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EP 1 345 474 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.05.2015 Patentblatt 2015/21 |
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Anmeldetag: 11.02.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Küchengerät mit einem durch Innenwandungen begrenzten Garraum
Cooking device with cooking chamber with limited inside walls
Appareillage destiné à la cuisine possédant une chambre de cuisson limitée par des
parois intérieures
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR |
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Priorität: |
15.03.2002 DE 10211499
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.09.2003 Patentblatt 2003/38 |
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Patentinhaber: Miele & Cie. KG |
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33332 Gütersloh (DE) |
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Erfinder: |
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- Meyer, Hubertus
33106 Paderborn (DE)
- Sillmen, Ulrich, Dr.
33332 Gütersloh (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 732 867 DE-U1- 9 204 608 US-A- 3 461 260
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DE-A1- 1 515 156 FR-A1- 2 663 110
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Küchengerät der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten
Art.
[0002] Ein derartiges Küchengerät ist beispielsweise aus der
DE 92 04 608 U bekannt. Bei dem bekannten Küchengerät handelt es sich um einen Mikrowellenherd mit
einem abgeschlossenen Garraum. Eine als Boden des Garraums ausgebildete Innenwandung
weist auf der dem Garraum zugewandten Oberfläche eine dreidimensionale Struktur auf,
wobei die dreidimensionale Struktur aus mehreren nebeneinander angeordneten und mit
ihren Spitzen zum Garraum gerichteten Pyramiden besteht. Ein Nachteil des bekannten
Küchengeräts ist, dass sich an der als dreidimensionale Struktur ausgebildeten Oberfläche
Schmutz leicht anlagert und anhaftet. Darüber hinaus ist ein Reinigen dieser Oberfläche
erschwert.
[0003] Der Erfindung stellt sich somit das Problem ein Küchengerät zu schaffen, bei dem
eine einen Garraum begrenzende Innenwandung an der dem Garraum zugewandten Oberfläche
eine dreidimensionale Struktur aufweist, deren Sauberhalten vereinfacht ist.
[0004] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch ein Küchengerät mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
[0005] Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen neben einer Verminderung der
Verschmutzungsneigung der eine dreidimensionale Struktur aufweisenden Oberfläche und
einer Vereinfachung von deren Reinigung unter anderem auch darin, dass der optische
Eindruck von der Oberfläche durch die dreidimensionale Struktur bestimmt ist, so dass
beispielsweise bei der Reinigung der Oberfläche erzeugte Aufrauhungen und/oder Verkratzungen
der Oberfläche für das menschliche Auge nicht mehr oder zumindest erschwert wahrnehmbar
sind. Diese Wirkung ist wesentlich dadurch erreicht, dass der Durchmesser der Projektion
jeder Erhebung senkrecht auf die Grundfläche in einem Bereich von etwa 0,4 mm bis
etwa 1,4 mm liegt. Bei Durchmessern deutlich unterhalb und/oder deutlich oberhalb
dieses Bereichs, beispielsweise bei geschliffenen Edelstahloberflächen, ist die gewünschte
Wirkung nicht gegeben und Aufrauhungen und/oder Kratzer sind durch das menschliche
Auge leicht wahrnehmbar. Dadurch ist beispielsweise die Verwendung von aggressiveren
und damit gegen Schmutz wirksameren Reinigungsmitteln und -geräten ermöglicht, ohne
dass nach der Reinigung Kratzer auf der Oberfläche sichtbar sind. Darüber hinaus ist
die eine dreidimensionale Struktur aufweisende Oberfläche auch bei häufigem Gebrauch
des Garraums für eine lange Zeit in einem optisch ansprechenden Zustand. Zum anderen
sind die bereits genannte Verminderung der Verschmutzungsneigung und die Vereinfachung
der Reinigung der Oberfläche auf die abgerundet ausgebildeten Übergänge zwischen einer
Flanke der Erhebung und dem Rest der Erhebung zurückzuführen.
[0006] Eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lehre sieht vor, dass die Außenkontur
jedes Querschnitts der Erhebung senkrecht zu einer Symmetrieebene der Erhebung stetig
gekrümmt ausgebildet ist. Hierdurch ist die oben genannte Verschmutzungsneigung der
eine dreidimensionale Struktur aufweisenden Oberfläche weiter vermindert.
[0007] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass die die dreidimensionale
Struktur aufweisende Innenwandung aus Edelstahl gefertigt ist. Auf diese Weise ist
die Herstellung erfindungsgemäßer Oberflächen vereinfacht und damit kostengünstiger,
da Edelstahl ein leicht verformbares Material ist.
[0008] Grundsätzlich sind die Erhebungen der dreidimensionalen Struktur nach Form und Höhe
in weiten Grenzen wählbar. Eine zweckmäßige Weiterbildung sieht vor, dass die Erhebung
eine Höhe von maximal etwa 0,03 mm aufweist.
[0009] Eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lehre sieht vor, dass der Übergang
zwischen der Grundfläche und der Erhebung abgerundet ausgebildet und der von einer
Flanke der Erhebung und der Grundfläche eingeschlossene Winkel als ein spitzer oder
rechter Winkel ausgebildet ist. Auf diese Weise ist die Verminderung der Verschmutzungsneigung
der eine dreidimensionale Struktur aufweisenden Oberfläche und eine Vereinfachung
von deren Reinigung weiter verbessert.
[0010] Die vorgenannte Verminderung der Verschmutzungsneigung und die Vereinfachung der
Reinigung der eine dreidimensional Struktur aufweisenden Oberfläche sind weiter dadurch
verbessert, dass die Außenkontur der Projektion der Erhebung senkrecht auf die Grundfläche
stetig gekrümmt ausgebildet ist.
[0011] Grundsätzlich ist der Anteil der Projektionsflächen der Erhebungen senkrecht auf
die Grundfläche an der gesamten Grundfläche in weiten Grenzen wählbar. Zweckmäßigerweise
betragen die Projektionen der Erhebungen senkrecht auf die Grundfläche in Summe etwa
35 % bis etwa 65 % der Grundfläche einschließlich der Projektionen der Erhebungen.
[0012] Die oben genannte Verminderung der Verschmutzungsneigung und die Vereinfachung der
Reinigung der eine dreidimensional Struktur aufweisenden Oberfläche sind weiter dadurch
verbessert, dass die Erhebungen nicht aneinander angrenzen. Zum einen sind keine Ecken
durch aneinander angrenzende Erhebungen gebildet, so dass sich Schmutzpartikel nicht
in diesen für eine Reinigung schwer zugänglichen Bereichen ablagern können. Zum anderen
ist gewährleistet, dass sich die durch eine Reinigung von der Oberfläche gelösten
Schmutzpartikel in diesen schwer zugänglichen Bereichen nicht erneut ablagern können.
[0013] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lehre sieht vor, dass
die Oberfläche wenigstens zwei unterschiedliche Arten von Erhebungen aufweist, deren
Projektionen senkrecht auf die Grundfläche in Form und/oder Größe voneinander verschieden
ausgebildet sind. Hierdurch ist der Effekt, dass der optische Eindruck von der Oberfläche
durch die dreidimensionale Struktur bestimmt ist, weiter verstärkt, so dass die Wahrnehmung
beispielsweise bei der Reinigung der Oberfläche erzeugter Aufrauhungen und/oder Verkratzungen
der Oberfläche durch das menschliche Auge weiter erschwert ist.
[0014] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- eine Draufsicht auf eine mit einer dreidimensionalen Struktur versehenen Oberfläche
einer Innenwandung eines erfindungsgemäßen Küchengeräts in teilweiser Darstellung
und
- Figur 2
- eine teilweise Schnittdarstellung der in Fig. 1 dargestellten Oberfläche entlang der
Linie A-A aus Fig. 1.
[0015] In Fig. 1 ist eine eine dreidimensionale Struktur aufweisende Oberfläche 2 einer
Innenwandung eines erfindungsgemäßen Küchengeräts teilweise und grob schematisch dargestellt.
Die Innenwandung ist hier aus einem Edelstahl hergestellt. Bei dem nicht dargestellten
Küchengerät handelt es sich um ein einen Garraum aufweisendes Mikrowellengerät. Der
Garraum ist durch Innenwandungen des Mikrowellengeräts begrenzt und an einer Seite
durch eine Tür verschließbar. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die dem Garraum
zugewandten Oberflächen aller Innenwandungen zumindest teilweise als Oberfläche 2
ausgebildet. Die Oberfläche 2 weist eine Grundfläche 4 und aus der Grundfläche 4 herausragende
erste Erhebungen 6 und zweite Erhebungen 8 auf. Grundsätzlich ist die Form der Projektionsflächen
der ersten und zweiten Erhebungen 6, 8 senkrecht auf die Grundfläche 4 in weiten Grenzen
wählbar. Beispielsweise ist es möglich, Kreise, Ellipsen und andere ähnliche Formen
zu verwenden. Darüber hinaus ist es grundsätzlich möglich, eine oder mehrere Formen
mit ähnlichen und/oder verschiedenen Abmessungen einzusetzen. Bei diesem Ausführungsbeispiel
sind die Projektionsflächen der ersten und zweiten Erhebungen 6, 8 senkrecht auf die
Grundfläche 4 in der Form vergleichbar und Ellipsen ähnlich. Derartige Anordnungen
der ersten und zweiten Erhebungen 6, 8 sind auch als Leinenmuster bekannt. Die Abmessungen
der Projektionsflächen der Erhebungen 6 senkrecht auf die Grundfläche 4 sind im wesentlichen
durch die Durchmesser a und b und die der Erhebungen 8 im wesentlichen durch die Durchmesser
c und d bestimmt. Bei diesem Ausführungsbeispiel entspricht der Durchmesser a≈1,4
mm, der Durchmesser b≈0,6 mm, der Durchmesser c≈0,4 mm und der Durchmesser d≈0,8 mm.
Die Höhen h der ersten und zweiten Erhebungen 6, 8 sind im wesentlichen identisch,
wobei h≈0,03 mm gilt. Siehe hierzu auch Fig. 2, die einen Schnitt entlang der Linie
A-A aus Fig. 1 zeigt. Die in Fig. 1 dargestellten Außenkonturen der Projektionen der
ersten und zweiten Erhebungen 6, 8 senkrecht auf Grundfläche 4 weisen Übergangsradien
auf, so dass Ecken und/oder Kanten, an denen Schmutzpartikel mechanisch festgehalten
werden könnten, vermieden sind. Die ersten und zweiten Erhebungen 6, 8 sind in mehreren
parallelen Reihen angeordnet, wobei sich die in einer Reihe befindlichen ersten und
zweiten Erhebungen 6, 8 abwechseln, so dass auf eine erste Erhebung 6 immer eine zweite
Erhebung 8 folgt. Abweichend von diesem konkreten Beispiel sind auch andere Anordnungen
der ersten und zweiten Erhebungen (6, 8) möglich. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind
die einzelnen ersten und zweiten Erhebungen 6, 8 durch erste Zwischenräume e und zweite
Zwischenräume f voneinander beabstandet, wobei für die ersten Zwischenräume e≈0,7
mm und für die zweiten Zwischenräume f≈0,4 mm gilt. Die Summe der Projektionsflächen
der ersten und zweiten Erhebungen 6, 8 senkrecht auf die Grundfläche 4 beträgt etwa
50 % der gesamten Grundfläche 4, also die Projektionsflächen mit eingeschlossen.
[0016] Fig. 2 zeigt einen Schnitt entlang der Linie A-A der Oberfläche 2 aus Fig. 1. Aus
Gründen der Übersichtlichkeit ist die Fig. 2, ebenso wie die Fig. 1, nicht maßstabsgerecht.
Beispielsweise ist die in Fig. 2 dargestellte Höhe h in Relation zu den Durchmessern
a und c stark vergrößert gezeigt. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind bei dem Ausführungsbeispiel
die Übergänge g zwischen der Grundfläche 4 und den ersten und zweiten Erhebungen 6,
8 abgerundet ausgebildet. Die Außenkontur jedes Querschnitts der ersten Erhebungen
6 senkrecht zu der Schnittebene entlang der Linie A-A aus Fig. 1 und die Außenkontur
jedes Querschnitts der zweiten Erhebungen 8 parallel zu der Schnittebene entlang der
Linie A-A aus Fig. 1 ist stetig gekrümmt ausgebildet, so dass Ecken und/oder Kanten,
an denen Schmutzpartikel mechanisch festgehalten werden könnten, vermieden sind. Andere
mögliche Formen für die ersten und zweiten Erhebungen 6, 8 sind beispielsweise Kugel,
Kugelkappe und halber Ellipsoid.
[0017] Die dreidimensionale Struktur der Oberfläche 2 ist mittels Prägewalzen hergestellt.
Allerdings sind auch alle anderen herkömmlichen und geeigneten Verformungsverfahren,
wie beispielsweise Walzen, Kugel - und Sandstrahlen, möglich. Bedingt durch das Herstellungsverfahren
kann es fertigungsbedingt zu Abweichungen von den oben genannten Bemessungen kommen.
Für die Funktion der Oberfläche 2 ist lediglich erforderlich, das die Abmessungen
der ersten und zweiten Erhebungen 6, 8 in dem Bereich von etwa 0,4 mm bis etwa 1,4
mm liegen. Bei den oben genannten Herstellungsverfahren kommt es während der Herstellung
der dreidimensionalen Struktur zwangsläufig zu einer Verfestigung des Edelstahls im
Bereich der Oberfläche. Bedingt durch diese Verfestigung wird die Anlaufneigung des
Edelstahls reduziert; so dass die eine dreidimensionale Struktur aufweisenden Innenwandungen
erhöhten Garraumtemperaturen ausgesetzt werden können, ohne dass sich die dem Garraum
zugewandte Oberfläche 2 für das menschliche Auge wahrnehmbar verfärbt. Dies ist besonders
bei Mikrowellengeräten mit Grillfunktion von Vorteil.
[0018] Nachfolgend ist die Funktionsweise des obigen Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen
Küchengeräts anhand der Fig. 1 und 2 erläutert:
[0019] Der Garraum des Mikrowellengeräts ist durch Innenwandungen begrenzt, deren dem Garraum
zugewandte Oberflächen als Oberfläche 2 ausgebildet sind. Da die Übergänge zwischen
den Flanken und dem Rest der ersten und zweiten Erhebungen 6, 8 und die Übergänge
g zwischen der Grundfläche 4 und den ersten und zweiten Erhebungen 6, 8 abgerundet
sind, sind für die mechanische Festlegung von Schmutzpartikeln, die die Oberfläche
2 kontaktieren, kaum geeignete Stellen vorhanden. Hierdurch ist gewährleistet, dass
weniger Schmutzpartikel, beispielsweise von Nahrungsmittelresten stammend, an der
Oberfläche 2 haften bleiben.
[0020] Bei einer Reinigung des Garraums und damit der Oberfläche 2 lassen sich auf der Oberfläche
2 abgelagerte Schmutzpartikel aufgrund der abgerundet ausgebildeten Übergänge zwischen
den Flanken und dem Rest der ersten und zweiten Erhebungen 6, 8 und der abgerundeten
Übergänge g zwischen der Grundfläche 4 und den ersten und zweiten Erhebungen 6, 8
einfacher von der Oberfläche 2 beseitigen. Darüber hinaus ist die Reinigung durch
die ersten und zweiten Zwischenräume e und f weiter vereinfacht. Da die einzelnen
ersten und zweiten Erhebungen 6, 8 durch die ersten und zweiten Zwischenräume e, f
voneinander beabstandet sind und damit keine Ecken zwischen der Grundfläche 4 und
den ersten und zweiten Erhebungen 6, 8 vorhanden sind, ist gewährleistet, dass sich
die von der Oberfläche 2 gelösten Schmutzpartikel nicht erneut an der Oberfläche 2
anlagern.
1. Küchengerät mit einem durch Innenwandungen begrenzten Garraum, insbesondere Mikrowellengerät,
wobei die dem Garraum zugewandte Oberfläche der Innenwandung wenigstens teilweise
eine dreidimensionale Struktur aufweist, wobei die dreidimensionale Struktur durch
aus der Grundfläche der Oberfläche herausragende Erhebungen gebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Projektion jeder Erhebung (6, 8) senkrecht auf die Grundfläche (4) einen Durchmesser
von 0,4 mm bis 1,4 mm aufweist und der Übergang zwischen einer Flanke der Erhebung
(6, 8) und dem Rest der Erhebung (6, 8) abgerundet ausgebildet ist.
2. Küchengerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Außenkontur jedes Querschnitts der Erhebung (6, 8) senkrecht zu einer Symmetrieebene
der Erhebung (6, 8) stetig gekrümmt ausgebildet ist.
3. Küchengerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die die dreidimensionale Struktur aufweisende Innenwandung aus Edelstahl gefertigt
ist.
4. Küchengerät nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Erhebung (6, 8) eine Höhe (h) von maximal 0,03 mm aufweist.
5. Küchengerät nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Übergang (g) zwischen der Grundfläche (4) und der Erhebung (6, 8) abgerundet
ausgebildet und der von einer Flanke der Erhebung (6, 8) und der Grundfläche (4) eingeschlossene
Winkel als ein spitzer oder rechter Winkel ausgebildet ist.
6. Küchengerät nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Außenkontur der Projektion der Erhebung (6, 8) senkrecht auf die Grundfläche
(4) stetig gekrümmt ausgebildet ist.
7. Küchengerät nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Projektionen der Erhebungen (6, 8) senkrecht auf die Grundfläche (4) in Summe
35 % bis 65 % der Grundfläche (4) einschließlich der Projektionen der Erhebungen (6,8)
betragen.
8. Küchengerät nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Erhebungen (6, 8) nicht aneinander angrenzen.
9. Küchengerät nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Oberfläche (2) wenigstens zwei unterschiedliche Arten von Erhebungen (6, 8) aufweist,
deren Projektionen senkrecht auf die Grundfläche (4) in Form und/oder Größe voneinander
verschieden ausgebildet sind.
1. Kitchen appliance comprising a cooking chamber delimited by internal walls, in particular
a microwave appliance, the surface of the internal wall facing the cooking chamber
having a three-dimensional structure at least in part, the three-dimensional structure
being formed by raised portions projecting from the base of the surface,
characterised in that
the projection of each raised portion (6, 8) perpendicular to the base (4) has a diameter
of from 0.4 mm to 1.4 mm and the transition between a side of the raised portion (6,
8) and the rest of the raised portion (6, 8) is rounded.
2. Kitchen appliance according to claim 1,
characterised in that
the outer contour of each cross section of the raised portion (6, 8) perpendicular
to a plane of symmetry of the raised portion (6, 8) is continuously curved.
3. Kitchen appliance according to either claim 1 or claim 2,
characterised in that
the internal wall comprising the three-dimensional structure is made of stainless
steel.
4. Kitchen appliance according to at least one of claims 1 to 3,
characterised in that
the raised portion (6, 8) has a maximum height (h) of 0.03 mm.
5. Kitchen appliance according to at least one of claims 1 to 4,
characterised in that
the transition (g) between the base (4) and the raised portion (6, 8) is rounded and
the angle enclosed by a side of the raised portion (6, 8) and the base (4) is an acute
or right angle.
6. Kitchen appliance according to at least one of claims 1 to 5,
characterised in that
the outer contour of the projection of the raised portion (6, 8) perpendicular to
the base (4) is continuously curved.
7. Kitchen appliance according to at least one of claims 1 to 6,
characterised in that
the projections of the raised portions (6, 8) perpendicular to the base (4) in total
account for 35 % to 65 % of the base (4), including the projections of the raised
portions (6, 8).
8. Kitchen appliance according to at least one of claims 1 to 7,
characterised in that
the raised portions (6, 8) do not abut one another.
9. Kitchen appliance according to at least one of claims 1 to 8,
characterised in that
the surface (2) comprises at least two different types of raised portion (6, 8), of
which the projections, which are perpendicular to the base (4), differ from one another
in shape and/or size.
1. Appareil de cuisine avec un espace de cuisson limité par des parois intérieures, en
particulier appareil à micro-ondes, la surface de la paroi intérieure tournée vers
l'espace de cuisson présentant au moins partiellement une structure tridimensionnelle,
la structure tridimensionnelle étant formée par des élévations dépassant de la surface
de base de la surface,
caractérisé en ce que
la projection de chaque élévation (6, 8) perpendiculairement à la surface de base
(4) présente un diamètre de 0,4 mm à 1,4 mm, et la transition entre un flanc de l'élévation
(6, 8) et le reste de l'élévation (6, 8) est constituée de façon arrondie.
2. Appareil de cuisine selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le contour extérieur de chaque section transversale de l'élévation (6, 8) perpendiculairement
à un plan de symétrie de l'élévation (6, 8) est constitué de façon constamment courbe.
3. Appareil de cuisine selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la paroi intérieure présentant la structure tridimensionnelle est réalisée en acier
fin.
4. Appareil de cuisine selon au moins une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
l'élévation (6, 8) présente une hauteur (h) de 0,03 mm maximum.
5. Appareil de cuisine selon au moins une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
la transition (g) entre la surface de base (4) et l'élévation (6, 8) est constituée
de façon arrondie, et l'angle formé par un flanc de l'élévation (6, 8) et la surface
de base (4) est constitué en tant qu'angle aigu ou droit.
6. Appareil de cuisine selon au moins une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
le contour extérieur de la projection des élévations (6, 8) perpendiculairement à
la surface de base (4) est constitué de façon constamment courbe.
7. Appareil de cuisine selon au moins une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
les projections des élévations (6, 8) perpendiculairement à la surface de base (4)
représentent au total 35 % à 65 % de la surface de base (4), y compris les projections
des élévations (6, 8).
8. Appareil de cuisine selon au moins une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
les élévations (6, 8) ne sont pas adjacentes les unes aux autres.
9. Appareil de cuisine selon au moins une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
la surface (2) présente au moins deux espèces différentes d'élévations (6, 8) dont
les projections perpendiculairement à la surface de base (4) sont constituées de façon
différente les unes des autres au niveau de la forme et/ou de la dimension.

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