weist einen Ventilkörper auf, welcher mit einem kugelkalottenförmig ausgebildeten
Betätigungsglied verbunden ist und mit diesem von dem Behältergehäuse nach außen absteht.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Aufbewahrungsbehälter
der eingangs genannten Art derart weiter zu entwickeln, dass eine einfachere Ausführung
der Ventileinrichtung ermöglicht wird.
[0008] Diese Aufgabe wird durch einen Aufbewahrungsbehälter für Nahrungsmittel mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1 erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Druckindikator und
das Rückschlagventil aus einem elastomeren flächigen Fußabschnitt hergestellt sind,
welcher sich an den Behälterdeckel anpresst. Hierdurch ist die Ventileinrichtung,
insbesondere hinsichtlich ihrer Funktion als Rückschlagventil, in einfacher Weise
realisierbar. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung werden in den Unteransprüchen
beschrieben.
[0009] Der Aufbewahrungsbehälter ist einfach und kostengünstig herstellbar und vermeidet
die Nachteile des Standes der Technik. Durch den Druckindikator wird der Evakuierungsvorgang
vereinfacht, da für den Bediener sofort ersichtlich ist, wann ein ausreichender Unterdruck
im Aufbewahrungsbehälter erreicht ist. Der Druckindikator stellt ein optisch und haptisch
erfaßbares Signal für den entsprechenden Druckzustand im Inneren des Aufbewahrungsbehälters
zur Verfügung. Dabei läßt sich die optische Wirkung der aus elastomerem Kunststoffmaterial
hergestellten Membran durch entsprechende Farbgestaltung in einer Signalfarbe noch
steigern. Je nach dem, wie weit der Druckindikator bei entsprechenden Druckverhältnissen
über die Außenkontur der Ventilvorrichtung hervorsteht oder darin verschwindet, läßt
sich eine entsprechende haptische Wirkung erzielen, die es auch sehbehinderten Benutzern
gestattet den Druckzustand im Inneren des Aufbewahrungsbehälters zu erfassen.
[0010] Sofern der Druckindikator als zusätzliches Bauelement an der Ventilvorrichtung vorgesehen
ist, also der Druckindikator in die Ventilvorrichtung integriert ist, ist ein Bauteil
mit Mehrfachfunktion geschaffen.
[0011] Für den Fußabschnitt ist ein Material gewählt, das sowohl ausreichende Steifigkeit
als auch die erforderliche Dichtungseigenschaften aufweist. Dieses Bauteil kann kostengünstig
als Spritzgußbauteil hergestellt und einfach am Aufbewahrungsbehälter montiert werden.
[0012] Eine vorteilhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sieht die Merkmale des
Patentanspruchs 2 vor. Bei Umgebungsdruck im Aufbewahrungsbehälter steht die Membran
des Druckindikators deutlich nach außen hervor.
[0013] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sieht die Merkmale
des Patentanspruchs 5 vor. Hierdurch wird eine eindeutige Signalstellung des Druckindikators
erreicht. Bei Erreichen eines vordefinierten Unterdrucks im Behälterinneren "schnappt"
die Membran nach innen ein. Bei entsprechender Auswahl der Feder wird gewährleistet,
daß die Membran bei Überschreiten eines Mindestunterdrucks im Aufbewahrungsbehälter
wieder in ihre Ausgangsstellung zurückschnappt, d.h. es gibt nur zwei eindeutige Druckindikatorstellungen:
Ausreichender Unterdruck im Aufbewahrungsbehälter (Druckindikator ist eingeschnappt)
/ unzureichender Unterdruck oder Umgebungsdruck (Druckindikator befindet sich in seiner
Ausgangsstellung). Das Federelement kann dabei beispielsweise durch entsprechende
Auswahl eines federelastischen Kunststoffmaterials für die Membran des Druckindikators
oder durch Einlage eines Federmetalls in die Membran des Druckindikators gebildet
sein.
[0014] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht die Merkmale des Patentanspruchs
6 vor. Hierdurch wird es möglich den Aufbewahrungsbehälter samt Inhalt in einer Tiefkühltruhe
zu lagern und anschließend in einem Mikrowellenofen aufzutauen.
[0015] Durch die Merkmale des Patentanspruchs 7 ergibt sich ein besonders gut sichtbarer
Druckindikator, der den Druckzustand deutlich wiedergibt.
[0016] Durch die Merkmale des Patentanspruchs 8 wird die Schnappwirkung des Druckindikators
erzielt. Hierdurch wird also nur Gut- oder Schlechtzustand des Vakuums deutlich angezeigt.
Eine schleichende Verschiebung des Druckindikators wird hierdurch vermieden.
[0017] Durch die Merkmale des Patentanspruchs 9 läßt sich der Druckindikator besonders reibungsfrei
zusammenfalten, da die Seitenwand beim Zusammenrollen nicht nennenswert aneinander
reibt.
[0018] Durch die Merkmale des Patentanspruchs 10 läßt sich der Druckzustand besonders einfach
ermittein, weil, sobald das Vakuum zu gering ist, der Druckindikator die Anzeigeöffnung
durchdringt, während hingegen bei ausreichendem Vakuum der Druckindikator die Anzeigeöffnung
nicht durchdringt.
[0019] Weitere Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung werden durch die Beschreibung
der Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erfäutert.
Darin zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Schnittdarstellung einer ersten Ausführungsform einer Ventileinrichtung
mit einem erfindungsgemäßen Druckindikator für einen Behälterdeckel eines Aufbewahrungsbehälters
für Nahrungsmittel bei nicht ausreichendem Vakuum im Aufbewahrungsbehälter,
- Fig. 2
- eine schematische Schnittdarstellung der Ventileinrichtung mit dem Druckindikator
nach Fig. 1, wobei sich ein ausreichendes Vakuum im Aufbewahrungsbehälter befindet,
- Fig. 3
- die Ventileinrichtung nach Fig. 1, jedoch nach Freigabe der Entlüftungsöffnung durch
die Öffnungslasche, so daß sich im Aufbewahrungsbehälter wieder atmosphärischer Druck
befindet,
- Fig.4
- eine teilweise geschnittene perspektivische Darstellung einer zweiten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Druckindikators für einen Aufbewahrungsbehälter für Nahrungsmittel
bei nicht ausreichendem Vakuum im Aufbewahrungsbehälter,
- Fig. 5
- wie Fig. 4, jedoch mit nach oben geschwenkter Öffnungslasche zum Freigeben der Entlüftungsöffnung,
so daß im Aufbewahrungsbehälter Druckausgleich hergestellt werden kann und
- Fig. 6
- eine perspektivische Darstellung eines Aufbewahrungsbehälters für Nahrungsmittel mit
einem Druckindikator gemäß Fig. 4.
[0020] Im folgenden sind der Einfachheit halber gleiche oder ähnliche Bauteile mit gleichen
Bezugszeichen gekennzeichnet. Um Wiederholungen zu vermeiden, sind gleichen Positionsnummem
gleiche Funktionen und Wirkungsweisen zuzuordnen.
[0021] Die Figuren 1 bis 3 zeigen eine schematische Schnittdarstellung einer ersten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Druckindikators 6 für einen Aufbewahrungsbehälter 15 (Fig.
4) für Nahrungsmittel. Gemäß den Figuren 1 bis 6 ist der Druckindikator 6 mit einer
Ventilvorrichtung 1 verbunden, die an einem Behälterdeckel 2 angebracht ist. Eine
Öffnungslasche 7 ist über ein Filmschamier 32 einstückig mit dem Behälterdeckel 2
verbunden. Die Öffnungslasche 7 und der Behälterdeckel 2 sind als Spritzgußbauteil
aus temperaturbeständigem thermoplastischem Kunststoff hergestellt. Die in Draufsicht
im wesentlichen als ovale Platte ausgebildete Öffnungslasche 7 weist eine Anschlußeinrichtung
9 für einen Sauganschluß einer Vakuumpumpe auf, die im wesentlichen durch eine glatte
Ringfläche 18 auf der Außenseite 24 der Öffnungslasche 7 und einer oder mehreren Saugöffnungen
17 innerhalb der Ringfläche 18 gebildet wird.
[0022] An der Unterseite der Öffnungslasche 7 ist in den Figuren 1 bis 6 unterhalb der Anschlußeinrichtung
9 eine Dichtzunge 3 aus elastomerem Kunststoff angeordnet. Die Dichtzunge 3 ist im
ersten Ausführungsbeispiel in den Figuren 1 bis 3 über einen kreisringförmigen Steg
19 an der Öffnungslasche 7 befestigt und ist als eigenes Bauteil scheibenförmig ausgebildet.
Der Steg 19 weist einen Luftdurchgang 30 auf.
[0023] Die Öffnungslasche 7 ist in den Figuren 1 bis 6 in eine entsprechend der Öffnungslasche
7 angepaßte, im wesentlichen rechteckförmige Vertiefung 20 im Behälterdeckel 2 des
Aufbewahrungsbehälters 15 eingefügt. Unter der Anschlußeinrichtung 9 der Öffnungslasche
7 und der Dichtzunge 3 ist im Behälterdeckel 2 eine Entlüftungsöffnung 4 vorgesehen.
Im geöffneten Zustand stellt die Entlüftungsöffnung 4 die Verbindung zwischen der
Atmosphäre und dem Innenraum 22 des Aufbewahungsbehälters 15 her. Im geschlossenen
Zustand wird die Entlüftungsöffnung 4 von der Dichtzunge 3 luftdicht verschlossen.
Die Entlüftungsöffnung 4 bildet mit der Dichtzunge 3 ein in Richtung zum Aufbewahrungsbehälter
15 schließendes Rückschlagventil 40.
[0024] Neben der Entlüftungsöffnung 4 ist nach den Figuren 1 bis 6 eine Meßöffnung 5 im
Behälterdeckel 2 angeordnet. Die Meßöffnung 5 wird von der Umgebung durch eine Kunststoffmembran
29 des Druckindikators 6 von oben her luftdicht abgedeckt. Der Druckindikator 6 erstreckt
sich im wesentlichen senkrecht zur Ebene des Behälterdeckels 2 nach oben und weist
nach den Figuren 1, 3, 4 und 5 im nicht ordnungsgemäß vakuumisierten Zustand eine
im wesentlichen tassenförmige, nach außen leicht gewölbte Seitenwand 23 auf, die sich
nach oben verjüngt und die mit einem horizontal verlaufenden kreisförmigen Boden 24
abschließt. Der Durchmesser D des Bodens 24 ist kleiner als der Durchmesser d der
Öffnung 25 am Fußabschnitt 25 des Druckindikators 6, wie dies insbesondere Fig. 4
zeigt. Durch die beschriebene Ausbildung des Druckindikators 6 wird bei Vakuumbeaufschlagung
erreicht, daß sich die Seitenwand 23 des Druckindikators 6 ähnlich wie eine Rollmembran
in seinen Hohlraum 26 hineinzieht, wie dies Fig. 2 zeigt.
[0025] In der Öffnungslasche 7 befindet sich nach den Figuren 1 bis 6 an der Stelle des
Druckindikators 6 eine Anzeigeöffnung 8, durch die sich der Druckindikator 6 senkrecht
über die Außenseite 33 der Öffnungslasche 7 hervor erstreckt, wenn sich im Innenraum
22 des Aufbewahrungsbehälters 15 unzureichender Unterdruck befindet. Der Druckindikator
6 ist aus einem elastomerem Kunststoff und vorzugsweise in einer Signalfarbe, im vorliegenden
Fall in roter Farbe, hergestellt. An der Innenseite ist der Druckindikator 6 nach
den Figuren 1 bis 3 durch ein Federelement 12 versteift, das vorzugsweise aus einem
federelastischen Material, wie Federblech oder elastomerem Kunststoff, besteht und
flächig an der Innenseite 34 des Druckindikators 6 anliegt.
[0026] An dem in den Figuren 1 bis 6 rechten freien Ende weist der randnähere Teil der Öffnungslasche
7 eine Betätigungsfläche 10 auf. Dabei ist das Ende der Öffnungslasche 7, ausgehend
von der Abnickkante 35, leicht nach oben abgeschrägt. Der Behälterdeckel 2 weist die
Vertiefung 20 auf, so daß, da die Öffnungslasche 7 über Rippen 29, 36 vom Boden 37
der Vertiefung 20 beabstandet ist, die Betätigungsfläche 10 der Öffnungslasche 7 bequem
zwischen Finger und Daumen einer Benutzerhand (nicht dargestellt) gegriffen und nach
oben aufgezogen werden kann.
[0027] In den Figuren 1 bis 3 ist ein Haltebügel 11 dargestellt, der das elastomere Kunststoffmaterial
des flächigen Fußabschnitts 25 des Druckindikators 6 an den Behälterdeckel 2 anpreßt.
Der Haltebügel 11 stützt sich dabei an in der Zeichnung nicht dargestellten Wänden
des Behälterdeckels 2 ab. In den Figuren 1 bis 3 ist also der topfförmige Druckindikator
6 einteilig mit dem Fußabschnitt 25 verbunden, damit in eingespanntem Zustand durch
den Haltebügel 11 der Druckindikator 6 dichtend mit dem Behälterdeckel 2 verbunden
ist.
[0028] Die Figuren 4 bis 6 zeigen eine teilweise geschnittene perspektivische Darstellung
einer zweiten Ausführungsform einer Ventileinrichtung 1 mit dem erfindungsgemäßen
Druckindikator 6 für einen Aufbewahrungsbehälter 15 für Nahrungsmittel. Auch bei dieser
Ausführungsform ist die Öffnungslasche 7 einstückig mit dem Behälterdeckel 2 über
das Filmscharnier 32 verbunden. Die unter der Anschlußeinrichtung 9 der Öffnungslasche
7 angeordnete Dichtzunge 3 ist über einen Mitnehmer 13 mit der Öffnungslasche 7 verbunden.
Sowohl die Dichtzunge 3 wie der Mitnehmer 13, der Fußabschnitt 25 und der Druckindikator
6 sind aus einem einzigen elastomeren Kunststoffteil hergestellt, das als Einlage
an einem Wulst 21 in der Vertiefung 20 des Behälterdeckels 2 befestigt ist. Das für
den Druckindikator 6 verwendete Kunststoffmaterial weist dabei Federeigenschaften
auf, so daß auch hier der besagte Schnappeffekt am Druckindikator 6 eintritt, wenn
entweder zu wenig oder ausreichend Vakuum vorhanden ist. Der Unterschied der Ausführungsform
nach den Figuren 1 bis 3 zu der Ausführungsform nach den Figuren 4 bis 6 besteht im
wesentlichen darin, daß in den Figuren 1 bis 3 die Dichtzunge 3 gegenüber dem Druckindikator
6 ein eigenes Dichtteil bildet, während hingegen in der Ausführungsform nach den Figuren
4 bis 6 diese Teile von einem einzigen elastomeren Bauteil gebildet werden, dessen
Dichtzunge 3 aus dem Fußabschnitt 25 teilweise herausgeschnitten ist und so einen
Spalt 28 bildet.
[0029] Ferner ist am Rand des Behälterdeckels 2 gemäß den Figuren 4 und 5 eine umlaufende
Dichtung 14 vorgesehen, die ein luftdichtes Verschließen gegenüber dem Aufbewahrungsbehälter
15 ermöglicht. Es ist aber auch denkbar, keine Dichtung 14 einzusetzen, so wie dies
die Figuren 1 bis 3 zeigen, so daß der Deckel 2 selbst mit dem Aufbewahrungsbehälter
15 einen dichten Verschluß darstellt. Im geschlossenen Zustand der Ventilvorrichtung
1 wird das Fußteil 25 durch die umlaufende Rippe 29 gegen den Boden 37 des Behälterdeckels
2 gepreßt und so gedichtet.
[0030] In der Darstellung in den Figuren 1 und 3 bis 6 entspricht der Druck im Behälterinneren
22 des Aufbewahrungsbehälters 15 dem Umgebungsdruck. Der Druckindikator 6 steht daher
aufgrund seiner Federvorspannung durch die Anzeigeöffnung 8 über die Öffnungslasche
7 nach außen hervor.
[0031] In der Darstellung gemäß Fig. 2 besteht ein ausreichender Unterdruck im Behälterinneren
22 des Aufbewahrungsbehälters 15. Der Druckindikator 6 wird daher in Richtung Behälterinnenraum
22 in seinen Hohlraum 26 hinein gesaugt; er befindet sich im gefalteten oder eingeschnappten
Zustand. In diesem Zustand steht der Druckindikator 6 nicht oder nur unwesentlich
über die Außenkontur der Öffnungslasche 7 hervor. Der Druckindikator 6 faltet sich
wie eine Rollmembran. Dabei ist das Verhältnis der Durchmesser D zu d in Abhängigkeit
zur Wandstärke f und dem elastischen Material des Druckindikators 6 so gewählt, daß
von einem bestimmten Unterdruck an sich der Druckindikator 6 schlagartig zusammenfaltet,
wie dies Fig. 2 zeigt. Verringert sich das Vakuum im Behälterinneren 22, so wird auch
hier ein Punkt erreicht, wo der Druckindikator 6 schlagartig nach außen fährt. Dies
hat den Vorteil einer deutlichen Anzeige.
[0032] Die Arbeitsweise der bieden Ausführungsbeispiele ist folgende:
[0033] Bei der Benutzung in einem Haushalt kann sich der Benutzer zunächst anhand der Stellung
des Druckindikators 6 bei geschlossenem Behälterdeckel 2 über den Druckzustand im
Behälterinneren 22 informieren. Steht der Boden des Druckindikators 6 durch die Anzeigeöffnung
8 nach außen hervor, bedeutet dies, daß der Druck im Behälterinneren 22 nicht ausreicht,
um eine Lagerung von Nahrungsmitteln unter Vakuumbedingungen zu gewährleisten (siehe
Figuren 1, 4 und 6).
[0034] Nun wird der Aufbewahrungsbehälter 15 nach den Figuren 1, 3 und 6 evakuiert. Beim
Evakuierungsvorgang wird ein Sauganschluß mit umlaufender Dichtlippe einer Vakuumpumpe
(nicht dargestellt) auf die Anschlußeinrichtung 9 der Ventilvorrichtung 1 aufgesetzt.
Dann wird die Vakuumpumpe in Betrieb gesetzt. Hierdurch öffnet sich automatisch die
Entlüftungsöffnung 4 der Ventilvorrichtung 1, da die Saugwirkung die Dichtzunge 3
von der Entlüftungsöffnung 4 abheben läßt und die im Aufbewahrungsbehälter 15 enthaltene
Luft von der Vakuumpumpe abgesaugt wird. Nach Fig. 1 wird Luft Ober die Entlüftungsöffnung
4 am Dichtsitz 38 der Dichtzunge 3 seitlich vorbei, um die Dichtzunge 3 außen herum,
durch den Luftdurchgang 30 und über die Anschlußeinrichtung 9 zur Vakuumpumpe hin
abgesaugt. Bei Erreichen eines ausreichenden Unterdrucks im Raum 22 des Aufbewahrungsbehälters
15, schnappt der Druckindikator 6 schlagartig nach innen (Fig. 2). Hierdurch wird
der Benutzer darüber informiert, daß er den Evakuierungsvorgang beenden kann. Nach
Abheben der Vakuumpumpe von der Anschlußeinrichtung 9 wird die Dichtzunge auf den
Rand der Entlüftungsöffnung 3 gepreßt, wodurch diese automatisch luftdicht verschlossen
wird. Dieser Vorgang tritt auch bei jedem Rückhub der Vakuumpumpe ein, damit ein Vakuum
im Innenraum 22 aufgebaut werden kann. Das Vakuum im Innenraum 22 hält nun die dort
befindlichen Nahrungsmittel auf lange Zeit frisch, da fehlender Sauerstoff eine Oxidation
der Nahrungsmittel verhindert.
[0035] Um aus dem Aufbewahrungsbehälter 15 frische Nahrungsmittel entnehmen zu können, greift
man mit zwei Fingern unter die Betätigungsfläche 10 und verschwenkt mit geringem Kraftaufwand
die Öffnungslasche 7 in Fig. 5 entgegen dem Uhrzeigersinn. Dabei wird nach Fig. 3
durch die Öffnungslasche 7 die Dichtzunge 3 über die Stege 19 vom Dichtsitz 38 nach
oben abgehoben und die Entlüftungsöffnung 4 freigegeben. Im Ausführungsbeispiel nach
Fig. 5 schlägt zunächst die Oberseite der Öffnungslasche 7 an der Unterseite einer
am Mitnehmer 13 angeformten Krempe 27 an und zieht den Mitnehmer 13 mit der Dichtzunge
3 so lange nach oben, bis sich die Dichtzunge 3 vom Dichtsitz 38 abhebt und entgegen
dem Uhrzeigersinn nach oben schwenkt (Fig. 5). Luft kann nun gemäß den Figuren 1 bis
5 über die.Saugöffnung 17 der Anschlußeinrichtung 9 und die Entlüftungsöffnung 4 in
das Behälterinnere 22 einströmen.
[0036] Der Behälterdeckel 2 kann nun ohne nennenswerten Kraftaufwand vom Aufbewahrungsbehälter
15 entfernt werden. Da die Dichtzunge 3 nach den Figuren 4 und 5 vom übrigen flächigen
Fußteil 25 durch den im wesentlichen U-förmig verlaufenden Spalt 28 teilweise getrennt
ist, sie also nur im linken hinteren Bereich 39 mit dem Rest des Fußabschnitts 25
verbunden ist, fällt sie aufgrund ihrer Schwerkraft als Rückschlagventil immer wieder
auf die Entlüftungsöffnung 4, so daß ein Vakuumisieren kein Problem darstellt. Es
ist aber auch denkbar, daß die Öffnungslasche 7 über Klipsverbindungen am Behälterdeckel
2 einschnappbar ist, so daß im verschlossenen Zustand hierdurch die Dichtzunge 3 die
Entlüftungsöffnung 4 verschließt. In Fig. 3 wird beim Verschwenken der Öffnungslasche
7 um das Filmschamier 32 die Dichtzunge 3 mit nach oben angehoben, weil sie an der
Öffnungslasche 7 zur Erfüllung der Rückschlagventilfunktion mit Spiel befestigt ist.
[0037] Fig. 6 zeigt eine perspektivische Darstellung eines aus thermoplastischem Kunststoff
hergestellten Aufbewahrungsbehälter 15 für Nahrungsmittel mit einer Ventileinrichtung
1 gemäß Fig. 4. Der Aufbewahrungsbehälter 15 weist dabei einen quaderförmigen Behälterkörper
16 und einen in Draufsicht im wesentlichen rechteckig ausgebildeten Behälterdeckel
2 mit umlaufender Krempe 27 auf. An einer der Schmalseiten des Behälterdeckels 2 ist
die Ventilvorrichtung 1 in einer Vertiefung 20 angeordnet. Dabei schließt die Betätigungsfläche
10 der Öffnungslasche 7 etwa mit der Außenfläche 33 des Behälterdeckels 2 ab. Lediglich
der Druckindikator 6 ragt bei unzureichendem Vakuum aus der Anzeigeöffnung 8 der Öffnungslasche
7 senkrecht nach oben hervor. In Richtung des Behälterdeckelinneren 22 ist neben dem
Druclcindikator 6 die kreisförmig ausgebildete Anschlußeinrichtung 9 mit der glatten
Ringfläche 18 und der Saugöffnung 17 zu erkennen, aus der der Mitnehmer 13 mit seiner
Krempe 27 herausragt. Die Krempe 27 dient zur besseren Mitnahme des Mitnehmers 13,
wenn die Öffnungslasche 7 nach oben geschwenkt wird. Durch die Hebelwirkung, die durch
die Abstände R und r (Fig. 5) gebildet wird, genügt an der Griffläche 10 eine verhältnismäßig
geringe Handkraft F (Fig. 4), um die Dichtzunge 3 vom Dichtsitz 38 abzuheben, wenn
noch Vakuum im Behälterinneren 22 vorhanden ist. Je kleiner der Abstand r und je größer
dabei der Abstand R wird, um so leichter läßt sich die Ventileinrichtung 1 öffnen.
1. Aufbewahrungsbehälter (15) für Nahrungsmittel, der über einen Behälterdeckel (2) luftdicht
verschließbar ist, wobei der Behälterdeckel (2) eine Anschlußeinrichtung (9) für eine
Vakuumpumpe zum Evakuieren des Raums (22) des Aufbewahrungsbehälters (15) aufweist,
wobei zur Anzeige des Druckes im Raum (22) ein Druckindikator (6) vorgesehen ist,
der als eine in sich zusammenfaltbare kuppelförmige Membran ausgebildet ist und der
mit einer am Behälterdeckel (2) ausgebildeten Ventilvorrichtung (1) verbunden ist,
wobei die Ventilvorrichtung (1) von einem in Richtung zum Innenraum (22) des Aufbewahrungsbehälters
(15) schließenden Rückschlagventil (40) gebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckindikator (6) und das Rückschlagventil (40) aus einem elastomeren flächigen
Fußabschnitt (25) hergestellt sind, welcher sich an den Behälterdeckel (2) anpreßt.
2. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckindikator (6) ein Federelement (12) aufweist, so daß er sich bei einem vorbestimmten
Druck In seine Ausgangsstellung auffaltet
3. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der elastomere flächige Fußabschnitt (25) aus einem einzigen Teil hergestellt ist.
4. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Rückschlagventil (40) von einer im Fußabschnitt (25) angeordneten beweglichen
Dichtzunge (3) gebildet ist, die aus dem Fußabschnitt (25) teilweise herausgeschnitten
ist und die in Schließstellung eine Entlüftungsöffnung (4) im Behälterdeckel (2) luftdicht
verschließt.
5. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckindikator (6) nur zwei diskrete Zustände anzeigt, nämlich ausreichenden
Unterdruck im Raum (22) des Aufbewahrungsbehälters (15) oder unzureichenden Unterdruck
im Raum (22) des Aufbewahrungsbehälters (15).
6. Aufbewahrungsbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckindikator (6) aus Kunststoffmaterial hergestellt ist, das für einen Temperaturbereich
von -40°C bis +100°C geeignet sind.
7. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Werkstoff des Druckindikators (6) aus farblich gut sichtbarem Material hergestellt
ist.
8. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet.
daß der Druckindikator (6) im wesentlichen topfförmig ausgebildet ist und einen flachen
Boden (24) aufweist, an den sich eine konisch erweiternde Ringwand (23) anschließt.
9. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ringwand (23) nach außen leicht gewölbt ist.
10. Aufbewahnrngsbehälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckindikator (6) in seiner Ausgangsstellung eine an einer Öffnungslasche (7)
ausgebildete Anzeigeöffnung (8) nach außen durchdringt.
11. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Öffnungslasche (7) eine umlaufende Rippe (29) ausgebildet ist, die bei geschlossener
Öffnungslasche (7) das Fußteil (25) gegen den Boden (37) des Behälterdeckels (2) preßt
und so ein luftdichtes Verschließen der Ventilvorrichtung (1) gegenüber dem Aufbewahrungsbehälter
(15) ermöglicht.
1. Storage container (15) for food, said container being able to be closed in an airtight
manner by a container lid (2), the container lid (2) having a connecting device (9)
for a vacuum pump used to evacuate air from the interior (22) of the storage container
(15), a pressure indicator (6) being provided to indicate the pressure in the interior
(22), said pressure indicator (6) being designed as a dome-shaped membrane which can
collapse on itself and being connected to a valve device (1) provided on the container
lid (2), said valve device (1) being formed by a nonreturn valve (40) which closes
in the direction of the interior (22) of the storage container (15), characterized in that the pressure indicator (6) and the nonreturn valve (40) are produced from an elastomeric
planar foot section (25) which presses onto the container lid (2).
2. Storage container according to Claim 1, characterized in that the pressure indicator (6) has a spring element (12) such that, at a predetermined
pressure, it folds out into its starting position.
3. Storage container according to Claim 1, characterized in that the elastomeric planar foot section (25) is produced from a single piece.
4. Storage container according to Claim 3, characterized in that the nonreturn valve (40) is formed by a movable sealing tongue (3) which is arranged
in the foot section (25), is partially cut out from the foot section (25) and, in
the closure position, closes a vent opening (4) in the container lid (2) in an airtight
manner.
5. Storage container according to Claim 1, characterized in that the pressure indicator (6) indicates only two discrete states, namely sufficient
underpressure in the interior (22) of the storage container (15) or insufficient underpressure
in the interior (22) of the storage container (15).
6. Storage container according to one of the preceding claims, characterized in that the pressure indicator (6) is made of plastic material suitable for a temperature
range of from - 40°C to + 100°C.
7. Storage container according to Claim 1, characterized in that the material of the pressure indicator (6) is a material with a colour that is easy
to see.
8. Storage container according to Claim 1, characterized in that the pressure indicator (6) is substantially pot-shaped and has a flat base (24) adjoined
by a conically widening annular wall (23).
9. Storage container according to Claim 8, characterized in that the annular wall (23) curves gently outwards.
10. Storage container according to Claim 1, characterized in that the pressure indicator (6), in its starting position, extends outwards through an
indicator opening (8) formed on an opening tab (7).
11. Storage container according to Claim 10, characterized in that a peripheral rib (29) is formed on the opening tab (7) and, when the opening tab
(7) is closed, said peripheral rib (29) presses the foot section (25) against the
base (37) of the container lid (2) and thus permits an airtight closure of the valve
device (1) relative to the storage container (15).
1. Récipient de conservation (15) pour aliments qui se ferme de manière étanche à l'air
avec un couvercle de récipient (2), le couvercle de récipient (2) présentant un dispositif
de connexion (9) pour une pompe à vide pour vider l'espace (22) du récipient de conservation
(15), étant prévu pour indiquer la pression dans l'espace (22) un indicateur de pression
(6) qui est configuré comme une membrane pliante en forme de coupole et qui est relié
à un dispositif de soupape (1) formé sur le couvercle de récipient (2), le dispositif
de soupape (1) étant formé par une soupape de non-retour (40) se fermant en direction
de l'espace intérieur (22) du récipient de conservation (15), caractérisé en ce que l'indicateur de pression (6) et la soupape de non-retour (40) sont fabriqués dans
une section de base (25) plate élastomère qui s'applique contre le couvercle de récipient
(2).
2. Récipient de conservation selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'indicateur de pression (6) présente un élément élastique (12) tel qu'il se plie
dans sa position initiale à une pression prédéfinie.
3. Récipient de conservation selon la revendication 1, caractérisé en ce que la section de base plate élastomère (25) est fabriquée d'une seule pièce.
4. Récipient de conservation selon la revendication 3, caractérisé en ce que la soupape de non-retour (40) est formée par une languette étanche (3) mobile disposée
dans la section de base (25), qui est partiellement découpée dans la section de base
(25) et qui, en position de fermeture, obture de manière étanche à l'air une ouverture
d'aspiration (4) dans le couvercle de récipient (2).
5. Récipient de conservation selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'indicateur de pression (6) n'indique que deux états discrets, à savoir : dépression
suffisante dans l'espace (22) du récipient de conservation (15) ou dépression insuffisante
dans l'espace (22) du récipient de conservation (15).
6. Récipient de conservation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'indicateur de pression (6) est fabriqué dans une matière plastique qui est appropriée
pour une plage de températures de -40°C à +100°C.
7. Récipient de conservation selon la revendication 1, caractérisé en ce que la matière de l'indicateur de pression (6) est fabriquée dans un matériau d'une couleur
bien visible.
8. Récipient de conservation selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'indicateur de pression (6) est sensiblement en forme de cloche et présente un fond
plat (24) auquel se connecte une paroi annulaire (23) s'étendant en forme de cône.
9. Récipient de conservation selon la revendication 8, caractérisé en ce que la paroi annulaire (23) est légèrement bombée vers l'extérieur.
10. Récipient de conservation selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'indicateur de pression (6) traverse vers l'extérieur dans sa position initiale
une ouverture d'indication (8) formée au niveau d'une patte d'ouverture (7).
11. Récipient de conservation selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'au niveau de la patte d'ouverture (7) est formée une nervure périphérique (29) qui,
lorsque la patte d'ouverture (7) est fermée, applique la partie base (25) contre le
fond (37) du couvercle de récipient (2) et permet ainsi la fermeture étanche à l'air
du dispositif de soupape (1) par rapport au récipient de conservation (15).