[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Verstellen und Verriegeln von
beweglichen Weichenteilen mit einem von einer Stange gebildeten hydraulischen Kolben,
welcher über Kopplungs- bzw. Verriegelungsglieder mit einer axial verschiebbaren Hülse
für die Aufnahme der radial verschieblichen Kopplungs- bzw. Verriegelungsglieder zusammenwirkt,
wobei die verschiebbare Hülse mit dem beweglichen Weichenteil gekoppelt ist, und mit
einem außenliegenden, die Hülse und die Stange zumindest teilweise übergreifenden
Rohr.
[0002] Einrichtungen zum Verriegeln der Endlagen von beweglichen Weichenteilen sind in unterschiedlicher
Ausbildung bekannt geworden. Die EP 0 603 156 A1 zeigt und beschreibt hierbei eine
Endlagensicherung von beweglichen Weichenteilen, und insbesondere einen Weichenverschluß,
bei welchem in einem Rohr ein Bolzen bzw. eine Stange geführt wird, wobei die Stange
und das Rohr axial verschieblich in einem Außenrohr gehalten sind. Das Rohr weist
hierbei Durchbrechungen für in radialer Richtung verlagerbare Verriegelungsglieder
auf, welche bei der bekannten Ausbildung von Kugeln oder Walzen gebildet wurden. Der
Mantel der Stange weist gleichfalls in vorbestimmten axialen Abständen entsprechende
Ausnehmungen auf, sodaß es gelingt, durch relative Verschiebung der Stange zum die
Verriegelungsglieder tragenden Rohr diese Verriegelungsglieder entweder in eine auswärtige
Verriegelungsposition zu verschieben, in welcher sie mit Anschlägen im Außenrohr zusammenwirken,
oder einwärts zu verschieben, sodaß die Relativverschiebung von Rohr und Stange in
axialer Richtung ermöglicht wird. Bei diesen bekannten Ausbildungen war das die Verriegelungsglieder
tragende Rohr mit den zu verstellenden Weichenteilen gekoppelt. In Abwandlung dieser
Ausbildung wurde in der WO 98/54041 eine Verschlußeinrichtung vorgeschlagen, bei welcher
ein Hydraulikaggregat angekoppelt ist, die Verschlußeinheit selbst jedoch nicht Teil
des hydraulischen Verstellelementes ist und in einem gesonderten, abgedichteten Gehäuse
geführt ist. Um bei der Verstellung der Stange in der Folge auch eine Verstellung
der beweglichen Weichenteile zu bewirken, muß über einen vorbestimmten axialen Verschiebeweg
die die Verriegelungsglieder tragende Hülse bzw. das die Verriegelungsglieder tragende
Rohr entsprechend von der Stange mitgenommen werden, wobei die Verschiebekräfte von
den von Kugeln gebildeten Kupplungs- bzw. Verriegelungsgliedern zur Verschiebung der
Hülse aufgenommen werden müssen. Zur Verbesserung der Verriegelungswirkung wurde bereits
vorgeschlagen, an den Kugeln Ringsegmente zu lagern, sodaß in der Verriegelungslage
die Kräfte nicht mehr als Linienpunktberührung der Kugel sondern als auf die Ringflächen
der Verriegelungssegmente wirksame Kräfte aufgenommen werden können. In der Verriegelungslage
war damit gewährleistet, daß die großen Verriegelungskräfte in der Größenordnung von
100 000 Newton an den entsprechenden Ringflächen sicher aufgenommen werden können.
[0003] Neben diesen Ausbildungen sind aus der AT 403 683 B und der AT 406 038 B unterschiedliche
Ausgestaltungen einer Umstellhilfe zu entnehmen, bei welcher über einen Teilbereiches
des Verschiebeweges eine entsprechend federnd ausgelegte Unterstützung der Verstellbewegung
ermöglicht wurde. Zu diesem Zweck waren entweder die Verriegelungsglieder oder die
die Verriegelungsglieder tragende Hülse über Federn abgestützt, sodaß je nach Position
der jeweiligen Koppel- bzw. Verriegelungsglieder die Hülse über einen Teil des Verschiebewegs
durch die Kraft der Feder unterstützt verschoben werden konnte. Bei derartigen Ausführungen
ist die innenliegende Stange mit entsprechenden Kopplungsgliedern für die beweglichen
Weichteile verbunden.
[0004] Die Erfindung zielt nun darauf ab, eine Einrichtung zum Verstellen und Verriegeln
von beweglichen Weichenteilen der eingangs genannten Art zu schaffen, welche besonders
kompakt baut und eine verbesserte Verschleißsicherheit gewährleistet. Ausgehend von
dem bekannten Prinzip, bei welchem in einem feststehenden Rohr zwei zueinander relativ
verschiebliche Teile, nämlich wenigstens ein Rohr und eine Stange, geführt sind und
die beweglichen Weichenteile mit dem Rohr gekoppelt sind, sollen erfindungsgemäß alle
Elemente innerhalb des Außenrohres integriert werden können, wobei weiters die Möglichkeit
einer kontinuierlichen Schmierung von dem Verschleiß unterworfenen Teilen erzielt
werden soll. Weiters sollen die Koppelglieder, und insbesondere von Kugeln gebildete
Koppelglieder effizient gegen Überlastung gesichert werden.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die Erfindung im wesentlichen darin, daß eine Hydraulikleitung
an einer der Koppelstelle für den beweglichen Weichenteil abgewandten Stirnfläche
der Hülse im außenliegenden Rohr mündet. Dadurch, daß eine Hydraulikleitung an einer
der Koppelstelle für den beweglichen Weichenteil abgewandten Stirnfläche der Hülse
im außenliegenden Rohr mündet, kann das außenliegende Rohr zur Gänze als Zylinder
eines hydraulischen Antriebes gesichert werden, wobei sowohl die innenliegende Stange
als auch die die Stange umgebende Hülse, welche die Koppelglieder und die Verriegelungsglieder
trägt, mit Fluid beaufschlagt werden können. Auf diese Weise wird neben der Stirnfläche
der Stange auch die Ringfläche der Hülse entsprechend mit Druck beaufschlagt, wobei
nur ein geringer Teil der Umstellkraft über die Stirnfläche der innenliegenden Stange
und ein vergleichsweise wesentlich höherer Teil der Verschiebekraft unmittelbar über
die Stirnfläche des innenliegenden Rohres zur Wirkung gelangt. Für die Mitnahme des
Rohres zum Zwecke der Verstellung des beweglichen Weichenteiles sind somit nicht mehr
ausschließlich Kräfte wirksam, welche über die Koppelglieder bzw. Kugeln von der innenliegenden
Stange auf das Rohr übertragen werden, sondern es werden zusätzliche Kräfte unmittelbar
in das Rohr eingeleitet, sodaß die Kugeln bzw. Koppel- oder Verriegelungsglieder entsprechend
entlastet werden. Auf diese Weise wird die Gefahr einer Überlastung und eines vorzeitigen
Verschleißes wesentlich herabgesetzt, wobei dann, wenn als Fluidmedium beispielsweise
Hydraulikflüssigkeit oder Öl verwendet wird, unmittelbar eine entsprechende Führung
aller Teile in einem Ölbad erfolgt, sodaß ein mechanischer Verschleiß wesentlich herabgesetzt
werden kann. Insgesamt gelingt es durch diese Anordnung, die Koppel- bzw. Verriegelungsglieder
wesentlich zu entlasten und ein besonders hohes Maß an Betriebssicherheit zu gewährleisten.
[0006] Prinzipiell können eine oder mehrere Verriegelungsebenen in jeder Umstelleinheit
vorgesehen sein. Für eine Umstellvorrichtung eines beweglichen Herzstückes können
derartige Einheiten unmittelbar miteinander verbunden werden, wobei die verschieblichen
Innenrohre mit einer entsprechenden Koppeleinrichtung verbunden sind. Insgesamt gelingt
es in diesem Falle, eine sehr starre, schwingungsarme Stellvorrichtung zu verwirklichen.
[0007] In bevorzugter Weise ist die erfindungsgemäße Ausbildung so getroffen, daß die Hülse
dichtend im außenliegenden Rohr geführt ist, sodaß Leckölverluste weitestgehend vermieden
werden können.
[0008] Wie bei anderen Ausbildungen bereits an sich bekannt, ist die Ausbildung bevorzugt
so getroffen, daß die Kopplungs- bzw. Verriegelungsglieder von Kugeln gebildet sind,
welche mit von Ringsegmenten gebildeten Verriegelungsgliedern zusammenwirken. Während
des Umstellvorganges werden, wie eingangs erwähnt, die Kugeln entsprechend entlastet,
wobei in der Verriegelungslage die entsprechende Flächenberührung, wie sie von Ringsegmenten,
welche in entsprechende Ausnehmungen des Außenrohres eintauchen, ausgebildet werden
kann, gewährleistet werden kann.
[0009] Prinzipiell ist es bei derartigen Einrichtungen wünschenswert, entsprechende Kontroll-
oder Schaltelemente in den Verstell- und Verriegelungsmechanismus zu integrieren,
wobei auf diese Weise auch eine sichere Überwachung der jeweiligen Endstellung ermöglicht
wird. Bevorzugt kann ein derartigen Schalt- oder Überwachungselement im Boden des
Zylinderraumes untergebracht werden, wobei bei der erfindungsgemäßen Ausbildung zu
berücksichtigen ist, daß dieser Boden des Zylinderraumes, in welchem sowohl die Stange
als auch die Hülse als Kolben verfahrbar sind, vom Druckmedium beaufschlagt ist. Ein
entsprechend hoher Arbeitsdruck kann daher prinzipiell bei konventionellen Stellgliedern
bereits eine Verschiebung des Stellgliedes im Boden des Zylinders bewirken, wodurch
Fehlanzeigen nicht ausgeschlossen werden könnten. Prinzipiell kann naturgemäß eine
entgegen der Verschieberichtung des Stellgliedes des Schalters oder Schaltventiles
wirksame Feder hinreichend stark dimensioniert sein, um dem Fluiddruck im Arbeitsraum
standzuhalten. In solchen Fällen würde allerdings die Betätigung des Schalters oder
Umschaltventils in der Endstellung hohe Kräfte erfordern. Gemäß einer bevorzugten
Weiterbildung der erfindungsgemäßen Einrichtung ist die Ausbildung daher so getroffen,
daß im Boden des den Hydraulikanschluß tragenden Arbeitszylinders der Stange und der
Hülse ein Stössel axial verschieblich gelagert ist, wobei dieser Stössel bevorzugt
als Differentialkolben ausgebildet ist. Bei Ausbildung des Stössels als Differentialkolben
werden bei im Arbeitsraum unter Druck stehendem Fluid Verstellbewegungen des Stössels
verhindert und die für die sichere Anzeige der Endlage erforderlichen Stellkräfte
entsprechend reduziert. Mit Vorteil ist die Ausbildung hierbei so getroffen, daß der
Stössel mit einem elektrischen Schalter und/oder einem Schaltventil zusammenwirkt.
[0010] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. In dieser zeigen Fig.1 einen Querschnitt durch
eine erfindungsgemäße Einrichtung, wobei diese Einrichtung für die Verstellung eines
beweglichen Herzstückes ausgelegt ist, Fig.2 eine vergrößerte Darstellung einer Hälfte
der Vorrichtung nach Fig.1 im Schnitt und Fig.3 ein vergrößertes Detail der Ventilanordnung
im Boden des Arbeitszylinders.
[0011] In Fig.1 ist mit 1 ein bewegliches Herzstück bezeichnet, welches wahlweise in Anlage
an zwei Flügelschienen 2 verschoben werden soll und in der jeweiligen Anlagestellung
verriegelt werden soll. Die Einrichtung zum Verstellen der Position des Herzstückes
1 und zum Verriegeln der jeweiligen Endlage ist mit 3 bezeichnet und umfaßt ein Außenrohr
4, ein in diesem Rohr geführtes Innenrohr 5 und eine Stange 6. Das innenliegende Rohr
5 weist Durchbrechungen 7 für die Aufnahme von Verriegelungs- bzw. Koppelgliedern
8 auf, wobei die innenliegende Stange 6 eine entsprechende Anschlagschulter 9 für
die Kopplung mit den Kopplungs- und Verriegelungsglied 8 aufweist. Die Einrichtung
3 ist hierbei an den mit 10 schematisch angedeuteten Enden ortsfest festgelegt. Es
ist weiters ein Hydraulikanschluß 11 ersichtlich, welcher in einen Arbeitsraum 12
mündet, wobei die entsprechenden Anschlüsse bei der Darstellung nach Fig.1 symmetrisch
ausgelegt sind.
[0012] Bei der Darstellung nach Fig.1 ist das Herzstück 1 in seine rechte Endposition verschoben,
wobei die Verriegelungsglieder 8 durch Auflaufen auf den entsprechend vollen Querschnitt
der Stange 6 in entsprechende Verriegelungsnuten des außenliegenden Rohres 4 eingreifen,
wodurch das innenliegende Rohr 5 gegen eine weitere Verschiebung gesichert ist und
das Herzstück 1 gesichert in der Anlagestellung gehalten wird. Dies entspricht der
in Fig.2 vergrößert dargestellten Position, in welcher auch erkennbar ist, daß die
Koppel- und Verriegelungsglieder von innenliegenden Kugeln 13 und die Kugeln übergreifenden
Ringsegmenten 14 gebildet sind, sodaß in der Verriegelungslage eine Flächenberührung
der Ringsegmente mit den Flanken der Nut 15 ermöglicht wird. Das im Arbeitsraum 12
über die Anschlüsse 11 zugeführte Druckmedium beaufschlagt bei der Verstellbewegung
in Richtung des Pfeiles 16 nicht nur die Stirnfläche 17 der Stange 6 sondern auch
die als Ringfläche ausgebildete Stirnfläche 18 des innenliegenden Rohres 5.
[0013] Im Boden des mit dem außenliegenden Rohres 4 verbundenen Zylinders, welcher mit 19
bezeichnet ist, befindet sich ein Stössel 20, welcher als Betätigungsglied für einen
elektrischen Schalter 21 und/oder Schaltventil wirkt. Das Außenrohr 4 ist dichtend
mit diesem Boden 19 verbunden, wobei bei der vergrößerten Darstellung in Fig.2 hier
zusätzlich ein weiteres Flanschrohr 22 über einen Teilbereich der axialen Länge des
Außenrohres 4 vorgesehen ist, welches mit entsprechenden Verschraubungen ausgestattet
sein kann, um eine sichere Verankerung und einen dichtenden Anschluß des außenliegenden
Rohres 4 an den Boden 19 zu gewährleisten. Das Betätigungsglied bzw. der Stössel 20
ist in der Darstellung nach Fig.3 vergrößert dargestellt, und es ist ersichtlich,
daß eine axiale Bohrung 23 den Arbeitsraum 12 mit dem Federraum 24 des Stössels 20
verbindet. Der Stössel selbst ist über eine Feder 25 abgestützt und weist einen Kolben
26 auf, dessen federraumseitige Ringfläche von dem über den Arbeitsraum 12 und die
axiale Bohrung 23 in den Federraum 24 austretenden Fluid entsprechend beaufschlagt
wird, sodaß der Stössel 20 in seiner ausgefahrenen Position auch dann verbleibt, wenn
im Arbeitsraum 12 ein entsprechend hoher Druck ansteigt. Der Stössel 20 wirkt wiederum
mit dem Schalter 21 zusammen, wobei mit 27 entsprechende Entlüftungsbohrungen bezeichnet
sind.
[0014] Das innenliegende Rohr 5 ist unter Zwischenschaltung von Führungselementen 28 gleitend
im Außenrohr 4 geführt, wobei das Außenrohr über das zusätzlich mit diesem verschraubten
Flanschrohr 22 und dem Flansch 29 gegen den Boden 19 des Arbeitsraumes 12 gespannt
ist.
[0015] Das Außenrohr 4 ist zum Boden 19 durch die Dichtung 30 und weiters am Austritt der
Hülse mittels der Dichtung 31 abgedichtet. Bei einem geteilten Außenrohr 4, wie es
in Fig.2 dargestellt ist, ist eine weitere Dichtung 32 zwischen dem inneren Außenrohr
33 und dem äußeren Außenrohr 34 vorgesehen. Die Verriegelungsglieder 13 und 14 und
die verstellbaren Backenbrücken können somit in einem Ölbad geführt werden, sodaß
die Verschleiß- und Reibungskräfte wesentlich herabgesetzt werden.
1. Einrichtung zum Verstellen und Verriegeln von beweglichen Weichenteilen (1) mit einem
von einer Stange (6) gebildeten hydraulischen Kolben, welcher über Kopplungs- bzw.
Verriegelungsglieder (8) mit einer axial verschiebbaren Hülse (5) für die Aufnahme
der radial verschieblichen Kopplungs- bzw. Verriegelungsglieder (8) zusammenwirkt,
wobei die verschiebbare Hülse (5) mit dem beweglichen Weichenteil (1) gekoppelt ist,
und mit einem außenliegenden, die Hülse (5) und die Stange (6) zumindest teilweise
übergreifenden Rohr (4), dadurch gekennzeichnet, daß eine Hydraulikleitung (11) an einer der Koppelstelle für den beweglichen Weichenteil
(1) abgewandten Stirnfläche der Hülse (5) im außenliegenden Rohr (4) mündet.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (5) dichtend im außenliegenden Rohr (4) geführt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplungs- bzw. Verriegelungsglieder (8) von Kugeln (13) gebildet sind, welche
mit von Ringsegmenten (14) gebildeten Verriegelungsgliedern zusammenwirken.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden (19) des den Hydraulikanschluß (11) tragenden Arbeitszylinders der Stange
(6) und der Hülse (5) ein Stössel (20) axial verschieblich gelagert ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stössel (20) als Differentialkolben ausgebildet ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stössel (20) mit einem elektrischen Schalter und/oder einem Schaltventil (21)
zusammenwirkt.
1. A device for displacing and locking movable switch parts (1), including a hydraulic
piston which is formed by a rod (6) and cooperates, via coupling or locking members
(8), with an axially displaceable sleeve (5) intended to receive the radially displaceable
coupling or locking members (8), the displaceable sleeve (5) being coupled with the
movable switch part (1), and an externally arranged tube (4) at least partially overlapping
the sleeve (5) and the rod (6), characterized in that a hydraulic duct (11) runs into the externally arranged tube (4) on a sleeve end
face that faces away from the coupling site for the movable switch part (1).
2. A device according to claim 1, characterized in that the sleeve (5) is sealingly guided in the externally located tube (4).
3. A device according to claim 1 or 2, characterized in that the coupling or locking members (8) are comprised of balls (13) which cooperate with
locking members formed by annular segments (14).
4. A device according to claim 1, 2 or 3, characterized in that a tappet (20) is mounted in an axially displaceable manner in the bottom (19) of
the working cylinder carrying the hydraulic connection (11), of the rod (6) and sleeve
(5).
5. A device according to claim 4, characterized in that the tappet (20) is designed as a step piston.
6. A device according to claim 4 or 5, characterized in that the tappet (20) cooperates with an electric switch and/or a switching valve (21).
1. Dispositif de déplacement et de blocage d'éléments d'aiguillage mobiles (1) avec un
piston hydraulique formé par une tige (6), qui coopère par des organes de couplage
et de blocage (8) avec un manchon coulissant (5) mobile dans le sens axial et destiné
à recevoir les organes de couplage et de blocage (8) mobiles dans le sens radial,
le manchon coulissant (5) étant couplé à l'élément d'aiguillage mobile (1), et avec
un tube extérieur (4) entourant au moins partiellement le manchon (5) et la tige (6),
caractérisé en ce qu'une conduite hydraulique (11) débouche dans le tube extérieur (4) sur une face d'extrémité
du manchon (5) opposée au point de couplage pour l'élément d'aiguillage mobile (1).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le manchon (5) est guidé de façon étanche sur le tube extérieur (4).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les organes de couplage et de blocage (8) sont formés par des billes (13) qui coopèrent
avec des éléments de blocage formés par des segments d'anneau (14).
4. Dispositif selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce qu'un poussoir (20) est supporté de façon coulissante dans le sens axial dans le fond
(19) du cylindre de travail de la tige (6) et du manchon (5) portant le raccord hydraulique
(11).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le poussoir (20) est conformé comme un piston différentiel.
6. Dispositif selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que le poussoir (20) coopère avec un commutateur électrique et/ou une soupape de commutation
(21).