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EP 1 344 478 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.12.2007 Patentblatt 2007/49 |
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Anmeldetag: 25.02.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Duschkabine mit einer wenigstens eine Glasplatte aufweisenden Duschtrennwand
Shower cubicle with at least one glass partition wall
Cabine de douche avec au moins une cloison de verre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR |
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Priorität: |
16.03.2002 DE 10211709
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.09.2003 Patentblatt 2003/38 |
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Patentinhaber: DORMA GmbH + Co. KG |
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58256 Ennepetal (DE) |
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Erfinder: |
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- Munch, Paul-Jean
68910 Labaroche (FR)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 038 488 DE-A- 3 901 395 US-A- 6 070 294
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EP-A- 1 170 513 DE-A- 10 027 896
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Duschkabine mit zumindest einer Duschtrennwand, die wenigstens
eine Glasplatte aufweist, welche durch eine um eine vertikale Achse schwenkbare Türe
und/oder eine Schiebetüre und/oder eine fest installierte Glaswand gebildet ist, wobei
zur Halterung der durch wenigstens eine Türe und/oder eine Glaswand gebildeten Glasplatte
wenigstens ein in deren Randbereich angreifender Beschlag nach dem Oberbegriff von
Anspruch 1 vorgesehen ist.
[0002] Derartige Duschkabinen sind in zahlreichen Ausführungsformen bekannt. Dabei besteht
jeweils das Problem, einen möglichst unauffälligen Beschlag zur Befestigung der jeweiligen
Glasplatte preiswert und dennoch fest installieren zu können, um damit entweder eine
Schwenklagerung einer schwenkbaren Türe oder eine Halterung für eine Aufhängung einer
Schiebetüre oder einen Wandanschluss einer fest zu installierenden Glaswand verbinden
zu können.
[0003] Es ist bekannt, den Rand einer solchen Glasplatte, also entweder einer Türe oder
einer Glaswand mit einen im Querschnitt etwa U-förmigen Beschlagteil zu erfassen und
die Glasplatte zwischen den U-Schenkeln einzuklemmen oder einzukleben oder durch eine
die U-Schenkel und die Glasplatte durchsetzende Klemmschraube zu fixieren. Dadurch
ergeben sich gegenüber den Oberflächen der Glasplatte überstehende Beschlagteile,
die einen entsprechenden Platzbedarf haben und den Anforderungen an die Ästhetik häufig
nicht genügen.
[0004] In der
DE-A1-3901395,
US 6,070,294 und
EP-A2-1038488 sind Schwenktüren für Duschen beschrieben, die mittels Bänder um eine Achse geschwenkt
werden können. Die Bänder sind in ihrer Gestaltung sehr ausladend, so dass eine insgesamt
über die Glaselemente weit überstehende Vorrichtung entsteht.
[0005] In der
DE-A1-10027896 werden Beschläge zur lösbaren Halterung von Glasplatten oder dgl. beschrieben. In
die Glasplatten werden Bohrungen und Ausnehmungen eingearbeitet, so dass zwei Verbindungselemente
die Glasplatten klemmend befestigen. Diese Beschläge sind ausschließlich für die Verbindung
von starren Glaselementen zu verwenden. Eine Weiterbildung dieser Beschläge wird in
der
EP-A2-1170513 beschrieben, in der die Beschläge so ausgestaltet sind, dass die zu verbindenden
Glasplatten zu verschwenken sind. Dabei liegt die Schwenkachse außerhalb der zu verbindenden
Glasplatten, so dass ein Abstand oder Zwischenraum zwischen den Glasplatten entsteht,
der bei einer Verwendung der Bänder und Beschläge in einer Dusche zu einem Dichtigkeitsproblem
zwischen den Glasplatten führen wird. Außerdem ist eine exakte Justierung der Glasplatte
zur Halterung nicht möglich.
[0006] Es besteht deshalb die Aufgabe, eine Duschkabine der eingangs definierten Art zu
schaffen, bei welcher eine exakte Einstellung der Glasplatte zur Halterung hin möglich
ist.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs genannte Duschkabine dadurch gekennzeichnet,
dass das Lagerelement als ein Zapfen oder zumindest in dem Bereich zwischen den Plattenteilen
zapfen- oder bolzenförmig ausgebildet ist und dass das Lagerelement eine Innenlängshöhlung
hat und als Hülse ausgebildet ist, in die in Montagestellung ein Stift oder Bolzen
passt, der Teil eines Axiallagers oder eines Wandbeschlags oder eines Rollwagens ist.
Auch ein als Hülse ausgebildetes Lagerelement kann also zwischen den Plattenteilen
von diesen eingeklemmt werden, um mit einem zapfenförmigen Gegenstück zusammenzuwirken
und zusammenzupassen.
[0008] Es ergibt sich damit ein sehr einfach herstellbarer und montierbarer, aus im Wesentlichen
nur wenigen Teilen bestehender Beschlag, der eine genaue Einstellung der Glastür ermöglicht.
Entsprechend einfach ist vor allem die Montage, wobei in vorteilhafter Weise bei der
Montage der plattenförmigen Elemente gleichzeitig das Lagerelement erfasst, eingeklemmt
und festgelegt wird. Durch die von den Ausschnitt zu dem Rand der Glasplatte verlaufende
Öffnung kann dabei dieses Lagerelement in der Ebene der Glasplatte angeordnet werden,
ragt also über die Stirnseite des Randes der Glasplatte hinaus oder erlaubt an dieser
Stelle eine Verbindung mit einem Gegenlagerstück.
[0009] Besonders günstig ist es dabei, wenn das Befestigungselement als Klemmschraube ausgebildet
ist, die mit einem Kopf das eine Plattenteil und mit ihrem Gewinde direkt oder indirekt
das zweite Plattenteil erfasst, so dass durch das Anziehen der Klemmschraube die beiden
beabstandeten Platteneile im Sinne einer Verminderung ihres Abstands elastisch verformbar
sind. Dadurch werden die Plattenteile an dem Rand des Ausschnitts klemmend befestigt.
Gleichzeitig kann das zwischen den Plattenelementen befindliche Lagerelement, welches
zunächst noch lose ist, mit ausreichender Kraft eingeklemmt werden.
[0010] Die den Beschlag bildenden Plattenteile können zumindest bereichsweise eine kreisförmige
Außenkontur oder insgesamt einen kreisförmigen Umriss haben und der sie aufnehmende
Ausschnitt in der Glasplatte kann bis zu der nach außen führenden Öffnung oder zu
dem Öffnungsschlitz eine kreisförmige Innenkontur haben, relativ zu der die Plattenteile
bei gelockertem oder gelöstem Befestigungselement verdrehbar und einstellbar sind.
Somit lässt sich auch die Richtung des einzuklemmenden oder eingeklemmten Lagerelements
relativ zum Rand der Glasplatte justieren.
[0011] Wenigstens eines der Plattenteile hat an seiner inneren Fläche eine das Lagerelement
zumindest bereichsweise umgreifende, etwa rinnenförmige Ausnehmung, die durch die
Mitte des Plattenteils, etwa auf einem Durchmesser verläuft. Dies ermöglicht eine
bessere Halterung und Verklemmung des Lagerelements in seiner Gebrauchsstellung und
erlaubt auch die Übertragung größerer Kräfte auf den Beschlag.
[0012] Besonders günstig ist es für die Halterung und Festlegung des Lagerelements, wenn
beide Plattenteile des Beschlags jeweils an den einander zugewandten Flächen miteinander
korrespondierende Ausnehmungen zum formschlüssigen Festlegen des von ihnen in Gebrauchsstellung
eingeklemmten Lagerelements haben. Dabei können die rinnenförmigen Ausnehmungen auch
einen etwa dreieckförmigen Querschnitt haben, dessen Seiten jeweils etwa tangential
an ein im Querschnitt rundes Lagerelement in Gebrauchsstellung angelegt sind. In jedem
Falle ergibt sich dadurch eine weitgehende Umschlingung des Umfangs des Lagerelements
durch die beiden etwa rinnenförmigen Ausnehmungen in Gebrauchsstellung, so dass die
Orientierung des Lagerelements relativ zu den Plattenteilen vorgegeben ist und hohe
Kräfte übertragen werden können.
[0013] Das Lagerelement ist zumindest in dem Bereich zwischen den Plattenteilen zapfen-
oder bolzenförmig ausgebildet. Dies ergibt eine einfache Herstellung und vor allem
eine schnelle Montage beim Einklemmen des zapfenförmigen Bereichs zwischen den Plattenteilen
vor allem da diese die vorerwähnten rinnenförmigen Ausnehmungen zum Umschließen des
Lagerelements haben.
[0014] Der über den Rand der Glasplatte überstehende Teil des Lagerelements kann in ein
Axiallager eingreifen oder mit einem Rollwagen verbunden sein, der an einer Tragschiene
geführt ist. Somit kann das Lagerelement sehr einfach ausgebildet und ebenfalls sehr
einfach mit einem entsprechenden Gegenstück, nämlich einem Axiallager einer schwenkbaren
Türe oder einem Rollwagen einer Schiebetüre verbunden werden, wobei beliebige Verbindungsarten
zur Verfügung stehen.
[0015] Der überstehende Bereich des insbesondere zapfenförmigen Lagerelements kann verformt,
beispielsweise umgebogen, verbreitert, als Flansch ausgebildet oder mit einem Flansch
versehen sein. Dadurch erweitern sich die Möglichkeiten der Anbringung an einem Gegenlager
oder Rollwagen und vor allem ergibt dies eine gute Befestigungsmöglichkeit beispielsweise
an einer feststehenden Wand oder einer Gebäudewand. Der mit einem solchen teilweise
verformten Lagerelement versehene Beschlag eignet sich also besonders gut zur Montage
feststehender Glaswände.
[0016] Der den Beschlag in Gebrauchsstellung aufnehmende Ausschnitt kann an wenigstens einer
Seite der Glasplatte - insbesondere an der dem Inneren der Duschkabine zugewandten
Seite - eine konische Verjüngung zum Inneren der Glasplatte hin haben und das dazu
passende Plattenteil kann seinerseits als Gegenkonus zum wenigstens teilweisen, vorzugsweise
vollständigen Versenken dieses Plattenteils in die Flucht mit der Oberfläche dieser
Glasplatte ausgebildet sein. Dies ist eine Ausgestaltung der Erfindung, die aufgrund
der Anbringung des Beschlags in einem Ausschnitt und der Ausbildung des Beschlags
mit zwei Plattenteilen ermöglicht wird. Es kann also ein über die Oberfläche der Glasplatte
überstehendes Beschlagteil vermieden werden, was auch die Reinigung vor allem auf
der dem Inneren der Duschkabine zugewandten Seite, wo eine solche Reinigung besonders
gründlich durchzuführen ist, erleichtert.
[0017] Eines der Plattenteile kann gegenüber der Glasoberfläche überstehend, beispielsweise
kugelkalottenförmig ausgebildet sein und vorzugsweise das oder die Innengewinde für
die Klemmschraube(n) enthalten. Ein solches, gegenüber der Glasoberfläche zumindest
bereichsweise überstehendes Beschlagteil wird zweckmässigerweise an der Außenseite
der Glasplatte vorgesehen und ergibt aufgrund seines Überstands gegenüber der Glasoberfläche
eine größere Dicke, in welcher also mehr Gewindegänge für Klemmschrauben untergebracht
werden können. Gleichzeitig kann ein solches Plattenteil des Beschlags formmassig
gestaltet werden, um eine ästhetische Wirkung zu erzielen.
[0018] Zweckmäßig ist es, wenn der die Plattenteile oder Beschlagplatten aufnehmende Ausschnitt
der Glasplatte größer als die randseitige Öffnung ist und wenn die Mitte der randseitigen
Öffnung vorzugsweise in Verlängerung eines Durchmessers des Ausschnitts und/oder rechtwinklig
zum Rand der Glasplatte verläuft und zum Beispiel als Schlitz ausgebildet ist, dessen
Breit die des Lagerelements übertrifft. Die Verklemmung der Plattenteile an oder in
dem Ausschnitt legt diesen dann in jeder Richtung fest, obwohl der Ausschnitt noch
die zum Rand gerichtete Öffnung hat. Innerhalb dieser Öffnung kann das Lagerelement
verlaufen.
[0019] In Gebrauchsstellung kann in dem randseitigen Öffnungsbereich oder -schlitz ein das
durch diesen verlaufende Lagerelement umschließendes Verschlussteil einsetzbar, beispielsweise
auf das Lagerelement von der Seite her oder axial aufsteckbar sein. Dadurch kann auch
diese Öffnung verschlossen und gegen Spritzwasser abgedichtet werden und zusätzlich
wird das Lagerelement auch im Bereich dieser Öffnung seitlich geführt und festgelegt.
[0020] Vor allem bei Kombinationen einzelner oder mehrerer der vorbeschriebenen Merkmale
und Maßnahmen ergibt sich ein Beschlag zum Halten einer Glasplatte an einer Duschkabine,
der sowohl für eine schwenkbare als auch für eine verschiebbare Türe oder auch für
ein feststehendes Glaswandteil geeignete ist, ganz oder teilweise in die Glasplatte
versenkt werden kann, eine vielfältige Justierung eines dabei gleichzeitig erfassten
Lagerelements ermöglicht und auch den Austausch des Lagerelements je nach Bedarf zulässt.
Gleichzeitig sind Herstellung und Montage einfach.
[0021] Nachstehend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigt in zum Teil schematisierter Darstellung:
- Fig. 1
- Eine erfindungsgemäße Duschkabine mit zwei rechtwinklig zueinander angeordneten Duschtrennwänden,
die je eine schwenkbare Türe und eine Glaswand aufweisen und in einer Gebäudeecke
installiert sind,
- Fig. 2
- einen Längsschnitt einer als schwenkbare Türe ausgebildeten Glasplatte im Bereich
der für die Schwenklagerung erforderlichen Beschläge, die dabei - auch gemäss Fig.
1 - mit Abstand zu dem Rand dieser Türe angeordnet sind, wobei die die Türe bildende
Glasplatte Ausschnitte zum Installieren eines zwei Plattenteile und Klemmschrauben
umfassenden Beschlags hat, der im Bereich eines unteren Schwenklagers in Explosionsdarstellung
gezeichnet ist, wobei eines der Plattenteile in zwei verschiedenen möglichen Ausführungsformen
dargestellt ist, wobei die Beschläge in einem Schnitt durch einen Durchmesser gezeichnet
sind,
- Fig. 2a
- ein Plattenteil des Beschlags gemäss Fig. 2 in einem um 90 DEG verdrehten Schnitt,
- Fig. 3
- eine teilweise im Längsschnitt gehaltene Ansicht der Lagerung der schwenkbaren Tür
im Bereich ihres Beschlags und des damit zusammenwirkenden, an einer Duschtasse angeordneten
Axiallagers,
- Fig. 4
- eine abgewandelte Ausführungsform und Darstellung gemäss Fig. 3, bei welcher das Axiallager
so gestaltet ist, dass beim Verschwenken der Türe diese gleichzeitig angehoben wird,
- Fig. 5
- einen Schnitt durch den Randbereich einer fest installierten, als Glasplatte ausgebildeten
Glaswand, bei welcher an dem Beschlag ein zapfenförmiges Lagerelement angreift, das
außerhalb der Glasplatte rechtwinklig gegenüber seinem zwischen den Plattenteilen
befindlichen Bereich verformt ist, wobei gleichzeitig die Befestigungsschraube und
ein Klemmstück zum Erfassen dieses Lagerelements außerhalb des Beschlags auch in Ansicht
und im Schnitt dargestellt sind,
- Fig.6
- in schaubildlicher Darstellung das Lagerelement gemäss Fig. 5, bei welchem der außerhalb
des Beschlags befindliche umgebogene Teil zusätzlich abgeflacht ist,
- Fig. 7
- eine Ansicht des fest installierten Glaswandteils mit dem Beschlag gemäss Fig. 5,
- Fig. 8
- in Stirnansicht und Längsschnitt zwei unterschiedliche Ausführungsformen eines Verschlusses,
der in einen Öffnungsschlitz an der Glasplatte passt, der den Ausschnitt für den Beschlag
und den Rand der Glasplatte verbindet,
- Fig. 9
- eine Darstellung des Glasausschnitts und seiner Öffnung ohne eingesetzten Beschlag,
wie er für die Türen oder fest installierten Glaswände zum Anbringen des erfindungsgemäßen
Beschlags ausgebildet ist,
- Fig. 10
- einen Querschnitt durch eine Glasplatte im Bereich ihres Ausschnitts für den Beschlag
etwa durch die Mitte des den Ausschnitt und den Rand verbindenden Öffnungsschlitzes,
- Fig. 11
- einen Schnitt durch einen Beschlag und eine Schiebetüre in ihrem Randbereich, wobei
das von den Plattenteilen des Beschlags erfasste Lagerelement mit einem Rollwagen
verbunden ist, der an einer Tragschiene verschiebbar ist,
- Fig. 12
- eine Ansicht des Beschlags einer Schiebetüre gemäss Fig. 11,
- Fig. 13
- einen Schnitt durch einen Beschlag und eine schwenkbare Türe im Bereich ihres unteren
Schwenklagers, wobei das Lagerelement als Hülse ausgebildet ist, in welche ein zu
dem Lager passender Stift eingreift , sowie
- Fig. 14
- eine teilweise im Längsschnitt gehaltene Ansicht der Lagerung einer schwenkbaren Türe
mit Hilfe des erfindungsgemäßen Beschlags und einem hülsenförmigen Lagerelement gemäss
Fig. 13, wobei die Halterung des Axiallagers an einer Duschtasse oder Wanne abgewandelt
ausgebildet ist.
[0022] Eine im ganzen mit 1 bezeichnete Duschkabine kann in bekannter Weise eine beliebige
Anzahl von Duschtrennwänden 2, nämlich eine einzige Duschtrennwand in einer Gebäudenische
oder zwei Duschtrennwände 2 in einer Gebäudeecke, wie in Fig. 1 dargestellt oder auch
drei oder vier derartige Duschtrennwände aufweisen. In jedem Fall ist dabei zumindest
eine Glasplatte vorgesehen, die gemäss Fig. 1 bis 4 sowie gemäss Fig. 13 und 14 eine
um eine vertikale Achse 3 schwenkbare Türe 4 oder gemäss Fig. 11 und 12 eine verschiebbare
Türe 4 oder gemäss Fig. 5 bis 7 eine fest installierte Glaswand 5 sein oder aufweisen
kann. Im Ausführungsbeispiel erkennt man zwei rechtwinklig zueinander angeordnete
Duschtrennwände 2, die aus einer schwenkbaren Tür 4 und einer deren schwenklagerseitigen
Rand etwas übergreifenden Glaswand 5 gebildet sind. Diese unterschiedlichen Glasplatten,
also die Türen 4 und/oder die Glaswand 5 sind dabei in noch zu beschreibender Weise
durch in deren Randbereich angreifende Beschläge 6 gehalten und fixiert.
[0023] Die die Türe 4 oder die feststehende Glaswand 5 bildende Glasplatte hat dabei in
allen Ausführungsbeispielen in ihrem Randbereich einen besonders deutlich in Fig.
9 und 10 dargestellten Ausschnitt 7 und eine von dem Ausschnitt 7 zum Rand 8 verlaufende
Öffnung 9, die an dem Rand 8 einerseits und an oder in dem Ausschnitt 7 andererseits
mündet, so dass insgesamt eine randoffene Aussparung gebildet ist.
[0024] Der schon erwähnte Beschlag 6 weist gemäss allen Ausführungsbeispielen und insbesondere
gemäss Fig. 2 zwei etwa parallele Plattenteile 10 und 11 auf, wobei in Fig. 2 in der
unteren Explosionsdarstellung gezeigt ist, dass beispielsweise das Plattenteil 11
auch eine unterschiedliche Gestaltung, nämlich eine flache, vollständig versenkbare
Form oder aber eine kugelkalottenförmige Form haben kann.
[0025] Diese Plattenteile 10 und 11 passen von beiden Seiten her in den Ausschnitt 7 und
greifen in diesen ganz oder im Falle einer kugelkalottenförmigen Form teilweise in
diesen Ausschnitt 7 ein und haben an der Glasplatte eine Anlage oder einen Anschlag,
wobei gemäss Fig. 2 und weiteren Darstellungen dabei zwischen diesen Plattenteilen
10 und 11 und dem Ausschnitt 7 jeweils noch Kunststoffbüchsen 12 eingefügt sind, um
die beim noch zu beschreibenden Montieren und Festlegen auftretenden Klemmkräfte übertragen
zu können, ohne die Glasplatte zu gefährden.
[0026] Im oberen Teil der Fig. 2 ist ein bereits installierter Beschlag 6 ebenso dargestellt
wie in Fig. 5, 11 und 13. Dabei erkennt man jeweils, dass zwischen den einander zugewandten
Flächen der Plattenteile 10 und 11 in Gebrauchsstellung ein Abstand vorgesehen ist.
Quer zu den Plattenteilen 10 und 11 verlaufende Befestigungselemente 13, im Ausführungsbeispiel
Klemmschrauben - im Folgenden auch "Klemmschraube 13" genannt - dienen zum Verbinden
und Verklemmen der Plattenteile 10 und 11 miteinander und mit der Glasplatte beziehungsweise
dem Rand des Ausschnitts 7 und zum gleichzeitigen Einklemmen wenigstens eines Lagerelements
14, wobei dieses Lagerelement 14 über die Plattenteile 10 und 11 in radialer Richtung
und durch die randseitige Öffnung 9 über den Rand 8 der Glasplatte in Gebrauchsstellung
übersteht, um von einer Gegenbefestigung, also einer Lagerung oder dergleichen erfasst
werden zu können.
[0027] Die zum gegenseitigen Verbinden der Plattenteile 10 und 11 miteinander und mit dem
Ausschnitt 7 der Glasplatte und zum Einklemmen des Lagerelements 14 dienenden Befestigungselemente
oder Klemmschrauben 13 durchsetzen dabei die beiden Plattenteile 10 und 11, wie es
in den jeweiligen Längsschnitten in Fig. 2, 5, 11 und 13 dargestellt ist. Das als
Klemmschraube 13 ausgebildete Befestigungselement erfasst dabei mit einem Kopf 15
das eine Plattenteil 10 und mit einem Gewinde 16 - im Ausführungsbeispiel direkt,
gegebenenfalls aber auch mit Hilfe einer Mutter indirekt - das zweite Plattenteil
11, so dass durch Anziehen der Klemmschraube 13 die beiden beabstandeten Plattenteile
10 und 11 im Sinne einer Verminderung ihres Abstands etwas elastisch verformbar sind.
Dabei trägt zum gegenseitigen Verklemmen auch an der Glasplatte auch die aus Kunststoff
bestehende Büchse 12 bei.
[0028] In den dargestellten Ausführungsbeispielen sind jeweils zwei Klemmschrauben 13 vorgesehen,
die an dem zwischen den Plattenteilen 10 und 11 eingeklemmten oder eingespannten Lagerelement
14 vorbei verlaufen. Bei noch gelockerten Klemmschrauben 13 kann also das Lagerelement
14 stufenlose, insbesondere in seiner Längserstreckungsrichtung verstellt und justiert
werden, was umgekehrt eine Justierung der jeweiligen Glasplatte gegenüber ihrer Halterung
oder Lagerung bedeutet.
[0029] In den Fig. 3, 4, 7, 12 und 14 erkennt man außerdem, dass die den Beschlag 6 im Wesentlichen
bildenden Plattenteile 10 und 11 einen kreisförmigen Umriss haben und dass der sie
aufnehmende Ausschnitt 7 - auch gemäss Fig. 9 - bis zu der nach außen führenden Öffnung
9, also bis zu dem Öffnungsschlitz, eine kreisförmige Innenkontur hat, relativ zu
der die in ihrer Abmessung darauf abgestimmten Plattenteile 10 und 11 bei gelockertem
Befestigungselement 13 verdrehbar und einstellbar sind. Eine solche Verdrehung wird
dabei durch die aus Kunststoff oder einem anderen gleitfähigen Werkstoff bestehenden
Büchsen 12 erleichtert. Diese in Drehrichtung durchführbare Justierung kann dabei
stattfinden, auch wenn die Klemmschrauben 13 schon so weit angezogen sind, dass eine
gewisse Klemm- und Haltekraft auch für das Lagerelement 14 vorhanden ist.
In Fig. 2a ist dargestellt, dass wenigstens eines der Plattenteile, also in diesem
Fall das Plattenteil 11, an seiner inneren Fläche eine das Lagerelement 14 zumindest
bereichsweise umgreifende, etwa rinnenförmige Ausnehmung 17 hat, die durch die Mitte
dieses Plattenteils 11 auf einem Durchmesser verläuft.
[0030] Durch unterbrochene Linien ist aber auch an dem Plattenelement 10 eine entsprechende
rinnenförmige Ausnehmung 17 angedeutet, die mit der des Plattenteils 10 korrespondiert,
so dass ein Lagerelement 14 entsprechend fest und gegen eine Verschwenkung gesichert
gehalten werden kann. Bei entsprechend abgestimmten Abmessungen des Lagerelements
14 und der Ausnehmungen 17 kann das Lagerelement 14 weitgehend formschlüssig festgelegt
und eingeklemmt werden.
[0031] In den Ausführungsbeispielen ist dabei dieses Lagerelement 14 mit einem im Wesentlichen
kreisförmigen Querschnitt versehen, ist zumindest in dem Bereich zwischen den Plattenteilen
10 und 11 zapfen- oder bolzenförmig ausgebildet und kann somit gut zwischen den Klemmschrauben
17 verlaufen und eingeklemmt werden.
[0032] Der über den Rand 8 der jeweiligen Glasplatte - Türe 4 oder Glaswand 5 - überstehende
Teil des Lagerelements 14 kann gemäss Fig. 2 bis 4 in ein Axiallager eingreifen oder
gemäss Fig. 11 und 12 mit einem Rollwagen 18 verbunden sein, der an einer Tragschiene
18a geführt ist.
[0033] Gemäss Fig. 5 bis 7 kann der überstehende Bereich des zapfenförmigen Lagerelements
14 aber auch verformt, beispielsweise umgebogen sein, um eine Befestigung an einer
Gebäudewand 19 mit Hilfe einer Halteplatte 20 und einer Halteschraube 21 zu ermöglichen,
wie es vor allem in Fig. 5 dargestellt ist, wonach die Halteplatte 20 nicht nur eine
Lochung für die Befestigungsschraube 21, sondern auch noch eine nutartige Aussparung
20a zum Umgreifen des Lagerelements hat, welches seinerseits ein Langloch 22 für den
Durchtritt der Schraube 21 hat.
[0034] Der überstehende Teil des Lagerelements 14 könnte aber auch eine andere Form haben,
um als Wandanschluss oder Verbindung zu einem Lager zu dienen. Beispielsweise könnte
er verbreitert, profiliert, als Flansch ausgebildet oder mit einem Flansch versehen
sein, wobei solche Verformungen auch kombiniert vorgesehen sein können. Fig. 6 zeigt
beispielsweise, dass der umgebogene Teil zusätzlich profiliert ist, indem der der
Gebäudewand zugewandte Bereich abgeflacht ist.
[0035] Der den Beschlag 6 und seine Plattenteile 10 und 11 aufnehmende Ausschnitt 7 ist
von beiden Seiten her mit einer konischen Verjüngung zum Inneren hin versehen, wie
man es besonders deutlich in Fig. 10 erkennt. Die Verjüngungen führen dabei zu einer
gemeinsamen mittigen Begrenzungsfläche oder Begrenzungskante 23, an welcher der Ausschnitt
7 seine kleinste Durchmesserabmessung hat. Die dazu passenden Plattenteile 10 und
11 und die zugehörigen Büchsen 12 sind dabei als Gegenkonus zum wenigstens teilweisen
oder vollständigen Versenken in die Flucht mit der Oberfläche der Glasplatte ausgebildet.
Man erkennt eine solche versenkte Anordnung des gesamten Beschlags 6 beziehungsweise
seiner Plattenteile 10 und 11 z. B. in Fig. 5 oder 11.
[0036] Wie bereits erwähnt, kann aber auch beispielsweise eines der Plattenteile, nämlich
das Plattenteil 11 gemäss Fig. 2 oder 13 gegenüber der Glasoberfläche überstehend
kugelkalottenförmig ausgebildet sein, so dass das im Inneren vorgesehene Innengewinde
für die Klemmschrauben 13 entsprechend länger wird.
[0037] Eine alternative Befestigungsmöglichkeit könnte vorsehen, dass die Klemm- oder Befestigungsschraube
13 durch eine in dem Lagerelement 14 vorgesehene Ausnehmung hindurchgeführt wird,
etwa analog dem Langloch 22 in dem verformten Teil des in Fig. 6 dargestellten Lagerelements
14. Auch dadurch könnten die Plattenteile mit Hilfe der Klemmschrauben 13 an die Außenseite
des Lagerelements 14 angedrückt und dadurch dieses eingeklemmt und zusätzlich durch
die quer verlaufenden Klemmschrauben 13 gehalten werden.
[0038] Vor allem anhand der Fig. 9 erkennt man, dass der die Plattenteile 10 und 11 oder
Beschlagplatten aufnehmende Ausschnitt 7 der Glasplatte größer als die randseitige
Öffnung 9 ist, das heißt der Durchmesser des Ausschnitts 7 ist größer als die Breite
der Öffnung 9. Dabei verläuft die Mitte dieser Öffnung 9 in Verlängerung eines Durchmessers
des Ausschnitts 7 und rechtwinklig zum Rand 8 der Glasplatte, was zu einer symmetrischen
Anordnung führt, so dass die Glasplatte in beliebiger Orientierung verwendet werden
kann und der Beschlag 6 immer zu dem Ausschnitt 7 passt. Ebenso kann auch der Beschlag
6 in seinen beiden um 180 DEG gegensätzlichen Anordnungen in den auch zur Plattenebene
symmetrischen Ausschnitt 7 eingesetzt werden.
[0039] In den dargestellten Ausführungsbeispielen erkennt man außerdem, dass die Öffnung
9 als Schlitz ausgebildet ist, dessen Breite die des Lagerelements 14 übertrifft,
so dass dieses mit Abstand zu den Rändern der Öffnung 9 durch die Öffnung 9 verlaufen
kann.
[0040] In Gebrauchsstellung ist in dem randseitigen Öffnungsbereich oder -schlitz, also
innerhalb der Öffnung 9 ein das durch diese verlaufende Lagerelement 14 umschließendes
Verschlussteil 24 (vgl. Fig. 8) eingesetzt, welches mit Hilfe einer inneren Lochung
25 auf dieses Lagerelement 14 aufsteckbar ist. Die Öffnung 9 wird dadurch verschlossen
und - was bei einer Duschkabine 1 vorteilhaft ist - gegen einen Durchtritt von Wasser
abgedichtet.
[0041] Das mehrfach erwähnte zapfenförmige Lagerelement 14 ist gemäss den Figuren 13 und
14 als Hülse ausgebildet hat, also eine Innenlängshöhlung, in die in Montagestellung
ein Stift oder Bolzen 26 passt und eingreift, der Teil eines Axiallagers oder eines
Wandbeschlags oder auch eines Rollwagens 18 sein kann.
[0042] Insgesamt ergibt sich eine Beschlaganordnung an einer Glasplatte mit entsprechendem
passendem Ausschnitt, die praktisch spielfrei befestigt werden kann, trotzdem aber
unterschiedliche Justierungen und Einstellungen ermöglicht, so lange die Klemmverbindung
noch gelockert ist.
[0043] Die Duschkabine 1 hat wenigstens eine Duschtrennwand 2, die durch zumindest eine
Glasplatte gebildet sein kann, welche eine schwenkbare oder verschiebbare Türe 4 und/oder
eine feste Glaswand 5 sein kann.
[0044] Für diese die Duschtrennwand 2 bildende oder zu ihr gehörende Glasplatte sind Haltebeschläge
6 vorgesehen, für deren Befestigung die Glasplatte Ausschnitte hat, so dass die Beschläge
ganz oder teilweise versenkt ein Lagerelement etwa in der Ebene der Glasplatte über
deren Rand 8 überstehend angeordnet und zwischen zwei den Beschlag 6 im Wesentlichen
bildenden Plattenteilen 10 und 11 mittels Befestigungselementen eingeklemmt werden
können, wobei diese Klemmung auch zur Fixierung an dem Ausschnitt 7 der Glasplatte
dient.
1. Duschkabine (1) mit zumindest einer Duschtrennwand (2), die wenigstens eine Glasplatte
aufweist, welche durch eine um eine vertikale Achse (3) schwenkbare Türe (4) und/oder
eine Schiebetüre (4) und/oder eine fest installierte Glaswand (5) gebildet ist, wobei
zur Halterung der durch eine Türe (4) und/oder eine Glaswand (5) gebildeten Glasplatte
wenigstens ein in deren Randbereich angreifender Beschlag (6) vorgesehen ist, wobei
die die Türe (4) und/oder die feststehende Glaswand (5) bildende Glasplatte im Randbereich
einen Ausschnitt (7) und eine von dem Ausschnitt (7) zum Rand (8) verlaufende Öffnung
(9) hat, die an dem Rand (8) einerseits und an dem Ausschnitt (7) andererseits mündet,
wobei der Beschlag (6) zwei etwa parallele Plattenteile (10, 11) aufweist, die in
den Ausschnitt (7) passen und zumindest teilweise eingreifen und jeweils an der Glasplatte
eine Anlage oder einen Anschlag haben, wobei zwischen den einander zugewandten Flächen
der Plattenteile (10, 11) ein Abstand vorgesehen ist, wobei wenigstens ein quer zu
den Plattenteilen (10, 11) wirkendes Befestigungselement (13) zum Verbinden und Verklemmen
der Plattenteile (10, 11) miteinander und mit der Glasplatte vorgesehen ist, wobei
ein Lagerelement (14), das zumindest im Bereich zwischen den Plattenteilen (10, 11)
zapfen- oder bolzenförmig ausgebildet ist, zwischen den Plattenteilen (10, 11) eingeklemmt
wird und dabei stufenlos über seine Längserstreckung verstellt und justiert werden
kann, wobei das Lagerelement (14) über die Plattenteile (10, 11) und durch die randseitige
Öffnung (9) über die Glasplatte in Gebrauchsstellung übersteht, und wobei wenigstens
eines der Plattenteile (11) an seiner inneren Fläche eine das Lagerelement (14) zumindest
bereichsweise umgreifende, etwa rinnenförmige Ausnehmung (17) hat, die durch die Mitte
des Plattenteils (11) etwa auf einem Durchmesser verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerelement (14) eine Innenlängshöhlung hat und als Hülse ausgebildet ist, in
die in Montagestellung ein Stift oder Bolzen (26) passt, der Teil eines Axiallagers
oder eines Wandbeschlags oder eines Rollwagens (18) ist.
2. Duschkabine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement als Klemmschraube (13) ausgebildet ist, die mit einem Kopf
(15) das eine Plattenteil (10) und mit ihrem Gewinde (16) direkt oder indirekt das
zweite Plattenteil (11) erfasst, so dass durch das Anziehen der Klemmschraube (13)
die beiden beabstandeten Plattenteile (10, 11) im Sinne einer Verminderung ihres Abstands
verformbar sind.
3. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den Beschlag (6) bildenden Plattenteile (10, 11) zumindest bereichsweise eine
kreisförmige Außenkontur oder insgesamt einen kreisförmigen Umriss haben und dass
der sie aufnehmende Ausschnitt (7) in der Glasplatte bis zu der nach außen führenden
Öffnung (9) oder einem Öffnungsschlitz eine kreisförmige Innenkontur hat, relativ
zu der die Plattenteile (10, 11) bei gelockertem Befestigungselement (13) verdrehbar
und einstellbar sind.
4. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass beide Plattenteile des Beschlags jeweils an den einander zugewandten Flächen miteinander
korrespondierende Ausnehmungen (17) zum formschlüssigen Festlegen des von ihnen in
Gebrauchsstellung eingeklemmten Lagerelements (14) haben.
5. Duschkabine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der überstehende Bereich des insbesondere zapfenförmigen Lagerelements (14) verformt,
beispielsweise umgebogen, verbreitert, profiliert als Flansch ausgebildet oder mit
einem Flansch versehen ist.
6. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der den Beschlag (6) in Gebrauchsstellung aufnehmende Ausschnitt (7) an wenigstens
einer Seite der Glasplatte eine konische Verjüngung zum Inneren der Glasplatte hin
hat und das dazu passende Plattenteil (10, 11) seinerseits als Gegenkonus zum wenigstens
teilweisen, vorzugsweise vollständigen Versenken dieses Plattenteils in die Flucht
mit der Oberfläche dieser Glasplatte ausgebildet ist.
7. Duschkabine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Plattenteile gegenüber der Glasoberfläche überstehend, beispielsweise kugelkalottenförmig
ausgebildet ist und das oder die Innengewinde für die Klemmschraube(n) (13) enthält.
8. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der die Plattenteile (10,11) oder Beschlagplatten aufnehmende Ausschnitt (7) der
Glasplatte größer als die randseitige Öffnung (9) ist und dass die Mitte der randseitigen
Öffnung (9) vorzugsweise in Verlängerung eines Durchmessers des Ausschnitts (7) und
rechtwinklig zum Rand (8) der Glasplatte verläuft und zum Beispiel als Schlitz ausgebildet
ist, dessen Breite die des Lagerelementes (14) übertrifft.
9. Duschkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in dem randseitigen Öffnungsbereich oder -schlitz (9) ein das durch diesen verlaufende
Lagerelement (14) umschliessendes Verschlussteil (24) einsetzbar, beispielsweise auf
das Lagerelement (14) aufsteckbar ist.
1. A shower cubicle (1) having at least one partitioning wall (2), which has at least
one glass plate, which is formed by a door (4) pivotable about a vertical axis (3),
and/or by a sliding door (4) and/or by a stationary installed glass wall (5), at least
one fitting (6), attached at the edge area of the glass plate, being provided as support
for the glass plate formed by a door (4) and/or a glass wall (5), the glass plate,
forming the door (4) and/or the stationary glass wall (5), having a cut-out (7) in
its edge area and an opening (9) extending from the cut-out (7) towards the edge (8),
which opening lead, on the one hand, to the edge (8) and on the other hand to the
cut-out (7), the fitting (6) having two almost parallel plate-shaped members (10,
11), which fit into the cut-out (7) and engage at least partially therein and have
a contact or a stop respectively at the glass plate, a distance being provided between
the surfaces of the plate-shaped members (10, 11) facing each other, at least one
fixing component (13) acting transversally with regard to the plate-shaped members
(10, 11) being provided for connecting and clamping the plate-shaped members (10,
11) to each other and to the glass plate, a bearing element (14), which, at least
in the area between the plate-shaped members (10, 11), has a pin-shaped or bolt-shaped
form, being clamped between the plate-shaped members (10, 11) and, in its longitudinal
extension, being continuously variable and adjustable, the bearing element (14), in
its service position, projecting beyond the plate-shaped members (10, 11) and beyond
the glass plate, through the opening (9) at the edge, and at least one of the plate-shaped
members (10, 11), at its inner surface, having a groove-shaped recess (17) embracing
the bearing element (14) at least partially, which recess extends through the centre
of the plate-shaped member (11) approximately on a diameter, characterized in that the bearing element (14) has an inner longitudinal cavity and is formed as a bushing,
into which, in the mounting position, fits a pin or a bolt (26) which constitutes
a part of an axial bearing or of a wall fitting or of a carriage (18).
2. A shower cubicle according to claim 1, characterized in that the fixing component is formed as a clamping screw (13), which with a head (15) holds
the one plate-shaped member (10) and with its thread (16), directly or indirectly,
the second plate-shaped member (11), such that by tightening the clamping screw (13)
the two spaced-apart plate-shaped members (10, 11) are deformable in the direction
that reduces their distance from each other.
3. A shower cubicle according to one of the claims 1 to 2, characterized in that the two plate-shaped members (10, 11) forming the fitting (6) at least partially
have a circular outer contour or have a circular outline, and in that the cut-out (7) in the glass plate, receiving said members, has a circular inner
contour extending towards the opening (9) leading outwards, or to an opening slot,
in relation to which the plate-shaped members (10, 11) are rotatable and adjustable
when the fixing component (13) is loosened.
4. A shower cubicle according to one of the claims 1 to 3, characterized in that both plate-shaped members of the fitting, respectively at the surfaces facing each
other, have recesses (17) corresponding to each other for non-positively fastening
the bearing element (14) which is clamped between them in the service position.
5. A shower cubicle according to claim 1, characterized in that the projecting area of the in particular pin-shaped bearing element (14) is either
deformed, for example bent over, enlarged, formed as a profiled flange or provided
with a flange.
6. A shower cubicle according to one of the claims 1 or 3, characterized in that the cut-out (7) receiving the fitting (6) in the service position, at least on one
side of the glass plate, has a conical tapering towards the inside of the glass plate
and the mating plate-shaped member (10, 11) in turn is formed as a counter-cone, for
countersinking at least partially, preferably completely, this plate-shaped member
flush with the surface of this glass plate.
7. A shower cubicle according to claim 2, characterized in that one of the plate-shaped members is formed as projecting from the glass surface, for
example as a spherical cap and includes the one or more female threads for the clamping
screw(s) (13).
8. A shower cubicle according to one of the claims 1 to 7, characterized in that the cut-out (7) in the glass plate, receiving the plate-shaped members (10, 11) or
fitting plates, is larger than the opening (9) at the edge area and in that the centre of the opening (9) at the edge area preferably extends in continuation
of a diameter of the cut-out (7) and right-angled with regard to the edge (8) of the
glass plate and is formed as a slot for example, the width thereof exceeding the one
of the bearing element (14).
9. A shower cubicle according to one of the claims 1 to 8, characterized in that a closing member (24) is insertable into the opening area or the opening slot (9)
at the edge area and embraces the bearing element (14) which extends therethrough
and can be placed onto the bearing element (14) for example.
1. Cabine de douche (1) avec au moins une cloison de séparation de douche (2), qui présente
au moins une plaque en verre, laquelle est formée par une porte (4) pivotable autour
d'un axe vertical (3) et/ou une porte coulissante (4) et/ou une cloison en verre installée
de façon stationnaire, au moins une ferrure (6) étant prévue pour le support de la
plaque en verre formée par une porte (4) et/ou par une cloison en verre (5) et étant
appliquée à sa section de bord, la plaque en verre, qui forme la porte (4) et/ou la
cloison en verre (5) stationnaire, ayant une découpure (7) à sa section de bord et
une ouverture (9) s'étendant à partir de la découpure (7) vers le bord (8) et débouchant
d'une part dans le bord (8) et d'autre part dans la découpure (7), la ferrure (6)
ayant deux parties de plaque (10, 11) approximativement parallèles et qui s'emboîtent
dans la découpure (7) et s'y insèrent au moins partiellement et ont respectivement
un contact ou une butée sur la plaque en verre, une distance étant prévue entre les
surfaces des parties de plaque (10, 11) orientées l'une vers l'autre, au moins un
élément de fixation (13), à action transversale par rapport aux parties de plaque
(10, 11), étant prévu pour connecter et serrer les parties de plaque (10, 11) entre-elles
et avec la plaque en verre, un élément de palier (14), qui possède la forme d'un goujon
ou boulon au moins dans la région entre les parties de plaque (10, 11), étant serré
entre les parties de plaque (10, 11) tout en étant variable ou ajustable en continu
dans le sens longitudinal, l'élément de palier (14) dépassant, en position d'utilisation,
les parties de plaque (10, 11) et la plaque en verre en passant à travers l'ouverture
(9) du côté du bord, et au moins une des parties de plaque (11), sur sa surface intérieure,
ayant un évidement (17) à peu près en forme de cannelure, enfourchant l'élément de
palier (14) au moins partiellement et s'étendant à travers le centre de la partie
de plaque (11) le long d'un diamètre approximativement, caractérisée en ce que l'élément de palier (14) possède une cavité intérieure longitudinale et est formé
comme un manchon dans lequel, en position de montage, s'emboîte un goujon ou boulon
(26) qui fait partie d'un palier axial ou d'une ferrure de cloison ou d'un chariot
(18).
2. Cabine de douche selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément de fixation est aménagé comme une vis de serrage (13) qui, par une tête
(16), saisit l'une des parties de plaque (10) et saisit, par son filetage (16), directement
ou indirectement la deuxième partie de plaque (11) de façon à ce que, sous l'effet
de serrage de la vis de serrage (13), les deux parties de plaque (10, 11) espacées
sont déformables dans le sens d'une diminution de leur distance.
3. Cabine de douche selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisée en ce que les parties de plaque (10, 11) formant la ferrure (6) ont un contour extérieur au
moins partiellement circulaire ou ont un profil complètement circulaire et en ce l'évidement
(7) dans la plaque en verre, qui les reçoit, possède un contour intérieur circulaire
jusque vers l'ouverture (9) menant vers l'extérieur ou vers une fente d'ouverture,
par rapport auquel les parties de plaque (10, 11), lorsque l'élément de fixation (13)
est desserré, sont pivotables et ajustables.
4. Cabine de douche selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les deux parties de plaque de la ferrure, respectivement sur leur surfaces orientées
l'une vers l'autre, ont des évidements (17) correspondant l'un à l'autre pour immobiliser
par la forme l'élément de palier (14) que est serré entre eux dans leur position d'utilisation.
5. Cabine de douche selon la revendication 1, caractérisée en ce que la portion dépassant de l'élément de palier (14), en particulier en forme de goujon,
est déformée, par exemple repliée, élargie, agencée en forme de bride profilée ou
pourvue d'une bride.
6. Cabine de douche selon l'une des revendications 1 ou 3, caractérisée en ce que l'évidement (7), recevant la ferrure (6) en position d'utilisation, a un amincissement
conique vers l'intérieur de la plaque en verre sur au moins une face de la plaque
en verre, et en ce que la partie de plaque (10, 11) y associée est aménagée de sa part comme contre-cône
pour immerger au moins partiellement, de préférence complètement, cette partie de
plaque pour l'aligner avec la surface de cette plaque en verre.
7. Cabine de douche selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'une des parties de plaque est aménagée pour dépasser la surface de verre, par exemple
en forme de calotte sphérique et comprend le ou les taraudage(s) pour la(les) vis
de serrage (13).
8. Cabine de douche selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que l'évidement (7) de la plaque en verre recevant les parties de plaque (10, 11) ou
les plaques de ferrure est plus grand que l'ouverture (9) du côté du bord et en ce que le centre de l'ouverture (9) du côté du bord s'étend de préférence en prolongation
d'un diamètre de l'évidement (7) et à l'angle droit par rapport au bord (8) de la
plaque en verre et est aménagé par exemple comme fente dont la largeur est plus grande
que celle de l'élément de palier (14).
9. Cabine de douche selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce qu'une pièce de fermeture (24) peut être insérée, par exemple s'embroche sur l'élément
de palier (14), dans la région d'ouverture ou la fente (9) du côté du bord, laquelle
pièce enferme l'élément de palier (14) qui s'étend à travers cette région.
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