(19)
(11) EP 1 347 540 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.08.2006  Patentblatt  2006/32

(21) Anmeldenummer: 03005766.5

(22) Anmeldetag:  14.03.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
H01R 33/76(2006.01)
H01R 13/74(2006.01)
H02B 1/044(2006.01)
H01R 13/73(2006.01)
F21V 27/02(2006.01)
H01R 13/52(2006.01)

(54)

Gehäuse mit einem Trägerelement für ein Anschlusselement

Housing with support element for connecting element

Boîtier avec élement support pour élement de raccordement


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 20.03.2002 DE 20204382 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
24.09.2003  Patentblatt  2003/39

(73) Patentinhaber: Adels-contact Elektrotechnische Fabrik GmbH & Co. KG
51469 Bergisch-Gladbach (DE)

(72) Erfinder:
  • Appolt, Dietmar
    51467 Bergisch Gladbach (DE)

(74) Vertreter: Zapf, Christoph et al
Dr. Solf & Zapf Patent- u. Rechtsanwälte Hauptstrasse 97
51465 Bergisch Gladbach
51465 Bergisch Gladbach (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 382 999
US-A- 4 261 633
US-A- 6 033 247
EP-A- 0 893 852
US-A- 5 302 140
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung eines Gehäuses, eines Anschlusselements und eines Trägerelements nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Weiterhin betrifft die Erfindung ein Trägerelement, für eine Anordnung nach dem Anspruch 1.

    [0003] Eine derartige Anordnung ist für Gehäuse von Haushaltsgeräten aus der Druckschrift EP-A 0 382 999 bekannt. Ein dort vorgeschlagenes Trägerelement ist mittels eines Befestigungsabschnittes an der Gehäusewand von außen demontierbar und erlaubt somit den Zugang zu den elektrischen Anschlußelementen ohne Öffnen des Gehäuses. Das Trägerelement wird über eine Kippbewegung durch die Gehäuseöffnung eingeführt, wobei im montierten Zustand die Anschlußelemente unterhalb der Gehäuseöffnung zu liegen kommen. Zudem besteht in dieser Anordnung die Gefahr, dass Feuchtigkeit in das Gehäuse eindringen kann, da keinerlei Dichtfunktion vorgesehen ist.

    [0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der gattungsgemäßen Art derart zu verbessem, so dass ein vereinfachtes und schnelleres Anschließen der elektrischen Zuleitung ermöglicht, und das Gehäuseinnere vor Feuchtigkeit geschützt wird.

    [0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Befestigungsabschnitt derart ausgebildet ist, dass er eine Dichtungsfunktion sowohl in Bezug auf die elektrische Leitung als auch in Bezug auf das Gehäuse aufweist und das Anschlußelement parallel zur Längsachse des Trägerkörpers und in Richtung der Einführungsöffnung verlaufende Leitereinführungsöffnungen besitzt, wenn ein senkrecht zum Befestigungsabschnitt angeordneter Trägerkörper des Trägerelementes im Gehäuse eingeführt ist, und wobei in dem Anschlußelement einerseits die externe elektrische Leitung und andererseits interne elektrische Leitungen anschließbar sind.

    [0006] Diese Aufgabe wird weiterhin durch die Merkmale des unabhängigen Anspruches 19 gelöst.

    [0007] Durch das Lösen des Trägerelementes vom Gehäuse ist es möglich, das Anschlußelement aus dem Gehäuse zu ziehen, wobei das Gehäuse nicht geöffnet werden muß. Erfindungsgemäß können Anschlußleitungen in einfacher Weise außerhalb des Gehäuses angeschlossen werden. Nach dem Anschließen der elektrischen Leitung kann das Trägerelement wieder in das Gehäuse eingeschoben und mit diesem wieder verbunden werden.

    [0008] Diese Installationsart ist sehr montagefreundlich und spart Montagezeit, insbesondere bei Leuchten mit einem erfindungsgemäßen Gehäuse, die bereits an einer Decke und/oder einer Wand befestigt sind.

    [0009] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Trägerelement derart ausgebildet ist, dass es vollständig aus dem Gehäuse herausgezogen werden kann. D. h. es kann soweit vollständig herauszogen werden, dass es frei beweglich ist.

    [0010] Der Befestigungsabschnitt kann derart ausgebildet sein, dass eine Dichtungsfunktion gegen Feuchtigkeit erreicht wird. Von Vorteil ist es, wenn eine derartige Dichtung vorgesehen ist, mit der das Gehäuse die Schutzart IP 65 erfüllt. Hierfür ist es günstig, wenn der Befestigungsabschnitt mit einem Kabeldichtungselement - vorzugsweise mit einer elastischen Kabel-Isoliertülle - versehen ist und zusätzlich ein Eine montagefreundlicheiverbindung des Trägerelementes mit dem Gehäuse läßt sich dadurch erreichen, dass der Befestigungsabschnitt mittels eines Bajonettverschlusses oder einer Schraubverbindung mit dem Gehäuse verbindbar ist. Zum Abdichten eines Kabels ist dabei ein Kabeldichtungselement formschlüssig in einem Handhabungsabschnitt integriert.

    [0011] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Einführungsöffnung im Wesentlichen kreisförmig ist und dass das Trägerelement einen an die Einführungsöffnung angepaßten Trägerkörper mit bogenförmigen, insbesondere kreissegmentförmigen, Querschnitt aufweist. Durch die kreissegmentförmige Ausbildung des Trägerkörpers kann das Trägerelement leicht in der Einführungsöffnung gedreht werden, wobei der Trägerkörper eine erhöhte Formstabilität erhält. Die Einführungsöffnung in der Gehäusewand des Gehäuses kann gegenüberliegende Ausschnitte aufweisen. Diese Ausschnitte dienen zur Einführung des Bajonettverschlusses und schaffen eine Vergrößerung der Einführungöffnung für das Anschlußelement, so dass der Durchmesser der Einführungsöffnung verkleinert werden kann.

    [0012] Anstelle einer runden Einführungsöffnung ist in einer alternativen Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass das Trägerelement einen Befestigungsabschnitt aufweist, der rechteckig, insbesondere quadratisch, ist, wobei die Einführungsöffnung rechteckig bzw. quadratisch angepaßt ist. In dieser Ausführungsform ist es zweckmäßig, wenn das Trägerelement einen an die Einführungsöffnung angepassten, plattenförmigen Trägerkörper aufweist. Für die Verbindung des Trägerelementes mit dem Gehäuse ist vorgesehen, dass der Befestigungsabschnitt eine korrespondierende, rahmenartige Halterung umfasst, wobei Gehäusekanten zwischen dem Befestigungsabschnitt und der Halterung eingeschlossen werden. Insbesondere ist die Befestigung des Trägerteils dadurch möglich, dass die Halterung aus einem im Gehäuse angeordneten Anlageabschnitt, einen senkrecht an dem Anlageabschnitt angeformten und durch die Einführungsöffnung nach außen ragenden Kragenabschnitt und einem radial nach außen weisenden und an dem Kragenabschnitt angeformten Rastbund besteht. An einem Basiskörper des Befestigungsabschnitts sind Rastelemente ausgebildet, die zum Befestigen des Befestigungsabschnitts mit dem Rastbund eine Rastverbindung eingehen.

    [0013] Um einerseits eine Abdichtung des Kabels zu erreichen, und andererseits ein Verschließen der Einführungsöffnung zu bewirken, kann der Befestigungsabschnitt oder ein Basiskörper des Befestigungsabschnitts kastenförmig mit einer offenen, gehäusenahen Seite und einem hohlzylinderförmigen Fortsatz für ein Kabeldichtungselement auf der anderen, gehäusefemeren Seite versehen sein. Durch die offene Kastenform ist eine Abdichtung an Kanten des kastenförmigen Teils möglich.

    [0014] In einer montage- und anschlußfreundlichen Weiterbildung der Erfindung ist das Anschlußelement als auf das Trägerelement , verrastbar Anschlußklemme ausgebildet. Die Anschlussklemme ist zweckmäßigerweise aisschraubenbse Anschlußklemme ausgeführt.

    [0015] Auch bekannte Kabel-Zugentlastungen können in dem Trägerelement, insbesondere in einem Einführungsbereich, integriert sein

    [0016] Die Erfindung ist nicht nur für Leuchtengehäuse sondem auch im Zusammenhang mit völlig anderen Gehäusen einsetzbar. So können Installationsdosen oder andere Installations-Kleingehäuse sowie alle Arten von Elektro- und Elektronik-Geräten mit erfindungsgemäßen Trägerelementen versehen werden.

    [0017] Vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.

    [0018] Die Erfindung sowie weitere Vorteile derselben werden anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.

    [0019] Dabei zeigen:
    Fig. 1
    eine perspektivische, explosionsartige Darstellung einer ersten erfindungsgemäßenAusführungsvariante, wobei sich eine Anschlußklemme außerhalb eines Gehäuses befindet,
    Fig. 2
    eine Gehäusehälfte gemäß der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsvariante mit einem Kabel, das mit einer Anschlußklemme verbunden ist, aber noch nicht in ein Gehäuse eingeführt ist,
    Fig. 3
    eine Darstellung mit einer auf einem Trägererelement verrasteten Anschlußklemme, die außerhalb eines Gehäuses positioniert ist, wobei diese Ausführungsform der in Fig. 1 entspricht,
    Fig. 4
    die Ausführungsform gemäß Fig. 1 in vollkommen montiertem Zustand,
    Fig. 5
    eine Darstellung der in den Figuren 1 bis 4 gezeigten Ausführungsform mit mehreren Teilfiguren, um die Montage- und Anschlußreihenfolge zu veranschaulichen,
    Fig. 6
    ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Gehäuses mit einer quadratischen Einführungsöffnung, wobei die Teile auseinandergezogen dargestellt sind,
    Fig. 7
    eine Darstellung der Variante gemäß Fig. 6 jedoch im montiertem Zustand,
    Fig. 8
    eine Darstellung gemäß der Fig. 7, jedoch aus einer anderen Perspektive,
    Fig. 9
    eine dritte Ausführungsform der Erfindung in einer Schnittdarstellung und
    Fig. 10
    eine perspektivische Darstellung der in Fig. 9 gezeigten Variante


    [0020] In den Figuren der Zeichnurigen sind gleiche Teile stets mit denselben Bezugszeichen versehen.

    [0021] Die Fig. 1 veranschaulicht eine erste Ausführungsvariante mit einer runden Einführungsöffnung 1. Die Einführungsöffnung 1 ist an einer Stimseite einer ersten Gehäusehälfte eines an sich bekannten Leuchtengehäuses 2 angeordnet. Das Gehäuse 2 ist in der Fig. 1 nur teilweise dargestellte Besser zu erkennen ist das Gehäuse 2 in der Fig. 2, bzw. in den Figuren 6 bis 9, wobei in den letzteren Darstellungen die Einführungsöffnung 1 anders ausgebildet ist.

    [0022] In dieser ersten Variante ist ein Trägerelement 3 mit einem kreissegmentförmigen und dem Durchmesser der runden Einführungsöffnung 1 angepassten Querschnitt vorhanden. Dieser bogenförmige Bereich bildet einen Trägerkörper 4. An dem einen Ende des Trägerelementes 3 ist ein Befestigungsbereich 5 für die Befestigung eines Anschlußelementes 6 vorgesehen, wobei das Anschlußelement 6 als eine auf das Trägerelement 3 senkrecht von oben verrastbare schraubenlose Anschlußklemme ausgebildet ist. Die Anschlußklemme 6 wird dabei so verrastet, dass Leitereinführungsöffnungen 7, die in bekannter Weise vorhanden sind, im Wesentlichen parallel und in Richtung der Einführungsöffnung 1 angeordnet sind, wenn die Anschlußklemme 6 in dem Gehäuse 2 eingeführt ist. Zum Verrasten der Anschlussklemme 6 sind zwei Raststege 9a an diese angeformt, die in Rastöffnungen 9b des Trägerkörpers 4 gesteckt werden können.

    [0023] Hinter den Rastöffnungen 9b ist das Trägerelement 3 mit einer Stufe 10 derart versehen, dass an diesem Ende ein kleineres bogenförmiges Segment entsteht. Durch dieses wird das Einführen in die Einführungsöffnung 1 erleichtert.

    [0024] In dem Befestigungsbereich 5 ist ein Ausschnitt mit kammartig angeordneten Stegen 11 ausgebildet. Die Stege 11 dienen als Leiter- oder Kabelfalle und sollen die internen Leiter 12 einklemmen, die mit der Anschlußklemme 6 verbunden sind.

    [0025] An dem der Anschlußklemme 6 gegenüberliegenden Ende ist ein Befestigungsabschnitt 13 einstückig angeformt. Dieser besteht aus einem in die Einführungsöffnung 1 steckbaren, runden Einführungsabschnitt 14 und einem ebenfalls runden Handhabungsabschnitt 15a mit einem derart vergrößertem Durchmesser, dass er nicht in die Einführungsöffnung 1 eingeführt werden kann. Der Einführungsabschnitt 14 ist als Bajonettverschluss ausgebildet und weist zur Gehäuseverbindung zwei umfänglich gegenüberliegend angeformte rampenförmige Nocken 16 auf, die radial nach außen abstehen. Die Nocken 16 hintergreifen im verbundenen Zustand des Trägerelementes 3 eine Gehäusewand 17, wobei zum Einführen der Nocken 16 zwei Ausschnitte 18, dienen, die rechts und links an der Einführungsöffnung 1 angeordnet sind. Die Ausschnitte 18 sind aber auch dafür vorgesehen, dass die Anschlußklemme 6 durch die Einführungsöffnung 1 besser hineingesteckt bzw. herausgezogen werden kann, womit der Durchmesser der Einführungsöffnung 1 verkleinert werden kann.

    [0026] Das Verbinden und Lösen des Trägerelementes 3 wird durch eine 90°-Drehung erreicht, wobei durch die Rampenform der Nocken 16 der Befestigungsabschnitt 13 an das Gehäuse 2 dauerhaft gedrückt wird, was für eine Dichtungsfunktion von Vorteil ist.

    [0027] Zum besseren Greifen sind zwei an dem Handhabungsabschnitt 15a senkrecht und parallel zur Einführungsrichtung angeformte Greifabschnitte 15b angeordnet. In dem Handhabungsabschnitt 15a ist weiterhin eine Kabel-Isoliertülle 19 aus elastischem Material formschlüssig in diesem Abschnitt 15a integriert, so dass ein von außen in das Gehäuseinnere eingeführtes Anschlußkabel 8, welches in Fig. 2 abgebildet ist, abgedichtet wird. Wie zu erkennen ist, wird das Kabel 8 durch eine Öffnung 20 der Kabel-Isoliertülle 19 bzw. durch eine in dem Befestigungsabschnitt 13 axial ausgebildete Öffnung 21 geführt.

    [0028] An dem Einführungsabschnitt 14 ist an seinem Außenumfang ein Dichtungsring 22 zur Abdichtung der Einführungsöffnung 1 lösbar befestigt. Dieser ist zwischen einer Stufenfläche 23 (Fig. 1) und dem Gehäuse 2 angeordnet, wobei er an dem Handhabungsabschnitt 15a anliegt.

    [0029] Mit der Kabel-Isoliertülle 19 und dem Dichtungsring 22 wird die Schutzart IP 65 erfüllt.

    [0030] Die Figuren 3 und 4 veranschaulichen die mit dem Trägerelement 3 verbundenen Dichtungs- und Anschlußteile in zwei verschiedenen Positionen. Diese Figuren zeigen die Anschlußklemme 6 im befestigtem Zustand.

    [0031] Anhand der Fig. 5, in der drei Teilfiguren abgebildet sind, wird nachfolgend die Montagereihenfolge und die Installation näher erläutert

    [0032] Zum Anschließen des mit einer gestrichelten Linie in Fig. 5 angedeuteten Kabels 8 wird zunächst das vormontierte Trägerelement 3 mit seinem Bajonettverschluss an seinem Handhabungsabschnitt 15a um 90° gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Die rechte Teilfigur zeigt die vormontierte bzw. verrastete Anschlußklemme 6 mit ihren internen Leitungen 12, die schon vorher fertig verdrahtet gewesen sind. Die mittlere Teilfigur zeigt die Position nach dieser 90°-Drehung, bei der die Anschlußklemme 6 sowie die Nocken 16 mit den Ausschnitten 18 fluchten. Aus dieser Lage (mittlere Teilfigur) kann das Trägerelement 3 zusammen mit der Anschlüßklemme 6 und zusammen mit den an der Anschlußklemme 6 verbundenen internen Leitungen 12 herausgezogen werden, wie die linke Teilfigur zeigt.

    [0033] Das Trägerelement 3 kann dabei vollständig, ohne einen Anschlag oder dergleichen, aus der Einführungsöffnung 1 herauszogen werden und ist frei beweglich. Es kann dann in jeder beliebigen Position gehalten werden. Alternativ kann es aber auch (nicht dargestellt) unverlierbar mit dem Gehäuse 2 verbunden sein bzw. weniger als 100 % herausziehbar ausgeführt sein.

    [0034] In dieser Position (linke Teilfigur) kann das Anschlußkabel 8 mit seinen Einzelleitern, welche links in Fig. 5 angedeutet sind, nun durch die Öffnung 21 bzw. durch die Kabel-Isoliertülle 19 gesteckt und mit der Anschlußklemme 6 außerhalb des Gehäuses 2 verbunden werden.

    [0035] Wenn die Einzelleiter des Kabels 8 mit der Anschlußklemme 6 verbunden sind, wird das Trägerelement 3 entsprechend in umgekehrter Reihenfolge, d. h. in Fig. 5 von links nach rechts, in das Gehäuse 2 eingeschoben und durch eine 90°-Drehung im Uhrzeigersinn zusammen mit dem Kabel 8 durch seine Nocken 16 befestigt.

    [0036] Durch die eingangs beschriebenen bogenförmigen Querschnitte des Trägerkörpers 4 wird ein Stecken und insbesondere ein Drehen des Trägerelementes 3 erleichtert

    [0037] In dem Befestigungsabschnitt 13 kann ebenfalls eine nicht dargestellte Zugentlastung integriert sein, die ein Herausziehen des Kabels 8 verhindert.

    [0038] Zum Verbinden des Bajonettverschlusses sind auch andere Winkel als 90° möglich. Der Verschluss muss auch nicht als Bajonettverschluss ausgebildet sein. Ein Schraubverschluss ist ebenfalls möglich.

    [0039] Ein zweites Ausführungsbeispiel, bei dem ein Trägerelement 24 an seinem einen Ende einen Befestigungsabschnitt 25 zum Befestigen an einer Einführungsöffnung 26 aufweist und an seinem anderen Ende einen Befestigungsbereich 27 für das Anschlußelement bzw. die Anschlußklemme 6 umfasst, veranschaulichen die Figuren 6 bis 8, wobei in Fig. 6 zwei Gehäusehälften 2a, 2b des Gehäuses 2 dargestellt sind.

    [0040] Die Einführungsöffnung 26 ist im Gegensatz zur ersten Ausführungsform quadratisch ausgebildet. Diese Form hat den Vorteil, dass sie der Form der Anschlußklemme 6 angepasst werden kann.

    [0041] Das Trägerelement 24 weist einen einrastbaren Befestigungsabschnitt 25 auf, der quadratisch und mit einer korrespondierenden von der Gehäuseinnenseite einsetzbaren quadratischen, rahmenartigen Halterung 28 verbindbar ist. Diese besteht aus einem an dem Gehäuse 2 anliegenden und innerhalb des Gehäuses 2 angeordneten rahmenartigen Anlageabschnitt 29, der in der Fig. 6 zu sehen ist. Weiterhin ist die Halterung 28 mit einem senkrecht an dem Anlageabschnitt 28 angeformten und durch die Einführungsöffnung 26 aus dem Gehäuse 2 ragenden Kragenabschnitt 30 versehen. An dem Abschnitt 30 ist kragenförmig ein Rastbund 31 angeformt, der nach außen weist. Dieser ist zum Verrasten mit einem Basiskörper 32 des Befestigungsabschnittes 25 vorgesehen. Damit der Befestigungsabschnitt 25 mit dem Rastbund 31 eine Rastverbindung eingehen kann, sind an dem Basiskörper 32 nicht näher gezeigte Rastelemente ausgebildet

    [0042] In diesem Beispiel ist weiterhin eine quadratische, rahmenförmige Dichtung 34 zur Abdichtung des Gehäuses 2 und des Trägerelementes 24 derart angeordnet, dass der Basiskörper 32 mit seinen Kanten unmittelbar auf der Dichtung 34 aufliegt, womit eine Abdichtung des Trägerelementes 24 gegenüber der Einführungsöffnung 26 erreicht wird.

    [0043] Wie in den Figuren 7 und 8 zu erkennen ist, ist der Befestigungsabschnitt 25 bzw. der Basiskörper 32 mit einer offenen, gehäusenahen Seite (vergleiche Fig. 8) und einem hohlzylinderartigen Fortsatz 33 für das Kabeldichtungselement 19 auf der anderen, gehäusefemeren Seite versehen. Das Kabeldichtungselement ist auch hier als Kabel-Isoliertülle 19 ausgebildet und indem Fortsatz 33 formschlüssig integriert.

    [0044] Alternativ kann der Befestigungsabschnitt 25 auch ohne Halterung 28 so ausgebildet sein, dass er mit dem Gehäuse 2 unmittelbar verrastet werden kann.

    [0045] Das Trägerelement 24 ist mit einem plattenförmigen Trägerkörper 35 versehen, der nicht einstückig angeformt, sondern verbindbar ausgeführt ist.

    [0046] An dem dem Befestigungsabschnitts 25 gegenüberliegenden Ende ist in gleicher Weise die Anschlußklemme 6 in dem Befestigungsbereich 27 befestigt, wie insbesondere in Fig. 8 veranschaulicht ist.

    [0047] Der Anschluss des Anschlußkabels 8, welches nur in Fig. 2 angedeutet ist, erfolgt derart, dass zuerst das Trägerelement 24 aus seiner Halterung 28 gelöst und die Anschlußklemme 6 durch die Einführungsöffnung 26 vollständig herausgezogen wird. Anschließend kann die Verdrahtung, wie im vorhergehenden Beispiel, durchgeführt werden. Das Kabel 8 wird schließlich zusammen mit der Anschlußklemme 6 in das Gehäuse 2 eingeführt, bis der Befestigungsabschnitt 25 mit seiner Halterung 28 wieder einrastet.

    [0048] Die Figuren 9 und 10 zeigen eine weitere Ausführungsform eines Trägerelementes für eine rechteckige, insbesondere quadratische Einführungsöffnung 39, bei der ein rundes Kabeldichtungselement 36 mit einem plattenförmigen, quadratischen Befestigungsabschnitt 40 mittels Rastmitteln 38 formschlüssig verbunden ist. Senkrecht an dem Befestigungsabschnitt 40 ist ein ebenfalls plattenförmiger Trägerkörper 35 verbunden, an dem die Anschlußklemme 6 befestigt ist. Der Befestigungsabscnitt 40 übernimmt ebenfalls eine Gehäuseabdichtung und ist mittels einer oder mehreren Federzungen 37 mit dem Gehäuse 2 verbindbar ausgeführt.

    [0049] Ähnliche Dichtungen und Rastmittel können auch die beiden vorhergehenden Trägerelemente 3, 24 aufweisen.

    [0050] Die Gehäusewand, an der die Einführungsöffnung angeordnet ist, ist nach innen versetzt angeordnet (vgl. z.B. Fig. 6 oder Fig. 9), was aber nicht immer so sein muß.

    [0051] Bei allen drei gezeigten Ausführungsbeispielen übemimmt der Befestigungsabschnitt 13, 25, 40 eine Dichtungsfunktion sowohl in Bezug auf das Kabel 8 als auch in Bezug auf das Gehäuse 2. Weiterhin wird bei allen drei Beispielen das Gehäuse im Bereich der Einführungsöffnung 1, 26, 39 gegen Eindringen von Feuchtigkeit bzw. gegen Wassereintritt gemäß der Schutzart IP 65 geschützt. Andere Schutzarten sind aber auch möglich. Der Trägerkörper 4, 35 kann verbindbar, z.B. verrastbar, oder einstückig an dem Befestigungsabschnitt 13, 25 ausgeführt sein, wobei er senkrecht daran angeordnet ist.

    [0052] Anstelle einer Anschlußklemme 6 kann auch ein Steckverbinder oder dergleichen als Anschlußelement dienen.

    Bezugszeichen



    [0053] 
    1.
    Einführungsöffnung (erste Ausführungsform)
    2.
    Gehäuse
    3.
    Trägerelement (erste Ausführungsform)
    4.
    Trägerkörper (erste Ausführungsform)
    5.
    Befestigungsbereich (erste Ausführungsform)
    6.
    Anschlußelement
    7.
    Leitereinführungsöffnung (Klemme)
    8.
    Kabel
    9a.
    Raststege
    9b.
    Rastöffnungen
    10.
    Stufe
    11.
    Stege
    12.
    interne Leiter
    13.
    Befestigungsabschnitt (erste Ausführungsform)
    14.
    Einführungsabschnitt
    15a.
    Handhabungsabschnitt
    15b.
    Greifabschnitte
    16.
    Nocken
    17.
    Gehäusewand
    18.
    Ausschnitte.
    19.
    Kabel-Isoliertülle
    20.
    Öffnung (Tülle)
    21.
    Öffnung
    22.
    Dichtungsring
    23.
    Stufenfläche
    24.
    Trägerelement (zweite Ausführungsform)
    25.
    Befestigungsabschnitt (zweite Ausführungsform)
    26.
    Einführungsöffnung (zweite Ausführungsform)
    27.
    Befestigungsbereich (zweite Ausführungsform)
    28.
    Halterung
    29.
    Anlageabschnitt
    30.
    Kragenabschnitt
    31.
    Rastbund
    32.
    Basiskörper
    33.
    Fortsatz
    34.
    Dichtung (zweite Ausführungsform)
    35.
    Trägerkörper (zweite und dritte Ausführungsform)
    36.
    Kabeldichtungselement (dritte Ausführungsform)
    37.
    Federzunge
    38.
    Rastmittel
    39.
    Einführungsöffnung (dritte Ausführungsform)
    40.
    Trägerkörper (dritte Ausführungsform)



    Ansprüche

    1. Anordnung eines Gehäuses (2), insbesondere eines Leuchtengehäuses, mit einer Einführungsöffnung (1, 26, 39), eines Anschlußelements (6) zum Anschließen mindestens einer elektrischen Leitung (8), wobei die Einführungsöffnung (1, 26, 39) zum Einführen der elektrischen Leitung von außen in das Gehäuse (2) vorgesehen ist, und wobei das Anschlußelement (6) in montiertem Zustand innerhalb des Gehäuses (2) angeordnet ist, und eines durch die Einführungsöffnung (1, 26, 39) herausziehbaren Trägerelements (3, 24), welches mit dem Anschlußelement (6) verbunden ist, wobei das Trägerelement (3, 24) an seinem einen Ende einen eine Öffnung (20, 21) für eine elektrische Leitung (8) aufweisenden Befestigungsabschnitt (13, 25, 40) besitzt, welcher mit dem Gehäuse (2) verbindbar ist und an seinem anderen Ende einen Befestigungsbereich (5, 27) für das Anschlußelement (6) aufweist, und wobei das Trägerelement (3, 24) und die Einführungsöffnung (1, 26, 39) derart ausgebildet sind, dass das Trägerelement (3, 24) zusammen mit dem Anschlußelement (6) zumindest so weit aus dem Gehäuse (2) herausgezogen werden kann, dass das Anschlußelement (6) von außen zugänglich für einen Anschluss der elektrischen Leitung (8) ist und nach dem Anschluss der elektrischen Leitung (8) zusammen mit ihr in das Gehäuse (2) einführbar ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (13, 25, 40) derart ausgebildet ist, dass er eine Dichtungsfunktion sowohl in Bezug auf die elektrische Leitung (8) als auch in Bezug auf das Gehäuse (2) aufweist und das Anschlußelement (6) parallel zur Längsachse des Trägerkörpers (4) und in Richtung der Einführungsöffnung (1) verlaufende Leitereinführungsöffnungen (7) besitzt, wenn ein senkrecht zum Befestigungsabschnitt (13, 25) angeordneter Trägerkörper (4, 35) des Trägerelementes (3, 24) im Gehäuse (2) eingeführt ist, und wobei in dem Anschlußelement (6) einerseits die externe elektrische Leitung (8) und andererseits interne elektrische Leitungen (12) anschließbar sind.
     
    2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (3, 24) derart ausgebildet ist, dass es vollständig aus dem Gehäuse (2) herausgezogen werden kann.
     
    3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (13, 25, 40) mit einem Kabeldichtungselement (19, 36) - vorzugsweise mit einer elastischen Kabel-lsoliertülle - versehen ist und zusätzlich ein Gehäusedichtungselement - vorzugsweise einen Dichtring (22) oder einen Dichtrahmen (34) - aufweist.
     
    4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (13, 25, 40) mittels eines Bajonettverschlusses oder einer Schraubverbindung oder einer Rastverbindung mit dem Gehäuse (2) verbunden ist.
     
    5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführungsöffnung (1) im Wesentlichen kreisförmig ist und dass das Trägerelement (3) einen an die Einführungsöffnung (1) angepassten Trägerkörper (4) mit bogenförmigen, insbesondere kreissegmentförmigen, Querschnitt aufweist.
     
    6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abdichten der elektrischen Leitung (8) ein Kabeldichtungselement (19) in einem Handhabungsabschnitt (15a) formschlüssig integriert ist.
     
    7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführungsöffnung (1) an einer Gehäusewand (17) des Gehäuses (1) zwei gegenüberliegende Ausschnitte (18) aufweist, die einerseits zur Einführung eines Bajonettverschlusses und andererseits als Vergrößerung der Einführungsöffnung (1) für das Anschlußelement (6) dienen.
     
    8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (25) rechteckig, insbesondere quadratisch, ausgebildet ist, wobei die Einführungsöffnung (26) rechteckig bzw. quadratisch angepasst ist.
     
    9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (24) einen an die Einführungsöffnung (26) angepassten, plattenförmigen Trägerkörper (35) aufweist.
     
    10. Anordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (25) eine korrespondierende, rahmenartige Halterung (28) umfasst, wobei der Befestigungsabschnitt (25) mit der Halterung (28) verbindbar ausgeführt ist, und wobei Gehäusekanten zwischen der Halterung (28) und dem Befestigungsabschnitt (25) eingeschlossen werden.
     
    11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (28) aus einem im Gehäuse (1) angeordneten Anlageabschnitt (29), einem senkrecht an dem Anlageabschnitt (29) angeformten und durch die Einführungsöffnung (26) nach außen ragenden Kragenabschnitt (30) und einem radial nach außen weisenden und an dem Kragenabschnitt (30) angeformten kragenförmigen Rastbund (31) besteht, wobei an einem Basiskörper (32) des Befestigungsabschnitts (25) Rastelemente ausgebildet sind, die zum Befestigen des Befestigungsabschnitts (25) mit dem Rastbund (31) eine Rastverbindung eingehen.
     
    12. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (25) oder ein Basiskörper (32) des Befestigungsabschnitts (25) kastenförmig mit einer offenen, gehäusenahen Seite und einem hohlzylindrischen Fortsatz (33) für ein Kabeldichtungselement (19) auf der anderen, gehäuseferneren Seite versehen ist.
     
    13. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt unmittelbar an der Einführungsöffnung verrastbar ausgebildet ist.
     
    14. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (40) als plattenförmiges, insbesondere quadratisches, Teil für eine rechteckige, insbesondere quadratische, Einführungsöffnung (39) ausgebildet ist, welches mit mindestens einer Federzunge (37) mit dem Gehäuse (2) verbindbar ausgeführt ist, wobei in dem Befestigungsabschnitt (40) ein Kabeldichtungselement (36) formschlüssig befestigt ist.
     
    15. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlußelement (6) als insbesondere schraubenlose Anschlußklemme ausgebildet ist.
     
    16. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Trägerelement (3, 24), insbesondere in einem Einführungsbereich, mindestens eine Kabel-Zugentlastung integriert ist.
     
    17. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass es als Gehäuse (2) der Schutzart IP 65 ausgebildet ist.
     
    18. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Leuchtengehäuse, ein Installations-Kleingerätegehäuse, ein Elektrogerätegehäuse oder ein Elektronik-Gehäuse ist.
     
    19. Trägerelement (3, 24) für eine Anordnung eines Gehäuses, eines Anschlusselements und eines Trägerelements nach Anspruch 1, das mit einem Anschlußelement (6) verbindbar ist, wobei das Trägerelement (3, 24) an seinem einen Ende einen eine Öffnung (20, 21) für eine elektrische Leitung (8) aufweisenden Befestigungsabschnitt (13, 25, 40) besitzt, welcher mit einem Gehäuse (2) verbindbar ist und an seinem anderen Ende einen Befestigungsbereich (5, 27) für das Anschlußelement (6) aufweist, und wobei das Trägerelement (3, 24) derart ausgebildet ist, dass das Trägerelement (3, 24) zusammen mit dem Anschlußelement (6) zumindest so weit aus dem Gehäuse (2) herausgezogen werden kann, dass das Anschlußelement (6) von außen zugänglich für einen Anschluss der elektrischen Leitung (8) ist und nach dem Anschluss der elektrischen Leitung (8) zusammen mit ihr in das Gehäuse (2) einführbar ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (13, 25, 40) derart ausgebildet ist, dass er eine Dichtungsfunktion sowohl in Bezug auf die elektrische Leitung (8) als auch in Bezug auf das Gehäuse (2) aufweist und das Anschlußelement (6) parallel zur Längsachse des Trägerkörpers (4) und in Richtung der Einführungsöffnung (1) verlaufende Leitereinführungsöffnungen (7) besitzt, wenn ein senkrecht zum Befestigungsabschnitt (13, 25) angeordneter Trägerkörper (4, 35) des Trägerelementes (3, 24) im Gehäuse (2) eingeführt ist.
     
    20. Trägerelement (3, 24) nach Anspruch 19,
    gekennzeichnet durch die das Trägerelement (3, 24) kennzeichnenden Merkmale eines der Ansprüche 2, 3, 4, 5, 6 und 8 bis 16.
     


    Claims

    1. Arrangement of a housing (2), in particular of a lamp housing, with an entry (1, 26, 39), of a connection element (6) for connecting at least one electric line (8), wherein the entry (1, 26, 39), is provided for introducing the electric line from outside into the housing (2), and wherein the connection element (6) is positioned inside the housing (2) when it is assembled, and of a carrier element (3, 24) which may be withdrawn through the entry (1, 26, 39) and is connected to the connection element (6), wherein the carrier element (3, 24) has at one end an attachment portion (13, 25, 40) which has an opening (20, 21) for an electric line (8) and which may be connected to the housing (2) and comprises at the other end an attachment region (5, 27) for the connection element (6), and wherein the carrier element (3, 24) and the entry (1, 26, 39) are configured such that the carrier element (3, 24), together with the connection element (6), may at least be withdrawn from the housing (2) to such an extent that the connection element (6) is accessible from outside for connecting the electric line (8) and, once the electric line (8) has been connected, may be introduced together with said line (8) into the housing (2), characterised in that the attachment portion (13, 25, 40) is configured such that it has a sealing function with respect to the electric line (8) and with respect to the housing (2), and the connection element (6) has conductor entries (7) extending parallel to the longitudinal axis of the carrier body (4) and in the direction of the entry (1), when a carrier body (4, 35), positioned perpendicularly to the attachment portion (13, 25), of the carrier element (3, 24) is introduced into the housing (2), it being possible to connect in the connection element (8) on the one hand the external electric line and on the other hand internal electric lines (12).
     
    2. Arrangement according to claim 1, characterised in that the carrier element (3, 24) is configured such that it may be completely withdrawn from the housing (2).
     
    3. Arrangement according to either claim 1 or claim 2, characterised in that the attachment portion (13, 25, 40) is provided with a cable sealing element (19, 36), preferably with a resilient cable insulating sleeve, and it also has a housing sealing element, preferably a sealing ring (22) or a sealing frame (34).
     
    4. Arrangement according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the attachment portion (13, 25, 40) is connected to the housing (2) by a bayonet lock, a screw connection or a catch connection.
     
    5. Arrangement according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the entry (1) is substantially circular and in that the carrier element (3) has a carrier body (4) which is adapted to the entry (1) and has a curved, in particular a circular segment-shaped cross-section.
     
    6. Arrangement according to any one of claims 1 to 5, characterised in that a cable sealing element (19) is integrated in positive manner in a handling portion (15a) for sealing the electric line (8).
     
    7. Arrangement according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the entry (1) in a housing wall (17) of the housing (2) has two opposite cutouts (18) which serve on the one hand for introducing a bayonet lock and on the other hand for enlarging the entry (1) for the connection element (6).
     
    8. Arrangement according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the attachment portion (25) is configured to be rectangular, in particular square, the entry (26) being adapted to be rectangular or square respectively.
     
    9. Arrangement according to claim 8, characterised in that the carrier element (24) comprises a plate-like carrier body (35) which is adapted to the entry (26).
     
    10. Arrangement according to either claim 8 or claim 9, characterised in that the attachment portion (25) comprises a corresponding, frame-type securing element (28), the attachment portion (25) being connectable with the securing element (28), and edges of the housing being enclosed between the securing element (28) and the attachment portion (25).
     
    11. Arrangement according to claim 10, characterised in that the securing element (28) consists of an abutment portion (29) disposed in the housing (1), a collar portion (30) formed perpendicularly on the abutment portion (29) and protruding outwards through the entry (26), and a collar-shaped locking shoulder (31) formed on the collar portion (30) and directed radially outwards, catch elements being formed on a basic element (32) of the attachment portion (25) and entering into a catch connection with the locking shoulder (31) for securing the attachment portion (25).
     
    12. Arrangement according to any one of claims 8 to 11, characterised in that the attachment portion (25) or a basic element (32) of the attachment portion (25) is provided in a box-type manner with an open side close to the housing and a hollow cylindrical extension (33) for a cable sealing element (19) on the other side further away from the housing.
     
    13. Arrangement according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the attachment portion is configured to be directly lockable to the entry.
     
    14. Arrangement according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the attachment portion (40) is configured as a plate-like part, in particular a square part for a rectangular, in particular square entry (39), which part is configured to be connectable to the housing (2) with at least one reed (37), a cable sealing element (36) being attached in a positive manner in the attachment portion (40).
     
    15. Arrangement according to any one of claims 1 to 14, characterised in that the connection element (6) is configured as in particular a screwless terminal.
     
    16. Arrangement according to any one of claims 1 to 15, characterised in that at least one cable strain relief means is integrated in the carrier element (3, 24), in particular in an entry region.
     
    17. Arrangement according to any one of claims 1 to 15, characterised in that it is configured as a housing (2) of the IP 65 protective system.
     
    18. Arrangement according to any one of claims 1 to 17, characterised in that it is a lamp housing, an installation small appliance housing, an electric appliance housing or an electronics housing.
     
    19. Carrier element (3, 24) for an arrangement of a housing, of a connection element and of a carrier element according to claim 1 which may be connected to a connection element (6), wherein at one end the carrier element (3, 24) has an attachment portion (13, 25, 40) with an opening (20, 21) for an electric line (8), which attachment portion (13, 25, 40) may be connected to a housing (2), and has at the other end an attachment region (5, 27) for the connection element (6), and wherein the carrier element (3, 24) is configured such that the carrier element (3, 24), together with the connection element (6), may be at least withdrawn from the housing (2) to such an extent that the connection element (6) is accessible from outside for connecting the electric line (8) and, once the electric line (8) has been connected, may be introduced together with said line (8) into the housing (2), characterised in that the attachment portion (13, 25, 40) is configured such that it has a sealing function with respect to the electric line (8) and with respect to the housing (2), and the connection element (6) has conductor entries (7) extending parallel to the longitudinal axis of the carrier body (4) and in the direction of the entry (1), when a carrier body (4, 35), positioned perpendicularly to the attachment portion (13, 25), of the carrier element (3, 24) is introduced into the housing (2).
     
    20. Carrier element (3, 24) according to claim 19, characterised by the features, characterising the carrier element (3, 24), of one of claims 2, 3, 4, 5, 6 and 8 to 16.
     


    Revendications

    1. Agencement d'un boîtier (2), en particulier d'un boîtier de lampe, comprenant une ouverture d'introduction (1, 26, 39), d'un élément de raccordement (6) pour le raccordement d'au moins une ligne (8) électrique, l'ouverture d'introduction (1, 26, 39) étant prévue pour l'introduction de la ligne électrique par l'extérieur dans le boîtier (2), et l'élément de raccordement (6) étant disposé dans l'état monté à l'intérieur du boîtier (2) et d'un élément support (3, 24) pouvant être extrait par l'ouverture d'introduction (1, 26, 39), lequel est relié à l'élément de raccordement (6), l'élément support (3, 24) présentant sur l'une de ses extrémités une partie de fixation (13, 25, 40) présentant une ouverture (20, 21) pour une ligne (8) électrique, laquelle partie peut être reliée au boîtier (2) et présentant sur son autre extrémité une zone de fixation (5, 27) pour l'élément de raccordement (6), et l'élément support (3, 24) et l'ouverture d'introduction (1, 26, 39) étant conçus de telle sorte que l'élément support (3, 24) peut être extrait en même temps que l'élément de raccordement (6) du boîtier (2) suffisamment largement pour que l'élément de raccordement (6) soit accessible par l'extérieur pour un raccordement de la ligne électrique (8) et puisse être introduit après le raccordement de la ligne électrique (8) en même temps que celle-ci dans le boîtier (2),
    caractérisé en ce que la partie de fixation (13, 25, 40) est conçue de telle sorte qu'elle présente une fonction d'étanchéité aussi bien par rapport à la ligne (8) électrique et par rapport au boîtier (2) et l'élément de raccordement (6) présente des ouvertures d'introduction de conducteur (7) agencées parallèlement à l'axe longitudinal du corps support (4) et en direction de l'ouverture d'introduction (1) lorsqu'un corps support (4, 35) disposé perpendiculairement à la partie de fixation (13, 25), de l'élément support (3, 24) est introduit dans le boîtier (2), et d'une part la ligne (8) électrique externe et d'autre part des lignes (12) électriques internes pouvant être raccordées dans l'élément de raccordement (6).
     
    2. Agencement selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément support (3, 24) est conçu de telle sorte qu'il peut être sorti complètement du boîtier (2).
     
    3. Agencement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la partie de fixation (13, 25, 40) est pourvue d'un élément d'étanchéité de cadre (19, 36) - de préférence d'une douille isolante en câble élastique - et présente en supplément un élément d'étanchéité de boîtier - de préférence d'une bague d'étanchéité (22) ou un cadre d'étanchéité (34).
     
    4. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la partie de fixation (13, 25, 40) est reliée au moyen d'une fermeture à baïonnette ou d'un assemblage vissé ou d'un assemblage à encliquetage au boîtier (2).
     
    5. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'ouverture d'introduction (1) a sensiblement une forme circulaire et en ce que l'élément support (3) présente un corps support (4) adapté à l'ouverture d'introduction (1) avec une section en forme d'arc, en particulier en forme de segment de cercle.
     
    6. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que, pour l'étanchéité de la ligne (8) électrique, un élément d'étanchéité de cadre (19) est intégré par complémentarité de forme dans une partie de manipulation (15a).
     
    7. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'ouverture d'introduction (1) présente sur une paroi de boîtier (17) du boîtier (2) deux parties (18) opposées qui servent d'une part à l'introduction d'une fermeture à baïonnette et d'autre part d'agrandissement de l'ouverture d'introduction (1) pour l'élément de raccordement (6).
     
    8. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la partie de fixation (25) est conçue avec une forme rectangulaire, en particulier carrée, l'ouverture d'introduction (26) étant adaptée avec une forme rectangulaire ou carrée.
     
    9. Agencement selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'élément support (24) présente un corps support (35) en forme de plaque, adapté à l'ouverture d'introduction (26).
     
    10. Agencement selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que la partie de fixation (25) comprend un support (28) correspondant en forme de cadre, la partie de fixation (25) étant conçue de façon à pouvoir être reliée au support (28), et des arêtes de boîtier étant incluses entre le support (28) et la partie de fixation (25).
     
    11. Agencement selon la revendication 10, caractérisé en ce que le support (28) est constitué d'une partie d'appui (29) disposée dans le boîtier (2), d'une partie de col (30) formée verticalement sur la partie d'appui (29) et dépassant à travers l'ouverture de l'introduction (26) vers l'extérieur et d'une collerette d'encliquetage (31) dirigée radialement vers l'extérieur et formée sur la partie de col (30), des éléments d'encliquetage étant réalisés sur un corps de base (32) de la partie de fixation (25), lesquels comprennent une liaison d'encliquetage pour la fixation de la partie de fixation (25) avec la collerette d'encliquetage (31).
     
    12. Agencement selon l'une quelconque des revendications 8 à 11, caractérisé en ce que la partie de fixation (25) ou un corps de base (32) de la partie de fixation est doté en forme de caisse d'un côté ouvert et proche du boîtier et d'un prolongement (33) cylindrique creux pour un élément d'étanchéité de cadre (19) sur l'autre côté éloigné du boîtier.
     
    13. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la partie de fixation est conçue de façon à pouvoir être encliquetée directement sur l'ouverture d'introduction.
     
    14. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la partie de fixation (40) est conçue sous la forme d'une partie en forme de plaque, en particulier carrée, pour une ouverture d'introduction (39) rectangulaire, en particulier carrée, laquelle est conçue de façon à pouvoir être liée par au moins une languette à ressort (37) au boîtier (2), un élément d'étanchéité de câble (36) étant fixé par complémentarité de forme à la partie de fixation (40).
     
    15. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que l'élément de raccordement (6) est conçu comme une borne de branchement en particulier sans vis.
     
    16. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisé en ce qu'au moins un dispositif de soulagement de traction de câble est intégré dans l'élément support (3, 24), en particulier dans une zone d'introduction.
     
    17. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 16, caractérisé en ce qu'il est conçu comme boîtier (2) du type de protection IP 65.
     
    18. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 17, caractérisé en ce qu'il s'agit d'un boîtier de lampe, d'un boîtier de petits appareils d'installation, d'un boîtier d'appareils électriques ou d'un boîtier d'électronique.
     
    19. Elément de support (3, 24) pour un agencement d'un boîtier, d'un élément de raccordement et d'un élément support selon la revendication 1, qui peut être relié à un élément de raccordement (6), l'élément support (3, 24) présentant sur l'une des ses extrémités une partie de fixation (13, 25, 40) présentant une ouverture (20, 21) pour une ligne (8) électrique, laquelle partie peut être reliée à un boîtier (2) et présente sur son autre extrémité une zone de fixation (5, 27) pour l'élément de raccordement (6), et l'élément support (3, 24) étant conçu de telle sorte que l'élément support (3, 24) peut être sorti en même temps que l'élément de raccordement (6) du boîtier (2) au moins suffisamment largement pour que l'élément de raccordement (6) soit accessible par l'extérieur pour un raccordement de la ligne (8) électrique et puisse être introduit après le raccordement de la ligne (8) électrique en même temps que celle-ci dans le boîtier (2), caractérisé en ce que la partie de fixation (13, 25, 40) est conçue de telle sorte qu'elle présente une fonction d'étanchéité aussi bien par rapport à la ligne (8) électrique que par rapport au boîtier (2) et l'élément de raccordement (6) présente des ouvertures d'introduction de conducteur (37) agencées parallèlement à l'axe longitudinal du corps support (4) et en direction de l'ouverture d'introduction (1), lorsqu'un corps support (4, 35), disposé perpendiculairement à la partie de fixation (13, 25), de l'élément support (3, 24) est introduit dans le boîtier (2).
     
    20. Elément support (3, 24) selon la revendication 19,
    caractérisé par les caractéristiques, caractérisant l'élément support (3, 24), de l'une des revendications 2, 3, 4, 5, 6 et 8 à 16.
     




    Zeichnung