| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 341 946 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
01.09.2004 Patentblatt 2004/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.11.2001 |
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/DE2001/004336 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2002/048422 (20.06.2002 Gazette 2002/25) |
|
| (54) |
VERSCHLEISSCHUTZSCHICHT FÜR KOLBENRINGE ENTHALTEND WOLFRAMKARBID UND CHROMKARBID
WEAR PROTECTION LAYER FOR PISTON RINGS, CONTAINING WOLFRAM CARBIDE AND CHROMIUM CARBIDE
COUCHE D'USURE POUR SEGMENTS DE PISTON RENFERMANT DU CARBURE DE TUNGSTENE ET DU CARBURE
DE CHROME
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
| (30) |
Priorität: |
12.12.2000 DE 10061750
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
10.09.2003 Patentblatt 2003/37 |
| (73) |
Patentinhaber: Federal-Mogul Burscheid GmbH |
|
51399 Burscheid (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- HERBST-DEDERICHS, Christian
51399 Burscheid (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 512 805 EP-A- 0 960 954 US-A- 3 606 359 US-A- 3 837 817 US-A- 4 925 626
|
EP-A- 0 657 237 GB-A- 867 455 US-A- 3 814 447 US-A- 4 218 494 US-A- 5 713 129
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kolbenring für Brennkraftmaschinen mit auf
mindestens eine Umfangsfläche des Kolbenringes mittels thermischem Spritzen aufgetragenen
Verschleißschutzschicht, im wesentlichen bestehend aus Chrom-Karbiden, Wolfram-Karbid,
Chrom und Nickel.
[0002] Die Laufflächen von Kolbenringen in Verbrennungskraftmaschinen unterliegen während
ihres Einsatzes einem Verschleiß. Um den Verschleiß zu minimieren werden die Laufflächen
der Kolbenringe mit einer Schutzschicht beaufschlagt. Je nach eingesetztem Fertigungsverfahren
gehört es zum allgemeinen Stand der Technik, diese Schichten mittels eines Hochgeschwindigkeits-Flammspritz-Verfahrens
zu erzeugen. Bei diesem Verfahren wird das Beschichtungsmaterial, das als Pulver vorliegt,
mittels einer Sauerstoff-/Brennstoff-Spritzpistole geschmolzen und auf den Kolbenring
aufgespritzt. Die EP 0 960 954 A2 offenbart ein entsprechendes Pulver zur Erzeugung
dieser Verschleißschutzschichten. Dieses Pulver enthält Nickel, Chrom und Kohlenstoff,
wobei das Chrom als Chrom-Karbid und als Nickel-Chrom-Legierung vorliegen kann. Der
Aufsatz: "The Application of Cermet Coating on Piston Ring by HVOF" von H. Fukutome,
aus dem Jahre 1995, des japanischen Kolbenringherstellers Teikoku Piston Ring, beschreibt
ebenfalls den Einsatz von Chrom-Karbiden und Nickel-Chrom-Legierungen zur Erzeugung
von Verschleißschichten mittels Hochgeschwindigkeits-Flammspritzens. Die in beiden
Schriften zum Einsatz kommenden Legierungskomponenten bilden eine Nickel-Chrom-Matrix,
in die je nach Legierungsanteil Chrom-Karbide eingelagert sind. Nachteilig an diesen
Schichten ist, das sie aufgrund ihrer Härte und Sprödigkeit rissanfällig sind, wobei
die Rissanfälligkeit sogar der lebensdauerbestimmende Faktor für die Kolbenringe sein
kann. Diese Rissanfälligkeit resultiert aus den großen Karbiddurchmessern, was spannungsbedingt
zu Karbidausbrüchen und damit zum Ringverschleiß führt. Insbesondere in den plasmabehandelten
Pulvern liegen die Karbide in einer bereits zersetzten Form vor, so dass die Matrix
versprödet und die Karbide durch Umwandlung vom Cr3C2 zu Cr7C3 oder sogar zu Cr23C6
an Härte verlieren. Um diesem Nachteil entgegenzutreten werden in der DE 197 20 627
A1 dem Spritzpulver 20 bis 80 Vol-% Molybdän zugemischt. Molybdän besitzt eine relativ
hohe Zähigkeit und kann somit das Risswachstum stoppen. Die Patentanmeldung offenbart
bevorzugte Beschichtungen aus gesinterten Chrom-Karbid- und Nickel-Chrom-Pulvern mit
bis zu 100 Gew.-% Molybdän. Durch das Einbringen des Molybdäns in das Pulver entstehen
aber in der daraus resultierenden Schicht Phasen aus Molybdän, die annähernd die Größe
des Ausgangspulvers besitzen und in der Regel einen Durchmesser von 5 bis 50 µm besitzen.
Negativ wirkt sich dabei die relativ niedrige Abriebbeständigkeit des Molybdäns aus,
die Molybdänphasen werden bevorzugt verschlissen und folglich nimmt die Verschleißbeständigkeit
der Schutzschicht ab.
Neben den Chrom-Karbiden werden auch Wolfram-Karbide in die Matrix der Verschleißschutzschicht
mit eingelagert. Die europäische Patentschrift EP 0 512 805 B1 beschreibt die Bildung
eines Oberflächenschutzes mit Chrom- und Wolfram-Karbiden, wobei die eingelagerten
Wolfram-Chrom-Karbide eine Partikelgröße im Bereich von 25 - 100 µm aufweisen. Wolfram-Karbide
sind härter als Chrom-Karbide und besitzen eine sehr hohe Druck- und Verschleißbeständigkeit.
Die außergewöhnlich harten Wolfram-Karbide zeigen aber gleichzeitig einen deutlichen
Nachteil bei der Bearbeitung der erzeugten Oberfläche. Die Oberfläche kann mit herkömmlichen
Schleifscheiben nicht mehr bearbeitet werden, eine Bearbeitung ist lediglich mit sehr
hochwertigen und gleichzeitig teuren Schleifscheiben möglich.
[0003] Die EP -A- 0657237 offenbart ein thermisches Spritzpulver bestehend aus Wolframkarbid-
Partikeln welche durch metallisches Kobald miteinander verbunden sind. Darüber hinaus
wird eine zweite Art Körner bestehend aus Chromkarbid-Partikeln über eine Ni-Cr- Legierung
miteinander verbunden. Die Schutzschicht wird für Hochdruckventile, petrochemische
Leitungen, Sitze in Pumpen etc. verwendet. Eine Anwendung für Kolbenringe ist nicht
erwähnt.
[0004] Aus der US -A- 3606359 ist eine Beschichtung für Kolbenringe zu entnehmen die eine
andere Mikrostruktur als in der vorliegenden Anmeldung aufweist. Es werden zwei verschiedene
Pulver aus vorher gesinterten Partikeln aufgespritzt; eine Angabe über die Größe der
Partikel für die Karbide wird nicht erwähnt.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die zum Stand der Technik gehörigen Nachteile
zu überwinden, und einen Kolbenring für Brennkraftmaschinen zu erzeugen, der auf der
Lauffläche eine Verschleißschutzschicht aufweist, die nahezu rissfrei ist und eine
hohe Verschleißbeständigkeit besitzt.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs
1 gelöst, vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen dokumentiert.
[0007] Die erfindungsgemäße Verschleißschutzschicht für die Lauffläche des Kolbenrings ist
aus einem Pulvergemisch gebildet, in dem das erste Pulver als agglomeriertes und gesintertes
Pulver mindestens aus den Legierungskomponenten Chrom-Karbid, Chrom und Nickel besteht,
das keine nachträgliche versprödende Wärmebehandlung wie z. B. eine Plasmaveredlung
erfahren hat, wobei die Karbide im Pulver einen mittleren Durchmesser aufweisen, der
weniger als 3 µm ist und einem zweiten Pulver, das ebenfalls als agglomeriertes und
gesintertes Pulver vorliegt und als wesentliches Merkmal Wolfram-Karbid enthält und
mittels thermischem Spritzens auf mindestens eine Umfangsfläche der Kolbenringe aufgetragen
ist, so dass in der Verschleißschutzschicht zwei unterscheidbare Schichtbereiche erzeugt
werden, wobei sich ein erster vornehmlich chromkarbidreicher und ein zweiter hauptsächlich
wolframkarbidreicher Bereich ausbildet.
Der Einsatz eines Pulvers mit einer Karbidgröße von weniger als 3 µm ist ein wesentlicher
Unterschied zu den herkömmlich eingesetzten Pulvern, deren mittlere Karbidgröße bei
über 5 µm liegt, meistens jedoch sogar über 10 µm. Durch die Verringerung der Karbidgröße
wird der Karbidausbruch verringert, die Rissgefahr wird minimiert und gleichzeitig
werden die Eigenspannungen im Karbid reduziert was wiederum die Karbidzerrüttungstendenz
verkleinert. Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist der Einsatz von Primärkarbiden
im Ausgangspulver, die vorwiegend als blockige Cr3C2- und Cr7C3-Karbide vorliegen.
Die über die herkömmliche Schmelzverdüsung gewonnen Pulver weisen dagegen meist dendritische
Karbide und vorwiegend aufgelöste Karbide wie zum Beispiel Cr23C6 auf, die sehr viel
weicher sind.
[0008] Erfindungsgemäß bilden sich zwei unterscheidbare Schichtbereiche als Basis in der
Verschleißschutzschicht aus. Dabei ist der Schichtaufbau ungeordnet. Den ersten Schichtbereich
bildet beispielsweise eine Matrix aus Nickel, Chrom und Molybdän aus, in der homogen
und fein verteilt Chrom-Karbide und molybdänreiche Phasen eingelagert sind. Die Molybdänphasen
liegen im Gegensatz zu den aus dem Stand der Technik bekannten 5 bis 50 µm großen
Molybdänphasen lediglich in einer Größe von nicht größer als 5µm vor, so dass keine
verschleißerhöhenden Phasen in der Matrix vorliegen.
Im zweiten sichtlich unterscheidbaren Schichtbereich sind in die Nickel-Matrix vernehmlich
Wolfram- und Chrom-Karbide eingelagert. Dabei haben die Wolfram-Karbide im Mittel
einen Durchmesser, der nicht größer als 1,5 µm ist und die Chrom-Karbide einen Durchmesser,
der kleiner als 3 µm ist, wodurch die spanende Bearbeitung unterstützt wird. Ein diesem
Schichtaufbau entsprechendes Verhältnis könnte beispielhaft aus 2-Teilen wolframkarbidreichen
Bereichen und 8 Teilen chromkarbidreichen Bereichen bestehen. Versuche in realen Verbrennungsmotoren
haben gezeigt, dass eine nach diesem Beispiel ausgebildete Verschleißschutzschicht
auf den Kolbenringen eine völlige Rissfreiheit und ein annähernd mit galvanisch erzeugten
Schichten vergleichbares Verschleißverhalten aufwies.
Durch die Überlagerung der beiden Schichtwerkstoffe in einer Verschleißschutzschicht
ist es nun möglich, die relativ gute Bearbeitbarkeit der Chrom-Karbide mit der sehr
hohen Verschleißbeständigkeit des Wolfram-Karbids kombinativ zu vereinen. Ein sich
hieraus ergebender Vorteil ist, dass eine Bearbeitung bei völliger Rissfreiheit mit
herkömmlichen Schleifscheiben problemlos möglich ist, dass heißt, eine Fertigbearbeitung
ist nicht kostenintensiver als bei einer herkömmlichen, mittels heutiger Plasmaspritztechniken
erzeugten Verschleißschutzschicht.
Die Cobaltanteile in der Legierung dienen insbesondere als Bindemittel in den wolframkarbidreichen
Bereichen. Die Hartstoffphasen Chrom-Karbid und Wolfram-Karbid sind die Träger der
Härte und bestimmen unter anderem die Verschleißeigenschaften, während das Bindemetall
der Verschleißschutzschicht die Zähigkeit verleiht.
[0009] Eine erfindungsgemäße Verschleißschutzschicht für einen Kolbenring einer Verbrennungskraftmaschine
ist anhand eines Ausführungsbeispiels in der Zeichnung dargestellt und wird im weiteren
näher erläutert. Es zeigt:
Figur 1 einen Längsschnitt durch eine Verschleißschutzschicht auf einem Kolbenring.
In Figur 1 ist auf einen Kolbenring 1 eine Verschleißschutzschicht 2 aufgebracht.
Die Grenzen 3 in der Verschleißschutzschicht 2 markieren die unterschiedlichen Schichtbereiche
4 und 5. Der Schichtbereich 4 beinhaltet vornehmlich chromkarbidreiche Phasen 6 und
Molybdänphasen 7 die Matrix 8 besteht hauptsächlich aus Nickel und Chrom. Der Schichtbereich
5 besitzt in diesem Ausführungsbeispiel ebenfalls eine Nickel-Chrom-Matrix, in die
hauptsächlich Wolfram-Karbide 9 und Chrom-Karbide 10 eingelagert sind.
1. Kolbenring für Brennkraftmaschinen, mit auf mindestens eine Umfangsfläche des Kolbenringes
mittels thermischem Spritzen aufgetragenen Verschleißschutzschicht, bestehend aus
Chrom-Karbiden, Wolfram-Karbid, Chrom und Nickel, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschleißschutzschicht aus einem Pulvergemisch gebildet ist, in dem das erste
Pulver als agglomeriertes und gesintertes Pulver mindestens aus den Legierungskomponenten
Chrom-Karbid, Chrom und Nickel besteht, das keine nachträgliche versprödende Wärmebehandlung
wie z. B. eine Plasmaveredlung erfahren hat, wobei die Karbide im Pulver einen mittleren
Durchmesser aufweisen, der kleiner als 3 µm ist und einem zweiten Pulver, das ebenfalls
als agglomeriertes und gesintertes Pulver vorliegt und Wolfram-Karbid enthält, so
dass in der Verschleißschutzschicht zwei unterscheidbare Schichtbereiche erzeugt werden,
wobei sich ein erster vornehmlich chromkarbidreicher und ein zweiter hauptsächlich
wolframkarbidreicher Bereich ausbildet.
2. Kolbenring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Pulver zusätzlich Chrom, Kohlenstoff und Nickel enthält, so dass beim
Spritzen wolframkarbidreiche Bereiche entstehen, in denen vornehmlich Wolfram-Karbide,
Chrom-Karbide und Nickel vorliegen.
3. Kolbenring nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierungsbestandteile in den wolframkarbidreichen Bereichen mit Anteilen an
Kohlenstoff zwischen 8 und 11 %, an Nickel zwischen 6 und 8 %, an Chrom zwischen 18
und 24 % und der Rest an Wolfram vorhanden sind.
4. Kolbenring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Pulver zusätzlich Nickel enthält, so dass beim Spritzen wolframkarbidreiche
Bereiche entstehen, in denen vornehmlich Wolfram-Karbide und Nickel vorliegen.
5. Kolbenring nach einem der Ansprüche 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierungsbestandteile mit Anteilen an Kohlenstoff zwischen 4 und 6 %, an Nickel
zwischen 11 und 18 % und der Rest an Wolfram vorhanden sind.
6. Kolbenring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Pulver zusätzlich Cobalt und Chrom enthält, so dass beim Spritzen wolframkarbidreiche
Bereiche entstehen, in denen vornehmlich Wolfram-Karbide in einer Cobalt-Chrom-Legierung
vorliegen.
7. Kolbenring nach einem der Ansprüche 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierungsbestandteile mit Anteilen an Cobalt zwischen 6 und 18 %, an Chrom zwischen
0,01 und 9 % und der Rest an Wolfram vorhanden sind.
8. Kolbenring nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die chromkarbidreichen Bereiche zwischen 7 und 10 % Kohlenstoff, 10 - 20 % Nickel,
1 - 10 % Molybdän und Rest Chrom enthalten.
9. Kolbenring nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil der wolframkarbidreichen Bereiche im Gemisch zwischen 1 und 95 Vol.-%
beträgt.
10. Kolbenring nach einem der Ansprüche 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchmesser der molybdänreichen Phasen in den chromkarbidreichen Bereichen nicht
größer als 5 µm sind.
11. Kolbenring nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wolfram-Karbide im Mittel nicht größer als 1,5 µm sind.
12. Kolbenring nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Wolfram-Karbide als WC-Karbide vorliegen.
13. Kolbenring nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Chrom-Karbide als Cr3C2-Karbide vorliegen.
14. Kolbenring nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass als thermisches Spritzverfahren das Hochgeschwindigkeits-Flammspritzen (HVOF) eingesetzt
wird.
1. Piston ring for internal combustion engines, with a wear protection layer composed
of chromium carbides, tungsten carbide, chromium and nickel applied to at least one
peripheral surface of the piston ring by means of thermal spray-coating, characterised in that the wear protection layer is formed from a powder mixture, in which the first powder
in the form of agglomerated and sintered powder is composed at least of the alloy
components chromium carbides, chromium and nickel, and has not been subject to any
subsequent embrittling heat treatment such as plasma refining, for example, wherein
the carbides in the powder have an average diameter, which is smaller than 3 µm, and
a second powder, which is also present in the form of agglomerated and sintered powder
and contains tungsten carbide, so that two different layer regions are generated in
the wear protection layer, wherein a first region predominantly containing chromium
carbide and a second region principally containing tungsten carbide are formed.
2. Piston ring according to Claim 1, characterised in that the second powder additionally contains chromium, carbon and nickel, so that during
the spray-coating regions high in tungsten carbide are formed, in which predominantly
tungsten carbides, chromium carbides and nickel are present.
3. Piston ring according to one of Claims 1 and 2, characterised in that the alloy components in the regions high in tungsten carbide are present with amounts
of carbon between 8 and 11%, nickel between 6 and 8%, chromium between 18 and 24%
and the rest being tungsten.
4. Piston ring according to Claim 1, characterised in that the second powder additionally contains nickel, so that during the spray-coating
regions high in tungsten carbide are formed, in which predominantly tungsten carbides
and nickel are present.
5. Piston ring according to one of Claims 1 and 4, characterised in that the alloy components are present with amounts of carbon between 4 and 6%, nickel
between 11 and 18% and the rest being tungsten.
6. Piston ring according to Claim 1, characterised in that the second powder additionally contains cobalt and chromium, so that during the spray-coating
regions high in tungsten carbide are formed, in which predominantly tungsten carbides
in a cobalt-chromium alloy are present.
7. Piston ring according to one of Claims 1 and 6, characterised in that the alloy components are present with amounts of cobalt between 6 and 18%, chromium
between 0.01 and 9% and the rest being tungsten.
8. Piston ring according to one of Claims 1 to 7, characterised in that the regions high in chromium carbide contain between 7 and 10% carbon, 10 - 20% nickel,
1-10% molybdenum and the rest being chromium.
9. Piston ring according to Claims 1 to 8, characterised in that the proportion of the regions high in tungsten carbide in the mixture amounts to
between 1 and 95% by vol.
10. Piston ring according to one of Claims 8 to 9, characterised in that the diameters of the phases high in molybdenum in the regions high in chromium carbide
are not greater than 5 µm.
11. Piston ring according to one of Claims 8 to 10, characterised in that the tungsten carbides on average are not more than 1.5 µm.
12. Piston ring according to one of Claims 1 to 11, characterised in that the tungsten carbides are present in the form of WC carbides.
13. Piston ring according to one of Claims 1 to 12, characterised in that the chromium carbides are present in the form of Cr3C2 carbides.
14. Piston ring according to one of Claims 1 to 13, characterised in that the high-velocity flame spray coating (HVOF) is used as thermal spray coating process.
1. Segment de piston pour moteurs à combustion interne, comprenant une couche de protection
contre l'usure appliquée par pulvérisation thermique sur au moins une surface périphérique
du segment de piston, ladite couche étant constituée de carbures de chrome, de carbure
de tungstène, de chrome et de nickel, caractérisé en ce que la couche de protection contre l'usure est constituée d'un mélange de poudre, dans
lequel la première poudre est constituée au moins à partir des composants d'alliage
constitués par le carbure de chrome, le chrome et le nickel sous la forme d'une poudre
agglomérée et frittée, qui n'a connu aucun traitement thermique fragilisant préjudiciable
comme par exemple un enrichissement au plasma, le carbure dans la poudre présentant
un diamètre moyen, qui est inférieur à 3 µm et une deuxième poudre, qui se présente
également sous la forme d'une poudre agglomérée et frittée et qui contient du carbure
de tungstène, de telle sorte que deux zones de couches différenciables sont produites
dans la couche de protection contre l'usure, une première zone riche en carbure de
chrome de manière prépondérante et une seconde zone riche en carbure de tungstène
principalement étant ainsi constituées.
2. Segment de piston selon la revendication 1, caractérisé en ce que la seconde poudre contient en plus du chrome, du carbone et du nickel, de telle sorte
qu'il se crée lors de la pulvérisation des zones riches en carbure de tungstène, dans
lesquelles le carbure de tungstène, le carbure de chrome et de nickel sont prépondérants.
3. Segment de piston selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que les pourcentages de constituants d'alliage dans les zones riches en carbure de tungstène
sont présents dans des quantités de 8 à 11% pour le carbone, de 6 à 8% pour le nickel,
de 18 à 24% pour le chrome et le reste de tungstène.
4. Segment de piston selon la revendication 1, caractérisé en ce que la seconde poudre contient en outre du nickel, de telle sorte que des zones riches
en carbure de tungstène sont créées lors de la pulvérisation dans lesquelles le carbure
de tungstène et le nickel sont prépondérants.
5. Segment de piston selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les constituants d'alliages sont présents dans des quantités de 4 à 6% pour le carbone,
de 11 à 18% pour le nickel, et le reste de tungstène.
6. Segment de piston selon la revendication 1, caractérisé en ce que la seconde poudre contient en outre du cobalt et du chrome de telle sorte que des
zones riches en carbure de tungstène sont créées lors de la pulvérisation dans lesquelles
du carbure de tungstène est prépondérant dans un alliage cobalt-chrome.
7. Segment de piston selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les composants d'alliages sont présents avec des quantités de 6 à 18% de cobalt,
de 0,01 à 9% de chrome et le reste de tungstène.
8. Segment de piston selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que: les zones riches en carbure de chrome contiennent entre 7 et 10% de carbone, 10
à 20% de nickel, 1 à 10% de molybdène et le reste de chrome.
9. Segment de piston selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la quantité de zones riches en carbure de tungstène dans le mélange est située entre
1 et 95% en volume.
10. Segment de piston selon l'une des revendications 8 et 9, caractérisé en ce que les diamètres des phases riches en molybdène dans les zones riches en carbure de
chrome ne sont pas supérieurs à 5 µm.
11. Segment de piston selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que les carbures de tungstène en moyenne ne sont pas supérieures à 1,5 µm.
12. Segment de piston selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les carbures de tungstène sont prépondérants sous la forme de carbure WC.
13. Segment de piston selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que les carbures de chrome sont prépondérants sous la forme de carbure Cr3C2.
14. Segment de piston selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que l'on utilise la pulvérisation par flamme à haute vitesse (HVOF) en tant que procédé
de pulvérisation thermique.
