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(11) |
EP 1 344 234 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.10.2004 Patentblatt 2004/43 |
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Anmeldetag: 18.06.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H01H 1/58 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2001/002267 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/001585 (03.01.2002 Gazette 2002/01) |
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ANSCHLUSSSCHIENE AUS PROFILIERTEN HALBZEUGEN, FÜR ELEKTRISCHE GERÄTE UND APPARATE,
FÜR VERSCHIEDENE NENNSTRÖME
CONNECTOR RAIL MADE OF PROFILED SEMIFINISHED PRODUCTS FOR ELECTRICAL DEVICES AND APPLIANCES
FOR VARIOUS NOMINAL CURRENTS
RAIL DE RACCORDEMENT EN DEMI-PRODUITS PROFILES POUR APPAREILS ELECTRIQUES ET COURANT
NOMINAUX DIFFERENTS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
28.06.2000 DE 10032654
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.09.2003 Patentblatt 2003/38 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- BACH, Michael
12437 Berlin (DE)
- SEBEKOW, Michael
13125 Berlin (DE)
- SEIDLER-STAHL, Guenter
13359 Berlin (DE)
- SCHMIDT, Detlev
12055 Berlin (DE)
- THIEDE, Ingo
12159 Berlin (DE)
- TUERKMEN, Sezai
13629 Berlin (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 743 708 US-A- 2 813 170
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DE-A- 19 643 607
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft aus profilierten Halbzeugen hergestellte Anschlussschienen
zur Verbindung der elektrischen Komponenten elektrischer Geräte und Apparate mit einem
äußeren Stromkreis, wobei sich die Anschlussschienen durch in der Geräte- oder Apparatewand
befindliche Fensteröffnungen erstreckbar und durch Befestigungsmittel in dem Gehäuse
fixierbar sind.
[0002] An dem aus dem Gehäuse nach außen hindurchgeführten Teil einer Anschlussschiene kann
auf diese Weise beispielsweise eine anlagenseitige Zuleitungsschiene oder ein anderes
geeignetes Verbindungselement für die Energiezuführung angeschlossen werden. Die Anschlussschiene
ist dabei in der Regel in dem isolierenden Wandkörper eines Gerätes oder Apparates
fest angeordnet, was in der Regel mit Hilfe von Durchführungsöffnungen und Befestigungselementen
realisiert wird.
[0003] Die Anschlussschienen, die vorzugsweise für Niederspannungs-Leistungsschalter Verwendung
finden können, müssen weiterhin so gestaltet sein, dass sie rationell herstellbar
sind und geeignet sind, bestimmte Funktionen zu erfüllen. Diese Funktionen sind: die
Stromtragfähigkeit, die Wärmeabfuhr, eine Fläche für Anschlüsse von Zuleitungsschienen
sowie die Aufnahme und Übertragung statischer und dynamischer Kräfte. Es handelt sich
also um eine kräftemäßig und dynamisch hoch beanspruchte Stelle.
[0004] Darüber hinaus soll es möglich sein, Anschlussschienen für unterschiedliche Stromstärken
in einem einheitlichen Gehäuse mit einheitlichen Durchführungsöffnungen unterzubringen.
Als Befestigungsmittel für die Anschlussschiene dienen bei herkömmlichen Geräten und
Apparaten Schrauben, die sich durch quer zur Längsachse der Anschlussschienen angeordnete
Öffnungen erstrecken und für deren Aufnahme in der Regel in der Wand des entsprechenden
Gehäuses ein Muttergewinde vorgesehen ist. Aus Gründen der mechanischen Festigkeit
werden bei einem aus einem Isolierstoff bestehenden Gehäuse hierzu metallische Einlegmuttern
oder Einpressmuttern verwendet.
[0005] Die Herstellung und der Einbau derartiger Anschlussschienen ist folglich mit einem
hohen Material- und Fertigungsaufwand verbunden. Es wurde deshalb, zum Beispiel bei
Niederspannungs-Leistungsschaltern, die Verwendung von Anschlussschienen vorgeschlagen,
die von einem Profilmaterial mit einem oder mehreren Vorsprüngen abgesägt sind, derart,
dass die Anschlussschienen durch ein Loch gesteckt werden und der oder die Vorsprünge
des Profilmaterials als Anschläge der Anschlussschiene am Schaltergehäuse dienen und
somit die Kraftüberleitung der Schaltkräfte auf das Gehäuse bilden (DE 196 43 607
A1). Damit ist bei derartigen Schaltern einmal die Position des Festkontaktes zum
Gehäuse bestimmt und zum Anderen wird die Befestigungsstelle von den genannten Kräften
entlastet, so dass hier nur eine Fixierkraft benötigt wird, eine Belastung durch die
Scherkraft und die Positionisierungskraft aber nicht auftritt.
[0006] Eine derartige Anschlussschiene für einen Niederspannungs-Leistungsschalter, mit
einem angeformten Vorsprung, wurde zur Überwindung des vorgenannten Aufwandes in der
erwähnten DE 196 43 607 A1 vorgeschlagen. Diese Anschlussschiene wird von innen durch
die Durchführungsöffnung der Gehäusewand gesteckt und stützt sich mittels eines Vorsprunges
an der Gehäuserückwand ab. Zur Herstellung dieser Anschlussschiene werden besondere
Profile verwendet, die eine einstückig angeformte Leiste aufweisen, von denen dann
Stücke abgeschnitten werden, welche die Anschlussschiene bilden.
[0007] Bei Niederspannungs-Leistungsschaltern ist es innerhalb einer Baureihe bisher üblich,
je nach dem Nennstrom verschieden dicke Anschlussschienen zu verwenden. Diese Anschlussschienen
werden ebenfalls aus Profilen durch Absägen hergestellt. Das Gehäuse weist einheitliche
Ausschnitte für die Anschlussschienen auf, die jeweils für die größte Nennstromstärke
ausgelegt sind. Für dünnere Anschlussschienen kleinerer Nennstromstärken werden Distanzstücke
aus Kunststoff verwendet, welche die Zwischenräume füllen. Die Montage der Distanzstükke
hat den Nachteil zusätzlicher Kosten für diese Teile sowie höherer Montagekosten und
sie bilden eine Fehlerquelle bei einer kundenseitigen Montage der Strombahnen.
[0008] In allen diesen bekannten elektrischen Geräten und Apparaten sind die Anschlussschienen,
unabhängig von der sonstigen Herstellungstechnologie aus massivem Material hergestellt.
Das bedingt, dass die Schienen für unterschiedliche Stromstärken auch unterschiedliche
Querschnitte aufweisen und somit unterschiedliche äußere Abmessungen; ein Nachteil,
der vorstehend bereits behandelt wurde.
[0009] An anderer Stelle wurde deshalb bereits vorgeschlagen, hohle Anschlussschienen für
Niederspannungs-Leistungsschalter zu verwenden, die aus einem hohlen Profilmaterial
durch Absägen hergestellt sind und sowohl nur einen, als auch mehrere Hohlräume aufweisen
können (DE-Patentanmeldung 199 39 710.4). Dabei weisen diese Anschlussschienen für
alle unterschiedlichen Stromstärken den gleichen äußeren Querschnitt auf. Die Stromtragfähigkeit
wird mittels der Wandstärke der Hohlschiene reguliert, die den leitenden, stromtragenden
Querschnitt bildet. Daraus ergibt sich, dass bei niedrigeren Stromstärken durch geringe
Wandstärken ein größerer, beziehungsweise bei höheren Stromstärken durch dickere Wandstärken
ein kleinerer innerer Hohlraum vorhanden ist, was bis hin zu einer massiven Ausgestaltung
ohne Hohlraum, bei der höchsten Bemessungsstromstärke, führen kann. Auf die für diese
höchste Bemessungsstromstärke erforderlichen äußeren Abmessungen sind, wie erwähnt,
die Durchführungsöffnungen in den jeweiligen Geräteund Apparategehäusen ausgelegt.
Die Herstellung derartiger Hohlprofile aus einigen für die Herstellung von derartigen
Anschlussschienen bevorzugt verwendeten Werkstoffen ist jedoch mit erheblichen Schwierigkeiten
verbunden.
[0010] In der US 2,813,170 A1 sind von innen durch die Schalterrückwand durchgesteckte Anschlussschienen
gezeigt, die eine gabelartige Kontur haben. Sie sind an der Schalterrückwand mittels
Schrauben befestigt und die U-Form mit breiter Basis und die zusätzliche Führung der
U-Schenkel in der Schalterrückwand dienen hier lediglich der kippsicheren Kontakthalterung.
[0011] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, Anschlussschienen so
auszubilden, dass sie auch bei unterschiedlichen Nennstromwerten ohne zusätzliche
Distanzstücke in Geräte- und Apparategehäusen mit einheitlichen Durchgangsöffnungen
eingesetzt werden können und die Probleme bei der Herstellung hohler Halbzeugprofile
vermieden werden.
[0012] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Anschlussschiene aus profilierten Halbzeugen,
für elektrische Geräte und Apparate, für verschiedene Nennströme, zur Verbindung der
elektrischen Komponenten elektrischer Geräte und Apparate mit einem äußeren Stromkreis,
wobei sich die Anschlussschienen durch in der Geräte- oder Apparatewand befindliche
Fensteröffnungen erstreckbar und durch Befestigungsmittel in dem Gehäuse fixierbar
sind, gelöst, die aus einem Vollprofil besteht, und mit ersten Anlageflächen sowie
zweiten Anlageflächen zur Abstützung in der Fensteröffnung der Gehäuserückwand versehen
ist, wobei die zweiten Anlageflächen je einen Fortsatz zum äußeren Stromkreis aufweisen
und dass je nach der Verwendung als obere oder untere Anschlussschiene eines Niederspannungs-Leistungsschalters
entweder ein Ansatz zur Befestigung der flexiblen Leiterseile zu den bewegbaren Schaltkontakten
oder ein Ansatz zur Befestigung der feststehenden Schaltkontakte vorgesehen ist.
[0013] Die beiden Fortsätze der zweiten Anlageflächen sind parallel zueinander ausgerichtet,
und vorzugsweise als Einfahrkontakte für ortsfeste Gegenkontakte ausgebildet. Dadurch
ergibt sich eine gabelartige Konfiguration. Dabei sind die ersten und die zweiten
Anlageflächen so ausgebildet, dass sie unabhängig von der stromabhängigen Materialstärke
des Vollprofils für alle Stromstärken stets gleiche Abstände voneinander aufweisen,
die den einheitlichen Abmessungen der Fensteröffnungen in der Gehäuserückwand und
denen der Gegenkontakte entsprechen. Vorteilhaft erstrecken sich die ersten und die
zweiten Anlageflächen vom Vollprofil nach beiden Seiten. Es kann aber auch zweckmäßig
sein dass sich die ersten und zweiten Anlageflächen vom Vollprofil nur nach einer
Seite erstrecken. So kann es für die obere Anschlussschiene zur Befestigung des feststehenden
Schaltkontaktes günstiger sein, wenn sie mit Anlageflächen ausgebildet ist, die sich
nur nach einer Seite erstrecken, da in diesem Fall der Ansatz für den feststehenden
Kontakt besser zu befestigen ist. Für die untere Anschlussschiene ist es dagegen vorteilhaft,
wenn sie mit Anlageflächen versehen ist, die sich nach beiden Seiten erstrekken. Für
einen festen Anschluss des Gerätes an weiterführende Stromleiter erforderliche Bohrungen
werden zweckmäßig gestanzt.
[0014] Die Erfindung soll nachfolgend zum besseren Verständnis anhand eines bevorzugten,
den Schutzumfang nicht einschränkenden Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
Die Fig. 1 zeigt schematisch einen Niederspannungs-Leistungsschalter im Schnitt.
Die Fig. 2 zeigt eine mögliche vorteilhafte Ausführungsform einer oberen Anschlussschiene
gemäß der vorliegenden Erfindung in der Seitenansicht.
Die Fig. 3 zeigt eine mögliche vorteilhafte Ausführungsform einer unteren Anschlussschiene
gemäß der vorliegenden Erfindung in der Seitenansicht.
[0015] In der Fig. 1 ist schematisch ein Niederspannungs-Leistungsschalter 1 im Schnitt
dargestellt. Durch die Fensteröffnungen 21 und 22 in der Gehäuserückwand 2 des Niederspannungs-Leistungsschalters
1 sind die obere Anschlussschiene 3 und die, durch den Stromwandler 6 hindurchgeführte,
untere Anschlussschiene 4 herausgeführt. An der oberen Anschlussschiene 3 befindet
sich der feststehende Schaltkontakt 5 und an der unteren Anschlussschiene 4 ist über
nicht dargestellte flexible Verbindungen der auf einem, mit dem Schalterantrieb 8
verbundenen, Kontaktträger 9 befindliche bewegbare Schaltkontakt 10 angeschlossen.
Über dem feststehenden Schaltkontakt 5 und dem bewegbaren Schaltkontakt 10 ist die
Lichtbogenlöschkammer 7 angeordnet. Die Fig.2 zeigt eine mögliche vorteilhafte Ausführungsform
einer oberen Anschlussschiene 3 gemäß der vorliegenden Erfindung in der Seitenansicht.
Sie ist als Vollprofil 11 ausgebildet, das mit ersten Anlageflächen 12, 13 zur Abstützung
im inneren Bereich der Fensteröffnung der Gehäuserückwand 2 und zweiten Anlageflächen
14, 15 zur Abstützung im äußeren Bereich der Fensteröffnung Gehäuserückwand 2 versehen
ist, wobei letztere Anlageflächen 14, 15 Fortsätze 16, 17 zur Befestigung der anlagenseitigen
Stromschienen aufweisen, die gleichzeitig als Einfahrkontakt in die ortsfesten Gegenkontakte,
zum Beispiel Einfahr-Lamellenkontakte, der Schaltanlage ausgebildet sind. Die Anlageflächen
13 und 15 an der Unterseite der oberen Anschlussschiene 3 sind bei dieser Ausführungsform
integraler Bestandteil der unteren Fläche der oberen Anschlussschiene 3. Ein Ansatz
23 dient zur Befestigung des feststehenden Schaltkontaktes 5. Die ersten Anlageflächen
12, 13 und die zweiten Anlageflächen 14, 15 sind so ausgebildet, dass sie unabhängig
von der Materialstärke des Vollprofils 11 für alle Stromstärken stets gleiche Abstände
voneinander aufweisen, die den einheitlichen Abmessungen der Fensteröffnungen 21,
22 in der Gehäuserückwand 2 und denen der ortsfesten Gegenkontakte, entsprechen. Der
Ansatz 20 dient zur axialen Arretierung der oberen Anschlussschiene 3 am Schaltergehäuse.
[0016] Die Fig. 3 zeigt eine mögliche vorteilhafte Ausführungsform einer unteren Anschlussschiene
4 gemäß der vorliegenden Erfindung in der Seitenansicht. Gleiche Teile mit gleichen
Funktionen sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, wie in der Fig. 2. Die
untere Anschlussschiene 4 ist ebenfalls als Vollprofil 11 ausgebildet, das mit ersten
Anlageflächen 12, 13 zur Abstützung im inneren Bereich der Fensteröffnung der Gehäuserückwand
2 und zweiten Anlageflächen 14, 15 zur Abstützung im äußeren Bereich der Fensteröffnung
Gehäuserückwand 2 versehen ist, wobei letztere Anlageflächen 14, 15 Fortsätze 16,
17 zur Befestigung der anlagenseitigen Stromschienen aufweisen, die gleichzeitig als
Einfahrkontakt in die ortsfesten Gegenkontakte, zum Beispiel Einfahr-Lamellenkontakte,
der Schaltanlage ausgebildet sind. Ein Ansatz 18 dient zur Befestigung der flexiblen
Leiterseile zu den bewegbaren Schaltkontakten. Die ersten Anlageflächen 12, 13 und
die zweiten Anlageflächen 14, 15 sind so ausgebildet, dass sie unabhängig von der
Materialstärke des Vollprofils 11 für alle Stromstärken stets gleiche Abstände voneinander
aufweisen, die den einheitlichen Abmessungen der Fensteröffnungen 21, 22 in der Gehäuserückwand
2 und denen der ortsfesten Gegenkontakte entsprechen. Die Ansätze 19, 20 sind übliche
Anschläge zur axialen Arretierung der unteren Anschlussschiene 4 am Schaltergehäuse.
[0017] Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, dass alle weiterführenden
Dinge, wie Anschlussschrauben, Verbindungsschrauben, Einfahrtrennkontakten, Gehäuseöffnungen
und dergleichen, für alle Stromstärken gleich sind. Es wird bei einer nach außen offenen
Ausführung, bei verringertem bzw. variablem Querschnitt, durch Stege ein einheitliches
Einbaumaß erreicht. Die Anschlussschienen sind anpassbar für den Einbauzweck als obere
oder untere Schiene, weil diese unterschiedliche Zusatzfunktionen haben (Seilanschluss,
Kontakthalterung).
1. Anschlussschiene aus profilierten Halbzeugen, für elektrische Geräte und Apparate,
für verschiedene Nennströme, zur Verbindung der elektrischen Komponenten elektrischer
Geräte und Apparate mit einem äußeren Stromkreis, wobei die Anschlussschiene durch
in der Geräte- oder Apparatewand befindliche Fensteröffnungen erstreckbar und durch
Befestigungsmittel in dem Gehäuse fixierbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass sie aus einem Vollprofil (11) besteht, und mit ersten Anlageflächen (12, 13) sowie
zweiten Anlageflächen (14, 15) zur Abstützung in der Fensteröffnung (21, 22) der Gehäuserückwand
(2) versehen ist, wobei die zweiten Anlageflächen (14, 15) je einen Fortsatz (16,
17) zum äußeren Stromkreis aufweisen und dass ein Ansatz (18) zur Befestigung der
flexiblen Leiterseile zu den bewegbaren Schaltkontakten (10) beziehungsweise ein Ansatz
(23) zur Befestigung der feststehenden Schaltkontakte (5) vorgesehen ist.
2. Anschlussschiene nach Anspruch 1 oder 2
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Fortsätze (16, 17) parallel zueinander ausgerichtet und als Einfahrkontakte
für ortsfeste Gegenkontakte ausgebildet sind.
3. Anschlussschiene nach Anspruch 1 oder 2
dadurch gekennzeichnet,
dass die ersten Anlageflächen (12, 13) und die zweiten Anlageflächen (14, 15) so ausgebildet
sind, dass sie unabhängig von der stromabhängigen Materialstärke des Vollprofils (11)
für alle Stromstärken stets gleiche Abstände voneinander aufweisen, die den einheitlichen
Abmessungen der Fensteröffnungen (21, 22) in der Gehäuserückwand (2) und denen der
Gegenkontakte entsprechen.
4. Anschlussschiene nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich die ersten und zweiten Anlageflächen (12, 13, 14, 15) vom Vollprofil (11) nach
beiden Seiten erstrecken.
5. Anschlussschiene nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich die ersten und zweiten Anlageflächen (12, 13, 14, 15) vom Vollprofil (11) nur
nach einer Seite erstrecken.
6. Anschlussschiene nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass sie Bohrungen zur Befestigung weiterführender Stromleiter aufweist.
7. Anschlussschiene nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bohrungen gestanzt sind.
1. Connecting bar made of profiled semi-finished materials, for electrical appliances
and devices, for different nominal currents, for the connection of the electrical
components of electrical appliances and devices to an external circuit, the connecting
bar being able to extend through window openings in the appliance or device wall and
being able to be fixed in the housing by fastening means, characterized in that said bar consists of a solid profile (11), is provided with first bearing surfaces
(12, 13) and second bearing surfaces (14, 15) to provide support in the window opening
(21, 22) of the rear wall (2) of the housing, the second bearing surfaces (14, 15)
each having a continuation (16, 17) to the external circuit and in that a lug (18) for securing the flexible stranded conductors to the movable switching
contacts (10) or a lug (23) for securing the fixed switching contacts (5) is provided.
2. Connecting bar according to Claim 1 or 2, characterized in that the two continuations (16, 17) are aligned parallel to each other and formed as isolating
contacts for fixed counter-contacts.
3. Connecting bar according to Claim 1 or 2, characterized in that the first bearing surfaces (12, 13) and the second bearing surfaces (14, 15) are
formed in such a way that, irrespective of the current-dependent material thickness
of the solid profile (11), for all the current intensities they are always at the
same distances from each other, which correspond to the standard dimensions of the
window openings (21, 22) in the rear wall (2) of the housing and those of the counter-contacts.
4. Connecting bar according to Claim 1 or 2, characterized in that the first and second bearing surfaces (12, 13, 14, 15) extend from the solid profile
(11) to both sides.
5. Connecting bar according to Claim 1 or 2, characterized in that the first and second bearing surfaces (12, 13, 14, 15) extend from the solid profile
(11) only to one side.
6. Connecting bar according to Claim 1 or 2, characterized in that it has bores for securing continuing current conductors.
7. Connecting bar according to Claim 6, characterized in that the bores are punched.
1. Rail de raccordement réalisé à partir de demi-produits profilés et destiné à des appareils
et dispositifs électriques, pour des courants nominaux différents, en vue de relier
les composants électriques des appareils et dispositifs électriques à un circuit extérieur,
les rails de raccordement pouvant s'étendre à travers des ouvertures de fenêtre ménagées
dans la paroi des appareils ou dispositifs et pouvant être fixés dans le boîtier par
des moyens de fixation,
caractérisé en ce qu'il est constitué d'un profilé plein (11) et présente des premières surfaces d'appui
(12, 13), ainsi que des deuxièmes surfaces d'appui (14, 15) destinées au support dans
l'ouverture de fenêtre (21, 22) ménagée dans la paroi arrière (2) du boîtier, les
deuxièmes surfaces d'appui (14, 15) comportant chacune un prolongement (16, 17) en
direction du circuit extérieur, et en ce qu'une saillie (18) est prévue pour la fixation des câbles conducteurs flexibles aux
contacts de commutation mobiles (10) ou une saillie (23) est prévue pour la fixation
des contacts de commutation fixes.
2. Rail de raccordement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les deux prolongements (16, 17) sont orientés parallèlement l'un à l'autre, et sont
conformés en contacts à insertion pour des contacts homologues fixes.
3. Rail de raccordement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les premières surfaces d'appui (12, 13) et les deuxième surfaces d'appui (14, 15)
sont conformées de façon à être toujours à égales distances l'une de l'autre indépendamment
de l'épaisseur du matériau du profilé plein (11) pour toutes les intensités de courant,
lesquelles distances correspondent aux dimensions standard des ouvertures de fenêtre
(21, 22) ménagées dans la paroi arrière (2) du boîtier et à celles des contacts homologues.
4. Rail de raccordement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les premières et deuxièmes surfaces d'appui (12, 13, 14, 15) s'étendent à partir
du profilé plein (11) vers les deux côtés.
5. Rail de raccordement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les premières et deuxièmes surfaces d'appui (12, 13, 14, 15) s'étendent à partir
du profilé plein (11) vers un seul côté.
6. Rail de raccordement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il comporte des perçages destiné à fixer des conducteurs de courant allant plus loin.
7. Rail de raccordement selon la revendication 6, caractérisé en ce que les perçages sont réalisés par estampage.

