[0001] Die Erfindung betrifft ein Verbindungs- und Übergangssystem für gelenkig miteinander
verbundene und über ein gemeinsames Fahrwerk abgestützte Gliederteile eines mehrteiligen
Schienenfahrzeuges nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Derartige Verbindungs- und Übergangssyteme für mehrteilige Fahrzeuge sind in verschiedenen
Ausführungen bekannt. Die Verbindung der beiden Fahrzeugeinheiten miteinander erfolgt
dabei im wesentlichen durch ein Gelenk. Bei über ein gemeinsames Fahrwerk abgestützte
Fahrzeugeinheiten wird dieses Gelenk durch zusätzliche Lenker- und oder Mitnehmerelemente
ergänzt und bildet ein sogenanntes Multifunktionsgelenk, das zusätzlich die Längskräfte
sowie die dynamischen und statischen Querkräfte des Fahrwerkes auf die Fahrzeugkästen
überträgt. Ein derartiges Multifunktionsgelenk ist z. B. aus der DE 44 04 878 C1 bekannt.
[0003] Dieses Gelenk hat den Nachteil, dass es verhältnismäßig schwer ist und große Abmessungen
aufweist. Hinzu kommt, dass bei solch einem Gelenk die maximalen Längskräfte sowie
die dynamischen und statischen Querkräfte des Fahrwerkes konstruktionsbedingt nicht
zentrisch eingeleitet werden können. Daraus folgen zusätzliche Biegemomente die sich
negativ auf die Verschraubung, die Wagenkastenstruktur und das Multifunktionsgelenk
selbst auswirken.
[0004] Als Übergangsschutz im Bereich der Trennstellen der beiden Fahrzeugeinheiten sind
Wellenbälge bekannt, die den Passagieren einen unbeschränkten Übergang von einem Fahrzeugteil
zum anderen ermöglichen. Ein Verbindungs- und Übergangssystem wird in der DE 42 27
126 A1 und DE 43 29 674 A1 beschrieben. Hier werden die beiden Fahrzeugeinheiten durch
ein Drehkranzgelenk miteinander verbunden. Der Abstandsbereich zwischen den Bodenkonstruktionen
beider Fahrzeugeinheiten wird durch eine Plattform abgedeckt, die sich auf dem Drehkranzgestell
abstützt. Als Übergangsschutz, der einerseits die Gelenkverbindung und andererseits
den Übergangsbereich für die Passagiere nach außen abdeckt, ist ein einfacher Wellen-/Faltenbalg
angeordnet. Die beschriebenen Lösungen sind insbesondere nur für Landfahrzeuge, wie
Gelenkomnibusse, vorgesehen.
[0005] Als Übergangsschutz für gelenkig miteinander gekuppelte Schienenfahrzeuge sind Doppelwellenbälge
bekannt, die eine gute Isolation gegen Schall, Temperatur und Druckwellen bieten.
Sie haben außerdem eine gute Eigenstabilität, ohne die notwendigen Relativbewegungen
zwischen den gelenkig miteinander verbundenen Schienenfahrzeugen unvertretbar zu behindern.
[0006] In der EP 0 329 031 A1 ist ein solcher Übergangsschutz, insbesondere die Verbindung
der beiden Doppelwellenbälge miteinander, beschrieben.
[0007] Aus der Zeitschrift Verkehr und Technik 1998, Heft 4, S. 124 ist für S-Bahn-Fahrzeuge
ein Verbindungs- und Übergangssystem bekannt. Die Verbindung der beiden Fahrzeugeinheiten
erfolgt durch ein Multifunktionsgelenk. Das Übergangssystem wird durch einen Doppelwellenbalg
gebildet, wobei der innere Balg mit seinen beiden seitlichen Flächen unten oberhalb
der Fußbodenabdeckung endet. Der äußere Wellenbalg bildet eine geschlossene Röhre
mit etwa rechteckigem Querschnitt, dessen unterer Bereich unmittelbar unterhalb der
Fußbodenabdeckung verläuft. Mit dieser Ausführung bleibt das Multifunktionsgelenk
ungeschützt außerhalb des Doppelwellenbalges angeordnet.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verbindungs- und Übergangssystem der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, mit dem eine flach bauende Verbindung Wagenkasten/Wagenkasten und
Wagenkasten/Fahrwerk erzielt, ein Schutz der Gelenkverbindung der Gliederteile vor
Umwelteinflüssen bei mehrteiligen Schienenfahrzeugen mit Fußbodenhöhe um die 800 mm
auch im Trennbereich der Fahrzeugeinheiten ermöglicht und ein guter Schutz des Innenraumes
gegen unerwünschte Schall-, Temperatur und Druckwelleneinflüsse gegeben ist.
[0009] Nach der Erfindung wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 18 beansprucht.
[0010] Nach der erfindungsgemäßen Lösung ergeben sich wesentliche Vorteile. Durch die Funktionstrennung
in den Gelenkverbindungen zwischen den Wagenkästen beider Fahrzeugeinheiten sowie
den Wagenkästen und dem Fahrwerk wurde der Einsatz eines Doppelwellenbalges an einem
Niedrigflurfahrzeug mit einer Fußbodenhöhe um die 800 mm erstmals ermöglicht. Daraus
resultieren Verbesserungen im Übergangsbereich zwischen den beiden Fahrzeugeinheiten.
Erreicht wird eine gute Isolation gegen Schall, Temperatur und Druckwellen.
[0011] Zwischen den beiden Wellenbälgen wird ohne wesentliche Einschränkungen des begehbaren
Übergangsbereiches ein ringförmiger geschlossener Raum zur Aufnahme von Signal-, Elektro-
und Luftleitungen sowie anderen Komponenten, wie insbesondere dem Verbindungsgelenk,
dem Wankdämpfer und dgl. geschaffen, die außerdem noch vor den Einflüssen der äußeren
Umgebung geschützt werden.
[0012] Durch die Ausbildung der Verbindung zwischen dem inneren Wellenbalg und den Stirnwänden
der Fahrzeugeinheiten gemäß Anspruch 9 mittels Spannschlössern wird die Zugänglichkeit
zu den im Raum zwischen innerem und äußerem Wellenbalg liegenden Funktionsteilen erleichtert.
[0013] Die Funktionstrennung im Gelenkbereich bewirkt, dass die maximalen Längskräfte und
die dynamischen und statischen Querkräfte des Fahrwerkes nicht mehr über das Gelenk
in den Wagenkasten, sondern direkt in die Wagenkastenstruktur eingeleitet werden.
Die Aufteilung der Kräfte bewirkt weiterhin, dass die statischen und dynamischen Anforderungen
an das Gelenk und dessen Verschraubungen gegenüber einem konventionellen Multifunktionsgelenk
um die vom Fahrwerk resultierenden Kräfte reduziert werden.
[0014] Die Länge des Lenkers ist ein entscheidender Einflußfaktor für die Dauerfestigkeit
des Lenkerlagers. Ein kurzer Lenker hat bei gleichen Bewegungen des Fahrwerkes eine
größere kardanische und torsionale Verdrehung gegenüber einem langen Lenker gemäß
Anspruch 3. Auf Grund der Funktionstrennung konnte die Lenkerlänge um nahezu 50 %
gegenüber einem konventionellen Längslenker vergrößert werden. Die Reduzierung der
Verdrehwinkel ermöglicht den Einsatz relativ harter Gummi-Metall-Lenkerlager, wodurch
unerwünschte Längswege bei zu weichen Lagern entgegengewirkt werden kann.
[0015] Die Funktionstrennung ermöglicht weiterhin den Einsatz eines kleinbauenden Sphärogelenks.
[0016] Die beschriebenen Vorteile ergeben zusammengefasst einen verbesserten Fahrkomfort
sowie Vereinfachungen bei der Montage, Demontage und Kontrolle im Trennbereich der
Gliederteile.
[0017] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Die zugehörigen Zeichnungen zeigen in
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht des Verbindungs- und Übergangssystems im Trennbereich
von zwei Fahrzeugeinheiten;
- Fig. 2
- eine Ansicht aus Richtung A gemäß Fig. 1 und
- Fig. 3
- einen Schnitt nach der Linie B-B gemäß Fig. 2, bei dem der Trennbereich in Richtung
zur zweiten Fahrzeugeinheit weitergeführt ist.
[0018] Die Fig. 1 und 2 zeigen das stirnseitige Ende einer Fahrzeugeinheit, im wesentlichen
bestehend aus einem Wagenkasten 11, der mit einem Fahrwerkrahmen 10 eines gemeinsamen
Fahrwerkes im Trennbereich von zwei gelenkig miteinander verbundenen Fahrzeugeinheiten
wirkungsverbunden ist. Die Verbindung der Wagenkästen 11 miteinander sowie die Verbindung
der Wagenkästen 11 mit dem Fahrwerkrahmen 10 erfolgt über zwei unterschiedliche Verbindungselemente.
Zur Verbindung der benachbarten Wagenkästen 11 miteinander ist ein Gelenk 3 vorgesehen.
Wie aus Fig.1 und 3 zu ersehen, wird hierbei eine Gabel-Lasche-Konstruktion verwendet,
die besonders klein baut. An einem Wagenkasten 11 ist dazu eine Gabelwange 3a und
am anderen Wagenkasten 11 eine Kupplungslasche 3b befestigt. Im gekuppelten Zustand
werden beide Gelenkelemente durch einen nicht weiter dargestellten Gelenkbolzen miteinander
wirkungsverbunden.
[0019] Zur Verbindung zwischen dem Fahrwerkrahmen 10 und dem Wagenkasten 11 ist ein Längslenker
4 vorgesehen, der unmittelbar unter dem Gelenk 3 in einer Vertikalebene mit diesem
angeordnet ist.
[0020] Durch diese Funktionstrennung kann ein Längslenker 4 langer Bauart verwendet werden,
der wesentliche Vorteile, insbesondere für die Dauerfestigkeit der Lenkerlager aufweist.
Diese Bauart ist aus Fig.3 zu ersehen.
[0021] Der Wagenkasten 11 stützt sich in an sich bekannter Art und Weise über Luftfedern
12 auf dem Fahrwerkrahmen 10 ab.
[0022] Zu beiden Seiten des Gelenks 3 und des Längslenkers 4 ist am Wagenkasten 11 je ein
Queranschlag 5 angeordnet, der mit einem am Fahrwerkrahmen 10 angeordneten Querpuffer
6 in Wirkungsverbindung steht. Damit werden die dynamischen und statischen Querkräfte
des Fahrwerkes aufgenommen und direkt in die Wagenkastenstruktur eingeleitet. Es ist
von Vorteil, wenn die Mitte des Queranschlages 5 gleich der Mitte der Luftfederhöhe
entspricht.
[0023] Als Übergangsschutz im Trennbereich der beiden Fahrzeugeinheiten ist ein Doppelwellen-/Faltenbalg,
d.h. ein äußerer Wellenbalg 1 und ein innerer Wellenbalg 2, vorgesehen. Die zwei Wellenbälge
1 und 2 bilden zwei zueinander angeordnete, ringsum geschlossene Röhren mit etwa rechteckigen
Querschnitten. Die Balgseitenwände des äußeren Wellenbalges 1 liegen im Bereich der
vertikalen Längsebene, in denen sich die Fahrzeugseitenwände bei der Geradeausfahrt
befinden.
[0024] Der untere Abschnitt des äußeren Wellenbalges 1 ist zur Fahrzeugmitte hin eingezogen
und muldenförmig nach unten gezogen, wodurch das Gelenk 3 von außen komplett abgeschirmt
ist.
[0025] Der innere Wellenbalg 2 ist in einem angemessenen Abstand vom äußeren Wellenbalg
1 angeordnet, so dass zwischen beiden Bälgen ein umschlossener Raum 9 gebildet wird,
der zur Unterbringung von Signal- und Versorgungsleitungen sowie anderen technischen
Bauelementen zur Verfügung steht. Die im oberen Bereich vertikalen Balgseitenwände
des inneren Wellenbalges 2 verjüngen sich zum unteren Abschnitt hin, wobei der untere
Abschnitt zwischen einer einschiebbaren Trittplatte 7, die das ungehinderte Begehen
des Trennbereiches ermöglicht, und oberhalb des Gelenkes 3 horizontal verläuft. Der
Querschnitt der beiden Wellenbälge 1 und 2 ist insbesondere aus der Fig. 2 erkennbar.
[0026] Der äußere Wellenbalg 1 ist an der Stirnseite des Wagenkastens 11 einer Fahrzeugeinheit
befestigt und ist im gekuppelten Zustand mit der Stirnseite der benachbarten Fahrzeugeinheit
in an sich bekannter Art und Weise verbunden.
[0027] Der innere Wellenbalg 2 ist gesondert mittels eines oder mehrerer Spannschlösser
8 über einen Spannrahmen (nicht dargestellt) gleichfalls mit der Stirnseite des Wagenkastens
11 verbunden. Die Verbindung mit der Stirnwand der anderen Fahrzeugeinheit erfolgt
gleichermaßen. Damit wird die Zugänglichkeit zu den Komponenten, welche im Raum 9
angeordnet sind, mit geringem Aufwand, nämlich durch Öffnen der Spannschlösser 8,
ermöglicht. Es sind Bauarten denkbar, bei denen äußerer und innerer Wellenbalg 1 bzw.
2 in der vertikalen Kuppelebene teilbar ausgebildet sind.
[0028] Im oberen Abschnitt des Raumes 9 ist außerdem zwischen den beabstandeten beiden Fahrzeugeinheiten
ein Wankdämpfer 15 zur Beherrschung der Wankbewegungen angeordnet und befestigt.
[0029] Zur Beeinflussung der Nickbewegung ist zwischen den Fahrzeugeinheiten ein Nickdämpfer
16 befestigt, dessen Anordnung außerhalb des äußeren Wellenbalges 1 im oberen Abschnitt
erfolgt.
[0030] Zur Vermeidung von Gier- bzw. Schlingerbewegungen sind längs zu beiden Seiten der
Fahrzeugeinheiten außerhalb des Doppelwellen-/Faltbalges und ungefähr in Höhe der
Luftfedern 12 zwischen den Wagenkasten 11 je ein Gierdämpfer 13 und zwischen dem Wagenkasten
11 und dem Fahrwerkrahmen 10 je ein Schlingerdämpfer 14 angeordnet und befestigt.
Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen
[0031]
- 1
- Wellenbalg
- 2
- Wellenbalg
- 3
- Gelenk
- 3a
- Gabelwange
- 3b
- Kupplungslasche
- 4
- Längslenker
- 5
- Queranschlag
- 6
- Querpuffer
- 7
- Trittplatte
- 8
- Spannschloss
- 9
- Raum
- 10
- Fahrwerkrahmen
- 11
- Wagenkasten
- 12
- Luftfeder
- 13
- Gierdämpfer
- 14
- Schlingerdämpfer
- 15
- Wankdämpfer
1. Verbindungs- und Übergangssytem für gelenkig miteinander verbundene und über ein gemeinsames
Fahrwerk abgestützte Gliederteile eines mehrteiligen Schienenfahrzeuges, aufweisend
eine Gelenkverbindung zur Verbindung der Gliederteile sowie eine Verbindung der Gliederteile
mit dem Fahrwerk und eine Übergangseinrichtung mit einem umlaufenden Wellen-/Faltenbalg,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungssystem aus einem Gelenk (3) zur Verbindung der Gliederteile miteinander
und aus mindestens einem Längslenker (4) zur Verbindung der Gliederteile mit dem Fahrwerk
besteht, dass das Übergangssystem im wesentlichen aus einem Doppelwellen-/Faltenbalg,
bestehend aus einem äußeren und einem inneren Wellenbalg (1 und 2), gebildet ist,
derart, dass die beiden Wellenbälge (1 und 2) zwei zueinander angeordnete, ringsum
geschlossene Röhren bilden und so beabstandet sind, dass zwischen ihnen ein geschlossener
Raum (9) gebildet ist und dass das Gelenk (3) zwischen dem Bodenbereich des inneren
Wellenbalges (2) und dem Bodenbereich des äußeren Wellenbalges (1) geschützt angeordnet
ist.
2. Verbindungs- und Übergangssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk (3) als Gabel-Lasche-Konstruktion ausgebildet ist, wobei an einem Gliederteil
eine Gabelwange (3a) und am anderen zugeordneten Gliederteil eine Kupplungslasche
(3b) befestigt sind, die im gekuppelten Zustand mittels eines Gelenkbolzens miteinander
wirkungsverbunden sind.
3. Verbindungs- und Übergangssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Längslenker (4) langer Bauart mit einer Länge > 400 mm eingesetzt sind.
4. Verbindungs- und Übergangssystem nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der/die Längslenker (4) unmittelbar unter dem Gelenk (3) und in einer Vertikalebene
mit dem Gelenk (3) liegend angeordnet ist/sind.
5. Verbindungs- und Übergangssystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4 ,
dadurch gekennzeichnet, dass der/die Längslenker (4) außerhalb des Wellenbalges (1) angeordnet ist/sind.
6. Verbindungs- und Übergangssystem nach einem oder mehreren der Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass außerhalb des Doppelwellen-/Faltenbalges zu beiden Seiten des Gelenks (3) und der/des
Längslenker/s (4) je ein Queranschlag (5) am Gliederteil angeordnet ist, der mit je
einem am Fahrwerkrahmen (10) angeordneten Querpuffer (6) in Wirkungsverbindung steht.
7. Verbindungs- und Übergangssystem nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitte des Queranschlages (5) gleich der Mitte der Luftfederhöhe ist.
8. Verbindungs- und Übergangssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Balgseitenwände des äußeren Wellenbalges (1) im Bereich der vertikalen Längsebene
der Fahrzeugseitenwände liegen und der untere Abschnitt des Wellenbalges (1) zur Fahrzeugmitte
hin eingezogen und muldenförmig nach unten ausgebildet ist.
9. Verbindungs- und Übergangssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikalen Seitenwände des inneren Wellenbalges (2) sich zum unteren Abschnitt
verjüngen und der Bodenbereich des Wellenbalges (2) zwischen einer einschiebbaren
Trittplatte (7) und oberhalb des Gelenks (3) horizontal verläuft.
10. Verbindungs- und Übergangssystem nach Anspruch 1, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk (3) zwischen dem Bodenbereich des inneren Wellenbalges (2) und dem muldenförmigen
Bodenbereich des äußeren Wellenbalges (1) geschützt angeordnet ist.
11. Verbindungs- und Übergangssystem nach Anspruch 1, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Wellenbalg (2) über ein oder mehrere Spannschlösser (8) mit den Stirnseiten
der Gliederteile verbunden ist.
12. Verbindungs- und Übergangssystem nach Anspruch 1, 9, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Wellenbalg (2) über einen an den Stirnseiten der Gliederteile angeordneten
Spannrahmen mit diesem verbunden ist.
13. Verbindungs- und Übergangssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum (9) zur geschützten Unterbringung von Signalund Versorgungsleitungen ausgebildet
ist.
14. Verbindungs- und Übergangssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum (9) zur geschützten Unterbringung von Dämpfern ausgebildet ist.
15. Verbindungs- und Übergangssystem nach Anspruch 1 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem oberen Abschnitt des inneren Wellenbalges (2) und dem oberen Abschnitt
des äußeren Wellenbalges (1) ein Wankdämpfer (15) angeordnet ist, der zwischen den
beabstandeten Gliederteilen angeordnet und befestigt ist.
16. Verbindungs- und Übergangssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Dachbereich außerhalb des äußeren Wellenbalges (1) ein Nickdämpfer (16) angeordnet
ist, der zwischen den beabstandeten Gliederteilen angeordnet und befestigt ist.
17. Verbindungs-und Übergangssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten der Gliederteile in Fahrzeuglängsrichtung in Höhe der Luftfedern
(12) außerhalb des äußeren Wellenbalges (1) je ein Gierdämpfer (13) vorgesehen ist,
der zwischen den beabstandeten Gliederteilen angeordnet und befestigt ist.
18. Verbindungs- und Übergangssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten in Fahrzeuglängsrichtung in Nähe des Gierdämpfers (13) außerhalb
des äußeren Wellenbalges (1) je ein Schlingerdämpfer (14) vorgesehen ist, der zwischen
dem Gliederteil und dem Fahrwerk angoerdnet und befestigt ist.
19. Verbindungs- und Übergangssytem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein niedrigfluriger Fußboden mit einer Fußbodenhöhe von ca. 800 mm ausführbar ist.