(19)
(11) EP 1 348 756 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
07.03.2007  Patentblatt  2007/10

(21) Anmeldenummer: 03006430.7

(22) Anmeldetag:  21.03.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
C11D 17/00(2006.01)
C11D 3/382(2006.01)
C11D 3/22(2006.01)
C11D 11/02(2006.01)

(54)

Verfahren zur Herstellung fester Mittel

Process for making solid compositions

Procédé pour la préparation des compositions solides


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 30.03.2002 DE 10214388

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
01.10.2003  Patentblatt  2003/40

(73) Patentinhaber: Cognis IP Management GmbH
40589 Düsseldorf (DE)

(72) Erfinder:
  • Eskuchen, Rainer, Dr.
    40764 Langenfeld (DE)
  • Wenin, Franz
    41352 Korschenbroich (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 118 663
GB-A- 1 380 402
DE-A- 19 601 841
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft Feststoffmischungen, die mindestens eine flüssige oder gelierende Komponente enthalten, sowie eine Verfahren zur Herstellung derartiger Mischungen, sowie die Verwendung der Mischungen.

    [0002] Bei der Herstellung fester Angebotsformen von beispielsweise Wasch- und Reinigungsmitteln treten dann Probleme auf, wenn neben den festen Bestandteilen auch bei Raumtemperatur (21°C) flüssige Substanzen verarbeitet werden sollen insbesondere dann, wenn diese flüssigen Komponenten in höheren Konzentrationen mitverarbeitet werden sollen.

    [0003] Die DE-A-19601841 offenbart Granulate, in welchen grossere Mengen an Flüssigkeiten aufgenommen werden können.

    [0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung bestand darin, feste Angebotsformen bereitzustellen, die höhere Anteile bei Raumtemperatur flüssiger Bestandteile enthalten und trotzdem rieselfähig und nichtklebend sind.

    [0005] Es wurde gefunden, daß durch Zugabe der flüssigen Komponenten in Kombination mit sogenannten Hydrokolloiden die Aufgabe gelöst wurde.

    [0006] In einer ersten Ausführungsform werden Feststoffmischung beansprucht die mindestens a) einen festen Trägerstoff, b) einen tensidischen Bestandteil, c) einen bei Raumtemperatur flüssigen Bestandteil, ein Hydrokolloid d) und e) optional Hilfs- und Zusatzstoffe enthalten.

    [0007] Als feste Trägersubstanz a) wird insbesondere feinkristalliner, synthetisches und gebundenes Wasser enthaltender Zeolith wie Zeolith NaA in Waschmittelqualität eingesetzt. Geeignet sind jedoch auch Zeolith NaX sowie Mischungen aus NaA und NaX. Der Zeolith kann als sprühgetrocknetes Pulver oder auch als ungetrocknete, von ihrer Herstellung noch feuchte, stabilisierte Suspension zum Einsatz kommen. Für den Fall, daß der Zeolith als Suspension eingesetzt wird, kann diese geringe Zusätze an nicht-ionischen Tensiden als Stabilisatoren enthalten, beispielsweise 1 bis 3 Gew.-%, bezogen auf Zeolith, an ethoxylierten C12-C18-Fettalkoholen mit 2 bis 5 Ethylenoxidgruppen oder ethoxylierte Isotridecanole. Geeignete Zeolithe weisen eine mittlere Teilchengröße von weniger als 10 µm (Volumenverteilung; Meßmethode: Coulter Counter) auf und enthalten vorzugsweise 18 bis 22, insbesondere 20 bis 22 Gew.-% an gebundenem Wasser. Geeignete Substitute bzw. Teilsubstitute für Zeolithe sind kristalline, schichtförmige Natriumsilicate der allgemeinen Formel NaMSixO2x+1·yH2O, wobei M Natrium oder Wasserstoff bedeutet, x eine Zahl von 1,9 bis 4 und y eine Zahl von 0 bis 20 ist und bevorzugte Werte für x 2, 3 oder 4 sind. Bevorzugte kristalline Schichtsilicate sind solche, in denen M in der allgemeinen Formel für Natrium steht und x die Werte 2 oder 3 annimmt. Insbesondere sind sowohl β- als auch γ-Natriumdisilicate Na2Si2O5·yH2O bevorzugt. Die erfindungsgemäßen Mittel enthalten als feste Komponente a) vorzugsweise 10 bis 60 Gew.-% Zeolith und/oder kristalline Schichtsilicate, wobei Mischungen von Zeolith und kristallinen Schichtsilicaten in einem beliebigen Verhältnis besonders vorteilhaft sein können. Insbesondere ist es bevorzugt, daß die Mittel 20 bis 50 Gew.-% Zeolith und/oder kristalline Schichtsilicate enthalten. Besonders bevorzugte Mittel enthalten bis 40 Gew.-% Zeolith und insbesondere bis 35 Gew.-% Zeolith, jeweils bezogen auf wasserfreie Aktivsubstanz.

    [0008] Weitere geeignete Inhaltsstoffe zu a) sind wasserlösliche amorphe Silicate; vorzugsweise werden sie in Kombination mit Zeolith und/oder kristallinen Schichtsilicaten eingesetzt. Insbesondere bevorzugt sind dabei Mittel, welche vor allem Natriumsilicat mit einem molaren Verhältnis (Modul) Na2O : SiO2 von 1:1 bis 1:4,5, vorzugsweise von 1:2 bis 1:3,5, enthalten. Der Gehalt der Mittel an amorphen Natriumsilicaten beträgt dabei vorzugsweise bis 15 Gew.-% und vorzugsweise zwischen 2 und 8 Gew.-%. Auch Phosphate wie Tripolyphosphate, Pyrophosphate und Orthophosphate können in geringen Mengen in den Mitteln enthalten sein. Vorzugsweise beträgt der Gehalt der Phosphate in den Mitteln bis 15 Gew.-%, jedoch insbesondere 0 bis 10 Gew.-%. Außerdem können die Mittel auch zusätzlich Schichtsilicate natürlichen und synthetischen Ursprungs enthalten. Bevorzugt sind hier jedoch Smectite, insbesondere Bentonite. Geeignete Schichtsilicate, die zur Gruppe der mit Wasser quellfähigen Smectite zählen, sind z.B. solche der allgemeinen Formeln

            (OH)4Si8-yAly(MgxAl4-x)O20     Montmorrilonit

            (OH)4Si8-yAly(Mg6-zLiz)O20     Hectorit

            (OH)4Si8-yAly(Mg6-zAlz)O20     Saponit

    mit x = 0 bis 4, y = 0 bis 2, z = 0 bis 6. Zusätzlich kann in das Kristallgitter der Schichtsilicate gemäß den vorstehenden Formeln geringe Mengen an Eisen eingebaut sein. Ferner können die Schichtsilicate aufgrund ihrer ionenaustauschenden Eigenschaften Wasserstoff-, Alkali-, Erdalkaliionen, insbesondere Na+ und Ca2+ enthalten. Die Hydratwassermenge liegt meist im Bereich von 8 bis 20 Gew.-% und ist vom Quellzustand bzw. von der Art der Bearbeitung abhängig. Vorzugsweise werden Schichtsilicate verwendet, die aufgrund einer Alkalibehandlung weitgehend frei von Cal-ciumionen und stark färbenden Eisenionen sind. Brauchbare organische Gerüstsubstanzen sind beispielsweise die bevorzugt in Form ihrer Natriumsalze eingesetzten Polycarbonsäuren, wie Citronensäure, Adipinsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Weinsäure, Zuckersäuren, Aminocarbonsäuren, Nitrilotriessigsäure (NTA), sofern ein derartiger Einsatz aus ökologischen Gründen nicht zu beanstanden ist, sowie Mischungen aus diesen. Bevorzugte Salze sind die Salze der Polycarbonsäuren wie Citronensäure, Adipinsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Weinsäure, Zuckersäuren und Mischungen aus diesen. Geeignete polymere Polycarboxylate sind beispielsweise die Natriumsalze der Polyacrylsäure oder der Polymethacrylsäure, beispielsweise solche mit einer relativen Molekülmasse von 800 bis 150000 (auf Säure bezogen). Geeignete copolymere Polycarboxylate sind insbesondere solche der Acrylsäure mit Methacrylsäure und der Acrylsäure oder Methacrylsäure mit Maleinsäure. Als besonders geeignet haben sich Copolymere der Acrylsäure mit Maleinsäure erwiesen, die 50 bis 90 Gew.-% Acrylsäure und 50 bis 10 Gew.-% Maleinsäure enthalten. Ihre relative Molekülmasse, bezogen auf freie Säuren, beträgt im allgemeinen 5000 bis 200000, vorzugsweise 10000 bis 120000 und insbesondere 50000 bis 100000. Der Einsatz polymerer Polycarboxylate ist nicht zwingend erforderlich. Falls jedoch polymere Polycarboxylate eingesetzt werden, so sind Mittel bevorzugt, welche biologisch abbaubare Polymere, beispielsweise Terpolymere, die als Monomere Acrylsäure und Maleinsäure bzw. deren Salze sowie Vinylalkohol bzw. Vinylalkohol-Derivate oder die als Monomere Acrylsäure und 2-Alkylallylsulfonsäure bzw. deren Salze sowie Zuckerderivate enthalten. Weitere geeignete Buildersubstanzen sind Polyacetale, welche durch Umsetzung von Dialdehyden mit Polyolcarbonsäuren, welche 5 bis 7 Kohlenstoffatome und mindestens 3 Hydroxyl-gruppen aufweisen erhalten werden können. Bevorzugte Polyacetale werden aus Dialdehyden wie Glyoxal, Glutaraldehyd, Terephthalaldehyd sowie deren Gemischen und aus Polyolcarbonsäuren wie Gluconsäure und/oder Glucoheptonsäure erhalten. Weitere geeignete Feststoffe a) sind Harnstoff und dessen feste Derivate sowie Pyrophosphate, Saccharose, Dextrose, Cyclodextrine, Glucosesirup, Sorbit, Aldehyde, Amine, organische und anorganische Ca-Salze.
    Generell gilt, daß geeignete Komponenten a) aufgrund ihrer Struktur in der Lage sein müssen, die Komponente c) aufzusaugen bzw. zu binden. Besonders bevorzugt ist die Verwendung von Wassergläsern und Zeolithen oder von Saccharose.

    [0009] Besonders bevorzugt ist die Verwendung von Mischungen der Komponente a). Beispielsweise ist es bevorzugt, Wasserglas zusammen mit Saccharose als Komponente a) einzusetzen. Dabei sind Mengenverhältnisse Saccharose zu Wasserglas von 3:1 bis 1:1 bevorzugt.

    [0010] Weiterhin enthalten die erfindungsgemäßen Mittel als Komponente b) einen tensidischen Bestandteil, ausgewählt aus anionischen-, nicht-ionischen und/oder amophteren Tensiden. vorzugsweise werden bei Raumtemperatur feste Tenside als Komponente b) eingesetzt.

    [0011] Geeignete anionische Tenside sind z.B. Alkylbenzolsulfonate die vorzugsweise der Formel (I) folgen

            R'-Ph-SO3X     (I)

    in der R' für einen verzweigten, vorzugsweise jedoch linearen Alkylrest mit 10 bis 18 Kohlenstoffatomen, Ph für einen Phenylrest und X für ein Alkali- und/oder Erdalkalimetall, Ammonium, Alkylammonium, Alkanolammonium oder Glucammonium steht. Vorzugsweise werden Dodecylbenzolsulfonate, Tetradecylbenzolsulfonate, Hexadecylbentolsulfonate sowie deren technische Gemische in Form der Natriumsalze eingesetzt.

    [0012] Unter Alkyl- und/oder Alkenylsulfaten, die auch häufig als Fettalkoholsulfate bezeichnet werden, sind die Sulfatierungsprodukte primärer Alkohole zu verstehen, die der Formel (II) folgen,

            R"O-SO3X     (II)

    in der R" für einen linearen oder verzweigten, aliphatischen Alkyl- und/oder Alkenylrest mit 6 bis 22, vorzugsweise 12 bis 18 Kohlenstoffatomen und X für ein Alkali- und/oder Erdalkalimetall, Ammonium, Alkylammonium, Alkanolammonium oder Glucammonium steht. Typische Beispiele für Alkylsulfate, die im Sinne der Erfindung Anwendung finden können, sind die Sulfatierungsprodukte von Capronalkohol, Caprylalkohol, Caprinalkohol, 2-Ethylhexylalkohol, Laurylalkohol, Myristylalkohol, Cetylalkohol, Palmoleylalkohol, Stearylalkohol, Isostearylalkohol, Oleylalkohol, Elaidylalkohol, Petroselinylalkohol, Arachylalkohol, Gadoleylalkohol, Behenylalkohol und Erucylalkohol sowie deren technischen Gemischen, die durch Hochdruckhydrierung technischer Methylesterfraktionen oder Aldehyden aus der Roelen'schen Oxosynthese erhalten werden. Die Sulfatierungsprodukte können vorzugsweise in Form ihrer Alkalisalze und insbesondere ihrer Natriumsalze eingesetzt werden. Besonders bevorzugt sind Alkylsulfate auf Basis von C16/18-Talgfettalkoholen bzw. pflanzliche Fettalkohole vergleichbarer C-Kettenverteilung in Form ihrer Natriumsalze.

    [0013] Alkylethersulfate ("Ethersulfate") stellen bekannte anionische Tenside dar, die großtechnisch durch SO3- oder Chlorsulfonsäure (CSA)-Sulfatierung von Fettalkohol- oder Oxoalkoholpolyglycolethern und nachfolgende Neutralisation hergestellt werden. Im Sinne der Erfindung kommen Ethersulfate in Betracht, die der Formel (III) folgen,

            R'''O-(CH2CH2O)mSO3X     (IV)

    in der R'" für einen linearen oder verzweigten Alkyl- und/oder Alkenylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, n für Zahlen von 1 bis 10 und X für ein Alkali- und/oder Erdalkalimetall, Ammonium, Alkylammonium, Alkanolammonium oder Glucammonium steht. Typische Beispiele sind die Sulfate von Anlagerungsprodukten von durchschnittlich 1 bis 10 und insbesondere 2 bis 5 Mol Ethylenoxid an Capronalkohol, Caprylalkohol, 2-Ethylhexylalkohol, Caprinalkohol, Laurylalkohol, Isotridecylalkohol, Myristylalkohol, Cetylalkohol, Palmoleylalkohol, Stearylalkohol, Isostearylalkohol, Oleylalkohol, Elaidylalkohol, Petroselinylalkohol, Arachylalkohol, Gadoleylalkohol, Behenylalkohol, Erucylalkohol und Brassidylalkohol sowie deren technische Mischungen in Form ihrer Natrium- und/oder Magnesiumsalze. Die Ethersulfate können dabei sowohl eine konventionelle als auch eine eingeengte Homologenverteilung aufweisen. Besonders bevorzugt ist der Einsatz von Ethersulfaten auf Basis von Addukten von durchschnittlich 2 bis 3 Mol Ethylenoxid an technische C12/14- bzw. C12/18- Kokosfettalkoholfraktionen in Form ihrer Natrium- und/oder Magnesiumsalze.

    [0014] Acylglutamate stellen bekannte anionische Tenside dar, die der Formel (V) folgen,

    in der R""CO für einen linearen oder verzweigten Acylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen und 0 und/oder 1, 2 oder 3 Doppelbindungen und X für Wasserstoff, ein Alkali- und/oder Erdalkalimetall, Ammonium, Alkylammonium, Alkanolammonium oder Glucammonium steht. Ihre Herstellung erfolgt beispielsweise durch Schotten-Baumann Acylierung von Glutaminsäure mit Fettsäuren, Fettsäureestern oder -chloriden. Verkaufsprodukte sind beispielsweise von der Hoechst AG, Frankfurt/DE oder der Ajinomoto Co. Inc., Tokyo/JP erhältlich. Typische Beispiele für geeignete Acylglutamate, die im Sinne der Erfindung in Betracht kommen, sind Aniontenside, die sich von Fettsäuren mit 6 bis 22, vorzugsweise 12 bis 18 Kohlenstoffatomen ableiten, wie beispielsweise C12/14- bzw. C12/18-Kokosfettsäure, Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure und/oder Stearinsäure. Besonders bevorzugt sind Natrium-N-cocoyl- und Natrium-N-stearoyl-L-glutamat.

    [0015] Als nicht-ionische Tenside sind Alkoholethoxylate zu nennen. Alkoholethoxylate werden herstellungsbedingt als Fettalkohol- oder Oxoalkoholethoxylate bezeichnet und folgen vorzugsweise der Formel (VI),

            R'""O(CH2CH2O)nH     (VI)

    in der R'"" für einen linearen oder verzweigten Alkyl- und/oder Alkenylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen und n für Zahlen von 1 bis 50 steht. Typische Beispiele sind die Addukte von durchschnittlich 1 bis 50, vorzugsweise 5 bis 40 und insbesondere 10 bis 25 Mol an Capronalkohol, Caprylalkohol, 2-Ethylhexylalkohol, Caprinalkohol, Laurylalkohol, Isotridecylalkohol, Myristylalkohol, Cetylalkohol, Palmoleylalkohol, Stearylalkohol, Isostearylalkohol, Oleylalkohol, Elaidylalkohol, Petroselinylalkohol, Arachylalkohol, Gadoleylalkohol, Behenylalkohol, Erucylalkohol und Brassidylalkohol sowie deren technische Mischungen, die z.B. bei der Hochdruckhydrierung von technischen Methylestern auf Basis von Fetten und Ölen oder Aldehyden aus der Roelen'schen Oxosynthese sowie als Monomerfraktion bei der Dimerisierung von ungesättigten Fettalkoholen anfallen. Bevorzugt sind Addukte von 10 bis 40 Mol Ethylenoxid an technische Fettalkohole mit 12 bis 18 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise Kokos-, Palm-, Palmkern- oder Talgfettalkohol.

    [0016] Betaine stellen bekannte Tenside dar, die überwiegend durch Carboxyalkylierung, vorzugsweise Carboxymethylierung von aminischen Verbindungen hergestellt werden. Vorzugsweise werden die Ausgangsstoffe mit Halogencarbonsäuren oder deren Salzen, insbesondere mit Natriumchloracetat kondensiert, wobei pro Mol Betain ein Mol Salz gebildet wird. Ferner ist auch die Anlagerung von ungesättigten Carbonsäuren, wie beispielsweise Acrylsäure möglich. Beispiele für geeignete Betaine stellen die Carboxyalkylierungsprodukte von sekundären und insbesondere tertiären Aminen dar, die der Formel (VII) folgen,

    in der Rb für Alkyl- und/oder Alkenylreste mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, Ra für Wasserstoff oder Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Rc für Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, n für Zahlen von 1 bis 6 und X für ein Alkali- und/oder Erdalkalimetall oder Ammonium steht. Typische Beispiele sind die Carboxymethylierungsprodukte von Hexylmethylamin, Hexyldimethylamin, Octyldimethylamin, Decyldimethylamin, Dodecylmethylamin, Dodecyldimethylamin, Dodecylethylmethylamin, C12/14-Kokosalkyldimethylamin, Myristyldimethylamin, Cetyldimethylamin, Stearyldimethylamin, Stearylethylmethylamin, Oleyldimethylamin, C16/18-Talgalkyldimethylamin sowie deren technische Gemische.

    [0017] Weitere, vorzugsweise verwendetes Tenside sind Alkloligoglycoside der Formel R1O-[G]p in der R1 für einen Alkyl- und/oder Alkenylrest mit 4 bis 22 Kohlenstoffatomen, G für einen Zuckerrest mit 5 oder 6 Kohlenstoffatomen und p für Zahlen von 1 bis 10 steht. Bevorzugte Mittel der vorliegenden Erfindung enthalten als tensidische Komponente b) Alkyloligoglycoside der obigen Formel.

    [0018] Erfindungswesentlich ist die Gegenwart an bei Raumtemperatur flüssigen Substanzen c) in den Mitteln. Es handelt sich dabei vorzugsweise um bei Raumtemperatur (21 °C) flüssige Fette und Öle sowie flüssige nichtionische Tenside. Besonders bevorzugt ist Sojaöl als Komponente c). Sojaöl ist ein gelbliches bis braungelbes, fettes, halbtrocknendes Öl, das durch Pressen und/oder Extraktion mit Kohlenwasserstoffen (z. B. Hexan) aus Sojabohnen (Glycine max) oder Sojaschrot gewonnen wird. Ölgehalt der Sojabohnen: 17-22%. 55-65% der Gesamtfettsäuren des Sojaöls sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Der Sterin-Gehalt von Sojaöl beträgt durchschnittlich 0,37% (davon Cholesterin 0,3-0,5%). Neben Cholesterin finden sich in Sojaöl v. a. Ergost-5-en-3b-ol, Campesterin u. Sitosterin . Durch Raffination läßt sich der Sterin-Gehalt um ca. 30% senken. Darüber hinaus enthält Sojaöl freie Fettsäuren, Lecithin und bis zu 0,8% Tocopherol. Sojaöl durchläuft, wie die meisten Öle, die zu Ernährungszwecken bearbeitet werden, die einzelnen Schritte der Raffination, wobei der Entlecithinierung (Anreicherung der Phospholipide nach Wasserzusatz an der Grenzschicht u. Abtrennung in Separatoren) besondere Bedeutung zur Herst. von Sojalecithin zukommt. Analytik: Dichte 0,916-0,922, Schmelzpunkt -15 bis -8 °C, Festpunkt 282 °C, VZ 188-195, IZ 120-136, SZ 0,3-3,0, unverseifbarer Anteil 0,5-1,5%. Neben dem Sojaöl können auch andere bei Raumtemperatur flüssige Öle, insbesondere Parfümöle, eingesetzt werden.

    [0019] Weiterhin werden gleichzeitig oder zeitlich versetzt Hydrokolloide d) eingesetzt, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe Gelatine, Alginate, Pektine, modifizierte Stärke, Carrageenane, Agar, Xanthan, Galactomanane, Gummi arabicum. Diese Verbindungen zeigen einen Viskositätsaufbau in Wasser und werden daher auch als Verdicker eingesetzte.

    [0020] Die Komponente zu a) ist in Mengen von 1 bis 90 , vorzugsweise 5 bis 90, insbesondere 5 bis 75 und besonders bevorzugt in Mengen von 20 bis 65 Gew.-%, bezogen auf die festen Mittel enthalten. Die tensidische Komponente b) ist vorzugsweise in Mengen von 1 bis 60 Gew.-%, insbesondere 10 bis 55 Gew.-% und ganz besonders in Mengen von 15 bis 45 Gew.-% in den Mitteln enthalten. Die Komponenten c) und d) sind vorzugsweise in Mengen von insgesamt 2 bis 65, vorzugsweise 5 bis 50 Gew.-%, besonders bevorzugt 5 bis 40 Gew.-% und insbesondere 10 bis 35 Gew.-% enthalten. Es kann vorteilhaft sein, ein Gewichtsverhältnis zwischen den Komponenten c) und d) von 3 : bis 1 : 1 einzustellen. Vorzugsweise wird die Komponente c) im Überschuss im Vergleich zur Komponente d) eingesetzt.

    [0021] Sofern weitere Hilfs- und Zusatzstoffe enthalten sind, liegen diese in Mengen von typischerweise 1 bis 15, vorzugsweise 1 bis 10 Gew.-% und besonders bevorzugt in Mengen von 1 bis 5 Gew.-% vor. Die Mittel enthalten nach Trocknung auch Wasser, allerdings in untergeordneten Mengen. Der genaue Gehalt hängt von der Art der Trocknung ab. Typische sind Wassergehalte unter 10 Gew.-%, vorzugsweise unter 5 Gew.-% und insbesondere unter 3 Gew.-%.

    [0022] Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft ein Verfahren zu Herstellung von Feststoffmischungen gemäß der obigen Beschreibung. Das Verfahren zeichnet sich dadurch aus, daß man zunächst eine wässerige Emulsion aus den Komponenten a) bis d) und ggf. e) herstellt und diese Emulsion anschließend bei erhöhter Temperatur trocknet. Zum Trocknen können alle dem Fachmann geläufigen Verfahren eingesetzt werden, insbesondere die Sprühtrocknung oder der Einsatz eines Wirbelschichtgranulationstrockners. Folgerichtig können die erfindungsgemäßen Mittel als Pulver oder, vorzugsweise als Granulate vorliegen.

    Beispiele



    [0023] Im folgenden wird die Herstellung der erfindungsgemäßen Mischungen beschrieben: Zunächst wird Wasser auf 75 °C erwärmt und anschließend wird die Komponente d) und dann a) zudosiert. Anschließend erfolgt die Zugabe der Komponente b) sowie der Komponente c). Die Emulsion wurde in den Beispielen 1 bis 7 anschließend im Vakuumtrockenschrank bei 75 °C getrocknet.
    Die Emulsion zu Versuch 10 wurde dagegen mit 700 g/h in einen Wirbelschichtgranulationstrockner (Fa. Glatt AGT 150) dosiert und über eine 2-Stoffdüse versprüht. Nach der Emulsion wurden noch 160 g/h einer Mischung aus Harnstoff, Kaliumpyrophosphat und Wasserglas über eine Feststoffdosierschnecke in den Trockner dosiert. Die Trocknung wurde bei einer Wirbelschichttemperatur von 75 °C und einer Lufttemperatur von 115 °C durchgeführt. Es wurden in jedem Fall ein freifließende, nichtklebende Feststoff erhalten.
    In der Tabelle 1 sind die Zusammensetzungen (in Gew.-%) der wässerigen Emulsionen beschrieben.
    Tabelle 1
      1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
    Sojaöl 14,3                  
    Sojalecithin   14,3   14,3 14,3 14,3       11,7
    C12-C18 Fettalkohol + 7 Mol EO     13       15      
    Parfümöl               1,1 1,3  
    Gelatine 24 24               19,5
    tau-Carrageenan       3            
    kappa-Carrageenan     1,5   3   1,5 1,9 1,9  
    Xanthan           5        
    Saccharose 8,8 8,8 14 8,8 8,8 8,8 14 7,7 19,4 7,2
    C12-C14-Alkylpolyglucosid 2 2 2 2 2 2 2 1,6 1,6 1,6
    Harnstoff 11,6                  
    Wasserglas 2,9                  
    Kaliumphyrophosphat                   4,1
    Stärke             2,4      
    Cyclodextrin               15,3    
    Wasser Rest Rest Rest Rest Rest Rest Rest Rest Rest Rest



    Ansprüche

    1. Feststoffmischung, enthaltend mindestens

    a) einen festen Trägerstoff

    b) Alkyloligoglycoside der allgemeinen Formel R1O-[G]p in der R1 für einen Alkyl- und/oder Alkenylrest mit 4 bis 22 Kohlenstoffatomen, G für einen Zuckerrest mit 5 oder 6 Kohlenstoffatomen und p für Zahlen von 1 bis 10 steht

    c) einen bei Raumtemperatur flüssige Bestandteil

    d) ein Hydrokolloid ausgewählt aus gelierenden Substanzen, nämlich Gelatine, Alginate, Pektine, modifizierte Stärke, Carrageenane, Agar, Xanthan, Galactomanane, Gummi arabicum
    und

    e) optional Hilfs- und Zusatzstoffe


     
    2. Feststoffmischung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Trägerstoff a) ausgewählt ist aus der Gruppe der Zeolithe, Wasssergläser, feste Polycarbonsäuren und Polycarboxylate, Saccharose, Dextrose, Cyclodextrine, Glucosesirup, Sorbit, Aldehyde, Amine, organische und anorganische Ca-Salze, Harnstoff oder Phyrophosphate
     
    3. Feststoffmischung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der tensidischen Bestandteil ausgewählt ist aus der Gruppe der anionischen, nichtionischen und/oder amophteren Tenside.
     
    4. Feststoffmischung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestandteile zu c) ausgewählt sind aus der Gruppe Lecithine, bei Raumtemperatur flüssige Fette und Öle, Parfümöle, flüssige nichtionische Tenside.
     
    5. Feststoffmischung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponenten zu a) in Mengen von 1 bis 90, vorzugsweise 5 bis 75 und insbesondere 20 bis 65 Gew.-% enthalten sind.
     
    6. Feststoffmischung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die tensidischen Komponente b) in Mengen von 1 bis 60, vorzugsweise 10 bis 55 und insbesondere 15 bis 45 Gew.-% enthalten ist.
     
    7. Feststoffmischung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponenten c) und d) in Mengen von 2 bis 65, vorzugsweise 5 bis 50 und insbesondere 5 bis 40 Gew.-% enthalten sind.
     
    8. Feststoffmischung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die optionalen Hilfs- und Zusatzstoffe in Mengen von insgesamt 1 bis 15, vorzugsweise 1 bis 10 und insbesondere 1 bis 5 Gew.-% enthalten sind.
     
    9. Feststoffmischung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß es als Granulat vorliegt.
     
    10. Verfahren zur Herstellung von Feststoffen, enthaltend mindestens die Bestandteile a) bis d) und ggf. e) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man zunächst eine wässerige Emulsion aus den Komponenten a) bis d) und ggf. e) herstellt und diese Emulsion anschließend bei erhöhter Temperatur trocknet.
     
    11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Emulsion mittels eines Wirbelschichtgranulationstrockner getrocknet wird.
     
    12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Emulsion mittels Sprühtrocknung getrocknet wird.
     
    13. Verwendung von Feststoffmischungen gemäß Anspruch 1 zur Herstellung von Wasch- und Reinigungsmitteln.
     


    Claims

    1. A mixture of solids containing at least

    a) a solid carrier,

    b) alkyl oligoglycosides with the general formula R1O-[G]p in which R1 is an alkyl and/or alkenyl group containing 4 to 22 carbon atoms, G is a sugar unit containing 5 or 6 carbon atoms and p is a number of 1 to 10,

    c) a constituent liquid at room temperature,

    d) a hydrocolloid selected from gelling substances, namely gelatin, alginates, pectins, modified starch, carrageenans, agar, xanthan, galactomannans, gum arabic and

    e) optionally auxiliaries and additives.


     
    2. A mixture as claimed in claim 1, characterized in that the solid carrier a) is selected from the group consisting of zeolites, waterglasses, solid polycarboxylic acids and polycarboxylates, sucrose, dextrose, cyclodextrins, glucose syrup, sorbitol, aldehydes, amines, organic and inorganic Ca salts, urea and pyrophosphates.
     
    3. A mixture as claimed in claims 1 and 2, characterized in that the surfactant component is selected from the group of anionic, nonionic and/or amphoteric surfactants.
     
    4. A mixture as claimed in claims 1 to 3, characterized in that constituent c) is selected from the group of lecithins, fats and oils liquid at room temperature, perfume oils, liquid nonionic surfactants.
     
    5. A mixture as claimed in claims 1 to 4, characterized in that component a) is present in quantities of 1 to 90, preferably 5 to 75 and more particularly 20 to 65% by weight.
     
    6. A mixture as claimed in claims 1 to 5, characterized in that surfactant component b) is present in quantities of 1 to 60, preferably 10 to 55 and more particularly 15 to 45% by weight.
     
    7. A mixture as claimed in claims 1 to 6, characterized in that components c) and d) are present in quantities of 2 to 65, preferably 5 to 50 and more particularly 5 to 40% by weight.
     
    8. A mixture as claimed in claims 1 to 7, characterized in that the optional auxiliaries and additives are present in total quantities of 1 to 15, preferably 1 to 10 and more particularly 1 to 5% by weight.
     
    9. A mixture as claimed in claims 1 to 8, characterized in that it is present as granules.
     
    10. A process for the production of the solids containing at least constituents a) to d) and optionally e) claimed in claim 1, characterized in that, first, an aqueous emulsion is prepared from components a) to d) and optionally e) and the emulsion thus prepared is then dried at elevated temperature. ,
     
    11. A process as claimed in claim 10, characterized in that the emulsion is dried in a fluidized bed granulation dryer.
     
    12. A process as claimed in claim 11, characterized in that the emulsion is dried by spray drying.
     
    13. The use of the mixtures of solids claimed in claim 1 for the production of detergents.
     


    Revendications

    1. Mélange de matières solides, comprenant au moins :

    a) un support solide,

    b) des alkyloligoglycosides de formule générale R1O-[G]p dans laquelle R1 représente un radical alkyle et/ou alcényle ayant de 4 à 22 atomes de carbone, G représente un reste de sucre ayant 5 ou 6 atomes de carbone et p représente des nombres allant de 1 à 10,

    c) un composant liquide à température ambiante,

    d) un hydrocolloïde choisi dans les substances gélifiantes, à savoir la gélatine, les alginates, les pectines, les amidons modifiés, les carraghénanes, l'agar, la gomme xanthane, les galactomannanes, la gomme arabique,
    et

    e) éventuellement des additifs et adjuvants.


     
    2. Mélange de matières solides selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    le support solide a) est choisi dans le groupe constitué par les zéolithes, les verres solubles, les acides polycarboxyliques et les polycarboxylates solides, le saccharose, le dextrose, les cyclodextrines, le sirop de glucose, le sorbitol, les aldéhydes, les amines, les sels de calcium organiques et inorganiques, l'urée ou les pyrophosphates.
     
    3. Mélange de matières solides selon l'une des revendications 1 et 2,
    caractérisé en ce que
    le composant tensioactif est choisi dans le groupe des tensioactifs anioniques, non ioniques et/ou amphotères.
     
    4. Mélange de matières solides selon l'une des revendications 1 à 3,
    caractérisé en ce que
    les composants c) sont choisis dans le groupe constitué par les lécithines, les graisses et huiles liquides à température ambiante, les huiles parfumées, les tensioactifs non ioniques liquides.
     
    5. Mélange de matières solides selon l'une des revendications 1 à 4,
    caractérisé en ce qu'
    il contient les composants a) en quantités allant de 1 à 90, de préférence de 5 à 75 et tout particulièrement de 20 à 65 % en poids.
     
    6. Mélange de matières solides selon l'une des revendications 1 à 5,
    caractérisé en ce qu'
    il contient les composants tensioactifs b) en quantités allant de 1 à 60, de préférence de 10 à 55 et tout particulièrement de 15 à 45 % en poids.
     
    7. Mélange de matières solides selon l'une des revendications 1 à 6,
    caractérisé en ce qu'
    il contient les composants c) et d) en quantités allant de 2 à 65, de préférence de 5 à 50 et tout particulièrement de 5 à 40 % en poids.
     
    8. Mélange de matières solides selon l'une des revendications 1 à 7,
    caractérisé en ce qu'
    il contient les additifs et adjuvants éventuels en quantités totales allant de 1 à 15, de préférence de 1 à 10 et tout particulièrement de 1 à 5 % en poids.
     
    9. Mélange de matière solides selon l'une des revendications 1 à 8,
    caractérisé en ce qu'
    il se présente sous la forme de granulés.
     
    10. Procédé de préparation de matières solides, contenant au moins les composants a) à d) et éventuellement e) selon la revendication 1,
    caractérisé en ce qu'
    on prépare tout d'abord une émulsion aqueuse à partir des composants a) à d) et éventuellement e) et on sèche ensuite cette émulsion à température élevée.
     
    11. Procédé selon la revendication 10,
    caractérisé en ce que
    l'émulsion est séchée au moyen d'un séchoir de granulation en lit fluidisé.
     
    12. Procédé selon la revendication 11,
    caractérisé en ce que
    l'émulsion est séchée par séchage par pulvérisation.
     
    13. Utilisation de mélanges de matières solides selon la revendication 1, pour la préparation de produits détergents et de lavage.