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EP 1 349 717 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.03.2007 Patentblatt 2007/11 |
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Anmeldetag: 20.12.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2001/015097 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/051603 (04.07.2002 Gazette 2002/27) |
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VERFAHREN ZUM HERSTELLEN VON FORMSTEINEN, VORRICHTUNG UND FORMSTEINREIHE
METHOD FOR PRODUCING PURPOSE-MADE BLOCKS, A DEVICE THEREFOR AND A PURPOSE-MADE BLOCK
PROCEDE POUR FABRIQUER DES PARPAINGS, DISPOSITIF ET PARPAING
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
23.12.2000 DE 10065886 17.02.2001 DE 10107531
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.10.2003 Patentblatt 2003/41 |
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Patentinhaber: Franz Carl Nüdling Basaltwerke GmbH & Co. KG |
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D-36037 Fulda (DE) |
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Erfinder: |
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- MOTHES, Steffen
99425 Weimar (DE)
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Vertreter: Möller, Friedrich et al |
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Meissner, Bolte & Partner
Patentanwälte
Hollerallee 73 28209 Bremen 28209 Bremen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 316 653 DE-A- 4 409 271
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DE-A- 2 608 871
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Formsteinen gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Vorrichtung, insbesondere Form
zur Herstellung von Formsteinen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 8 sowie eine Formsteinreihe
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 12.
[0002] Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf die Herstellung von sogenannten Florwandsteinen.
Dabei werden mehrere Formsteine zusammenhängend in einer Form hergestellt und nach
dem Entformen im Bereich von Sollbruchstellen voneinander getrennt. Das Trennen der
Formsteine erfolgt dabei in der Regel von Hand mit geeigneten Werkzeugen. Im Bereich
der Sollbruchstellen weisen Seitenflächen der Formsteine eine Bruchfläche auf, die
nach der Verlegung der Formsteine eine Sichtfläche bildet. Nachteilig an bekannten
Verfahren ist der hohe Zeit- und Kraftaufwand der zum Trennen der Formsteine benötigt
wird.
[0003] Aus der DE-A-2 608 871 sind Platteneinheiten zum Herstellen von Erdreichabdeckungen
bekannt, die Querschnittsminderungen als Sollbruchstellen aufweisen. Mittels der Sollbruchstellen
werden mehrere Pflastersteine zu einer lösbaren Platteneinheit aus mehreren Pflastersteinen
verbunden.
[0004] Der Erfindung die Aufgabe zu Grunde bekannte Verfahren zur Herstellung von einzelnen
Formsteinen aus einer Formsteinreihe weiterzuentwickeln. Aufgabe der Erfindung ist
es weiterhin eine geeignete Form zur Herstellung derartiger Formsteine zur Verfügung
zu stellen. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Weiterentwicklung bekannter
Formsteinreihen, aus denen sich die Formsteine auf einfache Weise vereinzeln lassen.
[0005] Zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe weist das erfindungsgemäße Verfahren die
Maßnahmen des Anspruchs 1 auf. Durch diese Maßnahmen ist es überraschend einfach möglich
die einzelnen Formsteine einer Formsteinreihe voneinander zu trennen. Durch den seitlichen
Druck wird die Formsteinreihe entsprechenden Kräften ausgesetzt, die zum Zerbrechen
der Formsteinreihe im Bereich der Sollbruchstellen und somit zur Trennung der Formsteine
führen.
[0006] In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens weisen die
gedachten Achsen und insbesondere die Seitenflächen der Formsteine in Längsrichtung
der jeweiligen Formsteinreihe voneinander abweichende Richtungen auf, insbesondere
derart, dass diese einen etwa zickzackförmigen Verlauf aufweisen. Beispielsweise können
die Längsachsen benachbarter Formsteine schräg bzw. abgewinkelt zueinander verlaufen.
Auf diese Weise wird die Formsteinreihe mit vergleichsweise geringem Druck Zugkräften
ausgesetzt, die zur Trennung der Formsteine voneinander führen, nämlich im Bereich
der Sollbruchstellen. Denkbar ist weiterhin, dass innerhalb einer Formsteinreihe einige
Formsteine zueinander parallele Achsen aufweisen und einige Formsteine schräg gerichtete
Achsen aufweisen.
[0007] Gemäß einer Weiterentwicklung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden mehrere Formsteinreihen
zum Trennen der Sollbruchstellen derart angeordnet, dass die Formsteinreihen lediglich
bereichsweise aneinander anliegen, insbesondere im Bereich von Sollbruchstellen, und
dass die jeweils äußeren Formsteinreihen aufeinander zu bewegt werden. Durch den seitlichen
Druck auf die Formsteinreihen werden diese gegeneinander gedrückt. Vorzugsweise werden
hierzu die jeweils äußeren Formsteinreihen aufeinander zu bewegt.
[0008] Weiterhin dient zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe eine Vorrichtung gemäß
dem Anspruch 8. Diese Vorrichtung ist bevorzugt zum Einsatz im erfindungsgemäßen Verfahren
geeignet. Die in dieser Vorrichtung hergestellten Formsteine beziehungsweise Formsteinreihen
können nach der Fertigung gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren leicht und zuverlässig
insbesondere maschinell voneinander getrennt werden.
[0009] Eine zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe geeignete Formsteinreihe weist die
Merkmale des Anspruchs 12 auf. Solche Formsteinreihen lassen sich im vorstehend beschriebenen
erfindungsgemäßen Verfahren zur Bildung von einzelnen Formsteinen besonders einfach
trennen. Jede Formsteinreihe weist vorzugsweise wenigstens zwei Formsteine auf.
[0010] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind an mindestens einem freien Ende einer
Formsteinreihe Formsteine mit geringerer Länge, insbesondere Endsteine, angeordnet.
Auch die Endsteine sind im Bereich einer Sollbruchstelle mit einem benachbarten Formstein
verbunden, sodass beim Trennen der Formsteinreihe jeder Formstein (mit Ausnahme der
Endsteine) zwei Sichtflächen mit einer gebrochenen Struktur aufweist.
[0011] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand eines in der Zeichnung
dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung näher erläutert. In
dieser zeigen:
- Fig. 1:
- eine Draufsicht auf mehrere Formsteinreihen,
- Fig. 2:
- eine vergrößerte Darstellung eines Teilbereichs der Fig. 1,
- Fig.3:
- eine schematische Darstellung einer Formsteinreihe in vergrößerte Maßstab und
- Fig. 4:
- eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zur Fertigung von Formsteinen im Vertikalschnitt.
[0012] Das in den Figuren 1 bis 4 dargestellte Ausführungsbeispiel betrifft die Herstellung
von so genannten Florwandsteinen. Derartige Steine werden beispielsweise zur Herstellung
von teilweise begrünten Stützmauern oder dergleichen verwendet. Da die Steine nicht
ausschließlich auf die Verwendung im Zusammenhang mit Florwänden eingeschränkt sind,
wird im folgenden stellvertretend für andere Arten von Steinen der allgemeine Begriff
Formstein 10 verwendet.
[0013] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel besteht der gezeigte Formstein 10 aus einem im
Grundriss im Wesentlichen rechteckigen Grundkörper 11 mit aufrechten Seitenflächen
12, 13, 14, 15 und horizontal gerichteter Oberseite 16 und Unterseite 17. Im Bereich
der Seitenfläche 13 sind zwei im Grundriss trapezförmige Vorsprünge 18 angeordnet.
Die gegenüberliegende Seitenfläche 15 weist vier im Grundriss ebenfalls trapezförmige,
korrespondierende Rücksprünge 19 auf. Innerhalb einer verlegten Erdreichabdeckung
oder Stützmauer dienen die Vorsprünge 18 und Rücksprünge 19 zur horizontalen und/oder
vertikalen Verzahnung der Formsteine 10 untereinander. Dabei treten die Vorsprünge
18 eines Formsteins 10 in Rücksprünge 19 eines benachbarten Formsteins 10.
[0014] Die Formsteine 10 werden in einer Vorrichtung mit im Wesentlichen bekannten Teilen
gemäß Fig. 4 hergestellt. Dabei ruht ein nach oben und unten offener Formrahmen 20
einer Form 37 auf einem Unterlagsbrett 21. Der Formrahmen 20 weist mehrere Formnester
22 auf, die durch aufrechte Formwände 23 des Formrahmens 20 begrenzt werden. In die
Formnester 22 wird von oben Beton eingefüllt und dieser durch Rütteln verdichtet.
Hierzu kann wie im gezeigten Ausführungsbeispiel das Unterlagsbrett 21 auf einem Rütteltisch
24 ruhen. Zur Begrenzung der Oberseite 16 der Formsteine 10 wird von oben in die Formnester
22 ein Stempel 25 abgesenkt. Eine Unterseite des Stempels 25 ist zur Ausbildung von
Einschnürungen 29 im Bereich der Oberseite 16 der Formsteine 10 zudem profiliert.
Um Einschnürungen 29 im Bereich der Unterseite 17 der Formsteine 10 auszubilden ist
zwischen Formrahmen 20 und Unterlagsbrett 21 ein Ziehblech 26 angeordnet. Das Ziehblech
26 weist an seiner Oberseite nach oben vorstehende Stege 27 auf. Zur Ausbildung der
Einschnürungen 29 wird das Ziehblech seitlich unter dem Formrahmen 20 weggezogen,
wobei die Stege 27 die Einschnürungen 29 formen.
[0015] Eine Besonderheit der in Fig. 4 gezeigten Vorrichtung besteht in der Anordnung der
Formnester 22 im Formrahmen 20. Die Formnester 22 sind in einer Reihe im Formrahmen
20 angeordnet. Dabei sind benachbarte Formnester 22 jeweils im Bereich der Seitenflächen
12, 14 miteinander verbunden, so dass mehrere Formsteine 10 jeweils einer Reihe zusammenhängend
als Formsteinreihe 28 gefertigt werden. Fig. 1 zeigt drei in einer derartigen Form
gefertigte nebeneinanderliegende Formsteinreihen im Grundriss. Die Formnester 22 sind
weiterhin derart ausgebildet, dass die Formsteinreihen 28 im Übergang von den Seitenflächen
13, 15 zu den Seitenflächen 12, 14 benachbarter Formsteine 10 Einschnürungen 29 aufweisen.
Weitere Einschnürungen 29 sind zwischen den Oberseiten 16 und Unterseiten 17 benachbarter
Formsteine 10 angeordnet. Durch die Einschnürungen 29 wird die Querschnittsfläche
der Formsteinreihe 28 verringert und somit Sollbruchbruchstellen 30 zwischen den benachbarten
Formsteinen 10 einer Formsteinreihe 28 gebildet. Die Sollbruchstellen 30 verlaufen
jeweils zwischen zwei Einschnürungen 29 die sich an den Seitenflächen 13, 15 bzw.
Oberseite 16 und Unterseite 17 gegenüberliegen. Die Einschnürungen 29 zwischen den
Oberseiten 16 und Unterseiten 17 benachbarter Formsteine 10 werden einerseits durch
eine entsprechende Profilierung des Stempels 25 und andererseits durch die Stege 27
am Ziehblech 26 geformt (Fig. 4). Die Einschnürungen 29 können dabei wie gezeigt einen
dreieckigen bzw. kerbenartigen Querschnitt aufweisen. Bevorzugt sind die Einschnürungen
29 demnach umlaufend um die Querschnittsfläche der Formsteine 10 angeordnet.
[0016] Eine wesentliche Besonderheit der Erfindung besteht darin, dass die Formnester 22
bzw. die Formsteine 10 einer Formsteinreihe 28 in unterschiedlicher Relativposition
zueinander angeordnet sind. Jeder Formstein 10 verfügt über eine gedachte Achse 31
in Längsrichtung der Formsteinreihe 28. Die Achse 31 verläuft im Grundriss parallel
zu den gegenüberliegenden Seitenflächen 13, 15 in der Mitte der Formsteine 10. Bei
antiparallelen Seitenflächen 13, 15 verläuft die Achse 31 im Grundriss als Winkelhalbierende
zwischen den beiden Seiteflächen 13, 15. Die Formnester 22 bzw. die Formsteine 10
einer Formsteinreihe 28 sind derart ausgerichtet, dass deren Achse 31 abweichend zur
Längsrichtung der Formsteinreihe 28 verläuft. Zur Verdeutlichung zeigt Fig. 3 schematisch
einen Teil einer Formsteinreihe 28 in vergrößertem Maßstab. Die Achsen 31 der Formsteine
10 und entsprechend die Seitenflächen 13, 15 verlaufen dabei schräg zur Längsrichtung
der Formsteinreihe 28, die durch die Längsachse 32 angedeutet ist. Dadurch weisen
die Seitenflächen 13, 15 der Formsteine 10 einer Formsteinreihe 28 einen ungleichförmigen
Verlauf in Längsrichtung der Formsteinreihe 28 auf. Der Winkel 33 zwischen den Achsen
31 benachbarter Formsteine 10 kann beispielsweise zwischen 179° und 140° betragen,
insbesondere zwischen einer 179° und 170°. Im gezeigten Ausführungsbeispiel beträgt
der Winkel 33 in etwa 177°. Die Achsen 31 benachbarter Formsteine 10 innerhalb einer
Formsteinreihe 28 verlaufen dabei antiparallel. Die Achse 31 jedes zweiten Formsteins
10 einer Formsteinreihe verläuft unter dem gleichen Winkel 33 in die gleiche Richtung,
sodass die Formsteinreihe 28 im Bereich der Seitenflächen 13, 15 der Formsteine 10
einen etwa zickzackförmigen Verlauf bzw. Kontur aufweist. Die Formsteine 10 sind dabei
im Grundriss nicht genau rechteckig, sondern etwa parallelogrammförmig.
[0017] Vorzugsweise werden in einem Formrahmen 20 mehrere Formsteinreihen 28 in einem Arbeitsgang
gefertigt. Die Anordnung der Formnester 22 einer Formsteinreihe 28 ist dabei abweichend
von der Anordnung der Formnester 22 einer benachbarten Formsteinreihe 28, sodass die
Formsteinreihen einen mindestens teilweise voneinander abweichenden Verlauf im Bereich
der Seitenflächen 13, 15 in Längsrichtung derselben aufweisen. Fig. 2 zeigt einen
Ausschnitt 38 gemäß Fig. 1 von drei nebeneinander liegenden Formsteinreihen 28 mit
voneinander abweichendem Verlauf. Die Seitenflächen 13 eines Formsteins 10 verlaufen
dabei zu benachbarten Seitenflächen 15 eines weiteren Formsteins 10 unter einem Winkel
34 von beispielsweise 1,4°, sodass diese Seitenflächen 13, 15 einen maximalen Abstand
35 von 5,5 mm aufweisen. Wie in Fig. 1 ersichtlich sind die Formsteinreihen 28 derart
ausgebildet und angeordnet, dass diese einen jeweils gegenläufigen Verlauf zur benachbarten
Formsteinreihe 28 aufweisen. Nach dem Einfüllen und Verdichten des Betons in die Formnester
22 wird der Formrahmen 20 sofort nach oben von den Formsteinreihen 28 abgezogen, sodass
diese frei auf dem Unterlagsbrett 21 liegen, wie in Fig. 1 bzw. Fig. 3 dargestellt.
Das Abziehen des Formrahmens 20 kann alternativ auch nach mindestens teilweisem Abbinden
des Betons erfolgen.
[0018] Nach eventuellem weiteren Abbinden des Betons werden die Formsteinreihen 28 vom Unterlagsbrett
21 abgenommen. Eine Besonderheit besteht dabei darin, dass die Formsteinreihen 28
längs der außenliegenden Seitenflächen 13, 15 der äußeren Formsteinreihen 28 erfasst
werden, beispielsweise durch mechanische Greiforgane. Beim Erfassen werden die Formsteinreihen
28 seitlich - quer zur Längsrichtung der Formsteinreihen 28 - gegeneinander gedrückt,
wobei diese durch den unterschiedlichen Verlauf in Längsrichtung nur teilweise aneinander
anliegen. Vorzugsweise sind die Formsteinreihen 28 dazu derart ausgebildet, dass diese
untereinander nur im Bereich einiger Sollbruchstellen 30 aneinander anliegen, insbesondere
im Bereich jeder zweiten Sollbruchstelle 30, wie im gezeigten Ausführungsbeispiel.
Beim Erfassen werden die Formsteinreihen 28 somit quer zu Längsrichtung derselben
auf Biegung beansprucht. Bei entsprechend hohem seitlichem Druck zerbrechen die Formsteinreihen
29 im Bereich der Sollbruchstellen 30, so dass die Formsteine 10 der Formsteinreihen
28 voneinander getrennt werden. Dabei ergibt sich im Bereich der Seitenflächen 12,
14 der Formsteine 10 eine gebrochene Oberfläche, die in etwa an einen Naturstein erinnert.
Die Formsteine 10 können bei der späteren Verlegung derart angeordnet werden, dass
die Seitenflächen 12, 14 im Bereich einer Sichtfläche beispielsweise einer Wand oder
Erdreichabdeckung positioniert sind.
[0019] Die Anzahl der in einem Arbeitsgang in einem Formrahmen 20 herstellbaren Formsteine
10 ist im Wesentlichen nur durch die Abmessungen bekannter Vorrichtungen zum Herstellen
von Formsteinen 10 begrenzt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel beträgt die Länge einer
Formsteinreihe 28 etwa 1,10 m. Eine Formsteinreihe 28 umfasst dabei jeweils vier Formsteine
10, sowie zwei Endsteine 36. Die Endsteine 36 sind jeweils an einem freien Ende der
Formsteinreihe 28 angeordnet und haben eine geringere Länge als die Formsteine 10,
beispielsweise 80 mm. Durch die Anordnung der Endsteine 36 weisen auch die beiden
äußeren Formsteine 10 einer Formsteinreihe 28 im Bereich beider Seitenflächen 12,
14 nach dem Trennen eine gebrochene Oberfläche auf. Insofern es auf die Ausbildung
der gebrochenen Oberfläche nicht ankommt, kann auch auf die Endsteine 36 verzichtet
werden. Alternativ kann eine Formsteinreihe 28 auch aus lediglich zwei Formsteinen
10 bestehen, wobei in diesem Fall auch auf die Endsteine 36 verzichtet wird, so dass
aus einer Formsteinreihe 28 zwei Formsteine 10 mit jeweils einer einzigen gebrochenen
Sichtfläche gewonnen werden können.
[0020] Wie bereits vorstehend erwähnt können mehrere Formsteinreihen 28 in einem Arbeitsgang
in einem Formrahmen 20 hergestellt werden, wobei die Formsteinreihen 28 im Bereich
der Seitenflächen 13, 15 einen voneinander abweichenden Verlauf in Längsrichtung derselben
aufweisen, so dass sie beim Trennen der Sollbruchstellen 30 nur bereichsweise aneinander
anliegen. Das Trennen der Formsteine 10 kann wie vorstehend beschrieben direkt nach
dem Entschalen erfolgen. Zum Trennen der Formsteine 10 können aber auch mehrere Formsteinreihen
28 nach dem Entschalen nebeneinander gelegt werden, beispielsweise am Verarbeitungsort,
i.e. der Baustelle. Denkbar ist dabei, dass unterschiedliche ausgestaltete Formrahmen
20 benutzt werden, damit die Formsteinreihen 28 einen voneinander abweichenden Verlauf
aufweisen. Vorzugsweise wird jedoch derart verfahren, dass die Formsteinreihen 28
in identischen Formrahmen 20 gefertigt werden und dass die Formsteinreihen 28 zum
Trennen abwechselnd mit Oberseite 16 bzw. Unterseite 17 nach oben weisend nebeneinander
verlegt werden, oder dass die Formsteinreihen 28 mit jeweils um 180° zueinander gedrehter
Relativlage angeordnet sind. Weiterhin denkbar ist es, dass die Formsteinreihen 28
jeweils mit der Oberseite 16 nach oben weisend nebeneinander verlegt werden, wobei
jedoch die Formsteinreihen 28 seitlich zueinander versetzt angeordnet werden. Auf
diese Weise ist gewährleistet, dass die Formsteinreihen 28 zum Trennen der Sollbruchstellen
30 zwischen den Formsteinen 10 lediglich bereichsweise im Bereich der Seitenflächen
13, 15 aneinander anliegen.
[0021] Alternativ ist es auch denkbar, dass die Achsen 31 der Formsteine 10 parallel zur
Längsachse 32 und in einem Abstand zu dieser verlaufen. Dabei weisen die Achsen 31
benachbarter Formsteine 10 der jeweiligen Formsteinreihe 28 jeweils einen anderen
Abstand zur Längsachse 32 auf, vorzugsweise liegen sie auf einer anderen Seite der
Längsachse 32. Denkbar ist auch weiterhin, dass Achsen 31 einiger Formsteine 10 einer
Formsteinreihe 28 parallel zur Längsachse 32 ausgerichtet sind und einige Achsen 31
anderer Formsteine 10 einer Formsteinreihe 28 schräg zur Längsachse 32 gerichtet verlaufen.
[0022] Alternativ kann auch beispielsweise lediglich eine Formsteinreihe 28 in einem Formrahmen
20 hergestellt werden. Dabei werden die Formsteine 10 dieser Formsteinreihe 28 durch
Druck auf gegenüberliegende Seiten der einzelnen Formsteinreihe 28 getrennt. Dies
kann auch vor Ort auf der Baustelle geschehen.
[0023] Das vorstehend beschriebene Verfahren zum Herstellen von Formsteinen 10 ist wie eingangs
erwähnt nicht auf die Verwendung im Zusammenhang mit der Herstellung von Florwandsteinen
beschränkt. Grundsätzlich können auf diese Weise Formsteine 10 für jeden anderen Einsatzzweck
hergestellt werden. Gleiches gilt für die vorstehend beschriebene Vorrichtung bzw.
Form 37. Die beschriebene Anordnung und Ausrichtung der Formnester 22 ist auch unabhängig
von der Grundrissform der Formsteine 10 einsetzbar.
1. Verfahren zum Herstellen von Formsteinen (10), wobei mehrere Formsteine (10) in einer
Form (37) derart hergestellt werden, dass die Formsteine (10) in mindestens einer
Formsteinreihe (28) in der Form (37) angeordnet werden und jeweils benachbarte Formsteine
(10) einer Formsteinreihe (28) untereinander im Bereich mindestens einer Sollbruchstelle
(30) verbunden sind, wobei die Formsteine (10) einer Formsteinreihe (28) der Form
(37) zusammenhängend entnommen werden und im Bereich der Sollbruchstellen (30) voneinander
getrennt werden, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Formsteine (10) einer oder jeder Formsteinreihe (28) derart in der Form
(37) hergestellt werden, dass gedachte Achsen (31) der Formsteine (10) in Längsrichtung
der jeweiligen Formsteinreihe (28) mindestens teilweise von der Längsachse (32) der
jeweiligen Formsteinreihe (28) abweichen und dass zum Trennen der Sollbruchstellen
(30) seitlicher Druck auf die oder jede Formsteinreihe (28) ausgeübt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen (31) und insbesondere die Seitenwände (13, 15) mindestens einiger Formsteine
(10) in Längsrichtung der jeweiligen Formsteinreihe (28) voneinander abweichende Richtungen
aufweisen, insbesondere derart, dass diese einen etwa zickzackförmigen Verlauf aufweisen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Formsteinreihen (28) zum Trennen der Sollbruchstellen (30) zwischen den Formsteinen
(10) der Formsteinreihen (28) derart nebeneinander angeordnet werden, dass die Formsteinreihen
(28) lediglich bereichsweise aneinander anliegen, insbesondere im Bereich der Sollbruchstellen
(30), und dass die jeweils äußeren Formsteinreihen (28) aufeinander zubewegt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Formsteinreihen (28) quer zur Längserstreckung derselben gegeneinander gedrückt
werden.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Formsteinreihen (28) vorzugsweise etwa parallel derart angeordnet werden, dass
diese im Bereich mindestens einiger Sollbruchstellen (30) aneinander anliegen, vorzugsweise
im Bereich jeder zweiten Sollbruchstelle.
6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Formsteinreihen (28) in einer Form (37) hergestellt werden, wobei die Formsteinreihen
(28) nach dem mindestens teilweisen Abbinden derselben auf einem Unterlagsbrett (21)
ruhen und beim Abnehmen vom Unterlagsbrett (21) seitlich gegeneinander gedrückt werden.
7. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine einzelne Formsteinreihe (28) der Form (37) entnommen wird und die Sollbruchstellen
(30) zwischen den Formsteinen (10) der Formsteinreihe (28) durch seitlichen Druck
auf die Seitenflächen (13, 15) der Formsteine (10) aufgetrennt werden.
8. Vorrichtung, insbesondere Form (37), zur Herstellung von Formsteinen (10), mit einem
Formrahmen (20), der auf einem Unterlagsbrett (21) ruht und der unten und oben offene
Formnester (22) aufweist, die durch Formwände (23) des Formrahmens (20) begrenzt sind,
wobei mehrere Formnester (22) in mindestens einer Reihe angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Formnester (22) einer Reihe miteinander verbunden sind, derart, dass
die in der Form (37) herstellbaren Formsteine (10) einer Reihe untereinander zu einer
Formsteinreihe (28) verbunden sind und dass die Formnester (22) derart angeordnet
sind, dass gedachte Achsen (31) und insbesondere Seitenflächen (13, 15) benachbarter
Formsteine (10) in Längsrichtung der jeweiligen Formsteinreihe (28) mindestens teilweise
abweichend von einer Längsachse (32) der jeweiligen Formsteinreihe (28) verlaufen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Achsen (31) benachbarter Formsteine (10) in unterschiedlichen Richtungen in Bezug
auf die Längsachse (32) der jeweiligen Formsteinreihe (28) verlaufen
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Winkel (33) zwischen den Achsen (31) benachbarter Formsteine (10) einer Formsteinreihe
(28) zwischen 179° und 140° beträgt, insbesondere zwischen 179° und 170° vorzugsweise
etwa 177°.
11. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen (31) jedes zweiten Formsteins (10) einer Formsteinreihe (28) übereinstimmend
ausgerichtet sind und die Achsen (31) der übrigen Formsteine (10) der Formsteinreihe
(28) einen anderen Verlauf, vorzugsweise auch einen untereinander gleichen Verlauf,
aufweisen.
12. Formsteinreihe (28) aus Formsteinen (10) mit mindestens vier aufrechten Seitenwänden
(12, 13, 14, 15) und im Wesentlichen horizontal gerichteter Oberseite (16) und Unterseite
(17), wobei die Formsteinreihe (28) aus mehreren Formsteinen (10) gebildet ist und
wobei benachbarte Formsteine (10) einer Formsteinreihe (28) im Bereich von Sollbruchstellen
(30) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass gedachte Achsen (31) und insbesondere Seitenflächen (13, 15) mindestens einiger benachbarter
Formsteine (10) in Längsrichtung der jeweiligen Formsteinreihe (28) mindestens teilweise
von einer Längsachse (32) der jeweiligen Formsteinreihe (28) abweichen, derart, dass
die Sollbruchstellen (30) durch Ausüben von seitlichem Druck auf die Formsteinreihe
(28) trennbar sind.
13. Formsteinreihe (28) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass Achsen (31) und insbesondere Seitenflächen (13, 15) benachbarter Formsteine (10)
leicht schräg in Bezug auf die Längsachse (32) der jeweiligen Formsteinreihe (28)
verlaufen.
14. Formsteinreihe (28) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollbruchstellen (30) im Bereich mindestens einer Sichtseite mindestens einiger
Formsteine (10) angeordnet sind.
15. Formsteinreihe (28) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede Formsteinreihe (28) wenigstens zwei Formsteine (10) aufweist.
16. Formsteinreihe (28) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einem freien Ende einer Formsteinreihe (28) ein Formstein geringerer
Länge angeordnet ist, insbesondere ein Endstein (36).
1. A method of producing moulded blocks (10), in which a plurality of moulded blocks
(10) are produced in a mould (37) in such a way that the moulded blocks (10) are arranged
in the mould (37) in at least one moulded block row (28) and respective adjacent moulded
blocks (10) of a moulded block row (28) are interconnected in the region of at least
one predetermined breaking point (30), the moulded blocks (10) of a moulded block
row (28) being removed from the mould (37) as a continuous unit and separated from
one another in the region of the predetermined breaking points (30), characterized in that adjacent moulded blocks (10) of one or of each moulded block row (28) are produced
in the mould (37) in such a way that imaginary axes of the moulded blocks (10) deviate
at least partially from the longitudinal axis (32) of the respective moulded block
row (28) in the longitudinal direction of the respective moulded block row (28), and
in that, in order to sever the predetermined breaking points (30), lateral pressure is exerted
on the or each moulded block row (28).
2. The method according to Claim 1, characterized in that the axes (31) and, in particular, the side walls (13, 15) of at least some moulded
blocks (10) have directions which deviate from one another in the longitudinal direction
of the respective moulded block row (28), in particular such that they have an approximately
zigzag-shaped course.
3. The method according to Claim 1 or 2, characterized in that, in order to sever the predetermined breaking points (30) between the moulded blocks
(10) of the moulded block rows (28), a plurality of moulded block rows (28) are arranged
next to one another in such a way that the moulded block rows (28) lie against one
another only in certain regions, in particular in the region of the predetermined
breaking points (30), and in that the respective outer moulded block rows (28) are moved toward one another.
4. The method according to Claim 3, characterized in that the moulded block rows (28) are pressed against one another transversely with respect
to the longitudinal extent of said rows.
5. The method according to Claim 3 or 4, characterized in that the moulded block rows (28) are preferably arranged approximately parallel in such
a way that they lie against one another in the region of at least some predetermined
breaking points (30), preferably in the region of every second predetermined breaking
point.
6. The method according to one of the previous Claims, characterized in that a plurality of moulded block rows (28) are produced in a mould (37), the moulded
block rows (28) resting on a support board (21) after the at least partial setting
of said rows and being pressed laterally against one another on removal from the support
board (21).
7. The method according to Claim 1 or 2, characterized in that an individual moulded block row (28) is removed from the mould (37) and the predetermined
breaking points (30) between the moulded blocks (10) of the moulded block row (28)
are severed by means of lateral pressure on the side faces (13, 15) of the moulded
blocks (10).
8. A device, in particular mould (37), for the production of moulded blocks (10), comprising
a mould frame (20), which rests on a support board (21) and which has, at the bottom
and top, open mould cavities (22) which are delimited by mould walls (23) of the mould
frame (20), a plurality of mould cavities (22) being arranged in at least one row,
characterized in that adjacent mould cavities (22) of a row are connected to one another, such that the
moulded blocks (10) of a row which can be produced in the mould (37) are interconnected
to form a moulded block row (28), and in that the mould cavities (22) are arranged in such a way that imaginary axes (31) and,
in particular, side faces (13, 15) of adjacent moulded blocks (10) run in an at least
partially deviating manner from a longitudinal axis (32) of the respective moulded
block row (28) in the longitudinal direction of the respective moulded block row (28).
9. The device according to Claim 8, characterized in that axes (31) of adjacent moulded blocks (10) run in different directions in relation
to the longitudinal axis (32) of the respective moulded block row (28).
10. The device according to Claim 9, characterized in that an angle (33) between the axes (31) of adjacent moulded blocks (10) of a moulded
block row (28) is between 179° and 140°, in particular between 179° and 170°, preferably
about 177°.
11. The device according to one of the previous Claims, characterized in that the axes (31) of every second moulded block (10) of a moulded block row (28) are
aligned in concordance with one another and the axes (31) of the remaining moulded
blocks (10) of the moulded block row (28) have a different course, preferably also
a mutually identical course.
12. A moulded block row (28) of moulded blocks (10) comprising at least four upright side
walls (12, 13, 14, 15) and substantially horizontally oriented top surface (16) and
bottom surface (17), the moulded block row (28) being formed from a plurality of moulded
blocks (10) and with adjacent moulded blocks (10) of a moulded block row (28) being
connected to one another in the region of predetermined breaking points (30), characterized in that imaginary axes (31) and, in particular, side faces (13, 15) of at least some adjacent
moulded blocks (10) deviate at least partially from a longitudinal axis (32) of the
respective moulded block row (28) in the longitudinal direction of the respective
moulded block row (28) such that the predetermined breaking points (30) can be severed
when lateral pressure is exerted on the moulded block row (28).
13. The moulded block row (28) according to Claim 12, characterized in that axes (31) and, in particular, side faces (13, 15) of adjacent moulded blocks (10)
run slightly oblique in relation to the longitudinal axis (32) of the respective moulded
block row (28).
14. The moulded block row (28) according to one of the previous Claims, characterized in that the predetermined breaking points (30) are arranged in the region of at least one
exposed side of at least some moulded blocks (10).
15. The moulded block row (28) according to one of the previous Claims, characterized in that each moulded block row (28) has at least two moulded blocks (10).
16. The moulded block row (28) according to one of the previous Claims, characterized in that a moulded block of shorter length, in particular an end block (36), is arranged at
least at one free end of a moulded block row (28).
1. Procédé de fabrication de parpaings (10), plusieurs parpaings (10) étant fabriqués
dans un moule (37) de telle sorte que les parpaings (10) soient disposés dans le moule
(37) dans au moins une rangée de parpaings (28) et que des parpaings (10) adjacents
respectifs d'une rangée de parpaings (28) soient connectés les uns avec les autres
dans la région d'au moins une zone destinée à la rupture (30), les parpaings (10)
d'une rangée de parpaings (28) étant enlevés ensemble du moule (37) et étant séparés
les uns des autres dans la région des zones destinées à la rupture (30), caractérisé en ce que des parpaings (10) adjacents d'une ou de chaque rangée de parpaings (28) sont fabriqués
dans le moule (37) de telle sorte que des axes imaginaires (31) des parpaings (10)
dans la direction longitudinale de chaque rangée de parpaings (28) s'écartent au moins
en partie de l'axe longitudinal (32) de chaque rangée de parpaings (28) et en ce que pour la séparation des zones destinées à la rupture (30), on exerce une pression
latérale sur la ou chaque rangée de parpaings (28) .
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les axes (31) et notamment les parois latérales (13, 15) d'au moins quelques parpaings
(10) dans la direction longitudinale de la rangée de parpaings respective (28) présentent
des directions s'écartant les unes des autres, notamment de telle sorte qu'elles présentent
une orientation approximativement en zigzag.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que plusieurs rangées de parpaings (28) sont disposées les unes à côté des autres pour
la séparation des zones destinées à la rupture (30) entre les parpaings (10) des rangées
de parpaings (28) de telle sorte que les rangées de parpaings (28) s'appliquent les
unes contre les autres uniquement par endroits, notamment dans la région des zones
destinées à la rupture (30), et en ce que les rangées de parpaings extérieures respectives (28) sont déplacées l'une vers l'autre.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que les rangées de parpaings (28) sont pressées les unes contre les autres transversalement
à leur étendue longitudinale.
5. Procédé selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que les rangées de parpaings (28) sont disposées de préférence approximativement parallèlement
de telle sorte qu'elles s'appliquent les unes contre les autres dans la région d'au
moins quelques zones destinées à la rupture (30), de préférence dans la région d'une
sur deux zone destinée à la rupture.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que plusieurs rangées de parpaings (28) sont fabriquées dans un moule (37), les rangées
de parpaings (28) reposant après leur liaison au moins partielle sur une planche de
support (21) et étant pressées latéralement les unes contre les autres lors de l'enlèvement
de la planche de support (21).
7. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une rangée unique de parpaings (28) est enlevée du moule (37) et les zones destinées
à la rupture (30) entre les parpaings (10) de la rangée de parpaings (28) sont séparées
par pression latérale sur les surfaces latérales (13, 15) des parpaings (10).
8. Dispositif, en particulier moule (37), pour la fabrication de parpaings (10), comprenant
un cadre de moule (20) qui repose sur une planche de support (21) et qui présente
des cavités de moule ouvertes en bas et en haut (22), qui sont limitées par des parois
de moule (23) du cadre de moule (20), plusieurs cavités de moule (22) étant disposées
dans au moins une rangée, caractérisé en ce que des cavités de moule adjacentes (22) d'une rangée sont connectées les unes aux autres
de telle sorte que les parpaings (10) pouvant être fabriqués dans le moule (37) d'une
rangée soient connectés les uns avec les autres pour former une rangée de parpaings
(28) et en ce que les cavités de moule (22) sont disposées de telle sorte que des axes imaginaires
(31) et en particulier des surfaces latérales (13, 15) de parpaings adjacents dans
la direction longitudinale de chaque rangée de parpaings (28) s'étendent au moins
en partie en s'écartant d'un axe longitudinal (32) de chaque rangée de parpaings (28).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que des axes (31) de parpaings (10) adjacents s'étendent dans des directions différentes
par rapport à l'axe longitudinal (32) de la rangée de parpaings respective (28).
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'un angle (33) entre les axes (31) de parpaings (10) adjacents d'une rangée de parpaings
(28) est compris entre 179° et 140°, en particulier entre 179° et 170°, de préférence
vaut environ 177°.
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les axes (31) d'un parpaing (10) sur deux d'une rangée de parpaings (28) sont orientés
de manière coïncidente, et les axes (31) des autres parpaings (10) de la rangée de
parpaings (28) présentent une autre orientation, de préférence également une orientation
identique entre eux.
12. Rangée de parpaings (28) constituée de parpaings (10), comprenant au moins quatre
parois latérales verticales (12, 13, 14, 15) et un côté supérieur (16) et un côté
inférieur (17) sensiblement horizontaux, la rangée de parpaings (28) se composant
de plusieurs parpaings (10) et des parpaings (10) adjacents d'une rangée de parpaings
(28) étant connectés les uns aux autres dans la région de zones destinées à la rupture
(30), caractérisée en ce que des axes imaginaires (31) et en particulier des surfaces latérales (13, 15) d'au
moins quelques parpaings (10) adjacents dans la direction longitudinale de chaque
rangée de parpaings (28) s'écartent au moins en partie d'un axe longitudinal (32)
de chaque rangée de parpaings (28) de telle sorte que les zones destinées à la rupture
(30) puissent être sectionnées en exerçant une pression latérale sur la rangée de
parpaings (28).
13. Rangée de parpaings (28) selon la revendication 12, caractérisée en ce que des axes (31) et en particulier des surfaces latérales (13, 15) de parpaings (10)
adjacents s'étendent légèrement en biais par rapport à l'axe longitudinal (32) de
la rangée de parpaings respective (28).
14. Rangée de parpaings (28) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les zones destinées à la rupture (30) sont disposées dans la région d'au moins un
côté visible d'au moins quelques parpaings (10).
15. Rangée de parpaings (28) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que chaque rangée de parpaings (28) présente au moins deux parpaings (10).
16. Rangée de parpaings (28) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un parpaing de plus faible longueur est disposé au niveau d'au moins une extrémité
libre d'une rangée de parpaings (28), notamment un parpaing de bout (36).