(19)
(11) EP 1 352 691 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
26.05.2010  Patentblatt  2010/21

(21) Anmeldenummer: 03007191.4

(22) Anmeldetag:  29.03.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B05C 5/02(2006.01)

(54)

Rotationskopf mit Verschlussleisten

Rotary applicator head

Tête d'application rotative


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE ES IT

(30) Priorität: 13.04.2002 DE 10216356

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
15.10.2003  Patentblatt  2003/42

(73) Patentinhaber: NORDSON CORPORATION
Westlake, Ohio 44145-1119 (US)

(72) Erfinder:
  • Puffe, Wolfgang
    53567 Buchholz-Mendt (DE)

(74) Vertreter: Eisenführ, Speiser & Partner 
Postfach 10 60 78
28060 Bremen
28060 Bremen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A1- 19 757 238
US-A- 3 332 580
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Auftragskopf zum Auftragen von flüssigen Medien wie verflüssigten thermoplastischen Kunststoffen oder erschmolzenen Heißschmelzklebern auf eine zum Auftragskopf relativ bewegliche Materialbahn, mit einem Gehäuse, mit einer Walzenkammer im Gehäuse, in der ein Walzenschieber rotierend antreibbar gelagert ist, und mit einer Schlitzdüse zum Ausbringen von Medium, die vom Walzenschieber steuerbar ist und sich quer zur Bewegungsrichtung der Materialbahn erstreckt. Hierbei kann der Auftragskopf mit Abstand oder in Kontakt mit der Materialbahn angeordnet sein,

    [0002] Ein Auftragskopf dieser Art ist aus der DE 197 57 238 C2 bekannt. Hierbei sind am Walzenschieber achsparallele Oberflächennuten ausgebildet, die einen Auftrag von flüssigem Medium in Linienform quer zur Bewegungsrichtung der Materialbahn erzeugen.

    [0003] US 3,332,580 A offenbart ein Fluid-Auftragsventil, welches eine in einer zylindrischen Bohrung oszilierend rotierende Walze umfasst. In der Walze sind eine Vielzahl von radial ausgerichteten Durchgangsbohrungen angeordnet, durch welche das Fluid austritt. In jede Bohrung ist ein Schuh eingesetzt und radial nach außen so vorgespannt, dass jeder Schuh gegen die Innenwand der zylindrischen Bohrung gedrückt wird.

    [0004] Auftragsköpfe der vorstehend genannten Art werden in vielfältigen Anwendungsfällen immer dort zum Einsatz gebracht, wo Materialbahnen zum Aufkaschieren auf ein Substrat vorbereitet werden sollen. Um den spezifischen Verbrauch an flüssigen Medium niedrig zu halten und zugleich eine äußerst gleichmäßige Verteilung des Mediums sicherzustellen, wird ein intermittierender Auftrag angewandt, um ein Auftragsbild in Rasterform darzustellen. Wenn die Materialbahn rapportweise von einem Messer abgetrennt wird, müssen die Schnitte jeweils zwischen zwei Auftragslinien von flüssigem Medium geführt werden, um Ankleben von Medium am Messer zu verhindern.

    [0005] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Auftragskopf der obenbezeichneten Art bereitzustellen, der einen äußerst trennscharfen Linienauftrag von flüssigem Medium auf Materialbahnen sicherstellt.

    [0006] Die Lösung hierfür besteht darin, daß der Walzenschieber folgende Merkmale aufweist:
    • einen inneren Hohlraum, dem flüssiges Medium zugeführt werden kann,
    • eine Zylinderoberfläche
    • erste Oberflächennuten in der Zylinderoberfläche, denen flüssiges Medium zugeführt werden kann und die drehstellungsabhängig mit der Schlitzdüse kommunizieren können,
    • radiale Austrittsbohrungen vom inneren Hohlraum bis in die ersten Oberflächennuten, und
    • zweite Oberflächennuten in der Zylinderoberfläche, die Verschlußleisten aufnehmen, die an der Oberfläche der Walzenkammer mit Vordruck anliegen, wobei jeder ersten Oberflächennut eine zweite Oberflächennut so zugeordnet ist, daß sie bei Drehung des Walzenschiebers der ersten Oberflächennut nacheilt.


    [0007] Hiermit wird verhindert, daß nach dem Vorbeiwandern einer ersten Oberflächennut an den Zuführungen zur Schlitzdüse aus dem mantelförmigen Spalt zwischen Walzenschieber und Walzenkammer, dessen Dicke in der Größenordnung von 2/100 mm liegt, flüssiges Medium in die genannten Zuführungen nachfließt. Vielmehr werden jedesmal nach dem Vorbeiwandern einer ersten Oberflächennut an den Zuführungen zur Schlitzdüse im Gehäuse die Eintrittsöffnungen zu den Zuführungen bei Ankunft einer in einer zweiten Oberflächennut einliegenden Verschlußleiste von dieser abgedichtet, so daß ein Nachfließen von Medium aus dem mantelförmigen Spalt in die Eintrittsöffnungen verhindert wird. Nach dem Vorbeiwandern der Verschlußleiste setzt damit bei Ankunft der nächsten ersten Oberflächennut ein genau bemessener Eintrag von flüssigem Medium in die Zuführungen ein, der zu scharf begrenzten Ausbringungen von flüssigem Medium aus der Schlitzdüse führt. Die Auftragslinien an flüssigem Material auf der Materialbahn sind damit scharf begrenzt. Dementsprechend sind saubere Trennschnitte ohne Verschmutzung des Messers selbst bei eng aneinanderliegenden Auftragslinien auf der Materialbahn möglich. Auch für die weitere Verarbeitung der Materialbahn sind die sauber begrenzten Aufträge an flüssigem Medium vorteilhaft.

    [0008] In besonders günstiger Weise nehmen die zweiten Oberflächennuten mit den einliegenden Verschlußleisten im wesentlichen die gesamte Zylinderoberfläche des Walzenschiebers zwischen jeweils zwei ersten Oberflächennuten zum Zuführen von Medium ein. Hiermit wird ein Andrücken der elastisch abgestützten Verschlußleisten an den Zuführungen für den gesamten Zeitraum zwischen dem Vorbeiwandern zweier erster Oberflächennuten aufrechterhalten. Die Oberflächen der Verschlußleisten sind dabei zylindrisch an die Oberfläche der Walzenkammer anzupassen. In günstiger Ausführung ist vorgesehen, daß radiale Austrittsbohrungen für flüssiges Medium vom inneren Hohlraum bis in die zweiten Oberflächennuten führen, um den Anpreßdruck der Verschlußleisten an der Oberfläche der Walzenkammer durch den Druck des flüssigen Mediums zu erhöhen.

    [0009] In üblicher Ausführung können die Oberflächennuten achsparallel ausgeführt werden, wobei dies für erste und zweite Oberflächennuten und entsprechend für die Verschlußleisten gilt. Sofern die ersten Oberflächennuten geschwungene Linien bilden und insbesondere geschlossene Linienzüge bilden, können die zweiten Oberflächennuten mit den Abschlußleisten an diese Linienzüge ergänzend angepaßt werden und insbesondere größere Flächen innerhalb und außerhalb der genannten geschlossenen Linienzüge auf der Zylinderoberfläche des Walzenschiebers abdecken. Die großflächigen zweiten Oberflächennuten können dabei gegebenenfalls auch mehrteilige Verschlußleisten aufnehmen.

    [0010] Ein erfindungsgemäßer Auftragskopf hat den Vorteil, daß die Steuerung des Mediums an den Eintrittsöffnungen zu den Zuführungen mit sauberen Abrissen durch die Verschlußleisten stattfindet, so daß die Genauigkeit der Zumessung nicht durch die Zähigkeit des Mediums oder die Elastizität des Mediums nachteilig beeinflußt wird. Durch die genaue Versorgung der Schlitzdüse mit Medium aus dem Inneren des Walzenschiebers heraus können gute Auftragsergebnisse über die gesamte Länge des Auftragskopfes ohne Störungen erreicht werden.

    [0011] Die Darstellung von Rasterpunkten quer zur Bewegungsrichtung der Materialbahn kann durch Einsatz einer entsprechenden Düsenblende mit Einzelbohrungen in geringem Abstand in der Schlitzdüse erzeugt werden. Bevorzugt kommuniziert jeweils eine einzelne Zuführung im Gehäuse mit einer Einzelbohrung in der Düsenblende. Sofern auf den Einsatz einer solchen Düsenblende verzichtet wird, entsteht bei Verwendung von achsparallelen Nuten ein Linienauftrag jeweils quer zur Bewegungsrichtung der Materialbahn.

    [0012] In einer ersten Ausführung ist an zumindest einem Ende des Gehäuses eine radiale Bohrung im Gehäuse vorgesehen und ein Ringkanal zwischen Walzenschieber und Walzenkammer ausgebildet, der mit der Bohrung im Gehäuse verbunden ist und es sind radiale Zuführbohrungen im Walzenschieber in der Ebene des Ringkanals ausgeführt, die mit dem inneren Hohlraum verbunden sind und als Zuführung für Medium dienen. Der genannte zumindest eine Ringkanal kann durch eine Ringnut in der Walzenoberfläche und/oder durch eine Umfangsnut in der Walzenkammerbohrung gebildet werden.

    [0013] In einer alternativen Ausführung ist der Walzenschieber zumindest mit einem axial aus dem Gehäuse austretenden Zapfen versehen, in dem eine Axialbohrung ausgeführt ist, die mit dem inneren Hohlraum verbunden ist und als Zuführung für Medium zum inneren Hohlraum dient. Hiermit wird die Gehäuseausführung besonders einfach, allerdings muß eine drehende Dichtung im Bereich der unter Druck stehenden Mediumzuführung vorgesehen werden.

    [0014] Unabhängig von dem Umstand, ob eine Zuführung von Medium zum inneren Hohlraum nur an einem oder an beiden Enden des Walzenschiebers erfolgt, kann zum Ausgleich eines geringen Druckverlustes im Medium über der Walzenschieberlänge eine entsprechende geringe Zunahme des Durchmessers der radialen Austrittsbohrungen zu den Oberflächennuten über der Walzenschieberlänge vorgesehen werden. Ein Austritt von Medium aus dem Gehäuse kann durch die Verwendung üblicher Wellendichtungen an den Enden des Walzenschiebers gegenüber der Walzenkammer verhindert werden.

    [0015] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen erläutert.
    Figur 1
    zeigt einen Auftragskopf mit einer Materialbahn in perspektivischer Ansicht;
    Figur 2
    zeigt einen Walzenschieber mit achsparallelen ersten und zweiten Oberflächennuten als Einzelheit in perspektivischer Ansicht;
    Figur 3
    zeigt einen Auftragskopf mit Walzenschieber im Querschnitt;
    Figur 4
    zeigt einen quergeschnittenen Auftragskopf mit quergeschnittenem Walzenschieber in perspektivischer Ansicht;
    Figur 5
    zeigt einen Auftragskopf mit quergeschnittenem Gehäuse und vollständigem Walzenschieber.


    [0016] Figur 1 zeigt einen Auftragskopf 11 von länglicher kubischer Form. Aus dem Gehäuse 12 des Auftragskopfes 11 ragt ein Ende eines Walzenschiebers 13 vor. Die Drehrichtung des Walzenschiebers 13 ist durch einen Pfeil 14 angedeutet. Das Ende des Walzenschiebers 13 weist einen Zapfen 15 auf. Am Gehäuse 12 sind Stutzen 16 angebracht, über die, wie mit Pfeilen 17 angedeutet, flüssiges Medium zugeführt wird. Unten am Gehäuse 12 ist eine Schlitzdüse 18 erkennbar, aus der ein Sprühvorhang 19 austritt. Der Sprühvorhang 19 trifft auf eine Materialbahn 22, deren Bewegungsrichtung durch einen Pfeil 23 symbolisiert ist. Der Sprühvorhang 19 erzeugt ein Auftragsraster 24 auf der Materialbahn 22, das im wesentlichen Linienzüge quer zur Bewegungsrichtung zeigt. Innerhalb der Linienzüge sind Einzellinien in Bewegungsrichtung erkennbar. Hieraus ergibt sich, daß die Schlitzdüse 18 eine Blende mit einzelnen Austrittsöffnungen umfaßt, deren Abstand den Abstand der Einzellinien quer zur Bewegungsrichtung der Materialbahn 22 bestimmt.

    [0017] Wie in der Figur 2 zu erkennen, hat der Walzenschieber 13 an seiner zylindrischen Oberfläche 35 eine Mehrzahl von ersten Axialnuten 27, in denen Radialbohrungen 28 enden. Die ersten Axialnuten 27 werden über die Radialbohrungen 28 aus einem inneren Hohlraum mit flüssigem Medium versorgt. Der innere Hohlraum seinerseits wird über eine Umfangsnut 25 mit Radialbohrungen 26 mit flüssigem Medium versorgt. Die Umfangsnut 25 steht mit einem der Radialstutzen 16 im Gehäuse 12 in offener Verbindung. Eine weitere Umfangsnut mit Radialbohrungen gleicher Art befindet sich am entgegen gesetzten Ende des Walzenschiebers. Parallel zu den ersten Axialnuten 27 liegen in Rotationsrichtung gegenüber diesen nacheilend zweite Axialnuten 31 mit einer geringeren Anzahl von Radialbohrungen 32. In diese sind Verschlußleisten 33 eingesetzt, die von Schraubenfedern 34 elastisch abgestützt werden.

    [0018] Wie weiter in den Figuren 3 und 4 zu erkennen ist, werden die Radialbohrungen 28 über einen inneren Hohlraum 29 mit flüssigem Medium versorgt. Über die Radialbohrungen 28 werden die Axialnuten 27 ständig mit Medium gefüllt. Ebenso werden über die Radialbohrungen 32 die Axialnuten 31 mit geringen Mengen von flüssigem Medium versorgt, die einen geringen Durchsatz sicherstellen sollen, um ein Aushärten des Mediums in den Axialnuten 31 und damit ein Festsetzen der Verschlußleisten 33 zu verhindern. Die Verschlußleisten 33 sind von Schraubendruckfedern 34 in den Axialnuten 31 abgestützt, um mit Vordruck an der Oberfläche der Walzenkammer 20 anzuliegen. Wie im Querschnitt zu erkennen, umschließt das Gehäuse 12 den Walzenschieber 13 mit einer zylindrischen Walzenkammer 20, von der aus Radialbohrungen 21 zur Schlitzdüse 18 führen. In der Schlitzdüse ist eine Austrittsöffnung 30 bezeichnet, die mit einer der Zuführbohrungen 21 im Gehäuse 12 kommuniziert.

    [0019] In Figur 5 sind Einzelheiten der Figuren 2 und 4 in Kombination gezeigt. Das Gehäuse 12 ist vorne weggeschnitten gezeigt, wobei der Walzenschieber 13 aus seiner bestimmungsgemäßen Position nach vorne herausgezogen ist. In der bestimmungsgemäßen Position würden eine Bohrung 36 für den Stutzen 16 und die Umfangsnut 25 mit den Radialbohrungen 26 in einer gemeinsamen achsnormalen Ebene liegen.

    Bezugszeichenliste



    [0020] 
    11
    Auftragskopf
    12
    Gehäuse
    13
    Walzenschieber
    14
    Pfeil
    15
    Zapfen
    16
    Radialstutzen
    17
    Pfeil
    18
    Schlitzdüse
    19
    Sprühvorhang
    20
    Walzenkammer
    21
    Radialbohrung
    22
    Materialbohrung
    23
    Pfeil
    24
    Auftragsraster
    25
    Umfangsnut
    26
    Radialbohrung
    27
    Axialnut
    28
    Radialbohrung
    29
    Hohlraum
    30
    Austrittsöffnung
    31
    Axialnut
    32
    Radialbohrung
    33
    Verschlußleiste
    34
    Schraubenfeder
    35
    Zylinderoberfläche
    36
    Bohrung



    Ansprüche

    1. Auftragskopf (11) zum Auftragen von flüssigen Medien wie verflüssigten thermoplastischen Kunststoffen oder erschmolzenen Heißschmelzklebern auf eine zum Auftragskopf relativ bewegliche Materialbahn (22), mit einem Gehäuse (12), mit einer Walzenkammer (20) im Gehäuse, in der ein Walzenschieber (13) rotierend antreibbar gelagert ist, und mit einer Schlitzdüse (18) zum Ausbringen von flüssigem Medium, die vom Walzenschieber (13) steuerbar ist und sich quer zur Bewegungsrichtung der Materialbahn erstreckt,
    wobei der Walzenschieber (13) folgende Merkmale aufweist:

    - einen inneren Hohlraum (29), dem flüssiges Medium zugeführt werden kann,

    - eine Zylinderoberfläche

    - erste Oberflächennuten (27) in der Zylinderoberfläche, denen flüssiges Medium zugeführt werden kann und die drehsteflungsabhängig mit der Schlitzdüse (18) kommunizieren können.

    - radiale Austrittsbohrungen (28) vom inneren Hohlraum
    (29) bis in die ersten Oberflächennuten (27),

    gekennzeichnet durch

    - zweite Oberflächennuten (31) in der Zylinderoberfläche, die Verschlußleisten (32) aufnehmen, die an der Oberfläche der Walzenkammer (20) mit Vordruck anliegen, wobei jeder ersten Oberflächennut (27) eine zweite Oberflächennut (31) so zugeordnet ist, daß sie bei Drehung des Walzenschiebers (13) der ersten Oberflächennut nacheilt.


     
    2. Auftragskopf nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Oberflächennuten (31) und die einliegenden Verschlußleisten (32) im wesentlichen die gesamte Zylinderoberfläche (35) zwischen jeweils zwei ersten Qberflächennuten (27) einnehmen.
     
    3. Auftragskopf nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächennuten (27, 47, 67) als achsparallele Nuten ausgeführt sind.
     
    4. Auftragskopf nach Anspruch 2,
    gekennzeichnet durch radiale Austrittsbohrungen (32) für flüssiges Medium vom inneren Hohlraum (29) bis in die zweiten Oberflächennuten (31).
     
    5. Auftragskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet, daß an zumindest einem Ende des Gehäuses (12) ein Stutzen (16) im Gehäuse vorgesehen ist und ein Ringkanal zwischen Walzenschieber (13) und Walzenkammer (20) ausgebildet ist, der mit dem Stutzen im Gehäuse verbunden ist, und
    daß radiale Zuführbohrungen (26) im Walzenschieber (13) in der Ebene des Ringkanals ausgeführt sind, die mit dem inneren Hohlraum (29) verbunden sind und dem Zuführen von flüssigem Medium dienen.
     
    6. Auftragskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet, daß im Walzenschieber (13) zumindest an einem Ende eine Axialbohrung ausgeführt ist, die mit dem inneren Hohlraum (29) verbunden ist und dem Zuführen von flüssigem Medium dient, wobei die Axialbohrung insbesondere in einem axial aus dem Gehäuse austretenden Zapfen (15) ausgeführt ist.
     
    7. Auftragskopf nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet, daß der zumindest eine Ringkanal durch eine Ringnut in der Walzenkammeroberfläche gebildet wird.
     
    8. Auftragskopf nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet, daß der zumindest eine Ringkanal durch eine Umfangsnut (25) am Walzenschieber (13) gebildet wird.
     
    9. Auftragskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
    dadurch gekennzeichnet, daß in der Schlitzdüse (18) eine Blende mit einer Mehrzahl von Austrittsöffnungen für flüssiges Medium eingesetzt ist, wobei die Austrittsöffnungen (36) einzeln mit radialen Zuführbohrungen (21) im Gehäuse (11) von der Walzenkammer (20) aus verbunden sind.
     


    Claims

    1. An applicator head (11) for applying liquid media such as liquefied thermoplastics or melted hot melt adhesives to a web of material (22) which is movable relative to the applicator head, said head having a housing (12) and having in the housing a roll chamber (20) in which a roll slider (13) is mounted such that it can be rotary-driven, and having, for delivering liquid medium, a slot nozzle (18) which is controllable by the roll slider (13) and which extends transversely to the direction of travel of the web of material,
    the roll slider (13) having the following features:

    - an inner cavity (29) to which liquid medium can be supplied,

    - a cylindrical surface,

    - first surface grooves (27) in the cylindrical surface, which grooves can be supplied with liquid medium and which, according to the rotational position, can communicate with the slot nozzle (18),

    - radial outlet bores (28) from the inner cavity (29) to the first surface grooves (27),

    characterised by

    - second surface grooves (31) in the cylindrical surface, which grooves accommodate shut-off strips (32) [sic - recte 33] which rest against the surface of the roll chamber (20) with inlet pressure, each first surface groove (27) having an associated second surface groove (31) such that, when the roll slider (13) rotates, the second surface groove follows the first surface groove.


     
    2. An applicator head according to claim 1,
    characterised in that the second surface grooves (31) and the shut-off strips (32) [sic - recte 33] lying therein occupy substantially the whole of the cylindrical surface (35) between each pair of first surface grooves (27).
     
    3. An applicator head according to claim 1,
    characterised in that the surface grooves (27, 47, 67) are in the form of axis-parallel grooves.
     
    4. An applicator head according to claim 2,
    characterised by radial outlet bores (32) for liquid medium from the inner cavity (29) to the second surface grooves (31).
     
    5. An applicator head according to any one of claims 1 to 4,
    characterised in that, at least at one end of the housing (12), there is provided a neck (16) in the housing and there is formed between the roll slider (13) and the roll chamber (20) an annular channel which communicates with the neck in the housing, and
    in that there are formed in the roll slider (13), in the plane of the annular channel, radial supply bores (26) which communicate with the inner cavity (29) and are for supplying liquid medium.
     
    6. An applicator head according to any one of claims 1 to 4,
    characterised in that, in the roll slider (13), at least at one end, there is formed an axial bore which communicates with the inner cavity (29) and is for supplying liquid medium, the axial bore being formed, in particular, in a journal (15) which extends axially out of the housing.
     
    7. An applicator head according to claim 5,
    characterised in that the at least one annular channel is formed by an annular groove in the roll chamber surface.
     
    8. An applicator head according to claim 5,
    characterised in that the at least one annular channel is formed by a circumferential groove (25) on the roll slider (13).
     
    9. An applicator head according to any one of claims 1 to 8,
    characterised in that there is inserted in the slot nozzle (18) a diaphragm having a plurality of outlet apertures for liquid medium, the outlet apertures (36) [sic - recte 30] being individually connected to radial supply bores (21) in the housing (11) [sic - recte 12], which bores extend from the roll chamber (20).
     


    Revendications

    1. Tête d'application (11) pour l'application de milieux liquides tels que des matières thermoplastiques liquéfiées ou des colles thermofusibles fondues sur une bande de matériau (22) mobile par rapport à la tête d'application, comprenant un logement (12), lequel logement comporte une chambre de cylindre (20) dans laquelle une vanne rotative (13) est montée de manière à pouvoir être entraînée en rotation, et comprenant une buse à fente (18) pour l'application d'un milieu liquide qui peut être commandée par la vanne rotative (13) et s'étend perpendiculairement à la direction de déplacement de la bande de matériau,
    la vanne rotative (13) présentant les caractéristiques suivantes :

    - un espace creux intérieur (29) vers lequel un milieu liquide peut être amené,

    - une surface cylindrique,

    - des premières rainures superficielles (27) dans la surface cylindrique, vers lesquelles un milieu liquide peut être amené et qui peuvent communiquer avec la buse à fente (18) en fonction de la position de rotation,

    - des orifices de sortie radiaux (28) menant de l'espace creux intérieur (29) dans les premières rainures superficielles (27),

    caractérisée par

    - des secondes rainures superficielles (31) dans la surface cylindrique, qui reçoivent des baguettes d'obturation (32) qui sont en contact avec la surface de la chambre de cylindre (20) sous l'effet de la pression d'alimentation, une seconde rainure superficielle (31) étant associée à chaque première rainure superficielle (27) de manière à ce que la seconde rainure superficielle (31) suive la première rainure superficielle lors de la rotation de la vanne rotative (13).


     
    2. Tête d'application selon la revendication 1,
    caractérisée par le fait que les secondes rainures superficielles (31) et les baguettes d'obturation insérées (32) occupent essentiellement la totalité de la surface cylindrique (35) entre deux premières rainures superficielles (27) respectives.
     
    3. Tête d'application selon la revendication 1,
    caractérisée par le fait que les rainures superficielles (27, 47, 67) sont exécutées en tant que rainures parallèles à l'axe.
     
    4. Tête d'application selon la revendication 2,
    caractérisée par des orifices de sortie radiaux (32) pour un milieu liquide menant de l'espace creux intérieur (29) dans les secondes rainures superficielles (31).
     
    5. Tête d'application selon l'une des revendications 1 à 4,
    caractérisée par le fait qu'une tubulure (16) est prévue dans le logement au niveau d'au moins une extrémité du logement (12) et un canal annulaire qui est relié à la tubulure dans le logement est exécuté entre la vanne rotative (13) et la chambre de cylindre (20), et
    par le fait que des orifices d'alimentation radiaux (26) dans la vanne rotative (13) sont exécutés dans le plan du canal annulaire, lesquels orifices sont reliés à l'espace creux intérieur (29) et servent à l'alimentation d'un milieu liquide.
     
    6. Tête d'application selon l'une des revendications 1 à 4,
    caractérisée par le fait qu'un orifice axial est exécuté dans la vanne rotative (13) au moins au niveau d'une extrémité, lequel orifice axial est relié à l'espace creux intérieur (29) et sert à l'alimentation d'un milieu liquide, l'orifice axial étant exécuté notamment dans un tourillon (15) sortant axialement du logement.
     
    7. Tête d'application selon la revendication 5,
    caractérisée par le fait que le au moins un canal annulaire est formé par une rainure annulaire dans la surface de la chambre de cylindre.
     
    8. Tête d'application selon la revendication 5,
    caractérisée par le fait que le au moins un canal annulaire est formé par une rainure circonférentielle (25) sur la vanne rotative (13).
     
    9. Tête d'application selon l'une des revendications 1 à 8,
    caractérisée par le fait qu'un écran pourvu d'une pluralité d'ouvertures de sortie pour un milieu liquide est inséré dans la buse à fente (18), les ouvertures de sortie (36) étant reliées individuellement à des orifices d'alimentation radiaux (21) dans le logement (11) depuis la chambre de cylindre (20).
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente