[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Feinschnitt-Teilmengenverpackung zur Selbstverfertigung
von Cigaretten mittels einer Cigarettenpapierhülse und einer Stopfvorrichtung mit
Kolben bzw. einem losen, freihändig handhabbaren stangenförmigen Kolben.
[0002] Die hierfür bislang auch als "Tabakpatronen" bekannten Produkte mit einer an sich
nicht abrauchbaren und deswegen perforierten Umhüllung haben sich für den Verbraucher
als ungeeignet erwiesen, weil die Patronen entweder in ihrer gesamten Länge mit dem
Kolben über eine Einstecktülle vollständig in die Cigarettenpapierhülse hineingeschoben
werden mußten oder weil beim Überführen des zusammengepreßten Tabakstranges in die
Cigarettenpapierhülse Reibungswiderstände zu überwinden waren, die eine für den Verbraucher
gefällige Überführung der Tabakportion in die Cigarettenpapierhülse erschwerten. Letztlich
bestand eine Gefahr darin, daß der Verbraucher die gesamte Patrone in die Cigarettenpapiezhülse
einführte und versehentlich mit der Kunststoffumhüllung abrauchte.
[0003] Es ist zwar aus der EP 0 123 150 A1 eine Tabakpatrone bekannt, die aus einer eine
Feinschnitt-Tabakeinlage umgebenden und an beiden Enden offenen rohrförmigen Umhüllung
aus nicht abrauchbarem und an der Innenseite glatten Folienmaterial besteht, deren
Innendurchmesser geringfügig größer als der Außendurchmesser des Kolbens und deren
Außendurchmesser kleiner als der Innendurchmesser der Cigarettenpapierhülse ist, und
deren Länge etwas größer als die der zur Befüllung vorgesehenen Cigarettenpapierhülse
ist, wobei die Stopfdichte der Tabakeinlage geringer als die für die gewünschte gestopfte
Cigarette ist, und bei der das aus der Feinschnitt-Tabakeinlage und der Umhüllung
bestehende Produkt mit einer koaxial verlaufenden Klebenaht auf einer herkömmlichen
Cigarettenstrangmaschine gefertigt werden kann.
[0004] Auch diese Produkte haben sich als ungeeignet erwiesen, weil das für die Umhülhung
des Tabakstranges vorgesehene Folienmaterial entweder an seiner Innenfläche hinsichtlich
Gleitfähigkeit nicht ausreichend ist, um die Feinschnitt-Tabakeinlage leicht in die
Cigarettenhülse einzuschieben, und/oder an seiner Außenfläche zu glatt ist, so daß
die in die Cigarettenhülse bereits eingeschobene Tabakpatrone bei Schrighattung oder
anderweitigem ungeschickten Manipulieren aus der Cigarettenhülse herausrutscht, bevor
die Tabakeinlage in letztere überführt werden konnte. Letztlich können insbesondere
bei Verwendung von Kunststoff-Folien beim Herausschieben des Tabakstranges elektrostatische
Reibungskräfte auftreten, die hinderlich sind.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine auf wirtschaftliche Weise herstellbare
und optisch ansprechende Feinschnitt-Teilmengenverpackung vorzuschlagen, die einerseits
ein unkompliziertes und reibungsloses Überführen des Tabakstranges aus dieser Verpackung
in die Cigarettenpapierhülse ermöglicht, und andererseits an der Außenfläche so beschaffen
ist, daß sie einmal trotz leichter Einführbarkeit in die Cigarettenpapierhülse nicht
aus dieser herausrutschen kann und zum anderen mit Wamhinweisen bedruckbar ist, um
den Verbraucher darauf hinzuweisen, daß die Teilmengenverpackung an sich nicht abrauchbar
ist
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe wird daher eine Feinschnitt-Teilmengenverpackung analog
der letztlich erwähnten Art vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die
die Tabakeinlage umgebende Umhüllung um mindestens 0,5 cm länger als die zur Befüllung
vorgesehene Cigarettenpapierhülse ist und aus einer außenseitig bedruckbaren papierkaschierten
Aluminiumfolie besteht, deren an der Innenfläche der Aluminiumfolie nach DIN 53 375
gemessene Haftreibungszahl unter 0,6 und deren Gleitreibungszahl im Bereich von 0,15
bis 0,5 liegt, and daß die Stopfdichte der Tabakeinlage mindestens 4 bis 20 % unterhalb
des für die gestopfte Cigarette vorgesehenen Wertes liegt.
[0007] Die erfindungsgemäße Teilmengenverpackung für Feinschnitt ermöglicht nicht nur beim
Einschieben des Tabaks in die Cigarettenpapierhülse, also beim Verdichten, eine über
die gesamte Länge gleichmäßige Stopfdichte und damit ein gleichförmiges Pro-Zug-Angebot
weil (a) die die Tabakeinlage umgebende Umhüllung mindstens 0,5 cm länger als die
zur Befüllung vorgesehene Cigarettenpapierhülse ist und (b) die Stopfdichte der Tabakeinlage
mindestens 4 bis 20 % unterhalb des für die gestopfte Cigarette gewünschten Wertes
liegt, sondern sie führt auch überraschenderweise dazu, daß man die Teilmengenverpackung
in ihrem Außendurchmesser so dimensionieren kann, daß sie sich leicht in die Cigarettenpapierhülse
einführen läßt, aber wegen der papierkaschierten Außenfläche nicht aus Versehen aus
der Cigarerttenpapierhülse herausrutscht, andererseits aber wegen ihrer glatten aus
Aluminiumfolie bestehenden Innenfläche eine hinreichend niedrige Gleit- bzw. Haftreibung
zum reibungslosen Herausschieben des Tabakstranges und eine leichtere Handhabung der
jeweiligen Stopfgeräte ermöglicht. Schließlich ermöglichen die Materialeigenschaften
der papierkaschierten Außenfläche der Umhüllung nicht nur eine vorteilhafte optische
und haptische Gestaltung dieser, sondern lassen auch eine Bedruckung, beispielsweise
mit Warnhinweisen über die Nichtabrauchbarkeit der Umhüllung zu.
[0008] Vorzugsweise besteht die Umhüllung aus einer papierkaschierten Aluminiumfolie, deren
Innenseite in streifenförmigen Teilbereichen oder vollflächig mit einem Gleitlack
beschichtet ist und die eine Gleitreibungszahl nach DIN 53 375 im Bereich von 0,15
bis 0,3 hat. Eine vollflächige Gleitlackbeschichtung ist bei der Folienherstellung
meist einfacher, wenngleich eine beispielsweise in Längsrichtung erfolgende streifenförmige
Beschichtung zu einer Materialersparnis führt und das leichte Herausdrücken der Tabakfüllung
kaum beeinträchtigt.
[0009] Es ist vorteilhaft, wenn die papierkaschierte Folie eine Wandstärke von 0,5 bis 0,005
mm hat, wobei diese zweckmäßig aus einer 6 bis 20 µm dicken Aluminiumfolie besteht,
deren Papierkaschierung 10 bis 40 g/m
2 beträgt.
[0010] Es ist besonders vorteilhaft, wenn die Innenfläche der Aluminiumfolie mit einem Gleitlack
beschichtet ist, der bei Temperaturen von 50 bis 200 °C mit der papierkaschierten
Außenfläche der Folie versiegelbar ist. Insbesondere soll die Innenfläche der Aluminiumfolie
mindestens im Bereich der koaxialen Klebenaht mit einem bei 50 bis 200 °C versiegelbaren
Lack beschichtet sein.
[0011] Dadurch können die Teilmengenverpackungen bei der in Längsnaht erfolgenden Versiegelung
des auch mit dem Gleitlack beschichteten inneren Randstreifens der Umhüllung auf dem
entsprechenden Außenbereich der papierkaschierten Folie sehr viel schneller bzw. wirtschaftlicher
auf üblichen Cigarettenstrangmaschinen gefertigt werden, da es bei der Fertigung nicht
mehr erforderlich ist, eine gesonderte Klebenaht mittels Klebemittel vorzusehen.
[0012] Ferner ist es vorteilhaft, wenn die die Tabakeinlage umgebende Umhüllung jeweils
mit geringem Abstand zu den beiden Endbereichen derselben eine vorzugsweise ringförmig
umlaufende sichtbare Perforierung aufweist. Hierdurch wird zusätzlich zu den gegebenenfalls
auf der papierbeschichteten Außenfläche der Umhüllung aufgedruckten Hinweisen verdeutlicht,
daß die Teilmengenverpackung nicht abrauchbar ist. Der erwähnte geringe Abstand zu
den Endbereichen beträgt etwa 5 mm und liegt somit in einem Bereich, daß die in die
kürzere Cigarettenpapierhülse eingeschobene längere Teilmengenverpackung mit ihrer
Perforierung noch aus der Cigarettenpapierhülse erkennbar herausragt. Die Perforierung
soll aus diesem Grunde auch also solche sichtbar sein und hat vorzugsweise eine Lochgröße
von 0,2 bis 0,4 mm. Die zweckmäßig ringförmige Perforierung ist an beiden Endbereichen
der Teilmengenverpackung vorgesehen, da es nicht vorhersehbar ist, mit welchem Ende
der Verbraucher die Teilmengenverpackung in die Cigarettenpapierhülse einbringt.
[0013] Es ist erfindungsgemäß auch möglich, zur Verbesserung der Gleitfähigkeit auf der
Innenseite der Umhüllung axial oder schraubenförmig verlaufende Rillen oder Stege
in einer Tiefe bzw. Höhe von weniger als 0,1 mm vorzusehen oder einzuprägen.
[0014] Der Einsatz dieser erfindungsgemäßen Feinschnitt-Teilmengenverpackung zur Herstellung
der Cigaretten durch den Verbraucher, also das "Stopfen", geschieht insbesondere in
Abkehr von älteren Verfahren wie folgt:
[0015] Beim ersten Schritt wird die Teilmengenverpackung - also das an beiden Enden offene
Umhüllungsrohr aus der nicht abrauchbaren papierkaschierten Aluminiumfolie mit der
Feinschnitt-Einlage - entweder mit einer Stopfvorrichtung oder von Hand - in die Cigarettenpapierhülse
eingeschoben. Beim vollständigen Einschieben der röhrchenförmigen Teilverpackung in
die etwas kürzere Cigarettenpapierhülse ragt ein mindestens etwa 0,5 cm langes Ende
der Verpackung aus der Hülse heraus und kann leicht zwischen zwei Fingern oder von
einer flexiblen Manschette eines Stopfgerätes festgehalten werden. Dieses Zwischenprodukt
mit dem etwa um 0,5 cm oder mehr herausragenden Ende der Teilmengenverpackung ist
auch von dem ungeschicktesten Raucher nicht als Cigarette abrauchbar.
[0016] Im Hinblick auf die verhältnismäßig geringere Stopfdichte der vorgegebenen Feinschnittmenge
in einem etwas längeren Umhüllungsrohr ist es auch nicht mehr so kritisch, den Durchmesser
der Teilmengenverpackung eng an den Innendurchmesser der Cigarettenpapierhülse anzupassen;
ein geringer Abstand von etwa 0,5 mm ist ohne Schwierigkeiten tolerierbar und erleichtert
das Einschieben der Teilmengenverpackung in die Cigarettenpapierhülse.
[0017] Bei dem nunmehr erfolgenden zweiten Schritt muß der Verbraucher - also der "Selbststopfer"
- (a) entweder mit einem zusätzlichen Gerät, nämlich einer Stopfvorrichtung mit Kolben,
die Feinschnitt-Teilmenge unter geringer Verdichtung aus der röhrenförmigen Verpackung
in die Cigarettenpapierhülse hineindrücken, oder (b) der Verbraucher hält das aus
der Cigarettenpapierhülse herausragende oder vorstehende äußere Ende der Verpackung
mit den Fingern, vorzugsweise Zeigefinger und Daumen, fest, um dann mit einem losen,
freihändig handhabbaren stangenförmigen Kolben oder mit einem Stift, die Feinschnitt-Teilmenge
unter geringer Verdichtung aus der röhrenförmigen Verpackung in die Cigarettenpapierhülse
hinein zu drücken, wodurch die selbstgestopfte Cigarette erhalten wird und die Einweg-Verpackung,
nämlich die röhrenförmige Verpackungshülle, verworfen werden kann.
[0018] Um ein sicheres und vollständiges Überführen des Feinschnitts aus der Teilmengenverpackung
in die Cigarettenpapierhülse zu ermöglichen, kann man den Kolben oder den Stift mit
entsprechenden Markierungen versehen.
[0019] Die Stopfdichte des Feinschnitts in der erfindungsgemäßen etwas länger ausgebildeten
Feinschnitt-Teilmengenverpackung soll grundsätzlich etwas niedriger liegen als sie
in der etwas kürzer ausgebildeten und später gestopften Cigarettenpapierhülse gewünscht
ist. Dadurch erhält man als Endprodukt eine selbstgefertigte Cigarette mit der gewünschten
und üblichen Stopfdichte.
[0020] Standard-Cigarettenpapierhülsen haben beispielsweise einen Durchmesser von 8,0 mm
und eine Länge von 69 mm und sind meist zusätzlich mit einem Filtermundstück ausgerüstet.
Die hierfür geeigneten Feinschnitt-Teilmengenverpackungen können in der Länge variiert
werden und liegen beispielsweise in einem Bereich von 75 bis 84 mm Länge, wobei sie
nach vollständigem Einführen der röhrchenförmigen Verpackung in die Standard-Hülse
etwa 5 bis 15 mm aus dieser hervorragen und somit leicht mit zwei Fingern an dem freien
Ende festgehalten werden können. Vorzugsweise beträgt die Länge des aus der Cigarettenpapierhülse
herausragenden Endes der röhrchenförmigen Verpackung etwa 10 mm. Der Durchmesser der
röhrchenförmigen Verpackung kann ebenfalls variiert werden, wobei der Höchstwert im
Bereich von etwa 7,9 mm liegt und ein Einführen der Verpackung gerade noch ermöglicht.
Bei geringerem Durchmesser wird das Einführen der Verpackung in die Cigarettenpapierhülse
erleichtert, wobei bei Einhaltung der Stopfdichte allerdings die Länge der Verpackung
vergrößert werden sollte. Der Mindestwert des Durchmessers der röhrchenförmigen Verpackung
wird durch praktische Erwägungen und auch durch die Struktur des abgepackten Feinschnitts
begrenzt. Bei einem zu kleinen Durchmesser wird das Herausdrücken einer zu langen
oder stärker zusammen gepreßten Feinschnittfüllung erschwert.
[0021] Im folgenden wird die Erfindung anhand von Beispielen näher erläutert.
Beispiel 1
[0022] Um die Änderung der Stopfdichte bei Verwendung einer erfindungsgemäßen Feinschnitt-Teilmengenverpackung
mit unterschiedlichem Durchmesser und Länge zu gelegen, wurden bei einem konstanten
Tabakeinsatzgewicht von 647 mg Feinschnitt übliche Cigarettenpapierhülsen mit Filter
und einem Befüllungsraum in einer Länge von 69 mm und mit einem Durchmesser von 8,0
mm Durchmesser eingesetzt.
[0023] In der folgenden Tabelle I sind die Längen und Durchmesser verschiedener Teilmengenverpackungen
(VP) bei gleichem Tabakeinsatzgewicht von 647 mg und deren jeweiligen Werte der Stopfdichte
in mg/cm
3 im Vergleich zu der gestopften Cigarettenpapierhülse (Endprodukt) und die prozentuale
Verringerung der Stopfdichte der Verpackung gegenüber dem Endprodukt aufgeführt:
Tabelle I
| Verpackung |
Durchmesser
in mm |
Länge
in mm |
Stopfdichte
in mg/cm3 |
Verringerung der
Stopfdichte in % |
| VP-1a |
7,9 |
84 |
157 |
19,9 |
| VP-1b |
7,9 |
75 |
176 |
9,3 |
| VP-2a |
7,8 |
84 |
161 |
17,1 |
| VP-2b |
7,8 |
75 |
180 |
7,2 |
| VP-3a |
7,7 |
84 |
165 |
15,0 |
| VP-3b |
7,7 |
75 |
185 |
4,6 |
| Endprodukt |
7,9 |
69 |
194 |
0,0 |
[0024] Die obige Tabelle zeigt, daß die bevorzugten Stopfdichten der erfindungsgemäßen Feinschnitt-Teilmengenverpackungen
um mindestens 4 bis 20 % niedriger als bei dem gewünschten Endprodukt, nämlich der
gestopftem Cigarettenpapierhülse, liegen. Bei einer Gesamtlänge der Feinschnitt-Teilmengenverpackungen
von 75 mm liegt die bevorzugte Stopfdichte in einem Bereich unterhalb von 4 bis 10
% und bei einer Gesamtlänge von 84 mm von 15 bis 20 % unterhalb der gewünschten Stopfdichte
des Endproduktes. Feinschnitt-Teilmengenverpackungen der obigen Abmessungen können
mit Tabakeinsatzmengen von etwa 600 bis 850 mg hergestellt werden.
Beispiel 2
[0025] Auf einer herkömmlichen Strangmaschine (Decouflé LOG) wurde ein Feinschnitt-Endlosstrang
mit einer papierkaschierten Aluminiumfolie in einer Stärke von 20 µm und einer Papierkaschierung
von etwa 30 g/m
2 umhüllt. Die Folie war eine innenseitig vollflächig mit einem Gleitlack auf Basis
von Nitrocellulose beschichtet und hatte eine nach DIN 53 375 gemessene Haftreibungszahl
von 0,46. Die Stopfdichte der Feinschnitteinlage betrug 176 mg/cm
3, wobei 60 Gew% Blähtabak verwendet wurden. Es wurden 75 mm lange Teilmengenportionen
mit einem Durchmesser von 7,9 mm erhalten, die in Cigarettenpapierhülsen in einer
Standardgröße von 69 mm Länge und 8,0 mm Durchmesser eingebracht wurden, wobei die
endgültige Stopfdichte der gefertigten Cigarette 194 mg/cm
3 betrug.
[0026] Das Einführen der Feinschnitt-Teilmengenverpackungen in die Cigarettenpapierhülsen
ergab wegen der Durchmesserdifferenz von 0,1 mm keine Schwierigkeiten. Auch das Herausdrücken
der Tabakeinlage aus der Feinschnitt-Teilmengenverpackungen erfolgte glatt und gleichmäßig.
Ein vorzeitiges Herausrutschen der eingeführten Feinschnitt-Teilmengenverpackungen
aus der Cigarettenpapierhülse wurde nicht beobachtet. Die erzielte Stopfdichte der
fertigen Cigarette war zufriedenstellend.
Beispiel 3
[0027] Es wurden analog Beispiel 2 Feinschnitt-Teilmengenverpackungen in einer Länge von
75 und 84 mm und mit einem Durchmesser von 7,9 mm hergestellt, wobei eine papierkaschierte
Aluminumfolie in einer Stärke von 20 µm mit einer an der Innenfläche gemessenen Gleitreibungszahl
von 0,2 und einer Papierkaschierung von etwa 35 g/m
2 verwendet wurde. Auf eine gesonderte Verleimung konnte verzichtet werden, da wegen
der Siegelfähigkeit des Gleitlackes mit einer Heißsiegeleinrichtung eine gleichmäßige
Versiegelung der Naht ermöglicht werden konnte. Die Ergebnisse entsprachen denen des
Beispiels 2.
Beispiel 4
[0028] Es wurden analog Beispiel 2 Feinschnitt-Teilmengenverpackungen in einer Länge von
84 mm mit einem jetzt geringeren Durchmesser von 7,7 mm auf einer üblichen Strangmaschine
gefertigt, wobei als Umhüllung eine papierkaschierte, von außen mit Warnhinweisen
bedruckte Aluminiumfolie mit einer Gleitreibungszahl von 0,3 verwendet wurde. Die
Tabakstopfdichte betrug hier 165 mg/cm
3 . Das Einführen der im Durchmesser geringeren Feinschnitt-Teilmengenverpackungen
in die Standard-Cigarettenpapierhülsen war für den Verbraucher einfacher, ein Herausfallen
dieser wurde bei der Handhabung durch die Testpersonen nicht beobachtet und das Einbringen
der Tabakeinlage erfolgte reibungslos.
1. Feinschnitt-Teilmengenverpackung zur Selbstverfertigung von Cigaretten mittels einer
üblichen Cigarettenpapierhülse und einer Stopfvorrichtung mit Kolben bzw. einem losen,
freihändig handhabbaren stangenförmigen Kolben, die aus einer eine Feinschnitt-Tabakeinlage
umgebenden und an beiden Enden offenen rohrförmigen Umhüllung aus nicht abrauchbarem
und an der Innenseite glatten Folienmaterial besteht, deren Innendurchmesser geringfügig
größer als der Außendurehmesser des Kolbens und deren Außendurchmesser kleiner als
der Innendurchmesser der Cigarettenpapierhülse ist, und deren Länge etwas größer als
die der zur Befüllung vorgesehenen Cigarettenpapierhülse ist, wobei die Stopfdichte
der Tabakeinlage geringer als die für die gewünschte gestopfte Cigarette ist, und
welche aus Feinschnitt-Tabakeinlage und Umhüllung bestehende Feinschnitt-Teilmengenverpackung
mit einer koaxial verlaufenden Klebenaht auf einer Cigarettenstrangmaschine gefertigt
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die die Tabakeinlage umgebende Umhüllung um mindestens 0,5 cm länger als die zur
Befüllung vorgesehene Cigarettenpapierhülse ist und aus einer außenseitig bedruckbaren
papierkaschierten Aluminiumfolie besteht, deren an der Innenfläche der Alumminiumfolie
nach DIN 53 375 gemessene Haftreibungszahl unter 0,6 und deren Gleitreibungszahl im
Bereich von 0,15 bis 0,5 liegt, und daß die Stapfdichte der Tabakeinlage mindestens
4 bis 20 % unterhalb des für die gestopfte Cigarette vorgesehenen Wertes liegt.
2. Feinschnitt-Teilmengenverpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite der Aluminiumfolie in strienförmigen Teilbereichen oder vollflächig
mit einem Gleitlack beschichtet ist und eine Gleitreibungszahl (nach DIN 53 375) im
Bereich von 0,15 bis 0,3 hat.
3. Feinschnitt-Teilmengenverpackung nach einem der Ansprüche 1 und 2; dadurch gekennzeichnet, daß die Folie der Umhüllung eine Wandstärke 0,5 bis 0,005 mm hat.
4. Feinschnitt-Teilmengenverpackung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Umhüllung aus einer 6 bis 20 µm dicken Aluminiumfolie besteht, deren Papierkaschierung
10 bis 40 g/m2 beträgt.
5. Feinschnitt-Teümengenverpackung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Innenfläche der Aluminiumfolie mit einem Gleitlack beschichtet ist, der bei Temperaturen
von 50 bis 200 °C mit der papierkaschierten Außenfläche der Folie versiegelbar ist.
6. Feinschnitt-Teilmengenverpackung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche der Aluminiumfolie mindestens im Bereich der koaxialen Klebenaht
mit dem bei 50 bis 200 °C siegelfähigen Kleblack beschichtet ist.
7. Feinschnitt-Teilmengenverpackung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die Tabakeinlage umgebende Umhüllung jeweils mit geringem Abstand zu den beiden
Endbereichen derselben eine vorzugsweise ringförmig umlaufende sichtbare Perforierung
aufweist.
8. Feinschnitt-Teilmengenverpackung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenseite der Umhüllung axial oder schraubenförmig verlaufende Rillen oder
Stege in eine Tiefe bzw. Höhe von weniger als 0,1 mm vorgesehen sind.
1. A fine-cut unit pack for producing home-made cigarettes by means of a conventional
cigarette paper wrapper and a plugging device with plunger or a loose, rod-shaped
plunger that can be manipulated with free hands,
which fine-cut unit pack consists of a tubular covering surrounding a fine-cut tobacco
filling and open at both ends and made from a non-smokeable foil material which is
smooth on the inside, the internal diameter of which is slightly greater than the
external diameter of the plunger and the external diameter of which is smaller than
the internal diameter of the cigarette paper wrapper, and the length of which is slightly
greater than the cigarette paper wrapper provided for the filling,
wherein the packing density of the tobacco filling is less than that for the desired
packed cigarette, and which fine-cut tobacco unit pack consisting of a fine-cut tobacco
filling and covering is produced with a coaxially extending glued seam on a cigarette
string machine,
characterised in that the covering surrounding the tobacco filling is at least 0.5 cm longer than the cigarette
paper wrap to be filled and is made from a paper-lined aluminium foil which can be
printed on the outside, whose coefficient of static friction measured on the inner
face of the aluminium foil in accordance with DIN 53 375 is below 0.6 and whose coefficient
of sliding friction ranges from 0.15 to 0.5,
and in that the packing density of the tobacco filling is at least 4 to 20 % below the value
provided for the packed cigarette.
2. A fine-cut unit pack according to Claim 1,
characterised in that the inner side of the aluminium foil is coated in strip-shaped sub-regions or over
its entire surface with a varnish with slip properties and has a coefficient of sliding
friction (according to DIN 53 375) in the range from 0.15 to 0.3.
3. A fine-cut unit pack according to one of Claims 1 and 2,
characterised in that the foil of the covering has a wall thickness of 0.5 to 0.005 mm.
4. A fine-cut unit pack according to Claim 1 to 3,
characterised in that the covering is made from an aluminium foil 6 to 20 µm thick, the paper lining of
which is 10 to 40 g/m2.
5. A fine-cut unit pack according to Claim 2 to 4,
characterised in that the inner face of the aluminium foil is coated with a varnish with slip properties
which at temperatures of 50 to 200 °C can be sealed with the paper-lined outer surface
of the foil.
6. A fine-cut unit pack according to Claim 2 to 4,
characterised in that the inner surface of the aluminium foil is coated with the adhesive varnish that
can be sealed at 50 to 200 °C at least in the region of the coaxial adhesive seam.
7. A fine-cut unit pack according to Claim 1 to 4,
characterised in that the covering surrounding the tobacco filling in each case comprises a visible perforation,
which preferably runs in an annular shape, a short distance from the two end regions.
8. A fine-cut unit pack according to Claim 1 to 6,
characterised in that grooves or webs running axially or helically over the inside of the covering with
a depth or height of less than 0.1 mm are provided.
1. Conditionnement d'un sous-ensemble de tabac fin pour la fabrication de cigarettes
en régie propre, au moyen d'un étui de papier à cigarette courant et d'un dispositif
de bourrage à piston et/ou d'un piston en forme de barre, mobile, maniable à main
levée, dispositif constitué d'une gaine tubulaire ouverte à ses deux extrémités, en
matériau non fumable de lamelles lisses, et contenant une garniture de tabac fin,
le diamètre intérieur de la gaine étant légèrement plus grand que le diamètre extérieur
du piston et son diamètre extérieur plus petit que le diamètre intérieur de l'étui
du papier à cigarette, et sa longueur un peu plus grande que celle de l'étui du papier
à cigarette prévu pour le bourrage, la densité apparente de la garniture de tabac
étant plus faible que celle désirée pour la cigarette bourrée, et celle-ci se composant
du conditionnement du sous-ensemble de tabac fin constitué d'une garniture de tabac
fin et d'une gaine, avec une couture collée évoluant de manière coaxiale en utilisant
une machine à bourrer les cigarettes, caractérisé en ce que la gaine entourant la garniture de tabac est plus longue d'au moins 0,5 cm que l'étui
de papier à cigarette prévu pour le bourrage et en ce qu'elle est constituée d'une feuille d'aluminium contrecollée de papier, imprimable à
l'extérieur, dont le coefficient d'adhérence mesuré sur la surface intérieure de la
feuille d'aluminium est, selon DIN 53 375, inférieur à 0,6 et dont le coefficient
de friction de glissement est situé entre 0,15 et 0,5, et en ce que la densité apparente de la garniture de tabac se situe au moins à 4 à 20% au-dessous
de la valeur prévue pour la cigarette bourrée.
2. Conditionnement d'un sous-ensemble de tabac fin selon la revendication 1, caractérisé en ce que le côté intérieur de la feuille d'aluminium, dans des secteurs partiels striés ou
sur toute la surface, est enduit d'un vernis lisse et qu'il possède un coefficient
de friction de glissement (selon DIN 53 375) situé entre 0,15 et 0,3.
3. Conditionnement d'un sous-ensemble de tabac fin selon l'une des revendications 1 et
2, caractérisé en ce que la feuille de la gaine possède une épaisseur de paroi située entre 0,5 et 0,005 mm.
4. Conditionnement d'un sous-ensemble de tabac fin selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la gaine est constituée d'une feuille d'aluminium d'une épaisseur de 6 à 20 µm, dont
le contrecollage de papier est de 10 à 40 g/m2.
5. Conditionnement d'un sous-ensemble de tabac fin selon les revendications 2 à 4, caractérisé en ce que la surface intérieure de la feuille d'aluminium est enduite d'un vernis lisse qui,
à des températures situées entre 50 et 200°C, peut se cimenter à la surface extérieure
du papier contrecollé.
6. Conditionnement d'un sous-ensemble de tabac fin selon les revendications 2 à 4, caractérisé en ce que la surface intérieure de la feuille d'aluminium, est enduite, au moins dans le secteur
de la couture collée coaxiale, de ce vernis collant qui peut se cimenter entre 50
et 200°C.
7. Conditionnement d'un sous-ensemble de tabac fin selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la gaine qui entoure la garniture de tabac, chaque fois à un faible intervalle des
deux secteurs d'extrémité de celle-ci, présente une perforation visiblement courbe,
de préférence en forme d'anneau.
8. Conditionnement d'un sous-ensemble de tabac fin selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce que des gorges ou brides axiales ou en forme de vis évoluant à une profondeur et/ou à
une hauteur de moins de 0,1 mm, sont prévues sur le côté intérieur de la gaine.