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EP 1 339 924 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.2010 Patentblatt 2010/13 |
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Anmeldetag: 18.02.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/001701 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/092930 (21.11.2002 Gazette 2002/47) |
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SELBSTKLEBENDES BAND ZUM ABDICHTEN VON FUGEN IM HAUSBAU MIT VERBESSERTEN HAFTEIGENSCHAFTEN
SELF-ADHESIVE BAND WITH IMPROVED ADHESIVE PROPERTIES FOR SEALING GAPS IN BUILDING
CONSTRUCTION
BANDE AUTOCOLLANTE A PROPRIETES ADHESIVES AMELIOREES, DESTINEE A RENDRE ETANCHE LES
JOINTS DANS LA CONSTRUCTION D'IMMEUBLES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
11.05.2001 DE 10122882
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.09.2003 Patentblatt 2003/36 |
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Patentinhaber: Silu Verwaltung AG |
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6045 Meggen (CH) |
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Erfinder: |
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- SIEBER, Reto
CH-6019 Sigigen (CH)
- SIEBER, Marco
CH-6048 Horw (CH)
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Vertreter: Altenburg, Udo et al |
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Patent- und Rechtsanwälte
Bardehle . Pagenberg . Dost . Altenburg . Geissler
Galileiplatz 1 81679 München 81679 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-02/01013 DE-U- 29 521 668 DE-U- 29 716 477 US-A- 5 593 771
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DE-A- 19 742 558 DE-U- 29 715 660 US-A- 4 977 718
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein selbstklebendes Band zum Verschließen, Abdichten
und Verkleben von Fugen im Hausbau, insbesondere von Fugen in Ecken oder Kanten. Derartige
Klebebänder werden auch bezeichnet als Montageklebebänder, Dampfbremsklebebänder oder
Dampfbremsfolien. Sie werden insbesondere benutzt zum Abdichten von Fugen zwischen
Fenster- und Türrahmen und den entsprechenden Kanten der jeweiligen Wandöffnung. Es
ist hierbei erforderlich, dass zum einen die Klebebänder auf unterschiedlichem Grund
gut haften und zum anderen sich das selbstklebende Band leicht anbringen, d.h. verkleben
läßt. Eine andere Anwendung von solchen selbstklebenden Bändern besteht in dem Abdichten
von Fugen zwischen einzelnen Bauelementen, wie z.B. Ecken zwischen Hausaußenwänden.
Die Dichtungsfunktion der Bänder besteht darin, die Fugen möglichst luftdicht und
dauerhaft zu verschließen.
[0002] Solche Klebebänder weisen in der Regel eine Trägerschicht und eine mit dieser verbundene
Klebeschicht auf, wobei die Klebeschicht mit einer abziehbaren Deckfolie als Schutz
für den Kleber versehen ist. Nach dem Abziehen der Deckfolie wird das Band zunächst
mit dem einen Fugenrand und anschließend mit dem anderen Fugenrand verklebt. Ein gattungsgemässes
Klebeband, welches dem Oberbegriff des Anspruch 1 entspricht, ist aus
US 4 977 718 A bekannt.
[0003] Ein Problem derartiger Klebebänder besteht hierbei darin, dass die Klebeschicht für
unterschiedliche Untergründe angepaßt sein muß. Beispielsweise muß die Klebeschicht
ebenso gut auf Holz oder auf Kunststoff haften wie auch auf leicht porösem Untergrund
wie z.B. Gips, Mauerputz, Beton oder Mauersteinen. Ein weiteres Problem besteht bei
den bekannten Montageklebebändem darin, dass durch eine anschließende Weiterverarbeitung
an der Oberseite des Klebebandes, z.B. durch Aufputzen von Mauerputz, die Gefahr besteht,
dass sich das Klebeband von dem Untergrund löst und somit die abzudichtenden Fugen
undicht werden.
[0004] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein selbstklebendes Band zum
Verschließen, Abdichten und Verkleben von Fugen bereitzustellen, welches in seinen
Haftungseigenschaften hinsichtlich einer Weiterverarbeitung mit Putz oder dergleichen
optimiert ist. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist das Bereitstellen eines selbstklebenden
Bandes zum Abdichten von Fugen, welches kostengünstig herstellbar ist und dennoch
eine gute und dauerhafte Dichtungsfunktion gewährleistet.
[0005] Diese Aufgabe wird mit einem selbstklebenden Band gemäß den in Anspruch 1 genannten
Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand
der Unteransprüche.
[0006] Das erfindungsgemäße Band weist eine Trägerschicht auf, auf welcher beispielsweise
durch Beschichten eine Klebeschicht aufgetragen ist. Die Klebeschicht ihrerseits ist
mit einer abziehbaren Deckfolie versehen, welche auch als Liner oder Schutz bezeichnet
wird, um die Klebeschicht vor Schmutz und dergleichen zu schützen bzw. um ein Aufrollen
des Klebebandes auch bei stark haftendem Kleber zu ermöglichen. Erfindungsgemäß weist
das Band mindestens einen seitlichen Längsabschnitt auf, d.h. einen Bereich an einer
Längsseite des Klebebandes, in welchem die Trägerschicht und die Klebeschicht perforiert
ausgebildet sind. Perforiert heißt hier, dass mindestens eine Reihe von durchgehenden
Öffnungen in der Trägerschicht und der Klebeschicht vorgesehen sind. Durch die Perforation
wird die Klebehaftung des Bandes beim anschließenden Überputzen mit Mauerputz oder
Gips oder dergleichen verbessert. Denn auf diese Weise haftet der Putz in den Öffnungen
der Perforation direkt an dem Untergrund und verstärkt so die Haftung des Bandes auch
auf porösem Untergrund. Es wird hierdurch vermieden, dass durch die Feuchtigkeit und
das Gewicht von einer aufgetragenen Putzschicht oder dergleichen, das Band sich von
dem Untergrund lösen kann und somit Undichtigkeiten entstehen bzw. die Putzschicht
aufbrechen kann. Auch beim anschließenden Überkleben des Bandes mit einer Tapete oder
mit Dekorationsplatten wird die Haftverbindung der Klebeschicht auf dem Untergrund
verbessert. Die Perforation ist lediglich an einem seitlichen Längsabschnitt des Klebebandes
vorgesehen, damit der mittige Klebebereich die Abdichtfunktion des Klebebandes sicher
gewährleisten kann. Die Perforation des seitlichen Längsabschnittes des Klebebandes
kann aus im wesentlichen runden, eckigen oder ovalen Öffnungen gebildet sein, welche
vorzugsweise gleichmäßig verteilt angeordnet sind. Hierdurch wird erreicht, dass die
Klebefunktion der Klebeschicht möglichst wenig beeinträchtigt wird und dennoch ein
Hindurchdringen von einer auf das Klebeband aufzutragenden Schicht eines Materials
durch die Öffnungen hierdurch an dem Untergrund, auf welchem das Klebeband aufgeklebt
ist, haften kann.
[0007] In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weisen die Öffnungen des perforierten
Längsabschnitts einen durchschnittlichen Durchmesser von mindestens 3 Millimeter auf.
[0008] Vorteilhaft sind die Öffnungen im wesentlichen rund, eckig oder oval.
[0009] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind zwei seitliche Längsabschnitte
vorgesehen, welche perforiert sind. Mit einem derartigen Klebeband können Fugen zwischen
Bauteilen im Innenausbau abgedichtet werden, bei welchen beidseitig der Fuge das Klebeband
mit einer Materialschicht anschließend überarbeitet wird. Dennoch ist unabhängig von
der Dicke der auf das Klebeband aufzutragenden Putzschicht, die Dichtigkeit im Fugenbereich
dadurch gewährleistet, dass in der Mitte das Klebeband nicht perforiert ist. Der nicht
perforierte Abschnitt ist hierbei breiter als die maximale Breite der abzudichtenden
Fugen.
[0010] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist ein nicht klebender
Mittelstreifen vorgesehen und der perforierte Längsabschnitt ist von dem Mittelstreifen
beabstandet. Dies hat den Vorteil, dass das Band an Ecken oder Kanten ohne eine Verknittern
glatt verklebt werden kann, da es der nicht klebende Mittelstreifen ermöglicht das
Band in die Ecke zu drücken, ohne dass es sofort festklebt und sich Falten beim Verkleben
bilden. Dadurch, dass der perforierte Längsabschnitt von dem Mittelstreifen beabstandet
ist, wird verhindert, dass die Perforationsöffnungen zu Undichtigkeiten führen, wenn
die abzudichtende Fuge mit dem nicht klebenden Mittelstreifen überdeckt wird.
[0011] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Trägerschicht,
die Klebeschicht und die abziehbare Deckfolie perforiert. Dies hat herstellungsbezogen
den Vorteil, dass das Band in einfacher Weise hergestellt werden kann. Die Deckfolie
verhindert dabei, dass ein Perforationswerkzeug, wie z.B. eine Stanzeinrichtung, mit
der Klebeschicht des selbstklebenden Bandes in Berührung kommt.
[0012] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besteht die Trägerschicht
aus einem Material, welches eine gute Hafteigenschaft für Mauerputz aufweist. Derartige
gute Hafteigenschaften sind beispielsweise durch ein offenporiges Material gewährleistet.
Die Verbindung zwischen dem Mauerputz und der Trägerschicht und somit auch die Haftverbindung
des Bandes an dem Untergrund wird hierdurch verbessert. Ein Ablösen oder Herausbrechen
von Teilen des Mauerputzes wird sicher vermieden.
[0013] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Deckfolie
in Längsrichtung mindestens einen Schlitz auf, wobei das Band entlang des Schlitzes
so auf sich selbst gefaltet sein kann, dass mindestens ein Teil der Deckfolie außen
angeordnet ist. Hierdurch kann das Band auf einfache Weise auch in Kanten- und Eckbereichen
verklebt werden, da zunächst ein Teil der Deckfolie abgezogen werden kann und dieser
Teil des Bandes verklebt werden kann, ohne dass die Klebeschicht des anderen Teils
des Bandes ständig ungeschützt ist und beispielsweise ungewollt an den Seiten angeklebt
wird. Die Verarbeitung des Klebebandes wird auch an schwer zugänglichen oder verwinkelten
Bereichen hierdurch vereinfacht. Dennoch ist mit dem erfindungsgemäßen Klebeband ein
sicherer Halt dadurch gewährleistet, dass die Perforationsöffnungen ein teilweises
Durchdringen des Bandes einer aufzutragenden Schicht, wie z.B. Putz erlauben, welche
anschließend auf mindestens einen Teilbereich des Bandes aufgetragen wird.
[0014] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass die Trägerschicht
auf ihrer Oberseite einen Randklebeabschnitt aufweist, der mit einer abziehbaren Deckfolie
versehen ist. Dies hat den Vorteil, dass ein Ankleben des Dichtungsbandes an einen
Fensterrahmen oder Türrahmen vor deren Einbau in eine Maueröffnung möglich ist. Nach
dem Einbau können dann die anderen Klebebereiche mit der Mauer verklebt werden und
gegebenenfalls überputzt werden. Hierdurch sind auch spezielle Fugen mit besonderen
Problemen wegen Eckbereichen udgl. mit dem Band luftdicht verschließbar.
[0015] Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung anhand von Ausführungsbeispielen
detailliert beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
- Figur 1:
- ein erstes Ausführungsbeispiel eines selbstklebenden Bandes ge- mäß der Erfindung
mit einem perforierten Längsabschnitt;
- Figur 2:
- das Klebeband aus der Figur 1, wobei es hier teilweise auf sich selbst gefaltet ist;
und
- Figur 3:
- ein zweites Ausführungsbeispiel eines selbstklebenden Bandes ge- mäß der Erfindung
mit einem perforierten Längsabschnitt und ei- nem Randklebeabschnitt an der Oberseite.
[0016] In Figur 1 ist ein Montageklebeband gezeigt, welches eine Trägerschicht 1, eine Klebeschicht
2 und eine an der Klebeschicht 2 vorgesehene Deckfolie 3 aufweist. Die Deckfolie 3
ist bei diesem Ausführungsbeispiel in Längsrichtung des Bandes zwei Mal geschlitzt,
d.h. sie weist zwei Schlitze 6 auf. Alternativ kann die Deckfolie auch ungeschlitzt
sein oder nur einen einzigen Schlitz 6 aufweisen. Die Trägerschicht 1 und die Klebeschicht
2 sind in einem Längsabschnitt 7 des Montageklebebandes perforiert, d.h. mit mehreren
durchgehenden Öffnungen versehen. Die Perforation des Längsabschnittes 7 kann wie
in dem gezeigten Ausführungsbeispiel aus runden Öffnungen 8 bestehen oder Öffnungen
in einer eckigen, ovalen oder undefinierten Form aufweisen. Die Öffnungen der Perforation
des Längsabschnittes 7 können gleichmäßig verteilt angeordnet sein oder in Richtung
des seitlichen Randes des Montageklebebandes kleiner werden oder in ihrer Anzahl reduziert
sein. Vorzugsweise sind die Perforationsöffnungen in dem Längsabschnitt 7 mit einem
durchschnittlichen Durchmesser von mindestens 3 mm vorgesehen, damit ein ausreichendes
Hindurchdringen von Putz, welcher nach dem Verarbeiten des Montageklebebandes auf
die Trägerschicht aufgetragen wird, gewährleistet ist und der Putz eine zusätzliche
Haltewirkung durch die Verbindung mit dem Untergrund bewirkt. Hiermit ist in dem Längsabschnitt
7 der Perforation zwar beim Ankleben des Montageklebebandes eine verminderte Klebewirkung
aufgrund der Öffnungen der Perforation vorhanden, jedoch wird diese anschließend durch
den aufzutragenden Mauerputz mehr als kompensiert. Es wird vorteilhafterweise vermieden,
dass durch eine Schicht von Mauerputz oder dergleichen eine derartige Belastung auf
die Trägerschicht des Klebebandes ausgeübt wird, dass das Klebeband Gefahr läuft,
sich von dem Untergrund zu lösen und undicht zu werden.
[0017] In Figur 2 ist das Montageklebeband aus Figur 1 dargestellt, wobei hier ein Teil
des Klebebandes auf sich selbst gefaltet ist. Es entsteht somit ein vorgefaltetes
Montageklebeband, welches an dem Schlitz 6 der Deckfolie 3 so vorgefaltet ist, dass
zunächst ein Teil der Deckfolie 3 abgezogen werden kann und beispielsweise leicht
in einem Kanten- oder Eckbereich angeklebt werden kann, bevor der andere Teil der
Deckfolie 3 (in Figur 2 auf der nicht dargestellten Rückseite des Klebebandes) abgezogen
und verklebt werden kann. Die Öffnungen 8 des perforierten Längsabschnittes 7 des
Klebebandes sind bei diesem Ausführungsbeispiel gleichmäßig verteilte runde Öffnungen
8, sie können jedoch auch eine andere Form aufweisen bzw. ungleichmäßig über den Längsabschnitt
7 verteilt angeordnet sein.
[0018] Figur 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei die Trägerschicht
auf ihrer Oberseite einen Randklebeabschnitt 9 aufweist, der mit einer abziehbaren
Deckfolie 10 versehen ist. In der Figur 3 sieht man aufgrund des gewählten Blickwinkels
das erfindungsgemäße Selbstklebeband von seiner "Unterseite" her. Die Abbildung des
Montageklebebandes der Figur 3 entspricht ansonsten der des Montageklebebandes gemäß
Figur 1, wobei gleiche Bezugszeichen gleiche Merkmale bezeichnen.
1. Selbstklebendes Band zum Verschließen, Abdichten und Verkleben von Fugen im Hausbau,
insbesondere von Fugen in Ecken und Kanten, mit einer Trägerschicht (1) auf der Bandoberseite
und mit einer auf der Bandunterseite vorgesehenen Klebeschicht (2), welche mit einer
abziehbaren Deckfolie (3) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein seitlicher Längsabschnitt (7) vorgesehen ist, in welchem die Trägerschicht
(1) und die Klebeschicht (2) lediglich in einem Bereich der entsprechenden Längsseite
des Bandes perforiert sind, wobei ein mittiger Bereich des Bandes unperforiert ist.
2. Band nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei seitliche Längsabschnitte (7, 7') vorgesehen sind, welche perforiert sind.
3. Band nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein nichtklebender Mittelstreifen als mittiger Bereich vorgesehen ist und der perforierte
Längsabschnitt (7, 7') von dem nichtklebenden Mittelstreifen beabstandet ist.
4. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerschicht (1), die Klebeschicht (2) und die abziehbare Deckfolie (3) perforiert
sind.
5. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerschicht (1) aus einem solchen, insbesondere offenporigen, Material besteht,
dass eine gute Hafteigenschaft für Mauerputz besteht.
6. Band nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der perforierte Längsabschnitt (7, 7') Öffnungen (8) mit einen durchschnittlichen
Durchmesser von mindestens 3 Millimetern aufweist.
7. Band nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (8) im wesentlichen rund, eckig oder oval sind.
8. Band nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckfolie (3) in Längsrichtung mindestens einen Schlitz (6) ausweist.
9. Band nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Band entlang des Schlitzes (6) so auf sich selbst gefaltet ist, dass mindestens
ein Teil der Deckfolie (3) außen angeordnet ist
10. Band nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerschicht (1) auf ihrer Oberseite einen selbstklebenden Randabschnitt aufweist,
der mit einer abziehbaren Deckfolie versehen ist.
1. A self-adhesive tape for closing, sealing and bonding joints in house construction,
in particular joints in corners and edges, having a support layer (1) on the tape
upper side and having an adhesive layer (2), provided on the tape lower side, which
is provided with a peelable cover film (3), characterised in that at least one lateral longitudinal portion (7) is provided, in which the support layer
(1) and the adhesive layer (2) are perforated merely in a region of the corresponding
longitudinal side of the tape, wherein a central region of the tape is non-perforated.
2. A tape according to claim 1, characterised in that two lateral longitudinal portions (7, 7') are provided, these being perforated.
3. A tape according to one of claims 1 and 2, characterised in that a non-adhesive central strip is provided as a central region and the perforated longitudinal
portion (7, 7') is at a distance from the non-adhesive central strip.
4. A tape according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the support layer (1), the adhesive layer (2) and the peelable cover film (3) are
perforated.
5. A tape according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the support layer (1) consists of a material, in particular open-pored, of the type
that there is a good adhesive property with regard to plaster.
6. A tape according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the perforated longitudinal portion (7, 7') has openings (8) with an average diameter
of at least 3 millimetres.
7. A tape according to claim 6, characterised in that the openings (8) are substantially round, angular or oval.
8. A tape according to any one of the previous claims, characterised in that the cover film (3) has at least one slit (6) in the longitudinal direction.
9. A tape according to claim 8, characterised in that the tape is folded over onto itself along the slit (6) in such a manner that at least
part of the cover film (3) is arranged externally.
10. A tape according to any one of the previous claims, characterised in that the support layer (1) has a self-adhesive edge portion on its upper side, which edge
portion is provided with a peelable cover film.
1. Ruban autocollant pour obturer, étancher et coller des joints dans le secteur du bâtiment,
en particulier des joints d'angle et d'arête, avec une couche porteuse (1) sur la
face supérieure du ruban et avec une couche adhésive (2) prévue sur la sous-face du
ruban et munie d'un film de protection détachable (3), caractérisé en ce qu'il est prévu au moins une portion longitudinale latérale (7) dans laquelle la couche
porteuse (1) et la couche adhésive (2) ne sont perforées que dans une zone correspondant
au côté longitudinal du ruban, une zone centrale du ruban étant non perforée.
2. Ruban selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu deux portions longitudinales latérales (7, 7') qui sont perforées.
3. Ruban selon une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il est prévu comme zone centrale une bande centrale non adhésive, et la portion longitudinale
perforée (7, 7') est distante de la bande centrale non adhésive.
4. Ruban selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la couche porteuse (1), la couche adhésive (2) et le film de protection détachable
(3) sont perforés.
5. Ruban selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la couche porteuse (1) est constituée d'un matériau, en particulier à pores ouverts,
qui possède une bonne adhérence sur de l'enduit mural.
6. Ruban selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la portion longitudinale perforée (7, 7') est pourvue d'orifices (8) d'un diamètre
moyen d'au moins 3 millimètres.
7. Ruban selon la revendication 6, caractérisé en ce que les orifices (8) sont sensiblement ronds, polygonaux ou ovales.
8. Ruban selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le film de protection (3) est pourvu d'au moins une fente (6) dans la direction longitudinale.
9. Ruban selon la revendication 8, caractérisé en ce que le ruban est plié sur lui-même le long de la fente (6), de façon qu'au moins une
partie du film de protection (3) se trouve à l'extérieur.
10. Ruban selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la couche porteuse (1) comporte, sur sa face supérieure, une portion de bord autocollante
qui est munie d'un film de protection détachable.


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