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EP 1 340 846 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.12.2004 Patentblatt 2004/52 |
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Anmeldetag: 14.02.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: D03D 47/30 |
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Verfahren zum Taengeln von nicht oder teilweise getaengelten Schussgarnen, insbesondere
synthetischen Filament-Schussgarnen und Webmaschine zur Verfahrensdurchführung
Method for interlacing non- or partially-interlaced weft yarn, particularly synthetic
filament weft yarn, and weaving loom for carrying out this method
Procédé d'entrelacer fil de trame pas ou partiellement entrelacé, en particulier fil
de trame constitué de filaments synthétiques, et métier à tisser pour mettre en oeuvre
ledit procédé
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR |
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Priorität: |
01.03.2002 DE 10209278
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.09.2003 Patentblatt 2003/36 |
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Patentinhaber: LINDAUER DORNIER GESELLSCHAFT M.B.H |
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88129 Lindau (DE) |
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Erfinder: |
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- Wahhoud, Adnan, Dr.
88131 Lindau (DE)
- Armbrust, Matthias
88239 Wangen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 3 739 351
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DE-C- 19 653 028
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 015, no. 392 (C-0873), 4. Oktober 1991 (1991-10-04)
& JP 03 161557 A (MURATA MACH LTD), 11. Juli 1991 (1991-07-11)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Taengeln von nicht oder teilweise getaengelten
Schussgarnen, insbesondere synthetischen Filament-Schussgarnen, auf Webmaschinen mit
pneumatisch betriebenen Schussfadeneintragsmitteln nach den Merkmalen des Oberbegriffs
von Patentanspruch 1.
[0002] Die Erfindung betrifft ferner eine Webmaschine nach den Merkmalen des Oberbegriffs
von Patentanspruch 6.
[0003] Eine Webmaschine mit pneumatisch wirkenden Schussfadeneintragsmitteln ist aus JP
3-161557 bekannt. Das aus Düsenkörper und Düsenrohr bestehende Schussfadeneintragsmittel
dient dem Eintragen eines Schussgarnes in das Webfach.
Vor dem Austritt des Schussgarnes aus dem Düsenrohr wird zur Verbesserung des Garnschlusses
mit einem ersten und einem zweiten zum Garnführungskanal des Düsenkörpers zugeführten
Luftstrom das Schussgarn tangential beaufschlagt.
Beim Verweben von Filament-Schussgarnen unterschiedlicher Qualität ist jedem Schussgarn
ein Schussfadeneintragsmittel zugeordnet. Außer dem betreffenden Garn, das in das
Webfach eingetragen wird, werden die übrigen Garne von einer Luftströmung (sogenannte
Halteluft) vorbestimmten Druckniveaus, im Zusammenwirken mit einem sogenannten Vorspuler
mit Fadenstopper, in dem betreffenden Schussfadeneintragsmittel unter Zugspannung
gehalten.
Mit dem die Zugkraft auf das Garn ausübenden Luftstrom (Halteluft) wird aber in nachteiliger
Weise der zuvor dem Garn verliehene Garnschluss teilweise wieder aufgehoben. Damit
kann die den Schussfadeneintrag bewirkende Luftströmung beim Eintragsprozess nicht
die erforderliche Fadenzugkraft auf den Schussfaden übertragen, was sich negativ auf
den Schusseintrag auswirkt.
[0004] Ferner ist aus DE 196 53 028 C1 ein Verfahren zum Verarbeiten von nicht oder teilweise
verwirbelten Schussgarnen, insbesondere synthetischen Filament-Schussgarnen, auf Webmaschinen
mit pneumatischem Schusseintrag bekannt.
Dem bekannten Gegenstand liegt die Aufgabe zugrunde, insbesondere Filament-Schussgarne,
die nur einen geringen inneren Garnschluss besitzen, auf Luftdüsenwebmaschinen verarbeitbar
zu machen.
[0005] Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das Schussgarn nach dem Abziehen von der Vorratsspule
und vor dem Zwischenspeichern auf einem Vorspulgerät mittels einer an sich bekannten
Verwirbelungseinrichtung verwirbelt wird.
Das vorbekannte Verfahren und die vorbekannte Luftdüsenwebmaschine zur Durchführung
des Verfahrens berücksichtigt nicht, dass ein nach dem Verfahren behandeltes Schussgarn
bis zu dessen Eintrag in das Webfach innerhalb des Düsenrohres des pneumatischen Schusseintragmittels
einer in Richtung des Schusseintrags wirkenden Luftströmung ausgesetzt ist, um das
Schussgarn gewissermaßen in "Startposition" für den Schusseintrag zu halten. Dabei
wird regelmäßig der innere Garnschluss des Filament-Schussgarns auf einer bestimmten
Länge aufgelöst. Wird eine derartige Länge des Schussgarnes eingewoben, entstehen
im Gewebe, auf der sogenannten Fangseite des Garnes, Filamentschlingen, die die Qualität
des Gewebes beeinträchtigen.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, Filamentschlingen im Gewebe aufgrund eines aufgelösten
Garnschlusses zu vermeiden.
[0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Patentansprüche 1 und 6 gelöst.
[0008] Wesentliches Merkmal nach Patentanspruch 1 ist, dass in bekannter Weise ein Längenabschnitt
eines in einem Düsenrohr eines pneumatisch betriebenen Schussfadeneintragmittels gehaltenen
Schussgarns wenigstens für die zwischen einem ersten und einem zweiten Webzyklus liegende
Zeitdauer mit einem eine Zugkraft auf das Schussgarn ausübenden und unter einem ersten
vorbestimmten Druckniveau stehenden ersten Luftstrom beaufschlagt wird und dass erfindungsgemäß
der Endbereich des Längenabschnitts innerhalb der vorgenannten Zeitdauer zusätzlich
mit einem unter einem zweiten vorbestimmten Druckniveau P2 stehenden zweiten Luftstrom
beaufschlagt wird, dessen Strömungsrichtung verschieden zur Strömungsrichtung des
ersten Luftstromes ist.
[0009] In weiterer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann die Zeitdauer der
zusätzlichen Beaufschlagung größer als die Zeitdauer eines Webzyklus sein. Das ist
dann der Fall, wenn z.B. mehr als zwei verschiedene Schussgarne nacheinander verwoben
werden, weil dann auch mehr als zwei Schussfadeneintragsmittel eines Schussfadeneintragsystems
verwendet werden.
[0010] Der die Zugkraft auf das Schussgarn bewirkende erste Luftstrom basiert z.B. in Abhängigkeit
von der Garnqualität auf einem relativ niedrigem Druckniveau, das bei weniger als
1 bar liegen kann, während der den Taengeln dienende, auf das Schussgarn im Düsenrohr
gerichtete zweite Luftstrom auf einem relativ hohem Druckniveau basiert, das bei über
1 bar vorzugsweise zwischen 4 bar und 6 bar liegt.
[0011] Die zusätzliche Beaufschlagung des in dem Düsenrohr gehaltenen Schussgarnes mit dem
zweiten Luftstrom erfolgt erfindungsgemäß im Düsenrohr des Schussfadeneintragmittels,
und zwar vor dessen freiem Ende. Dabei wird das Schussgarn derart getaengelt, dass
ein hinreichend guter Garnschluss entsteht.
[0012] Ein hinreichend guter Garnschluss wird dann erreicht, wenn die zusätzliche Beaufschlagung
innerhalb der vorgenannten Zeitdauer gepulst erfolgt.
[0013] Um zu vermeiden, dass das nach dem erzeugten Garnschluss, in Schussrichtung gesehen,
liegende aufgedröselte Ende des Schussgarns in das Gewebe eingewoben wird, erfolgt
erfindungsgemäß der Taengelprozess im Bereich des freien Endes des Längenabschnittes,
so dass das aufgedröselte Garnende Bestandteil des Garnabfalles ist.
[0014] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann das Garn z.B. bändchenförmigen Charakters
sein und mehrere Bändchen aufweisen.
[0015] Zur Durchführung des Verfahrens ist eine Webmaschine vorgesehen, die wenigstens ein
aus Düse und Düsenrohr bestehendes, pneumatisch betriebenes Schussfadeneintragsmittel
besitzt.
[0016] Gemäß der Erfindung ist dabei der Innenraum des Düsenrohres im Bereich des freien
Endes über wenigstens eine in der Rohrwandung vorhandene Öffnung und über eine Druckleitung
mit einem steuerbaren Ventil verbunden.
[0017] In einer anderen Ausführung kann die Druckleitung mit einem separaten, steuerbaren
Ventil wirkverbunden sein.
[0018] Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert:
[0019] In der anliegenden Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- den Hauptdüsenblock einer Luftdüsenwebmaschine in der Draufsicht und
- Figur 2
- eine erste und eine zweite Druckluftzuführung im Bereich des freien Endes der Düsenrohre
gemäß der Linie A-A in Figur 1.
[0020] Aufgrund der hohen Schussfadeneintragsleistung einer Luftdüsenwebmaschine erfolgt
der Schusseintrag vorwiegend mit zwei oder mehreren Schussgarnen 1;2 unterschiedlicher
Farbe, wie in Figur 1 dargestellt.
Jedes Schussgarn 1;2 wird von einem nicht dargestellten Vorspulgerät einem Schusseintragsmittel,
bestehend aus einer Hauptdüse 3;4 mit Düsenrohr 3a;4a zugeführt. Eine erste Hauptdüse
3 und eine zweite Hauptdüse 4 ist mit einer an einem Ventil 8 angeschlossenen Druckleitung
10 verbunden.
Wird in einem sogenannten Mischwechsel gewoben, so wird z.B. der betreffende Längenabschnitt
des Schussgarnes 1 in dem Düsenrohr 3a gehalten, in welchem mittels eines unter einem
Druckniveau P1 stehenden Luftstromes auf das Schussgarn 1 eine Zugkraft mit einer
vorbestimmten Zeitdauer oder während eines vorbestimmten Drehwinkelbereiches der Hauptwelle
der Webmaschine ausgeübt wird. Das andere Schussgarn 2 unterliegt dem Schusseintrag.
[0021] Während der Verweildauer des Längenabschnitts des einen Schussgarns 1 im Düsenrohr
3a wird der Endbereich des Längenabschnitts zusätzlich über eine im freien Endbereich
des Düsenrohr 3a vorhandene Öffnung 3b mit einem unter einem Druckniveau P2 stehenden
Luftstrom beaufschlagt, um einen Garnschluss zu bewirken. Mit dem erzielten Garnschluss
im Bereich des freien Garnendes wird in vorteilhafter Weise verhindert, dass beim
Schusseintrag das Schussgarn 1 bzw. 2 aufgedröselt wird.
[0022] Die Düsenrohre 3a;4a sind, wie Figur 2 zeigt, in einem mit zwei parallel verlaufenden
Druckkanälen 5a;5b ausgerüsteten Verbindungsstück 5 aufgenommen, und zwar derart,
dass der unter dem Druckniveau P2 stehende zweite Luftstrom über den Druckkanal 5a
bzw. 5b und die Öffnung 3b bzw. 4b das Garn 1 bzw. 2 beaufschlagt wird und wechselweise
ein Garnschluss im Düsenrohr 3a bzw. 4a realisiert.
An jedem der Druckkanäle 5a,5b ist über geeignete Mittel 6 eine Druckleitung 7 angeschlossen,
die über ein Ventil 9 mit einer nicht dargestellten, das Druckniveau P2 des zweiten
Luftstromes erzeugenden Druckquelle verbunden ist.
Zeichnungslegende
[0023]
- 1
- Schussgarn
- 2
- Schussgarn
- 3
- Hauptdüse
- 3a
- Düsenrohr
- 3b
- Öffnung
- 4
- Hauptdüse
- 4a
- Düsenrohr
- 4b
- Öffnung
- 5
- Verbindungsstück
- 5a
- Druckkanal
- 5b
- Druckkanal
- 6
- Mittel
- 7
- Druckleitung
- 8
- Ventil
- 9
- Ventil
- 10
- Druckleitung
1. Verfahren zum Taengeln von nicht oder teilweise getaengelten Schussgarnen, insbesondere
synthetischen Filament-Schussgarnen auf Webmaschinen, wonach ein Längenabschnitt eines
von einem Vorspulgerät mit Fadenstopper gelieferten Schussgarns in einem Düsenrohr
einer pneumatisch betriebenen Hauptdüse wenigstens für die zwischen einem ersten und
einem zweiten Webzyklus liegende Zeitdauer vom Fadenstopper gehalten wird und mit
einem eine Zugkraft auf das Schussgarn ausübenden und unter einem Druckniveau von
P1 < 1 bar stehenden ersten Luftstrom (Halteluft) beaufschlagt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Endbereichs des Längenabschnitts innerhalb der Zeitdauer zusätzlich mit einem
den Taengelprozess dienenden und unter einem Druckniveau P2 > 1 bar, vorzugsweise
4 bar bis 6 bar, stehenden zweiten Luftstrom beaufschlagt wird, dessen Strömungsrichtung
verschieden zur Strömungsrichtung des ersten Luftstromes ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Beaufschlagung im Düsenrohr beabstandet von dessen freiem Ende erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Beaufschlagung innerhalb der Zeitdauer gepulst erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Beaufschlagung auf einem Längenabschnitt des Schussgarns erfolgt,
der Bestandteil eines Garnabfalles ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schussgarn von beliebigem Querschnitt ist.
6. Webmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, umfassend, wenigstens
ein ein Düsenrohr aufweisendes pneumatisch betriebenes Schussfadeneintragsmittel,
wenigstens ein mit dem Schussfadeneintragsmittel über eine Druckleitung wirkverbundenes,
steuerbares Ventil zum Beaufschlagen des im Düsenrohr gehaltenen Längenabschnitts
eines von einem Vorspulgerät gelieferten Schussgarnes mit einem ersten Luftstrom vorbestimmten
Druckniveaus P1, wenigstens eine pneumatische Druckquelle und eine speicherprogrammierbare
Webmaschinensteuerung zum Ansteuern des wenigstens einen Ventils, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum des Düsenrohres (3a;4a) im Bereich des freien Endes über wenigstens
eine Druckleitung (5a;5b) und über eine in der Wandung des Düsenrohres (3a;4a) vorhandene
Öffnung (3b;4b) mit wenigstens einem steuerbaren Ventil (9) wirkverbunden ist.
1. Method for interlacing non-interlaced or partially interlaced weft yarns, especially
synthetic filament weft yarns on looms, according to which a length of weft yarn fed
from a pre-winder with thread stopper is held by the thread stopper in a nozzle pipe
of a pneumatically operated main nozzle at least for the time period between a first
and a second weaving cycle and is impinged upon by a first air stream (holding air)
which is at a pressure level of P1 < 1 bar and exerts a tensile force on the weft
yarn, characterised in that, within the time period, the end region of the length is additionally impinged upon
by a second air stream which is at a pressure level of P2 > 1 bar, preferably from
4 bar to 6 bar, and which effects the interlacing process and the flow direction of
which is different from the flow direction of the first air stream.
2. Method according to claim 1, characterised in that the additional impingement takes place in the nozzle pipe at a distance from the
free end thereof.
3. Method according to claim 1, characterised in that the additional impingement takes place in pulses within the time period.
4. Method according to claim 1, characterised in that the additional impingement takes place upon a length of the weft yarn that is part
of a yarn waste.
5. Method according to claim 1, characterised in that the weft yarn is of any desired cross-section.
6. Loom for carrying out the method according to claim 1, comprising at least one pneumatically
operated weft yarn insertion device having a nozzle pipe, at least one controllable
valve in operative connection with the weft yarn insertion device via a pressure line for the purpose of impinging by a first air stream of a predetermined
pressure level P1 upon the length of a weft yarn fed from a pre-winder and held in
the nozzle pipe, at least one pneumatic pressure source and a memory-programmable
loom control for actuating the at least one valve, characterised in that the interior of the nozzle pipe (3a; 4a) is operatively connected, in the region
of the free end, to at least one controllable valve (9) via at least one pressure line (5a; 5b) and via an aperture (3b; 4b) present in the wall of the nozzle pipe (3a; 4a).
1. Procédé de torsion de fils de trame non tordus ou partiellement tordus, en particulier
de fils de trame synthétiques à filaments sur des machines à tisser, d'après lequel
un segment longitudinal d'un fil de trame, amené par un appareil de déroulage avec
butée, est maintenu par la butée dans un tube d'une buse principale actionnée par
de l'air au moins pour la durée comprise en un premier et un second cycle de tissage
et est alimenté en un premier courant d'air (air de maintien) exerçant une force de
traction sur le fil de trame et étant situé à un niveau de pression P1 < 1 bar, caractérisé en ce que la zone finale du segment longitudinal, à l'intérieur de la période de temps, est
alimentée en plus en un deuxième courant d'air servant au processus de torsion et
étant situé à un niveau de pression P2 > 1 bar, de préférence entre 4 et 6 bars, courant
d'air dont le sens d'écoulement est différent du sens d'écoulement du premier courant
d'air.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'alimentation supplémentaire dans le tube se fait à une certaine distance de son
extrémité libre.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'alimentation supplémentaire se fait par pulsation dans une période de temps.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'alimentation supplémentaire se fait sur un segment longitudinal du fil de trame
qui est un composant du déchet de fil.
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le fil de trame a une section transversale quelconque.
6. Machine à tisser pour la réalisation du procédé selon la revendication 1, comprenant
au moins un moyen d'insertion du fil de trame actionné par de l'air, présentant un
tube, au moins une soupape actionnable, activement reliée au moyen d'insertion du
fil de trame par le biais d'une conduite de pression, pour l'alimentation du segment
longitudinal, maintenu dans le tube, d'un fil de trame amené par un appareil de déroulage,
en un premier courant d'air avec un niveau de pression prédéterminé P1, au moins une
source de pression pneumatique et une commande de machine à tisser à programme enregistré
pour la commande de la soupape au moins, caractérisée en ce que l'intérieur du tube (3a, 4a) est activement relié à au moins une soupape actionnable
(9), au niveau de l'extrémité libre, par le biais d'au moins une conduite de pression
(5a, 5b) et par le biais d'une ouverture (3b, 4b) présente dans la paroi du tube (3a,
4a).

