(19)
(11) EP 1 342 962 B3

(12) NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT
Nach dem Beschränkungsverfahren (B3-1)

(45) Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den Antrag auf Beschränkung:
B3-1 08.01.2014  Patentblatt  2014/02

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
11.05.2011  Patentblatt  2011/19

(21) Anmeldenummer: 03450021.5

(22) Anmeldetag:  22.01.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F24H 7/02(2006.01)

(54)

Speicherofen

Storage heater

Poêle à accumulation


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR

(30) Priorität: 01.03.2002 AT 3242002

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
10.09.2003  Patentblatt  2003/37

(73) Patentinhaber: F. Huemer GmbH
4631 Krenglbach (AT)

(72) Erfinder:
  • Lehner, Ingo
    4600 Wels (AT)

(74) Vertreter: Pawloy, Peter Michael et al
Sonn & Partner Patentanwälte Riemergasse 14
1010 Wien
1010 Wien (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-C- 228 266
DE-U- 29 710 632
   
       


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Ofen mit Konvektion, mit einem durch eine Außenwand umschlossenen Feuerraum und einer davon beabstandeten Außenverkleidung, wobei zwischen der Außenwand und der Außenverkleidung ein Konvektionsraum vorgesehen ist, und mit zumindest einem den Konvektionsraum zugeordneten plattenförmigen Speicherelement.

    [0002] Traditionell hergestellte Speicheröfen, insbesondere Kachelöfen oder Kamine, benötigen eine relativ lange An- bzw. Aufheizphase, um die gewünschte Energie abgeben zu können. Das Grundprinzip nach welchen solche Speicherheizanlagen arbeiten, liegt in der Wärmespeicherung, welche durch das Material der Außenumwandung bewerkstelligt wird. Dieses Wärmespeichermaterial, zumeist aus Schamotte oder Ton hergestellt, reagiert äußerst träge in Bezug auf Wärmeaufnahme und die Wärmeverteilung innerhalb des Materials. Die Wärmeabstrahlung erfolgt dann über eine relativ große Oberfläche direkt an die Umgebung. Aufgrund dessen erweisen sich derartige Öfen als kaum regulierbar und benötigen zudem viel Raum.

    [0003] Weiters ist bekannt, dass moderne, industrielle Heizanlagen oder Feuerungseinrichtungen zwar eine sehr rasche Aufheizphase haben, man allerdings nicht unbedingt mit einer langen Nachheizphase nach Abschalten der Feuerung rechnen kann, da die eingesetzten Materialien solcher Heizanlagen für eine nachhaltige Wärmeabgabe gar nicht geschaffen sind. Derartige Öfen arbeiten nach dem Prinzip der Konvektion, wobei die Brennräume zumeist aus metallischem Material, wie Gusseisen oder Stahlblech, hergestellt sind und die zu erwärmenden Luft auf relativ kleinen Flächen aufgeheizt wird. Die erwärmte Luft steigt nach oben, um dann in den zu beheizenden Raum abgegeben zu werden und gleichzeitig neue, kalte Frischluft anzusaugen. Aufgrund der raschen Wirkungsweise derartiger Heizeinrichtungen eignen sie sich allerdings zumeist nur als Zusatzheizgeräte.

    [0004] Aus der DE 228 266 ist ein gattungsgemäßer Strahlungsofen mit einem Doppelmantel bekannt. In dem einen Zwischenraum bildenden Doppelmantel sind senkrecht angeordnete, im Querschnit eckige, ovale oder runde Speicherstangen aus wärmespeichernden Material vorgesehen. Zwischen diesen und den Wandungen des Ofens liegen jeweils kanalartige Zwischenräume vor. Wenn ein zusätzlicher Heizeffekt bewirkt werden soll, so werden Öffnungen im Ober- und Unterteil des Ofens freigegeben. Dadurch wird die dann zuströmende Raumluft in den kanalartigen Zwischenräumen aufgeheizt und an die Umgebung abgegeben.

    [0005] Aus der DE 297 10 632 U1 ist ein Speicherkachelofen mit Wärmespeichermasse aus Einzelblöcken bekannt, die lose, aufeinandergestapelt um die Feuerraumwand herum angeordnet sind.

    [0006] In der rumänischen Schrift RO 11 67 46 B1 wird eine Heizkörperkonstruktion offenbart, bei welcher Frischluft entlang der Seitenwandung des Feuerraumes geführt wird. Die erwärmten Frischluftströme werden dann über Durchbrechungen, insbesondere im oberen Abschnitt der Feuerraumwandung, in den Feuerraum geführt, offensichtlich um die Verbrennung zu verbessern.

    [0007] In der letzten Zeit galt das Bestreben, eine Kombination der beiden oben genannten Prinzipien (Wärmestrahlung von Speicherelementen und Konvektion) zur Verfügung zu stellen, wobei insbesondere versucht wurde, ein wärmespeicherndes Material in mit Konvektionsluft arbeitenden Schnellheizanlagen einzusetzen.

    [0008] Ein Versuch dieses Konzept umzusetzen ist beispielsweise aus der DE 197 52 699 C1 bekannt. Dieses Dokument zeigt einen Heizofen mit Wärmespeicherplatten, welche zwischen einem blechummantelten Feuerraum und der Außenwandung bzw. Außenverkleidung des Ofens jeweils beabstandet angeordnet sind. Durch diese Abstände entstehen zwei parallel laufende Luft- bzw. Strömungskanäle, welche der Zirkulation von eingeschlossener Luft dienen. Zur Erreichung eines Luftkreislaufes sind Flächenspeicherkörper oberhalb und unterhalb des Feuerraumes beabstandet vorgesehen, sodass beim Aufwärtsströmen der aufgeheizten Luft ein Entweichen der Luft verhindert wird. Das Prinzip besteht dabei im Zirkulieren der Luft innerhalb des Ofens, es wird keine erwärmte Luft nach außen hin abgegeben.

    [0009] Eine Weiterentwicklung ist aus der DE 38 32 011 A1 bekannt, in welcher ein Kachelofen mit einer thermobimetallgesteuerter Heizregelung beschrieben ist. Die Kachelwände stehen in lösbarer Verbindung mit dem Kachelgrundofengehäuse, welche mit einem Thermo-bimetall-Lochscheiben-Hohlkörper und einer gegen die Kachelwand widergelagerten Druckfederausgestattetsind. Abhängig von der jeweiligen Temperatur im Thermo-bimetall-Lochscheiben-Hohlkörper werden zwischen dem Heizofen und den Kachelwänden konvektiv wirkende Abstände hergestellt, sodass der Kachelofen zeitweise als Wärmespeicherofen und zeitweise als Konvektionsofen wirken kann. Bei dieser Konstruktion ist interessant, dass im Falle einer Konvektion die Luft direkt an der Feuerraumwandung vorbeigeführt bzw. zwischen Brennwand und Innenfläche der wärmespeichernden Kachelwände nach oben hin ins Freie abgeleitet wird. Das Speichermaterial, nämlich die Kachelwände, ist demgemäß im Außenbereich des Ofens angeordnet bzw. entspricht der Außenwand des Ofens. Diese Konstruktion ist recht komplex aufgebaut, zudem ist ein Abspreizen der Kachelwände durch die Thermo-bimetall-Einrichtung recht heikel und störungsanfällig.

    [0010] Es ist nun Ziel dervorliegenden Erfindung eine einfache Heizkonstruktion zur Verfügung zu stellen, bei welcher unter Ausnutzung des Speicherverhaltens des verwendeten Wärmespeichermaterials ein dauernder Konvektionsluftstrom geschaffen wird.

    [0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das plattenförmige Speicherelement flächig unmittelbar an der Außenwand des Feuerraums anliegt und der Konvektionsraum in diesem Bereich nur zwischen dem plattenförmigen Speicherelement und der Außenverkleidung des Ofens vorgesehen ist. Das Speicherelement, welches vorteilhafterweise durch sehr gute Wärmeleitfähigkeit ausgezeichnet ist, transportiert die im Feuerraum freigesetzte Wärmeenergie rasch an seine dem Feuerraum abgewandten Außenseite, sodass die Wärmeenergie rasch an die zu erwärmende Luft abgeben werden kann. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, dass das Speicherelement an den Feuerraum anschließend, vorzugsweise direkt am Feuerraum angebracht ist, und mittels an der Außenwand des Feuerraumes angebrachten Halteeinrichtungen gehalten ist wodurch die anfallende Wärme bestmöglich vom Speicherelement aufgenommen werden kann. Dabei ist es günstig, wenn das Speicherelement eine Hitzebeständigkeit von bis zu 1200°C aufweist, um einen beständigen und fehlerfreien Wärmetransport vom Feuerraum über das Speicherelement zu der den Konvektionsspalt durchströmenden Luft sicherzustellen.

    [0012] Es ist zweckmäßig, an jeder Außenwand des Feuerraumes zumindest ein Speicherelement anzuordnen. Somit wird die erzeugte Wärme in jedem Fall und allseitig ausgenutzt und ein eventueller Verlust der Wärmeübertragung wird hintangehalten.

    [0013] In Zusammenhang mit der Anordnung des Speicherelementes an der Außenwand des Feuerraumes ist es vorgesehen, wenn das Speicherelement mittels Halteeinrichtungen an der Außenwand des Feuerraumes angebracht sind. Das Halten der Speicherelemente am Feuerraum kann auf verschiedene Arten durchgeführt werden, wie zum Beispiel durch Klemmen an der Ober- und Unterkante des Speicherelementes oder aber auch durch einfache Befestigung, z.B. Verschraubung, der Speicherelemente direkt an die Außenwand des Feuerraumes. Durch variable Halteeinrichtungen sind die Speicherelemente an jede Form des Feuerraumes anbringbar.

    [0014] Die plattenförmige Ausgestaltung der Speicherelemente wirkt sich äußerst günstig auf die Wärmeübertragung vom Feuerraum zum Speicherelement aus, da eine Plattenform plan an der Feuerraumaußenwand zu liegen kommen kann - natürlich vorausgesetzt, dass die Außenwand des Feuerraumes ebenfalls plan ist. Bei manchen Heizanlagen, insbesondere bei individuell angefertigten Öfen, kann es vorkommen, dass die Außenwand des Feuerraumes nicht einer planen Oberfläche entspricht. In solchen Fällen besteht die Möglichkeit, die Speicherelemente bzw. die Speicherplatten in Form von Streifen vorzusehen, sodass die Oberfläche der Außenwand des Feuerraumes zumindest bereichsweise bedeckt werden kann. Dazu ist es vorteilhaft, wenn das Material des Speicherelements trennbar, vorzugsweise schneidbar, ist.

    [0015] Gemäß einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung ist es zweckmäßig, wenn die Speicherelemente an ihrer dem Feuerraum zugewandten Seite eine glatte Oberfläche und an ihrer dem Feuerraum abgewandten, dem Konvektionsspalt zugewandten Seite eine raue, vorzugsweise gewellte, Oberfläche aufweisen. In Abhängigkeit von der Bauweise der Feuerraumaußenwand können die Speicherelemente bzw. die Speicherplatten auch variable Oberflächen aufweisen. Es ist auch vorstellbar, dass die dem Feuerraum zugewandte Seite des Speicherelementes eine gekrümmte Oberfläche aufweist. Gemäß der Erfindung ist ein Vorsehen von Aussparungen auf der Oberfläche der Speicherelemente auch bereichsweise möglich, entweder zum Zweck der Montage des Elements an der Feuerraumaußenwand, oder aber zur Vorsehung von Luftkanälen im Konvektiosspalt.

    [0016] Vorzugsweise weisen die Speicherelemente an ihrer dem Feuerraum abgewandten Seite zumindest bereichsweise eine raue, vorzugsweise gerippte und/oder gewellte, Oberfläche auf. Die Wellen bzw. Rippen dienen dabei dazu, eine Maximierung der Oberfläche des Speicherelementes für die Luftströmung im Konvektionsbereich zu erreichen bzw. den Luftstrom durch Zwangsumlenkungen zu verlangsamen und dadurch den Wärmeaustausch zu verbessern.

    [0017] Gemäß einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung sind die Speicherelemente aus einem Material hergestellt, welches eine Wärmeleitfähigkeit von 4 bis 9 W(mK)-1 und eine spezifische Wärmekapazität von 0,6 bis 1 J g-1K-1 aufweist. Dadurch wird eine Erhöhung des Wärmespeichervermögens und somit auch eine langanhaltenden Wärmeabgabe der Energie an die vorbeiströmende zu erwärmende Raumluft ermöglicht.

    [0018] Es hat sich gezeigt, dass sich hiefür magnetitische Speicherelement am besten eignen, wobei aber auch herkömmliche Wärmespeichermaterialien verwendet werden können.

    [0019] Um einen effektiven Konvektionsluftstrom herzustellen, ist es zweckmäßig, wenn in der Außenverkleidung des Ofens zumindest eine Eintrittsöffnung für die zu erwärmende Raumluft und zumindest eine Austrittsöffnung für die erwärmte Raumluft vorgesehen ist.

    [0020] Für einen besseren Heizeffekt hat es sich gezeigt, dass es günstig ist, wenn ein oder mehrere Austrittsöffnungen an der Oberseite der Außenverkleidung des Ofens vorgesehen sind. Diese können hinsichtlich ihrer Anordnung und Ausgestaltung variabel sein.

    [0021] Gleichfalls ist es auch von Vorteil, wenn ein oder mehrere Austrittsöffnungen an zumindest einer Seite der Außenverkleidung des Ofens vorgesehen ist bzw. sind.

    [0022] Die Vorteile der vorliegenden Erfindung gegenüber herkömmlichen Kaminöfen gehen auch aus dem folgenden Vergleichsversuch hervor:

    [0023] Ein handelsüblicher Kaminofen (Modell AUSTROFLAMM PUR, Fa. Austroflamm, AT) mit den folgenden Abmessungen bzw. Spezifikationen:
    H / B / T 1258/450/429 mm
    Feuerraum H / B / T 270/325/350 mm
    Gewicht 160 kg
    Nominelle Heizleistung gemäß DIN-18891 6 kW
    Min/Max Output in kW 3,5 / 8 kW
    Raumheizleistung abhängig von der Hausisolierung 60-120 m3
    wurde zwei Testläufen unterzogen, einmal ohne Speicherelemente (Vergleich) und einmal erfindungsgemäß mit an der Außenwand des Feuerraums befestigter Speicherelement (ca. 60 kg, Wärmeleitfähigkeit 8 W(mK)-1, spezifische Wärmekapazität 0,7 bis 0,9 J g-1K-1), wobei zwischen Speicherelement und Außenverkleidung des Ofens ein Konvektionsspaltfreiblieb. JederTestlauf bestand aus 2 Auflagen von je 2 kg genormter Holzbriketts, die erste Auflage ungemessen zur Erzeugung einer Grundglut, die zweite Auflage bei 4 % CO2 im Rauchgas, Schieberstellung: Primärluft 0 %, Sekun-därluft 45 %:
      Vergleich Erfindungsgemäß
    Energetisch gewichteter Wirkungsgrad (in Annäherungsrechnung nach 2 Auflagen) 78 % 88 %
    Brenndauer für 2 Auflagen 73 Minuten 106 Minuten
      Vergleich Erfindungsgemäß
    CO-Emission im Mittel 1,2 g/m3 0,8g/m3
    Oberflächentemperatur der Außenverkleidung bei Brennende 132 °C 151 °C
    Abkühlung auf 45 °C (gemessen an derselben Stelle der Außenverkleidung) 100 Minuten 340 Minuten


    [0024] Der erfindungsgemäße Ofen wird nun unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert, wobei der Gegenstand der vorliegenden Erfindung nicht hierauf beschränkt sein soll:

    Fig. 1 zeigt den schematischen Wärmeverlauf im erfindungsgemäßen Ofen,

    Fig. 2 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Ofen in Höhe des Feuerraumes,

    Fig. 3 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Ofen in Höhe des Feuerraumes,

    Fig. 4 eine Darstellung der Speicherelemente des erfindungsgemäßen Ofens von Fig. 2 in auseinandergezogener Form und

    Fig. 5 eine Darstellung der Speicherelementen des erfindungsgemäßen Ofens von Fig. 3 in auseinandergezogener Form.



    [0025] Wie aus Fig. 1 erkennbar wird entstehende Wärme primär an die seitlich und oberhalb des Feuerraumes 1 angebrachten Speicherelemente 2 abgegeben. Die Speicherelemente 2 ihrerseits erwärmen die im Konvektionsspalt 3 vorhandene Luft, welche dadurch aufsteigt und durch in der Außenverkleidung 4 vorgesehene Durchbrechungen 5 in den Umgebungsraum entweichen kann. Frischluft wird in weiterer Folge durch den Lufteinlass 6 und weiter in den Konvektionsspalt 3 angesaugt.

    [0026] In Fig. 2 wird eine mögliche Ausführungsform eines Ofens gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt. Der Feuerraum 1 ist innen mit einer feuerfesten Auskleidung 7,8 versehen und von einer Wand 9 umschlossen. An die Außenwand 9 des Feuerraumes 1 schließen unmittelbar die Speicherelemente 2 an, diese werden ihrerseits von der Außenverkleidung 4 umschlossen, wobei zwischen Außenverkleidung 4 und dem Speicherelement 2 ein Konvektionsspalt bzw. -raum 3 frei bleibt. Wie in Fig. 1 beschrieben erwärmen die Speicherelemente 2 die im Konvektionsspalt 3 vorhandene Luft, welche dadurch aufsteigt und durch in der Außenverkleidung 4 vorgesehene Durchbrechungen (nicht gezeigt) in den Umgebungsraum entweichen kann. Frischluft wird in weiterer Folge durch im bodennahen Bereich befindliche Lufteinlässe (nicht gezeigt) und weiter in den Konvektionsspalt 3 angesaugt.

    [0027] Bei der in Fig. 3 gezeigten mögliche Ausführungsform eines Ofens gemäß der vorliegenden Erfindung ist wiederum der Feuerraum 1 innen mit einer feuerfesten Auskleidung 7 versehen und von einer Wand 9 umschlossen. An die Rückseite der Außenwand 9 des Feuerraumes 1 schließen unmittelbar die Speicherelemente 2 an, wobei an ihrer der Außenwand 9 des Feuerraumes 1 zugewandten Seite Aussparungen vorgesehen sind. Die Speicherelemente werden ihrerseits von der Außenverkleidung 4 umschlossen, wobei zwischen Außenverkleidung 4 und dem Speicherelement 2 ein Konvektionsspalt bzw. -raum 3 frei bleibt. Wie in Fig. 1 beschrieben erwärmen auch hier die Speicherelemente 2 die im Konvektionsspalt bzw. -raum 3 vorhandene Luft, welche dadurch aufsteigt und durch in der Außenverkleidung 4 vorgesehene Durchbrechungen (nicht gezeigt) in den Umgebungsraum entweichen kann. Frischluft wird in weiterer Folge durch im bodennahen Bereich befindliche Lufteinlässe (nicht gezeigt) undweiter in den Konvektionsspalt 3 angesaugt.

    [0028] Aus Fig. 4 und 5 ist die genaue Anordnung der Speicherelementen 2 innerhalb der Öfen gemäß Fig. 2 und 3 ersichtlich. Aus Fig. 5 ist auch ersichtlich, dass im Ofen gemäß Fig. 3 zusätzlich zu der an die Rückseite der Außenwand 9 des Feuerraumes 1 anschließenden Speicherelementen 2 auch den Rauchgasabzug umschließende Speicherelemente vorgesehen sind.


    Ansprüche

    1. Ofen mit Konvektion, mit einem durch eine Außenwand (9) umschlossenen Feuerraum (1) und einer davon beabstandeten Außenverkleidung (4), wobei zwischen der Außenwand (9) und der Außenverkleidung (4) ein Konvektionsraum (3) vorgesehen ist, und mit zumindest einem den Konvektionsraum (3) zugeordneten plattenförmigen Speicherelement (2), wobei das plattenförmige Speicherelement (2) flächig unmittelbar an der Außenwand (9) des Feuerraums (1) anliegt und der Konvektionsraum (3) in diesem Bereich nur zwischen dem plattenförmigen Speicherelement (2) und der Außenverkleidung (4) des Ofens vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Speicherelement (2) mittels an der Außenwand (9) des Feuerraumes (1) angebrachten Halteeinrichtungen gehalten ist.
     
    2. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Außenwand (9) des Feuerraumes (1) zumindest ein plattenförmiges Speicherelement (2) angeordnet ist.
     
    3. Ofen nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Speicherelement (2) streifenförmig ausgebildet ist.
     
    4. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Speicherelement (2) an seiner dem Feuerraum (1) zugewandten Seite zumindest bereichsweise eine glatte Oberfläche aufweist.
     
    5. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Speicherelement (2) an seiner dem Feuerraum (1) abgewandten Seite zumindest bereichsweise eine raue, vorzugsweise gerippte und/oder gewellte, Oberfläche aufweist.
     
    6. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Speicherelement (2) aus einem Material hergestellt ist, das eine Wärmeleitfähigkeit von 4 bis 9 W(mK)-1 und eine spezifische Wärmekapazität von 0,6 bis 1 J g-1K-1 aufweist.
     
    7. Ofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Außenverkleidung (4) zumindest eine Eintrittsöffnung für die zu erwärmende Raumluft und zumindest eine Austrittsöffnung (5) für die erwärmte Raumluft vorgesehen ist.
     
    8. Ofen nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite der Außenverkleidung (4) des Ofens ein oder mehrere Austrittsöffnungen (5) vorgesehen sind.
     
    9. Ofen nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einer Seite der Außenverkleidung (4) des Ofens ein oder mehrere Austrittsöffnungen (5) vorgesehen sind.
     
    10. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass um den Rauchabzug des Feuerraums (1) zumindest ein diesem angepasstes Speicherelement (2) angeordnet ist.
     
    11. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Speicherelement (2) aus magnetischem Wärmespeichermaterial hergestellt ist.
     


    Claims

    1. Oven with convection, equipped with a furnace (1) enclosed by an exterior wall (9) and an exterior paneling (4) spaced therefrom, wherein there is provided for a convection chamber (3) between the exterior wall (9) and the exterior paneling (4), and with at least one plate-type storage element (2) associated with the convection chamber (3), wherein the plate-type storage element (2) lies flat directly against the exterior wall (9) of the furnace (1) and provision for the convection chamber (3) in this area is only made between the plate-type storage element (2) and the exterior paneling (4) of the oven, characterized in that the at least one storage element (2) is fixed by means of fixture devices which are attached to the exterior wall (9) of the furnace (1).
     
    2. Oven according to claim 1, characterized in that on every exterior wall (9) of the furnace (1) it is arranged for at least one plate-type storage element (2).
     
    3. Oven according to any one of claims 1 or 2, characterized in that the at least one storage element (2) has a strip-type form.
     
    4. Oven according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the at least one storage element (2) has on its side facing the furnace (1) at least in certain areas a plain surface.
     
    5. Oven according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the at least one storage element (2) has on its side that faces away from the furnace (1) at least in certain areas a rough, preferably ribbed and/or corrugated, surface.
     
    6. Oven according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the storage element (2) is made from a material which has a heat conductivity of between 4 and 9 W(mK)-1 and a specific heat capacity of between 0.6 to 1 J g-1K-1.
     
    7. Oven according to claim 6, characterized in that the exterior paneling (4) includes at least one inlet for the room air to be heated and at least one outlet (5) for the heated room air.
     
    8. Oven according to claim 6 or 7, characterized in that the upper surface of the exterior paneling (4) of the oven includes one or more outlets (5).
     
    9. Oven according to claim 7 or 8, characterized in that at least one side of the exterior paneling (4) of the oven includes one or more outlets (5).
     
    10. Oven according to any one of claims 1 to 9, characterized in that the funnel of the furnace (1) is surrounded by at least one customized storage element (2).
     
    11. Oven according to any one of claims 1 to 10, characterized in that the storage element (2) is made from magnetic heat storage material.
     


    Revendications

    1. Poêle à convection, comprenant une chambre de combustion (1) enfermée par une paroi extérieure (9), et un habillage extérieur (4) écarté de celle-ci, et il est prévu une chambre à convection (3) entre la paroi extérieure (9) et l'habillage extérieur (4), et comprenant au moins un élément accumulateur (2) en forme de plaque associé à la chambre à convection (3), dans lequel l'élément accumulateur en forme de plaque (2) est appliqué en surface directement contre la paroi extérieure (9) de la chambre de combustion (1) et dans cette région la chambre à convection (3) est prévue uniquement entre l'élément accumulateur en forme de plaque (2) et l'habillage extérieur (4) du poêle, caractérisé en ce que ledit au moins un élément accumulateur (2) est maintenu au moyen de dispositifs de maintien contre la paroi extérieure (9) de la chambre de combustion (1).
     
    2. Poêle selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un élément accumulateur en forme de plaque (2) est agencé contre chaque paroi extérieure (9) de la chambre de combustion (1).
     
    3. Poêle selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisé en ce que ledit au moins un élément accumulateur (2) est réalisé sous forme de bande.
     
    4. Poêle selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que ledit au moins un élément accumulateur (2) possède, sur son côté tourné vers la chambre de combustion (1), une surface lisse au moins par zone.
     
    5. Poêle selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que ledit au moins un élément accumulateur (2) possède, sur son côté détourné de la chambre de combustion (1), une surface rugueuse, de préférence nervurée et/ou ondulée au moins par zone.
     
    6. Poêle selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'élément accumulateur (2) est fabriqué en un matériau qui présente une conductivité thermique de 4 à 9 W(mK)-1 et une capacité calorifique spécifique de 0,6 à 1 J g-1K-1.
     
    7. Poêle selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'il est prévu dans l'habillage extérieur (4) au moins une ouverture d'entrée pour l'air ambiant à chauffer et au moins une ouverture de sortie (5) pour l'air ambiant chauffé.
     
    8. Poêle selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce qu'il est prévu une ou plusieurs ouvertures de sortie (5) du côté supérieur de l'habillage extérieur (4).
     
    9. Poêle selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce qu'il est prévu une ou plusieurs ouvertures de sortie (5) sur au moins un côté de l'habillage extérieur (4) du poêle.
     
    10. Le selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'au moins un élément accumulateur (2) adapté à la sortie des fumées de la chambre de combustion (1) est agencé autour de cette sortie.
     
    11. Poêle selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que l'élément accumulateur (2) est réalisé en un matériau magnétique accumulateur de chaleur.
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente