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EP 1 340 873 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.03.2009 Patentblatt 2009/12 |
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Anmeldetag: 22.01.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verriegelungseinrichtung
Locking device
Dispositif de verrouillage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR |
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Priorität: |
28.02.2002 DE 20203567 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.09.2003 Patentblatt 2003/36 |
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Patentinhaber: Gretsch-Unitas GmbH
Baubeschläge |
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71254 Ditzingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Gründler, Daniel, Dipl. Ing.
71063 Sindelfingen (DE)
- Übele, Wolfgang, Dipl.-Ing.
71546 Aspach (DE)
- Abfalder, Josef, Dipl.-Ing.
74321 Bietigheim-Bissingen (DE)
- Neuwirth, Michael
71254 Ditzingen (DE)
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Vertreter: Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker |
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Patentanwälte
Postfach 10 37 62 70032 Stuttgart 70032 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 798 436 DE-A1- 3 818 271 DE-A1- 19 937 473
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EP-A- 0 989 272 DE-A1- 3 940 393 GB-A- 675 409
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verriegelungseinrichtung mit einem Schlossgehäuse, einer
im Schlossgehäuse verschieblich geführten Falle und einer Betätigungseinrichtung zum
nach dem Schließen der Tür automatischen Ausschieben und zum Zurückziehen der Falle.
[0002] Aus der
EP 0 798 436 A2 ist eine Verriegelungseinrichtung bekannt, die einen Hauptschließkasten und zwei
Zusatzschließkästen aufweist, welche an einer Schlosstulpe befestigt sind, wobei die
beiden Zusatzschließkästen über eine Treibstange mit dem Hauptschließkasten gekoppelt
sind. Der Zusatzschließkasten ist mit einem Fallenriegel versehen, der automatisch
nach dem Schließen der Tür vollständig aus dem Gehäuse des Zusatzschließkastens ausgeschoben
wird.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verriegelungseinrichtung bereitzustellen,
welche eine noch höhere Sicherheit gegen Einbruch bietet.
[0004] Diese Aufgabe wird mit einer Verriegelungseinrichtung der eingangs genannten Art
erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass im Schlossgehäuse ein Schlitten verschieblich
geführt ist, dass die Betätigungseinrichtung am Schlitten angreift und dass am Schlitten
eine zweite Falle angeordnet ist, die zusammen mit der ersten Falle bewegt wird.
[0005] Bei der erfindungsgemäßen Verriegelungseinrichtung wird nicht nur eine, sondern werden
zwei Fallen aus dem Schlossgehäuse ausgeschoben und treten in das zugeordnete, im
Rahmen vorgesehene Schließblech ein, so dass die Tür in diesem Bereich über zwei Fallen
mit dem Rahmen verriegelt ist. Zum unbefugten Öffnen der Tür müssten bei der erfindungsgemäßen
Verriegelungseinrichtung zwei Fallen, insbesondere gleichzeitig betätigt werden bzw.
müssten diese beide Fallen zerstört, z.B. durchgesägt, werden. Dabei kann eine der
beiden Fallen aus einem besonders widerstandsfähigen Werkstoff, z.B. aus einem gehärteten
Stahl hergestellt sein. Eine derartigen Verriegelungseinrichtung bietet eine wesentlich
höhere Sicherheit gegen Einbruch als herkömmliche Schlösser.
[0006] Bei einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass eine der Fallen als Fallenriegel ausgebildet
ist. Derartige Fallenriegel sind prinzipiell aus der
EP 0 798 436 A2 bekannt. Diese Fallenriegel haben die Aufgabe, nach dem Schließen der Tür die Falle
automatisch aus der Fallenstellung in die Riegelstellung zu verlagern, so dass über
diesen Fallenriegel eine komplette Verriegelung der Tür erfolgt. Eine derart verriegelte
Tür ist, insbesondere wenn beide Fallen in der Riegelstellung sich befinden, kaum
mehr unbefugt zu öffnen.
[0007] Ein weiteres Merkmal der Erfindung sieht vor, dass die Fallen gleichzeitig ausgeschoben
werden, was dadurch bewirkt wird, dass diese Fallen sich an einem Schlitten befinden,
und der Schlitten die beiden Fallen aus der zurückgezogenen Stellung in die Fallenstellung
und gegebenenfalls von dieser in die Riegelstellung verlagert.
[0008] Eine gleichmäßige Verschiebung des Schlittens innerhalb des Schlossgehäuses wird
dadurch erreicht, dass der Schlitten an zwei parallel zur Ausschubrichtung sich erstreckenden
Schienen geführt ist. Außerdem wird dadurch vermieden, dass der Schlitten sich verkantet.
[0009] Eine weitere Erhöhung der Sicherheit wird dadurch erzielt, dass eine Rückdrücksperre
vorgesehen ist. Diese Rückdrücksperre verhindert, dass die ausgeschobene Falle unberechtigt,
z.B. mittels eines Werkzeugs, in das Schlossgehäuse eingeschoben wird.
[0010] Dabei kann, gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel, die Rückdrücksperre eine
Fallensperre aufweisen, die bei ausgeschobener Falle in eine gehäusefeste Rastausnehmung
eingreift.
[0011] Mit Vorzug ist die Rastausnehmung in einer der Schienen vorgesehen. Auf diese Weise
können die beim Zurückdrücken ausgeübten Kräfte unmittelbar in die Schiene und von
der Schiene unmittelbar in das Schlossgehäuse abgeleitet werden, so dass die Falle
optimal abgestützt ist. Außerdem bedarf es keiner zusätzlichen Elemente zur Verwirklichung
der Rast, da diese in einfacher Ausführung als Ausnehmung in der Schiene ausgebildet
sind.
[0012] Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, ist die Rückdrücksperre quer zur Längsrichtung
der Schiene verlagerbar. Auf diese Weise kann z.B. auch die Schwerkraft der Rückdrücksperre
genutzt werden, um diese in Richtung der Sperrlage zu verlagern bzw. um die Rückdrücksperre
in der Rastposition zu halten. Bevorzugterweise greift die Rückdrücksperre unter Federkraft
in die Rastausnehmung ein.
[0013] Schließlich ist die Rückdrücksperre mit Vorzug mittels eines Fallenrückstellhebels
entrastbar. Dieser Fallenrückstellhebel wird von der Betätigungseinrichtung, z.B.
von der Treibstange angetrieben und bewirkt das Zurückschieben des Schlittens, wobei
jedoch zuvor die Rückdrücksperre entriegelt wird.
[0014] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus'der nachfolgenden
Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnung ein besonders bevorzugtes
Ausführungsbeispiel im Einzelnen beschrieben ist. Dabei können die in der Zeichnung
dargestellten sowie in der Beschreibung und in den Ansprüchen erwähnten Merkmale jeweils
einzeln für sich oder in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.
[0015] In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1:
- eine Draufsicht auf eine Verriegelungseinrichtung mit abgenommenem Gehäusedeckel;
- Fig. 2:
- eine Draufsicht auf einen Schlitten mit daran befestigen Fallen;
- Fig. 3:
- eine im Schlossgehäuse verschieblich lagerbare Schubstange;
- Fig. 4:
- eine Rückdrücksperre;
- Fig. 5:
- einen Fallenrückstellhebel;
- Fig. 6:
- eine Fallenausschubfeder; und
- Fig. 7:
- eine Rückdrücksperrenfeder.
[0016] Die Fig. 1 zeigt ein insgesamt mit 10 bezeichnetes Schlossgehäuse, bei welchem der
Gehäusedeckel abgenommen ist. Im Schlossgehäuse 10 sind eine Schubstange 12, welche
in Fig. 3 dargestellt ist, in Richtung des Doppelpfeils 14 und ein Schlitten 16, welcher
in Fig. 2 dargestellt ist, in Richtung des Doppelpfeils 18 verschieblich gelagert.
Zur Führung des Schlittens 16 dienen zwei Schienen 20, welche sich parallel zum Doppelpfeil
18 erstrecken. Der Schlitten 16 ist mit einer (nicht dargestellten) Nut versehen,
in welche die obere Schiene 20 gleitet, wobei die untere Stirnfläche des Schlittens
16 an der ihr zugewandten Längsseite der unteren Schiene 20 entlanggleitet.
[0017] Am Schlitten 16 ist eine erste Falle 22, die als Fallenriegel ausgebildet ist, angeschraubt.
Parallel zur Falle 22 befindet sich am Schlitten 16 eine zweite Falle 24, die ebenfalls
angeschraubt ist, die jedoch nicht als Fallenriegel ausgebildet ist. Hinsichtlich
der näheren Ausgestaltung des Fallenriegels wird auf die
EP 0 798 436 A2 verwiesen. Außerdem ist der Schlitten 16 mit einem Pufferelement 26 aus PUR versehen,
welches in eine am Schlitten 16 vorgesehene Aufnahme 28 (Fig. 2) eingeschoben werden
kann. Durch das Pufferelement 26 wird das Anschlaggeräusch des Schlittens 16 an der
Innenseite der Wandung 30 des Schlossgehäuses 10 gedämpft.
[0018] Die Fig. 1 und 5 zeigen außerdem einen Fallenrückstellhebel 32, der von einem Schiebeelement
34 der Schubstange 12 betätigt wird, welche ihrerseits von einer (nicht dargestellten)
Treibstange angetrieben wird. Mit diesem Fallenrückstellhebel 32 wird, wie bereits
in der
EP 0 798 436 A2 offenbart, die Falle 22 und der Schlitten 16 aus der in der Fig. 1 dargestellten
ausgeschobenen Position in eine in das Schlossgehäuse 10 zurückgezogenen Position
verschoben. Dabei gleitet der Schlitten 16 entlang der Schienen 20.
[0019] Bevor der Schlitten 16 aus der in der Fig. 1 dargestellten Lage in das Schlossgehäuse
10 zurückgezogen wird, lenkt eine Nase 36 des Fallenrückstellhebels 32 eine Rückdrücksperre
38 nach oben aus, wodurch die Laschen 40 der Rückdrücksperre 38 aus den Rastausnehmungen
42 ausgehoben werden. In der dargestellten Verriegelungsstellung der Rückdrücksperre
38 greifen die Laschen 40 in zwei Rastausnehmungen 42 ein. Die erste Rastausnehmung
42 ist in der oberen Schiene 20 vorgesehen und die zweite Rastausnehmung 42 ist in
einer parallel zur oberen Schiene 20 verlaufenden Leiste 62 angeordnet. Die Rastausnehmungen
42 verhindern eine Verschiebung des Schlittens 16.
[0020] Weiterhin ist in der Fig. 4 erkennbar, dass die Rückdrücksperre 38 eine senkrecht
zur Zeichenebene abgebogene Lasche 44 aufweist, an welcher sich ein Schenkel 46 der
in Fig. 7 dargestellten Rückdrücksperrenfeder 48 abstützt. Der andere Schenkel 50
liegt an einer Schulter 52 des Schlittens 16 (siehe Fig. 2) an, wobei die Feder 48
von einem Zapfen 54 gehalten wird. Über die Feder 48 wird die Rückdrücksperre 38 in
der in der Figur 1 dargestellten Riegelstellung gehalten, in welcher die Laschen 40
in die Rastausnehmungen 42 eingreifen.
[0021] Schließlich zeigen die Fig. 1 und 6 noch eine Schenkelfeder 56, deren einer Schenkel
58 sich am Schlossgehäuse 10 abstützt und der andere Schenkel 60 den Schlitten 16
und somit die Falle 22 aus dem Schlossgehäuse 10 ausschiebt.
[0022] Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass mit dem Schlitten 16 zwei Fallen 22
und 24 aus dem Schlossgehäuse 10 ausgeschoben werden, wobei z.B. die Falle 24 aus
einem gehärteten Stahl bestehen kann, wodurch insgesamt die Einbruchssicherheit wesentlich
erhöht wird.
1. Verriegelungseinrichtung mit einem Schlossgehäuse (10), einer im Schlossgehäuse (10)
verschieblich geführten Falle (22) und einer Betätigungseinrichtung zum nach dem Schließen
der Tür automatischen Ausschieben und zum Zurückziehen der Falle (22), dadurch gekennzeichnet, dass im Schlossgehäuse (10) ein Schlitten (16) verschieblich geführt ist, dass die Betätigungseinrichtung
am Schlitten (16) angreift und dass am Schlitten (16) eine zweite Falle (24) angeordnet
ist, die zusammen mit der ersten Falle (22) bewegt wird.
2. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Fallen (22 oder 24) als Fallenriegel ausgebildet ist.
3. Verriegelungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fallen (22 und 24) gleichzeitig ausgeschoben werden.
4. Verriegelungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (16) an zwei parallel zur Ausschubrichtung (18) sich erstreckenden
Schienen (20) geführt ist.
5. Verriegelungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rückdrücksperre (38) vorgesehen ist.
6. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückdrücksperre (38) eine Fallensperre (40) aufweist, die bei ausgeschobenen
Fallen (22 und 24) in eine Rastausnehmung (42) eingreift.
7. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastausnehmung (42) in der Schiene (20) und/oder der Leiste (62) vorgesehen ist.
8. Verriegelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückdrücksperre (38) quer zur Längsrichtung der Schiene (20) verlagerbar ist.
9. Verriegelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückdrücksperre (38) unter Federkraft in die Rastausnehmung (42) eingreift.
10. Verriegelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückdrücksperre (38) mittels eines Fallenrückstellhebels (32) entrastbar ist.
1. Locking mechanism comprising a lock housing (10), a latch (22) which is slideably
guided in the lock housing (10), and an actuating mechanism for automatic pushing
out of the latch (22) after closing of the door and for pulling back the latch (22),
characterised in that a sliding carriage (16) is displaceably guided in the lock housing (10), that the
actuating mechanism engages with the sliding carriage (16) and that a second latch
(24) which is moved together with the first latch (22) is arranged on the sliding
carriage (16).
2. Locking mechanism according to claim 1, characterised in that one of the latches (22 or 24) is configured as a drop latch.
3. Locking mechanism according to one of the preceding claims, characterised in that the latches (22 and 24) are pushed out simultaneously.
4. Locking mechanism according to one of the preceding claims, characterised in that the sliding carriage (16) is guided on two rails (20) extending parallel to the pushing
out direction (18).
5. Locking mechanism according to one of the preceding claims, characterised in that a push-back block (38) is provided.
6. Locking mechanism according to claim 5, characterised in that the push-back block (38) has a latch block (40) which engages in a locking recess
(42) when the latches (22 and 24) have been pushed out.
7. Locking mechanism according to claim 6, characterised in that the locking recess (42) is provided in the rail (20) and/or the bar (62).
8. Locking mechanism according to one of the claims 5 to 7, characterised in that the push-back block (38) can be displaced transversely to the longitudinal direction
of the rails (20).
9. Locking mechanism according to one of the claims 5 to 8, characterised in that the push-back block (38) engages under spring force in the locking recess (42).
10. Locking mechanism according to one of the claims 5 to 9, characterised in that the push-back block (38) can be unlocked by means of a latch reset lever (32).
1. Dispositif de verrouillage comprenant un coffre de serrure (10), un pêne demi-tour
(22) guidé mobile en translation dans le coffre de serrure (10) et un dispositif d'actionnement
commandant la sortie automatique du pêne demi-tour (22), après la fermeture de la
porte, ainsi que la rentrée dudit pêne demi-tour, caractérisé en ce qu'un coulisseau (16) est guidé mobile en translation dans le coffre de serrure (10),
en ce que le dispositif d'actionnement agit sur le coulisseau (16) et en ce qu'il est prévu, sur le coulisseau (16), un deuxième pêne demi-tour (24) qui est mû en
même temps que le premier pêne demi-tour (22).
2. Dispositif de verrouillage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'un des pênes demi-tour (22 ou 24) est conçu sous la forme d'un pêne combiné demi-tour/dormant.
3. Dispositif de verrouillage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les pênes demi-tour (22 et 24) sont mus vers l'extérieur en même temps.
4. Dispositif de verrouillage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le coulisseau (16) est guidé le long de deux rails (20) parallèles à la direction
de sortie (18).
5. Dispositif de verrouillage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il est prévu un dispositif de blocage anti-repoussement (38).
6. Dispositif de verrouillage selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif de blocage anti-repoussement (38) présente un dispositif de blocage
de pêne (40) qui s'engage dans un cran (42) lorsque les pênes demi-tour (22 et 24)
sont en position d'extension.
7. Dispositif de verrouillage selon la revendication 6, caractérisé en ce que le cran (42) est ménagé dans le rail (20) et/ou la baguette (62).
8. Dispositif de verrouillage selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que le dispositif de blocage anti-repoussement (38) peut être déplacé transversalement
à la direction longitudinale du rail (20).
9. Dispositif de verrouillage selon l'une quelconque des revendications 5 à 8, caractérisé en ce que le dispositif de blocage anti-repoussement (38) s'engage dans le cran (42) sous l'effet
d'une force de rappel élastique.
10. Dispositif de verrouillage selon l'une quelconque des revendications 5 à 9, caractérisé en ce que le dispositif de blocage anti-repoussement (38) peut être désenclenché au moyen d'un
levier de repositionnement de pêne (32).

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