[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Laser-Regeleinrichtung für eine Baumaschine
zur Einstellung der Höhe eines höhenverstellbaren Bearbeitungswerkzeugs.
[0002] Im Baugewerbe und insbesondere im Tiefbau werden verschiedene Baumaschinen eingesetzt,
um große Flächen so zu bearbeiten bzw. zu erstellen, daß sie ein erwünschtes, meist
näherungsweise ebenes Profil aufweisen. Im Straßenbau handelt es sich beispielsweise
um einen Straßenfertiger, eine Straßenkaltfräse, einen "Motorgrader" u. a. Die Baumaschinen
verwenden mechanische oder elektronische Regeleinrichtungen, um eine schnelle, kostengünstige
und qualitativ hochwertige Erstellung einer Oberfläche mit einem erwünschten Profil
zu erleichtern. Die damit verbundene Problematik wird im folgenden kurz anhand eines
Straßenfertigers und einer Kaltfräse erläutert.
[0003] Allgemein läuft ein Straßenfertiger mit einem Kettenfahrwerk auf einem vorbereiteten
Untergrund, auf den eine zu fertigende Straßendecke bzw. ein zu fertigender Straßenbelag
aufzubringen ist. In Fahrtrichtung hinten am Straßenfertiger ist eine höhenverstellbare
Bohle vorgesehen, an deren Vorderseite ein Vorrat des Straßenbelagmaterials angehäuft
ist, der durch eine Fördereinrichtung verteilt und nachgeführt wird, die dafür Sorge
trägt, daß auf der Vorderseite der Bohle immer eine ausreichende jedoch nicht zu große
Menge Straßenbelagmaterials bevorratet gehalten wird. Die Höhe der Hinterkante der
Bohle gegenüber der Oberfläche des vorbereiteten Untergrundes, der gegebenenfalls
auch durch eine alte Straßenbelagdecke gebildet sein kann, legt die Dicke der gefertigten
Straßendecke vor ihrer anschließenden weiteren Verfestigung durch Walzen fest. Die
Bohle ist an einem Zugarm gehalten, der um einen im Mittenbereich des Straßenfertigers
angeordneten Zugpunkt höhenbeweglich gelagert ist, wobei die Höhe der Bohle über eine
Hydraulik verstellbar ist.
[0004] Bei bekannten Straßenfertigern bedient man sich zur Steuerung der Höhe der Bohle,
die die Dicke des zu fertigenden Straßenbelages festlegt, z. B. einer mechanischen
Tastvorrichtung, die neben dem Straßenfertiger entlang einer Referenzfläche geführt
wird. Entsprechend einer durch eine Auswerteeinrichtung erfaßten Höhe eines Tastskis
wird die Bohle in ihrer Höhe nachgestellt.
[0005] Die Referenzebene, entlang der der Tastski geführt wird, hängt von dem momentanen
Bearbeitungsgang ab. Typischerweise ist die Arbeitsbreite eines Straßenfertigers geringer
als die Breite der zu fertigenden Straßendecke. Zur Festlegung des Höhenniveaus der
zu fertigenden Straßendecke dient üblicherweise ein gespanntes Stahlseil als Referenzhöhe
für eine zu fertigende erste Bahn der gesamten Straßendecke. Beim Legen der zweiten
Bahn, die ohne Höhenversatz an die erste Bahn anschließen soll wird der Tastski über
die soeben gefertigte erste Bahn geführt, die dann die Referenzfläche bildet. So ist
es bei bekannten Straßenfertigern möglich, durch Verwendung eines Tastskis unterschiedliche
Gegenstände, wie beispielsweise das gespannte Referenzseil bzw. die soeben gefertigte
Bahn der Straßendecke, als Referenzebene heranzuziehen.
[0006] Jedoch hat diese bekannte Art der Höhenregelung der Bohle einige systembedingte Nachteile.
Wenn beispielsweise eine gefertigte Bahn der Straßendecke als Referenzebene für die
Führung des Tastskis bei der Fertigung der zweiten Bahn verwendet wird und wenn die
erste Bahn eine gewisse, unerwünschte Welligkeit hat, so wird nötigerweise auch die
zweite Bahn mit Fehlern behaftet aufgebaut, die einer Abbildung der Fehler der Straßendecke
an dem von dem Tastski abgetasteten Bereich entsprechen.
[0007] Das mechanische Abtasten mittels eines Tastskis folgt nötigerweise einer Art Hüllkurve,
über die jeweils höchsten Punkte der Referenzfläche. Wenn nun auf der Referenzfläche
beispielsweise ein unerwünschtes Hindernis in Form eines Steines liegt, so führt die
durch diese Störstelle bewirkte unerwünschte Auslenkung des Tastskis zu einem entsprechenden
Höhenfehler der gefertigten Bahn der Straßendecke. Ein weiteres Problem liegt in der
mechanischen Empfindlichkeit des Tastskis begründet, der nicht nur bei einer Unachtsamkeit
des Bedienpersonals leicht Schaden nehmen kann, sondern auch beim üblichen Betrieb
schnell verschleißt.
[0008] Aus dem
US-Patent 4,961,173 der Anmelderin ist bereits ein Steuersensor für eine Baumaschine zum Erzeugen von
Höhensteuersignalen und Richtungssteuersignalen durch Abtastung eines Referenzseiles
oder Führungsseiles bekannt. Der bekannte Steuersensor verfügt über eine Mehrzahl
von quer zur Bewegungsrichtung der Baumaschine angeordneten Ultraschallsendeempfängern,
die derart benachbart zueinander liegen, daß sich ihre Strahlungskeulen in der Meßebene,
in der das Führungsseil oder Referenzseil liegt, überlappen.
[0009] Die
EP 0542297 B1 beschreibt eine alternative Regeleinrichtung, bei der mindestens drei Ultraschallsensoren
im wesentlichen in der Bewegungsrichtung des Straßenfertigers und voneinander beabstandet
an der Bohle angebracht sind, und bei der eine Auswerteeinrichtung die Abstandssignale
der Ultraschallsensoren zur Erzeugung eines Höhensteuersignals für die Einstellung
der Bohle verwendet. Dieses Prinzip erlaubt unter anderem einen Mittelwertbildung
der Oberfläche in Fahrtrichtung und führt in der Praxis zu zufriedenstellenden Ergebnissen.
Es hat aber auch einige entscheidende praktische Nachteile. Da die Sensoren senkrecht
über den jeweiligen Meßpunkten am Boden angeordnet sein müssen, muß über der Strecke,
über die zu mitteln ist, eine stabile Konstruktion aufgebaut werden, um die Sensoren
in Position zu halten. Auch müssen die Ultraschallsensoren, um eine gute Genauigkeit
zu liefern, möglichst dicht (ca. 30 cm) zur Referenzfläche montiert werden. Nachteile
dieser Ultraschall-Regeleinrichtung sind der hohe konstruktive Aufwand, die Behinderung
von Arbeitern bei Tätigkeiten an oder in der Nähe der Baumaschine und die Gefahr der
mechanischen Beschädigung der Sensoren und der sie tragenden Konstruktion im rauhen
Baustellenbetrieb.
[0010] Die
EP 0547378 B1 beschreibt eine Ultraschallregeleinrichtung für ein fahrbares Fräsegerät. Eine Auswerteeinrichtung
verwendet die Signale von mindestens drei Ultraschallsensoren um in Abhängigkeit von
einer einstellbaren Sollfrästiefe Ansteuersignale für die Fahrwerkshöhenverstelleinrichtungen
zu erzeugen. Diese Vorrichtung hat die gleichen, oben in Zusammenhang mit dem Straßenfertiger
beschriebenen Nachteile.
[0011] Die
WO 99/64681 A1 beschreibt eine laserbasierte Regeleinrichtung für einen Straßenfertiger. Ein Laser
tastet das Profil der unbearbeiteten Oberfläche vor dem Aufbringen des Straßenbelagmaterials
und der Oberfläche des frisch aufgebrachten Straßenbelagmaterials entlang einer Ebene
längs der Bewegungsrichtung des Straßenfertigers und senkrecht zur Straßenoberfläche
an einer Vielzahl von Meßpunkten ab. Aus den so gewonnenen Profildaten erzeugt wiederum
eine Auswerteeinrichtung ein Steuersignal zur Steuerung der Bohle des Straßenfertigers.
Ein Nachteil dieses Systems besteht in der vergleichsweise aufwendigen und empfindlichen
Mechanik des verwendeten Laserscanners.
[0012] Die
DE 3827617A1 beschreibt einen Abtastsensor, der eine schienenähnliche Sollebenenerkennung ermöglicht,
wozu beispielsweise Randsteine dienen. Ein hierüber voreinstellbarer Abstand kann
dazu dienen das Bearbeitungsgerät in einer gegenüber der so gebildeten Referenzebene
gewünschten Niveauhöhe nachzufahren und automatisch auszurichten. Der Abtast-Sensor
kann auf der Verwendung von Ultraschall, einem Laserstrahl oder anderen optischen
Abtastsystemen basieren.
[0013] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine konstruktiv einfachere,
mechanisch robustere und im Baustellenbetrieb anwenderfreundlichere Regeleinrichtung
für eine Baumaschine zur Einstellung der Höhe eines höhenverstellbaren Bearbeitungswerkzeugs
zu schaffen.
[0014] Diese Aufgabe wird durch eine Laser-Regeleinrichtung gemäß Patentanspruch 1 gelöst.
[0015] Die vorliegende Erfindung schafft eine Laser-Regeleinrichtung für eine Baumaschine
zur Einstellung der Höhe eines höhenverstellbaren Bearbeitungswerkzeugs, die einen
ersten Lasermeßkopf, einen zweiten Lasermeßkopf und einen dritten Lasermeßkopf aufweist,
welche an der Baumaschine angeordnet sind, wobei der erste Lasermeßkopf und der zweite
Lasermeßkopf in einem ersten Winkel zueinander angeordnet sind, wobei der erste Lasermeßkopf
und der dritte Lasermeßkopf in einem zweiten Winkel zueinander angeordnet sind, wobei
der erste Winkel und der zweite Winkel derart gewählt sind, daß ein erster Meßpunkt
des ersten Lasermeßkopfs, ein zweiter Meßpunkt des zweiten Lasermeßkopfes und ein
dritter Meßpunkt des dritten Lasermeßkopfes auf einer Referenzfläche voneinander beabstandet
sind, wobei der erste Meßpunkt, der zweite Meßpunkt und der dritte Meßpunkt im wesentlichen
in Bewegungsrichtung der Baumaschine hintereinander liegen. Die Laser-Regeleinrichtung
weist ferner eine Auswerteeinrichtung auf, die abhängig von Ausgangssignalen des ersten
Lasermeßkopfes, des zweiten Lasermeßkopfes und des dritten Lasermeßkopfes einen ersten
Abstand des ersten Lasermeßkopfes gegenüber der Referenzfläche, einen zweiten Abstand
des zweiten Lasermeßkopfes gegenüber der Referenzfläche und einen dritten Abstand
des dritten Lasermeßkopfes gegenüber der Referenzfläche bestimmt, aufgrund der bestimmten
Abstände und der bekannten geometrischen Anordnung des ersten Lasermeßkopfes, des
zweiten Lasermeßkopfes und des dritten Lasermeßkopfes bezüglich des Bearbeitungswerkzeuges
die Höhe des Bearbeitungswerkzeuges gegenüber der Referenzebene berechnet und abhängig
von der berechneten Höhe und einer Soll-Höhe ein Höhensteuersignal für das Bearbeitungswerkzeug
erzeugt.
[0016] Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung besteht darin, daß die Anordnung
der Lasermeßköpfe und die Anordnung der Meßpunkte auf einer Referenzfläche im wesentlichen
unabhängig voneinander sind. Deshalb können einerseits die Lasermeßköpfe an einem
Ort angebracht werden, an dem sie keine Behinderung für Arbeiten oder Arbeiter an
oder in der Umgebung der Baumaschine darstellen und selbst vor einer Beschädigung
sicher sind, z. B. in mehreren Metern Höhe. Andererseits ist die Lage der Meßpunkte
auf der Referenzfläche weitgehend frei den praktischen Erfordernissen anpaßbar.
[0017] Die Verwendung von drei Lasermeßköpfen ermöglicht eine Verbesserung der Regeleigenschaften
der Laser-Regeleinrichtung, indem mit einer einfachen Plausibilitätskontrolle Artefakte,
die beispielsweise von Gegenständen auf oder Löchern in der Referenzfläche herrühren
können, erkannt werden und die Regelung des Werkzeugs nicht beeinflußen, sowie indem
durch eine Mittelung eine Welligkeit der Referenzfläche ggf. ausgeglichen wird.
[0018] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Laser-Regeleinrichtung
umfaßt ferner einen vierten Lasermeßkopf und einen fünften Lasermeßkopf, die an der
Baumaschine unter einem dritten Winkel bzw. unter einem vierten Winkel gegenüber dem
ersten Lasermeßkopf angeordnet sind, wobei der dritte Winkel und der vierte Winkel
derart gewählt sind, daß der erste Meßpunkt, der zweite Meßpunkt, der dritte Meßpunkt,
ein vierter Meßpunkt des vierten Lasermeßkopfes und ein fünfter Meßpunkt des fünften
Lasermeßkopfes auf der Referenzfläche voneinander beabstandet sind, und daß die Meßpunkte
im wesentlichen in Bewegungsrichtung der Baumaschine hintereinander liegen, wobei
die Auswerteeinrichtung die Höhe des Bearbeitungswerkzeuges ferner abhängig von einem
vierten Abstand des vierten Lasermeßkopfes gegenüber der Referenzfläche, von einem
fünften Abstand des fünften Lasermeßkopfes gegenüber der Referenzfläche und der bekannten
geometrischen Anordnung des vierten Lasermeßkopfes und des fünften Lasermeßkopfes
bezüglich des Bearbeitungswerkzeuges berechnet.
[0019] Vorzugsweise bestimmt die Laser-Regeleinrichtung die Differenzen von jeweils zwei
Abständen und stuft diejenigen Abstände als gültig ein, deren Differenzbetrag kleiner
als ein Grenzwert ist, oder verwirft einen der bestimmten Abstände als ungültig und
zieht ihn nicht zur Erzeugung des Höhensteuersignals heran, wenn der betroffene Abstand
außerhalb eines vorab festgelegten Bereiches liegt. Der vorab festgelegte Bereich
kann durch eine vorbestimmte Entfernung oberhalb/unterhalb einer Ebene festgelegt
sein, wobei die Ebene durch die verbleibenden Abstände festgelegt ist.
[0020] Vorzugsweise bildet die Auswerteeinrichtung den Mittelwert der bestimmten und ggf.
nicht verworfenen Abstände.
[0021] Vorzugsweise sind die Lasermeßköpfe ferner in räumlicher Nähe zueinander benachbart,
im wesentlichen in Bewegungsrichtung hintereinander und im wesentlichen in gleichen
Abständen zu dem Bearbeitungswerkzeug angeordnet. In diesem Fall kann die gesamte
Laser-Regeleinrichtung in einem kompakten Gehäuse angeordnet sein, so daß keine mechanische
oder elektrische Verbindung zu entfernt angeordneten Sensoren erforderlich ist. Hierdurch
werden Nachteile in Zusammenhang mit unterbrochenen oder beschädigten Signalleitungen
vermieden, die bei bekannten Baumaschinen aufgrund der erforderlichen Anordnung der
Ultraschallsensoren auftreten.
[0022] Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Laser-Regeleinrichtung besteht darin, daß sie keine
beweglichen oder bewegten Teile enthält, so daß dieselbe besonders robust, wenig störanfällig
und in Konstruktion, Herstellung, Montage und Wartung unaufwendig ist. Die besondere
Robustheit ist vorallem unter den Bedingungen an einer Baumaschine (Vibrationen, ein
sehr hoher Arbeitstemperaturbereich, Feuchtigkeit, etc.) von großer Bedeutung.
[0023] Die erfindungsgemäße Laser-Regeleinrichtung ist z. B. an einem Straßenfertiger oder
an einer Straßenkaltfräse angebracht.
[0024] Vorzugsweise ist einer der Lasermeßköpfe mit dem zugehörigen Meßpunkt und dem Bearbeitungswerkzeug
ausgerichtet.
[0025] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Laser-Regeleinrichtung werden
nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Straßenfertiger mit der erfindungsgemäßen Laser-Regeleinrichtung gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel;
- Fig. 2
- eine schematische Draufsicht des Straßenfertigers aus Fig. 1;
- Fig. 3
- ein Blockdiagramm der erfindungsgemäßen Laser-Regeleinrichtung gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel; und
- Fig. 4
- eine Straßenkaltfräse mit der Laser-Regeleinrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel.
[0026] In Fig. 1 ist ein Straßenfertiger 2 mit einem Kettenfahrwerk 4 auf einem vorbereiteten
Untergrund 6 gezeigt. An dem in Fahrtrichtung hinteren Ende des Straßenfertigers 2
ist eine höhenverstellbare Bohle 8 angeordnet, die mittels eines Zugarmes 10 an einem
Zugpunkt 12 an dem Straßenfertiger 2 angebracht ist. Vor der Bohle 8 befindet sich
ein Vorrat 14 an Straßenbelagmaterial, der durch eine entsprechende, an sich bekannte
Regelung der Drehzahl einer schneckenartigen Fördereinrichtung 16 im wesentlichen
über den gesamten Breitenbereich der Bohle 8 konstant gehalten wird.
[0027] Die Bohle 8 schwimmt auf dem Straßenbelagmaterial einer zu fertigenden Straßendecke
18 auf. Die Dicke der zu fertigenden Straßendecke 18 vor ihrer Endverfestigung durch
Straßenwalzen wird durch eine Ausregelung der Höhenlage der Hinterkante 20 der Bohle
8 vorgenommen. Diese Höhenregelung wird durch Veränderung des Anstellwinkels der Bohle
8 herbeigeführt, und erfolgt typischerweise durch die Ansteuerung von Stellzylindern,
die an den vorderen Enden der Zugarme 10 eingreifen.
[0028] Der insoweit beschriebene Straßenfertiger 2 stimmt mit Straßenfertigern nach dem
Stand der Technik überein, so daß in Anbetracht des Wissens des Fachmannes auf dem
vorliegenden Gebiet auf eine detaillierte Beschreibung verzichtet werden kann.
[0029] Der Straßenfertiger 2 weist eine Laser-Regeleinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
auf, die in einem Gehäuse 30 über eine Halterung 32 am Zugarm 10 angebracht ist. Die
Laser-Regeleinrichtung umfaßt bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel drei, in Fig.
1 nicht gezeigte Lasermeßköpfe, die drei Laserstrahlen 40, 42 und 44 auf drei Meßpunkte
50, 52 und 54 auf einer Bezugs- bzw. Referenzfläche 60 neben, vor und/oder hinter
dem Straßenfertiger richten. Dabei ist der mittlere Lasermeßkopf vertikal über der
Hinterkante 20 der Bohle 8 so angeordnet, daß der zugehörige Meßpunkt 52 auf einer
Geraden mit der Hinterkante 20 der Bohle 8 liegt. Der erste Laserstrahl 40 und der
zweite Laserstrahl 42 bilden einen ersten Winkel 70, der erste Laserstrahl 40 und
der dritte Laserstrahl 44 bilden einen zweiten Winkel 72. Die Referenzfläche kann
beispielsweise durch eine alte oder eine bereits neu gefertigte Bahn der Fahrbahndecke,
durch einen bereits gefertigten Randstreifen der Straße oder eine andere geeignete
Fläche gebildet sein.
[0030] Fig. 2 zeigt eine schematische Draufsicht des Straßenfertigers 2 aus Fig. 1. Die
Laserstrahlen 40, 42 bzw. 44 der nicht gezeigten Lasermeßköpfe im Gehäuse 30 sind
auf Meßpunkte 50, 52 bzw. 54 gerichtet. Der erste Meßpunkt 50 und der zweite Meßpunkt
52 liegen auf einer Referenzfläche 60, die am Rand des vorbereiteten Untergrundes
6 .liegt, der während der Bewegung des Straßenfertigers im Bild nach rechts mit einer
Straßendecke 18 versehen wird. Der dritte Meßpunkt 54 liegt am Rand der gefertigten
Straßendecke 18 und mit dem ersten Meßpunkt 50 und dem zweiten Meßpunkt 52 auf einer
Geraden. Die Verwendung mehrerer Laserstrahlen 40, 42, 44 von mehreren Lasermeßköpfen
ermöglicht eine flexible und an die Bedingungen und Anforderungen des jeweiligen Einsatzgebietes
angepaßte Anordnung der Meßpunkte 50, 52, 54.
[0031] In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel der Laser-Regeleinrichtung gezeigt, das, anders
als bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel, fünf Lasermeßköpfe 80, 82, 84,
86, 88 mit je einer funktionell zugehörigen Linse 90, 92, 94, 96 bzw. 98 umfaßt. Die
Lasermeßköpfe 80, 82, 84, 86, 88 emittieren Laserstrahlen 40, 42, 44, 106, 107, die
auf Meßpunkte 50, 52, 54, 56, 108, 109 gerichtet sind. Die Laserregeleinrichtung umfaßt
ferner eine der Anzahl der Lasermeßköpfe 80, 82, 84, 86, 88 entsprechende Anzahl von
Sende-Empfangs-Schaltungen 110, 112, 114, 116, 118. Diese Sende-Empfangs-Schaltungen
110, 112, 114, 116, 118 sind mit je einem der Lasermeßköpfe 80, 82, 84, 86, 88 elektrisch
signalmäßig verbunden. Die Sende-Empfangs-Schaltungen 110, 112, 114, 116, 118 sind
ferner mit einer Auswerteeinrichtung 120, die beispielsweise einen Mikrorechner aufweisen
kann, elektrisch signalmäßig verbunden. Wie in Fig. 3 gezeigt ist, ist jede der Sende-Empfangsschaltungen
über zwei Signalleitungen mit der Auswerteeinrichtung verbunden, wobei über eine Leitung
Signale an die Sende-Empfangsschaltung gesendet werden und über die andere Leitung
Signale von der Sende-Empfangs-Schaltung empfangen werden, wie in Fig. 3 durch die
den Leitungen zugeordneten Pfeile gezeigt ist. Die Auswerteeinrichtung 120 ist über
eine Schnittstelle 122 und einen ersten Anschluß 124 mit einer nicht dargestellten
Vorrichtung zum Ansteuern der oben erwähnten Stellzylinder verbunden, die an den vorderen
Enden der Zugarme 10 angreifen um die Höhenlage der Hinterkante 20 der Bohle 8 und
somit die Dicke der zu fertigenden Straßendecke 18 zu beeinflussen. Die Verbindung
zwischen der Auswerteeinrichtung 120 und der Schnittstelle 122 ist in Fig. 3 schematisch
durch den Pfeil 125 gezeigt. Ferner ist die Auswerteeinrichtung 120 über einen zweiten
Anschluß 126 mit einer nicht dargestellten Vorrichtung verbunden, an der ein Anwender
einen Sollwert für die Höheneinstellung der Bohle einstellen kann. Über einen nicht
dargestellten Anschluß werden die Bauglieder der Laser-Regeleinrichtung durch eine
nicht dargestellte Leistungsquelle mit elektrischer Leistung versorgt.
[0032] Jeder Lasermeßkopf 80, 82, 84, 86 bzw. 88 kann mit der jeweils zugehörigen Sende-Empfangs-Schaltung
110, 112, 114, 116 bzw. 118 in einem Bauelement integriert sein (wie dargestellt)
und/oder mit der jeweils zugehörigen Linse 90, 92, 94, 96 bzw. 98. Die Sende-Empfangs-Schaltung
110, 112, 114, 116 bzw. 118, der Lasermeßkopf 80, 82, 84, 86 bzw. 88 und die Linse
90, 92, 94, 96 bzw. 98 wirken zusammen um aus der Laufzeit des Laserstrahls 40, 42,
44, 106 bzw. 107 vom Zeitpunkt seiner Emission durch den Lasermeßkopf 80, 82, 84,
86 bzw. 88 bis zum Zeitpunkt des Empfangens des von der Referenzfläche 60 im Meßpunkt
50, 52, 54, 108 bzw. 109 reflektierten Laserlichtes durch den Lasermeßkopf 80, 82,
84, 86 bzw. 88 die Entfernung des Lasermeßkopfes 80, 82, 84, 86 bzw. 88 vom jeweiligen
Meßpunkt 50, 52, 54, 108 bzw. 109 auf der Referenzfläche 60 zu bestimmen und ein dieser
Entfernung entsprechendes elektrisches Signal an die Auswerteeinrichtung 120 zu senden.
Die Auswerteeinrichtug 120 berechnet aus der so bestimmten Entfernung des Lasermeßkopfes
80, 82, 84, 86 bzw. 88 und aus seiner bekannten geometrischen Anordnung seinen Abstand
von der Referenzfläche 60.
[0033] Die in Fig. 3 dargestellte Aufteilung von Funktionalitäten innerhalb der Laser-Höhenregeleinrichtung
stellt nur ein Ausführungsbeispiel dar und kann variiert werden, beispielsweise indem
verschiedene dargestellte Bauelemente miteinander in einem Bauelement integriert werden.
Ferner kann die Laser-Höhenregeleinrichtung weitere, nicht dargestellte Schnittstellen
zum Austauschen von Daten mit anderen Geräten, beispielsweise anderen Steuer- und
Regelvorrichtungen der Baumaschine 2, mit einem Zentralcomputer der Baumaschine 2
oder mit einem externen Computer für die Durchführung einer Fehlerdiagnose aufweisen.
[0034] In Abhängigkeit von dem jeweiligen speziellen Einsatz der Laser-Regeleinrichtung
und den mit ihm verbundenen Bedingungen und Gegebenheiten sind die Lasermeßköpfe 80,
82, 84, 86, 88 bzw. die von ihnen ausgehenden Laserstrahlen 40, 42, 44, 106, 107 räumlich
so ausgerichtet, daß die Meßpunkte 50, 52, 54, 108, 109 möglichst weit voneinander
beabstandet sind, d. h., daß z. B. der erste Winkel 70 zwischen dem ersten Laserstrahl
40 und dem zweiten Laserstrahl 42 und der zweite Winkel 72 zwischen dem ersten Laserstrahl
40 und dem dritten Laserstrahl 44 möglichst groß gewählt werden.
[0035] Die Auswerteeinrichtung 120 bestimmt aus den Abständen der Lasermeßköpfe 80, 82,
84, 86, 88 gegenüber der Referenzfläche 60 und der bekannten geometrischen Anordnung
der Lasermeßköpfe 80, 82, 84, 86, 88 bezüglich der Bohle 8 die Höhe der Bohle 8 gegenüber
der Referenzfläche 60. Aus dieser Höhe der Bohle 8 gegenüber der Referenzfläche 60
sowie aus einer Sollhöhe, die an der oben erwähnten, nicht dargestellten, mit der
Auswerteeinrichtung 120 über den Anschluß 126 verbundenen Vorrichtung einstellbar
ist, bestimmt die Auswerteeinrichtung 120 ein Höhensteuersignal für die Bohle 8. Dieses
Höhensteuersignal dient am Straßenfertiger 2 zum Ansteuern der Stellzylinder zur Verstellung
der vorderen Zugpunkte 12 der Zugarme 10 der Bohle 8.
[0036] Nachfolgend werden bevorzugte Weiterverarbeitungen der erfaßten Signale von den Lasermeßköpfen
80, 82, 84, 86, 88 durch die Auswerteeinrichtung 120 zur Erzeugung des Höhensteuersignals
beschrieben.
[0037] Aus den aus den Ausgangssignalen der Lasermeßköpfe 80, 82, 84, 86, 88 bestimmten
Abständen der Lasermeßköpfe 80, 82, 84, 86, 88 gegenüber der Referenzfläche 60 bildet
die Auswerteeinrichtung 120 einen Mittelwert um die Höhe der Bohle 8 gegenüber der
Referenzfläche 60 zu bestimmen. Durch die Mittelwertbildung wird der Einfluß einer
Welligkeit der Referenzfläche 60 auf das Höhensteuersignal reduziert und somit eine
bessere Ebenheit der neu gefertigten Straßendecke 18 erzielt. Diese Mittelwertbildung
funktioniert umso besser, je mehr Lasermeßköpfe 80, 82, 84, 86, 88 bzw. Meßpunkte
50, 52, 54, 108, 109 auf der Referenzfläche 60 vorhanden sind und je weiter die Meßpunkte
50, 52, 54, 108, 109 auf der Referenzfläche 60 voneinander beabstandet sind.
[0038] Ferner kann die Auswerteeinrichtung 120 so ausgeführt werden, daß die Auswerteeinrichtung
120 einen Abstand eines Lasermeßkopfes 80, 82, 84, 86, 88 von der Referenzfläche 60
als ungültig verwirft und nicht zur Erzeugung des Höhensteuersignals heranzieht, wenn
der betroffene Abstand außerhalb eines vorab festgelegten Bereichs liegt. Dadurch
ist es beispielsweise möglich, die unerwünschte Übertragung verschiedener Fehler der
Referenzfläche 60 auf die zu fertigende Straßendecke 18 zu unterdrücken. Der vorab
festgelegte Bereich kann durch einen unteren Grenzwert und einen oberen Grenzwert
für den Abstand eines Lasermeßkopfes 80, 82, 84, 86, 88 von der Referenzfläche 60
definiert sein. Die Fehler der Referenzfläche 60 sind beispielsweise Löcher, Steine
oder andere Gegenstände, die auf der Referenzfläche 60 liegen, und deren Einfluß auf
die Höhenregelung der Bohle 8 durch die oben beschriebene Mittelung abgeschwächt,
aber nicht eliminiert wird. Der obere Grenzwert und der untere Grenzwert werden so
gewählt, daß eine Welligkeit der Referenzfläche 60 noch innerhalb des durch den oberen
Grenzwert und den unteren Grenzwert definierten Bereichs liegt, um nicht zu viele
Meßpunkte 50, 52, 54, 108, 109 als ungültig zu verwerfen, und daß die meisten Gegenstände
und Löcher auf bzw. in der Referenzfläche 60 bzw. die durch diese Fehler erzeugten
Abstände, außerhalb des Bereichs liegen, um keinen Einfluß auf die Höhenregelung der
Bohle 8 zu haben. Die genauen Werte der beiden Grenzwerte sind dabei von den jeweiligen
Gegebenheiten, beispielsweise von der Qualität der Referenzfläche 60 oder einer Längskrümmung
der Referenzfläche 60 bzw. der zu fertigenden Straßedecke 18 sowie von der räumlichen
Anordnung der Meßpunkte 50, 52, 54, 108, 109 abhängig und können auch beim Einsatz
manuell oder automatisch an die jeweiligen Gegebenheiten angepaßt werden.
[0039] Der gerade beschriebene Bereich, außerhalb dessen einer der bestimmten Abstände verworfen
und nicht zur Erzeugung des Höhensteuersignals herangezogen wird, kann bei einer Laser-Höhenregeleinrichtung
mit mindestens drei Lasermeßköpfen 80, 82, 84, 86, 88, durch einen Bereich oberhalb/unterhalb
der Ebene, die durch die verbleibenden Abstände definiert wird, festgelegt sein. Dadurch
wird auch im Falle einer Längskrümmung der Referenzfläche 60, deren Übertragung auf
die zu fertigende Straßendecke 18 erwünscht ist, ein kleiner vorbestimmter Bereich
eingestellt, innerhalb dessen Abstände als gültig eingestuft und nicht verworfen werden.
[0040] Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel wird anstelle der Grenzwerte oder der verbliebenen
Abstände die Differenz zwischen jeweils zwei Abständen bestimmt und diejenigen Abstände
als ungültig verworfen und nicht zur Erzeugung des Höhensteuersignals herangezogen,
deren Differenzen zu den Abständen der anderen Lasermeßköpfen 80, 82, 84, 86, 88 gegenüber
der Referenzfläche 60 einen vorbestimmten Grenzwert überschreiten. Auch hierdurch
werden Fehler an der Referenzfläche 60 identifiziert und deren Einfluß auf das Höhensteuersignal
eliminiert.
[0041] Der Vorteil der Lasermeßköpfe 80, 82, 84, 86, 88 gegenüber herkömmlichen Ansätzen,
die Ultraschallmeßköpfe verwenden, besteht darin, daß im Gegensatz zu Ultraschallmeßköpfen
keine senkrechte Einstrahlung auf die Referenzfläche 60 und kein kleiner Abstand zu
dieser erforderlich ist. Die Lasermeßköpfe 80, 82, 84, 86, 88 können unter normalen
Umständen, d. h. bei nicht all zu stark spiegelnder Referenzfläche 60, auch unter
großen Winkeln zum Flächenlot und mit großem Abstand zur-Referenzfläche 60 eingesetzt
werden. Dadurch wird es möglich, alle Lasermeßköpfe 80, 82, 84, 86, 88 weitgehend
unabhängig von der Anordnung der zugehörigen Meßpunkte 50, 52, 54, 108, 109 auf der
Referenzfläche 60 anzuordnen. Insbsondere können alle Lasermeßköpfe 80, 82, 84, 86,
88 zusammen mit der Auswerteeinrichtung 120 und der Schnittstelle 122 wie in Fig.
3 gezeigt in einem gemeinsamen Gehäuse 30 angeordnet sein, das in einer Höhe gegenüber
der Straße, die im wesentlichen der Höhe des Straßenfertigers 2 entspricht, am Straßenfertiger
2 angebracht ist. Dadurch verringert sich der mechanisch-konstruktive Aufwand für
die Anbringung der Regeleinrichtung erheblich. Ferner sinken die Gefahr der Beschädigung
der Regeleinrichtung im rauhen Baustellenbetrieb sowie die Gefahr der Behinderung
von Baustellenarbeitern bei ihren Tätigkeiten am Straßenfertiger 2 und in seiner direkten
Umgebung.
[0042] Ferner vermeiden die in ihrer räumlichen Orientierung gegebenenfalls einstellbaren
aber während des Betriebs unbeweglichen Lasermeßköpfen 80, 82, 84, 86, 88 die Nachteile
eines im Betrieb beweglichen Laserscanners, der eine empfindliche Mechanik aufweist.
Durch den vollständigen Verzicht auf bewegliche Teile sind vor allem unter den extremen
Bedingungen an einer Baumaschine 2 (Vibrationen, ein sehr großer Arbeitstemperaturbereich,
Feuchtigkeit, etc.) eine geringere Fehleranfälligkeit, niedrigere Ausfallzeiten, eine
längere Lebensdauer und damit eine bessere Wirtschaftlichkeit möglich.
[0043] Der in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen genannte Straßenfertiger 2 ist nur
ein Beispiel für eine Baumaschine an der die Laser-Regeleinrichtung eingesetzt werden
kann, um ein höhenverstellbares Bearbeitungswerkzeug so in der Höhe zu regeln, daß
die bearbeitete Oberfläche ein erwünschtes Profil aufweist. Ein weiteres Beispiel
ist die in Fig. 4 dargestellte Straßenkaltfräse 200 mit einem vorderen Fahrwerk 202
und einem hinteren Fahrwerk 204, von denen mindestens eines höhenverstellbar ist.
Das Bearbeitungswerkzeug ist in diesem Fall eine Frästrommel 206, deren Höhe gegenüber
einer unbearbeiteten Fahrbahn 208 und einer bearbeiteten Fahrbahn 210 und damit auch
die "Frästiefe" eingestellt wird, indem das höhenverstellbare Fahrwerk 202 oder 204
bzw. gegebenenfalls mindestens eines der höhenverstellbaren Fahrwerke 202, 204 in
der Höhe verstellt wird. An der Straßenkaltfräse 200 ist über die Halterung 32 wiederum
die bereits anhand der Fig. 1 beschriebene Laser-Regeleinrichtung in dem Gehäuse 30
angebracht. Dabei ist einer der Lasermeßköpfe mit dem zugehörigen Meßpunkt und der
Achse der Frästrommel (206) ausgerichtet. Das von der Laser-Regeleinrichtung erzeugte
Höhensteuersignal steuert in diesem Fall die Höhenverstellung des Fahrwerks 202, 204.
[0044] Ferner ist der Einsatz der Laser-Regeleinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
an jeder Baumaschine möglich, die das Profil einer Oberfläche verändert, d. h. Schichten
abträgt oder aufbringt um ein erwünschtes Profil zu erhalten und dabei auf eine Referenzfläche
Bezug nehmen kann. Dies kann unter bestimmten Umständen eine Planierraupe, ein sogenannter
Motorgrader, etc. sein.
1. Laser-Regeleinrichtung für eine Baumaschine (2; 200) zur Einstellung der Höhe eines
höhenverstellbaren Bearbeitungswerkzeugs (8; 206), mit
einem ersten Lasermeßkopf (80), einem zweiten Lasermeßkopf (82) und einem dritten
Lasermeßkopf (84), die an der Baumaschine (2; 200) angeordnet sind, wobei der erste
Lasermeßkopf (80) und der zweite Lasermeßkopf (82) in einem ersten Winkel (70) zueinander
angeordnet sind, wobei der erste Lasermeßkopf (80) und der dritte Lasermeßkopf (84)
in einem zweiten Winkel (72) zueinander angeordnet sind, wobei der erste Winkel (70)
und der zweite Winkel (72) derart gewählt sind, daß ein erster Meßpunkt (50) des ersten
Lasermeßkopfes (80), ein zweiter Meßpunkt (52) des zweiten Lasermeßkopfes (82) und
ein dritter Meßpunkt (54) des dritten Lasermeßkopfes (84) auf einer Referenzfläche
(60) voneinander beabstandet sind, wobei der erste Meßpunkt (50), der zweite Meßpunkt
(52) und der dritte Meßpunkt (54) im wesentlichen in Bewegungsrichtung der Baumaschine
(2; 200) hintereinander liegen; und
einer Auswerteeinrichtung (120), die abhängig von Ausgangsignalen des ersten Lasermeßkopfes
(80), des zweiten Lasermeßkopfes (82) und des dritten Lasermeßkopfes (84) einen ersten
Abstand des ersten Lasermeßkopfes (80) gegenüber der Referenzfläche (60), einen zweiten
Abstand des zweiten Lasermeßkopfes (82) gegenüber der Referenzfläche (60) und einen
dritten Abstand des dritten Lasermeßkopfes (84) gegenüber der Referenzfläche (60)
bestimmt, aufgrund der bestimmten Abstände und der bekannten geometrischen Anordnung
des ersten Lasermeßkopfes (80), des zweiten Lasermeßkopfes (82) und des dritten Lasermeßkopfes
(84) bezüglich des Bearbeitungswerkzeugs (8; 206) die Höhe des Bearbeitungswerkzeugs
gegenüber der Referenzebene (60) berechnet und abhängig von der berechneten Höhe und
einer Soll-Höhe ein Höhensteuersignal für das Bearbeitungswerkzeug (8; 206) erzeugt.
2. Laser-Regeleinrichtung nach Anspruch 1, die einen vierten Lasermeßkopf (86) und einen
fünften Lasermeßkopf (88) umfaßt, wobei der vierte Lasermeßkopf (86) an der Baumaschine
(2; 200) unter einem dritten Winkel gegenüber dem ersten Lasermeßkopf (80) angeordnet
ist, wobei der fünfte Lasermeßkopf (88) an der Baumaschine (2; 200) unter einem vierten
Winkel gegenüber dem ersten Lasermeßkopf (80) angeordnet ist, wobei der dritte Winkel
und der vierte Winkel derart gewählt sind, daß der erste Meßpunkt (50), der zweite
Meßpunkt (52), der dritte Meßpunkt (54), ein vierter Meßpunkt (108) des vierten Lasermeßkopfes
(86) und ein fünfter Meßpunkt (109) des fünften Lasermeßkopfes (88) auf der Referenzfläche
(60) voneinander beabstandet sind und daß der erste (50), zweite (52), dritte (54),
vierte (108) und fünfte Meßpunkt (109) im wesentlichen in Bewegungsrichtung der Baumaschine
(2; 200) hintereinander liegen,
wobei die Auswerteeinrichtung (120) die Höhe des Bearbeitungswerkzeuges (8; 206) ferner
abhängig von einem vierten Abstand des vierten Lasermeßkopfes (86) gegenüber der Referenzfläche
(60), von einem fünften Abstand des fünften Lasermeßkopfes (88) und der bekannten
geometrischen Anordnung des vierten Lasermeßkopfes (86) und des fünften Lasermeßkopfes
(84) bezüglich des Bearbeitungswerkzeuges (8; 206) berechnet.
3. Laser-Regeleinrichtung nach Anspruch 2, bei der die Auswerteeinrichtung (120) die
Differenzen von jeweils zwei Abständen bestimmt, und diejenigen Abstände als gültig
einstuft, deren Differenzbeträge kleiner als ein Grenzwert sind.
4. Laser-Regeleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Auswerteeinrichtung (120)
einen der bestimmten Abstände als ungültig verwirft und nicht zur Erzeugung des Höhensteuersignales
heranzieht, wenn der betroffene Abstand außerhalb eines vorab festgelegten Bereiches
liegt.
5. Laser-Regeleinrichtung nach Anspruch 4, bei der der vorab festgelegte Bereich durch
eine vorbestimmte Entfernung oberhalb/unterhalb einer Ebene festgelegt ist, wobei
die Ebene durch die verbleibenden Abstände festgelegt ist.
6. Laser-Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der die Auswerteeinrichtung
(120) die bestimmten Abstände mittelt.
7. Laser-Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der die Lasermeßköpfe
(80, 82, 84, 86, 88) in räumlicher Nähe zueinander benachbart, im wesentlichen in
Bewegungsrichtung hintereinander und im wesentlichen in gleichen Abständen zu dem
Bearbeitungswerkzeug (8; 206) angeordnet sind.
8. Laser-Regeleinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der einer der Lasermeßköpfe
(80, 82, 84, 86, 88) mit dem zugehörigen Meßpunkt (50, 52, 54, 108, 109) und dem Bearbeitungswerkzeug
(8; 206) ausgerichtet ist.
9. Laser-Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der die Baumaschine ein
Straßenfertiger (2) ist und das Bearbeitungswerkzeug eine Bohle (8) ist, die über
einen Zugarm (10) mit dem Straßenfertiger (2) verbunden ist, wobei die Lasermeßköpfe
(80, 82, 84, 86, 88) in einem gemeinsamen Gehäuse (30) über eine Halterung (32) an
dem Zugarm (10) befestigt sind, wobei das von der Auswerteeinrichtung (120) erzeugte
Höhensteuersignal eine Einstellung eines Zugpunktes (12) des Zugarmes (10) der Bohle
(8) bewirkt.
10. Laser-Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der die Baumaschine eine
Straßenkaltfräse (200) mit einem vorderen (202) und einem hinteren Fahrwerk (204),
von denen zumindest eines höhenverstellbar ist, und bei der das Bearbeitungswerkzeug
eine Fräse (206) ist, wobei die Lasermeßköpfe (80, 82, 84, 86, 88) in einem gemeinsamen
Gehäuse (30) über eine Halterung (104) an der Straßenkaltfräse (200) befestigt sind,
wobei das von der Auswerteeinrichtung (120) erzeugte Höhensteuersignal eine Höheneinstellung
des vorderen (202) und/oder hinteren Fahrwerks (204) bewirkt.
11. Laser-Regeleinrichtung nach Anspruch 9, bei der einer der Lasermeßköpfe (80, 82, 84,
86, 88) mit dem zugehörigen Meßpunkt (50, 52, 54, 108, 109) und der Hinterkante (20)
der Bohle (8) ausgerichtet ist.
12. Laser-Regeleinrichtung nach Anspruch 10, bei der einer der Lasermeßköpfe (80, 82,
84, 86, 88) mit dem zugehörigen Meßpunkt (50, 52, 54, 108, 109) und der Achse der
Frästrommel (206) ausgerichtet ist.
1. Laser-regulating means for a construction machine (2; 200) for adjusting the height
of a height-adjustable machining tool (8; 206), comprising
a first laser measuring head (80), a second laser measuring head (82), and a third
laser measuring head (84), which are arranged at the construction machine (2; 200),
with the first laser measuring head (80) and the second laser measuring head (82)
being arranged at a first angle (70) to each other, with the first laser measuring
head (80) and the third laser measuring head (84) being arranged at a second angle
(72) to each other, with the first angle (70) and the second angle (72) being selected
such that a first measuring point (50) of the first laser measuring head (80), a second
measuring point (52) of the second laser measuring head (82), and a third measuring
point (54) of the third laser measuring head (84) are spaced from each other on a
reference surface (60), with the first measuring point (50), the second measuring
point (52), and the third measuring point (54) being arranged essentially behind each
other in the direction of motion of the construction machine (2; 200); and
an evaluating means (120), which, depending on output signals of the first laser measuring
head (80), the second laser measuring head (82), and the third laser measuring head
(84), determines a first distance of the first laser measuring head (80) from the
reference surface (60), a second distance of the second laser measuring head (82)
from the reference surface (60), and a third distance of the third laser measuring
head (84) from the reference surface (60), on the basis of the determined distances
and the known geometric arrangement of the first laser measuring head (80), the second
laser measuring head (82), and the third laser measuring head (84) relative to the
machining tool (8; 206), calculates the height of the machining tool relative to the
reference plane (60) and, depending on the calculated height and a target height,
generates a height-control signal for the machining tool (8; 206).
2. Laser-regulating means in accordance with claim 1, including a fourth laser measuring
head (86) and a fifth laser measuring head (88), with the fourth laser measuring head
(86) being arranged at the construction machine (2; 200) at a third angle relative
to the first laser measuring head (80), with the fifth laser measuring head (88) being
arranged at the construction machine (2; 200) at a fourth angle relative to the first
laser measuring head (80), with the third angle and the fourth angle being selected
such that the first measuring point (50), the second measuring point (52), the third
measuring point (54), a fourth measuring point (108) of the fourth laser measuring
head (86), and a fifth measuring point (109) of the fifth laser measuring head (88)
being spaced from each other on the reference surface (60) and that the first (50),
second (52), third (54), fourth (108) and fifth measuring point (109) lie essentially
behind each other in the direction of motion of the construction machine(2; 200),
with the evaluating means (120) further calculating the height of the machining tool
(8; 206) depending on a fourth distance of the fourth laser measuring head (86) relative
to the reference surface (60), a fifth distance of the fifth laser measuring head
(88) relative to the reference surface, and the known geometric arrangement of the
fourth laser measuring head (86) and the fifth laser measuring head (84) with respect
to the machining tool (8; 206).
3. Laser-regulating means in accordance with claim 2, wherein the evaluating means (120)
determines the differences of two distances each, and classifies those distances as
valid, the differences of which are smaller than a limiting value.
4. Laser-regulating means in accordance with claim 1 or 2, wherein the evaluating means
(120) discards one of the determined distances as invalid and does not use the same
for generating the height-control signal, if the respective distance lies outside
a predetermined range.
5. Laser-regulating means in accordance with claim 4, wherein the predetermined range
is specified by a predetermined distance above/below a plane, with the plane being
specified by the remaining distances.
6. Laser-regulating means in accordance with one of claims 1 to 5, wherein the evaluating
means (120) averages the determined distances.
7. Laser-regulating means in accordance with one of claims 1 to 6, wherein the laser
measuring heads (80, 82, 84, 86, 88) are adjacent to each other in spatial proximity,
and are arranged essentially behind each other in the direction of motion and essentially
at equal distances to the machining tool (8; 206).
8. Laser-regulating means in accordance with one of the preceding claims, wherein one
of the laser measuring heads (80, 82, 84, 86, 88) is aligned with the pertaining measuring
point (50, 52, 54, 108, 109) and the machining tool (8; 206).
9. Laser-regulating means in accordance with one of claims 1 to 7, wherein the construction
machine is a road finisher (2), and the machining tool is a plank (8), which is connected
to the road finisher (2) via a traction arm (10), with the laser measuring heads (80,
82, 84, 86, 88) being mounted via a mounting (32) to the traction arm (10) in a common
housing (30), with the height-control signal generated by the evaluating means (120)
causing an adjustment of a traction point (12) of the traction arm (10) of the plank
(8).
10. Laser-regulating means in accordance with one claims 1 to 7, wherein the construction
machine is a cold planer (200) having a front (202) and a rear gear (204), at least
one of which is height-adjustable, and wherein the machining tool is a mill (206),
with the laser measuring heads (80, 82, 84, 86, 88) being mounted in a common housing
(30) via a mounting (104) to the cold planer (200), with the height-control signal
generated by the evaluating means (120) causing a height-adjustment of the front (202)
and/or rear gear (204).
11. Laser-regulating means in accordance with claim 9, wherein one of the laser measuring
heads (80, 82, 84, 86, 88) being aligned with the pertaining measuring point (50,
52, 54, 108, 109) and the rear edge (20) of the plank (8).
12. Laser-regulating means in accordance with claim 10, wherein one of the laser measuring
heads (80, 82, 84, 86, 88) is aligned with the pertaining measuring point (50, 52,
54, 108, 109) and the axis of the milling drum (206).
1. Dispositif de réglage au laser pour un engin de chantier (2; 200) pour le réglage
de la hauteur d'un outil de traitement réglable en hauteur (8; 206), avec
une première tête de mesure au laser (80), une deuxième tête de mesure au laser (82)
et une troisième tête de mesure au laser (84) disposées sur l'engin de chantier (2;
200), la première tête de mesure au laser (80) et la deuxième tête de mesure au laser
(82) étant disposées suivant un premier angle (70) entre elles, la première tête de
mesure au laser (80) et la troisième tête de mesure au laser (84) étant disposées
suivant un deuxième angle (72) entre elles, le premier angle (70) et le deuxième angle
(72) étant choisis de sorte qu'un premier point de mesure (50) de la première tête
de mesure au laser (80), un deuxième point de mesure (52) de la deuxième tête de mesure
au laser (82) et un troisième point de mesure (54) de la troisième tête de mesure
au laser (84) soient distants l'un de l'autre sur une surface de référence (60), le
premier point de mesure (50), le deuxième point de mesure (52) et le troisième point
de mesure (54) se situant sensiblement l'un derrière l'autre dans le sens de déplacement
de l'engin de chantier (2; 200); et
un moyen d'évaluation (120) qui détermine, en fonction de signaux de sortie de la
première tête de mesure au laser (80), de la deuxième tête de mesure au laser (82)
et de la troisième tête de mesure au laser (84), une première distance de la première
tête de mesure au laser (80) par rapport à la surface de référence (60), une deuxième
distance de la deuxième tête de mesure au laser (82) par rapport à la surface de référence
(60) et une troisième distance de la troisième tête de mesure au laser (84) par rapport
à la surface de référence (60), calcule, sur base des distances déterminées et de
la disposition géométrique connue de la première tête de mesure au laser (80), de
la deuxième tête de mesure au laser (82) et de la troisième tête de mesure au laser
(84) par rapport à l'outil de traitement (8; 206), la hauteur de l'outil de traitement
par rapport au plan de référence (60) et génère, en fonction de la hauteur calculée
et d'une hauteur de consigne, un signal de réglage de hauteur pour l'outil de traitement
(8; 206).
2. Dispositif de réglage au laser selon la revendication 1, comprenant une quatrième
tête de mesure au laser (86) et une cinquième tête de mesure au laser (88), la quatrième
tête de mesure au laser (86) étant disposée sur l'engin de chantier (2; 200) suivant
un troisième angle par rapport à la première tête de mesure au laser (80), la cinquième
tête de mesure au laser (88) étant disposée sur l'engin de chantier (2; 200) suivant
un quatrième angle par rapport à la première tête de mesure au laser (80), le troisième
angle et le quatrième angle étant choisis de sorte que le premier point de mesure
(50), le deuxième point de mesure (52), le troisième point de mesure (54), un quatrième
point de mesure (108) de la quatrième tête de mesure au laser (86) et un cinquième
point de mesure (109) de la cinquième tête de mesure au laser (88) soient distants
l'un de l'autre sur la surface de référence (60) et que le premier (50), le deuxième
(52), le troisième (54), le quatrième (108) et le cinquième point de mesure (109)
se situent sensiblement l'un derrière l'autre dans le sens de déplacement de l'engin
de chantier (2; 200), le moyen d'évaluation (120) calculant la hauteur de l'outil
de traitement (8; 206) par ailleurs en fonction d'une quatrième distance de la quatrième
tête de mesure au laser (86) par rapport à la surface de référence (60), d'une cinquième
distance de la cinquième tête de mesure au laser (88) et de la disposition géométrique
connue de la quatrième tête de mesure au laser (86) et de la cinquième tête de mesure
au laser (84) par rapport à l'outil de traitement (8; 206).
3. Dispositif de réglage au laser selon la revendication 2, dans lequel le moyen d'évaluation
(120) détermine les différences de chaque fois deux distances, et classifie comme
valides les distances dont les quantités de différence sont inférieures à une valeur
limite.
4. Dispositif de réglage au laser selon la revendication 1 ou 2, dans lequel le moyen
d'évaluation (120) rejette l'une des distances déterminées comme étant non valide
et ne l'utilise pas pour la génération du signal de réglage de hauteur lorsque la
distance concernée se situe en dehors d'une plage fixée au préalable.
5. Dispositif de réglage au laser selon la revendication 4, dans lequel la plage fixée
au préalable est fixée par une distance prédéterminée au-dessus / au-dessous d'un
plan, le plan étant fixé par les distances restantes.
6. Dispositif de réglage au laser selon l'une des revendications 1 à 5,
dans lequel le moyen d'évaluation (120) établit la moyenne des distances déterminées.
7. Dispositif de réglage au laser selon l'une des revendications 1 à 6,
dans lequel les têtes de mesure au laser (80, 82, 84, 86, 88) sont disposées adjacentes
à proximité spatiale l'une de l'autre, sensiblement l'une derrière l'autre dans le
sens de déplacement et sensiblement à des distances identiques par rapport à l'outil
de traitement (8; 206).
8. Dispositif de réglage au laser selon l'une des revendications précédentes, dans lequel
l'une des têtes de mesure au laser (80, 82, 84, 86, 88) est alignée sur le point de
mesure (50, 52, 54, 108, 109) associé et l'outil de traitement (8; 206).
9. Dispositif de réglage au laser selon l'une des revendications 1 à 7,
dans lequel l'engin de chantier est un finisseur routier (2) et l'outil de traitement
est une poutre (8) qui est reliée par l'intermédiaire d'un bras de traction (10) au
finisseur routier (2), les têtes de mesure au laser (80, 82, 84, 86, 88) étant fixées
dans un boîtier commun (30), par l'intermédiaire d'un support (32), au bras de traction
(10), le signal de réglage de hauteur généré par le moyen d'évaluation (120) provoquant
un réglage d'un point de traction (12) du bras de traction (10) de la poutre (8).
10. Dispositif de réglage au laser selon l'une des revendications 1 à 7,
dans lequel l'engin de chantier est une fraise routière à froid (200) avec un train
de roues avant (202) et un train de roues arrière (204), dont au moins l'un est réglable
en hauteur, et dans lequel l'outil de traitement est une fraise (206), les têtes de
mesure au laser (80, 82, 84, 86, 88) étant fixées dans un boîtier commun (30), par
l'intermédiaire d'un support (104), à la fraise routière à froid (200), le signal
de réglage en hauteur généré par le moyen d'évaluation (120) provoquant un réglage
en hauteur du train de roues avant (202) et/ou arrière (204).
11. Dispositif de réglage au laser selon la revendication 9, dans lequel l'une des têtes
de mesure au laser (80, 82, 84, 86, 88) est alignée sur le point de mesure (50, 52,
54, 108, 109) associé et le bord arrière (20) de la poutre (8).
12. Dispositif de réglage au laser selon la revendication 10, dans lequel l'une des têtes
de mesure au laser (80, 82, 84, 86, 88) est alignée sur le point de mesure (50, 52,
54, 108, 109) associé et l'axe du tambour de fraise (206).