(19)
(11) EP 1 344 464 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
24.05.2006  Patentblatt  2006/21

(21) Anmeldenummer: 03001144.9

(22) Anmeldetag:  21.01.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A24C 5/47(2006.01)

(54)

Verfahren und Einrichtung zum Vereinigen von Rauchartikeln

Method and device for assembling smoking articles

Procédé et dispositif pour assembler des articles à fumer


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR

(30) Priorität: 12.03.2002 DE 10210760

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
17.09.2003  Patentblatt  2003/38

(73) Patentinhaber: Hauni Maschinenbau AG
21033 Hamburg (DE)

(72) Erfinder:
  • Schlisio, Siegfried
    21502 Geesthacht (DE)

(74) Vertreter: Seemann, Ralph et al
Patentanwälte Seemann & Partner, Ballindamm 3
20095 Hamburg
20095 Hamburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-B- 1 258 773
GB-A- 1 019 842
DE-C- 956 208
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Vereinigen von Rauchartikelkomponenten in Form von mit einem definierten Teilungsabstand auf einer Saugwalze zugeführten, beleimten Verbindungsblättchen und wenigstens einer auf einer Muldentrommel zugeführten Zigaretten-Mundstück-Gruppe, wobei die Zigaretten-Mundstück-Gruppe vom Verbindungsblättchen bei der Übergabe an die Zigaretten-Mundstück-Gruppe teilweise umgeben wird und in einem nachfolgenden Schritt durch Überrollen der Komponenten das Verbindungsblättchen um die Stoßstellen der Zigaretten-Mundstück-Gruppe herumgewickelt wird,

    [0002] Die Erfindung betrifft außerdem eine Einrichtung zum Vereinigen von Rauchartikelkomponenten in Form von mit einem definierten Teilungsabstand auf einer Saugwalze zugeführten, beleimten Verbindungsblättchens, mit wenigstens einer auf einer Muldentrommel zugeführten Zigaretten-Mundstück-Gruppe und mit wenigstens einem Mittel zur Teilverbindung der Rauchartikelkomponenten bei der Übergabe des Verbindungsblättchens an die Zigaretten-Mundstück-Gruppe. Darüber hinaus betrifft die Erfindung eine Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere Filteransetzmaschinen.

    [0003] Unter einem definierten Teilungsabstand ist im erfindungsgemäßen Sinn der durch die vorgegebene Länge der Verbindungsblättchen bestimmte Teilungsabstand zu verstehen.

    [0004] Eine Einrichtung zum Verbinden von Zigaretten-Mundstück-Gruppen durch Umwickeln mit beleimten Verbindungsblättchen ist beispielsweise durch die EP-A-0 687 424 bekannt, gemäß der die genannten Rauchartikelkomponenten durch einen Rollkanal hindurch bewegt und dabei während ihrer Vorwärtsbewegung um die eigene Achse gedreht werden.

    [0005] Verfahren und Vorrichtung der vorstehend bezeichneten Art dienen insbesondere zur Konfektionierung von auf einer so genannten Filteransetzmaschine queraxial geförderten Filterzigaretten. Deren Leistung bezüglich der pro Zeiteinheit hergestellten und ausgestoßenen Artikel hat sich im Laufe der Zeit immer wieder sprunghaft erhöht bzw. musste der gestiegenen Leistungsfähigkeit der vorgeschalteten Zigaretten-Strangmaschine angepasst werden. Dabei erreicht die eingangs genannte Rolleinrichtung als Teilaggregat auf einer Filteransetzmaschine eine kritische Leistungsgrenze, deren Überschreitung zwangsläufig zu einer Qualitätsminderung bzw. erhöhtem Tabakausfall, Beschädigung, Verformung oder gar Zerstörung der hergestellten Zigaretten führen kann.

    [0006] Die Offenlegungsschrift DE 25 17 299 offenbart eine Vorrichtung zum Zusammenführen von Belagpapierblättchen und Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen, bei der Belagpapier auf einer Muldentrommel zugeführt wird. Bei der Übergabe der Gruppen an die Belagpapierzufuhrtrommel, legt sich das Belagpapier um die Gruppe herum.

    [0007] Ferner werden in der europäischen Patentschrift EP-B-0 821 887 ein gattungsgemäßes Verfahren und eine gattungsgemäße Vorrichtung zum Vereinigen von Rauchartikeln beschrieben. Gemäß der technischen Lehre werden die Rauchartikelkomponenten durch zwei aufeinander folgende Rollvorgänge miteinander verbunden. Hierbei erfolgt die erste Teilrollung in der Aufnahme der Muldentrommel während und bei der Übergabe des Verbindungsblättchens an eine Zigaretten-Mundstück-Gruppe. Die Endrollung wird in Form einer Mehrfachumrollung der teilverbundenen Komponenten in einem weiteren Verfahrensschritt ausgeführt.

    [0008] Außerdem ist in GB-A-1 019 842 eine Vorrichtung zum Umwickeln von Zigaretten und Filtereinheiten mit einem Verbindungsband offenbart, wobei Rauchartikelgruppen, bestehend aus Tabakstock-Filtereinheit-Tabakstock-Gruppen, an eine Saugwalze übergeben werden, auf der ein Verbindungsband für eine Rauchartikelgruppe angeordnet ist. Die Saugwalze verfügt über mit Unterdruck beaufschlagte Mulden, auf denen die Verbindungsbänder angeordnet sind. Bei der Übergabe der Rauchartikelgruppe an die Saugwalze werden die Rauchartikelgruppen in die Mulden abgegeben, sodass die Rauchartikelgruppen und das Verbindungsblättchen teilweise miteinander verbunden sind. Nachfolgend wird eine Rollung der teilverbundenen Komponenten ausgeführt.

    [0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine hohe Produktqualität von Rauchartikeln, auch bei höheren Produktionsleistungen zu gewährleisten.

    [0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei dem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass nach der Übergabe des Verbindungsblättchens an die Zigaretten-Mundstück-Gruppe die Rauchartikelkomponenten in einer Aufnahme der Muldentrommel beschleunigt und/oder lageverschoben werden.

    [0011] Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, dass bei der Übergabe des Verbindungsblättchens an die Zigaretten-Mundstück-Gruppe eine Teilumhüllung der Gruppe mit einem vorbestimmten Umschließungswinkel stattfindet. Hierbei soll erfindungsgemäß die Zigaretten-Mundstück-Gruppe ihre Lage auf bzw. in der Muldentrommel nicht ändern, d.h. sie wird bei der Teilumschlingung nicht gerollt. Dadurch, dass bei der Übergabe des Verbindungsblättchens an die Zigaretten-Mundstück-Gruppe die vorgenommene Teilumhüllung beim Zusammenführen der Komponenten stattfindet, wird die freie Länge des Verbindungsblättchens bereits bei diesem Vorgang verkürzt, sodass das Blättchenende von einer nachfolgenden Zigaretten-Mundstück-Gruppe freikommt bzw. von dieser nicht eingeholt wird. Dies hat zur Folge, dass die Länge des freien Endes des Verbindungsblättchens sich nicht ändert und von der Zigarette als eine Art Fähnchen von der Zigarette absteht. Um eine vollständige Verbindung der Zigaretten-Mundstück-Gruppe mit dem Verbindungsblättchen herzustellen, wird anschließend durch Überrollen der Komponenten das Verbindungsblättchen um die Stoßstellen der Zigaretten-Mundstück-Gruppe herumgewickelt.

    [0012] Gemäß der Erfindung wird eine Verlagerung der teilverbundenen Komponenten nach der Übergabe des Verbindungsblättchens an die Zigaretten-Mundstück-Gruppe ausgeführt. Erfindungsgemäß wird erst nach der Zusammenfügung und Teilumhüllung der teilverbundenen Komponenten eine Lageverschiebung bzw. -veränderung der teilverbundenen Komponenten vorgenommen. Durch die Lageverschiebung der teilverbundenen Komponenten wird die Zigaretten-Mundstück-Gruppe nicht weiter eingerollt. Dies bedeutet, dass die Länge des freien Endes des Verbindungsblättchens sich nicht ändert. Hingegen ändert sich die relative Anordnung des Belagfähnchens zur Zigaretten-Mundstück-Gruppe. Dies gilt insbesondere für die relative Lage des Fähnchenendes zur Mittelachse der Zigaretten-Mundstück-Gruppe. Vor allem kann durch die Lageverschiebung der teilverbundenen Komponenten eine Verkürzung des Abstands zwischen Mittelpunkt der Gruppe und dem freien Ende des Verbindungsblättchens erreicht werde.

    [0013] Überdies ist vorgesehen, dass die Verlagerung der teilverbundenen Komponenten in einer Aufnahme der Muldentrommel ausgeführt wird. Durch die Lageverschiebung ändert sich die relative Lage des freien Teils des Belagpapiers zu der Zigaretten-Mundstück-Gruppe, wobei die Länge des freien Belagpapierfähnchens im wesentlichen konstant bleibt. Dagegen ändert sich der Abstand zwischen dem abstehenden Ende des Blättchens zur Mittelachse (Symmetrieachse) der Zigaretten-Mundstück-Gruppe. In der Muldenaufnahme verlagert sich die Position der Anrollkante des Belagpapierblättchens.

    [0014] Um die Zigaretten-Mundstück-Gruppe mit dem beleimten Verbindungsblättchen in Gestalt einer Teilumschlingung zu versehen, wird die Zigaretten-Mundstück-Gruppe in eine Aufnahme der Saugwalze wenigstens teilweise eingebracht. Hierbei ist die Aufnahme der Saugwalze insbesondere form- und/oder formkomplementär zur Zigaretten-Mundstück-Gruppe ausgebildet, sodass sich das Belagpapierblättchen um die Gruppe teilweise herumlegen kann und mit ihr verklebt wird.

    [0015] Ein sicherer Erstkontakt zwischen dem Verbindungsblättchen und der Zigaretten-Mundstück-Gruppe wird erreicht, wenn das Verbindungsblättchen asymmetrisch zur Aufnahme der Saugwalze angeordnet wird. Dies ist insbesondere dann günstig für das Verfahren, wenn das in Bewegungsrichtung der Saugwalze vor der Aufnahme liegende Ende des Verbindungsblättchens kürzer als das hintere Ende ist.

    [0016] Die Gruppe wird außerdem zuverlässig teilweise umhüllt, wenn das Verbindungsblättchen bei der Übergabe asymmetrisch und/oder teilweise gehalten wird.

    [0017] Eine sichere Teilumhüllung der Zigaretten-Filter-Gruppe wird dadurch erreicht, dass der von der Saugwalze nicht gehaltene Teil des Verbindungsblättchens wenigstens teilweise mit der Zigaretten-Mundstück-Gruppe verklebt wird.

    [0018] Darüber hinaus wird vorteilhafterweise das Verbindungsblättchen durch Beaufschlagung mit Unterdruck von wenigstens zwei Saugbohrungen der Saugwalze gehalten.

    [0019] Die Zigaretten-Mundstück-Gruppe kann von dem Verbindungsblättchen ohne Faltenbildung umschlungen werden, wenn der Unterdruck an den Saugbohrungen in einer vorbestimmten Reihenfolge abgeschaltet wird. Durch die Abschaltung des Unterdrucks kann sich der frei gewordene Teil des Verbindungsblättchens an der Saugwalze bzw. an der Saugbohrung glatt um die Zigaretten-Mundstück-Gruppe legen. Wenn beispielsweise die Saugluft an der, bezogen auf die Bewegungsrichtung der Saugwalze, vor der Übergabemulde der Walze angeordnete Saugbohrung abgeschaltet wird, kann sich der vordere Teil des Verbindungsblättchens durch Einbringen der Zigaretten-Mundstück-Gruppe in die Aufnahme an die Gruppe anlegen und mit ihr verklebt werden.

    [0020] Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Verlagerung mittels eines Beschleunigungsvorgangs der teilverbundenen Komponenten ausgeführt wird. Durch eine auf die teilverbundenen Komponenten ausgeübte Beschleunigung ändert sich die Position der teilverbundenen Komponenten in der Aufnahme einer Muldentrommel. Da die teilverbundenen Komponenten bereits mit der Muldentrommel bewegt werden, muss zusätzlich eine relative Beschleunigung auf die Komponenten einwirken, sodass diese auf der bewegten Aufnahme eine andere Position auf der Aufnahme einnehmen.

    [0021] Außerdem ist es von Vorteil, wenn der Teilungsabstand der teilverbundenen Komponenten verringert wird. Nach dem Zusammenfügen der teilverbundenen Komponenten und der Teilumhüllung ist der Abstand zwischen dem freien Ende des Verbindungsblättchens und der nachfolgenden, ebenfalls teilumhüllten Zigaretten-Mundstück-Gruppe größer als bei Zigaretten-Mundstück-Gruppen, bei denen das Blättchen an einer Stelle gemäß dem Stand der Technik angeheftet wird. Bei einer erfindungsgemäßen Verkürzung des Teilungsabstands, beispielsweise durch bewegliche Ärmchen einer Muldentrommel, können die der Muldentrommel nachgeordneten Fördermittel ebenfalls mit einer kleineren Teilung betrieben werden, sodass insgesamt die Produktivität einer Maschine bei einer hohen Produktqualität gesteigert werden kann. Durch die Teilungsveränderung können somit mehr Zigaretten pro Minute in einer Maschine transportiert bzw. hergestellt werden. Gleichzeitig werden die Rauchartikelkomponenten schonen behandelt.

    [0022] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Teilungsabstand der Aufnahmen der Muldentrommel während und/oder nach der Verlagerung verringert wird. Die Verringerung des Teilungsabstands beruht auf dem Gedanken, dass durch die Lageverschiebung das freie Ende des Belagpapierfähnchens nicht verkürzt wird. Durch die Verlagerung der Komponenten und die Änderung der Relativlage kann der Abstand zwischen zwei aufeinander folgenden teilverbundenen Komponenten verändert werden. Dabei ist darauf zu achten, dass das Blättchenende von der nachfolgenden Zigaretten-Mundstück-Gruppe nicht eingeholt wird. Durch die Verkürzung des Abstandes der teileingewickelten und verlagerten Gegenstände kann nachfolgend die Übergabe der miteinander teilverbundenen Rauchartikelkomponenten auf eine Übernahmetrommel mit einer geringeren Teilung erfolgen.

    [0023] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens werden die teilverbundenen Komponenten nach der Positionsänderung an eine Trommel, insbesondere mit einer der verringerten Teilung der Muldentrommel entsprechenden Teilung, übergeben. Hierdurch kann beispielsweise ein Filteransetzer nach der Übernahme der Komponenten aus einer Strangeinheit mit einer geringeren Teilung betrieben werden.

    [0024] Um die Rauchartikelkomponenten sicher zusammenzuführen, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Verbindungsblättchen und die Zigaretten-Mundstück-Gruppen mit dem gleichen Teilungsabstand zusammengeführt werden.

    [0025] Wenn der Teilungsabstand zwischen den teilverbundenen Komponenten verändert wird, ist es notwendig, dass nach Übergabe der teilverbundenen Komponenten der Teilungsabstand der Aufnahmen der Muldentrommel vergrößert wird. Die Anpassung des verringerten Teilungsabstands auf die ursprüngliche Teilung gewährleistet einen zuverlässigen Betrieb des Verfahrens bzw. einer Vorrichtung.

    [0026] Eine sichere Klebeverbindung wird dadurch gewährleistet, dass gemäß einem weiteren Vorschlag nach der Übergabe der teilverbundenen Komponenten an die Trommel eine Endrollung ausgeführt wird.

    [0027] Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn die Endrollung in Form einer Mehrfach-Umrollung der Komponenten ausgeführt wird.

    [0028] Ferner wird die Aufgabe der Erfindung gelöst durch eine Einrichtung der eingangs genannten Art, die dadurch weitergebildet ist, dass wenigstens ein Lageänderungsorgan zur Verlagerung der teilverbundenen Rauchartikelkomponenten in einer Aufnahme der Muldentrommel vorgesehen ist.

    [0029] Hierbei bewirkt die Verlagerung bzw. Verschiebung der teilverbundenen Komponenten eine relative Positionsänderung der Zigaretten-Mundstück-Gruppe und des Verbindungsblättchens zueinander, ohne dass eine weitere Ein- bzw. Umwicklung der Gruppe stattfindet.

    [0030] Um die Zigaretten-Mundstück-Gruppe mit einer Teilumhüllung beim Zusammenführen mit dem Verbindungsblättchen erfindungsgemäß zu versehen, weist die Saugwalze, insbesondere halbkreisförmige, Ausnehmungen auf.

    [0031] Wenn die Ausnehmung asymmetrisch bezüglich der Lage des Verbindungsblättchens ausgebildet ist, kann der in Bewegungsrichtung des Blättchens vordere Teil nach dem Wegschalten der Saugluft an die Zigaretten-Mundstück-Gruppe angedrückt werden. Der hintere Teil des Verbindungsblättchens bildet als eine Art Fähnchen das freie Ende.

    [0032] Bevorzugterweise weist die Saugwalze wenigstens zwei Saugbohrungen zum Halten eines Verbindungsblättchens auf. Die Saugbohrungen sind mit Unterdruck beaufschlagt und halten das Verbindungsblättchen. Günstige Ergebnisse lassen sich dadurch erzielen, dass wenigstens eine Saugbohrung, bezogen auf die Förderrichtung der Saugwalze, vor und hinter der Ausnehmung angeordnet ist.

    [0033] Das Verbindungsblättchen lässt sich faltenfrei mit einer Teilumschlingung bei der Übergabe des Verbindungsblättchens an die Zigaretten-Mundstück-Gruppe anlegen, wenn die Saugbohrungen, vorzugsweise in einer vorbestimmten Reihenfolge, abschaltbar sind.

    [0034] Insbesondere ist es von Vorteil, wenn die Aufnahmen der Muldentrommel bezüglich des Teilungsabstands veränderbar sind. Dadurch können die teilverbundenen Komponenten an eine Übernahmetrommel mit einer geringeren Teilung übergeben werden.

    [0035] Eine relative Änderung der Position der teilverbundenen Komponenten lässt sich einfach durchführen, wenn die Aufnahmen der Muldentrommel verbreitert sind. Aufgrund der Verbreiterung der Aufnahmen kann die Zigaretten-Mundstück-Gruppe in der Aufnahme abgerollt werden, wobei die Zigaretten-Mundstück-Gruppe nicht weiter eingerollt wird von dem Verbindungsblättchen.

    [0036] Bevorzugterweise weisen die Aufnahmen eine Halteschulter und/oder eine geraute Oberfläche auf. Dies ermöglicht, dass die Zigaretten-Mundstück-Gruppe in der Aufnahme exakt bewegt und angeordnet werden kann.

    [0037] Zur Änderung des Teilungsabstands ist insbesondere wenigstens ein Mittel zur Änderung des Teilungsabstands der Aufnahmen vorgesehen.

    [0038] Eine Lageverschiebung der teilverbundenen Komponenten in der Aufnahme der Muldentrommel wird erreicht, wenn das Lageänderungsorgan zwischen der Saugwalze und einer Übernahmetrommel, bezogen auf die Förderrichtung der Muldentrommel, angeordnet ist.

    [0039] Um die Positionsänderung in der Aufnahme zu ermöglichen, weist das Lageänderungsorgan wenigstens ein Schiebemittel für die teilverbundenen Komponenten auf. Das Schiebemittel übt eine Beschleunigung auf die teilverbundenen Komponenten aus und bewirkt eine Lageänderung der Komponenten in der Aufnahme. Unter Lageänderung wird das Verschieben der Gruppe um die Achse, ohne dass das Belagpapier um diese Gruppe weiter herumgewickelt wird, verstanden.

    [0040] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Lageänderungsorgan als Rotationskörper ausgebildet.

    [0041] Darüber hinaus können die teilverbundenen Komponenten in der Aufnahme der Muldentrommel verschoben werden, wenn die Schiebemittel mit einem größeren Teilungsabstand als der insbesondere größte Teilungsabstand der Aufnahmen der Muldentrommel angeordnet sind. Durch einen größeren Teilungsabstand der Schiebemittel erfahren die teilverbundenen Komponenten in der Aufnahme eine Relativbeschleunigung und nehmen eine andere Position in der Aufnahme der Muldentrommel ein.

    [0042] Außerdem ist es von Vorteil, wenn wenigstens eine Rollstation zum Herumwickeln des Verbindungsblättchens um die Stoßstellen der Zigaretten-Mundstück-Gruppe vorgesehen ist. Die Rollstation kann durch z.B. einen Rollklotz, wie in DT-PS 16 32 193 gezeigt, oder alternativ einen mittels Bändern ausgebildeten Rollkanal, wie in DE-A-198 57 576 gezeigt, realisiert werden.

    [0043] Ferner wird die Aufgabe der Erfindung gelöst durch eine Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere Filteransetzmaschine, mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung, wie sie voranstehend beschrieben ist.

    [0044] Durch die Erfindung wird bei einer angestrebten und erzielten höheren Durchsatzleistung und damit Produktionsleistung der Filterzigarettenlinien eine gleich bleibende bzw. unter Umständen sogar verminderte Artikelbeanspruchung während des Herstellungsvorgangs erreicht. Darüber hinaus kann durch die Erfindung eine Geschwindigkeitsreduzierung und eine daraus resultierende Reduzierung des Lärms erreicht werden, sodass insgesamt der Wirkungsgrad einer Filteransetzmaschine gesteigert werden kann.

    [0045] Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen exemplarisch beschrieben, auf die im übrigen bezüglich aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird. Es zeigt:
    Fig. 1
    ausschnittsweise eine Trommelanordnung einer Filteransetzmaschine und
    Fig. 2
    die Startphase der Verlagerung von teilverbundenen Komponenten im Ausschnitt.


    [0046] In den Zeichnungen sind die gleichen Elemente mit den selben Bezugszeichen versehen, sodass von erneuter Vorstellung jeweils abgesehen wird. In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Einrichtung 30 mit mehreren Trommeln, wie sie beispielsweise in einer Filteransetzmaschine ausgebildet ist, im Ausschnitt dargestellt. Die an den erfindungsgemäßen Vorgängen beteiligten Fördermittel der Einrichtung 30 umfassen eine in Pfeilrichtung 1 umlaufende Saugwalze 2, auf welcher auf der Außenseite beleimte Verbindungsblättchen 3 mit einem definierten Teilungsabstand zugeführt werden, der durch die Länge der Verbindungsblättchen 3 vorgegeben ist. Das jeweils in Förderrichtung (Pfeil 1) vorliegende Ende eines Verbindungsblättchens 3 schließt mit einer Kante 4 der Saugwalze 2 ab. Die Verbindungsblättchen 3 werden auf Haltestücken 28 der Saugwalze 2 angeordnet und werden mittels Saugluftöffnungen 12 in den Haltestücken 28 gehalten.

    [0047] Darüber hinaus verfügt jedes Haltestück 28 über eine asymmetrisch angeordnete Ausnehmung 13, in die die Zigaretten-Mundstück-Gruppen 9 eingebracht werden (siehe unten). Ein weiteres beteiligtes Fördermittel der Einrichtung 30 ist als Muldentrommel 6 ausgebildet, welche in Pfeilrichtung 7 umläuft und mit Trommelmulden 8 auf beweglichen Muldenarmen ausgestattet ist. Eine Übertragungsvorrichtung mit beweglichen Ärmchen für stäbchenförmige Artikel ist z.B. in DE-C-31 37 223 offenbart.

    [0048] Die Trommelmulden 8 nehmen jeweils eine Zigaretten-Mundstück-Gruppe 9 auf. Um eine Lageänderung der Gruppe 9 in der Trommelmulde 8 auszuführen, sind die Trommelmulden 8 im Querschnitt verbreitert. Ferner weisen die Trommelmulden 8 in der Mitte eine Halteschulter 21 auf, um die Zigaretten-Mundstück-Gruppe 9 exakt aufzunehmen bzw. in ihrer Lage zu verändern. Alternativ kann die Aufnahmefläche der Trommelmulde 8 aufgeraut oder geriffelt sein.

    [0049] Die Verbindungsblättchen 3 und die Trommelmulden 8 weisen bei der Übergabe des Verbindungsblättchens 3 den gleichen Teilungsabstand zur Aufnahme von Zigaretten-Mundstück-Gruppen 9 auf. Ferner sind die Trommelmulden 8 größer bemessen als der Durchmesser der Zigaretten-Mundstück-Gruppen 9 und sind mit Saugluftöffnungen 11 zum Halten der Zigaretten-Mundstück-Gruppen 9 versehen.

    [0050] Beim synchronen Drehen der Saugwalze 2 und der Muldentrommel 6 werden die Verbindungsblättchen 3 und die Zigaretten-Mundstück-Gruppe 9 aufeinander zu bewegt und zusammengeführt. Bei der Zusammenführung eines Verbindungsblättchens 3 mit einer Zigaretten-Mundstück-Gruppe 9 wird die Gruppe der Ausnehmung 13 des Haltestücks 28 angenähert und in die Ausnehmung 13 eingebracht. Während des Einbringens der Zigaretten-Mundstück-Gruppe in die Ausnehmung 13 wird die Saugluft der in Förderrichtung 1 vorderen Saugluftöffnung 12 des Haltestücks 28 abgeschaltet, sodass sich das vordere Ende des Verbindungsblättchens 3 um die Zigaretten-Mundstück-Gruppe 9 legt und mit ihr verbunden wird. Durch diese Maßnahme wird das vordere Ende des Verbindungsblättchens 3 teilverbunden mit der anderen Rauchartikelkomponente 9.

    [0051] Die Länge des vorderen Abschnitts des Verbindungsblättchens 3 auf dem Haltestück 28 ist bevorzugterweise so bemessen, dass beim Einbringen der Zigaretten-Mundstück-Gruppe 9 in die Ausnehmung 13 dieser vordere Abschnitt des Verbindungsblättchens 3 nahezu vollständig in die Ausnehmung 13 hineingedrückt wird.

    [0052] Nachfolgend werden die teilverbundenen bzw. teilumhüllten Komponenten 3, 9 von der Saugwalze 2 wegbewegt in Richtung auf eine Übergabetrommel 18. Die teilumhüllte Kombination 3, 9 aus Verbindungsblättchen 3 und Zigaretten-Mundstück-Gruppe 9 wird entlang einer Blättchenführung 24 bewegt. Die Blättchenführung 24 verhindert die Ablösung des Blättchens 3 von der teilumhüllten Gruppe 9.

    [0053] Die teilumhüllte Kombination aus Verbindungsblättchen 3 und Zigaretten-Mundstück-Gruppe 9 wird gemäß Fig. 1 entlang einer Blättchenführung 24 einem Rollstern 25 zugeführt, der als Rotationskörper auf der Außenseite sternförmig angeordnete Berührungsflächen 26 aufweist. Der Teilungsabstand der Berührungsflächen 26 des Rollsterns 25 ist (etwas) größer als der Teilungsabstand der Trommelmulden 8 an der Saugwalze 2 sowie der Teilungsabstand der Haltestücke 28 der Saugwalze 2. Um eine Lageverschiebung auszuführen, weisen die Berührungsflächen 26 eine höhere Umfangsgeschwindigkeit als die Muldenarme mit den Trommelmulden auf.

    [0054] Die Berührungsflächen 26 sind mit den Aufnahmen 8 derart synchronisiert, dass die Berührungsflächen 26 eine Lageveränderung der teilumhüllten Komponenten 3, 9 in der Aufnahme 8 bewirken. Der Rollstern 25 übt eine (kleine) Relativbeschleunigung der teilverbundenen Komponenten 3, 9 aus, sodass eine Positionsverschiebung der Komponenten in der Aufnahme 8 ausgeführt wird. Es ändert sich die relative Lage der Zigaretten-Mundstück-Gruppe 9 zum freien Ende 17 des Verbindungsblättchens auf der Aufnahme 8.

    [0055] Gleichzeitig mit bzw. nach der Lageveränderung der teilverbundenen Komponenten 3, 9 wird der Teilungsabstand zwischen den Trommelaufnahmen 8 verkürzt, sodass die Trommelaufnahmen 8 an der Rolltrommel 18 einen verkürzten Abstand aufweisen. Nach Abgabe der teilverbundenen Komponenten 3, 9 an die Rolltrommel 18 wird der Abstand zwischen den Trommelaufnahmen 8 wieder vergrößert, sodass der Teilungsabstand an der Saugwalze 2 wieder dem Teilungsabstand der Verbindungsblättchen 3 entspricht.

    [0056] Die Rolltrommel 18 übergibt die teilumhüllte Kombination aus Verbindungsblättchen 3 und Zigaretten-Mundstück-Gruppe 9 in Pfeilrichtung 19 zu einer (hier nicht dargestellten) Rollstation, an welcher zum Beispiel zwischen einem Rollklotz und dem Außenumfang der Rolltrommel 18 ein Rollkanal gebildet wird. Die Rollfläche des Rollklotzes ist erheblich länger als die Umfangsfläche der Zigaretten-Mundstück-Gruppen 9, sodass diese mehrfach umrollt und mit dem Verbindungsblättchen 3 verbunden werden. Alternativ kann die Rollung anstelle des Rollklotzes mittels von Bändern, wie es beispielsweise in DE 198 57 576 A1 gezeigt ist, durchgeführt werden.

    [0057] In Fig. 2 ist die Startphase einer erfindungsgemäßen Verlagerung von teilverbundenen Komponenten 3, 9 durch das Lageänderungsorgan in Form des Rollsterns 25 dargestellt. Der Rollstern 25 verfügt über eine Startleiste 27 mit einem Vorsprung 29, der bei synchronem Drehen des Rollsterns 25 und der Muldentrommel 6, bezogen auf die Förderrichtung der Trommel 6, sich von hinten an die Zigaretten-Mundstück-Gruppe 9 annähert, bis der Vorsprung 29 die Gruppe 9 berührt

    [0058] Da sich der Rollstern 25 mit einer (etwas) höheren Winkelgeschwindigkeit als die Trommel 6 dreht, "überholt" der Vorsprung 29 die Aufnahme 8. Hierdurch dreht sich die Zigaretten-Mundstück-Gruppe 9 weiter in die vordere Mulde 15 der Aufnahme 8, da mittels des Vorsprungs 29 eine Beschleunigung auf die teilverbundenen Komponenten 3, 9 ausgeübt wird. Infolge dessen kommt die Kante 4 des Verbindungsblättchens 3 in der Mulde 15 zum Liegen. Das freie Ende des Verbindungsblättchens 3, das auf einem (rückwärtigen) Dorn 14 der Aufnahme 8 aufliegt und von diesem gestützt wird, bleibt in seiner Länge während dieser (Dreh-)Bewegung der Gruppe 9 konstant.

    [0059] Um die teilverbundenen Komponenten 3, 9 sicher in die Mulde 15 überzuführen, weist der Rollstern 25 angrenzend an den Vorsprung 29 eine nach innen gewölbte Berührungsfläche 26 auf, die kurzzeitig an den teilverbundenen Komponenten 3, 9 bei Drehung des Rollsterns 25 anliegt. Insbesondere weist die Berührungsfläche 26 eine gezackte oder gerillte Oberfläche hierfür auf.

    Bezugszeichenliste



    [0060] 
    1
    Pfeil
    2
    Saugwalze
    3
    Verbindungsblättchen
    4
    Kante
    6
    Muldentrommel
    7
    Pfeil
    8
    Trommelaufnahme
    9
    Zigaretten-Mundstück-Gruppe
    11
    Saugluftöffnung
    12
    Saugluftöffnung
    13
    Ausnehmung
    14
    Haltedorn
    15
    Mulde
    17
    freies Ende
    18
    Rolltrommel
    19
    Pfeil
    24
    Blättchenführung
    25
    Rollstern
    26
    Berührungsflächen
    27
    Startleiste
    28
    Haltestücke
    29
    Vorsprung
    30
    Einrichtung



    Ansprüche

    1. Verfahren zum Vereinigen von Rauchartikelkomponenten (3, 9) in Form von mit einem definierten Teilungsabstand auf einer Saugwalze (2) zugeführten, beleimten Verbindungsblättchen (3) und wenigstens einer auf einer Muldentrommel (6) zugeführten Zigaretten-Mundstück-Gruppe (9), wobei die Zigaretten-Mundstück-Gruppe (9) vom Verbindungsblättchen (3) bei der Übergabe an die Zigaretten-Mundstück-Gruppe (9) teilweise umgeben wird und in einem nachfolgenden Schritt durch Überrollen der Komponenten (3, 9) das Verbindungsblättchen (3) um die Stoßstellen der Zigaretten-Mundstück-Gruppe (9) herumgewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Obergabe des Verbindungsblättchens (3) an die Zigaretten-Mundstück-Gruppe (9) die Rauchartikelkomponenten (3, 9) in einer Aufnahme (8) der Muldentrommel (6) beschleunigt und/oder lageverschoben werden.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zigaretten-Mundstück-Gruppe (9) in eine Aufnahme (13) der Saugwalze (2) wenigstens teilweise eingebracht wird.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsblättchen (3) asymmetrisch zur Aufnahme (13) der Saugwalze (2) angeordnet wird.
     
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsblättchen (3) bei der Übergabe asymmetrisch und/oder teilweise gehalten wird.
     
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Saugwalze (2) nicht gehaltene Teil des Verbindungsblättchens (3) wenigstens teilweise mit der Zigaretten-Mundstück-Gruppe (9) verklebt wird.
     
    6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsblättchen (3) durch Beaufschlagung mit Unterdruck von wenigstens zwei Saugbohrungen (12) der Saugwalze (2) gehalten wird.
     
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterdruck an den Saugbohrungen (12) in einer vorbestimmten Reihenfolge abgeschaltet wird.
     
    8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlagerung mittels eines Beschleunigungsvorganges der tellverbundenen Komponenten (3, 9) ausgeführt wird.
     
    9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Teilungsabstand der teilverbundenen Komponenten (3, 9) verringert wird.
     
    10. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Teilungsabstand der Aufnahmen (8) der Muldentrommel (6) während und/oder nach der Verlagerung verringert wird.
     
    11. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die teilverbundenen Komponenten (3, 9) nach der Verlagerung an eine Trommel (18), insbesondere mit einer der verringerten Teilung der Muldentrommel (6) entsprechenden Teilung, übergeben werden.
     
    12. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsblättchen (3) und die Zigaretten-Mundstück-Gruppen (9) mit dem gleichen Teilungsabstand zusammengeführt werden.
     
    13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass nach Übergabe der teilverbundenen Komponenten (3, 9) der Teilungsabstand der Aufnahmen (8) der Muldentrommel (6) vergrößert wird.
     
    14. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Übergabe der teilverbundenen Komponenten (3, 9) an die Trommel (18) eine Rollung ausgeführt wird.
     
    15. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollung in Form einer Mehrfach-Umrollung der Komponenten (3, 9) ausgeführt wird.
     
    16. Einrichtung (30) zum Vereinigen von Rauchartikelkomponenten (3, 9) in Form von mit einem definierten Teilungsabstand auf einer Saugwalze (2) zugeführten, beleimten Verbindungsblättchen (3), mit wenigstens einer auf einer Muldentrommel (6) zugeführten Zigaretten-Mundstück-Gruppe (9) und mit wenigstens einem Mittel zur Teilverbindung (13) der Rauchartikelkomponenten (3, 9) bei der Übergabe des Verbindungsblättchens (3) an die Zigaretten-Mundstück-Gruppe (9), dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Lageänderungsorgan (25) zur Verlagerung der tellverbundenen Rauchartikelkomponenten (3, 9) in einer Aufnahme (8) der Muldentrommel (6) vorgesehen ist.
     
    17. Einrichtung (30) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugwalze (2), insbesondere halbkreisförmige Ausnehmungen (13) aufweist.
     
    18. Einrichtung (30) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (13) asymmetrisch bezüglich der Lage des Verbindungsblättchens (3) ausgebildet ist.
     
    19. Einrichtung (30) nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugwalze (2) wenigstens zwei Saugbohrungen (12) zum Halten eines Verbindungsblättchens (3) aufweist.
     
    20. Einrichtung (30) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugbohrungen (12), vorzugsweise in einer bestimmten Reihenfolge abschaltbar sind.
     
    21. Einrichtung (30) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (8) der Muldentrommel (6) bezüglich des Teilungsabstandes veränderbar sind.
     
    22. Einrichtung (30) nach Anspruch 16 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (8) verbreitert sind.
     
    23. Einrichtung (30) nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (8) eine Halteschulter und/oder eine geraute Oberfläche aufweisen.
     
    24. Einrichtung (30) nach einem oder mehreren der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Mittel zu Änderung des Teilungsabstands der Aufnahmen (8) vorgesehen ist.
     
    25. Einrichtung (30) nach einem oder mehreren der Ansprüche 18 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Lageänderungsorgan (25) zwischen der Saugwalze (2) und einer Übernahmetrommel (18), bezogen auf die Förderrichtung der Muldentrommel (6), angeordnet ist.
     
    26. Einrichtung (30) nach einem oder mehreren der Ansprüche 16 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Lageänderungsorgan (25) wenigstens ein Schiebemittel (26) für die teilverbundenen Komponenten (3, 9) aufweist.
     
    27. Einrichtung (30) nach einem oder mehreren der Ansprüche 16 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Lageänderungsorgan (25) als Rotationskörper ausgebildet ist.
     
    28. Einrichtung (30) nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebemittel (26) mit einem größeren Teilungsabstand als der, insbesondere größte, Teilungsabstand der Aufnahmen (8) der Muldentrommel (6) angeordnet sind.
     
    29. Einrichtung (30) nach einem oder mehreren der Ansprüche 16 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Rollstatlon zum Herumwickeln des Verbindungsblättchens um die Stoßstellen der Zigaretten-Mundstück-Gruppen (9) vorgesehen ist.
     
    30. Maschine der tabakverarbeitenden Industrie, insbesondere Filteransetzmaschine, mit einer Einrichtung (30) nach einem oder mehreren der Ansprüche 16 bis 29.
     


    Claims

    1. A process for combining smoking article components (3, 9) in the form of gummed connecting papers (3) supplied at a defined spacing on a suction roller (2) and at least one cigarette tip group (9) supplied on a trough drum (6), the cigarette tip group (9) being partially surrounded by the connecting paper (3) during the transfer to the cigarette tip group (9) and, in a subsequent step, the connecting paper (3) being wound around the abutting points of the cigarette tip group (9) by rolling the components (3, 9) over, characterised in that, after the transfer of the connecting paper (3) to the cigarette tip group (9), the smoking article components (3, 9) are accelerated and/or moved in a receiving means (8) of the trough drum (6).
     
    2. A process according to Claim 1, characterised in that the cigarette tip group (9) is at least partially introduced into a receiving means (13) of the suction roller (2).
     
    3. A process according to Claim 2, characterised in that the connecting paper (3) is arranged asymmetrically to the receiving means (13) of the suction roller (2).
     
    4. A process according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the connecting paper (3) is held asymmetrically and/or partially during transfer.
     
    5. A process according to Claim 4, characterised in that that part of the connecting paper (3) which is not held by the suction roller (2) is at least partially bonded to the cigarette tip group (9).
     
    6. A process according to one or more of Claims 1 to 5, characterised in that the connecting paper (3) is held by being acted upon by negative pressure from at least two suction bores (12) in the suction roller (2).
     
    7. A process according to Claim 6, characterised in that the negative pressure at the suction bores (12) is switched off in a pre-determined order.
     
    8. A process according to Claim 1, characterised in that the displacement is effected by means of an acceleration procedure for the partially connected components (3, 9).
     
    9. A process according to Claim 1, characterised in that the spacing between the partially connected components (3, 9) is reduced.
     
    10. A process according to one or more of Claims 1 to 10, characterised in that the spacing between the receiving means (8) of the trough drum (6) is reduced during and/or after the displacement.
     
    11. A process according to one or more of Claims 1 to 10, characterised in that, after the displacement, the partially connected components (3, 9) are transferred to a drum (18), particularly at a spacing corresponding to the reduced spacing of the trough drum (6).
     
    12. A process according to one or more of Claims 1 to 11, characterised in that the connecting papers (3) and the cigarette tip groups (9) are brought together at the same spacing.
     
    13. A process according to Claim 11 or 12, characterised in that, after the transfer of the partially connected components (3, 9), the spacing between the receiving means (8) of the trough drum (6) is increased.
     
    14. A process according to one or more of Claims 1 to 13, characterised in that, after the transfer of the partially connected components (3, 9) to the drum (18), a rolling procedure is effected.
     
    15. A process according to one or more of Claims 1 to 14, characterised in that the rolling procedure is effected in the form of a repeated re-rolling of the components (3, 9).
     
    16. A device (30) for combining smoking article components (3, 9) in the form of gummed connecting papers (3) supplied at a defined spacing on a suction roller (2), having at least one cigarette tip group (9) supplied on a trough drum (6) and having at least one means for the partial connection (13) of the tobacco article components (3, 9) during the transfer of the connecting paper (3) to the cigarette tip group (9), characterised in that at least one position-altering member (25) for displacing the partially connected tobacco article components (3, 9) is provided in a receiving means (8) of the trough drum (6).
     
    17. A device (30) according to Claim 16, characterised in that the suction roller (2) has, in particular semicircular, cutouts (13).
     
    18. A device (30) according to Claim 17, characterised in that the cutout (13) is constructed asymmetrically with respect to the position of the connecting paper (3).
     
    19. A device (30) according to one of Claims 16 to 18, characterised in that the suction roller (2) has at least two suction bores (12) for holding a connecting paper (3).
     
    20. A device (30) according to Claim 19, characterised in that the suction bores (12) can be switched off, preferably in a particular order.
     
    21. A device (30) according to Claim 16, characterised in that the receiving means (8) of the trough drum (6) can be altered in terms of the spacing.
     
    22. A device (30) according to Claim 16 or 21, characterised in that the receiving means (8) are widened.
     
    23. A device (30) according to Claim 22, characterised in that the receiving means (8) have a holding shoulder and/or a roughened surface.
     
    24. A device (30) according to one or more of Claims 21 to 23, characterised in that at least one means is provided for altering the spacing between the receiving means (8).
     
    25. A device (30) according to one or more of Claims 18 to 24, characterised in that the position-altering member (25) is arranged between the suction roller (2) and a transfer drum (18), in relation to the conveying direction of the trough drum (6).
     
    26. A device (30) according to one or more of Claims 16 to 25, characterised in that the position-altering member (25) has at least one slide means (26) for the partially connected components (3, 9).
     
    27. A device (30) according to one or more of Claims 16 to 26, characterised in that the position-altering member (25) is constructed as a rotating body.
     
    28. A device (30) according to Claim 26 or 27, characterised in that the slide means (26) are arranged at a larger spacing than the, in particular largest, spacing between the receiving means (8) of the trough drum (6).
     
    29. A device (30) according to one or more of Claims 16 to 28, characterised in that at least one rolling station is provided for winding the connecting paper around the abutting points of the cigarette tip groups (9).
     
    30. A machine of the tobacco-processing industry, particularly a filter-attaching machine, having a device (30) according to one or more of Claims 16 to 29.
     


    Revendications

    1. Procédé pour assembler des composants d'articles à fumer (3, 9) sous la forme de feuillets de liaison (3) en collés, amenés avec un espacement de séparation défini sur un cylindre d'aspiration (2) et d'au moins un ensemble cigarette-embout (9) amené sur un tambour à auge (6), l'ensemble cigarette-embout (9) étant entouré partiellement par le feuillet de liaison (3) lors du transfert à l'ensemble cigarette-embout (9) et le feuillet de liaison (3) étant enroulée lors d'une étape consécutive par l'enroulement des composants (3, 9) tout autour des points de jonction de l'ensemble cigarette-embout (9), caractérisé en ce que, après le transfert du feuillet de liaison (3) à l'ensemble cigarette-embout (9), les composants d'articles à fumer (3, 9) sont accélérés dans un évidement (8) du tambour à auge (6) et/ou sont déplacés en position.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ensemble cigarette-embout (9) est introduit au moins partiellement dans un évidement (13) du cylindre d'aspiration (2).
     
    3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que le feuillet de liaison (3) est disposé de façon dissymétrique par rapport à l'évidement (13) du cylindre d'aspiration (2).
     
    4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le feuillet de liaison (3) est maintenu de façon dissymétrique et/ou partielle lors du transfert.
     
    5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que la partie, non maintenue par le cylindre d'aspiration (2), du feuillet de liaison (3) est collée au moins partiellement à l'ensemble cigarette-embout (9).
     
    6. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le feuillet de liaison (3) est maintenu par application de dépression à travers au moins deux trous d'aspiration (12) du cylindre d'aspiration (2).
     
    7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que la dépression sur les trous d'aspiration (12) est déconnectée dans un ordre de succession prédéfini.
     
    8. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le déplacement est réalisé au moyen d'une opération d'accélération des composants (3, 9) partiellement reliés.
     
    9. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'espacement de séparation des composants (3, 9) partiellement reliés est réduit.
     
    10. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que l'espacement de séparation des évidements (8) du tambour à auge (6) est réduit pendant et/ou après le déplacement.
     
    11. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les composants (3, 9) partiellement reliés sont transférés après le déplacement à un tambour (18), en particulier avec une séparation correspondant à la séparation réduite du tambour à auge (6).
     
    12. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les feuillets de liaison (3) et les ensembles cigarette-embout (9) sont guidés ensemble avec le même espacement de séparation.
     
    13. Procédé selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que, après le transfert des composants (3, 9) partiellement reliés, l'espacement de séparation des évidements (8) du tambour à auge (6) est agrandi.
     
    14. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que, après le transfert au tambour (18) des composants (3, 9) partiellement reliés, un roulement est effectué.
     
    15. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le roulement est effectué sous la forme d'un enroulement multiple des composants (3, 9).
     
    16. Dispositif (30) pour assembler des composants d'article à fumer (3, 9) sous la forme de feuillets de liaison (3) en collés et amenés avec un espacement de séparation défini sur un cylindre d'aspiration (2), avec au moins un ensemble cigarette-embout (9) amené sur un tambour à auge (6) et au moins un moyen pour l'assemblage partiel (13) des composants d'articles à fumer (3, 9) lors du transfert du feuillet de liaison (3) à l'ensemble cigarette-embout (9), caractérisé en ce qu'au moins un organe de modification de position (25) est prévu dans un évidement (8) du tambour à auge (6) pour déplacer les composants d'article à fumer (3, 9) partiellement reliés.
     
    17. Dispositif (30) selon la revendication 16, caractérisé en ce que le cylindre d'aspiration (2) présente des évidements (13), en particulier de forme hémisphérique.
     
    18. Dispositif (30) selon la revendication 17, caractérisé en ce que l'évidement (13) est réalisé de façon dissymétrique par rapport à la position du feuillet de liaison (3).
     
    19. Dispositif (30) selon l'une des revendications 16 à 18, caractérisé en ce que le cylindre d'aspiration (2) présente au moins deux trous d'aspiration (12) pour le maintien d'un feuillet de liaison (3).
     
    20. Dispositif (30) selon la revendication 19, caractérisé en ce que les trous d'aspiration (12) peuvent être déconnectés, de préférence dans un ordre de succession défini.
     
    21. Dispositif (30) selon la revendication 16, caractérisé en ce que les évidements (8) du tambour à auge (6) peuvent être modifiés en ce qui concerne leur espacement de séparation.
     
    22. Dispositif (30) selon la revendication 16 ou 21, caractérisé en ce que les évidements (8) sont élargis.
     
    23. Dispositif (30) selon la revendication 22, caractérisé en ce que les évidements (8) présentent un épaulement de maintien et/ou une surface rendue rugueuse.
     
    24. Dispositif (30) selon l'une ou plusieurs des revendications 21 à 23, caractérisé en ce qu'au moins un moyen est prévu pour modifier l'espacement de séparation des évidements (8).
     
    25. Dispositif (30) selon l'une ou plusieurs des revendications 18 à 24, caractérisé en ce que l'organe de modification de position (25) est disposé entre le cylindre d'aspiration (2) et un tambour de réception (18) par rapport au sens de transport du tambour à auge (6).
     
    26. Dispositif (30) selon l'une ou plusieurs des revendications 16 à 25, caractérisé en ce que l'organe de modification de position (25) présente au moins un moyen (26) pour pousser les composants (3, 9) partiellement reliés.
     
    27. Dispositif (30) selon l'une ou plusieurs des revendications 16 à 26, caractérisé en ce que l'organe de modification de position (25) est réalisé sous forme d'une pièce rotative.
     
    28. Dispositif (30) selon la revendication 26 ou 27, caractérisé en ce que les moyens de poussée (26) sont disposés à un espacement de séparation supérieur à l'espacement de séparation, en particulier le plus grand, des évidements (8) du tambour à auge (6).
     
    29. Dispositif (30) selon l'une ou plusieurs des revendications 16 à 28, caractérisé en ce qu'au moins une station d'enroulement est prévue pour l'enroulement du feuillet de liaison autour des points de jonction de l'ensemble cigarette-embout (9).
     
    30. Machine de l'industrie de tabac, en particulier machine de pose de filtre, comprenant un dispositif (30) selon l'une ou plusieurs des revendications 16 à 29.
     




    Zeichnung