| (19) |
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(11) |
EP 1 342 034 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.10.2005 Patentblatt 2005/40 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.11.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F24C 15/20 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2001/013282 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/046662 (13.06.2002 Gazette 2002/24) |
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| (54) |
GARGERÄT
COOKING DEVICE
DISPOSITIF DE CUISSON
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
04.12.2000 DE 10060155
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.09.2003 Patentblatt 2003/37 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- UGLORZ, Helmut
89555 Steinheim (DE)
- LAPPAT, Hans
84518 Garching/Alz (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 322 735 US-A- 6 070 517
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EP-A- 1 050 718
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Gargerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ein derartiges Gargerät ist bekannt aus der EP 0 322 735 A2, dabei kann die Menge
der vom Kühlgebläse angesaugten und mit dem Wrasen vermischten Luft beispielsweise
durch eine steuerbare Klappe eingestellt bzw. justiert werden.
[0003] Aus der EP 0 598 211 B1 ist ein Gargerät bzw. Ein Backofen mit einer in einer Backofenwand
vorgesehenen Wrasenöffnung bekannt, durch die im Backbetrieb mit einem Kühlluftgebläse
ein entstehender Wrasen aus einer Backofenmuffel nach außen gefördert werden kann.
Ein Strömungsquerschnitt eines sich an die Wrasenöffnung anschließenden Strömungskanals
ist durch eine Drossel selbsttätig verstellbar. Eine Verstellbewegung der Drossel
erfolgt abhängig von einer Wrasentemperatur. Bei einer geringen Wärmeentwicklung in
der Backofenmuffel bildet die Drossel einen großen Strömungsquerschnitt und bei einer
starken Wärmeentwicklung einen kleinen Strömungsquerschnitt. Neben dem Wrasen saugt
das Kühlluftgebläse Kühlluft aus der Umgebung des Backofens über eine Öffnung an und
fördert diese gemeinsam mit dem Wrasen über den Strömungskanal nach außen.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein gattungsgemäßes Gargerät weiterzuentwickeln,
und zwar insbesondere hinsichtlich seiner Schmutzanfälligkeit und seines möglichst
gleichbleibenden Verhaltens über der Lebensdauer. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß
durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
[0005] Die Erfindung geht aus von einem Gargerät nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0006] Über eine Vorrichtung ist die Fremdluftmenge und über die Fremdluftmenge ein Wrasenstrom
aus dem Garraum einstellbar. Es kann konstruktiv einfach ein vorteilhaftes Wrasenmanagement
erreicht und den Wrasenstrom einstellende Mittel, wie beispielsweise eine Drossel
oder ein Verschlussmittel, in einen zumindest weitgehend verschmutzungsfreien, von
Wrasenstrom getrennten Bereich angeordnet werden. Es können aufwendige Reinigungsvorgänge
vermieden und eine lange Lebensdauer und ein gleichbleibendes Verhalten erreicht werden,
und zwar insbesondere hinsichtlich des Wrasenmanagements. Die Fremdluft kann vorteilhaft
zudem als Kühlluft genutzt und es kann eine separate Kühlluftzuführung eingespart
werden. Ferner kann durch die Fremdluft ein Auskondensieren vermieden werden. Insbesondere
ist vorteilhaft an die Wrasenöffnung ein Kanal angeschlossen und die Öffnung, über
die die Fremdluft ansaugbar ist, ist im Kanal strömungstechnisch zwischen der Wrasenöffnung
und dem Fördermittel angeordnet.
[0007] Strömungstechnisch sind verschiedene Möglichkeiten denkbar, die Öffnung derart anzuordnen
bzw. ein Kanalsystem derart auszuführen, dass über eine Vorrichtung die angesaugte
Fremdluftmenge und über die angesaugte Fremdluftmenge die abgesaugte bzw. beförderte
Wrasenmenge eingestellt werden kann, beispielsweise kann grundsätzlich nach dem Prinzip
eines Zerstäubers oder einer Strahlpumpe Fremd- bzw. Frischluft über einen ersten
Kanal und Wrasen über einen zweiten Kanal angesaugt werden usw. Die Fremdluft wird
vorteilhaft von dem Fördermittel des Wrasens angesaugt, kann jedoch grundsätzlich
auch von einem separaten Fördermittel angesaugt werden. Strömungstechnisch besonders
einfache und kostengünstige Konstruktionen können erreicht werden, wenn die Öffnung
strömungstechnisch vor dem Fördermittel angeordnet ist. Der Wrasen und die Fremdluft
können in zwei getrennten Kanälen strömungstechnisch vom Fördermittel weiter befördert
werden. Werden die Kanäle jedoch weitestgehend zusammengelegt, können Bauteile, Bauraum
und Kosten eingespart werden.
[0008] Um dennoch eine Verschmutzung der Öffnung und/oder der Vorrichtung durch den Wrasenstrom
zu vermeiden, ist diese vorteilhaft außerhalb dem Wrasenstrom in einem Totraum des
Kanals angeordnet, und/oder bewegbare Mittel und insbesondere Führungselemente von
bewegbaren Mittels der Vorrichtung, über die die Fremdluftmenge einstellbar ist, werden
vorteilhaft außerhalb vom Kanal angeordnet. Ferner wird vorgeschlagen, dass der Kanal
zumindest eine Strömungsumlenkung aufweist, und die Öffnung im Bereich der Umlenkung
in einer nach der Umlenkung der Strömungsrichtung entgegengesetzten Richtung angeordnet
ist, und/oder dass in Strömungsrichtung der Fremdluft vor der Öffnung im Kanal ein
weiteres Kanalelement angeordnet ist, und ein bewegbares Mittel der Vorrichtung in
Strömungsrichtung der Fremdluft vor dem Kanalelement angeordnet ist.
[0009] Über das Kanalelement kann eine weitere Abschirmung vor dem Wrasenstrom erreicht
werden.
[0010] Ist das Kanalelement von einem vom Kanal getrennten Bauteil gebildet, können das
Kanalelement und die Vorrichtung als eine Baugruppe ausgeführt werden. Gargeräte können
einfach optional mit oder ohne das Kanalelement und die erfindungsgemäße Vorrichtung
angeboten und die Baugruppe kann kostengünstig separat in der erforderlichen Stückzahl
getrennt gefertigt und getrennt auf ihre Funktion überprüft werden. Grundsätzlich
ist jedoch auch denkbar, daß das Kanalelement an den Kanal, über den der Wrasen aus
dem Garraum befördert wird, zumindest teilweise angeformt wird, wodurch zusätzlich
Bauteile eingespart werden können.
[0011] Besitzt der Kanal ein Labyrinth, kann zum einen eine Strömungsberuhigung und zum
anderen eine Schmutzabscheidung erreicht werden, so daß sich an das Labyrinth strömungstechnisch
anschließende Bereiche und Bauteile vor einer direkten Verschmutzung geschützt sind,
wie beispielsweise das Fördermittel.
[0012] Die Vorrichtung kann mit einem oder mehreren schwenkbar gelagerten Verschlußmitteln
und/oder mit einem oder mehreren translatorisch verschiebbar geführten Verschlußmitteln
ausgeführt sein, wobei translatorisch verschiebbar gelagerte Verschlußmittel besonders
konstruktiv einfach und kostengünstig ausgeführt werden können. Ferner sind auch andere,
dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Mittel zur Strömungsregulierung denkbar, wie
beispielsweise Drosseln usw.
[0013] In einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, daß die Vorrichtung zumindest
einen Aktuator aufweist. Mit einem Aktuator kann ein hoher Bedienkomfort erreicht
und insbesondere kann eine automatisierte Steuerung und/oder Regelung aufgebaut werden,
und zwar insbesondere indem über eine Sensoreinheit zumindest ein Betriebsparameter
erfaßbar und mit einer Einheit der Wrasenstrom selbsttätig abhängig von dem Betriebsparameter
steuerbar und/oder regelbar ist. Abhängig von einem Gargut und/oder von einem Bedienerwunsch
können verschiedene Betriebsarten eingestellt werden, beispielsweise kann mit einer
geringen Wrasenabfuhr eine besonders energiesparende Betriebsart erreicht werden,
es kann im Garraum ein konstanter Druck und/oder eine konstante Luftfeuchtigkeit eingeregelt
werden usw.
[0014] Der Aktuator kann hydraulisch, pneumatisch, elektrisch und/oder elektromagnetisch
ausgeführt sein, und kann beispielsweise von einem Hubmagneten, einem Elektromotor
und/oder von einem Element gebildet sein, das sich abhängig von einer vorliegenden
Temperatur und/oder Spannung ausdehnt oder verkürzt usw. Grundsätzlich könnten Teile
der Vorrichtung insbesondere auch aus Bimetall gebildet sein, wie beispielsweise ein
Verschlußmittel selbst oder ein Bauteil, das ein Verschlußmittel betätigt. Neben oder
anstatt einem Aktuator ist ferner denkbar, daß die Vorrichtung manuell von einem Bediener,
beispielsweise über ein Hebelgetriebe oder über einen Bowdenzug usw., betätigt werden
kann.
[0015] Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann bei verschiedenen, dem Fachmann als sinnvoll
erscheinenden Gargeräten eingesetzt werden, wie beispielsweise bei einem Mikrowellengerät
usw., jedoch besonders vorteilhaft bei einem Backofen, bei dem durch ein Wrasenmanagement
eine große Energieeinsparung erreicht und neue, interessante Betriebsarten erreicht
werden können.
[0016] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0017] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen schematisch dargestellten Backofen in einem Längsschnitt,
- Fig. 2
- einen Ausschnitt des Backofens aus Fig. 1 schräg von oben in demontiertem Zustand,
- Fig. 3
- einen Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 1,
- Fig. 4
- eine Variante zu Fig. 1 mit einem klappbaren Verschlußmittel und
- Fig. 5
- eine Variante zu Fig. 4.
[0018] Fig. 1 zeigt einen schematisch dargestellten Backofen mit einem in einem Gehäuse
36 angeordneten Garraum 10, der eine Wrasenöffnung 11 aufweist, über die mit einem
Lüfter 12 im Backbetrieb Wrasen 13 aus dem Garraum 10 in einen Kanal 21 und vom Kanal
21 über nicht näher dargestellte Öffnungen einer Backofentür nach außen förderbar
ist. Der Kanal 21 wird von zwei wannenförmigen Blechplatten 32, 33, einer Grundblechplatte
34 und einem oberen Kanalelement 35 aus Blech gebildet (Fig. 2). In Fig. 2 ist die
Grundblechplatte 34 nicht dargestellt. Die untere Blechplatte 32 ist zur Wrasenöffnung
11 trichterförmig ausgebildet und ist mit ihrer Deckseite an der Grundblechplatte
34 befestigt. Die zweite Blechplatte 33 ist innerhalb dem wannenförmigen Bereich der
ersten Blechplatte 32 angeordnet, ist auf seiner vom Lüfter 12 abgewandten, in Längsrichtung
weisenden Stirnseite offen ausgeführt und ist mit einer Deckseite an der Grundblechplatte
34, unterhalb einer Öffnung 25 der Grundblechplatte 34 befestigt. Die zweite Blechplatte
33 bildet eine Art Labyrinth im Kanal 21. Oberhalb der Öffnung 25 in der Grundblechplatte
34 ist ein Lüfterrad des Lüfters 12 innerhalb dem Kanalelement 35 angeordnet, das
zu den Öffnungen in der Backofentür führt.
[0019] Mit dem Lüfter 12 kann ferner über eine Öffnung 16 in der Grundblechplatte 34 Fremdluft
17 angesaugt werden, wobei erfindungsgemäß mit einer Vorrichtung 20 die Fremdluftmenge
und über die Fremdluftmenge ein Wrasenstrom aus dem Garraum 10 einstellbar ist (Fig.
1). Die Öffnung 16 ist im Kanal 21 in einem Bereich einer durch die zweite Blechplatte
33 erzeugten Strömungsumlenkung 29 in einer nach der Strömungsumlenkung 29 der Strömungsrichtung
entgegengesetzten Richtung in einem Totraum 22 des Kanals 21 strömungstechnisch zwischen
der Wrasenöffnung 11 und dem Lüfter 12 angeordnet.
[0020] In Strömungsrichtung der Fremdluft 17 vor der Öffnung 16 ist ein weiteres Kanalelement
30 angeordnet, das von einem vom Kanal 21 getrennten Bauteil aus Kunststoff gebildet
ist. In Strömungsrichtung der Fremdluft 17 vor dem Kanalelement 30 ist ein translatorisch
verschiebbar geführtes Verschlußmittel 28 angeordnet. An das Kanalelement 30 sind
ein runder und ein viereckiger Führungsbolzen 37, 38 angeformt, über die das Verschlußmittel
28 mit entsprechenden angeformten Führungsöffnungen 39, 40 geführt ist. Durch die
unterschiedlichen Querschnittsflächen der Führungsbolzen 37, 38 und der Führungsöffnungen
39, 40 kann eine Fehlmontage des Verschlußmittels 28 sicher vermieden werden. Die
Führungsbolzen 37, 38 und die Führungsöffnungen 39, 40 sind außerhalb dem Kanal 21
angeordnet und damit sicher vor einer Verschmutzung durch den Wrasen 13 geschützt.
[0021] Auf das Verschlußmittel 28 ist in einem verstärkten Bereich ein Hubaktuator 31 mit
einem Thermoelement geschraubt, das sich abhängig von einer angelegten Spannung und
einer sich dadurch einstellenden Temperatur ausdehnt oder verkürzt. Der Hubaktuator
31 wird bei der Montage mit seinem Anker 41 und einer daran angeformten Ringnut 42
in eine durch zwei an das Kanalelement 30 angeformte Platten 43, 44 gebildete Lagerstelle
15 eingerastet (Fig. 2). Die Platten 43, 44 erstrecken sich zueinander jeweils zur
Hälfte über das Kanalelement 30 und können bei der Montage des Hubaktuators 31 in
Strömungsrichtung der Fremdluft 17 elastisch ausgelenkt werden. Um ein leichtes Einrasten
des Ankers 41 zu ermöglichen, verjüngt sich der Anker 41 nach der Nut 42 in Richtung
zu seinem freien Ende konisch.
[0022] Wird eine Spannung an den Hubaktuator 31 angelegt, dehnt sich das Thermoelement aus
und das Verschlußmittel 28 und der Hubaktuator 31 selbst heben sich vom Kanalelement
30 ab, wodurch mit dem Lüfter 12 über die Öffnung 16 Fremdluft 17 angesaugt und der
Wrasenstrom aus dem Garraum 10 reduziert werden kann. Das Verschlußmittel 28 ist in
Fig. 3 gestrichelt in seiner Öffnungsstellung dargestellt. Wird die Spannungsversorgung
des Hubaktuators 31 unterbrochen, verkürzt sich das Thermoelement, und das Verschlußmittel
28 und der Hubaktuator 31 senken sich auf das Kanalelement 30 ab, und die Öffnung
16 wird geschlossen. Eine Fremdluftzufuhr wird unterbrochen und der Wrasenstrom aus
dem Garraum 10 erhöht. Neben der Steuerung der Fremdluftmenge ist grundsätzlich auch
denkbar, einen Lüfter zu verwenden, dessen Saugleistung stufenlos oder stufenweise
steuerbar ist.
[0023] In den Fig. 4 und 5 sind alternative Backöfen dargestellt. Im wesentlichen gleichbleibende
Bauteile sind grundsätzlich mit den gleichen Bezugszeichen beziffert. Ferner kann
bezüglich gleichbleibender Merkmale und Funktionen auf die Beschreibung zum Ausführungsbeispiel
in den Fig. 1 bis 3 verwiesen werden. Die nachfolgende Beschreibung beschränkt sich
im wesentlichen auf die Unterschiede zum Ausführungsbeispiel in den Fig. 1 bis 3.
[0024] Die Backöfen besitzen Vorrichtungen 18, 19 mit klappbaren Verschlußmitteln 26, 27.
Bei dem Backofen in Fig. 4 ist eine dem in Fig. 1 entsprechende Öffnung 16 in einer
Grundblechplatte 34 eingebracht. Bei dem Backofen in Fig. 5 ist eine Öffnung 14 in
einer in Längsrichtung weisenden Seite einer Blechplatte 32A eingebracht, die bis
auf die Öffnung 14 entsprechend der Blechplatte 32 in Fig. 1 und 4 ausgeführt ist.
Eine Grundblechplatte 34A ist dafür ohne Öffnung zur Fremdluftzuführung ausgeführt.
Die klappbaren Verschlußmittel 26, 27 sind jeweils über Scharniere 23, 24 gelagert,
die außerhalb eines Kanals 21 angeordnet sind, über den entsprechend dem Ausführungsbeispiel
in den Fig. 1 bis 3 Wrasen 13 abgeführt werden kann. Die Verschlußmittel 26, 27 sind
über nicht näher dargestellte Aktuatoren betätigbar.
Bezugszeichen
[0025]
- 10
- Garraum
- 11
- Wrasenöffnung
- 12
- Fördermittel
- 13
- Wrasen
- 14
- Öffnung
- 15
- Lagerstelle
- 16
- Öffnung
- 17
- Fremdluft
- 18
- Vorrichtung
- 19
- Vorrichtung
- 20
- Vorrichtung
- 21
- Kanal
- 22
- Totraum
- 23
- Führungselement
- 24
- Führungselement
- 25
- Öffnung
- 26
- Mittel
- 27
- Mittel
- 28
- Mittel
- 29
- Strömungsumlenkung
- 30
- Kanalelement
- 31
- Aktuator
- 32
- Blechplatte
- 33
- Blechplatte
- 34
- Grundblechplatte
- 35
- Kanalelement
- 36
- Gehäuse
- 37
- Führungsbolzen
- 38
- Führungsbolzen
- 39
- Führungselement
- 40
- Führungselement
- 41
- Anker
- 42
- Ringnut
- 43
- Platte
- 44
- Platte
1. Gargerät mit einem Garraum (10), der zumindest eine Wrasenöffnung (11) aufweist, an
die ein Kanal (21) angeschlossen ist über die mit einem Fördermittel (12) im Betrieb
enstehender Wrasen (13) aus dem Garraum (10) als Wrasenstrom förderbar ist, und mit
wenigstens einer Öffnung (14, 16), über die Fremdluft (17), insbesondere mit dem Fördermittel
(12), ansaugbar ist, wobei über eine Vorrichtung (18, 19, 20) die Fremdluftmenge und
über die Fremdluftmenge der Wrasenstrom aus dem Garraum (10) einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (14, 16) im Kanal (21) strömungstechnisch zwischen der Wrasenöffnung
(11) und dem Fördermittel (12) angeordnet ist.
2. Gargerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (14, 16) strömungstechnisch vor dem Fördermittel (12) angeordnet ist.
3. Gargerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (14, 16) außerhalb dem Wrasenstrom in einen Totraum (22) des Kanals (21)
angeordnet ist.
4. Gargerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Führungselement (23, 24, 37, 38, 39, 40) eines bewegbaren Mittels (26,
27, 28) der Vorrichtung (18, 19, 20) außerhalb vom Kanal (21) angeordnet ist.
5. Gargerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (21) zumindest eine Strömungsumlenkung (29) aufweist, und die Öffnung (14,
16) im Bereich der Strömungsumlenkung (29) in einer nach der Strömungsumlenkung (29)
der Strömungsrichtung entgegengesetzten Richtung angeordnet ist.
6. Gargerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in Strömungsrichtung der Fremdluft (17) vor der Öffnung (16) im Kanal (21) ein weiteres
Kanalelement (30) angeordnet ist, und ein bewegbares Mittel (28) der Vorrichtung (20)
in Strömungsrichtung der Fremdluft (17) vor dem Kanalelement (30) angeordnet ist.
7. Gargerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Kanalelement (30) von einem vom Kanal (21) getrennten Bauteil gebildet ist.
8. Gargerät nach einen der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (21) ein Labyrinth aufweist.
9. Gargerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (20) zumindest ein translatorisch verschiebbar geführtes Verschlussmittel
(28) aufweist.
10. Gargerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (20) zumindest einen Aktuator (31) aufweist.
11. Gargerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass über eine Sensoreinheit zumindest ein Betriebsparameter erfassbar und mit einer Einheit
der Wrasenstrom selbsttätig, abhängig von dem Betriebsparameter einstellbar ist.
12. Gargerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Kanal (21) im Bereich der Wrasenöffnung (11) ein Katalysator angeordnet ist.
1. Cooking appliance with a cooking chamber (10), which has at least one fume opening
(11) with which a channel (21) is connected, by way of which fumes (13) arising in
operation can be conveyed by a conveying means (12) out of the cooking chamber (10)
as a vapour flow, and with at least one opening (14, 16) by way of which outside air
(17) can be inducted particularly by the conveying means (12), wherein the outside
air quantity is settable by way of a device (18, 19, 20) and the vapour flow from
the cooking chamber (10) is settable by way of the outside air quantity, characterised in that the opening (14, 16) is arranged in the channel (21) in terms of flow between the
fume opening (11) and the conveying means (12).
2. Cooking appliance according to claim 1, characterised in that the opening (14, 16) is arranged in terms of flow in front of the conveying means
(12).
3. Cooking appliance according to claim 1, characterised in that the opening (14, 16) is arranged outside the vapour flow in a dead space (22) of
the channel (21).
4. Cooking appliance according to claim 1, characterised in that at least one guide element (23, 24, 37, 38, 39, 40) of a movable means (26, 27, 28)
of the device (18, 19, 20) is arranged outside the channel (21).
5. Cooking appliance according to one of claims 1 to 4, characterised in that the channel (21) has at least one flow deflection (29) and the opening (14, 16) is
arranged in the region of the flow deflection (29) in a direction opposite to the
flow direction after the flow deflection (29).
6. Cooking appliance according to one of claims 1 to 5, characterised in that a further channel element (30) is arranged in flow direction of the outside air (17)
in front of the opening (16) in the channel (21) and a movable means (28) of the device
(20) is arranged in flow direction of the outside air (17) in front of the channel
element (30).
7. Cooking appliance according to claim 6, characterised in that the channel element (30) is formed by a component separate from the channel (21).
8. Cooking appliance according to one of claims 1 to 7, characterised in that the channel (21) has a labyrinth.
9. Cooking appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the device (20) has at least one closure means (28) displaceable in translational
manner.
10. Cooking appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the device (20) comprises at least one actuator (31).
11. Cooking appliance according to claim 10, characterised in that at least one operating parameter is detectable by way of a sensor unit and the vapour
flow is automatically settable by a unit in dependence on the operating parameter.
12. Cooking appliance according to one of claims 1 to 11, characterised in that a catalyser is arranged in the channel (21) in the region of the fume opening (11).
1. Appareil de cuisson qui présente un espace de cuisson (10) doté d'au moins une ouverture
(11) de buées à laquelle est raccordé un canal (21) et par laquelle les buées (13)
qui sont produites en fonctionnement peuvent être transportées hors de l'espace de
cuisson (10) à l'aide d'un moyen de transport (12) sous la forme d'un écoulement de
buées, et doté d'au moins une ouverture (14, 16) par laquelle de l'air extérieur (17)
peut être aspiré, en particulier à l'aide du moyen de transport (12), le débit d'air
extérieur pouvant être réglé par un dispositif (18, 19, 20) et l'écoulement de buées
qui quitte l'espace de cuisson (10) pouvant être réglé par l'intermédiaire du débit
d'air extérieur, caractérisé en ce que l'ouverture (14, 16) est disposée dans le canal (21) entre l'ouverture de buées (11)
et le moyen de transport (10) dans le sens de l'écoulement.
2. Appareil de cuisson selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ouverture (14, 16) est disposée en amont du moyen de transport (12) dans le sens
de l'écoulement.
3. Appareil de cuisson selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ouverture (14, 16) est disposée en dehors de l'écoulement de buées dans un espace
mort (22) du canal (21).
4. Appareil de cuisson selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un élément de guidage (23, 24, 37, 38, 39, 40) d'un moyen mobile (26, 27,
28) du dispositif (18, 19, 20) est disposé à l'extérieur du canal (21).
5. Appareil de cuisson selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le canal (21) présente au moins une chicane d'écoulement (29) et en ce que l'ouverture (14, 16) est disposée dans la zone de la chicane d'écoulement (29) dans
la direction opposée à la direction d'écoulement après la chicane d'écoulement (29).
6. Appareil de cuisson selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'un autre élément de canal (30) est disposé dans le canal (21) en amont de l'ouverture
(16) dans la direction d'écoulement de l'air extérieur (17), un moyen mobile (28)
du dispositif (20) étant disposé en amont de l'élément de canal (30) dans la direction
d'écoulement de l'air extérieur (17).
7. Appareil de cuisson selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'élément de canal (30) est formé par un composant séparé du canal (21).
8. Appareil de cuisson selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le canal (21) présente un labyrinthe.
9. Appareil de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif (20) présente au moins un moyen de fermeture (28) qui est guidé à déplacement
par translation.
10. Appareil de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif (20) présente au moins un actionneur (31).
11. Appareil de cuisson selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'au moins un paramètre de fonctionnement peut être saisi par une unité de détection
et en ce que l'écoulement de buée peut être ajusté automatiquement et en fonction du paramètre
de fonctionnement à l'aide d'une unité.
12. Appareil de cuisson selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'un catalyseur est disposé dans le canal (21) dans la zone de l'ouverture de buées
(11).