[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Ofen mit Konvektion, mit einem durch eine
Außenwand umschlossenen Feuerraum und einer davon beabstandeten Außenverkleidung,
wobei zwischen der Außenwand und der Außenverkleidung ein Konvektionsraum vorgesehen
ist, und mit zumindest einem den Konvektionsraum zugeordneten plattenförmigen Speicherelement.
[0002] Traditionell hergestellte Speicheröfen, insbesondere Kachelöfen oder Kamine, benötigen
eine relativ lange An- bzw. Aufheizphase, um die gewünschte Energie abgeben zu können.
Das Grundprinzip nach welchen solche Speicherheizanlagen arbeiten, liegt in der Wärmespeicherung,
welche durch das Material der Außenumwandung bewerkstelligt wird. Dieses Wärmespeichermaterial,
zumeist aus Schamotte oder Ton hergestellt, reagiert äußerst träge in Bezug auf Wärmeaufnahme
und die Wärmeverteilung innerhalb des Materials. Die Wärmeabstrahlung erfolgt dann
über eine relativ große Oberfläche direkt an die Umgebung. Aufgrund dessen erweisen
sich derartige Öfen als kaum regulierbar und benötigen zudem viel Raum.
[0003] Weiters ist bekannt, dass moderne, industrielle Heizanlagen oder Feuerungseinrichtungen
zwar eine sehr rasche Aufheizphase haben, man allerdings nicht unbedingt mit einer
langen Nachheizphase nach Abschalten der Feuerung rechnen kann, da die eingesetzten
Materialien solcher Heizanlagen für eine nachhaltige Wärmeabgabe gar nicht geschaffen
sind. Derartige Öfen arbeiten nach dem Prinzip der Konvektion, wobei die Brennräume
zumeist aus metallischem Material, wie Gusseisen oder Stahlblech, hergestellt sind
und die zu erwärmenden Luft auf relativ kleinen Flächen aufgeheizt wird. Die erwärmte
Luft steigt nach oben, um dann in den zu beheizenden Raum abgegeben zu werden und
gleichzeitig neue, kalte Frischluft anzusaugen. Aufgrund der raschen Wirkungsweise
derartiger Heizeinrichtungen eignen sie sich allerdings zumeist nur als Zusatzheizgeräte.
[0004] Aus der
DE 228 266 ist ein gattungsgemäßer Strahlungsofen mit einem Doppelmantel bekannt. In dem einen
Zwischenraum bildenden Doppelmantel sind senkrecht angeordnete, im Querschnit eckige,
ovale oder runde Speicherstangen aus wärmespeichernden Material vorgesehen. Zwischen
diesen und den Wandungen des Ofens liegen jeweils kanalartige Zwischenräume vor. Wenn
ein zusätzlicher Heizeffekt bewirkt werden soll, so werden Öffnungen im Ober- und
Unterteil des Ofens freigegeben. Dadurch wird die dann zuströmende Raumluft in den
kanalartigen Zwischenräumen aufgeheizt und an die Umgebung abgegeben.
[0005] Aus der
DE 297 10 632 U1 ist ein Speicherkachelofen mit Wärmespeichermasse aus Einzelblöcken bekannt, die
lose, aufeinandergestapelt um die Feuerraumwand herum angeordnet sind.
[0006] In der rumänischen Schrift
RO 11 67 46 B1 wird eine Heizkörperkonstruktion offenbart, bei welcher Frischluft entlang der Seitenwandung
des Feuerraumes geführt wird. Die erwärmten Frischluftströme werden dann über Durchbrechungen,
insbesondere im oberen Abschnitt der Feuerraumwandung, in den Feuerraum geführt, offensichtlich
um die Verbrennung zu verbessern.
[0007] In der letzten Zeit galt das Bestreben, eine Kombination der beiden oben genannten
Prinzipien (Wärmestrahlung von Speicherelementen und Konvektion) zur Verfügung zu
stellen, wobei insbesondere versucht wurde, ein wärmespeicherndes Material in mit
Konvektionsluft arbeitenden Schnellheizanlagen einzusetzen.
[0008] Ein Versuch dieses Konzept umzusetzen ist beispielsweise aus der
DE 197 52 699 C1 bekannt. Dieses Dokument zeigt einen Heizofen mit Wärmespeicherplatten, welche zwischen
einem blechummantelten Feuerraum und der Außenwandung bzw. Außenverkleidung des Ofens
jeweils beabstandet angeordnet sind. Durch diese Abstände entstehen zwei parallel
laufende Luft- bzw. Strömungskanäle, welche der Zirkulation von eingeschlossener Luft
dienen. Zur Erreichung eines Luftkreislaufes sind Flächenspeicherkörper oberhalb und
unterhalb des Feuerraumes beabstandet vorgesehen, sodass beim Aufwärtsströmen der
aufgeheizten Luft ein Entweichen der Luft verhindert wird. Das Prinzip besteht dabei
im Zirkulieren der Luft innerhalb des Ofens, es wird keine erwärmte Luft nach außen
hin abgegeben.
[0009] Eine Weiterentwicklung ist aus der
DE 38 32 011 A1 bekannt, in welcher ein Kachelofen mit einer thermobimetallgesteuerter Heizregelung
beschrieben ist. Die Kachelwände stehen in lösbarer Verbindung mit dem Kachelgrundofengehäuse,
welche mit einem Thermo-bimetall-Lochscheiben-Hohlkörper und einer gegen die Kachelwand
widergelagerten Druckfederausgestattetsind. Abhängig von der jeweiligen Temperatur
im Thermo-bimetall-Lochscheiben-Hohlkörper werden zwischen dem Heizofen und den Kachelwänden
konvektiv wirkende Abstände hergestellt, sodass der Kachelofen zeitweise als Wärmespeicherofen
und zeitweise als Konvektionsofen wirken kann. Bei dieser Konstruktion ist interessant,
dass im Falle einer Konvektion die Luft direkt an der Feuerraumwandung vorbeigeführt
bzw. zwischen Brennwand und Innenfläche der wärmespeichernden Kachelwände nach oben
hin ins Freie abgeleitet wird. Das Speichermaterial, nämlich die Kachelwände, ist
demgemäß im Außenbereich des Ofens angeordnet bzw. entspricht der Außenwand des Ofens.
Diese Konstruktion ist recht komplex aufgebaut, zudem ist ein Abspreizen der Kachelwände
durch die Thermo-bimetall-Einrichtung recht heikel und störungsanfällig.
[0010] Es ist nun Ziel dervorliegenden Erfindung eine einfache Heizkonstruktion zur Verfügung
zu stellen, bei welcher unter Ausnutzung des Speicherverhaltens des verwendeten Wärmespeichermaterials
ein dauernder Konvektionsluftstrom geschaffen wird.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das plattenförmige Speicherelement
flächig unmittelbar an der Außenwand des Feuerraums anliegt und der Konvektionsraum
in diesem Bereich nur zwischen dem plattenförmigen Speicherelement und der Außenverkleidung
des Ofens vorgesehen ist. Das Speicherelement, welches vorteilhafterweise durch sehr
gute Wärmeleitfähigkeit ausgezeichnet ist, transportiert die im Feuerraum freigesetzte
Wärmeenergie rasch an seine dem Feuerraum abgewandten Außenseite, sodass die Wärmeenergie
rasch an die zu erwärmende Luft abgeben werden kann. Dies wird gemäß der Erfindung
dadurch erreicht, dass das Speicherelement an den Feuerraum anschließend, vorzugsweise
direkt am Feuerraum angebracht ist, und mittels an der Außenwand des Feuerraumes angebrachten
Halteeinrichtungen gehalten ist wodurch die anfallende Wärme bestmöglich vom Speicherelement
aufgenommen werden kann. Dabei ist es günstig, wenn das Speicherelement eine Hitzebeständigkeit
von bis zu 1200°C aufweist, um einen beständigen und fehlerfreien Wärmetransport vom
Feuerraum über das Speicherelement zu der den Konvektionsspalt durchströmenden Luft
sicherzustellen.
[0012] Es ist zweckmäßig, an jeder Außenwand des Feuerraumes zumindest ein Speicherelement
anzuordnen. Somit wird die erzeugte Wärme in jedem Fall und allseitig ausgenutzt und
ein eventueller Verlust der Wärmeübertragung wird hintangehalten.
[0013] In Zusammenhang mit der Anordnung des Speicherelementes an der Außenwand des Feuerraumes
ist es vorgesehen, wenn das Speicherelement mittels Halteeinrichtungen an der Außenwand
des Feuerraumes angebracht sind. Das Halten der Speicherelemente am Feuerraum kann
auf verschiedene Arten durchgeführt werden, wie zum Beispiel durch Klemmen an der
Ober- und Unterkante des Speicherelementes oder aber auch durch einfache Befestigung,
z.B. Verschraubung, der Speicherelemente direkt an die Außenwand des Feuerraumes.
Durch variable Halteeinrichtungen sind die Speicherelemente an jede Form des Feuerraumes
anbringbar.
[0014] Die plattenförmige Ausgestaltung der Speicherelemente wirkt sich äußerst günstig
auf die Wärmeübertragung vom Feuerraum zum Speicherelement aus, da eine Plattenform
plan an der Feuerraumaußenwand zu liegen kommen kann - natürlich vorausgesetzt, dass
die Außenwand des Feuerraumes ebenfalls plan ist. Bei manchen Heizanlagen, insbesondere
bei individuell angefertigten Öfen, kann es vorkommen, dass die Außenwand des Feuerraumes
nicht einer planen Oberfläche entspricht. In solchen Fällen besteht die Möglichkeit,
die Speicherelemente bzw. die Speicherplatten in Form von Streifen vorzusehen, sodass
die Oberfläche der Außenwand des Feuerraumes zumindest bereichsweise bedeckt werden
kann. Dazu ist es vorteilhaft, wenn das Material des Speicherelements trennbar, vorzugsweise
schneidbar, ist.
[0015] Gemäß einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung ist es zweckmäßig, wenn die
Speicherelemente an ihrer dem Feuerraum zugewandten Seite eine glatte Oberfläche und
an ihrer dem Feuerraum abgewandten, dem Konvektionsspalt zugewandten Seite eine raue,
vorzugsweise gewellte, Oberfläche aufweisen. In Abhängigkeit von der Bauweise der
Feuerraumaußenwand können die Speicherelemente bzw. die Speicherplatten auch variable
Oberflächen aufweisen. Es ist auch vorstellbar, dass die dem Feuerraum zugewandte
Seite des Speicherelementes eine gekrümmte Oberfläche aufweist. Gemäß der Erfindung
ist ein Vorsehen von Aussparungen auf der Oberfläche der Speicherelemente auch bereichsweise
möglich, entweder zum Zweck der Montage des Elements an der Feuerraumaußenwand, oder
aber zur Vorsehung von Luftkanälen im Konvektiosspalt.
[0016] Vorzugsweise weisen die Speicherelemente an ihrer dem Feuerraum abgewandten Seite
zumindest bereichsweise eine raue, vorzugsweise gerippte und/oder gewellte, Oberfläche
auf. Die Wellen bzw. Rippen dienen dabei dazu, eine Maximierung der Oberfläche des
Speicherelementes für die Luftströmung im Konvektionsbereich zu erreichen bzw. den
Luftstrom durch Zwangsumlenkungen zu verlangsamen und dadurch den Wärmeaustausch zu
verbessern.
[0017] Gemäß einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung sind die Speicherelemente
aus einem Material hergestellt, welches eine Wärmeleitfähigkeit von 4 bis 9 W(mK)
-1 und eine spezifische Wärmekapazität von 0,6 bis 1 J g
-1K
-1 aufweist. Dadurch wird eine Erhöhung des Wärmespeichervermögens und somit auch eine
langanhaltenden Wärmeabgabe der Energie an die vorbeiströmende zu erwärmende Raumluft
ermöglicht.
[0018] Es hat sich gezeigt, dass sich hiefür magnetitische Speicherelement am besten eignen,
wobei aber auch herkömmliche Wärmespeichermaterialien verwendet werden können.
[0019] Um einen effektiven Konvektionsluftstrom herzustellen, ist es zweckmäßig, wenn in
der Außenverkleidung des Ofens zumindest eine Eintrittsöffnung für die zu erwärmende
Raumluft und zumindest eine Austrittsöffnung für die erwärmte Raumluft vorgesehen
ist.
[0020] Für einen besseren Heizeffekt hat es sich gezeigt, dass es günstig ist, wenn ein
oder mehrere Austrittsöffnungen an der Oberseite der Außenverkleidung des Ofens vorgesehen
sind. Diese können hinsichtlich ihrer Anordnung und Ausgestaltung variabel sein.
[0021] Gleichfalls ist es auch von Vorteil, wenn ein oder mehrere Austrittsöffnungen an
zumindest einer Seite der Außenverkleidung des Ofens vorgesehen ist bzw. sind.
[0022] Die Vorteile der vorliegenden Erfindung gegenüber herkömmlichen Kaminöfen gehen auch
aus dem folgenden Vergleichsversuch hervor:
[0023] Ein handelsüblicher Kaminofen (Modell AUSTROFLAMM PUR, Fa. Austroflamm, AT) mit den
folgenden Abmessungen bzw. Spezifikationen:
| H / B / T |
1258/450/429 mm |
| Feuerraum H / B / T |
270/325/350 mm |
| Gewicht |
160 kg |
| Nominelle Heizleistung gemäß DIN-18891 |
6 kW |
| Min/Max Output in kW |
3,5 / 8 kW |
| Raumheizleistung abhängig von der Hausisolierung |
60-120 m3 |
wurde zwei Testläufen unterzogen, einmal ohne Speicherelemente (Vergleich) und einmal
erfindungsgemäß mit an der Außenwand des Feuerraums befestigter Speicherelement (ca.
60 kg, Wärmeleitfähigkeit 8 W(mK)
-1, spezifische Wärmekapazität 0,7 bis 0,9 J g
-1K
-1), wobei zwischen Speicherelement und Außenverkleidung des Ofens ein Konvektionsspaltfreiblieb.
JederTestlauf bestand aus 2 Auflagen von je 2 kg genormter Holzbriketts, die erste
Auflage ungemessen zur Erzeugung einer Grundglut, die zweite Auflage bei 4 % CO
2 im Rauchgas, Schieberstellung: Primärluft 0 %, Sekun-därluft 45 %:
| |
Vergleich |
Erfindungsgemäß |
| Energetisch gewichteter Wirkungsgrad (in Annäherungsrechnung nach 2 Auflagen) |
78 % |
88 % |
| Brenndauer für 2 Auflagen |
73 Minuten |
106 Minuten |
| |
Vergleich |
Erfindungsgemäß |
| CO-Emission im Mittel |
1,2 g/m3 |
0,8g/m3 |
| Oberflächentemperatur der Außenverkleidung bei Brennende |
132 °C |
151 °C |
| Abkühlung auf 45 °C (gemessen an derselben Stelle der Außenverkleidung) |
100 Minuten |
340 Minuten |
[0024] Der erfindungsgemäße Ofen wird nun unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen
näher erläutert, wobei der Gegenstand der vorliegenden Erfindung nicht hierauf beschränkt
sein soll:
Fig. 1 zeigt den schematischen Wärmeverlauf im erfindungsgemäßen Ofen,
Fig. 2 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Ofen in Höhe des Feuerraumes,
Fig. 3 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Ofen in Höhe des Feuerraumes,
Fig. 4 eine Darstellung der Speicherelemente des erfindungsgemäßen Ofens von Fig.
2 in auseinandergezogener Form und
Fig. 5 eine Darstellung der Speicherelementen des erfindungsgemäßen Ofens von Fig.
3 in auseinandergezogener Form.
[0025] Wie aus Fig. 1 erkennbar wird entstehende Wärme primär an die seitlich und oberhalb
des Feuerraumes 1 angebrachten Speicherelemente 2 abgegeben. Die Speicherelemente
2 ihrerseits erwärmen die im Konvektionsspalt 3 vorhandene Luft, welche dadurch aufsteigt
und durch in der Außenverkleidung 4 vorgesehene Durchbrechungen 5 in den Umgebungsraum
entweichen kann. Frischluft wird in weiterer Folge durch den Lufteinlass 6 und weiter
in den Konvektionsspalt 3 angesaugt.
[0026] In Fig. 2 wird eine mögliche Ausführungsform eines Ofens gemäß der vorliegenden Erfindung
gezeigt. Der Feuerraum 1 ist innen mit einer feuerfesten Auskleidung 7,8 versehen
und von einer Wand 9 umschlossen. An die Außenwand 9 des Feuerraumes 1 schließen unmittelbar
die Speicherelemente 2 an, diese werden ihrerseits von der Außenverkleidung 4 umschlossen,
wobei zwischen Außenverkleidung 4 und dem Speicherelement 2 ein Konvektionsspalt bzw.
-raum 3 frei bleibt. Wie in Fig. 1 beschrieben erwärmen die Speicherelemente 2 die
im Konvektionsspalt 3 vorhandene Luft, welche dadurch aufsteigt und durch in der Außenverkleidung
4 vorgesehene Durchbrechungen (nicht gezeigt) in den Umgebungsraum entweichen kann.
Frischluft wird in weiterer Folge durch im bodennahen Bereich befindliche Lufteinlässe
(nicht gezeigt) und weiter in den Konvektionsspalt 3 angesaugt.
[0027] Bei der in Fig. 3 gezeigten mögliche Ausführungsform eines Ofens gemäß der vorliegenden
Erfindung ist wiederum der Feuerraum 1 innen mit einer feuerfesten Auskleidung 7 versehen
und von einer Wand 9 umschlossen. An die Rückseite der Außenwand 9 des Feuerraumes
1 schließen unmittelbar die Speicherelemente 2 an, wobei an ihrer der Außenwand 9
des Feuerraumes 1 zugewandten Seite Aussparungen vorgesehen sind. Die Speicherelemente
werden ihrerseits von der Außenverkleidung 4 umschlossen, wobei zwischen Außenverkleidung
4 und dem Speicherelement 2 ein Konvektionsspalt bzw. -raum 3 frei bleibt. Wie in
Fig. 1 beschrieben erwärmen auch hier die Speicherelemente 2 die im Konvektionsspalt
bzw. -raum 3 vorhandene Luft, welche dadurch aufsteigt und durch in der Außenverkleidung
4 vorgesehene Durchbrechungen (nicht gezeigt) in den Umgebungsraum entweichen kann.
Frischluft wird in weiterer Folge durch im bodennahen Bereich befindliche Lufteinlässe
(nicht gezeigt) undweiter in den Konvektionsspalt 3 angesaugt.
[0028] Aus Fig. 4 und 5 ist die genaue Anordnung der Speicherelementen 2 innerhalb der Öfen
gemäß Fig. 2 und 3 ersichtlich. Aus Fig. 5 ist auch ersichtlich, dass im Ofen gemäß
Fig. 3 zusätzlich zu der an die Rückseite der Außenwand 9 des Feuerraumes 1 anschließenden
Speicherelementen 2 auch den Rauchgasabzug umschließende Speicherelemente vorgesehen
sind.
1. Ofen mit Konvektion, mit einem durch eine Außenwand (9) umschlossenen Feuerraum (1)
und einer davon beabstandeten Außenverkleidung (4), wobei zwischen der Außenwand (9)
und der Außenverkleidung (4) ein Konvektionsraum (3) vorgesehen ist, und mit zumindest
einem den Konvektionsraum (3) zugeordneten plattenförmigen Speicherelement (2), wobei
das plattenförmige Speicherelement (2) flächig unmittelbar an der Außenwand (9) des
Feuerraums (1) anliegt und der Konvektionsraum (3) in diesem Bereich nur zwischen
dem plattenförmigen Speicherelement (2) und der Außenverkleidung (4) des Ofens vorgesehen
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Speicherelement (2) mittels an der Außenwand (9) des Feuerraumes
(1) angebrachten Halteeinrichtungen gehalten ist.
2. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Außenwand (9) des Feuerraumes (1) zumindest ein plattenförmiges Speicherelement
(2) angeordnet ist.
3. Ofen nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Speicherelement (2) streifenförmig ausgebildet ist.
4. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Speicherelement (2) an seiner dem Feuerraum (1) zugewandten Seite
zumindest bereichsweise eine glatte Oberfläche aufweist.
5. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Speicherelement (2) an seiner dem Feuerraum (1) abgewandten Seite
zumindest bereichsweise eine raue, vorzugsweise gerippte und/oder gewellte, Oberfläche
aufweist.
6. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Speicherelement (2) aus einem Material hergestellt ist, das eine Wärmeleitfähigkeit
von 4 bis 9 W(mK)-1 und eine spezifische Wärmekapazität von 0,6 bis 1 J g-1K-1 aufweist.
7. Ofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Außenverkleidung (4) zumindest eine Eintrittsöffnung für die zu erwärmende
Raumluft und zumindest eine Austrittsöffnung (5) für die erwärmte Raumluft vorgesehen
ist.
8. Ofen nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite der Außenverkleidung (4) des Ofens ein oder mehrere Austrittsöffnungen
(5) vorgesehen sind.
9. Ofen nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einer Seite der Außenverkleidung (4) des Ofens ein oder mehrere Austrittsöffnungen
(5) vorgesehen sind.
10. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass um den Rauchabzug des Feuerraums (1) zumindest ein diesem angepasstes Speicherelement
(2) angeordnet ist.
11. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Speicherelement (2) aus magnetischem Wärmespeichermaterial hergestellt ist.
1. Oven with convection, equipped with a furnace (1) enclosed by an exterior wall (9)
and an exterior paneling (4) spaced therefrom, wherein there is provided for a convection
chamber (3) between the exterior wall (9) and the exterior paneling (4), and with
at least one plate-type storage element (2) associated with the convection chamber
(3), wherein the plate-type storage element (2) lies flat directly against the exterior
wall (9) of the furnace (1) and provision for the convection chamber (3) in this area
is only made between the plate-type storage element (2) and the exterior paneling
(4) of the oven, characterized in that the at least one storage element (2) is fixed by means of fixture devices which are
attached to the exterior wall (9) of the furnace (1).
2. Oven according to claim 1, characterized in that on every exterior wall (9) of the furnace (1) it is arranged for at least one plate-type
storage element (2).
3. Oven according to any one of claims 1 or 2, characterized in that the at least one storage element (2) has a strip-type form.
4. Oven according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the at least one storage element (2) has on its side facing the furnace (1) at least
in certain areas a plain surface.
5. Oven according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the at least one storage element (2) has on its side that faces away from the furnace
(1) at least in certain areas a rough, preferably ribbed and/or corrugated, surface.
6. Oven according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the storage element (2) is made from a material which has a heat conductivity of
between 4 and 9 W(mK)-1 and a specific heat capacity of between 0.6 to 1 J g-1K-1.
7. Oven according to claim 6, characterized in that the exterior paneling (4) includes at least one inlet for the room air to be heated
and at least one outlet (5) for the heated room air.
8. Oven according to claim 6 or 7, characterized in that the upper surface of the exterior paneling (4) of the oven includes one or more outlets
(5).
9. Oven according to claim 7 or 8, characterized in that at least one side of the exterior paneling (4) of the oven includes one or more outlets
(5).
10. Oven according to any one of claims 1 to 9, characterized in that the funnel of the furnace (1) is surrounded by at least one customized storage element
(2).
11. Oven according to any one of claims 1 to 10, characterized in that the storage element (2) is made from magnetic heat storage material.
1. Poêle à convection, comprenant une chambre de combustion (1) enfermée par une paroi
extérieure (9), et un habillage extérieur (4) écarté de celle-ci, et il est prévu
une chambre à convection (3) entre la paroi extérieure (9) et l'habillage extérieur
(4), et comprenant au moins un élément accumulateur (2) en forme de plaque associé
à la chambre à convection (3), dans lequel l'élément accumulateur en forme de plaque
(2) est appliqué en surface directement contre la paroi extérieure (9) de la chambre
de combustion (1) et dans cette région la chambre à convection (3) est prévue uniquement
entre l'élément accumulateur en forme de plaque (2) et l'habillage extérieur (4) du
poêle, caractérisé en ce que ledit au moins un élément accumulateur (2) est maintenu au moyen de dispositifs de
maintien contre la paroi extérieure (9) de la chambre de combustion (1).
2. Poêle selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un élément accumulateur en forme de plaque (2) est agencé contre chaque paroi
extérieure (9) de la chambre de combustion (1).
3. Poêle selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisé en ce que ledit au moins un élément accumulateur (2) est réalisé sous forme de bande.
4. Poêle selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que ledit au moins un élément accumulateur (2) possède, sur son côté tourné vers la chambre
de combustion (1), une surface lisse au moins par zone.
5. Poêle selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que ledit au moins un élément accumulateur (2) possède, sur son côté détourné de la chambre
de combustion (1), une surface rugueuse, de préférence nervurée et/ou ondulée au moins
par zone.
6. Poêle selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'élément accumulateur (2) est fabriqué en un matériau qui présente une conductivité
thermique de 4 à 9 W(mK)-1 et une capacité calorifique spécifique de 0,6 à 1 J g-1K-1.
7. Poêle selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'il est prévu dans l'habillage extérieur (4) au moins une ouverture d'entrée pour l'air
ambiant à chauffer et au moins une ouverture de sortie (5) pour l'air ambiant chauffé.
8. Poêle selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce qu'il est prévu une ou plusieurs ouvertures de sortie (5) du côté supérieur de l'habillage
extérieur (4).
9. Poêle selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce qu'il est prévu une ou plusieurs ouvertures de sortie (5) sur au moins un côté de l'habillage
extérieur (4) du poêle.
10. Le selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'au moins un élément accumulateur (2) adapté à la sortie des fumées de la chambre de
combustion (1) est agencé autour de cette sortie.
11. Poêle selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que l'élément accumulateur (2) est réalisé en un matériau magnétique accumulateur de
chaleur.