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<ep-patent-document id="EP03007464B1" file="EP03007464NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="1353126" kind="B1" date-publ="20090812" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-4">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESI....FIRO..CY..TRBGCZEEHU..SK................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.15 (14 Jul 2008) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1353126</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20090812</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>03007464.5</B210><B220><date>20030404</date></B220><B240><B241><date>20041116</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>10217030</B310><B320><date>20020411</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330><B310>18392002</B310><B320><date>20021210</date></B320><B330><ctry>AT</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20090812</date><bnum>200933</bnum></B405><B430><date>20031015</date><bnum>200342</bnum></B430><B450><date>20090812</date><bnum>200933</bnum></B450><B452EP><date>20090330</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>F23N   1/08        20060101AFI20030723BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Hydraulisch geregelte Gasarmatur</B542><B541>en</B541><B542>Hydraulically controlled gas fitting</B542><B541>fr</B541><B542>Armature à gaz à régulation hydraulique</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 0 252 252</text></B561><B561><text>DE-A- 2 533 910</text></B561><B561><text>FR-A- 2 525 327</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Schmidbauer, Thomas</snm><adr><str>Litzelsdorf 1</str><city>93167 Falkenstein</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Vaillant GmbH</snm><iid>03214830</iid><irf>EP 4052</irf><adr><str>Berghauser Strasse 40</str><city>42859 Remscheid</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Hocker, Thomas</snm><iid>00124461</iid><adr><str>Vaillant GmbH 
Berghauser Strasse 40</str><city>42859 Remscheid</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B880><date>20040623</date><bnum>200426</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische geregelte Gasarmatur für einen brenngasbeheizten Durchlauf-Wasserheizer.</p>
<p id="p0002" num="0002">Derartige Gasarmaturen zeichnen sich dadurch aus, dass sie in Abhängigkeit der zu erhitzenden Wassermenge und eines Stellknopfes die Brenngasmenge, die zu einem Brenner gelangt, anpassen. Mittels des Stellknopfes kann ein Verstärkungsfaktor (Brenngasvolumenstrom zu Wasservolumenstrom) eingestellt werden, das heißt, dass letztendlich die Wassertemperatur annähernd über den Knopf eingestellt wird. Derartige Gasarmaturen sind aus <patcit id="pcit0001" dnum="FR2525327A"><text>FR 2 525 327 A</text></patcit> und <patcit id="pcit0002" dnum="DE2533910A"><text>DE 2 533 910 A</text></patcit> bekannt.</p>
<p id="p0003" num="0003">Gemäß Normanforderungen müssen diese Gasarmaturen über mindestens zwei dichtende Ventile, die unterschiedliche Steuersignale haben, verfügen. Häufig wird als ein Steuersignal der lonisationsstrom in einer Flamme verwendet. Ist eine Flamme an der Brenneroberfläche vorhanden, so kann im Bereich der Flamme ein lonisationsstrom abgegriffen werden. Mit diesem lonisationsstrom kann mittels einer Spule ein Ventil, das Sicherheitsventil, geöffnet werden. Bei dem anderen dichtenden Ventil handelt es sich meist um das Wassermangelventil. Bei diesem Ventil wird in einem Wasserschalter eine dem Wasservolumenstrom äquivalente Hubbewegung erzeugt. Mittels dieser Hubbewegung lässt sich das Wassermangelventil öffnen und somit kann eine dem Wasservolumenstrom äquivalente Brenngasmenge durch die Gasarmatur strömen.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0004" num="0004">Letztendlich verfügen häufig Gasarmaturen zusätzlich über ein Ventil, mit dem ein Verstärkungsfaktor zwischen Brenngasvolumenstrom und Wasservolumenstrom eingestellt werden kann. Diese Einstellung erfolgt in der Regel manuell vom Bediener, der häufig mittels Drehknopf mittels Umlenkung ein Kegelventil linear kontinuierlich öffnet beziehungsweise schließt.</p>
<p id="p0005" num="0005">Gasarmaturen für brenngasbeheizte Durchlauf-Wasserheizer sind in der Regel relativ aufwändig, da die verschiedenen Funktionen über eine Mechanik mit vielen Umlenkungen erreicht werden.</p>
<p id="p0006" num="0006">Ziel der Erfindung ist, eine Gasarmatur für brenngasbeheizte Durchlauf-Wasserheizer zu schaffen, die sich durch einfachen und zuverlässigen Aufbau auszeichnet.</p>
<p id="p0007" num="0007">Erfindungsgemäß wird dies durch eine Gasarmatur gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1 erreicht. Das Ventil zur Einstellung des Verstärkungsfaktors muss demnach kein dichtendes Kegelventil sein, dessen Kegel mittels Umlenkung linear verschoben wird. Vielmehr besteht erfindungsgemäß das Ventil aus einer Führung mit Öffnung und einer darin befindlichen Hülse mit Schlitz, wobei die Hülse in der Führung geführt wird und Schlitz und Öffnung überlagerbar sind. Auf diese Art kann die Einstellung des Ventils direkt ohne Umlenkung erfolgen, was den Aufbau vereinfacht und somit die Störanfälligkeit reduziert.</p>
<p id="p0008" num="0008">Verfügt die Gasarmatur über die eingangs erwähnten Sicherheits- und Wassermangelventile, die jeweils dichtend sind, so muss das Ventil zur Einstellung des Verstärkungsfaktors nicht dichtend sein. Vielmehr kann eine leichte Undichtigkeit schon deshalb in Kauf genommen werden, weil die Funktion des Ventils, die Einstellung des Brenngasstroms, nicht jedoch seine gänzliche Verhinderung ist. Demzufolge kann auf gesonderte Dichtungen verzichtet werden.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0009" num="0009">Gemäß den Merkmalen des Anspruchs 2 ergibt sich der Vorteil, dass die Steuerbewegung des Ventils rotationsförmig erfolgen kann; dies kommt der üblichen Drehbewegung zur Steuerung derartiger Ventile entgegen. Auf eine Umlenkung kann dabei verzichtet werden.</p>
<p id="p0010" num="0010">Gemäß den Merkmalen des Anspruchs 3 ergibt sich der Vorteil, dass das Ventil feinfühlig dosiert werden kann. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Schlitz an einem Ende seines Translationsweges sehr schmal ist und seine Breite sich kontinuierlich verbreitert.</p>
<p id="p0011" num="0011">Gemäß den Merkmalen des Anspruchs 4 ergibt sich der Vorteil, dass die Führung Bestandteil des Gehäuses, welches die Bauteile der Gasarmatur aufnimmt, ist, wodurch eine Bauteilreduzierung erreicht wird. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Öffnung Teil einer eingesetzten Buchse ist, da auf diese Art ein Austausch der Buchse (z.B. wegen Leistungsbegrenzung, Gasartenwechsel, u.a.) und eine höhere Fertigungsgenauigkeit (Gehäuse ist meist ein Druckgussteil, das nachbearbeitet wird) möglich ist.</p>
<p id="p0012" num="0012">Gemäß den Merkmalen der Ansprüche 5 und 6 können gute Gleit- und Dichteigenschaften der beiden Ventilteile erreicht werden.</p>
<p id="p0013" num="0013">Gemäß den Merkmalen des Anspruchs 7 ergibt sich der Vorteil, dass der Gasdruck gegen die Öffnungsrichtung des Wassermangelventils gerichtet ist. Hierdurch wird vermieden, dass z.B. bei Ausfall oder Reduzierung der Schließkraft des Ventils das Ventil durch den Gasdruck geöffnet wird.</p>
<p id="p0014" num="0014">Gemäß den Merkmalen des Anspruchs 8 ergibt sich der Vorteil, dass eine translatorische Bewegung zur Erfüllung zweier Funktionen genutzt werden kann; aufwändige Umlenkungen werden überflüssig.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0015" num="0015">Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen erläutert. Hierbei zeigen
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li><figref idref="f0001">Fig. 1 und Fig. 2</figref> zwei perspektivische Ansichten einer erfindungsgemäßen Gasarmatur,</li>
<li><figref idref="f0002">Fig. 3</figref> und <figref idref="f0003">Fig. 4</figref> zwei Schnitte einer erfindungsgemäßen Gasarmatur im unbelasteten Zustand,</li>
<li><figref idref="f0004 f0005 f0006 f0007">Fig. 5 bis Fig. 8</figref> einen Teilschnitt in verschiedenen Betriebsstellungen,</li>
<li><figref idref="f0008">Fig. 9</figref> ein erfindungsgemäßes Wassermangelventil,</li>
<li><figref idref="f0009">Fig. 10</figref> eine Vorrichtung zur Brennerdruckeinstellung und</li>
<li><figref idref="f0010 f0011">Fig. 11 bis Fig. 15</figref> Einzelbauteile einer erfindungsgemäßen Gasarmatur.</li>
</ul></p>
<p id="p0016" num="0016"><figref idref="f0001">Fig. 1 und Fig. 2</figref> zeigen eine erfindungsgemäße Gasarmatur 20 mit einem Gehäuse 25, einem Einstellknopf 1, Brenngaseingang 17, Brenngasausgang 18 mit Schraube 29 zum Einstellen des Brennerdrucks, Zündgasausgang 19 und Wasserschalteranschluß 14. Der nicht dargestellte Wasserschalter ist durch eine Membrane in zwei Druckkammern getrennt. Beim Warmwasserzapfen wird von einer Venturidüse im Wasserschalter ein Differenzdruck zwischen den Kammern erzeugt; durch den Differenzdruck hebt sich die Membrane. Hierdurch wird ein zur Wassermenge stetig wachsendes Signal geliefert, das in Form einer Hubbewegung auf den Steuerstift 15 übertragen wird.</p>
<p id="p0017" num="0017">In <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> ist ein Schnitt durch diese Gasarmatur 20 im Ausgangszustand (d.h. kein Brenngasfluß) zu sehen. Der Brenngaseintritt 17 mündet in eine Kammer 24, in der sich ein Sicherheitsventil 5 und ein Thermomagnet 6, die miteinander gekoppelt sind, befinden.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0018" num="0018">Unterhalb des Sicherheitsventils 5 befindet sich eine weitere Kammer 23, in der sich in einer Führung 21 eine Hülse 8 mit einem Schlitz 9 befindet. In der Hülse 8 steckt zentrisch ein Zündgasbolzen 3, der in dem Einstellknopf 1 endet. Ein Teilbereich der Hülse 8 bildet mit einem Teilbereich des Zündgasbolzens 3 ein Zündgasventil 4, das die Verbindung zu einem Ringkanal 26 abdichtet. Zwischen Hülse 8 und Einstellknopf 1 ist eine Feder 7 gespannt. Der Zündgasbolzen 3 ist mit dem Einstellknopf 1 verbunden. Die Hülse 8 liegt an einer Buchse 11, die über eine Öffnung 13 verfügt, an. In der Buchse 11 befindet sich eine Feder 12, welche gegen ein Wassermangelventil 10 drückt. Vom Wassermangelventil 10 ragt ein Steuerstift 15 in den Wassermangelanschluß 14.</p>
<p id="p0019" num="0019"><figref idref="f0003">Fig. 4</figref> zeigt die Gasarmatur 20 in einem anderen Schnitt. Aus dieser Perspektive wird die Anbindung des Zündgasausgangs 19 sowie den Mechanismus zur Betätigung der Gasarmatur 20 deutlich. Für die translatorische Bewegung des Zündgasbolzens 3 ist eine Steuerkurve 2 (vgl. <figref idref="f0010">Fig. 13</figref>) im Einstellknopf 1 in Verbindung mit einer Schraube 16 vorhanden; die Funktion wird später beschrieben.</p>
<p id="p0020" num="0020"><figref idref="f0004">Fig. 5</figref> zeigt die gleiche Perspektive in einer anderen Arbeitsstellung, in der Zündstellung, bei der die Verbindung des Ringkanals 26 zum Zündgasausgang 19 über die Bohrung 27 deutlich wird.</p>
<p id="p0021" num="0021"><figref idref="f0005">Fig. 6</figref> zeigt einen Teil der Gasarmatur 20 in einem weiteren Arbeitsschritt.</p>
<p id="p0022" num="0022">In <figref idref="f0006">Fig. 7</figref> ist ein Teil der Gasarmatur 20 in einem folgenden Arbeitsschritt zu sehen.</p>
<p id="p0023" num="0023"><figref idref="f0007">Fig. 8</figref> zeigt einen Teil der Gasarmatur 20 in den Betriebszustand, in dem Brenngas vom Brenngaseingang 17 zum Brenngasausgang 18 strömen kann.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0024" num="0024"><figref idref="f0008">Fig. 9</figref> zeigt das geöffnete Wassermangelventil 10 im Detail.</p>
<p id="p0025" num="0025">In <figref idref="f0009">Fig. 10</figref> ist eine Vorrichtung zur Einstellung des Brennerdrucks zu sehen.</p>
<p id="p0026" num="0026"><figref idref="f0010">Fig. 11</figref> zeigt die Hülse 8 im Detail mit dem Schlitz 9 und Dichtringen 28. In <figref idref="f0010">Fig. 12</figref> ist der Zündgasbolzen detailliert dargestellt. Aus <figref idref="f0010">Fig. 13</figref> geht die Innenansicht des Einstellknopfes 1 mit der Steuerkurve hervor. <figref idref="f0011">Fig. 14</figref> zeigt die Hülse 11 mit Öffnung 13 und <figref idref="f0011">Fig. 15</figref> zeigt das Wassermangelventil 10 mit Steuerstift 15.</p>
<p id="p0027" num="0027">In <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> und <figref idref="f0003">Fig. 4</figref> ist die Gasarmatur 20 im Ausgangszustand, in dem kein Brenngas strömt, zu sehen. Das Sicherheitsventil 5, das Zündgasventil 4 und das Wassermangelventil 10 sind geschlossen; die Öffnung 13 des Ventils zur Einstellung des Verstärkungsfaktors ist von der Hülse 8 verschlossen.</p>
<p id="p0028" num="0028">Zur Inbetriebnahme wird der Einstellknopf 1 gemäß <figref idref="f0004">Fig. 5</figref> in die Zündstellung gedreht. Während dieser Drehung verschiebt sich der Griff abhängig von der Position der Schraube 16 in der Steuerkurve 2 (vgl. <figref idref="f0010">Fig. 13</figref>) in Richtung Gehäuse. Der Einstellknopf 1 drückt den Zündgasbolzen 3 nach oben, wodurch das Dichtelement am Zündgasventil 4 aus der Bohrung heraustritt und das Ventil geöffnet wird. Eine Verbindung des Ringkanals 26 durch die Bohrung 27 zum Zündgasausgang 19 ist somit gegeben.</p>
<p id="p0029" num="0029">Nun wird gemäß <figref idref="f0005">Fig. 6</figref> der Einstellknopf 1 manuell weitergedrückt, wodurch die Spitze des Zündgasbolzens 3 den Ventilteller am Sicherheitsventil 5 öffnet. Die Druckbewegung endet sobald im Inneren des Thermomagneten 6 eine Ankerplatte am Eisenkern eines Elektomagneten anliegt. Brenngas kann nun vom Brenngaseingang 17 über die Kammer 24, durch das geöffnete Sicherheitsventil 5 in die Kammer 23, von dort über das geöffnete Zündgasventil 4 in den Ringkanal 26 und von dort über die Bohrung 27 in den<!-- EPO <DP n="7"> --> Zündgasausgang 19, von dem eine Verbindung zu einem nicht dargestellten Zündbrenner besteht, strömen.</p>
<p id="p0030" num="0030">Ein mechanisch erzeugter Zündfunken entzündet das Brenngas am Zündbrenner. Wenn die Zündflamme ein Thermoelement ausreichend erwärmt hat, wird durch den erzeugten Thermostrom die Ankerplatte am Eisenkern festgehalten.</p>
<p id="p0031" num="0031">Nach dem Loslassen des Einstellknopfes 1 wird - wie in <figref idref="f0006">Fig. 7</figref> dargestellt - der Einstellknopf 1 zusammen mit dem Zündgasbolzen 3 von der Feder 7 wieder zurückgeschoben, wobei das Sicherheitsventil 5 bei Vorliegen einer Zündflamme und eines entsprechenden lonisationstromes durch den Thermomagneten 6 geöffnet bleibt. Durch Drehen des Einstellknopfes 1 wird die Gasarmatur 20 in die Bereitschaftsstellung gebracht. Während die axiale Lage dabei unverändert bleibt, kann die Hülse 8 gedreht werden und der variabel gestaltete Schlitz 9 überlagert die Öffnung 13 zum Wassermangelventil 10, welches nach wie vor geschlossen ist.</p>
<p id="p0032" num="0032">Die auf einer Seite an die Mantelfläche der Hülse 8 angepaßte Buchse 11 ist axial schwimmend eingesetzt und wird durch eine Feder 12 an die Hülse 8 angedrückt. Die Buchse 11 mit der Öffnung 13 in Verbindung mit der Stellung des Schlitzes 9 der Hülse 9 bestimmen die mögliche fließende Gasmenge (bei geöffnetem Wassermangelventil 10) bzw. die sogenannte Leistungsvorwahl.</p>
<p id="p0033" num="0033">Gemäß <figref idref="f0006">Fig. 7</figref> sperrt das Wassermangelventil 10 den Brenngasfluß über den Brenngasausgang 18 zum nicht dargestellten Brenner.</p>
<p id="p0034" num="0034">Über den Wasserschalteranschluß 14 kann ein Signal zum Öffnen des Wassermangelventils 10 auf den Steuerstift 15 gegeben werden. Der nicht dargestellte Wasserschalter überträgt<!-- EPO <DP n="8"> --> einen vom Wasserdurchfluß abhängigen Hub an den Steuerstift 15, der schließlich den Wassermangelventilteller entgegen dem Gasfluss drückt und somit das Wassermangelventil 10 öffnet. Dies ist in <figref idref="f0007">Fig. 8</figref> dargestellt. Das Brenngas kann nun von der Kammer 23 über den Schlitz 9 und die Öffnung 13 durch das geöffnete Wassermangelventil 10 in den Brenngasausgang 18 strömen. Der Öffnungsquerschnitt des Wassermangelventils 10 und somit der Brenngasvolumenstrom ist vom Hub des Steuerstiftes 15 abhängig. <figref idref="f0008">Fig. 9</figref> zeigt die Gasarmatur, insbesondere das geöffnete Wassermangelventil 10 mit dem Brenngasausgang 18.</p>
<p id="p0035" num="0035">Wie aus <figref idref="f0009">Fig. 10</figref> ersichtlich, ist zur Anpassung an die örtlichen Drücke im Gasnetz die Möglichkeit zur Feineinstellung des Brennerdruckes mittels einer Schraube 29 gegeben.</p>
<p id="p0036" num="0036">Erst mit dem Zapfen von Wasser wird der Gasweg vom Brenngaseingang 17 über den Brenngasausgang 18 zum Brenner frei. Die Zündung des Brenners erfolgt durch Überspringen der Flamme von der brennenden Zündflamme. Wird der Wasserfluß beendet und der Wasserschalter überträgt dann keinen Hub, so wird der Ventilteller des Wassermangelventils von der Feder 12 wieder in den Ventilsitz zurückgedrückt und somit das Ventil geschlossen.</p>
<p id="p0037" num="0037">Durch die koaxiale Anordnung von Zündgasventil 4 und Sicherheitsventil 5 entfallen im Vergleich zum Stand der Technik Umlenkungen. Die Funktionsintegration vereinfacht den Aufbau und reduziert Kosten.</p>
<p id="p0038" num="0038">Die Feder 12 erfüllt zwei Funktionen. Zum einen stellt sie ein Anliegen der Buchse 11 an der Hülse 8 sicher; zum anderen schließt sie das Wassermangelventil 10. Ein Ausbau der Buchse 11 z.B. für eine Gasartenwechsel ist nach der Demontage des Wassermangelventils 10 möglich.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0039" num="0039">Weitere Vorteile sind:</p>
<p id="p0040" num="0040">Das Zündgasventil 4 ist ohne die sonst übliche Flachdichtung und ohne gedrehten Ventilsitz ausgeführt, so dass die Anzahl der Teile verringert und die Montage vereinfacht ist.</p>
<p id="p0041" num="0041">Das Wassermangelventil 4 schließt in Brenngasströmungsrichtung. Durch die deshalb kleinere Schließfederkraft 12 kann die Membrane am Wasserschalter verkleinert werden.</p>
<p id="p0042" num="0042">Durch Verwendung von Drehteilen für die Ventilsitze am Sicherheitsventil 5 und Wassermangelventil 10 kann die mechanische Bearbeitung des Gehäuses vereinfacht und auf ein Mindestmaß reduziert werden. Es gibt bei der gezeigten Ausführungsform nur vier Bearbeitungs- bzw. Montagerichtungen.</p>
<p id="p0043" num="0043">Falls ein Heizgerät mit einer erfindungsgemäßen Gasarmatur auf eine andere Gasart umgestellt werden soll, muß nur die Wasserschalterseite geöffnet werden.</p>
</description><!-- EPO <DP n="10"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Hydraulisch geregelte Gasarmatur (20) für einen gasbeheizten Durchlauf-Wasserheizer mit einem Ventil zur Einstellung des Verstärkungsfaktors, welcher das Verhältnis von Brenngasvolumenstrom zu Wasservolumenstrom festlegt, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Ventil zur Einstellung des Verstärkungsfaktors von einer Hülse (8) mit Schlitz (9) und einer Führung (21) mit Öffnung (13) gebildet wird, wobei die Hülse (8) derart in der Führung (21) geführt wird, dass der Schlitz (9) kontinuierlich über die Öffnung (13) führbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Hydraulisch geregelte Gasarmatur (20) gemäß Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Hülse (8) und die Führung (21) rotationssymmetrisch ausgeführt sind und über die selbe Rotationsachse (22) verfügen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Hydraulisch geregelte Gasarmatur (20) gemäß Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Schlitz (9) in Translationsrichtung eine nicht konstante Breite aufweist.<!-- EPO <DP n="11"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Hydraulisch geregelte Gasarmatur (20) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Führung (21) Teil eines Gehäuses (25), vorzugsweise mit eingesetzter Buchse (11), welche die Öffnung (13) besitzt, ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Hydraulisch geregelte Gasarmatur (20) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Hülse (8) aus Kunststoff, vorzugsweise Polyamid hergestellt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Hydraulisch geregelte Gasarmatur (20) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Führung (21) beziehungsweise das Gehäuse (25) aus Metall, vorzugsweise Messing, Zink oder Aluminium hergestellt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Hydraulisch geregelte Gasarmatur (20) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Gasarmatur (20) über ein Wassermangelventil (10) verfügt, welches die Brenngasmenge in Abhängigkeit der Wassermenge steuert, und die Öffnungsrichtung des Wassermangelventils (10) gegen die Strömungsrichtung des Brenngases gerichtet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Hydraulisch geregelte Gasarmatur (20) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Gasarmatur (20) über ein Zündgasventil (23) und ein Sicherheitsventil (5) verfügt, deren Translationsachse (22) identisch ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="12"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A hydraulically controlled gas fitting (20) for a gas fired instantaneous water heater, such fitting (20) having a valve for setting the amplification factor governing the ratio between the fuel gas flow rate and the water flow rate, <b>characterised in that</b> the valve for setting such amplification factor is formed by a sleeve (8) with a slot (9) and a guide sleeve (21) with an opening (13), with the sleeve (8) being guided in the guide sleeve (21) in such a way that the slot (9) is continuously guidable via the opening (13).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>A hydraulically controlled gas fitting (20) as claimed in Claim 1 <b>characterised in that</b> the sleeve (8) and the guide sleeve (21) are of rotationally symmetrical configuration and have the same axis of rotation (22).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>A hydraulically controlled gas fitting (20) as claimed in Claim 1 or Claim 2 <b>characterised in that</b> the slot (9) does not have a constant width in the translational direction.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>A hydraulically controlled gas fitting (20) as claimed in any of the Claims 1 to 3 <b>characterised in that</b> the guide sleeve (21) forms part of a housing (25), preferably with an inserted bushing (11) provided with the opening (13).<!-- EPO <DP n="13"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>A hydraulically controlled gas fitting (20) as claimed in any of the Claims 1 to 4 <b>characterised in that</b> the sleeve (8) is made of a plastics material, preferably polyamide.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>A hydraulically controlled gas fitting (20) as claimed in any of the Claims 1 to 5 <b>characterised in that</b> the guide sleeve (21), or the housing (25), respectively, is made of metal, preferably brass, zinc or aluminium.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>A hydraulically controlled gas fitting (20) as claimed in any of the Claims 1 to 6 <b>characterised in that</b> the gas fitting (20) is provided with a low water valve (10) controlling the volume of fuel gas in relation to the volume of water, and that the opening direction of the low water valve (10) directed against the flow direction of the fuel gas.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>A hydraulically controlled gas fitting (20) as claimed in any of the Claims 1 to 7 <b>characterised in that</b> the gas fitting (20) is provided with an ignition gas valve (23) and a safety valve (5) whose translational axis (22) is identical.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="14"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Armature à gaz à régulation hydraulique (20) destinée à un chauffe-eau instantané dotée d'une soupape de régulation du degré d'amplification, lequel détermine la proportion du débit volumétrique du gaz combustible par rapport au débit volumétrique de l'eau, <b>caractérisé en ce que</b> la soupape de régulation du degré d'amplification est oomposée d'une douille (8) avec une rainure (9) et d'une coulisse (21) avec une ouverture (13), la douille (8) étant introduite dans la coulisse (21), de sorte que la rainure (9) peut être introduite de façon continue via l'ouverture (13).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Armature à gaz à régulation hydraulique (20) selon la revendication 1, <b>caractérisée en ce que</b> la douille (8) et la coulisse (21) sont conçues de façon à pivoter symétriquement et disposent du même axe de rotation (22).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Armature à gaz à régulation hydraulique (20) selon la revendication 1 ou 2, <b>caractérisée en ce que</b> la largeur de la rainure (9) n'est pas constante dans la direction de translation.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Armature à gaz à régulation hydraulique (20) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, <b>caractérisée en ce que</b> la coulisse (21) fait partie d'un<!-- EPO <DP n="15"> --> logement (25), de préférence avec une boîte intégrée (11), laquelle comporte l'ouverture (13).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Armature à gaz à régulation hydraulique (20) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, <b>caractérisée en ce que</b> la douille (8) est en plastique, de préférence en polyamide.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Armature à gaz à régulation hydraulique (20) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, <b>caractérisée en ce que</b> la coulisse (21) ou le logement (25) est en métal, de préférence en laiton, en zinc ou en aluminium.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Armature à gaz à régulation hydraulique (20) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, <b>caractérisée en ce que</b> l'armature à gaz (20) dispose d'une soupape d'avertissement de niveau bas d'eau (10), laquelle commande la quantité de gaz combustible en fonction de la quantité d'eau, et <b>en ce que</b> le sens d'ouverture de la soupape d'avertissement de niveau bas d'eau (10) est orienté par rapport au sens d'écoulement du gaz combustible.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Armature à gaz à régulation hydraulique (20) selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, <b>caractérisée en ce que</b> l'armature à gaz (20) dispose d'une soupape pour gaz inflammable (23) et d'une soupape de sécurité (5), dont l'axe de translation (22) est identique.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="16"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num="1,2"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="201" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="17"> -->
<figure id="f0002" num="3"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="165" he="201" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="18"> -->
<figure id="f0003" num="4"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="165" he="187" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="19"> -->
<figure id="f0004" num="5"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="165" he="201" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="20"> -->
<figure id="f0005" num="6"><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="149" he="193" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="21"> -->
<figure id="f0006" num="7"><img id="if0006" file="imgf0006.tif" wi="165" he="195" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="22"> -->
<figure id="f0007" num="8"><img id="if0007" file="imgf0007.tif" wi="165" he="211" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="23"> -->
<figure id="f0008" num="9"><img id="if0008" file="imgf0008.tif" wi="165" he="188" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="24"> -->
<figure id="f0009" num="10"><img id="if0009" file="imgf0009.tif" wi="155" he="149" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="25"> -->
<figure id="f0010" num="11,12,13"><img id="if0010" file="imgf0010.tif" wi="156" he="232" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="26"> -->
<figure id="f0011" num="14,15"><img id="if0011" file="imgf0011.tif" wi="144" he="208" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
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<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="FR2525327A"><document-id><country>FR</country><doc-number>2525327</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="DE2533910A"><document-id><country>DE</country><doc-number>2533910</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0002]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
