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(11) |
EP 1 340 863 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.10.2003 Patentblatt 2003/40 |
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Anmeldetag: 22.02.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E04B 7/16 |
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Lamellendach
SLAT ROOF
TOIT A LAMELLES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.09.2003 Patentblatt 2003/36 |
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Patentinhaber: Firma Allwetterdach ESCO GmbH |
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59469 Ense-Höingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Smout, Leo
59494 Soest (DE)
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Vertreter: Basfeld, Rainer, Dr. Dipl.-Phys. et al |
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Patentanwaltskanzlei Fritz,
Ostentor 9 59757 Arnsberg 59757 Arnsberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 127 992
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GB-A- 1 393 872
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Lamellendach mit einer Mehrzahl von parallelen
Lamellen, die jeweils an ihren Querseiten um eine zu ihrer Längserstreckung parallele
Achse derart schwenkbar gelagert sind, dass sie von einer geschlossenen Stellung in
eine geöffnete Stellung überführbar sind, wobei die Lamellen in geschlossener Stellung
jeweils mit ihrer Vorderkante die Hinterkante der davor liegenden Lamelle überdecken,
und wobei im Bereich der Querseiten der Lamelle jeweils eine Abdeckeinheit mit einem
beweglichen Plattenteil angeordnet ist, das im geschlossenen Zustand der Lamelle von
dieser im wesentlichen nach unten ragt.
[0002] Ein Lamellendach der vorgenannten Art ist aus der europäischen Patentanmeldung EP
1 127 992 A2 bekannt. Die darin beschriebenen Lamellendächer können wahlweise regendicht
geschlossen oder lichtund luftdurchlässig geöffnet werden. Die Lamellen sind zwischen
ortsfesten Seitenteilen an ihren schmalen Querseiten um eine in Lamellenlängsrichtung
liegende Achse schwenkbar gelagert. Über eine Betätigungsmechanik, die von Hand oder
mittels eines Motorantriebs bedient werden kann, können jeweils mehrere, meist sämtliche
Lamellen zum Öffnen bzw. Schließen gemeinsam um ihre Drehachse gedreht werden. Bei
der vorgenannten europäischen Patentanmeldung ist im Bereich der Querseiten der Lamellen
eine Grundplatte befestigt, von der ein schwenkbar daran gelagertes Plattenteil im
wesentlichen nach unten wegragt. Dieses Plattenteil soll im geschlossenen Zustand
der Lamelle die Bewegungsmechanik kaschieren. Aufgrund der Tatsache, dass das Plattenteil
schwenkbar an der Grundplatte befestigt ist, wird durch das Plattenteil das Öffnen
der Lamellen nicht behindert.
[0003] Als nachteilig bei dem Lamellendach gemäß der vorgenannten europäischen Patentanmeldung
erweist sich, dass durch das Plattenteil der Zwischenraum zwischen den Lamellen im
geschlossenen Zustand und beispielsweise einer unterhalb der Lamellen an den Seitenteilen
angebrachten Regenrinne nicht vollständig geschlossen werden kann. Dies hat seinen
Grund insbesondere darin, dass das schwenkbare Plattenteil nicht beliebig groß gewählt
werden kann, da es ansonsten die Bewegung der Lamelle behindern würde.
[0004] Das der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Problem ist die Schaffung eines Lamellendachs
der eingangs genannten Art, bei dem die Bewegungsmechanik effektiver kaschiert werden
kann.
[0005] Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass die Abdeckeinheit mindestens zwei
bewegliche Plattenteile umfasst. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung umfasst die Abdeckeinheit drei bewegliche Plattenteile. Durch das Vorsehen
mehrerer Plattenteile kann der Zwischenraum zwischen der Unterseite der Lamelle und
beispielsweise einer Regenrinne oder dergleichen wirksamer abgedeckt werden. Aufgrund
der Tatsache, dass es sich um einzelne separat schwenkbare Plattenteile handelt, behindern
diese Plattenteile trotz einer vergrößerten Gesamtabdeckfläche die Bewegung der Lamellen
nicht.
[0006] Auch gemäß der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Abdeckeinheit eine Grundplatte
umfasst, an der die Plattenteile schwenkbar gehaltert sind. Die Grundplatte kann zum
einen dazu dienen, im oberen Bereich des abzudeckenden Zwischenraums einen Sichtschutz
zu gewährleisten. Zum anderen kann durch die Halterung der Plattenteile an der Grundplatte
erreicht werden, dass die erfindungsgemäße Abdeckeinheit fertig zusammengestellt an
einer entsprechenden Lamelle montiert werden kann.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die Plattenteile
in Längsrichtung der Lamelle versetzt zueinander hintereinander angeordnet. Aufgrund
dieser versetzten Anordnung können die Plattenteile bei dem Verdrehen der entsprechenden
Lamelle aneinander vorbeischwenken, so dass sie sich bei dem Schwenkvorgang nicht
gegenseitig behindern.
[0008] Ähnlich wie bei dem Stand der Technik können erfindungsgemäß die Lamellen an ihren
Querseiten über entsprechende Lagerelemente an ortsfesten Seitenteilen gelagert sein.
Erfindungsgemäß kann ebenfalls vorgesehen sein, dass unterhalb der Lagerelemente an
dem Seitenteil eine Regenrinne angebracht ist, wobei die Plattenteile im geschlossenen
Zustand der Lamellen nach unten bis zu dem Bereich der Regenrinne herunterragen. Aufgrund
dieser Maßnahme können die Bewegungsmechaniken durch die erfindungsgemäßen Plattenteile
wirksam kaschiert werden.
[0009] Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass die Plattenteile einander in Querrichtung
der Lamelle im geschlossenen Zustand der Lamelle zumindest teilweise überlappen. Dadurch
wird für den Betrachter der Eindruck einer geschlossenen nichtstrukturierten Fläche
erzielt.
[0010] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass auch benachbarte Plattenteile benachbarter
Abdeckeinheiten aneinander seitlich in geschlossener Stellung des Lamellendachs überlappen.
Auf diese Weise wird der optische Eindruck einer geschlossenen Fläche weiter verstärkt.
[0011] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass zumindest eines der Plattenteile zumindest
eine abgerundete untere Ecke aufweist, insbesondere, dass die unteren Ecken sämtlicher
der Plattenteile abgerundet sind. Diese Abrundung der Ecken der Plattenteile trägt
dazu bei, dass die Plattenteile die Drehbewegung der Lamellen nicht behindern.
[0012] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist mindestens ein erstes Plattenteil
im geschlossenen Zustand der Lamelle im oberen Bereich der Grundplatte gehaltert,
wogegen mindestens ein zweites Plattenteil im unteren Bereich der Grundplatte gehaltert
ist. Insbesondere können zwei von drei Plattenteilen im unteren Bereich gehaltert
sein, wogegen ein erstes Plattenteil im geschlossenen Zustand der Lamellen im oberen
Bereich der Grundplatte gehaltert ist. Diese Anordnung kann ebenfalls dazu beitragen,
dass die Drehbewegung der Lamellen durch die Plattenteile nicht behindert wird. Insbesondere
kann das oben gehalterte Plattenteil größer ausgeführt sein als die unten gehalterten
Plattenteile. Diese unten gehalterten Plattenteile bedecken hierbei den Zwischenraum
zwischen dem unteren Rand der Grundplatte und einer eventuell vorhandenen Regenrinne.
Im Bereich des oben gehalterten größeren ersten Plattenteils kann dagegen die Grundplatte
nach oben in Richtung auf den Lagerpunkt des ersten Plattenteils ausgespart sein,
so dass auch durch diese Aussparung der Grundplatte eine Erleichterung der Drehbewegung
der Lamelle erzielt wird.
[0013] Wie bei dem Stand der Technik kann auch bei der vorliegenden Erfindung vorgesehen
sein, dass eine jede der Lamellen einen Lamellenrahmen mit zwei Querprofilen und zwei
diese verbindenden Längsprofilen aufweist, wobei die Lamellen im Bereich ihrer Querprofile
schwenkbar gelagert sind. Ebenfalls kann vorgesehen sein, dass die Grundplatten der
Abdeckeinheiten jeweils an den Querprofilen befestigt sind.
[0014] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der
nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die
beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen
- Fig. 1a
- eine schematische Seitenansicht auf Teile eines erfindungsgemäßen Lamellendachs in
geschlossener Stellung;
- Fig. 1b
- eine Ansicht gemäß dem Pfeil Ib in Figur 1a;
- Fig. 1c
- eine Ansicht gemäß dem Pfeil Ic in Figur 1a;
- Fig. 2a
- eine Figur 1a entsprechende Ansicht bei geöffnetem Lamellendach;
- Fig. 2b
- eine Ansicht gemäß dem Pfeil IIb in Figur 2a;
- Fig. 3a
- eine perspektivische Ansicht einer Abdeckeinheit eines erfindungsgemäßen Lamellendachs;
- Fig. 3b
- eine um 180° gedrehte perspektivische Ansicht der Abdeckeinheit gemäß Figur 3a.
[0015] Aus Figur 1a bis Figur 1c ist ein erfindungsgemäßes Lamellendach in einer geschlossenen
Position ersichtlich. Ein erfindungsgemäßes Lamellendach umfasst zwei einander gegenüberliegende
ortsfeste Seitenteile 1, zwischen denen an entsprechenden Lagerelementen 2 Lamellen
3 um eine Achse 4 herum schwenkbar gelagert sind. Die Achse 4 erstreckt sich dabei
parallel zur Längserstreckung der Lamellen 3. Durch Verschwenkung um die Achse 4 herum
können die Lamellen 3 aus einer geschlossenen Position (siehe Figur 1a) in eine geöffnete
Position (siehe Figur 2a) überführt werden.
[0016] Insbesondere können, wie dies aus Figur 1a ersichtlich ist, zueinander benachbarte
Lamellen 3 jeweils mit ihrer Vorderkante die Hinterkante der davor liegenden Lamelle
3 überdecken, wobei diese Überdeckung insbesondere wasserdicht ausgeführt sein kann.
[0017] Die Lamellen 3 umfassen einen Lamellenrahmen, der vorzugsweise aus Aluminiumvierkantprofilen
besteht. Der Lamellenrahmen wird aus einander gegenüberliegenden Querprofilen 5 und
diese verbindenden Längsprofilen 6 gebildet. Von dem Lamellenrahmen ist eine Abdeckung
aufgenommen, die beispielsweise aus transparentem Material bestehen kann. Die Abdeckung
ist in den Figuren nicht abgebildet.
[0018] An einem jeden der Seitenteile 1 ist weiterhin eine Regenrinne 7 angebracht, die
sich unterhalb der Lagerelemente 2 ein Stück weit auf das gegenüberliegende Seitenteil
1 hin erstreckt.
[0019] Das erfindungsgemäße Lamellendach umfasst weiterhin an einer jeden Querseite einer
jeden der Lamellen 3 eine Abdeckeinheit 8. Die Abdeckeinheit 8 weist eine starr mit
dem entsprechenden Querprofil 5 verbundene Grundplatte 9 sowie drei schwenkbar an
dieser Grundplatte 9 angebrachte Plattenteile 10, 11, 12 auf. Die Plattenteile 10,
11, 12 sind über an ihnen angebrachte Lagerzapfen 13 und an der Grundplatte 9 angebrachte
Lagerhülsen 14 schwenkbar mit dieser verbunden.
[0020] Insbesondere Figur 1b und Figur 1c ist entnehmbar, dass die Plattenteile 10, 11,
12 in Längsrichtung der Lamellen 3 versetzt zueinander hintereinander angeordnet sind.
Der Seitenansicht in Figur 1a ist entnehmbar, dass die Plattenteile 10, 11, 12 in
geschlossener Stellung des Lamellendaches einander mit ihren seitlichen Rändern derart
überlappen, dass ein beinahe kompletter seitlicher Sichtschutz erzielt wird. Insbesondere
überlappen auch die seitlichen Ränder von Plattenteilen 10, 12 benachbarter Abdeckeinheiten
8.
[0021] Die in geschlossener Stellung des Lamellendaches (siehe Figur 1a) unteren seitlichen
Ränder der Plattenteile 10, 11, 12 sind leicht abgerundet. Aus Figur 1a und insbesondere
aus Figur 3b ist entnehmbar, dass die Schwenkachse des ersten Plattenteils 10 im oberen
Bereich der Grundplatte 9 angeordnet ist, wohingegen die Schwenkachsen des zweiten
Plattenteils 11 und des dritten Plattenteils 12 im unteren Bereich der Grundplatte
9 angeordnet sind.
[0022] Aus Figur 1c ist deutlich entnehmbar, dass in der geschlossenen Stellung des Lamellendaches
die Plattenteile 10, 11, 12 derart weit nach unten ragen, dass sie im wesentlichen
in die Regenrinne 7 hineingreifen, so dass ein Sichtschutz für die Bewegungsmechanik
der Lamellen 3 gewährleistet wird. Von der Bewegungsmechanik der Lamellen 3 ist in
Figur 1c ein Verschwenkhebel 15 abgebildet.
[0023] Aus Figur 2a und Figur 2b ist ersichtlich, dass die Grundplatte 9 und die Plattenteile
10, 11, 12 derart geformt sind, dass bei dem Verschwenken einer jeden der Lamellen
3 im Uhrzeigersinn um die Achse 4 (siehe Figur 2a) die Plattenteile 10, 11, 12 derart
an die Lamelle 3 herangeschwenkt werden, dass die Drehbewegung der Lamelle 3 um die
Achse 4 nicht behindert wird. Dieser Vorteil wird insbesondere durch die abgerundeten
unteren Ecken der Plattenteile 10, 11, 12 sowie durch ihre zueinander versetzte Anbringung
an der Grundplatte 9 erzielt.
1. Lamellendach mit einer Mehrzahl von parallelen Lamellen (3), die jeweils an ihren
Querseiten um eine zu ihrer Längserstreckung parallele Achse (4) derart schwenkbar
gelagert sind, dass sie von einer geschlossenen Stellung in eine geöffnete Stellung
überführbar sind, wobei die Lamellen (3) in geschlossener Stellung jeweils mit ihrer
Vorderkante die Hinterkante der davor liegenden Lamelle überdecken, und wobei im Bereich
der Querseiten der Lamelle (3) jeweils eine Abdeckeinheit (8) mit einem beweglichen
Plattenteil (10, 11, 12) angeordnet ist, das im geschlossenen Zustand der Lamelle
(3) von dieser im wesentlichen nach unten ragt, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckeinheit (8) mindestens zwei bewegliche Plattenteile (10, 11, 12) umfasst.
2. Lamellendach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckeinheit (8) drei bewegliche Plattenteile (10, 11, 12) umfasst.
3. Lamellendach nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckeinheit (8) eine Grundplatte (9) umfasst, an der die Plattenteile (10,
11, 12) schwenkbar gehaltert sind.
4. Lamellendach nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattenteile (10, 11, 12) in Längsrichtung der Lamelle (3) versetzt zueinander
hintereinander angeordnet sind.
5. Lamellendach nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (3) an ihren Querseiten über entsprechende Lagerelemente (2) an ortsfesten
Seitenteilen (1) gelagert sind.
6. Lamellendach nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Lagerelemente (2) an dem Seitenteil (1) eine Regenrinne (7) angebracht
ist, wobei die Plattenteile (10, 11, 12) im geschlossenen Zustand der Lamellen (3)
nach unten bis zu dem Bereich der Regenrinne (7) herunterragen.
7. Lamellendach nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattenteile (10, 11, 12) einander in Querrichtung der Lamelle (3) im geschlossenen
Zustand der Lamelle (3) zumindest teilweise überlappen.
8. Lamellendach nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Plattenteile (10, 12) benachbarter Abdeckeinheiten (8) einander seitlich
in geschlossener Stellung des Lamellendachs überlappen.
9. Lamellendach nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Plattenteile (10, 11, 12) zumindest eine abgerundete untere Ecke
aufweist, insbesondere dass die unteren Ecken sämtlicher der Plattenteile (10, 11,
12) abgerundet sind.
10. Lamellendach nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein erstes Plattenteil (10) im geschlossenen Zustand der Lamelle (3) im
oberen Bereich der Grundplatte gehaltert ist, wogegen mindestens ein zweites Plattenteil
(11) im unteren Bereich der Grundplatte (9) gehaltert ist.
11. Lamellendach nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine jede der Lamellen (3) einen Lamellenrahmen mit zwei Querprofilen (5) und zwei
diese verbindenden Längsprofilen (6) aufweist, wobei die Lamellen (3) im Bereich ihrer
Querprofile (5) schwenkbar gelagert sind.
12. Lamellendach nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatten (9) der Abdeckeinheiten (8) jeweils an den Querprofilen (5) befestigt
sind.
1. Slat roof with a plurality of parallel slats (3), that each on their transversal sides
are rotatable around an axis (4) parallel to their longitudinal extension in such
a way that they are transferable from a closed position to an open position, in which
the slats (3) in closed position each with their front edge cover the back edge of
the slat situated in front of them, and in which in the area of the transversal parts
of the slat (3) in each case a cover unit (8) with a movable plate part (10, 11, 12)
is arranged, that protrudes substantially downwards from the slate in the closed state
of the latter (3), characterized in that the cover unit (8) includes at least two movable plate parts (10, 11, 12).
2. Slat roof according to claim 1, characterized in that the cover unit (8) includes three movable plate parts (10, 11, 12).
3. Slat roof according to one of the claims 1 or 2, characterized in that the cover unit (8) includes a bedplate (9), in which the plate parts (10, 11, 12)
are rotatably supported.
4. Slat roof according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the plate parts (10, 11, 12) are arranged one after the other staggered to each other
in the longitudinal direction of the slat (3).
5. Slat roof according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the slats (3) on their transversal sides rest on fixed lateral parts (1) by means
of corresponding bearing elements (2).
6. Slat roof according to claim 5, characterized in that below the bearing elements (2) on the lateral part (1) an eaves gutter (7) is applied,
the plate parts (10, 11, 12) protruding downwards in the closed state of the slats
(3) until the area of the eaves gutter (7).
7. Slat roof according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the plate parts (10, 11, 12) overlap each other in transversal direction of the slat
(3) at least partially in the closed state of the slat (3).
8. Slat roof according to one of the claims 1 to 7, characterized in that neighbouring plate parts (10, 12) of neighbouring cover units (8) overlap each other
laterally in the closed position of the slat roof.
9. Slat roof according to one of the claims 1 to 8, characterized in, that at least one of the plate parts (10, 11, 12) has at least one rounded lower corner,
and especially that the lower angles of all the plate parts (10, 11, 12) are rounded.
10. Slat roof according to one of the claims 1 to 9, characterized in that at least one first plate part (10) in the closed state of the slat (3) is supported
in the upper area of the bedplate, whereas at least one second plate part (11) is
supported in the lower area of the bedplate (9).
11. Slat roof according to one of the claims 1 to 10, characterized in that each of the slats (3) has a slat frame with two transversal profiles (5) and two
longitudinal profiles (6) which connect the latter, the slats (3) being rotatable
in the area of their transversal profiles (5).
12. Slat roof according to claim 11, characterized in that the bedplates (9) of the cover units (8) are each fixed on the transversal profile
(5).
1. Toit à lamelles avec une pluralité de lamelles parallèles (3) qui sont pivotantes
chacune à ses côtés transversaux autour d'un axe (4) parallèle à leur extension longitudinale
de telle façon qu'elles sont transférables d'une position fermée en une position ouverte,
les lamelles (3) qui couvrent, dans la position fermée toujours avec leur bord antérieur,
le bord postérieur de la lamelle située sur la partie frontale, étant disposée dans
le secteur des côtés transversaux de la lamelle (3) chaque fois une unité de couverture
(8) avec une partie de plaques mobiles (10, 11, 12), qui saille pour l'essentiel en
bas dans l'état fermé de la lamelle (3), caractérisé par le fait que l'unité de couverture (8) comprend au moins deux parties de plaques mobiles (10,
11, 12).
2. Toit à lamelles selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'unité de couverture (8) comprend trois parties de plaques mobiles (10, 11, 12).
3. Toit à lamelles selon une des revendications 1 ou 2, caractérisé par le fait que l'unité de couverture (8) comprend une plaque de base (9), à laquelle les parties
de plaques (10, 11, 12) sont soutenues de façon pivotante.
4. Toit à lamelles selon une des revendications 1 jusqu'à 3, caractérisé par le fait que les parties de plaques (10, 11, 12) sont disposées décalées l'une vers l'autre en
direction longitudinale de la lamelle (3) et l'une après l'autre.
5. Toit à lamelles selon une des revendications 1 jusqu'à 4, caractérisé par le fait que les lamelles (3) de leurs côtés transversaux sont appuyées sur des parties latérales
fixes (1) moyennant des éléments de support correspondants (2).
6. Toit à lamelles selon la revendication 5, caractérisé par le fait qu'au-dessous des éléments de support (2) une gouttière (7) est appliquée à la partie
latérale (1), les parties de plaques (10, 11, 12) dans l'état fermé des lamelles (3)
saillant en bas jusqu'au secteur de la gouttière (7).
7. Toit à lamelles selon une des revendications 1 jusqu'à 6, caractérisé par le fait que les parties de plaques (10, 11, 12) se superposent l'une sur l'autre au moins partiellement
en direction transversale de la lamelle (3) dans l'état fermé de la lamelle (3).
8. Toit à lamelles selon une des revendications 1 jusqu'à 7, caractérisé par le fait que les parties de plaques (10, 12) contiguës d'unités de couverture contiguës (8) se
superposent latéralement dans la position fermée du toit à lamelles.
9. Toit à lamelles selon une des revendications 1 jusqu'à 8, caractérisé par le fait qu'au moins une des parties de plaques (10, 11, 12) présente au moins un angle inférieur
arrondi, et en particulier, que les angles inférieurs de toutes les parties de plaque
(10, 11, 12) sont arrondis.
10. Toit à lamelles selon une des revendications 1 jusqu'à 9, caractérisé par le fait qu'au moins une première partie de plaques (10) dans l'état fermé de la lamelle (3) est
soutenue dans le secteur supérieur de la plaque de base, alors qu'au moins une seconde
partie de plaques (11) est soutenue dans le secteur inférieur de la plaque de base
(9).
11. Toit à lamelles selon une des revendications 1 jusqu'à 10, caractérisé par le fait que chacune des lamelles (3) a un cadre de lamelles à deux profilés transversaux (5)
et deux profilés longitudinaux qui relient ces derniers (6), les lamelles (3) étant
pivotant dans le secteur de leurs profils transversaux (5).
12. Toit à lamelles selon la revendication 11, caractérisé par le fait que les plaques de base (9) des unités de couverture (8) sont fixées aux profilés transversaux
(5).