| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 354 154 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
25.08.2004 Patentblatt 2004/35 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.01.2002 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F16J 1/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/DE2002/000087 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2002/055911 (18.07.2002 Gazette 2002/29) |
|
| (54) |
VORRICHTUNG ZUM DICHTEN VERSCHLIESSEN VON DRUCKMITTELBEAUFSCHLAGTEN BOHRUNGEN
DEVICE FOR TIGHTLY CLOSING BOREHOLES THAT ARE SUBJECTED TO THE ACTION OF PRESSURE
MEDIUM
DISPOSITIF POUR OBTURER DE MANIERE ETANCHE DES ALESAGES SOLLICITES EN PRESSION
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
| (30) |
Priorität: |
15.01.2001 DE 10102452
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
22.10.2003 Patentblatt 2003/43 |
| (73) |
Patentinhaber: UKM Umformtechnik und Kraftfahrzeugkomponenten GmbH |
|
01662 Meissen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- VOGEL, Klaus
04741 Rosswein (DE)
- LEUTERITZ, Dietmar
01665 Meissen (DE)
- JENTSCH, Siegfried
01662 Meissen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Kietzmann, Manfred et al |
|
Eckner Roloff Nitschke & Kollegen,
Rechtsanwälte,
Patentanwälte,
Brückenstrasse 14 10179 Berlin 10179 Berlin (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 928 655 DE-A- 4 211 143 GB-A- 794 375 US-A- 5 853 017
|
EP-A- 0 992 731 DE-A- 19 831 989 US-A- 2 691 818
|
|
| |
|
|
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 013, no. 389 (P-925), 29. August 1989 (1989-08-29)
& JP 01 137316 A (HITACHI LTD;OTHERS: 01), 30. Mai 1989 (1989-05-30)
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[Stand der Technik]
[0001] Es ist eine Vielzahl von Vorrichtungen und Konstruktionen (siehe z. B. DE-A-19831989)
zur Verhinderung oder Verminderung des Aus- und Überströmens von gasförmigen, flüssigen
oder körnigen Stoffen aus Behältern oder Rohren durch Spalte bekannt.
[0002] Zur Verhinderung einer Strömung von Räumen höheren Drucks in solche niederen Drucks
bei zueinander ruhenden Teilen ist es bekannt, die Teile der Dichtungskonstruktion
durch Flach-(Weichdichtungen bzw. Metall-Weichstoffdichtungen) oder Profildichtungen
(Weichdichtungen oder Hartdichtungen) zueinander abzudichten.
[0003] Weiterhin ist es bekannt, ruhende Teile direkt ohne Zwischenglied abzudichten. Dazu
müssen entweder die Unebenheiten der Dichtflächen durch das Auf- oder Einschleifen
mit Schleifpasten weitgehend beseitigt werden, oder es muß eine die Dichtung ergebende
plastische Verformung des Grundwerkstoffs erfolgen.
[0004] Es sind auch Expansionselemente bekannt, die in die dicht zu verschließende Öffnung
eingebracht und in dieser zum Expandieren gebracht werden, wodurch ein dichter Verschluß
der Öffnung erreicht wird.
[0005] Expansionselemente der oben genannten Art bestehen aus einer Hülse und einem in der
Hülse geführten Stift. Die Hülse hat die Form eines Zylinders und ist an der gesamten
Mantelfläche mit rillenartigen Einschnitten versehen, so daß sich im Schnitt eine
gezackte Oberfläche ergibt. Die Innenfläche der Hülse ist eben und an der Stirnseite,
die vom Kopf des Stiftes weg weist, mit einem umlaufenden Wulst versehen. Der Stift
besteht aus einem Schaft und einem Kopf der aus einem sich erweiternden Konus besteht,
wobei der schlanke Bereich des Konus dem Innendurchmesser der Hülse entspricht. Im
Bereich des größten Durchmessers wird der konische Kopf durch einen umlaufenden Wulst
beendet. Die Länge der Hülse bis zum Wulst entspricht der Länge des Kopfes bis zum
Wulst. Zum Abdichten wird in einem ersten Schritt die Hülse, in der sich der Kopf
des Stiftes in der Ausgangslage befindet, in die abzudichtende Bohrung eingeführt.
Der Außendurchmesser der Hülse entspricht dabei in etwa dem Durchmesser der Bohrung
(0 - 0,12 mm größer). In einem zweiten Schritt wird der konische Kopf durch das Einwirken
einer Zugkraft auf den Schaft in Richtung der Wulst der Hülse verschoben, wodurch
die abgestützte Hülse expandiert und sich mit ihrer gerillten Oberfläche an die Bohrung
anlegt. Der Kopf wird soweit verschoben, bis er sich an den Wulst der Hülse anlegt
bzw. bis der Wulst des Kopfes sich an die Hülse anlegt. Nach dem Anlegen an die Wülste
kommt es zu einem Kraftanstieg, der das Abtrennen des Schaftes vom Kopf an der vor
dem Kopf befindlichen Sollbruchstelle zur Folge hat.
[0006] Dieses Dichtstopfensystem ist sehr gut geeignet, einen dichten Verschluß von druckmittelbeaufschlagten
Hohlräumen zu erreichen. Von Nachteil sind aber der hohe fertigungstechnische Aufwand
und die hohe Präzision, mit denen sowohl die Hülse als auch der Stift und auch die
abzudichtende Bohrung herzustellen sind. Das drückt sich im Preis des Dichtstopfensystems
aus. Daher ist der Einsatz dieses Systems relativ teuer und dessen Verwendung in der
Massenproduktion hat einen deutlichen Einfluß auf den Stückpreis. Weiterhin wird dieses
System erst für Verschlüsse ab einem Bohrungsdurchmesser von 4 mm angeboten. Für kleinere
Durchmesser ist das System offenbar nicht mit vertretbarem Aufwand herstellbar.
[0007] Mittels plastischer Verformung, z.B. mittels eines plastisch verformbaren Stopfens
aus Aluminium, ist ein dichter Verschluß einer Bohrung eines druckmittelbeaufschlagten
Hohlraums möglich. Allerdings ist, da der Durchmesser des Stopfens größer als der
Durchmesser der Bohrung ist, die Erzeugung der die Dichtung ergebenden plastischen
Verformung nicht ohne Belastung des Werkstücks zu erreichen, was insbesondere bei
dünnwandigen und langen Werkstücken zu nicht tolerierbaren Verformungen (ausbauchen
bzw. ausknicken) führen kann, die deren Brauchbarkeit negativ beeinträchtigen.
[0008] Es ist auch schon vorgeschlagen worden, Bohrungen eines druckmittelbeaufschlagten
Hohlraumes mittels eines Stopfens aus Aluminium zu verschließen, der gegenüber der
zu schließenden Bohrung ein Einlegespiel aufweist. Der Stopfen wird bei dieser Lösung
nach dem Einlegen in die Bohrung mittels eines Stempels, der den Stopfen mit langsam
steigender Kraft gegen einen Absatz in der Bohrung drückt, so verformt, daß er sich
an die Wandung der Bohrung anlegt. Der auf diese Weise hergestellte Verschluß bietet
bei geringem Innendruck eine brauchbare Lösung. Hohlräume mit höheren Drücken sind
mit diesem Verschluß nicht sicher abzudichten.
[Aufgabe der Erfindung]
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine konstruktiv und fertigungstechnisch
einfache Lösung für die Abdichtung von druckmittelbeaufschlagten Bohrungen vorzuschlagen,
mit der eine sichere Abdichtung zwischen Bohrung und Stopfen auch bei hohem Innendruck
realisiert wird.
[Beispiele]
[0010] Nachfolgen wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert.
[0011] Es zeigen:
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Einrichtung in der Ausgangsposition im Schnitt,
- Figur 2
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung in der Endposition im Schnitt,
[0012] Figur 1 zeigt ein Werkstück 1 , das eine Bohrung 2 aufweist, deren Durchmesser sich
stufenförmig verjüngt, wobei der Bereich 2b den größeren Durchmesser gegenüber dem
Bereich 2a aufweist. In den Bereich 2b der Bohrung 2 ist ein Stopfen 3 eingelegt,
der aus einem plastisch verformbaren Werkstoff wie etwa Aluminium bestehen kann. Der
Durchmesser des Stopfens 3 ist etwa 10% kleiner als der Durchmesser der Bohrung 2
im Bereich 2ä und etwa 1,5 - 4,5% kleiner als der Durchmesser der Bohrung 2 im Bereich
2b. Vor dem Stopfen 3 steht mit einem Abstand X ein Schlagbolzen 4. Der Durchmesser
des Schlagbolzens 4 an seiner dem Stopfen 3 zugewandten Seite liegt bei etwa 80 -
90%, vorzugsweise 85%, des Durchmessers des Stopfens 3. Der Schlagbolzen 4 ist in
einem Element 5 verschiebbar geführt. In der Ausgangsposition wird der Schlagbolzen
4 mittels einer Feder 6, die zwischen einem Kragen 7 und einem Lager 8 angeordnet
ist, mit dem Kragen 7 gegen einen Anschlag 9 gedrückt, wodurch der Abstand x zwischen
Schlagbolzen 4 und Stopfen 3 entsteht.
[0013] Der Schlagbolzen 4 ragt teilweise durch den Anschlag 9 hindurch. Vor dem durch den
Anschlag 9 ragenden Ende des Schlagbolzens 4 steht mit Abstand y ein Stempel 10, der
das Ende einer Kolbenstange 11 bildet, an deren anderem Ende ein in einem Zylinder
12 geführter Kolben 13 angeordnet ist. Der Zylinder 12 wird über eine Zuleitung 20
schlagartig mit Druckluft versorgt. In der Ausgangsposition wird die Position des
Stempels 10 durch einen Anschlag 19 fixiert.
[0014] Der Zylinder 12 ist fest mit einem Schlitten 14 verbunden, der seinerseits auf einer
Führung 15 angeordnet ist. In der Ausgangsposition wird der Schlitten 14 mittels einer
Feder 16 gegen einen Anschlag 17 gedrückt. Die Spannung der Feder 16 kann mittels
einer Stellmutter 18 verändert werden.
[0015] Figur 2 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung in der Endposition im Schnitt.
[0016] Die erfindungsgemäße Vorrichtung funktioniert wie folgt:
Infolge der Wirkung der in den Zylinder 12 geleiteten Druckluft wird der Kolben 13
schlagartig ausgefahren und bewegt über die Kolbenstange 11 und den Stempel 10 den
Schlagbolzen 4 gegen den in den Bereich 2b der Bohrung 2 eingelegten Stopfen 3. Der
Stopfen 3 wird aufgrund der schlagartig einwirkenden Energie der in Bewegung gesetzten
Elemente des Systems Kolben - Kolbenstange - Stempel sowohl in den Bereich 2a der
Bohrung 2 eingeschlagen als auch an die Wandung des Bereichs 2b der Bohrung 2 gepreßt.
Die beim Schlag reflektierten Energieanteile, d.h. der Rückschlag, werden über den
Schlitten 14 in die Feder 16 geleitet und von dieser durch elastische Verformung abgefangen.
Es entsteht kurzzeitig ein Abstand z zwischen dem Schlitten 14 und dem Anschlag 17
(Fig. 2). Durch die über die Stellmutter 18 einstellbare Spannung der Feder 16 wird
die Größe des Betrages der Rückschlagenergie festgelegt, der von der Feder aufgenommen
wird und so nicht für die Verformung des Stopfens 3 zur Verfügung steht. Bei geringer
Federspannung ist der Anteil der Energie, die nicht auf den Stopfen 3 einwirkt, größer
als bei hoher Federspannung. Auf diese Weise wird die auf den Stopfen 3 einwirkende
Schlagarbeit fein dosiert.
[0017] Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Bestandteile der Vorrichtung wird gewährleistet,
daß die Bewegungsenergie des Systems Kolben - Kolbenstange - Stempel schlagartig auf
den Stopfen 3 einwirkt, wobei die Schlagwirkung fein dosiert ist.
[0018] Der Schlag auf den Stopfen 3 führt dazu, daß der Stopfen 3 zum Teil in den Bereich
2a der Bohrung 2 fließt und sich im Bereich 2a der Bohrung 2 intensiv an die Wand
anlegt.
[0019] Es hat sich gezeigt, daß auf diese Weise hergestellte Verschlüsse von Bohrung deutlich
höheren Drücken standhalten als Verschlüsse, die durch langsames Eindrücken der Stopfen
in die Bohrung hergestellt sind.
[0020] Mir der Dosierung der Schlagwirkung wird gewährleistet, daß die für das Herstellen
des dichten Verschlusses erforderliche Umformarbeit in den Stopfen eingeleitet wird,
ohne das es zu ungewollten Deformierungen des zu verschließenden Werkstücks kommt.
[Bezugszeichenliste]
[0021]
- 1
- Werkstück
- 2
- Bohrung (Bereich 2a; Bereich 2b)
- 3
- Stopfen
- 4
- Schlagbolzen
- 5
- Element
- 6
- Feder
- 7
- Kragen
- 8
- Lager
- 9
- Anschlag
- 10
- Stempel
- 11
- Kolbenstange
- 12
- Zylinder
- 13
- Kolben
- 14
- Schlitten
- 15
- Führung
- 16
- Feder
- 17
- Anschlag
- 18
- Stellmutter
- 19
- Anschlag
- 20
- Zuleitung
1. Vorrichtung zum dichten Verschließen von druckmittelbeaufschlagten Bohrungen, bei
der ein Stopfen (3) in den größeren Bereich (2b) einer abgestuften Bohrung (2) eingelegt
ist,
dadurch gekennzeichnet, daß ,
a) vor dem stopfen (3), der aus einem plastisch verformbaren Werkstoff besteht, mit
einem Abstand X ein verschiebbar geführter Schlagbolzen (4) steht,
b) vor dem Ende des Schlagbolzens (4) mit Abstand y ein Stempel (10) steht, der das
Ende einer Kolbenstange (11) bildet, an deren anderem Ende ein in einem Zylinder (12)
geführter Kolben (13) angeordnet ist, wobei der Zylinder (12) mit einer Zuleitung
(20) für eine schlagartige Zuleitung von Druckluft verbunden ist,
c) der Zylinder (12) fest mit einem Schlitten (14) verbunden ist, der seinerseits
auf einer Führung (15) angeordnet ist und in der Ausgangsposition mittels einer Feder
(16) gegen einen Anschlag (17) gedrückt wird, wobei die Spannung der Feder (16) veränderbar
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Stopfens (3), der aus Aluminium bestehen kann, etwa 10% kleiner
als der Durchmesser der Bohrung (2) im Bereich (2a) und etwa 1,5 - 4,5% kleiner als
der Durchmesser der Bohrung (2) im Bereich (2b) ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Schlagbolzens (4) an seiner dem Stopfen (3) zugewandten Seite
bei etwa 80 - 90%, vorzugsweise 85%, des Durchmessers des Stopfens (3) liegt.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlagbolzen (4) in einem Element (5) verschiebbar geführt ist und in der Ausgangsposition
mittels einer Feder (6) die zwischen einem Kragen (7) und einem Lager (8) angeordnet
ist, mit dem Kragen (7) gegen einen Anschlag (9) gedrückt wird.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Position des Stempels (10) in der Ausgangsposition durch einen Anschlag (19)
fixiert ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung der Feder (16) mittels einer Stellmutter (18) verändert wird.
1. Device for tightly closing bores which are subjected to a pressure medium, in which
a stopper (3) is inserted in the larger region (2b) of a stepped bore (2),
characterised in that
a) a displaceably guided impact pin (4) is located with a spacing x before the stopper
(3), which consists of a plastically deformable material,
b) with spacing y before the end of the impact pin (4) a punch (10) is located which
forms the end of a piston rod (11), at the other end thereof a piston (13) guided
in a cylinder (12) is arranged, the cylinder (12) being connected to a supply line
(20) for an impact type compressed air supply line,
c) the cylinder (12) is tightly connected to a carriage (14), which in turn is arranged
on a guide (15) and in the initial position is pressed against a stop (17) by means
of a spring (16), the tension of the spring (16) being adjustable.
2. Device according to claim 1, characterised in that the diameter of the stopper (3), which can consist of aluminium, is approximately
10% smaller than the diameter of the bore (2) in the region (2a) and approximately
1.5 - 4.5% smaller than the diameter of the bore (2) in the region (2b).
3. Device according to claims 1 and 2, characterised in that the diameter of the impact pin (4) at its side facing the stopper (3) is approximately
80 - 90%, preferably 85%, of the diameter of the stopper (3).
4. Device according to claims 1 to 3, characterised in that the impact pin (4) is displaceably guided in an element (5) and in the initial position
is pressed by means of a spring (6), which is arranged between a collar (7) and a
bearing (8), with the collar (7) against a stop (9).
5. Device according to claims 1 to 4, characterised in that the position of the punch (10) is fixed in the initial position by a stop (19).
6. Device according to claims 1 to 5, characterised in that the tension of the spring (16) is adjusted by means of an adjusting nut (18).
1. Dispositif d'obturation étanche d'alésages recevant un fluide sous pression, dans
lequel un bouchon (3) est placé dans la partie de plus grand diamètre (2b) d'un alésage
étagé (2),
caractérisé par le fait que
a) devant le bouchon (3), qui est constitué d'une matière déformable plastiquement,
se trouve, à une distance X, un percuteur mobile guidé (4),
b) devant l'extrémité du percuteur (4) se trouve, à une distance y, un poinçon (10)
qui forme l'extrémité d'une tige de piston (11) à l'autre extrémité de laquelle se
trouve un piston (13) monté dans un cylindre (12), le cylindre (12) étant raccordé
à une conduite d'alimentation (20) pour une amenée brusque d'air comprimé,
c) le cylindre (12) est fixé à un chariot (14) qui est monté sur un guidage (15) et,
en position initiale, est pressé contre une butée (17) par un ressort (16), la contrainte
du ressort (16) étant réglable,
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le diamètre du bouchon (3), qui peut être en aluminium, est inférieur d'environ 10
% au diamètre de l'alésage (2) dans sa partie de petit diamètre (2a) et inférieur
d'environ 1,5 à 4,5 % au diamètre de l'alésage (2) dans sa partie de grand diamètre
(2b).
3. Dispositif selon les revendications 1 et 2, caractérisé par le fait que le diamètre du percuteur (4) sur son côté dirigé vers le bouchon (3) est d'environ
80 à 90 %, de préférence de 85 %, du diamètre du bouchon (3).
4. Dispositif selon les revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que le percuteur (4) est mobile guidé dans un élément (5) et, en position initiale, est,
au moyen d'une ressort (6) placé entre un collet (7) et un appui (8), pressé par le
collet (7) contre une butée (9).
5. Dispositif selon les revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que la position du poinçon (10) en position initiale est fixée par une butée (19).
6. Dispositif selon les revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que la contrainte du ressort (16) est réglable au moyen d'un écrou (18).

